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Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.
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04.03.11 · 04:27 Uhr
Es ist so kalt, weil's wärmer wird
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 25
Hier in Cambridge jedenfalls ist es dafür, dass der meteorologische Winter seit dem 1. März bereits vorüber ist, noch saukalt - das Thermometer steht gerade auf irgendwas unter minus zehn Grad Celsius. Ich verstehe ja, wenn es in derart eingefrorene Köpfe nur schwer eindringen kann, dass dies tatsächlich mit der generellen Tendenz zur globalen Erwärmung vereinbar ist - hey, vor lauter Zähneklappern kann ich mich selbst sogar nicht mehr denken hören. Hier habe ich das ja schon mal versucht zu erklären. Aber erstens kann man's nicht oft genug wiederholen, und da zweitens ein Bild schon mehr als tausend Worte sagt, ein Video aber Bilder mit Tausenden von Worten verknüpfen kann, übergeb' ich das Wort (und Bild) an den Videoblogger Peter Sinclair. Der Beitrag ist stammt zwar schon aus dem vergangenen Winter, ist aber noch genauso zutreffend wie vor einem Jahr:
via Treehugger
Autor: Jürgen Schönstein· 25 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (25)
@Inhaltemeister
- auch wenn's ein wenig an ein "Es wird auch dann wärmer, wenn es kälter wird." erinnert und an Orwell.Die Inkonsistenz bei der Verlinkung ist Ihnen sicherlich auch schon aufgefallen...
Helfen Sie auch den Müllsortierungsartikel wieder einzubauen, der ist zurzeit unverlinkt.
Ansonsten: Wenn es auf Grund bestimmter Eigenarten des terrestrischen Klimasystems, zumindest des modellierten Abbilds des terrestrischen Klimasystems, in bestimmten Gegenden kälter wird, obwohl die Gesamttendenz eine Erwärmung darstellt, dann kann durchaus so formuliert werden:
Der Konditionalsatz, also das WEIL, fand Dr. W gut: "Es wird kalt, weil es wärmer wird", das hat was!
Hmm, wenn es in bestimmten Regionen auf Grund des allgemeinen Erwärmungstrends kälter wird und in diesen "Kälteregionen" wiederum einzelne Stellen eine Erwärmung aufweisen, kann I.E. dann auch formuliert werden:
?MFG
Dr. W
@WB
Das ist mir ein Rätsel. Wenn ich die Links und Clips teste, dann funktionieren sie ... Kann das mit eventuellen regionalen Zugangsbeschränkungen für YouTube-Inhalte zusammenhängen? Ich kann's von hier aus jedenfalls nicht testen, bitte also hier mal auf breiter Basis um Rückkopplung: Wer hat noch Probleme mit Videoclips, die ich in mein Blog einstelle?Und was das konditionale "weil" angeht - ja, genau darum ging's: Globale Erwärmung kann zu regionaler Abkühlung führen. Auch wenn's manche nicht glauben wollen ...
"Klick".................Hmmmmmm.....funktioniert einwandfrei.
Wb meinen wohl:
Der Artikel http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2011/02/grune-studenteninitiative-mobilisiert-brasiliens-mullsammler.php ist nur vom Februar Archiv aus erreichbar.
@michael
Habe auch gerade erst gemerkt, dass in der unter "Geograffitico" generierten Blog-Liste etwas nicht stimmt. Aber warum, das ist mir ein Rätsel ...
Nachtragend:
1.) Der Beitrag http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2011/02/grune-studenteninitiative-mobilisiert-brasiliens-mullsammler.php ist verschwunden, zumindest nicht aus der aktuellen Liste erreichbar; vorhanden ist das gute Stück schon.
2.) Es war kein Konditionalsatz [1], sondern ein Kausalsatz - Orwell hatte mehr die Konditionalsätze mit deren Konditionierungverhalten im Sinn.
3.) Wer einer Menge Eigenschaften zuschreibt, die eine Untermenge aus erklärten Gründen nicht haben muss bzw. darf, der muss sich auch um Unter-Untermengen kümmern, letztlich gelangt man dann zum: "Es wird auch wärmer, wenn es kälter, wenn es wärmer, wenn es kälter, wenn es wärmer wird."
4.) Dann hat man's geschafft.
5.) Eine brauchbare Variante wäre hier mit der Varianz oder Volatilität zu kommen, die Ausreißer soz. einarbeitet.
6.) Wer soz. alles weiß und auch weiß wo es wärmer wird, wenn es kälter wird, muss sich diesen Fragen stellen.
Statistiker (Stochastiker, Stichwort: Ratekunst) sind eher Kräfte des Vergangenen und deren Bewertung, während Theoretiker neben dem deskriptiven (beschreibenden) und dem erklärenden (ganz ohne Erkenntnissubjekt geht's nicht) auch das prädiktive oder prognostische Element intus haben: Es sind Prediger. (Und bisher ist noch keine Langzeitprognose bezogen auf komplexe Systeme eingetroffen - warum auch? - Theoretiker neigen zum Religiösen, was die Zukunft betrifft; ist diese fern, dann auch zum Abstrusen. - Ist der Theoretiker geschützt, bspw. durch generationübergreifende Prognostik, dann lässt er alles raus.)
HTH
Dr. Webbaer
[1] kleiner möglicherweise absichtlicher Fehler des Webbaeren
@WB
der sollte seiner Tastatur mal eine längere Pause gönnen. Die Aussage, um die es hier geht ist doch relativ simpel: Weil die Atmosphäre insgesamt aufgeheizt wird (= ihr mehr Energie zugeführt wird, als sie abstrahlt), kann es zu extremeren Wetter-Ausbildungen kommen. Heißere Sommer, kältere Winter, beispielsweise. Oder wärmere Pole, kühlere gemäßigte Zonen. Das geht ganz ohne Blabla, sondern ganz gemessen ...Ich glaube, es wird mal wieder Zeit für eine Ihrer Abstinenzen. Wer solche Sachen abdrückt:
Mich ließ die tiefsitzende Sorge um die globale "Klimaerwärmung" nicht schlafen, da habe ich mich ein wenig im Netz umgeschaut und den ultimativen Klimasong gefunden:
http://www.youtube.com/watch?v=hkayHv1nuoM
Alles wird gut!
Mit klimafreundlichem Gruß!
Loki45
@Inhaltemeister
So, Abstinenz genommen, Dr. W wieder da.
Tja, die Logik der Klimatheorie mit dem auf dem anthropogenen CO2-Ausstoß (nach unterschiedlichen Schätzungen: 1-4% p.a.) und dem prädiktiven oder prognostischen Element hat Dr. W schon verstanden: Das klimatische Gleichgewicht, das an einen weitgehend gleichbleibenden CO2-Ausstoß der Biosphäre gebunden sei, geriete außer Kraft, verbunden mit dem Anstieg regionaler klimatischen Schwankungen. - So weit, so gut, Sie werden aber Ihrem treuen Leser und Kommentator aber vielleicht doch noch zugestehen sich über diese Prognostik an sich und insbesondere über die Artikelüberschrift, die da lautet: "Es ist so kalt, weil's wärmer wird", ein klein wenig zu amüsieren. - Rein logisch müssten Sie, wenn Sie Kausalsätze nutzen für's Prädiktive, letztlich wirklich zu einem "Es ist so kalt, weil's wärmer wird, weil es so kalt ist, weil's wärmer wird, ...", jedenfalls solange, so lange sich in der Hauptwärmezone, Kältezonen finden, die wiederum Wärmezonen umgrenzen, die wiederum ...
MFG
Dr. Webbaer
"Oder wärmere Pole, kühlere gemäßigte Zonen. Das geht ganz ohne Blabla, sondern ganz gemessen ... "
So ist es, Blabla ohne Unterbrechung. Für ein geschlossenes System wie Erde sind die Wetterextremen von dem Temperaturunterschied abhängig. Steigen die Temperaturen auf der Erde dann verringert sich auch Temperaturunterschied zwischen Polen und dem Äquator. Logischerweise müssen auch die Wetterextremen zurückgehen.
Eine ständige Wiederholung von Unwahrheit macht die Aussage kaum bisschen wahrer.
Sollte sich Klima tatsächlich erwärmen dann muss es logischerweise wärmer sein.
Wer das Gegenteil behaupten hat eindeutig Sprung in der Schüssel.
Die Erderwärmung wird zum Weltuntergangsszenario aufgebauscht und dies gefällt vielen nicht. Da ist es kein Wunder, wenn Wissenschaftler auf Widerspruch stoßen, die Thesen wie es wird kalt, weil es immer wärmer wird.
Vor nicht allzu langer Zeit war ein anderer Meterologe der Meinung, in Deutschland werde es in Zukunft keine Schnee zu Weihnachten geben.
Wie erklären Sie die Strahlung, wenn die Erde ein geschlossenes System sein soll?
Können Sie diese Behauptung durch irgendwas belegen? Mir erscheint es nicht schlüssig, was Sie behaupten. Wenn die "gute" Durchmischung der betroffenen Luftschichten dafür sorgt, dass der CO2-Gehalt "rund um den Globus" nahezu gleich ist, dann verschiebt sich nur das Temperaturniveau, die Differenzen bleiben aber gleich. Mal davon abgesehen, dass sich das "Problem" sicher nicht auf einen einzigen relevanten Parameter reduzieren lässt.
Verstehen Sie eigentlich noch selbst, was Sie da schreiben? Diese Behauptung hat (vielleicht vom Möchtegern-"Dr." abgesehen, dessen Geschwätz man sich sicher auch hier getrost sparen kann) doch niemand angezweifelt.
BreitSide·
06.03.11 · 16:07 Uhr
Ach Solarius, alter Troll, wieder da? Sag doch mal Deinen Sockenpüppchen wie Bellin oder homo solaris, sie sollen zu Adam und Eva zurückkehren, ja?Juhu, alle Trolle wieder da?
Wau, wieder ein irrer Näus vom Feinsten! Eine Tautologie, die wieder deutlich macht, wie wenig Du überhaupt verstehst. Deiner Meinung nach ist es überall auf der Erde gleich warm, und jeder Ort auf dieser Erde erwärmt sich genau gleich schnell.
Oh heilige Einfalt!
@ Evil Dude
"Können Sie diese Behauptung durch irgendwas belegen?"
vielleicht ist Ihnen ein Begriff "Loßlehm" geläufig. Wenn nicht dann eine kurze Erklärung
Es ist ein Sediment der durch den Transport von feinem Staub durch die Winde entsteht.Aktuell bildet sich kaum Lößlehm in nennenswerten Mengen. Während der Eiszeiten entstanden aber riesige Ablagerungen von Lößlehm. Es war das unter anderem nur möglich weil die starke Temperaturunterschiede auch die starken Winde möglich machten.
Heute sind die Unterschiede gering und wie die Klimaapokaliptiker behaupten erwärmen sich die Polarregionen viel stärker als alle anderen. Das muss zwangsweise zu weniger Extreme führen und einem Wetter ohne Ausschläge nach unten und nach oben. Sind die Ausschläge gering dann muss sich der Trend viel stärker zeigen. bei solchen Szenario gibt es kein Spielraum für Ereignisse die dem Trend nicht Folgen.
Das ist das, was Sie glauben wollen, belegt haben Sie es nicht! Wie ich schon sagte, ist der Schluß, den Sie da ziehen mitnichten ohne weiteres einleuchtend. Ohne irgendeinen Beleg bleibt das, was Sie sagen bestenfalls eine (unplausible) Privatmeinung.
Und die Lößbildung lässt sich wohl kaum alleine auf größere Temperaturunterschiede zurückführen und selbst für die bringen Sie keinen Beleg. Sie haben nur als angeblichen Beleg für die erste Behauptung eine zweite unbelegte Behauptung eingebracht.
Hi,
als ich klein war, hab ich davor gewarnt, dass die Wuesten immer groesser werden und wurde deshalb als Wuestenheini beschimpft, als ich aelter war hab ich darauf hingewiesen das uns eigentlich eine neue Eiszeit bevorstehen wuerde und wurde ausgelacht. Irgendwann habe ich dann erkannt, dass das eine das andere bedingt.
Was ich damit sagen will ist, gaebe es die globale Erwaermung nicht, wuerden wir langsam in eine neue Eiszeit rutschen. Die langfristigen Klimakurven zeigen das ganz deutlich, erst mit dem aufkommen der grossflaechigen Landwirtschaft vor ca 5000 Jahren und dem damit verbundenen einbringen vom Methan in die Atmosphaere hat sich die Kurve abgeflacht. Der Eintrag von CO₂ im 20. Jahrhundert fuehrt nun zu einem Peak nach oben. Irgendwann koennen ist aber der Vorrat an Kohlenstoff erschoepft und dann faellt die Klimakurve um so tiefer.
Die Menschheit haette jetzt also die grosse Change eine Eiszeit zu verhindern, wenn jetzt global Massvoll gehandelt werden wuerde. Aber die Menschheit waere nicht die Menschheit, wenn sies nicht verbocken wuerde...
In diesem Sinne... Alle mitsingen: "Ich bin ein Gaensebluemchen..."
cu Alex
PS: Ausser Zynismus bleibt einem hier nicht mehr viel... :(
Die ganze Diskussion ist doch lächerlicher Blödsinn! Wenn es denn wirklich so wäre mit dem sogenannten Klimawandel, dürfte es so was überhaupt nicht geben.
Mann Mann, die sitzen in ihren Kiste und lachen sich nen Ast, ob so vieler Dummheit!
http://www.welt.de/motor/article12725614/Diese-Autos-braucht-niemand-aber-jeder-will-sie.html
Ein hoch auf die internationale Autoindustrie!
@ Christian
Es muss erst dumm werden, bevor es intelligent wird...
Deiner Logik nach müsste man auch Grillen verbieten, weil das mit Sicherheit mehr CO2 Ausstoß hat, als normales Kochen. Aber Soll- und Istzustand... das sind auch zwei verwechselbare sachen...
@david
euer Problem ist nur, ihr habt nichts, rein gar nichts zu sagen! ihr macht die Pausenclowwns! Die Wirtschaft lacht über euch, solange mit diesem Blödsinn Kohle zu machen ist! Ganz sicher.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,749681,00.html
@david
jetzt aber mal langsam ... nicht auf die Griller kloppen !!! Hauptbestandteil der Holzkohle (oder Holzkohlebriketts) ist zwar Kohlenstoff, aber das ist kein fossiler Brennstoff. Ergo: es wird nur das vergrillt, was vorher gebunden wurde :)
Oder meintest Du Gasgrillen ???
Evil Dude·
08.03.11 · 21:21 Uhr
Armer Kerl! Wenn Sie sich wegen eines "lächerlichen Blödsinns" schon so aufregen, was machen Sie denn, wenn es um ein ernstes Thema geht? Wenn ich mir das Gewinsel, dass Sie hier ablassen, ansehe drängt sicher mir doch ganz stark der Verdacht auf, dass das eher Ihr Problem ist.Christian, was ist Dein Punkt?
a) den anthropogenen Klimawandel gibt es (Deiner Meinung nach) gar nicht, warum regst Du Dich dann über klimaschädliche Autos auf?
b) den anthropogenen Klimawandel gibt es, warum glaubst Du dann, alle würden was dagegen tun wollen?
Würdest Du vielleicht Klarheit in Deine Gedanken bringen wollen?
Bullet·
09.03.11 · 12:38 Uhr
maaahahahahahahahahahahahahahahahaha....Ökofaschisten vor:
http://vodpod.com/watch/2657387-der-klimaschwindel-spiegeltv
Hö Hö Hö