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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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29.12.11 · 15:26 Uhr

Was ist ein Neutrino?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 61

Ich habe gerade den wunderbaren YouTube-Kanal von minutephysics entdeckt. Da gibt es kurz und knapp nett erklärte und toll gezeichnete Physik. Im aktuellen Video wird die Antwort auf die Frage: "Was ist ein Neutrino?" geliefert. Schaut es auch an und auch den Rest!

 

Autor: Florian Freistetter· 61 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (61)

Kommentar-Direktlink pete· 29.12.11 · 16:12 Uhr

Schönes Video :)

Ich hab eine Frage: Kann man irgendwo nachlesen, was das fehlen des Spiegelbildes (bzw. eher das fehlen der Möglichkeit des Spiegelbildes) bedeutet/zur folge hat?

Also ist das einfach etwas was auffällt, wenn man es mit den restlichen Kräften vergleicht, oder hat das tatsächlich (messbare?!?) Auswirkungen auf irgendwas?

Kommentar-Direktlink Fabian· 29.12.11 · 17:12 Uhr

@pete: Im Alltag hat die Paritätsverletzung keinen direkten fühlbaren Einfluss. Durch gezielte Experimente lässt sich dies allerdings nachweisen (also messen) - genaueres dazu findet sich im Wikipedia-Artikel zum Goldhaber Experiment: http://de.wikipedia.org/wiki/Goldhaber-Experiment. Neutrinos sind jedoch nicht die einzigen Teilchen, die solch eine Verletzung aufweisen. Bereits kurz vor dem bekannt werden der Paritätsverletzung bei Neutrinos konnte man ähnliches bei der elektroschwachen Wechselwirkung feststellen (die Austauschteilchen sind hier das W+/- und das Z0-Boson), genaueres dazu findet sich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wu-Experiment.

Kommentar-Direktlink Eda· 29.12.11 · 21:10 Uhr

Meine Kenntnisse über die Neutrinos und auch alles drumrum sind leider nur beschränkt, doch kürzlich erklärte mir ein 15-jähriger Physik-Nerd, der sich brüstet eine tachyonistische 4-d Bewegung der Neutrinos mit Hilfe der Schrödingergleichung berechnet zu haben, dass Neutrinos Tachyonen seien, weil diese sich nichtlinear verhalten würden, was bedeute, dass v>c sei.

Ich hielt das alles für Blödsinn und ausgiebiges googeln hat mich auch nicht eines besseren belehrt. Auf die Frage hin, ob er mir hierfür irgendeine Quelle angeben könne, erklärte er mir folgendes:
"zeichne ein koordinatensystem und probiers aus. bei nichlinearen wellenfunktionen steigt v immer c.
einfachstes beispiel: aufenthaltswarscheinlichkeit von elektronen"

Ergibt das irgendeinen Sinn? Sind Neutrinos Tachyonen? Kürzlich wurden ja welche mit überhöhtem Tempo geblitzt?

Vielen Dank schon mal und liebe Grüsse aus der Schweiz
Eda

Kommentar-Direktlink I.C. Wiener· 29.12.11 · 22:19 Uhr

@ Eda: http://de.wikipedia.org/wiki/Tachyon#Neutrinos
Die *seriöse* Wissenschaft hat sich anscheinend damit beschäftigt.
(Mein Wissenstand über das Thema geht aber nicht über die WP hinaus)

Quelle: "zeichne ein koordinatensystem und probiers aus..." sonst nichts? Keine wissenschaftlichen Arbeiten / Wissenschaftler die sich mit dem Thema befassen?
Damit würde ich seeeeehr vorsichtig umgehen. Ich bin leider :( kein Experte, deshalb will ich nicht sofort "Crank" rufen...

Kommentar-Direktlink Bullet· 30.12.11 · 00:01 Uhr

@Eda: auch ich bin kein Quantenphysikdokter, aber wenn mir einer erzählen will, daß ich mit normalen Meßapparaturen tachyonische Teilchen erfassen kann, dann hol ich lieber schon mal den Lachsack raus. Denn soweit ich mich im Bilde sehe, wechselwirken (die - das muß hier erwähnt werden: immer noch nur hypothetisch denkbaren, weil eine mathematisch gültige Lösung einer Formel darstellenden) Tachyonen nicht mit Tardyonen. Das wär dann schon mal ein klassisches Meuchelmord-Argument für den Nerd.
Was er mit "einfachstes beispiel: aufenthaltswarscheinlichkeit von elektronen" sagen will, wird wahrscheinlich auch noch längere Zeit das sahnige Geheimnis einer bekannten Weichkäsemarke bleiben. Denn eine "Aufenthaltswahrscheinlichkeit" ist keine Funktion von v.
Hm.
Zu guter Letzt: nö, bislang sind keine bestätigten Berichte durch, nach denen Neutrinos schneller als c sind. Es gab da wohl ein paar seltsame reproduzierbare
Meßergebnisse, aber bisher suchen sie wohl noch nach dem Fehler.

Kommentar-Direktlink I.C. Wiener· 30.12.11 · 00:08 Uhr

Hier Tachyonen von Prof. Harald Lesch (alpha-Centauri) für Laien erklärt, für mich relativ verständlich:
http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/alpha-centauri/alpha-centauri-tachyonen-2002_x100.html

Mit Statement über die tollen Eso-Tachyonen gleich hinterher^^

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 00:28 Uhr

Hey Leute,
Die Messergebnisse der überlichtschnellen Haus sind korrekt:)
Und die Aufenthaltswarscheinlichkeit der Elektronen lautet: v>c->integral|psi(x,y,z,t)|²=0

Da die taus zwanzig milionstel schneler als c waren handelt es sich laut der srt definiert um tachyonen, und bevor ihr dazu jetzt irgend einen Schwachsinn labert: lernt die quantenchromodynamik!
Cai-Luca Schmidt Physik und mathe nerd

Kommentar-Direktlink I.C. Wiener· 30.12.11 · 00:51 Uhr

@ Cai: "Die Messergebnisse der überlichtschnellen Haus sind korrekt:)"
Wenn du dich auf die CERN-Messung September diesen Jahres beziehst, ist das eine reine Behauptung: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/09/cernexperiment-sind-neutrinos-schneller-als-das-licht.php
Sogar Google sagt: Vermutlich Messfehler.
Oder sind in den letzten Tagen bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen worden die Florian uns bis jetzt verheimlicht hat?

Für die Quantenchromodingens fehlt mir leider die Muße, ich muss da den Wissenschaftlern GLAUBEN...

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 01:47 Uhr

Ich halte einen Messfehler für augeschlossen. Das Experiment wurde mit anderem Aufbau wiederholt: das gleiche ergebnis

Kommentar-Direktlink Bert· 30.12.11 · 02:16 Uhr

@Cai-Luca Schmidt
Beim Kommentieren kann man durchaus mal versehentlich den "Absenden"-Knopf 2x druecken, aber nicht 3x in 3 Minuten. Was soll der Schwachsinn?

Ausserdem waer mir neu, dass die Leute vom Fermilab das Experiment bestaetigt haetten.

Im Uebrigen habe ich gerade mal Deinen Namen gegoogelt. Laut deinem Profil bei Hixgrid waerst du theoretischer Astrophysiker.
Hm, ich hoffe, du hast morgen, wenn Du wieder nuechtern bist, eine gute Erklaerung fuer Deinen Chef, wenn er die Kommentare hier gelesen hat

Kommentar-Direktlink Bullet· 30.12.11 · 02:34 Uhr

Na, da ist ja schon der große Quark:

Ich halte einen Messfehler für augeschlossen.
Wen interessiert, was du für irgendwas hältst?
Desweiteren:
Und die Aufenthaltswarscheinlichkeit der Elektronen lautet: v>c->integral|psi(x,y,z,t)|²=0
Hier les ich aber nichts davon. Und da sollte es stehen.
Ach ja, noch was: SN1987A. Wenn du der Schlauberger bist, den du jetzt gerade raushängen läßt, dann erwarte ich jetzt eine detaillierte Erklärung.
Da die taus zwanzig milionstel schneler als c waren
Aha. Mathe- und Physiknerd.
Licht legt eine Strecke von 750 km in welcher Zeit zurück? Genau: in 2,5 ms. Die Neutrinos waren angeblich um welchen Betrag zu früh da? Jo, 60 ns. Macht bei mir vierundzwanzig Millionstel. Wer sich selbst als Nerd bezeichnet, darf das nicht so verschludern. Aber dann darfst du natürlich gleich weiterrechnen und mir darlegen, was ein Millionstel von 168 000 Jahren sind.

Kommentar-Direktlink Tippex· 30.12.11 · 06:39 Uhr

Wow! Aus Herrn Schmidt alias Mr. Flare wird nun tatsächlich der QuantumFighter. Ein alter Blog in neuem Licht, der ganz ohne Sonnenstürme auskommen will. Jetzt greifen sie an die Quantenkrieger. Zu dumm, dass ich aber auch gar nichts von Quanten verstehe. Wie soll ich mich denn da wehren?

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 10:42 Uhr

Bert: ich habe keinen Chef, ich bin in der 8. Klasse.

Schon mal die aufenthaltswarscheinlichkeit nachgerechnet?wow: da kommt ja sowas lustiges namens horbital raus:))

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 10:47 Uhr

Die zwanzig millionstel hab ich mal in einem Artikel gelesen, und mir nicht die mühe gemacht es nochmal nachzurechnen.
"Physik und Mathenerd" hab ich wegen eda geschrieben,da Dr mich ja so genannt hat:D

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 10:55 Uhr

Nur weil etwas nicht i einem Wikipediaartikel'vorkomt muss es nicht falsch sein

Kommentar-Direktlink Alderamin· 30.12.11 · 12:14 Uhr

Das OPERA-Experiment wurde nicht mit einem anderen Aufbau wiederholt, sondern lediglich mit kürzeren Pulsen. Ein Experiment mit anderem Aufbau (IKARUS) hat hingegen nicht den bei v größer c erwarteten cut off bei höheren Energien ergeben. Ein konsistentes Ergebnis sieht anders aus. Erst mal abwarten.

Kommentar-Direktlink StefanL· 30.12.11 · 13:15 Uhr

Zumindest eine Art "statistischer Drift" ist in http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2011/10/so-werden-die-neutrinos-neu-getestet.php beschrieben. Und da wird auch das nicht uninteressante Argument angemerkt, daß eine 60ns mögliche Abweichung( ggüb. c) bei einem 50ns Meßintervall selbst mit einer 6-sigma Genauigkeit nicht unbedingt unterstützt wird.

Kommentar-Direktlink StefanL· 30.12.11 · 13:36 Uhr

@ Cai
in der Dichtefunktion (hier: "Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Elektronen") steht das "v" nicht für "Geschwindigkeit" sondern für "Potential"

Kommentar-Direktlink Kallewirsch· 30.12.11 · 13:38 Uhr

Und die Aufenthaltswarscheinlichkeit der Elektronen lautet: v>c->integral|psi(x,y,z,t)|²=0

Äh, nein.
In der Aufenthaltswahrscheinlichkeit von Elektronen (in einem Atom) kommt weder die Neutrinogeschwindigkeit noch die Lichtgeschwindigkeit vor.

http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/mw1_ge/kap_2/advanced/m2_1_1.html
http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/mw1_ge/kap_2/backbone/r2_1_4.html

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 14:30 Uhr

Das alles hab ich nicht behauptet. Ich hab gesagt das "v>cintegral....." um eine nichtlineare Gleichung Handel. Und ja, ich weiß das dass v für Potenzial steht.
Und zum neutrinoexperiment und der Wechselwirkung von tardyonen und tachyonen, Jan ich den herschaften erst etwas erklären, wenn sie die Grund lagen der QCD kennen.

Kommentar-Direktlink Max· 30.12.11 · 18:47 Uhr

"Und zum neutrinoexperiment und der Wechselwirkung von tardyonen und tachyonen, Jan ich den herschaften erst etwas erklären, wenn sie die Grund lagen der QCD kennen."

eyeyey... also ich kenne ganz grob die Grundlagen der QCD. Quantenchromodynamik leitet sich von chromos=Farbe ab, beschreibt also Wechselwirkungen von Teilchen die Farbladung tragen, das wären ausschließlich Quarks und Gluonen. Die QCD beschreibt also gewissermaßen die STARKE Wechselwirkung. Neutrinos wechselwirken wie wir wissen ausschließlich über die SCHWACHE Wechselwirkung. Farbladung tragen sie auch nicht. Und die mit Tachyonen etc hat die QCD schon gleich gar nichts zu tun.

Es ist schön, wenn du dich in der achten Klasse schon für Quanten-/Teilchenphysik interessierst. Aber posaune bitte nicht zusammenhangloses, falsches Zeug raus und halt dich für ein Genie... Nichts für ungut...

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 18:54 Uhr

Max: es hat etwas mit qcd Zutun. Es gibt eine Gruppe von Physikern die glaubt das neutrinos auch als info-boten der sw da sind.
Und ich posaune nicht iwas raus, ich beitreibe theoretische physik, arbeite an einer quantengravitation mit, und mit Mitglied in diversen gruppen, und hab ein eigenes Elementarteilchen postuliert, also weiß ich schon so ungefähr wovon ich rede.

Ich halte mich nicht für ein genie

Kommentar-Direktlink Max· 30.12.11 · 18:59 Uhr

Schön. Welche Arbeitsgruppe, welches Institut, irgendwelche Veröffnetlichungen (arXiv reicht völlig aus...)?
Und welches Elementarteilchen hast du postuliert?

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 19:08 Uhr

Tea.-Tim, researchergroup, stringtheory development....
Das Elementarteilchen ist das C-Boson, es ist der Grund d das überhaupt etwas existiert.

Kommentar-Direktlink rolak· 30.12.11 · 19:31 Uhr

hmmm, wenn ich mir die Videos der Freunde von CLS ansehe, wird alles klar...

Author Profile Page Florian Freistetter· 30.12.11 · 19:36 Uhr

@Cai-Luca Schmidt: "C-Bosonen" gibt es in der echten wissenschaftlichen Literatur schon mindestens seit dem Jahr 2000.

(Abgesehen davon ist es äußerst unseriös, Dinge nach sich selbst zu benennen. Das macht kein ernsthafter Wissenschaftler.)

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 19:56 Uhr

Aber nicht nach meiner Idee, dass sie in elektromagnetischenfeldern teilcheninfos in teilchentransformieren. Und in meiner theore liefern sie eine Erklärung für den urknall

Kommentar-Direktlink StefanL· 30.12.11 · 19:56 Uhr

@Cai

Ich hab gesagt das "v>cintegral....." um eine nichtlineare Gleichung Handel.

Wo?
Abgesehen davon ist 'int' ein linearer Operator und im Zusammenhang mit Wahrscheinlichkeiten werden sofern (mA + nB) sinnvoll in der sigma-Algebra liegen auch dort entsprechende Linearitätsbedingungen erfüllt.
...und C_Boson (als Arbeitspapier; und wie Florian ja auch schon anmerkt mindestens seit dem Jahr 2000):
http://cdsweb.cern.ch/record/482171

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 19:59 Uhr

1. Das c steht nicht für cai-luca sondern für constant
2. Ich kann einfach umbennen

Kommentar-Direktlink StefanL· 30.12.11 · 19:59 Uhr

...und dieses paper ist 'withdrawn by author' !

Kommentar-Direktlink rolak· 30.12.11 · 20:30 Uhr

Macht nix, StefanL, er hats einfach nochmal neu erfunden ;-)

Author Profile Page Florian Freistetter· 30.12.11 · 20:49 Uhr

@Cai Luca: "Cai-Luca Schmidt hat am Dez 30, 2011 Was ist ein Neutrino? kommentiert
Aber nicht nach meiner Idee, dass sie in elektromagnetischenfeldern teilcheninfos in teilchentransformieren. Und in meiner theore liefern sie eine Erklärung für den urknall"

Cai Luca, sei mir nicht böse. Du scheinst ein junger Mensch zu sein, der sich sehr für Wissenschaft und Physik interessiert. Das ist toll und kommt heutzutage selten genug vor. Allerdings solltest du darauf achten, nicht in die Pseudowissenschaft abzugleiten. Wissenschaft funktioniert nicht so, wie du dir das vorzustellen scheinst. Es reicht nicht, einfach nur coole Ideen zu haben und mit anderen Leuten im Internet darüber zu diskutieren. Man muss die mathematischen und physikalischen Grundlagen der Disziplin zu beherrschen, damit man weiß, wie der aktuelle Stand der Forschung ist. Damit man weiß, welche experimentellen Daten vorliegen. Das alles lernt man nicht mal so eben nebenbei beim Internetsurfen. Dazu muss man sich lange mit dem Thema beschäftigen. Am besten ein entsprechendes Studium absolvieren. Wenn du wirklich so fasziniert von der Quantenmechanik bist (und sie IST faszinierend!) und selbst einen Beitrag leisten willst, dann würde ich dir vorschlagen, dass du dir erstmal ein paar mathematische/physikalische Grundlagen zulegst. Und dann entweder ein passendes Studium absolvierst oder zumindest die einschlägigen Fachartikel via arxiv etc liest. Erst wenn du soweit bist, die ohne Probleme zu verstehen (und einfach ist das nicht - für mich sind die meistens zu hoch), dann bist du soweit, selbst vernünftige Forschung anstellen zu können. Echte Forschung! Forschung die du dann auch veröffentlichen kannst und die von den anderen Wissenschaftlern ernst genommen wird. Momentan spielst du nur den Forscher, betreibst aber nicht wirklich Wissenschaft. Nochmal: ich will dir nichts böses. Ich finde es toll, dass du so engagiert bist und dich für Wissenschaft interessierst. Aber es wäre schade, wenn all dieses Interesse in die falsche Richtung gelenkt wird und du am Ende nur eine weitere unbelegte, unveröffentliche, pseudowissenschaftliche "Theorie" im Internet veröffentlichst. Davon gibts schon viel zu viele...

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 21:20 Uhr

Ich berhersche alle Grundlagen der Mathematik und Physik, von schrödingergleichung bis zu den euklideschen pfadintegralen. Meine Theorie von dem boson ist keine pseudowissenschaft sondern basiert auf komplizierten differential-und integralgleichungen der schleifenquantengravitation und m-theorie:)

Author Profile Page Florian Freistetter· 30.12.11 · 21:29 Uhr

@Cai-Luca: "Meine Theorie von dem boson ist keine pseudowissenschaft sondern basiert auf komplizierten differential-und integralgleichungen der schleifenquantengravitation und m-theorie:) "

Ok, ich wollte dir nur helfen, damit du dich nicht vor den echten Wissenschaftlern lächerlich machst. Du musst nicht auf mich hören. (Ich weiß, du bist noch jung und was so ein alter Typ wie ich dir sagt, interessiert dich nicht. Aber ehrlich: Das was du sagst klingt nach einem Kind, das ein paar interessante Worte gelernt hat und damit angeben will. Aber nicht nach echter Wissenschaft).

Aber sag Bescheid, wenn deine "Theorie" mal in einer Fachzeitschrift veröffentlicht worden ist. Dann schau ich sie mir gerne an.

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 21:34 Uhr

Ich kann sie dir auch als Mail schicken

Author Profile Page Florian Freistetter· 30.12.11 · 21:40 Uhr

@Cai-Luca: "Ich kann sie dir auch als Mail schicken "

Kannst du machen. Aber mir ging es darum, dass deine Arbeit erst dann wirklich ernst zu nehmen ist, wenn sie in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurde. Das bedeutet, dass sie einen Begutachtungsprozess durchlaufen hat und andere Wissenschaftler sich alles genau angesehen und keine Fehler gefunden haben.

Leute, die irgendwelche "Theorien" aufstellen, gibt es im Internet zu hauf. Die sind auch alle enorm davon überzeugt, dass sie recht haben, dass allein ihre Theorie alles von der Gravitation bis zum Urknall erklären kann (und sie benennen auch gerne Dinge nach sich selbst). Nur ist das halt alles keine richtige Wissenschaft. Wissenschaft heisst nicht "Ich denk mir irgendwas aus". Sondern "Ich denk mir etwas aus, schreibe es vernünftig auf und lasse es dann von den Kollegen überprüfen. Wenn die es für gut befinden, veröffentliche ich es; wenn sie Fehler finden, dann verwerfe ich die Idee und überlege mir etwas anderes".

Kommentar-Direktlink MartinB· 30.12.11 · 21:41 Uhr

@Cai-Luca
Wenn man bedenkt, dass die Schleifenquantengravitation und die Stringtheorie (einschließlich M-Theorie) komplett gegensätzliche Vorgehensweisen verwenden (Stringtheorie basiert auf einer "normalen" Raumzeit, wenn auch in 11 oder 12 Dimensionen, Schleifenquantengravitation quantisiert die Raumzeit über Schleifen und wird normalerweise in 3+1 Dimensionen formuliert), dann ist dieser Satz
"basiert auf komplizierten differential-und integralgleichungen der schleifenquantengravitation und m-theorie"
ziemlich fragwürdig, um es vorsichtig zu sagen.

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 21:55 Uhr

Martin:
Ich habe das boson mit beiden Theorien untersucht und verglichen:
Ein Beispiel : was passiert mit dem Feld des Teilchens im schwrzen loch : also laut stringtheorie in der singularität und laut sqg in der quantenraumzeit. Das es sich dabei um 2 völlig verschiedene Ansätze der quantengravitation handelt, weiß ich. Ich habe lediglich mit Funktionen die Ergebnisse in Grafiken dargestellt und verglichen

Kommentar-Direktlink rolak· 30.12.11 · 22:01 Uhr

Hat sich überhaupt mal einer den oben gelieferten Querverweis angesehen? Da gibt es auch eine Eigendarstellung. Das sieht alles nach einem (höchstwahrscheinlich) leicht beeinflußbaren Jugendlichen aus, dem diverse Vollhonks seine verschrobenen Ideen so lange bestätigt haben, bis er selber sie für sinnvoll bis wahr hält. So ein Weltbild ist von weit online aus schlecht zu knacken...

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 22:08 Uhr

Rolak: ich hab meine Meinungen nicht aus dem Internet, sondern aus Büchern (wie z.b. die Relativitätstheorie usw) und seriösen onlineartikeln wie z.b. von physorg

Kommentar-Direktlink StefanL· 30.12.11 · 22:09 Uhr

@Cai

Ich habe lediglich mit Funktionen die Ergebnisse in Grafiken dargestellt und verglichen
Welche Funktionen hast Du da benutzt?

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 22:12 Uhr

Den Studienstoff aller Semester der theoretischen Physik den ich mir von den Websites der Universitäten runtergelaen habe, halte ich auch für höchst unseriös;)

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 22:15 Uhr

Stefan: Wellenfunktion ... warum fragst du?

Kommentar-Direktlink StefanL· 30.12.11 · 22:26 Uhr

Wellenfunktion ... warum fragst du?
Wegen dem Interesse an den Gleichungen - also nicht nur an der Art(od. Typ) der Gleichungen/Funktionen sondern an den tatsächlichen Funktionen die Du benutzt hast um ihre Graphen zu vergleichen.

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 22:35 Uhr

Ah ok

Author Profile Page Florian Freistetter· 30.12.11 · 22:56 Uhr

@Cai-Luca: "Den Studienstoff aller Semester der theoretischen Physik den ich mir von den Websites der Universitäten runtergelaen habe, halte ich auch für höchst unseriös;) "

Ok, so wie es aussieht, scheint dir eine große Karriere als Pseudowissenschaftler bevor zu stehen. Schade. Es ist immer traurig, wenn das Interesse an der Wissenschaft in solche falschen Bahnen gelenkt wird. Die echte Physik kann so spannend sein...

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 23:20 Uhr

Florian: der Satz war sarkastisch gemeint!:D

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 30.12.11 · 23:24 Uhr

Ich hasse pseudowissenschaft. Den studienstoff fand ich sehr interessant, und finde es einfach faszienierend wie man mit Mathematik die getze des/der Universums/universen beschreiben kann:)

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 31.12.11 · 10:55 Uhr

Stefan: ich kann hier jetzt nicht mal eben alle gleicungen der Theorie eintippen, aber ein Beispiel:
Ich wollte wissen was passiert wenn ein Teilchen bzw eine Wellen an einem Schwarzen Loch reflektiert wird, bin also von der Wellenfunktion psi=psi1+Rpsi2 ausgegangen(R ist der reflektionskoeffizient) . Dann habe ich das schwarze Loch so klein gemacht das es als quanenmechanisches Objekt gilt, und es im hilbertraum mit Hilfe der sdchrödingergleichung betrachtet, einmal 11dmesioal und einmal 4 dimensional, und die eergebnise in ein Koordinatensystem eingetragen.

Kommentar-Direktlink Alderamin· 31.12.11 · 14:00 Uhr

Hallo Cai,

ich find's schon beachtlich, dass sich jemand in Deinem Alter schon Dokumente von der Uni über Quanten- und Stringtheorie zieht und integrieren kann. Es ist auch völlig normal, dass man in diesem Alter mit den Dingen spielerisch umgeht, die einen interessieren, da wird man noch keine Papers schreiben. Ein Austausch über das Internet ist schon ganz nett, aber tu's bitte mit studierten Physikern, es gibt zu viele Scharlatane im Internet. Wenn jemand meint, er habe etwas entdeckt, das noch keiner gefunden hat, und das nur über's Internet verbreitet hat, aber nicht auf einer Konferenz vorgetragen, dann IST das ein Scharlatan, 100-prozentig.

Ich hab' mich mit 16, 17 für die Relativitätstheorie interessiert und dauernd meinen Lehrer belagert, weil ich wieder was "entdeckt" hatte. Ich habe erst später verstanden, dass die ganze Sache viel komplizierter war, als mich das als Jugendlicher ausmalen konnte. Ich gehe mal davon aus, dass Du bei Deinem Interesse an dem Thema später mal Physik studieren wirst und ich denke, dann wird man irgendwann von Dir hören. Bis dahin, erhalte Dein Interesse und versuch' auf dem Teppich zu bleiben.

Aber ganz nebenbei:

Warum sollte ein Schwarzes Loch etwas reflektieren, dazu braucht es doch eine Potenzialbarriere. Tatsächlch geht doch das Graviationspotenzial stetig gegen -unendlich, wenn man sich dem Schwarzen Loch nähert., das ist da Gegenteil einer Barriere, nämlich eine Einladung zum Absturz. Ich denke mal, Du gehst da schon von einer falschen Voraussetzung aus.

Kommentar-Direktlink Titus· 31.12.11 · 14:21 Uhr

Bezüglich des OPERA experiments haben die Autoren in aller Vorsicht selbst festgestellt, dass unabhängige Messungen durch andere Institute vorliegen müssen, um das Ergebnis wirklich zu bestätigen oder zu widerlegen. Messfehler können also keineswegs ausgeschlossen werden.

http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2011/PR19.11E.html

http://de.wikipedia.org/wiki/OPERA-Neutrino-Anomalie

Kommentar-Direktlink MartinB· 31.12.11 · 15:36 Uhr

@Cai
Wieso kannst du ein Schwarzes Loch mit der SGL beschreiben? Und wenn du ein Elektron am SL "reflektierst", verwendest du dazu die SGL für das Elektron in der gekrümmten Raumzeit? Da ist große Vorsicht geboten: Die SGL ist nicht-relativistisch, weil der Ort ein Operator ist, die Zeit aber nicht. Eigentlich müsstest du doch die Dirac-Gleichung verwenden.

Ich finde es beeindruckend, dass du dich mit solchen Gleichungen auseinandersetzt - die Schwierigkeit besteht aber oft darin, zu wissen, wann man welche Gleichung mit welchen Annahmen verwenden darf, ansonsten kann man viel scheinbar tolles Zeug ausrechnen, das letztlich aber unsinnig ist.

Vielleicht gibt es in deiner Nähe ja eine Uni, dann kannst du dich ja mal in eine Physikvorlesung setzen und versuchen, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, ich vermute, das bringt dich weiter als Diskussionen im Internet.

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 31.12.11 · 15:47 Uhr

Alderamin: ab einer betimmten Wellenlänge werden wellen am dynamischen Horizont reflektiert. Und ich entdecke nicht dauernd was neues,'das habe ich früher mal(wie du) als ich mit 9 Jahren mit maxwellgleichungen und Relativitätstheorie begonne habe. Das mit dem boson ist mathematisch errechnet:-)

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 31.12.11 · 15:49 Uhr

Martin: man kann schwarze löcher mit der sqg beschreiben, statt einer simgularität Ost in der Mitte eine quantenraumzeit und statt eines ereigneshorizontes gibt es einen dynamishen horizont

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 31.12.11 · 15:53 Uhr

Warum sollte man in meinem alteer noch keine papers schreiben?:)
Ich hab bis jetzt 3 verfasst:)

Author Profile Page Florian Freistetter· 31.12.11 · 15:59 Uhr

@Cai-Luca Schmidt: "Warum sollte man in meinem alteer noch keine papers schreiben?:) Ich hab bis jetzt 3 verfasst:) "

Wo hast du sie denn veröffentlicht? In den einschlägigen Literaturdatenbanken hätte ich nichts von dir gefunden...

Kommentar-Direktlink Cai-Luca Schmidt· 31.12.11 · 16:03 Uhr

Ich lass sie im Moment noch von Freunden durchlesen und nachrechnen..
In den nächsten Tagen schick'ich eins als Eis als rund Mail, Jan dich als cc dazutun

Author Profile Page Florian Freistetter· 31.12.11 · 16:11 Uhr

@Cai-Luca: "Ich lass sie im Moment noch von Freunden durchlesen und nachrechnen.. In den nächsten Tagen schick'ich eins als Eis als rund Mail, Jan dich als cc dazutun "

Ok, es sind also keine echten papers. Sondern nur private Texte, die nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind.

Kommentar-Direktlink Tippex· 31.12.11 · 17:00 Uhr

@Cai-Luca Schmidt

Eines ist ganz wichtig, bevor Du irgendeinen Artikel von Dir öffentlich machst. Lerne fehlerfrei zu schreiben.

Kommentar-Direktlink Alderamin· 31.12.11 · 21:19 Uhr

@Cai-Luca

Ein Paper, so wie Florian es meint, wird in einer Zeitschrift oder auf einer Konferenz präsentiert und vorher von Fachleuten beugtachtet. Wenn Du Kontakt zu einem Physiker an einer Universtität aufbaust, dann denke ich, dass Du mit seiner Anleitung ein Paper schreiben könntest, das Ihr beiden dann als gemeinsame Autoren irgendwo einreicht. Das wäre ein unglaublicher Schub für Deine spätere Karriere. Vielleicht liest hier ja ein Physiker hier mit, der Interesse hat oder Kontakte herstellen kann. Bin leider selbst nicht vom Fach, kann daher nicht damit dienen.

Kommentar-Direktlink StefanL· 01.01.12 · 20:33 Uhr

@Cai zu Deinem Kommentar: Cai-Luca Schmidt· 31.12.11 · 10:55 Uhr

Leider wirft Dein Kommentar/Antwort mehr Fragen auf als beantwortet werden:
- Was verstehst Du unter "Reflexion am SL" ? "Holographische Informationsbewahrung" verschmirrt über den Ereignishorizont? Potzenzialbarriere wurde ja schon erwähnt - da ändert auch dV/dt nichts...
- Läßt sich "psi=psi1+Rpsi2 " nicht geschlossen darstellen?e.g. Wie verhält es sich mit dem Skalarprodukt von psi1 und psi2? Warum soll psi1 unabhängig(?) von psi2 sein ? Ist doch beides außerhalb des SL...
- Ist da ggfs. nicht eher eine Faltung psi1 mit psi2 zu erwarten?
- Wie bekommst Du die imaginären Anteile in den Griff bzw. wie werden die in Deiner Theorie interpretiert?
- SL als quantenmechanisches Objekt ( h>=Et ?) bleibt 'zeitabhängig' und auch die Metrik verschwindet nicht einfach... auf die nicht-Relativität wurde ja schon hingewiesen
- Soviel "Gleichungen der Theorie" bräuchtest Du hier erstmal ja auch nicht tippen. Die zentralen würden reichen. Also bspw. die (invertierbaren) Operatoren T_1(11-dim Modell) ins "Koordinatensystem ( 4-dim komplex od. 2-dim komplex od. 3- dim reel od. 2-dim reel, parametrisierte Darstellung?)" und T_2(4-dim Modell) ins "Koordinatensystem". Als "Theorie für Alles"(also ich interpretier Deine Aussagen hier jetzt mal als 'Vereinigung' von SQG und ST) sollte es dann auch nicht allzufern von ' (inv(T_1)oT_2)(Modell_4)=Modell_11 sein ....
- es gibt nicht "den" Hilbertraum - d.h. die Metrik und die davon betroffenen Objekte sind nicht vernachlässigbar.

Auch meine Empfehlung ist Dich da mit einem Physiker der auf dem Gebiet beschlagen ist zusammenzusetzen. Ein 'bloßes Nachrechnen' Deiner Gleichungen/Rechnungen mag da unzureichend sein - eine 'Rechnung' kann zwar richtig sein muß aber nichts mit dem 'Problem' zu tun haben. Ganz abgesehen davon, dass dadurch die Begriffsverwendung geschärft wird.

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