Blog durchsuchen
Profil
Ali Arbia hat in Internationalen Beziehungen am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf promoviert. Er ist überzeugter Europäer, ein echtes Zoon Politikon und interessiert sich für fast alles ausser Sport (und selbst das manchmal).
Letzte Einträge
- Libanon, Syrien und der Tod von Ahmad Abdel-Wahed7 Kommentare· 21.05.12
- Griechenland ohne Euro34 Kommentare· 16.05.12
- Pausengeräusche: Wo bin ich?18 Kommentare· 02.05.12
- Der Fall Breivik als Test für den Rechtsstaat35 Kommentare· 17.04.12
- Warum aber schwieg ich bislang? Was debattiert werden muss.44 Kommentare· 07.04.12
Kommentare
- Klaus · 24.05.12 · 12:56 Uhr Libanon, Syrien und der Tod von Ahmad Abdel-Wahed
- Totoro · 22.05.12 · 17:04 Uhr Griechenland ohne Euro
- Staatlich geprüfter Zwerg · 08.05.12 · 16:24 Uhr Pausengeräusche: Wo bin ich?
- dermehler · 26.04.12 · 10:03 Uhr Der Fall Breivik als Test für den Rechtsstaat
- Tina · 21.04.12 · 21:13 Uhr Schweizer Politik und das Web 2.0
Blogroll
english science english IR/PoliSci- The Monkey Cage
- Crooked Timber
- PolySigh
- Foreign Policy Passport
- Stephen M. Walt
- Daniel W. Drezner
- Marc Lynch
- The Cable
- The Multilateralist
- The Duck of Minerva
- IPE at the University of North Carolina
- The Quantitative Peace
- Informed Comment
- International Economic Law and Policy Blog
- ISN Blog
- Overcoming Bias
- PoliSciZurich
- Democracy in America
- Certain Ideas of Europe
- Glenn Greenwald
- A fistful of Euros
- The Conscience of a Liberal (Paul Krugman)
- Dispatches from the Culture Wars
- Matthew Yglesias
- Science-Based Running
- Rationally Speaking
- Daily Coyote
- zooborns
- Boing Boing
- Stefan Niggemeier
- Law Blog
Kategorien
Archiv
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
21.10.08 · 12:13 Uhr
Island und die EU: So schnell dreht der politische Wind
Kategorie: Internationale Politik·Politik · Kommentare: 3
Ich lebe in einem Land, welches (zumindest de jure) nicht Mitglied der Europäischen Union ist. Vielleicht sollten sich die Schweizer es sich auf den Zuschauerrängen jedoch nicht allzu bequem machen. Die Isländer lernen gerade eine Lektion und merken, dass nicht nur Märkte sondern auch politische Aussagen sehr schnell und drastisch die Richtung ändern können.
Im September des letzten Jahres behauptete der neue Isländische Ministerpräsident noch vollmundig, dass ein EU Beitritt kein Thema sei.1
Nun hat Islands Fischereiminister angedeutet, dass die EU durchaus eine Option wäre für das von der Finanzkrise arg gebeutelte Land. Gestern konnte man lesen, dass die EU einen raschen Beitritt in Aussicht stellt.
Damit würde Island auf die Überholspur kommen. Schliesslich verhandelt die EU mit Kroatien und der Türkei über einen Beitritt (und Mazedonien ist Kandidat). Island blieb bis jetzt zusammen mit der Schweiz und Norwegen freiwillig draussen vor der Tür. Dies nicht zuletzt weil man Nachteile für die Fischerei erwartete. Da hat man vermutlich zu einfach gerechnet und vergessen, dass sich vieles sehr schnell ändern kann. Eine Warnung an die Besitzstandwahrer und Kleinkrämer überall.
1Mit dem wohl absichtlich vagen Formulierung, dass ein solcher natürlich nicht 'für immer ausgeschlossen' werden könnte (aber was kann schon?).
Autor: ali· 3 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Kommentar schreiben
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Dr. h.c. im Sonderangebot für 39 Euro[sic]· 14.05.2012
- Pi auf dem Einrad!Astrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Die Erde dreht sich nicht um die Sonne...Astrodicticum Simplex· 12.05.2012
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Klimaschmock des Monats Mai 2012Primaklima· 20.05.2012
- Die kalte Sonne von Vahrenholt/Lüning: Le Trend, c'est moi!Primaklima· 16.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Der NRW Wahlkampf - eine Analyse mit Noten.Primaklima· 14.05.2012
ScienceBlogs.com
- Doubt and other products: The National Toxicology Program's Report on Carcinogens, bad for whose business?by Elizabeth Grossman As it pursues its anti-regulatory agenda the ...The Pump Handle· 22.05.2012 · 16:39 Uhr
- Weekend Recap: My Annular Eclipse Expedition!A little more persistence a little more effort and what ...Starts With A Bang· 22.05.2012 · 00:11 Uhr
- Water, waterThis image has been going around the intertubes recently I ...A Few Things Ill Considered· 21.05.2012 · 22:59 Uhr
- To be or not to be? The Prevention and Public Health Fundby Kim Krisberg We will pay for this by taking ...The Pump Handle· 21.05.2012 · 15:19 Uhr
- An important revelation regarding Heartland Gate (global warming denialism)Peter Gleick has been cleared of faking a key memo ...Greg Laden's Blog· 21.05.2012 · 12:52 Uhr







Kommentare (3)
Ich bin mal frech (so als Ösi), aber Norwegen ist nicht in der EU weil sie genug Öl haben und auch Angst um ihre Fische. Schweiz und Island sind wegen ihrer Banken auf Distanz. Island hat es voll erwischt, jetzt siehts schlecht aus.
Die Einschätzung betreffend Norwegen teile ich (obwohl natürlich immer auch noch vieles anderes reinspielt). Ich glaube in Island war die Hauptsorge wirklich fast ausschliesslich die Fischerei. Nun was die Schweiz anbelangt (den Fall, den ich als Helvete natürlich am Besten kenne) finde ich es schwierig es auf einen Hauptgrund halbwegs rationalen einzudampfen (und die emotionaleren lasse ich mal sowieso beiseite). Ich glaube nicht, dass die Banken an vorderster Stelle sind, sondern die Landwirtschaft beim Entscheid draussen zu bleiben eigentlich bedeutender war (und in geringerem Ausmass, andere geschützte Berufsgruppen) in Kombination mit einem relativ hohen Lebensstandard. Letzterer bröckelte zwar in den letzten Jahren, aber die politische Diskussion ist inzwischen so polarisiert und aufgeheizt, dass sich da nicht viel ändern wird (schon nur weil wir de facto fast Mitglied sind und nur nicht mitbestimmen dürfen).
Wie ist das eigentlich politisch?
Island steht ja historisch den USA sehr nahe. Und hat es nicht vor kurzem geheißen, wir brauchen unbedingt den Vertrag von Lissabon, um weiter (wieder?) handlungsfähig zu bleiben?
Eigentlich fände ich einen Beitritt Islands gar nicht schlecht. Nur beschleicht mich das Gefühl, dass bei führenden europäischen Politikern wiedermal der Drang zum Geschichte schreiben entstehen wird. Dann heißt es (wieder) erweitern ohne um jeden Preis: Jeder wird aufgenommen, egal wie wenig erfüllt wird (Bulgarien!), egal wieviele Zugeständisse gemacht werden müssen.
Und am Ende hat man dann Mitglieder, die eigentlich nicht dabei sein wollen und die EU noch handlungsunfähiger machen.