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27.07.10 · 00:30 Uhr
Udo Ulfkotte schlägt nach Loveparade vor: Eva Herman soll Bild-Chefredakteur Kai Diekmann literarisch sterben lassen
Kategorie: Politik · Kommentare: 30
Mittlerweile nimmt die Auseinandersetzung um die Äußerungen von Eva Herman zu der Loveparade-Katastrophe auf den Internetseiten des umstrittenen KOPP-Verlages immer bizarrere Züge an. Der nach eigenen Angaben an einem geheimen Ort lebende Autor Dr. Ulf Ulfkotte, der immer wieder durch undifferenzierte Äußerungen zum Islam und zu den in Deutschland lebenden Muslimen auffällt, hat nun einen Kreuzzug gegen die Bild-Zeitung, ihren Chefredakteur Kai Diekmann und allgemein gegen Journalisten begonnen.
Eva Herman wird von Ulfkotte in dem Artikel auf der Internetseite des KOPP-Verlages sogar dazu aufgerufen, in Anlehnung an Agatha Christie Kai Diekmann in einem zukünftigen Buch literarisch sterben zu lassen! Dabei vergreift er sich nicht nur im Hinblick auf Diekmann mehrfach im Ton und spielt Muslime offen gegen die deutsche Gesellschaft aus, in der die „ethnische Deutsche" Eva Herman permanent in die Pfanne gehauen werde. Dazu aufzurufen, einen lebenden und realen Menschen in einem Buch sterben zu lassen, ist äußerst geschmacklos und darf in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat nicht hingenommen werden. Ich bin schon gespannt, wie Kai Diekmann reagieren wird.
Die Zitate zeigen deutlich, was für ein problematisches Weltbild insgesamt hinter solchen Äußerungen steckt:
„Die erfolgreiche Kopp-Autorin Eva Herman macht in diesen Tagen - wieder einmal - ähnliche Erfahrungen mit einem Berufsstand, über den schon Agatha Christie schrieb: »Ich habe Journalisten nie gemocht. Ich habe sie alle in meinen Büchern sterben lassen.«"(...)
„Liebe Journalisten, wenn Sie einmal sehen wollen, wer die Opfer wirklich verhöhnt, dann rufen Sie einfach einmal diese Internetseite deutscher Muslime auf - da werden die Toten »Kuffar« (Ungläubigen) als Strafe Allahs für ihren Lebenswandel dargestellt. Erregt sich auch nur ein Journalist der BILD-Zeitung darüber, dass deutsche Muslime den Tod der »Raver« als »Strafe Allahs« für die »Ungläubigen« und ihren Lebenswandel bezeichnen? Unsere muslimischen Mitbürger dürfen sich ungestraft so äußern - sie sind in diesem Land ja inzwischen auch Menschen erster Klasse. Eva Herman aber ist eine ethnische Deutsche, dazu noch blond und intelligent. Sie darf ihre Auffassung nicht einmal andeuten, sonst wird sie im Sommerloch zur willkommenen Sau, die eine Journalistenmeute johlend mit Stockschlägen durchs Dorf treibt."
(...)
„Hat Eva Herman wirklich so unrecht? Oder will man ihr Unrecht tun? Warten wir es ab, denn vielleicht hat die BILD-Zeitung ja morgen schon auf der ersten Seite die Schlagzeile »Deutsche Muslime verhöhnen Opfer der Loveparade«... Vielleicht aber schreibt Eva Herman ja nun im Kopp Verlag einen Roman über ihre Erlebnisse mit der BILD-Zeitung und behandelt deren Chef Kai Diekmann darin so, wie Agatha Christie einst alle Journalisten in ihren Romanen behandelte..."
Autor: Christian Jung· 30 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (30)
Was läßt sich denn aus der Historiker-Sicht dazu sagen? Hat es Leute wie Ulf Ulfkotte, Eva Herman und Kai Diekmann in früheren Epochen schon mal gegeben? Und wie ist es damals ausgegangen?
Ich tue mich schwer zu aktzeptieren, dass jemand wirklich so unlogisch argumentiert. Wenn fundamentalistische Moslems Allah zum gemeinen, feigen Heckenschützen erklären, der sittliche Verfehlungen bestraft, so ist das pfui, aber wenn Frau Herman das gleiche als Erzengel des christlichen Gottes verkündet, dann ist es fein?
Oder sind die moslemischen Äußerungen auch willkommen?
Dass Frau Herman eine Sau sei, die durch's Dorf getrieben wird, überzeugt auch nicht restlos - es ist auch nicht mein Bild. Vielleicht eine Sau, die erst per Megaphon "Gratis Bockwurst" durch's Dorf gebrüllt hat? Als alle Mittagsschläfchen hielten?
@Thilo:
Mir fiele da der Fall von Wilhelm Ludwig Wekhrlin (18.tes Jahrh.) ein.
Todesursache:
Nervenzusammenbruch nachdem ein nationalistischer Mob vor seinem Haus marodierte.
Vieleicht dreht er wieder einen Film...Und Das Töten einer realen Person in einem Buch gabs auch schon mal.
Apropos, einer der wenigen außerhalb des Kopp-Verlages die Eva Harman zur Seite stehen ist Fabian Heinzel einer der feinen, freien Herren von freiewelt.net.
"Erregt sich auch nur ein Journalist der BILD-Zeitung darüber, dass deutsche Muslime den Tod der »Raver« als »Strafe Allahs« für die »Ungläubigen« und ihren Lebenswandel bezeichnen? "
Da sollte Herr Ulfkotte einen Link liefern. Wann und wo schrieben islamische Fundamentalisten so etwas?
Selbst wenn es stimmt, scheint die Logik dahinter, was die islamische Fundamentalisten dürfen, dürfen Redakteure des Kopp-Verlags erst recht. Wenn es stimmt, ist der Kopp-Verlag nicht besser.
Das mit dem link hat er versucht, aber nicht geschafft, wie in seinem Artikel zu sehen ist.
@rolak: Bei mir hat der Link funktioniert - und er führt in ein schmieriges Forum - Link gelöscht.
@Randifan
Ich setze hier jetzt mal den Link, den Herr Ulfkotte meinte:
Link gelöscht.
Ich kenne dieses Forum bis jetzt nicht, wenn ich allerdings die Statistik durchlese, dürfte es in ungefähr genausoviel Aufmerksamkeit finden, wie normalerweise der Kopp-Verlag.
Insgesamt vermute ich, daß Ulfkotte jetzt im Endeffekt auf den "Zug" aufspringt, nachdem es um ihn -wie um die Herman- in der Öffentlichkeit und Tagespresse ja ziemlich ruhig geworden ist. Ich sehe das Ganze zwischenzeitlich nur noch als eine mehr als geschmacklose Werbestrategie des Kopp-Verlages, um ein paar Klicks zu generieren und evtl. ein paar Bücher mehr zu verkaufen.
Es gibt zwar insgesamt zuviele (rechte?) Idioten die irgendwelchen Verschwörungstheorien anhängen, aber für einen Verlag der überleben will und seine Autoren letztendlich auch zahlen muss, wahrscheinlich doch zu wenige. Ein paar neue Kunden aus dem entsprechenden Milleu wird der Verlag mit dieser Aktion schon generieren können.
Im Prinzip versuchen die Protagonisten und Autoren des Kopp-Verlages, wie der Verlag auch selbst nicht anderes um endlich mal in die Schlagzeilen zu kommen und Aufmerksamkeit zu erregen. Die Protagnoisten werden ja vom "Mainstream" wie Parias behandelt und totgeschwiegen (zu Recht), mit der Aktion haben sie erreicht, daß sie in der Öffentlichkeit wieder wahrgenommen werden und eine (negative) Presse bekommen.
Ziel erreicht. Die Mittel, die dazu führen sind letztendlich in diesen Kreisen egal.
@Christian Jung: "Dazu aufzurufen, einen lebenden und realen Menschen in einem Buch sterben zu lassen, ist äußerst geschmacklos und darf in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat nicht hingenommen werden." Was Sie für geschmacklos halten, ist natürlich Ihre Sache, aber was man DARF, betrifft auch mich. Interessant also, welches Gesetz greift denn hier?
Beste Grüße,
Bernd
Diese Journalistenkritik über die Agatha-Christie-Bande finde ich auch nur etwas bemüht, aber nicht skandalös.
Naja, Kai Diekmann literarisch hinrichten??? Fänd ich irgendwie amüsant... aber das ist bloß eine persöhnliche Meinung und was ich von dem sauberen Herrn Diekmann halte will ich lieber nicht ausführen.
Über diesen Ulfkotte brauch ich mich wohl nicht zu äussern. Wer sich darüber echauffiert, dass Muslime Menschen "erster Klasse" sind und Frau Hermann als "ethnische Deutsche" bezeichnet und dabei auch noch "blond und intelligent" betont zeigt wessen Geistes Kind er ist.
Taz-Artikel über Harman's christliche und muslimische Unterstützer:
Christliche wie muslimische Hardliner applaudieren Herman für ihre Äußerungen zur Loveparade. Sie selbst relativiert – bleibt aber bei ihrer grundsätzlichen Kritik.
@Bernd
Mag sein, dass man sich über Geschmack streiten kann, allerdings gibt es auch hier Grenzen (man kann dann auch wieder darüber streiten, ob diese Grenzen so etwas wie kulturfaschistisch sind oder nicht, nur heute lebt man im Jahr 2010 und in Mitteleuropa; andere mögliche Normen sind daher momentan irrelevant; Beispiele für massive Grenzüberschreitungen können gebracht werden, wären allerdings unappetidlich).Wenn auch recht indirekt zu der Ermordung einer Person aufzurufen, erfüllt evtl. keinen StGB-§§, würde allerdings auch eh kein Gericht beeindrucken. Könnte allerdings auch ein Problem des StGb bzw. der Gerichte sein.
Wie würdest Du eigentlich mit einem Kommentar umgehen, ala @Bernd· 27.07.10 · 10:13 Uhr:
hat dafür eigentlich den Tod verdient, aber als ... sehe das nicht so ... Ich könnte mir jedoch gut vorstellen, dass Jemand, der ein wenig Selbstachtung hat zu drastischen Maßnahmen greift. Jedenfalls genießt dieser Jemand dann meine Hochachtung und Anerkennung.
StGB hin oder her und von vielen Gerichten noch viel weiter ausgehöhlt.
"Dazu aufzurufen, einen lebenden und realen Menschen in einem Buch sterben zu lassen, ist äußerst geschmacklos und darf in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat nicht hingenommen werden. Ich bin schon gespannt, wie Kai Diekmann reagieren wird."
Ich halte es da mit Bernd: Das darf man. Das muss man sogar dürfen - denn so sehr es auch schlechter Stil sein mag, hat sich niemand in die Kunstfreiheit einzumischen. Und, obwohl S.S.T. es anders sieht, wir haben hier keine Aufforderung zu einer Straftat. Nicht direkt und auch nicht indirekt oder nur implizit. Ulfkotte formuliert hier sauber und präzise:
"Vielleicht aber schreibt Eva Herman ja nun im Kopp Verlag einen Roman über ihre Erlebnisse mit der BILD-Zeitung und behandelt deren Chef Kai Diekmann darin so, wie Agatha Christie einst alle Journalisten in ihren Romanen behandelte..."
Es geht um einen Roman, ein Werk der Fiktion, das der Herr gern von Frau Herman geschrieben hätte. Daran ist nichts illegales. Wenn wir es mit der Meinungsfreiheit ernst meinen, kann sich die nicht nur auf uns genehme Meinungen beschränken. Sie muss sich viel mehr auch auf Andersdenkende, Wirrköpfe, Idioten, Cretins und Menschen wie Herman und Ulfkotte erschrecken. Um es mit Rosa Luxemburg zu sagen: "Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden." Auch wenn die vielleicht nicht allzu viel oder allzu gründlich denken.
Herr Ulfkotte schreibt nichts, was die Hauptaussage dieses Scienceblog-Artikels in Frage stellt, dass Frau Herman die Massenpanik bei der Loveparade als Strafe Gottes betrachtet. Dabei ist es diese Interpretation der Aussagen Frau Hermans, die am meisten kritisiert wird. Selbst er scheint keine Ahnung zu haben, worum es bei der Kritik an ihr überhaupt geht oder er meidet das Thema Gott, wie der Teufel das Weihwasser.
http://www.scienceblogs.de/zeittaucher/2010/07/eva-hermann-kommentiert-ist-gott-an-den-toten-der-love-parade-schuld.php
@S.S.T.: Mit einem solch wirren Kommentar muss ich überhaupt nicht umgehen. Carsten hat Recht - Kunstfreiheit rulez. Wieviele Filme erfüllen denn allein diese alberne Bedingung von Herrn Jung? In so ziemlich jedem Katastrophenstreifen der letzten zehn Jahre kommt die halbe US-Regierung um, bei Mars Attacks sogar der Präsident selbst! Passt natürlich überhaupt nicht dieser Vergleich. Aber: Nein! Es mag nicht sein, dass man sich über Geschmack streiten darf, sondern man darf. Und: Nein! Es gibt überhaupt keine Grenzen, innerhalb derer man sich über Geschmack streiten darf.
@Randifan: Dieser ganze Quark von wegen göttliche Strafe ist für mich nicht relevant. Im Artikel geht es um etwas anderes, und das könnte man schon der Überschrift entnehmen.
@Bernd: Hollywood ist eine ganz andere Baustelle. Wenn hier etwas naheliegt, dann der Streit um das Buch 'Tod eines Kritikers' zwischen Walser und Marcel Reich-Ranicki.
Ohne jetzt den Sachverhalt und die Daten komplett gescannt zu haben:
Seitens des Islam werden höchst reaktionäre und den Werten der europ. Aufklärung drastisch widersprechende Vorstellungen offenbar, die sicherlich zukünftig noch den einen oder anderen Widerspruch evozieren werden.
Was auch gut so ist. Der Wb regt gerne an auch diese reaktionären und bald zumindest in Teilen Deutschlands auch mehrheitsfähigen Meinungen rechtzeitig zu goutieren.
Bevor zu spät ist, LOL.
MFG
Wb
@Der Webbaer
Der sogen. Wb mit seinem Künstelsprech geht der Community gehörig auf den Nerv.
Welche Teile Deutschlands meint der Wehbeh?
Weiss der Wehbeh, was goutieren heißt? Uns dünkt: nicht so richtig.
Man empfiehlt sich.
Er hat "LOL" geschrieben!
*rofl*
War ja nur ein kleiner Einwurf, um zu schauen, ob und wie reagiert wird. :)
Ulfkotte ist bekanntlich auf einem monothematischen Trip, bei Herman tippt auch der Webbaer auf Esoterik. Natürlich wird der Gedanke einer strafenden Religion und das sich dbzgl. Äußern sinnvollerweise tabuisiert. So richtig schlimm ist das aber nicht was die Dame jetzt abgesetzt hat, intellektuell nicht sehr reizvoll, aber sowas war -die älteren Kaliber können sich erinnern-, sagen wir mal um 1960, die Meinung eines ganz beträchtlichen Teils der westdeutschen Bevölkerung.
MFG
Wb
Mit dem letzten Halbsatz hat der Webbär nicht einmal Unrecht. Eigentlich bin ich aber ganz froh, dass solche Zeiten vorbei sind.
Tja, wenn es 1960 die Mehrheitsmeinung war, dann entschuldigt das was?
Dass man heute zu der Meinung zurückkehren muss, weil man sie zwischenzeitlich aufgegeben hat, ist ja vielleicht erklärungsbedürftig. Wieso hat man diese Ideologie einst aufgegeben, und wieso will man jetzt wieder zurück?
Geht man noch 20 Jahre zurück, so fällt spätestens dann auf, dass man nicht naiv-romantisch ältere Ideologien verklären sollte.
Und Frau Herman war ja nicht 50 Jahre tiefgefroren, und ist jetzt plötzlich aufgetaut worden, d.h. sie schaut mit unserem heutigen Wissen in diese Zeit zurück, und kann sich nicht darauf berufen "damals wusste man nicht besser ..." oder "damals haben fast alle ...".
Genauso verhält es sich mit der Zuflucht zu Gott. Wir leben nicht mehr um das Jahr 1000 in der Furcht, am nächsten Tag könnte die Sonne nicht aufgehen, und wenn der Blitz in die Hütte des Nachbarn einschlägt brauchen wir nicht Thor, Zeus oder Jehova zu brüllen, und spekulieren, ob der Nachbar nicht doch selbst schuld war, und ein Gottesurteil provoziert hat.
@Stefan W.
Herr Jung hat in seinem ersten Blogartikel (25.Juli) zum Kommentar Eva Hermans hauptsächlich geraunt, was der Wb nicht so supertöfte fand, Folgebeiträge waren dann aber substanziell.
Wichtig ist es sich sachlich mit solchen Positionen auseinanderzusetzen, warum diese nicht gut sind, warum hier sinnvollerweise tabuisiert wird etc.
Ungünstig dagegen zu raunen und zu dämonisieren, Ihre NS-Andeutung bspw. geht ein wenig in diese Richtung.
Raunen und Dämonisieren sollte man sich für die schweren Problemfälle aufbewahren, oder?
MFG
Wb
Wir raunen überhaupt nicht, aber was 1960 die Meinung einer breiten Masse war, das ist nun mal Ideologie aus der Zeit der Nazis und aus willhelministischer Zeit. Da mag sich ein Webbaer auf den Kopf stellen.
Der Webbaer hat ja selbst nichts substantielles, inhaltliches vorgebracht, sondern nur die empirische Entdeckung, dass die überkommenen Vorstellungen der Frau überkommene sind.
Zum literarischen Part vielleicht noch:
"Let's kill all the lawyers!"
Tod eines Kritikers
Agatha Christie und Journalisten
Hang the DJ
Zudem gab es vor ca. 30 Jahren einen Song (Deutsch Amerikanische Freundschaft - DAF?) mit dem Refrain "Tötet den Papst!", wobei das sogar juristisch aufgearbeitet worden ist, Freispruch, man meinte es natürlich metaphorisch (Meinungsführerkritik und so), leider außer der Erinnerung des Webbaeren anscheinend keine dbzgl. Persistenz im Web.
Was jetzt aber nicht die hier erörterte Vortragsserie beim Kopp-Verlag in Schutz nehmen soll. :)
MFG
Wb
@ Dr. Webbaer
Habe gerade diesen Beitrag inklusive Kommentare gelesen. Mich wundert wieso es solange gedauert hat, bis Thilo's eingangs gestellte Frage nach historischen Parallelen beantwortet wurde. Die Geschichte mit dem "Tod eines Kritikers" ist mir z. B. schon bei der Lektüre des Beitrags (also noch vor der Frage) eingefallen.
Ich habe den Eindruck, dass hier jede Aktion des Kopp-Verlages als einmalig in der Geschichte dargestellt wird, damit man sich so richtig empören kann. Deshalb Danke für die Relatvierung durch Deine informative historische Recherche.
@Christian Jung
Wenn Ihnen ein Link auf die "Junge Freiheit" zu wider ist, weshalb dulden sie dann hier einen Link auf diese widerliche islamische Website?
Wurde ebenfalls gelöscht, da ich solche Links ebenfalls nicht möchte.
"Tod eines Kritikers" habe ich, nicht DER Webbaer ins Spiel gebracht. Der Teddy hat lediglich einen Link zu Wikipedia draus gemacht.
Nicht dass es jetzt wichtig wäre, dass ich das war, aber wichtig ist, dass es Dat Webbaer nicht war. Nicht wahr? :)
Danke für die Richtigstellung!
@Stefan W.
Danke für den Hinweis, da habe ich wohl etwas oberflächlich gelesen. Was die Urheberschaft angeht, kann man nach meinem Dafürhalten nicht korrekt genug sein.
@Geoman
Am Rande: Sie müssten hier schon längst zensiert werden, Sie sind doch rechts [1], oder? Geben Sie es zu!
[1] für Interessierte: Nein, Wb natürlich nicht rechts, höhö