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12.06.10 · 16:15 Uhr
Angela Merkel ist eine Zitronenpresse
Kategorie: Kultur · Kommentare: 7
Stürmische Tage sind gerade in der Politik zu beobachten.
Ob Wildsau-Attacken (FDP gegen CSU), die Bundespräsidenten-Suche nach dem immer noch denkwürdigen Köhler-Rücktritt, das merkwürdige Sparpaket, die intellektuell nicht nachvollziehbaren Auseinandersetzungen in der Gesundheitspolitik (CSU gegen FDP) oder die Rumpelstilzchen-Affäre (Geheime Studie des Kanzleramtes gegen Verteidigungsminister Guttenberg) - ich reibe mir fast jeden Tag die Augen und denke: Wir werden nicht regiert!
Was wird in diesem Zusammenhang von Bundeskanzlerin Angela Merkel? Sie wird zumindest im "kollektiven Gedächtnis" und in den Küchen als Zitronenpresse überleben, wie ich heute in einem Heidelberger Geschäft gesehen habe. Das Modell ist dort für 19,80 € zu ersteigern. Ich habe noch nicht zugegriffen, weil ich nicht weiß, ob das Regierungschaos für mich noch größere finanzielle Folgen (Steuererhöhungen) haben wird.
Autor: Christian Jung· 7 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (7)
Wo kann man für verarmte Studienräte spenden? Gibt es eine Kontonummer?
Welche Steuern werden denn für Sie erhöht? Welche hätte man stattdessen erhöhen sollen? Wie und mit welchen Mitteln bekommt man einen ausgeglichenen Etat hin?
Die ultimative Antwortet zum Haushalt lautet: Indem man die Einnahmen erhöht und die Ausgaben senkt. So einfach ist das! (Bin ich nicht ein Genie?)
Unreflektiertes Motzen ist immer leicht und Mehrheiten für Grausamkeiten gibt es üblicherweise selten oder nie.
@S.S.T
> Welche Steuern werden denn für Sie erhöht? Welche hätte man stattdessen erhöhen sollen? Wie und mit welchen Mitteln bekommt man einen ausgeglichenen Etat hin?
Funktioniert leider nicht mit Euros.
Lieber SST, zu Ihren Fragen:
"Welche Steuern werden denn für Sie erhöht?" Nun, da Thilo im Futur geschrieben hat und sebst schrieb, dass er nicht weiß, welche Steuern, die ihn belasten, erhöht werden, empfiehlt sich ein kurzer Blick in die Verganheit. Frau Merkel hat ja selbst 2005 gesagt, dass sie die Steuern erhöhen will, um die Löhne zu senken. Und genau das hat sie gemacht: Die Mehrwertsteuer erhöht und die Löhne (sie sagte zwar was von "Lohnnebenkosten", aber Lohnnebenkosten sind nichts anderes als ein Teil des Lohnes). Und nun überlegen Sie mal, was Frau Merkel diesmal so in Petto haben könnte...
"Welche hätte man stattdessen erhöhen sollen?" Wieso erhöhen? Einführen: Finanztransaktionssteuer, Vermögenssteuer.... und erhöhen: Erbschaftssteuer, Spitzensteuersatz, Körperschaftssteuer.... noch mehr Beispiele gefällig?
"Wie und mit welchen Mitteln bekommt man einen ausgeglichenen Etat hin?" Warum sollte man eigentlich einen ausgeglichenen Haushalt anstreben? Was aus Sicht der schwäbischen Hausfrau richtig ist, ist aus Sicht der schwäbischen Unternehmmerin grundfalsch. Tja, BWL und VWL sind nunmal zwei unterschiedliche Paar Schuhe...
"Die ultimative Antwortet zum Haushalt lautet: Indem man die Einnahmen erhöht und die Ausgaben senkt. So einfach ist das! (Bin ich nicht ein Genie?)" Nein, Sie sind kein Genie. Das Senken von Ausgaben kann äußerst kontraproduktiv sein. Es hat sich schon jetzt herausgestellt, das die Kürzung von 115 Mio. € bei der Förderung von energetischen Sanierungen zu Ausfällen bei Steuer- und Sozialversicherungskassen von mindestens 220 Mio. € führen wird. Die Erhöhung von Einnahmen macht nur da Sinn, wo das eingesammelte kapital bisher nicht nachfragewirksam auf den Märkten erscheint. Und dies ist bei der Mehrwertsteuer nun mal gerade nicht der Fall, bei Besitzsteuern tendenziell eher schon.
"Unreflektiertes Motzen ist immer leicht und Mehrheiten für Grausamkeiten gibt es üblicherweise selten oder nie." dann unterlassen Sie bitte Ihr unreflektiertes Motzen. Diese "Grausamkeiten" wären nämlich gar nicht notwendig, wenn man nichtnachfragewirksames kapital einsammeln würde.
Die Presse habe ich übrigens schon vor knapp 3 Jahren in Berlin gekauft. Für 15 Euro. Wird eben alles teurer! ;-)
Hat der verkaufende Laden auch einen "online-shop"?
Oder könnte man die Adresse erfahren?
Zum Text:
Nachdem nun der finanzielle Spielraum der Regierung(-en) soweit reduziert ist - es waren zuletzt wohl ca. 1.800 Milliarden Schulden - stellt sich doch die Frage der 'Handlungsfähigkeit' eigentlich nicht mehr .... Umschichtungen werden da - BWL hin / VWL her - auch nicht mehr sehr ergiebig sein.
Gespart werden kann bei den Sozialausgaben nicht mehr - aber z.B. bei den Gesundheitsausgaben: Doch genau da wollen weder CDU noch FDP "das Kapital" verprellen - das sind nämlich ihre (Haupt-) Geldgeber vor Wahlen .... und wer verzichtet schon gern auf ein hochbezahltes Mandat in öffentlichem Amt?
Ich eine Website gefunden: http://www.bildschoen-galerie.de/
Einfach mal anrufen!