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Profil

Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology in Pasadena, USA. Im Jahr 1987 habilitierte er in Wissenschaftsgeschichte. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Als Autor zahlreicher Bücher wie Einstein für die Westentasche (2005) oder Die Andere Bildung (2003) will er Wissenschaft spannend für jederman präsentieren. Als Wissenschaftsautor schreibt er für die Zeitschriften GEO, Bild der Wissenschaft und die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

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09.06.11 · 14:48 Uhr

Offenbares Geheimnis

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 4

Da habe ich ein ganzes Buch über Irrtümer und Legenden in der Wissenschaft geschrieben - WARUM SPINAT NUR POPEYE STARK MACHT - und den schönen Satz von Goethe übersehen, der in seinen Maximen (Nr. 551) zu finden ist. Goethe schreibt ihn. nachdem er sich mit den Bewegungen der Wissenschaft beschäftigt hat und es ihn nach einer Betrachtung drängt. Sie fällt kurz aus: "Eines nur sei hier ausgesprochen: daß wir sogar anerkannte Irrtümer aus der Wissenschaft nicht loswerden. Die Ursache hiervon ist ein offenbares Geheimnis." Immerhin ist irren menschlich, wie die WIssenschaft selbst. Und so menschelt es in ihr eben durchgängig und hartnäckig. Gut zu wissen.

 

Autor: Ernst Peter Fischer· 4 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Kommentare (4)

Kommentar-Direktlink Ariane· 09.06.11 · 16:51 Uhr

Zum Glück aber verlangt von einem Wissenschaftler niemand: bevor, während oder nachdem er sein wissenschaftliches Statement bzgl. der von ihm untersuchten Wirklichkeit verkündet, immer dazuzusagen, dass er natürlich fehlbar ist, weil er ein Mensch ist und hier Fehlbarkeit eben arttypisch ist. Das wäre dann doch etwas umständlich und zeitraubend und würde an jene (anstrengenden!) Leute erinnern, die alles, was sie sagen, immer gleich relativieren - sei es, dass sie ständig "meines Erachtens" oder "wie ich die DInge sehe" dazusagen, sobald sie sich zu irgend etwas äußern, oder dass sie (noch schlimmer!) jegliche Erkenntnis unter diffusem Verweis auf die so genannte "Postmoderne" gleich wieder zunichte machen, so dass wirklich gar nichts entstehen kann. FINDE ICH.

Kommentar-Direktlink Hartwig Thim· 09.06.11 · 19:10 Uhr

Spinat macht stark, weil Eisen drinnen ist und kein Stein

Kommentar-Direktlink Onkel Jörg· 09.06.11 · 20:58 Uhr

Bratpfannen machen auch stark, weil da Eisen drinn ist....

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