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Profil

Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology in Pasadena, USA. Im Jahr 1987 habilitierte er in Wissenschaftsgeschichte. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Als Autor zahlreicher Bücher wie Einstein für die Westentasche (2005) oder Die Andere Bildung (2003) will er Wissenschaft spannend für jederman präsentieren. Als Wissenschaftsautor schreibt er für die Zeitschriften GEO, Bild der Wissenschaft und die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

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07.12.09 · 13:49 Uhr

Gute Nacht, Bildung

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 3

Wenn ich meinen Augen und Ohren trauen kann und mir das nicht eingebildet habe, dann hat die Bundesministerin für Bildung den Ländern versprochen, ihnen mehr Geld für die Bildung zu geben, wenn das Schlafen in Hotelbetten weniger Steuereinnahmen einbringt. Wenn es jetzt irgend jemanden in der Politik gibt, der entweder sich tatsächlich für Bildung interessiert oder vielleicht sogar etwa von ihr hat, dann müsste der sich jetzt Gedanken machen, wie man dieses Spiel fortsetzen kann, wie man den Bund alle möglichen Wachstumsbeschleuniger unters Volk bringen lässt, um ihm anschließend Bildungsmittel abzupressen. Das Problem - so gehen gebildete Menschen nicht vor. Die Bildung bleibt also den Dummen überlassen. Wir werden sie deswegen beim nächsten Mal erneut wählen. Vielleicht bekommt man dann auch das Frühstück nach der steuergünstigen Nacht billiger. Fazit: Wir hatten schon schlechtere Regierungen, aber keine dümmere.

 

Autor: Ernst Peter Fischer· 3 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Kommentare (3)

Kommentar-Direktlink Microfilosof· 07.12.09 · 15:33 Uhr

Wieso keine Sonderangebote? Jeden Tag etwas und wer sich danach richtet, kann am Ende alles von der Steuer absetzen.

Kommentar-Direktlink BK· 08.12.09 · 11:54 Uhr

Der Teaser auf der SB-Startseite ist wohl veraltet? Oder wie habe ich den Hinweis auf die Konfessionszugehörigkeit dort zu verstehen?

Kommentar-Direktlink BK· 09.12.09 · 13:40 Uhr

Ich will nicht nerven. Vielleicht gucken Sie sich Ihre E-Mails nicht jeden Tag an. Aber es würde mich schon interessieren, warum die Konfessionszugehörigkeit der Ministerin in diesem Zusammenhang interessant sein soll.

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