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Wissenschaft und ihre Faszination weiter zu geben, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen. Er ist Biologe und Wissenschaftsredakteur bei Wiedemeier Kommunikation und bereitet Wissen so auf, dass es verstanden wird.

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12.03.08 · 08:07 Uhr

10.000 BC, wissenschaftlich betrachtet

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur  ·  Kommentare: 7

Hier geht es zur offiziellen Homepage des Films, damit sich jeder erstmal einen ersten Eindruck verschaffen kann, um was es geht. Aus dem Pressetext:

10.000 BC erzählt die Geschichte eines jungen Jägers (Steven Strait), der seine Armee quer durch eine gewaltige Wüste führt, in erbitterte Kämpfe mit Säbelzahntigern und prähistorischen Raubtieren gerät, auf untergegangene Kulturen stößt und versucht, die Frau, die er liebt (Camilla Belle), aus den Fängen eines feindlichen Kriegsherrn zu befreien.

Die erste, grobe "wissenschaftliche" Analyse dazu gibt es

hier bei 9xKlug.

2. Afrikanische Bergleute sind Weisse
3. Alle anderen sind Schwarze
4. Primitive Völker sind fortgeschrittenen militärisch deutlich überlegen. Die Weissen sind technologisch primitive Jäger und Sammler und somit logischerweise gegenüber pyramidenbauenden Persern und schwarzen Farmern die Herrenrasse.

Hm, spontan würde ich mal behaupten, dass würde mein Sieger bei dieser Umfrage, wenn ich es mir denn antun würde.
Warten wir mal besser, bis es ins TV kommt.
Historiker werden vermutlich so richtig zusammenbrechen? Oder was sagt Björn dazu?

 

Autor: Chris· 7 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (7)

Kommentar-Direktlink Anwen· 12.03.08 · 10:22 Uhr

Wenn ein Film schon ein festes Datum als Titel hat, könnte man meinen, dass die Jahreszahl auch irgendetwas zu bedeuten hat... Wohlwollend bis naiv hatte ich daher vor kurzem die steile These überprüft, dass schon vor 12.000 Jahren Pyramiden gebaut wurden.
Ergebnis nach 30 sek. Mini-Recherche: ziemliche Geschichtsklitterungs-Grütze.
Die ältesten Pyramiden der Welt hat man in Brasilien verortet, Alter wenns hochkommt 5.000 Jahre, also 3000 v.u.Z.
(s. Independent vom 19.11.1996, via http://findarticles.com/p/articles/mi_qn4158/is_19961119/ai_n14078861)
Gizeh und die mittelamerikanischen Hochkulturen dagegen ein paar hundert Jahre später, frühestens 2600 v.u.Z

...für mehr facts in fiction!

Author Profile Page Chris· 12.03.08 · 11:15 Uhr

Wobei die in den Ausschnitten schon verdächtig den in Ägypten ähnlich sind....

Kommentar-Direktlink Mark S· 12.03.08 · 23:02 Uhr

Es ist sinnlos, Emmerich mit historischen oder archäologischen Fehlern zu kommen. Wissenschaftliche Genauigkeit ist nun wirklich das Letzte, was den Mann treibt.

Author Profile Page Chris· 13.03.08 · 09:41 Uhr

Ähm, ich wollte IHM jetzt gar nicht mit besserwisserischen Fehlerkorrekturen kommen (Ich wußte auch gar nicht, dass er mitliest), sondern aufzeigen, was alles falsch ist.
Denn es gibt genügend Beispiele, wie man wissenschaftlich korrekte Fakten spannend verpacken kann (der Schwarm etwa).

Kommentar-Direktlink Martin Schäfer· 14.03.08 · 17:10 Uhr

Die erste grobe wissenschaftliche (sic!) Analyse auf http://www.9xklug.eu/10000-bc/ zeigt mir, der Rezensent hat noch nie einen Roman gelesen und sich auch sonst nie mit Fiction in Literatur oder Film befasst.

Ich gebe ihm und Euch allen einen Tipp: 10.000 BC gab es noch keine Kameras. Alles im Film entspringt der Fantasie und dem Kopf von Roland Emmerich.

Author Profile Page Chris· 16.03.08 · 15:20 Uhr

Lol, tatsächlich? Ach so, das erklärt so manches.....
Mal im Ernst. Fiction hin oder her. Ja, jeder weiß, dass es Spiderman und Co nicht gibt, etc.
Mich stört es aber, wenn die Sachen als real dargestellt werden. Bei Frodo und Co weiß ich, dass es Fantasy ist, und auch das Beamen bei Jean-Luc kann man richtig einschätzen. Aber wenn das ganze so dargestellt wird, als wäre es wahr und real, dann grenzt es an Volksverdummung.
Es gibt genügend Beispiele, wie man auf realen Fakten basierend das ganze etwas fiktiv weiterspinnen kann. Den Schwarm hatte ich schon erwähnt, Cobra wäre auch ein Buch....

Kommentar-Direktlink ramona· 16.03.08 · 23:37 Uhr

hey
würd mal gerne eure meinung zum "gott" hören.....meiner meinung nach war er auch nur ein mensch , aber andere meinen dadurch, dass man nicht sein ganzes gesicht gesehen hat, lässt der film es offen ob man glaubt er sei auch nur ein mensch der seine macht misssbraucht oder er sei wirklich von den 'sternen'; auch weil der blinde etwas von dreien erzählte aber man nicht weiss was mit denen ist.

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