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Frank Abel ist Wettermann im Radio und Fernsehen. Er arbeitet als Medien Meteorologe bei der MeteoGroup Deutschland GmbH in Berlin.

Frank Abel is weatherman on the radio and television. He works as "media meteorologist" at MeteoGroup Deutschland GmbH in Berlin, part of the biggest private European weather company.

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11.06.08 · 15:11 Uhr

Fisch-Regen gibt es wirklich

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 10

non-aqueous.jpgEin bis heute nicht geklärtes Phänomen ist Regen, bei dem auch Tiere und Gegenstände vom Himmel fallen. Es gibt dabei dokumentierte Fälle, in denen auf einmal hunderte von Fischen herabfallen, aber auch von Fröschen, Ameisen und Schlangen wurde berichtet.

Dokumentiert sind diese Fälle vom Altertum bis in die jüngste Vergangenheit. Wenn Sie also nun denken, Sie lesen sich gerade in eine neue Art Verschwörungstheorie ein, muss ich Sie enttäuschen.


Vom Altertum bis heute
Im zweiten Jahrhundert n.Chr. gab der Schreiber Athenaios den Text Deipnosophistai aus, der sich mit dem Phänomen Fischregen befasst. Der Autor Phoenias hat demnach berichtet, dass es auf der Halbinsel drei Tage lang ununterbrochen Fische geregnet habe. Weitere Texte tauchen in der Bibel auf, wo im Buch Exodus Frösche vom Himmel fallen.

Nun könnte man glauben, dass es hier um Übertreibungen oder rhetorische Stilmittel geht. Die Dokumentation geht aber noch weiter: Die "Times" vom 10. März 1859 druckt einen Bericht ab, in dem ganze Dächer von Fischen bedeckt worden seien. Und sogar das bis heute renommierte Magazin nature berichtete im Jahre 1918 von einem Regen, in dem 10 Minuten lang im englischen Örtchen Hindon Fische vom Himmel fielen, die Fische waren zu diesem Zeitpunkt bereits tot.

Beeindruckend ist ein Bericht in der englischen "Sunday Express" aus dem Jahr 1969 von Veronica Papworth:

Wir wollten noch auf eine Abendveranstaltung, das weiß ich noch exakt, als plötzlich ein Regen aus Fröschen lostobte. Sie kamen von überall her, da Türen und Fenster offenstanden. Dann waren Tausende von ihnen auf dem Fußboden, die wir gar nicht wieder loswerden konnten. Als wir sie verscheuchten, kamen mindestens eben so viele wieder herein. Zu der Veranstaltung kamen wir dann viel zu spät. Als wir dann ankamen, sah ich an meinem Bein noch ein paar von ihnen sitzen, die ich als Beweis zeigen konnte.

Nur wie erklärt man diesen Regen?
Es ist nach wie vor nicht möglich, eine meteorologisch schlüssige Erklärung für dieses Phänomen zu finden. Das plausibelste wäre ein Wirbelsturm, der die Tiere aus dem Meer hinaufbefördert, die dann an seinen Rändern wieder hinabfallen. Immerhin lagen die meisten Orte mit Tier-Regen in der Nähe des Meeres.

Allerdings ist so ein Sturm nicht besonders wählerisch und schleudert alles mit in die Luft. Die dokumentierten Fälle sprechen jedoch nur von einer Tierart. Übrigens sind es nicht nur Fische oder Frösche, auch von Aalen oder Schwefelklumpen wird berichtet. Wie schön, dass es noch Unerklärliches auf dieser Welt gibt!

 

Autor: Frank Abel· 10 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (10)

Kommentar-Direktlink Philipp· 25.11.08 · 12:58 Uhr

In dem Film "Next" wird auch der Fischregen erwähnt, in diesem Film wird erklärt: die Sonne hat das Wasser verdunstet, es stieg auf in die Atmosphäre rehydrierten kleinste Fischeier, dadrauf folgte ein Regen kleiner Fische.

Kommentar-Direktlink Nnnnnnn Rrrrrrr· 01.12.08 · 20:21 Uhr

Es ist eine unverschämtheit solche unsinnigen Sachen ins Net zu schreiben. Es macht eine potenziale Wertvolle Informationsquelle kaputt!

Author Profile Page Frank Abel· 02.12.08 · 05:44 Uhr

Nnnnnnn Rrrrrrr: Gemeint ist der eigene Kommentar, richtig? In dem Fall Danke für die Selbsterkenntnis. ;-)

Kommentar-Direktlink Lord Bär· 01.07.09 · 14:44 Uhr

@ Frank Abel...

Ganz meine Meinung! ;)

@ Nnnnnn Rrrrrr...

Eine Unverschämtheit ist es, wenn man weder die Rechtschreibung noch die Grammatik korrekt anwendet!

@ Phillipp...

Der Film hat mit der Realität nicht viel gemeinsam! Selbst wenn die Sonne Wasser verdunsten läßt, in dem sich Fischeier befinden; und diese dann mit dem verdunsteten Wasser in Wolkenhöhe schweben; und selbst, wenn sie dann nach einigen Stunden ihre Eier verlassen würden, so erklärt dies nicht, wie bereits ausgewachsene Fische zu Boden regnen... Und noch ganz andere Dinge; wie man in folgem Artikel lesen kann:

http://www.baerfacts.de/2009/06/30/wenn-es-tiere-regnet-mysterium-tierregen/

PS: Noch ein kleiner Tipp an den Verfasser des Artikels: Immer eine (oder mehrere) Quellen angeben! ;)

Euer Lord Bär

Kommentar-Direktlink S.S.T.· 01.07.09 · 15:04 Uhr

Das Foto dürfte aus 'Akte N' der BBC (?) stammen, ein Dreiteiler, der vor einigen Jahren auch in Deutschland lief. Als Erklärung für die 'fliegenden' Fische wurde ebenfalls ein Wirkelsturm genannt, der z.B. einen Teich geleert hatte.

Kommentar-Direktlink Christian A.· 07.07.09 · 12:24 Uhr

@Lord Bär: Davon mal abgesehen verdunsten Fischeier auch nicht, und die Verdunstung möchte ich mal sehen, die es schafft, Fischeier mitzubefördern. Ich vermute, die entsprechende Verdunstung findet im Innern eines Wirbelsturms statt, wo der Druck so schön gering ist, quasi explosive Verdunstung ;)

Kommentar-Direktlink Lord Bär· 10.09.09 · 21:06 Uhr

@ Christian A...

Na ich weiß ja nicht... Der Druck im Innern eines Tornados bzw. sogar eines Hurricanes ist zwar gewaltig... Das ist keine Neuigkeit... Aber ich glaub irgendwie nicht, dass in einem Wirbelsturm sondernlich viel Wasser verdunstet... Und außerdem würde das keinesfalls erklären, warum oftmal nur einige wenige Arten vom Himmel regnen...

Und schon gar nicht erklärt es die Ereignisse, die ich in meinem Artikel auf Bär Facts beschreibe:

http://www.baerfacts.de/2009/06/30/wenn-es-tiere-regnet-mysterium-tierregen/

Euer Lord Bär

Kommentar-Direktlink ben· 11.02.11 · 21:52 Uhr

LOOOL HEUTE HAT ES ELEFANTEN GEREGNET

Kommentar-Direktlink laura maxeiner· 01.04.11 · 14:48 Uhr

Seltsame Sache dieser regen !!! Zeus macht was er will!!!

Kommentar-Direktlink Hallo ihr Lieben· 24.05.11 · 12:04 Uhr

Es ist kein Wirbelsturm der aus Fisch- und Froschreichen Seen Tiere erfaßt und in bis zu 3-4 Kilometern in die Höhe schleudert, sondern eine Windrose, die die Wasseroberfläche erfaßt hat. Windrosen verhalten sich völlig anders als Wirbelstürme und heften sich wie ein Saugnapf entweder an den Boden oder auch an Seen. Natürlich regnen die Tiere des Gewässers tot herab, oder leben noch wenige Stunden, können aber nicht lange überleben.

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