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Alexander Gerber ist Informationswissenschaftler und Geschäftsführer des innokomm Forschungs-zentrums für Wissenschafts- und Innovationskommu-nikation (GmbH). Sieben Jahre war er bei Fraunhofer verantwortlich für die Kommunikation des IuK-Verbunds sowie Chefredakteur von InnoVisions. Von Hause aus Journalist, ist Alexander Gerber Fachbeirat Wissenschaft des DFJV und des HPC, Vize der TELI in Berlin, WPK-Mitglied und Vertreter in der Euroscience Working Group "Science Communication". Er ist Moderator des "Forums Ideen- und Innovationsmanagement" und Initiator der "Trendstudie Wissenschaftskommunikation".

Alexander Gerber

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19.10.09 · 15:37 Uhr

Umfrage zu Wissenschaftskommunikation

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 7

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Welche Ziele, welchen Selbstanspruch und welche Perspektiven hat die deutsche Wissenschaftskommunikation heute - nach vier Jahrzehnten? Droht ihr beispielsweise durch "Social Media" eine Reduzierung auf 140 Zeichen, oder kommt es endlich zu dem lang ersehnten, vertrauensbildenden Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft? Was heißt das für die Veränderungsbereitschaft der Bevölkerung gegenüber neuen Technologien? Machen Blogs den Wissenschaftsjournalismus überflüssig? Oder kommt ihm vielmehr als investigative Instanz eine neue Rolle zu? Muss vielleicht die Wissenschafts-PR künftig mehr "verführen" als "informieren"?

Solchen Fragen geht die „Trendstudie Wissenschaftskommunikation" nach (http://www.wk-trends.de), unter anderem in sechs Umfragen für Branchenvertreter aus Journalismus und PR, Bildungs- und Eventbereich sowie natürlich für Wissenschaftler und Kommunikationsforscher.

(Zwischen-)Ergebnisse der Studie werden HIER im Blog diskutiert.

Dauer: 5-10 min.
Verlosung: Unter den Teilnehmern der einzelnen Studienabschnitte werden Ipods der neuesten Generation verlost.
Ergebnisse: werden auf dem „Forum Wissenschaftskommunikation" von WiD am 1. Dezember präsentiert. Über erste Trends lässt sich hoffentlich schon zur „Wissenswerte" im November etwas sagen.

Weitere Informationen: http://www.wk-trends.de
Direkter Link zur Umfrage: http://wk-trends.limequery.net/index.php?sid=27188&lang=de
Tweets zu den Zwischenergebnissen: http://twitter.com/innovisions


Ich freue mich schon auf Ihre / eure Teilnahme und die anschließende Diskussion hier bei Scienceblogs!

--Alex

 

Autor: Alexander Gerber· 7 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (7)

Author Profile Page Marcus Anhäuser· 19.10.09 · 17:07 Uhr

Ich muss ja gestehen, dass sich mir schon bei dem Wort "Innovationskommunikation" die Fingernägel kräuseln. Aber ich will den Tag nicht vor dem Abend loben, von daher erst einmal "Herzlich Willkomen." ;-)

Author Profile Page Alexander Gerber· 20.10.09 · 11:56 Uhr

Keine Sorge, die Fingernägel kommunizieren wir schon wieder glatt -- so ganz innovativ...

;-)

--ag

Kommentar-Direktlink Wolfgang Richter· 21.10.09 · 13:00 Uhr

Hallo, bin aus der Umfrage wieder ausgestiegen bei dieser Frage:

In wie weit hat die Finanz- und Wirtschaftskrise Ihrer Ansicht nach die strukturelle Medienkrise für die Wissenschaftskommunikation verschärft?

Bitte wählen Sie eine der folgenden Antworten.
sehr stark
stark
hatte keinen Einfluss
kaum
gar nicht
keine Antwort

Da frage ich mich doch, wo ist denn der Unterschied zwischen den Antworten "hatte keinen Einfluss" und "gar nicht"?? Die Aussage ist doch beidesmal die selbe und trotzdem stehen die Antworten einmal in der Mitte und einmal am Ende. Sprich: Diese Antwort-Reihe macht methodisch keinen Sinn, und dann habe ich auch keine Lust mehr, weiter an solch einer Umfrage teilzunehmen. Ich frage mich dann immer, in welcher Zeit solche Umfragen zusammengestöpselt werden - offenbar ohne großes Nachdenken.

Sorry, bin hier vielleicht etwas empfindlich, aber es gab vor einiger Zeit schon mal eine Umfrage (zum Verhältnis Freie - Redakteure im Wissenschaftsjournalismus), die ein ganz unsägliches "Konzept" hatte.

Trotzdem freundliche Grüße

Wolfgang Richter

Author Profile Page Alexander Gerber· 22.10.09 · 18:02 Uhr

Danke trotzdem für die ja durchaus konstruktive Kritik. Das ist in der Tat redundant, aber schließlich auch nicht falsch. Über die Fragenkataloge und Attribute hatten vorher eine Menge Leute drüber geschaut -- aufgefallen ist das allerdings keinem. Auch keinem der bisherigen Teilnehmer (überwältigende 139 übrigens in nur 3 Tagen). Also gemach, gemach, würde ich mal sagen. Schütten wir das Kind nicht gleich mit dem Bade aus.
Kleiner Patzer, okay, aber immerhin ist es die erste so umfassende Studie, auch in Verbindung mit den Delphi-Szenarien. Die Zwischenergebnisse würden schon jetzt ganz eindeutige Aussagen zulassen, mit denen ich selbst nie und nimmer gerechnet hätte. Lassen Sie sich also überraschen. Und vielleicht machen Sie ja doch noch mit… ;-)
Übrigens kann ich Sie beruhigen, lieber Wolfgang Richter: Da es sich um eine Pilotstudie handelt, kriegt niemand für sein Engagement auch nur einen Cent. Alles sozusagen ehrenamtliches Engagement.

Kommentar-Direktlink Frank Stäudner· 23.10.09 · 10:21 Uhr

Mir ging es ähnlich wie Wolfgang Richter. Ich bekomme eine Menge Umfragen auf den Tisch, und viel davon sind methodisch unglaublich schlecht gemacht: Fragen, die ihre Antwort vorwegnehmen. Antwortoptionen, die nur einen kleinen Teil des möglichen Meinungsspektrums abdecken. Man fängt guten Willens an und ist nach wenigen Minuten schwer genervt. Lieber Alexander Gerber, ich bekenne: Ich mag, was Sie machen, aber jetzt bin ich genervt. Nur ein Beispiel: "Welche Rolle spielten wissenschaftliche und forschungspolitische Fragen im Bundestagswahlkampf 2009?" Die Antwort müsste lauten: "Gar keine." Das war 2005 aber auch schon so. Deshalb habe ich "Unverändert gegenüber 2005" angekreuzt, empfinde das aber nur als äußerst unvolkommene Näherung meiner Meinung. Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Leider.
Frank Stäudner

Author Profile Page Alexander Gerber· 23.10.09 · 23:11 Uhr

Auch hiefür besten Dank. Deswegen ja auch das offene Blogformat, damit sich das Studiendesign weiterentwickeln kann. Ist ja schließlich das erste Mal zu diesem Thema (in dieser Breite). In diesem Fall zum Beispiel (Stichwort: Bundestagswahl) wäre es evtl. besser, eine freie Antwort zuzulassen. Das wiederum erschwert natürlich die Vergeichbarkeit. Die Manöverkritik des jeweiligen Fragendesigns ist also wichtig!

Mit deutlich weniger Festlegeungen bei den Attributen, nämlich mit offenen Fragen und Szenarien, arbeitet die Delphi-Studie, die in Kürze startet. Auch ein Vergleich dieser beiden Methoden dürte am Ende interessant werden... ;-)

Kommentar-Direktlink Jann Gerrit Ohlendorf · 02.11.09 · 16:21 Uhr

Hi Alexander,

Umfragen sind ja imer so eine Sache. Mir ging es eben beim Ausfüllen leider auch ein wenig so wie den anderen Kommentatoren. Man sucht bei einigen Fragen doch mehr nach der am wenigsten falschen Antwort. Gleichwohl hoffe ich auf eine rege Beteiligung - und bei der Auswertung und Vorstellung sollten dann in jedem Fall immer die Fragen mit genannt werden, dann weiß man auch, an welchen Stellen es vielleicht etwas geknirscht haben mag bei Antworten und der Auswertung der so erhaltenen Ergebnisse.
Alles Gute aus München!
Jann

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