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Alexander Gerber ist Informationswissenschaftler und aktuell Geschäftsführer des innokomm Forschungszentrums für Wissenschafts- und Innovationskommunikation. Von Hause aus Journalist, wechselte er 2004 zu Fraunhofer, verantwortlich seitdem für Marketing und Kommunikation des IuK-Verbunds. Außerdem Chefredakteur von InnoVisions, Fachbeirat "Wissenschaft" des Deutschen Fachjournalistenverbands, Vize der Journalistenvereinigung für technisch-wissenschaftliche Publizistik (TELI Berlin-Brandenburg), Moderator des "Forums Ideen- und Innovationsmanagement" und Initiator der "Trendstudie Wissenschaftskommunikation".

Blogroll
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12. Juni 2010

Wissenschaftsdebatte 2.0

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 13

Wie gefährlich ist tatsächlich die Konzentration von „Bisphenol-A" in Babysaugern? Was weiß man wirklich darüber, wann Vulkanasche für Flugzeugtriebwerke gefährlich wird? Welche Evidenzen haben wir dafür, dass Spekulanten auf dem Finanzmarkt die Währungskrise in der EU wirklich mit angeheizt waren - und nicht bloß „Überbringer schlechter Nachrichten" waren, durch die das Ausmaß staatlicher Misswirtschaft in den EU-Ländern erst so dramatisch sichtbar wurde?

Die ehrliche Antwort auf viele solcher Fragen lautet: Wir wissen es nicht. Dennoch sollte der Verweis auf existenzielle Unsicherheit keine Entschuldigung dafür sein, verfügbares Wissen schlicht nicht zur Kenntnis zu nehmen. Nicht wissen, das heißt nämlich oft auch: Vorhandene Informationen werden nicht genutzt, weil sie einfach zu verstreut sind. Selbst Experten haben oftmals Mühe, auch nur einigermaßen den Überblick zu behalten. Umso mehr gilt dies für die breitere Öffentlichkeit. Um im Diskurse über gesellschaftliche und politische Themen mit wissenschaftlichem Hintergrund trotz aller Komplexität überschaubar und zugänglich zu machen, arbeitet das innokomm-Projekt „DEBATE 2.0" (Laufzeit: 2010-2012) an einem neuen Format moderierter und visualisierter Online-Debatten. Dabei werden Forscher, Journalisten und politische Interessengruppen gezielt angesprochen und zur Teilnahme eingeladen. Indem die Darstellung auch kontroverse Standpunkte zulässt und abbildet, wird nicht nur der aktuelle Erkenntnisstand deutlich, sondern auch der ganze „Trial-and-Error"-Prozess des „Wissenschaffens" wird strukturiert der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben den ‚offiziellen' Experten hat im Grunde genommen jedermann die Möglichkeit, Argumente und Evidenzen einzubringen.

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Autor: Alexander Gerber· 12.06.10 · 18:02 Uhr· 13 Kommentare

09. Juni 2010

Deliberation as a new line of action for journalists

Kategorie: Politik·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 1

So-called "prosumers" in today's web 2.0 mindset will increasingly expect companies as well as research institutions to open up for a true dialogue with the public. The demand for transparency and a direct, unmediated discourse is fundamentally changing the way enterprises and organizations communicate about science and innovation. As much as social media might shake the business foundations of the publishing industry to the core and as much as it may alter journalism as we know it, there is also a high potential of bringing the society back into science and innovation. Especially when it comes to potentially controversial technological developments, the right public discourse may create transparency and thus build up trust in innovation, promote general readiness for technological change and accordingly accelerate the diffusion of new products in the market. Since media images of public debates tend to be afflicted by a high degree of complexity, new visualization methods and new journalistic skills are needed. Therefore the author suggests an interaction model for future innovation communication that addresses the demand for public discourse in all four stages of the value chain: science, ideation, innovation and diffusion.




And here is my second presentation, given at Stanford University, today:


Autor: Alexander Gerber· 09.06.10 · 20:34 Uhr· 1 Kommentar

12. Mai 2010

From Peer Review to Crowd Review

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 3

(auf internationationaler Konferenz -- deshalb heute mal auf Englisch)

Let me share a few points with you that I had the opportunity, today, to make during a presentation and panel at the EU "Media for Science Forum 2010" about public "science debates" like the one during the Obama campaign: In the run-up to the US presidential elections, researchers analysed 171 TV interviews with the candidates, amounting to 2975 questions. Only 6 of those dealt with "climate change" (and 3 with "UFO"s). This was one of major „reasons why" it came to the "science debate" -- generating more than 800 Million page impressions - with dozens of further debates mushrooming in all areas of technology. (see Shawn Lawrence Ottos's keynote presentation at the 2009 Nobel Conference: http://www.sciencedebate2008.com/www/index.php?id=71 (min. 25-26)).
Is this just an American phenomenon? Which relevance does science have in European politics, European media, and in the general public? An analysis of prime-time news in European TV shows:


  • an increase in number and airtime of science-related stories (by the factor 4 since 1989), but also

  • only 45 Sci-Tech topics among the 2676 news stories analyzed within two weeks (less than 2% compared to e.g. to 9,7% with crime topics).

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Autor: Alexander Gerber· 12.05.10 · 21:58 Uhr· 3 Kommentare

20. April 2010

Österreich sagt die "Lange Nacht" erneut ab

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften·Politik·ScienceBlogs Kategorien

Wie der STANDARD aktuell berichtet, wird die landesweite "Lange Nacht der Forschung" in Österreich erneut ausfallen, so Wissenschaftsministerin Beatrix Karl gestern. Zu diesem Schritt hätten sich die drei beteiligten Ministerien nach einer Evaluierung entschlossen. Zukünftig sollen verstärkt die Universitäten mit eingebunden werden. Die Kosten für die "Lange Nacht" lagen 2009 in bei 1,2 Millionen Euro.

Siehe auch den Beitrag von Co-Blogger Florian Freistetter.


Autor: Alexander Gerber· 20.04.10 · 16:51 Uhr· 0 Kommentare

14. April 2010

Science Slam: Wissenschaft in zehn Minuten?

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik·Technik  ·  Kommentare: 4

Auf jeden Fall ist es endlich mal wieder ein quergedachter Ansatz, den so "groß" klingenden "Erkenntnisprozess" für ein paar Minuten auf Normalbürgerniveau zu bringen. Vielleicht lassen sich durch derlei Formate wirklich Nachwuchs-Talente besser erreichen (weil begeistern!) als auf den meisten anderen Kanälen -- ganz ähnlich wie beim Microblogging. Auch dort geht es ja weniger um eine (vermessene) Reduzierung der Komplexität auf 140 Zeichen, sondern mehr darum, endlich auch junge Leute wieder stärker mit wissenschaftlichen Themen zu konfrontieren, und zwar nicht medial inszeniert, sondern authentisch von den Forschern selbst rübergebracht. Könnte also gut sein, dass solche Formate nachhaltig helfen, die Attraktivität des Berufbilds "Forscher" zu prägen! Werde mir den nächsten Slam in Berlin auf jeden Fall mal anschauen. Für diesen Termin werden übrigens noch Performer gesucht.

Die gerelaunchte Webseite von "ScienceSlam.de " und einige Frühjahrs-Termine sind jetzt online: http://www.scienceslam.de

Sämtliche Termine unter http://www.scienceslam.org (danke, Markus, für den Hinweis!).

Vor einem Jahr hatte übrigens Thilo Kuessner, Co-Blogger auf "Mathlog" schon mal über einen Slam in Braunschweig berichtet.

TERMINE:
29. April in Marburg (mehr...)
03. Mai 2010 in Berlin
07. Mai 2010 in Hamburg
12. Mai 2010 in Köln
17. Mai 2010 in Münster (mehr...)
Mai 2010 in Ilmenau (mehr...)
03. Juni 2010 in Berlin
12. Juni 2010 in Frankfurt/Main (mehr...)
19. Juni 2010 in Braunschweig (mehr...)
18. November 2010 in Kiel


Autor: Alexander Gerber· 14.04.10 · 08:54 Uhr· 4 Kommentare

26. März 2010

Interview zu Trends in der Wissenschaftskommunikation

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien

Heute mal ganz in eigener Sache... ;-)

Ausführliches Interview zu Trends in der Wissenschaftskommunikation soeben erschienen >> http://www.ffpr.de/de/news/experteninterviews.html

Wie sehr die Wissenschaftskommunikation im Umbruch steckt, zeigt die seit Ende 2009 laufende und bis dato umfassendste Trendstudie Deutschlands: Eine Branchenumfrage unter mehr als 300 PR Managern, Journalisten, Wissenschaftlern und Kommunikationsforschern zeigte eine ganze Reihe von Trends und Herausforderungen auf, die jetzt in einer Delphi‐Studie weiterverfolgt werden: 75 der renommiertesten Experten für Wissenschaftskommunikation im deutschsprachigen Bereich entwickeln Prognosen und Szenarien für zukünftige Entwicklungen. Ziel sind Roadmaps und Strategie‐Empfehlungen, die dann in einem dritten Schritt via Blog und Twitter mit der Community öffentlich diskutiert werden.

>> http://www.ffpr.de/de/news/experteninterviews.html


Autor: Alexander Gerber· 26.03.10 · 01:14 Uhr· 0 Kommentare

18. März 2010

EU-Konferenz zu Wissenschaftskommunikation

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik·ScienceBlogs Kategorien

Schwerpunkt: Herausforderung Internet // Bewerbung für Reisestipendien bis 13. April

(ENGLISH TRANSLATION SEE BELOW)

MFSF-Logo.jpgIm Auftrag der EU-Ratspräsidentschaft (derzeit bekanntlich Spanien) richtet die FECYT (eine Stiftung des spanischen Forschungsministeriums, die u.a. die News-Plattform http://www.plataformasinc.es betreibt) vom 12. bis 13. Mai 2010 in Madrid eine internationale Konferenz zu Trends und Strategien in der Wissenschaftskommunikation sowie zu deren sozialen Dimensionen aus - das Media for Science Forum (Webseite). Vor allem wird es um die Herausforderung „Internet" für Wissenschafts-Journalisten, -Verlage und -PR-Manager gehen. Neben Praxisberichten und Erfolgsbeispielen wird auch der aktuelle Stand der Kommunikationsforschung (PUSH etc.) diskutiert.

Gleich nach der offiziellen Eröffnung (1230-1400 Uhr) werde ich mit einigen Kollegen Lösungswege vorstellen, wie das Web 2.0 künftig noch effektiver in der Wissenschaftskommunikation zum Einsatz kommen kann. Unter anderem stellen wir neue interaktive Anwendungen für die Wissenschaftsdebatte der Zukunft vor - mehr hierzu in Kürze an dieser Stelle.

Seit heute und bis zum 13. April können sich Journalisten und PR-Kollegen mit Bewerbungsformular und englischem Lebenslauf für eines der 50 Reisestipendien à 500 Euro bewerben (grantsmediaforscience@fecyt.es). Weitere Informationen online.

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Autor: Alexander Gerber· 18.03.10 · 10:58 Uhr· 0 Kommentare

24. Februar 2010

ScienceStation: Ausstellungen in Bahnhöfen

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften

Von April bis Juni tourt zum zweiten Mal eine mobile Ausstellung der Organisation "Wissenschaft im Dialog" durch neun deutsche Bahnhöfe -- Titel "ScienceStation". Thematisch dreht sich diesmal alles um den Schwerpunkt "Energie" (2008 war das Thema die Mathematik).

sciencestation_berlin2.jpg
FOTO: WiD

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Autor: Alexander Gerber· 24.02.10 · 11:15 Uhr· 0 Kommentare

Goethe-Institut und das Science Blogging

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften

In einem Online-Beitrag ("Die demokratische Wissenschaftskommunikation") berichtet Arnd Zickgraf (Bildungs- und Wissenschaftsjournalist in Bonn) für das Goethe-Institut (siehe auch Tweets) über das Thema Wissenschaftsblogging.

goetheinstitut.jpg


Autor: Alexander Gerber· 24.02.10 · 10:44 Uhr· 0 Kommentare

09. Februar 2010

Open Access kein Feindbild mehr?

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften  ·  Kommentare: 9

Von wegen Revolution: Open Access ist nicht länger ein Feindbild

Berater Ehrhardt F. Heinold berichtet in seinem Blog ausführlich von der APE-Tagung in Berlin (kompletter TV-Mitschnitt online), fasst die Kernthesen zusammen und zieht eigene Schlüsse:

Open Access habe sich zwar Publikationsmodell etabliert, doch es sei nur ein Modell -- mit zudem begrenztem Potential.

Open Access-Publishing koste nicht weniger und ändere das Publikationssystem nicht grundlegend.

Immer mehr Wissenschaftlicher produzierten immer mehr Output, der mit dem klassischen Publikationsmodell nicht mehr bewältigt werden könne -- nicht von Verlagen, nicht von Bibliotheken, und auch nicht durch das Open Access-Modell.

Klassische Produktformen wie "Artikel" oder "Monographie" würden vor allem in den naturwissenschaftlichen Disziplinen, verstärkt durch neue Veröffentlichungsformen, abgelöst, die auf der Semantic-Web-Technologie basieren.

Open Access tauge folglich nicht mehr als Feindbild.

http://publishing-business.blogspot.com/


Autor: Alexander Gerber· 09.02.10 · 11:27 Uhr· 9 Kommentare

19. Januar 2010

Englische Presseschau deutscher Wissenschaftsmedien

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien

Sozusagen als "Peer reviewing within Science Journalism" gibt es jetzt eine englischsprachige Presseschau deutscher Wissenschaftsmedien, verfasst von Sascha Karberg im Rahmen des "Knight Science Journalism Tracker" am MIT. Dipl.-Biologe Karberg ist selbst freier Wissenschaftsjournalist und -blogger im Berliner Journalistenbüro "Schnittstelle".

tracker.jpgWie die Wissenschaftspressekonferenz (WPK) in ihrem heutigen Newsletter berichtet, verfast Sascha Karberg etwa zweimal pro Woche ausgewählte Beiträge oder thematische Schwerpunkte. Er vergleiche dabei die Ansätze verschiedener Medien zu wichtigen Themen und lasse dabei auch seine Bewertung einfließen. Der WPK-Vorstand begrüßt dieses Angebot ausdrücklich und hofft, dass es "wichtige Impulse und Diskussionsanreize bietet".


Autor: Alexander Gerber· 19.01.10 · 12:31 Uhr· 0 Kommentare

20. Dezember 2009

Europas Forschung scheitert an 3%-Ziel

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik·ScienceBlogs Kategorien

Irgendwie haben Selbstverpflichtungen immer etwas Willkürliches. Sei es der Klimawandel, dem man mit „2 Grad weniger" entgegentreten will (warum nicht 1,5 oder 3 Grad?), sei es das ambitionierte „Lissabon"-Ziel der europäischen Regierungen, bis 2010 3 Prozent Ihres jeweiligen Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung zu investieren (2 Prozent von der Wirtschaft, 1 Prozent vom Staat). Die Höhe solcher Messlatten wird letztlich von der Politik bestimmt und nur indirekt von Experten oder Wissenschaftlern. Wissenschaftskommunikatoren sind einerseits dankbar für derlei plakative Zielsetzungen, laufen andererseits aber auch Gefahr, komplexe Themen auf den „Weg zum Ziel" zu reduzieren und den Sinn solcher Ziele mit der Zeit nicht mehr zu hinterfragen.
Spätestens seit 2009 lässt sich nicht mehr leugnen, dass Europa die „Lissabon"-Messlatte schmählich reißen wird. Wollte die EU-Wirtschaft ihre „2 Prozent" noch erreichen, müsste sie ihr Engagement kurzerhand um 70 Prozent steigern (das wären mehr als 100 Milliarden Euro jährlich), was natürlich utopisch ist. Und auch zum „1 Prozent" des Staates fehlt noch mehr als die Hälfte.

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Autor: Alexander Gerber· 20.12.09 · 12:40 Uhr· 0 Kommentare

05. Dezember 2009

Wissenschafts-Medien im freien Fall?

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 4

Ohne Ausnahme verlieren die deutschen Wissenschaftstitel seit Jahren stark an verkaufter Auflage -- meist zwischen 20 und 40 Prozent seit 1999. Da hat sich das Flaggschiff Bild der Wissenschaft (BdW) mit einem Minus von "nur" zehn Prozent geradezu bravourös geschlagen.
Einzige wirkliche Ausnahme ist das preisgünstig auf den Markt gebrachte Magazin Welt der Wunder (WdW). Wobei ein Vergleich von WdW und BdW natürlich hinkt. Gerade eben erst hat Kollege Dr. Florian Freistetter in "Astrodicticum Simplex" die vermeintliche "Panikmache" von WdW anlässlich des Films 2012 kritisiert.

Folien als pdf bei Slideshare: http://www.slideshare.net/AlexanderGerber/gerber-wk-trends-2009-wissenschafts-titel


Autor: Alexander Gerber· 05.12.09 · 09:20 Uhr· 4 Kommentare

03. Dezember 2009

Wie funktioniert Wissenschaffen?

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 6

"Wir müssen zeigen, wie Wissenschaft eigentlich geht", sagt Prof. Wolfgang Heckl und legt damit den Finger in eine der tiefsten Wunden der deutschen Wissenschaftskommunikation. Denn während es noch halbwegs gelingt, Forschungsergebnisse und wirtschaftliche Verwertungsmöglichkeiten wissenschaftlicher Erkenntnisse zu vermitteln, wird in Medien und PR noch viel zu selten der eigentliche Prozess des "Wissenschaffens" deutlich. Sozusagen Wissenschaft als Kulturleistung. Und gleiches gilt auch für die Mechanismen eines Innovationsprozesses, die meist völlig im Dunkeln bleiben, weil Innovation medial auf Produkt-Features oder Funktionsweisen verengt wird. Selbstkritisch geben dies 80 Prozent aller befragten Wissenschaftskommunikatoren in der dieser Tage vorgestellten Trendstudie (wk-trends.de) zu.
einsbaer_einsam.jpg

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Autor: Alexander Gerber· 03.12.09 · 16:30 Uhr· 6 Kommentare

Umfrage-Ergebnisse zur Wissenschaftskommunikation

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 4

Mit insgesamt 326 Teilnehmern ist soeben die Branchenumfrage im Rahmen der 1. Trendstudie zur Wissenschaftskommunikation in Deutschland (wk-trends.de) zuende gegangen. Wichtige Problemstellungen wurden identifiziert und zukünftige Trends aufgezeigt.
Jetzt soll im nächsten Schritt die (noch laufende) Delphi-Studie (75 renommierte Experten) Antworten darauf geben, wo die Ursachen und Lösungsansätze für die beschriebenen Probleme in der Wissenschaftskommunikation liegen und wie sich die skizzierten Trends aktiv gestalten lassen.

Die Folien zur ersten Ergebnis-Präsentation (Forum Wissenschaftskommunikation, WiD in Berlin) mit einer ganzen Reihe zusätzlicher Daten sind jetzt online (Slideshare) >> http://tinyurl.com/WKT09.

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Autor: Alexander Gerber· 03.12.09 · 16:04 Uhr· 4 Kommentare

26. November 2009

Zukunft von Wissenschaft im Dialog

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 2

Allianz großer Forschungsorganisationen befürwortet neues Positionspapier.

Forderung: Nicht nur Forschungsergebnisse, sondern auch Erkenntnisprozesse in den Vordergrund rücken!

Zukünftig mehr Gewicht auf Bildung und Nachwuchsaspekte. Außerdem sollen neue Medien und Formate stärker genutzt werden.

>> http://tinyurl.com/WiD09


Autor: Alexander Gerber· 26.11.09 · 11:00 Uhr· 2 Kommentare

11. November 2009

Ausschreibung für "Wissenschaft interaktiv"

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften·Politik

Stifterverband und Initiative "Wissenschaft im Dialog" haben Teams aus Wissenschaftlern und PR-Leuten dazu aufgerufen, Ideen für ein interaktives Exponat einzureichen, das dann im Wissenschaftssommer 2010 (Magdeburg, 5. bis 11. Juni) präsentiert werden soll. Dort wählen dann die Besucher den Sieger.

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Autor: Alexander Gerber· 11.11.09 · 12:24 Uhr· 0 Kommentare

09. November 2009

Tweet-up auf der WissensWerte

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Politik·ScienceBlogs Kategorien

Wie das ultimative Branchentreffen in Bremen dieses Jahr auch virtuell stattfindet: Follow us under...

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Autor: Alexander Gerber· 09.11.09 · 10:15 Uhr· 0 Kommentare

06. November 2009

Vor Kopenhagen: Malediven-Parlament tagt unter Wasser

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften·Politik

Mit einem "webzwonulligen" Video-Contest auf YouTube startet einen Monat vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen die gastgebende dänische Regierung eine Kampgane in Kooperation mit CNN, wo die besten Beiträge am 15. Dezember ausgestrahlt werden sollen.

Die Fragen der Kampagne:
Was soll geschehen?
Wie bist du betroffen?
Findest du auch, dass man etwas unternehmen muss?

LINK zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=1c-rU7INTEg&feature=player_embedded

Wobei doch jeder weiß:
Klimawandel ist...wenn die Schoko-Weihnachtsmänner schon im August bei Aldi liegen.

;-)


Autor: Alexander Gerber· 06.11.09 · 09:36 Uhr· 0 Kommentare

05. November 2009

Science Debate Germany: Zwischenbilanz und Forschungsprojekt

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Medizin·Naturwissenschaften·Politik·ScienceBlogs Kategorien

Dass Wissenschaft mehr Dialog wagen muss anstatt allein auf wachsendes "Public Understanding" durch Informaiton zu setzen, ist unter Kommunikations-Experten längst klar. Eine Zwischenbilanz der ersten großen Wissenschaftsdebatte in Deutschland zieht die Journalistenvereinigung TELI am kommenden Montag, 9.11. ab 16.30 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz auf der "WissensWerte" (Messe Bremen, Raum Danzig).

Außerdem hat soeben die Agentur "Wissenschaft im Dialog" angekündigt, in einem BMBF-geförderten Forschungsprojekt mit der Uni Stuttgart (Prof. Renn) die zentralen Fragen eines Wissenschaftsdialogs zu untersuchen: "Wie gelingt es, die Gesellschaft an Diskussionen über Fragen der Forschung zu beteiligen? Wie können Jugendliche oder Erwachsene für ethische Fragen der genetischen Diagnostik oder für den Energiemix der Zukunft interessiert werden?" (Quelle: WiD)

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Autor: Alexander Gerber· 05.11.09 · 11:12 Uhr· 0 Kommentare

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