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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.
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24.03.11 · 12:04 Uhr
Empirische Demonstration in der Pop-Musik
Kategorie: Kultur · Kommentare: 28
Kann man auch in der Pop-Musik überzeugende empirische Belege vorlegen, sozusagen Schulexperimente, die natürlich belehrend und allgemeinverständlich sind? Man kann! Die australische Band Axe of Awesome stellte diese nun wirklich überzeugende Demonstration am Red-Nose Day 2011 in der BBC vor. Was macht einen erfolgreichen Pop Song aus? Einfachheit. 4 Akkorde sind vollauf genug für Beautiful von James Blunt, Forever Young von Alphaville, Paparazzi von Lady Gaga, Love the way you Lie von Eminem, With or Without You von U2 (U-dos wie der Spanier sagt). Sehr lehrreiches Video und als Waffe gegen die heranwachsenden Töchter zu empfehlen, die bei Papas Jazz immer nur die Nase rümpfen.
Video: Axe of Awesome führt ein Schulexperiment zu vier Akkorden durch.
PS Die frz./deutsche Falschschreibung von Ackord, wurde durch das korrekte Akkord ersetzt. h/t cornelius courts.
Autor: Georg Hoffmann· 28 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (28)
Geiles Video ^^
Für mich ein unterhaltsames Detail am Rande: Ich hab genau die gleiche Gitarre xD
Dass jede Melodie im Grunde aus Tonika, Subdominante, Dominante und Tonika besteht, lernt man schon in der Mittelstufe. Daher ist das nicht allzu überraschend, was die da "aufdecken".
Davon abgesehen mag ich aber sehr, was sie machen!
nicht meine Musik, aber ganz witzig! :-)
Hier ein Link für Leute, die Bock haben, sich mal profund über den Aufbau von Musik zu informieren: eine 23teilige Vorlesung der Yale-Uni (http://oyc.yale.edu/music/listening-to-music/) für lau.
P.S.: Schreib in "Akkord" kein "c", denn es tut ihm weh ;-)
@Cornelius
Korrigiert. Danke.
Höchst unterhaltsam, aber ich hatte das Gefühl, das auch das Publikum die Nummer schon auswendig kennt.
"Damals", als die Nummer noch frisch war, war das Gelächter größer. Daher sind frühere Auftritte mE irgendwie noch unterhaltsamer: http://www.youtube.com/watch?v=5pidokakU4I
@Dyrnberg
Ah. Das ist gar nicht neu.
Sehr hilfreicher Link, denn dort sind die ganzen Songnamen mit eingeblendet! Danke.
sehr geniales video. danke!
Ähm, die haben mit Äxten nichts zu tun. Axis of Awesome steht bei dem Video dann auch im Hintergrund.
Gleiche Band, ähnliche Intention: http://www.youtube.com/watch?v=kdudKAMOz5s
Geiles Video, aber auch in diesem Feld waren die Altvorderen schneller, wie folgendes Teil belegt:
http://www.youtube.com/watch?v=JdxkVQy7QLM
Wobei man der Ehre halber sagen sollte, das man 4 Akkorde auch ganz originell verpacken kann, bei diesem Teil habe ich herzlich gelacht. Man muss nur alt genug sein.
http://www.youtube.com/watch?v=jf-mA8J93Bg
"Lady in Black" braucht nur 2 Akkorde, ein Liebling der Gitarreneinsteiger.
Und "Am Fenster" von City.
Und "Hymn" von Barclay James Harvest.
BreitSide·
26.03.11 · 10:42 Uhr
Und die Mollparallele nicht vergessen...Ton-Sub-Ton-Dom (C-F-C-G) ist eine der beliebten "Sumpffolgen" von Akkorden, mit denen man stundenlang am Lagerfeuer versumpfen kann. Sie "schwingt" zwischen Sub und Dom.
Die Nächste ist Ton-Moll-Sub-Dom (C-a-F-G). Die "kreist" eher. "I like the flowers, I like the daffodils" oder "la Bamba" (ohne Moll)
Und Moll-Dom-Sub-"Terz in Dur"*) (a-G-F-E7). Die fällt immer ("Hit the Road Jack", "Sultans of Swing").
Mit "Moll" meine ich immer die Mollparallele zur Tonika (a-Moll in C-Dur)
*) oder wie nennt man in C-Dur den E-Dur-Akkord?
PS: Merkt man an meiner Wahl der Lieder meine Generation?:-)))
Krishna Gans·
26.03.11 · 18:56 Uhr
Noch immer Kindergarten, nächste Stufe Vorschulniveau. Verrate mir mal, was Dom-tom ist, Georg könnte ggfs helfen.
rolak·
26.03.11 · 19:25 Uhr
In diesem thread ein Leseschaden Deinerseits.@Rolak
falsch - ich meine genau was ich geschrieben habe, und was der andere geschrieben hat weiß ich auch, und es hat wenig sachlich, optisch viel miteinander zu tun.
Schweinchen Schlau rolak darf abtreten.
Ich sagte nichts über eine Korrelation zwischen Sichtbarem und Gedachtem (Interpretation), sondern nur etwas über eine Korrelation zwischen Geschriebenem und thread-Thema (spam).
Es gibt da übrigens auch eine blogübergreifende Hypothese über eine Korrelation zwischen Form und Inhalt.
@Breitside
in CDur wäre E-Durwohl als Dominante zur 6. Stufe (a-moll) zu sehen.
Oder guckst du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Mediante
@Thomal J: danke, eine großterzverwandte Mediante, das hat was.
Damit kannste Viele imprägnieren.:-)))
Ähm, ist der Kommentar vom Herrn Richard irgendwo hängen geblieben?
Ist auch mit einem von Krischi in einem anderen Fred passiert. Um den war es aber nicht schade...
@Breity
>++++(°>
Irgendwie hab ich das Gefühl, an meiner Wade hängt ein kleiner bissiger Kläffer.
@BreitSide
Sind an sich alle Kommentare aus dem Filter raus. Bei Problemen bitte immer melden.
Das war er, um 15:10 Uhr:
Jetzt verstehe ich auch: Das war ein Hinweis auf einen Tippfehler Deinerseits. Hatte ich gar nicht bemerkt.
Erinnert mich an den Kölner(?) Karneval, wo auf einem Wagen Kreuzritter DabblBusch an der Achsel des Bösen Bin Ladens roch.
Leute, ist euch schon mal aufgefallen, dass das ein Fake ist? Ganz üble Wissenschaftsfälschung. Nur mal als Beispiel: Apologize von One Republik hat im Original eine ganz andere Akkordfolge (die übrigens auch nicht so banal ist), und das gilt auch für viele andere Songs.
Georg, so ein Schmuh, das hätte ich nicht von dir gedacht.
@Cornelius Courts
Allergrößten Dank für den Link-Tipp:
Vorlesung der Yale-Uni (http://oyc.yale.edu/music/listening-to-music/)
Ich bin gerade bei Session 9 und überaus angetan. Vor allem der unglaublich entspannte Stil der Vorlesungen von Professor Craig Wright ist ein wahrer Genuß. Vieles war mir zwar schon irgendwie bewusst, aber es ist einfach schön, das Ganze nochmals in geordneter Form serviert zu bekommen. Dabei wurden schon so manche meiner Lücken geschlossen.
Wirklich empfehlenswert.