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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.

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16.06.10 · 15:21 Uhr

Rekordticker Mai

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 66

Ich bekomme schon Mahnmails: Wo ist der Ticker? Das Bloggen ist auch nicht mehr der leichte, heitere Spass, der er mal war.

Der ausklingende Niño liess im Mai die Pazifiktemperaturen zurückgehen, Atlantik und Indik sind aber nach wie vor sehr warm. Beides sind übrigens keine guten Vorzeichen für die diesjährige Hurrikansaison. Warme Ozeantemperaturen und sich langsam entwickelnde La Niña Bedingungen (wenn nicht La Niña, so doch zumindest Niño/Niña neutral) gelten als eine gefährliche Mischung für Hurrikane in der Karibik. Die Klimaexperten vom Spiegel berichten übrigens und ohne wirklich zu überraschen das Gegenteil:

Einer Kombination aus warmen Meerestemperaturen und der zyklischen El-Niño-Luftströmung wegen, stehe der geplagten Region am Golf ein "aktiver bis sehr aktiver" Sturmsommer bevor, warnen die Experten.

Aber was ist schon ein Vorzeichen, sag ich auch immer. Niño/Niña weiss man ja meistens bis zur Geburt nicht so genau.

Zurück zum Thema: der Rekordticker. Es hat sich im Mai also nicht grundsätzlich etwas geändert. Bei den HadCRU Temperaturen liegt das Jahr 2010 nach wie vor unter dem CRU Rekordjahr 1998. Es bleibt aber auch nicht hoffnungslos. Die Differenz zwischen dem Soll (roter Balken, im Mittel nötig um 2010 zum neuen Rekordjahr zu machen) und dem Haben (gelber Balken, das bisherige Mittel von Januar bis Mai) beträgt lediglich 0.03°C.
Es gibt keinen besonderen Unterschied zwischen Nord und Südhemisphäre. (Bilder 2 und 3). Der Unterschied muss in beiden Hemisphären aufgeholt werden.

Im GISS Datensatz ist es allerdings eine recht klare Sache (Bild 4). Der Unterschied zwischen Soll (rot) und Haben (Gelb) beträgt satte 0.17°C. Nur ein ziemlich starker und schnell einsetztender La Niña sollte mir noch den Wettgewinn verderben. Aber man hat ja schon Pferde kotzen sehen.

Ich weiss übrigens gar nicht mehr genau, was ich darauf gesetzt habe, dass 2010 das wärmste Jahr wird. So ist das bei den Langzeitwetten. Wollen mal hoffen die potentielle Verliererin wird sich noch daran erinnern.

Nochmal die Erklärung der Balken in den Grafiken.
Blau: Das jeweilige Rekordjahr des jeweilegen Datensatzes
Gelb: Mittel der Monate des laufenden Jahres (2010).
Rot: Wo der Rest des Jahres landen muss, um den Rekord zu brechen.

rekord_Mai1.jpg

Bild 1: Global HadCRU

rekord_Mai2.jpg

Bild 2: Nord-Hemisphäre HadCRU

rekord_Mai3.jpg

Bild 3: Süd-Hemisphäre HadCRU

rekord_Mai4.jpg

Bild 4: Global GISS

 

Autor: Georg Hoffmann· 66 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (66)

Kommentar-Direktlink Eddy· 30.06.10 · 10:42 Uhr

http://www.abc.net.au/news/stories/2010/06/30/2941227.htm

"People across south-east Australia are complaining about unusually chilly temperatures and experts say there will be no relief from the cold until Sunday at the earliest."

Kommentar-Direktlink Evil Dude· 30.06.10 · 11:28 Uhr

ROFL!
So langsam kommt Licht ins Dunkel Ihrer zahllosen schwachsinnigen Beiträge! Sie haben den Unterschied zwischen Wetter und Klima ja immer noch nicht verstanden, Eddy! Da wollen wir doch gar nicht erst mit solchen "Spitzfindigkeiten" wie lokal und global kommen! ;-)

Author Profile Page Georg Hoffmann· 30.06.10 · 11:33 Uhr

@Dude
Klima-Wetter? Lokal-Global? Das sind doch intelektuelle Spitzfindigkeiten!

Wie wärs mit Mai-Juni?

Kommentar-Direktlink B.K.· 30.06.10 · 11:53 Uhr

@ Eddy
Mal wieder n schönes Eigentor der Kategorie: Wieso Klimawandel? die lügen allesamt, bei mir sind wegen des kalten Winters alle Pflanzen erfroren!!!!!!!!11111elf

Kommentar-Direktlink Evil Dude· 30.06.10 · 11:55 Uhr

@Georg:
Tja, da geht es mir wohl wie Ihnen! Bei der Flut von Eddy's schwachsinnigen Beiträgen stumpft man langsam so ab, dass man sowas übersieht! Außerdem bin ich sicher, dass der Fehler bei Eddy häufig viel größer als 9% ist, also eigentlich nichts außergewöhnliches! ;-)

Kommentar-Direktlink Lagrütze· 30.06.10 · 12:18 Uhr

@Eddy

Das kommende Wochenende soll extrem warm werden mit Temperaturen weit jenseits der 30°C. Das muss ja dann -ihrer Logik folgend- der Beweis für den Klimawandel sein.

Oder tritt der Klimawandel möglicherweise zyklisch auf: Im Winter global cooling, im Sommer global warming? Dachte bis jetzt, sowas wäre Wetter und nicht Klima.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 30.06.10 · 13:44 Uhr

Kurze Anmerkung: Ich habe eine diesbezuegliche Mail bekommen. Die Balkendicke und der genaue Beginn sind nicht sehr genau zu nehmen in den Grafiken. Das Programm ist ok und die berechneten Werte auch, aber irgendwie verschiebt das Programm aus aesthetischen(?) oder anderen Gruenden die Punkte leicht relativ zu den Balken oder umgekehrt.
ZB Beim GISS Plott ist der gelbe Balken auf 0.72, also auf dem Februar Wert und leicht unter dem April Wert (0.73). Wenn man genau hinguckt sieht es anders aus, da muessen wer jetzt mit leben.

Author Profile Page Jörg Friedrich· 30.06.10 · 14:13 Uhr

@Georg Hoffmann: Vielleicht übersehe ich irgendein detail aber in wie fern sagen die "Klimaexperten vom Spiegel" das Gegenteil von dem, was Sie sagen?

Author Profile Page Georg Hoffmann· 30.06.10 · 14:34 Uhr

@Joerg
Man braucht (historisch/empirisch betrachtet, keine AHnung ob das so ganz theoretisch verstanden ist) warme SSTs und Niña Bedingungen fuer viele und starke Hurrikane. Drueckt man das so aus:
Niña= "zyklischen El-Niño-Luftströmung"

Ich sag nein und glaub sie haben sich verhauen. Das glaube ich selbst dann noch, wenn sie auch auf eine wahrhaft spiegeleske Entschuldigung gekommen sind:
"Steht ja schiesslich "zyklisch" da und wir meinen eben das andere Ende vom Zyklus".

Kommentar-Direktlink Bleyfuß· 30.06.10 · 15:12 Uhr

Ich kapier eigentlich nicht (u. a.), warum immer die britischen Daten als das Maß aller Dinge gelten. Das wäre ja fast genau so, als würde man Rooney und Co zum Weltmeister küren.. Meines Wissens blenden die vom Hadley-Inst. die Temp. im arktischen Raum weitgehend aus, das ist doch aber die Gegend, wo der KW wegen der zurückgehenden Eisbedeckung am stärksten voran schreitet.

An Georgs Stelle würde ich mir in die Wette eine Rücktrittsklausel einbauen, wenn's mit dem Rekord nicht klappt.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 30.06.10 · 15:34 Uhr

@Bleyfuss
Die Warte war: 2010 Rekord in entweder HadCRU oder GISS (Bild 4). Von daher sieht es noch ganz gut aus und ich habe eben auch auf Donovan und nicht nur Rooney gesetzt.

Kommentar-Direktlink Eddy· 30.06.10 · 19:24 Uhr

Schade, dass ich hier nur mit schwachsinnigen Trollen zu tun habe ;-) (Danke Dude)

Aber, vielleicht sollten wir die Weinerntedaten aus der Bourgogne zu Rate ziehen, die sind bekanntlich global ;-) oder vielleicht diese globale Katastrophe http://www.scienceblogs.de/primaklima/2009/02/ash-wednesday-black-friday-7ter-februar-2009-ein-gastbeitrag-von-david-koraly.php aus dem Hause "Warm ist Klima, kalt ist lokal du Schwachkopf" ;-)))

Gerade sah ich eine Klimakoryphäe von Greenpeace im Fernsehen, der eine revolutionäre Idee zu den Windparks hat. Selbstverständlich war er nicht nur der Erste, sondern er ist ja auch noch von Greenpeace.

Leider muss man sich die Sendung ansehen, das Genie ist hier nirgends zu finden:
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/technik/145807/index.html

Direkt nach dem Hippobeitrag.

Kommentar-Direktlink Eddy· 30.06.10 · 19:47 Uhr

ZU Georg Hoffmanns Lokal-Global-Scheissegal-getrolle hier sein Originalzitat zum obigen Hitzewelle-in-Australien-thread:

Georg Hoffmann:

"die auf dem freien Lande gelegene Station Laverton in der Nähe Melbournes. Hier wurde ein neuer Rekord von 47.5°C gemessen, 2.5°C höher als der vorige Rekordhalter von 1983."


MEINE Anwort:



Eddy DerTroll antwortet:



"Die einzige Station mit Langzeitaufzeichnungen heisst Laverton Aero und hat eine Einwohnerzahl von 2.579.000 Menschen, übrigens genau dieselbe Einwohnerzahl wie Melbourne http://data.giss.nasa.gov/cgi-bin/gistemp/gistemp_station.py?id=501948650004&data_set=1&num_neighbors=1"




Frage: Wer ist der Troll? oder WANN IST EIN TROLL EIN TROHOHOLL?

Kommentar-Direktlink Eddy· 30.06.10 · 19:49 Uhr

ZU Georg Hoffmanns Lokal-Global-Scheissegal-getrolle hier sein Originalzitat zum obigen Hitzewelle-in-Australien-thread:

Georg Hoffmann:

"die auf dem freien Lande gelegene Station Laverton in der Nähe Melbournes. Hier wurde ein neuer Rekord von 47.5°C gemessen, 2.5°C höher als der vorige Rekordhalter von 1983."


MEINE Anwort:



Eddy DerTroll antwortet:



"Die einzige Station mit Langzeitaufzeichnungen heisst Laverton Aero und hat eine Einwohnerzahl von 2.579.000 Menschen, übrigens genau dieselbe Einwohnerzahl wie Melbourne http://data.giss.nasa.gov/cgi-bin/gistemp/gistemp_station.py?id=501948650004&data_set=1&num_neighbors=1"




Frage: Wer ist der Troll? oder WANN IST EIN TROLL EIN TROHOHOLL?

Kommentar-Direktlink Eddy· 30.06.10 · 19:52 Uhr

Uffuff hing in einer Warteschleife, Sorry, hatte Angst dass dieses Kunstwerk verloren geht... ;-)

Aber fuer meinen Freund Georg H.>

"Your Butt Is Mine
Gonna Take You Right
Just Show Your Face
In Broad Daylight
I'm Telling You
On How I Feel
Gonna Hurt Your Mind
Don't Shoot To Kill
Come On, Come On,
Lay It On Me All Right...

I'm Giving You
On Count Of Three
To Show Your Stuff
Or Let It Be . . .
I'm Telling You
Just Watch Your Mouth
I Know Your Game
What You're About

Well They Say The Sky's
The Limit
And To Me That's Really True
But My Friend You Have
Seen Nothing
Just Wait 'Til I Get Through . . .

Because I'm Bad, I'm Bad-
Come On"

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 30.06.10 · 19:54 Uhr

sensationell,

wie sich Menschen, welche vor der sg. Klimakatastrophe warnen, über steigende Temperaturen und möglich gewonnene Wetten freuen können.
Mir sagt das alles über die Charaktäre dahinter, die Lüge, wenn auch nur Selbstbetrug im Gesamten und lache mitlerweile etwas herzlicher über diesen Wahn. Prost.

Kommentar-Direktlink Evil Dude· 30.06.10 · 20:21 Uhr

ROFL
Ob das schon reicht, um von dem anderen Schwachsinn abzulenken, den Sie geschrieben haben? Ich bin "skeptisch"! ;-)

Author Profile Page Georg Hoffmann· 30.06.10 · 20:21 Uhr

@Noergel
Die steigenden Temperaturen sind mir Wurscht (meistens), die Wette natuerlich nicht. Wenn ich doch nur wuesste, was ich gewinne...
So ist halt mein verdorbener CharaktÄÄÄÄr. Einfach Wüderlüch.

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 30.06.10 · 20:36 Uhr

hat der Rofl Troll Spasti wieder seine Anfälle?
Hat der Forennarr Evil schon ein Post ohne Rofl od. Troll geschafft?
Eine neue Form der Legastenie od. einfach ein Depp?
Oder einfach permanent dicht, wie Mistelspast?

Hoffmann, lenk nicht ab, du freust dich doch wie ein Narr, dass es eventuell bei einer T Stagnation bleiben wird und noch keine Abkühlung zu sehen sein wird, Ende 2010. 13 Jahre NUll Erwärmung, naja, bald werdet ihr es auch schnallen...

Kommentar-Direktlink Evil Dude· 30.06.10 · 20:50 Uhr

Mein voriger Beitrag galt natürlich dem "Stammgast", lässt sich aber auch auf die neuesten Nörgeleien bestens anwenden! Wenn sich die CO2-Einsparung nur auch so leicht so effizient gestalten ließe! :-)

Kommentar-Direktlink Eddy· 30.06.10 · 21:40 Uhr

@Gorg H.

Sie schreiben:


"So ist halt mein verdorbener CharaktÄÄÄÄr. Einfach Wüderlüch."

Nun ja darüber liesse sich dikutieren; aber eine GISS-station als

"die auf dem freien Lande gelegene Station Laverton in der Nähe Melbournes" zu bezeichnen, die de facto ein Stadtteil von Melbourne ist und von der GISS selbst mit 2.579.000 Einwohnern angegen wird, um uns ein lokales Ereignis als Zeichen für den Klimawandel zu verkaufen,


um dann wenn ich ALS SCHERZ die Winterrekorde in Australien verlinke, so aufzutreten wie sie hier, das verlangt schon eine ganze Menge Dreistigkeit oder Ignoranz.

Kommentar-Direktlink Evil Dude· 30.06.10 · 23:08 Uhr

Aber Eddylein, schön ruhig bleiben!

Das sie zu blöd sind, Klima und Wetter oder global und lokal und Mai und Juni auseinanderzuhalten war doch auch nur EIN SCHERZ!
Ups! Halt! Nein!
Das war ja wirklich so! Dumm-Dreist ist nur, mit so einer peinlichen Nummer davon ablenken zu wollen! Ich hätte gedacht, dass nicht mal Sie so ein Ignorant sein könnten, zu glauben, dass das funktionieren könnte! Wie konnte ich mich nur schon wieder so täuschen?

Kommentar-Direktlink Eddy· 01.07.10 · 07:28 Uhr

"Das sind doch intellektuelle Spitzfindigkeiten! "

in Australien ... ;-) ROFL!

Es sei denn der ganze Beitrag inklusive der von Realclimate war ein Witz?

http://www.scienceblogs.de/primaklima/2009/02/ash-wednesday-black-friday-7ter-februar-2009-ein-gastbeitrag-von-david-koraly.php


Ich weiss Humor erfodert ein Mindestmass an Intelligenz!

Kommentar-Direktlink B.K.· 01.07.10 · 08:59 Uhr

Wenn hier ja schon immer wieder von Abkühlung gefaselt wird, dann nörgel mir doch mal vor, wie die zustande kommen soll? Ursachen? Bitte detailliert.

Kommentar-Direktlink Beobachter· 01.07.10 · 12:55 Uhr

@Eddy

Eddy schrieb:
"Frage: Wer ist der Troll?"

Und das fragst du dich bei deinen unterirdischen Beiträgen wirklich?

Wer wie DU mit Wettermeldungen ala "People across south-east Australia are complaining about unusually chilly temperatures and experts say there will be no relief from the cold until Sunday at the earliest." kommt, und das bei einem Artikel über die GLOBAL-Temperatur, der hat weder den Unterschied lokal-global noch den Unterschied Wetter-Klima begriffen...

Und mit dem Posten von Links zu Themen wie Weinproxies in Frankreich oder Waldbrandentwicklung in Australien, wo du wohl irgendwie dann wenigstens zeigen willst, dass die anderen das auch nicht können würden, wird das auch nicht besser, denn in keinem der Artikel wird behauptet, dass sich aus diesen Dingen globales Klima ableiten lässt, sondern höchstens das lokale Klima.

Kommentar-Direktlink Eddy· 01.07.10 · 13:40 Uhr

@Beobachter

Wow, der Kandidat hat 110 Punkte! ;-)

Sie schreiben: "denn in keinem der Artikel wird behauptet, dass sich aus diesen Dingen globales Klima ableiten lässt".

Steht das denn in meinem Beitrag?

Aber was steht bei Georg???

***Der anthropogene Klimawandel ist daher wahrscheinlich ("likely") ein wichtiger Faktor, der zu den nie-dagewesenen Maximumstemperaturen am 7ten Februar 2009 beigetragen hat.***


Der ist wohl nur lokal, der lokale Klimawandel? Ich kann ihren Beitrag kaum ernst nehmen. Mal wieder das übliche "skeptisch = böse"Sszeanario oder erlauben sie mir zu schreiben das hirnverbrannte "skeptisch = böse"Szeanario.



Und irgendjemand hier meint wirklich ich würde ernsthaft behaupten ein Tagesrekord in Australien würde die Globaltemperatur widerlegen? Jeder mag seine Spielchen spielen, ich wollte damit nur zeigen dass ich das alles absurd finde.

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 01.07.10 · 13:47 Uhr

BK
ganz detailliert: eine Abkühlung kommt zustande, wenn die T sinkt. Doll gell.
Vielleicht wie nach 1940?

Kommentar-Direktlink JV· 01.07.10 · 14:02 Uhr

"Eine neue Form der Legastenie od. einfach ein Depp?"

Legasthenie (also Lese-/Rechtschreibschwäche) schreibt sich mit h - wenn schon mit Fachausdrücken beleidigt werden soll, dann sollte man doch sehr darauf achten, dass die nicht den Bumerang machen...

Kommentar-Direktlink Evil Dude· 01.07.10 · 16:29 Uhr

Legasthenie (also Lese-/Rechtschreibschwäche) schreibt sich mit h - wenn schon mit Fachausdrücken beleidigt werden soll, dann sollte man doch sehr darauf achten, dass die nicht den Bumerang machen...

Er versucht halt mit aller Macht, sich weiter zum Deppen zu machen (und das sogar erfolgreich), da ist das schon in Ordnung so!

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 02.07.10 · 11:04 Uhr

cherry ficking oda wie schreibt ma des?

Kommentar-Direktlink Karl Mistelberger· 02.07.10 · 11:21 Uhr

Tourette's was once considered a rare and bizarre syndrome, most often associated with the exclamation of obscene words or socially inappropriate and derogatory remarks (coprolalia), but this symptom is present in only a small minority of people with Tourette's.

http://en.wikipedia.org/wiki/Tourette_syndrome

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 02.07.10 · 12:49 Uhr

http://www.youtube.com/watch?v=tZmDWltBziM

Klimaschützer a la Mistel in action!

Kommentar-Direktlink Rudi· 02.07.10 · 21:37 Uhr

Fanmeile ist die Loveparade des Fussballs (ARD 2.7.10 21:30 Uhr).
Mal ne Frage an alle AGW-isten: Was findet ihr so geil an den Klimawandelkurven die G.Hoffmann da oben zeigt?

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 03.07.10 · 00:09 Uhr

ich seh keine Kurven...naja, bin ja auch kein Trottel, ähmm, AGWist...

Kommentar-Direktlink s3absti8n· 03.07.10 · 20:02 Uhr

temperaturen können nicht warm sein....grrrrr....
dinge könne warm sein, von mir aus auch liebesschwüre heiß. aber temperaturen werden nicht warm egal wie heiß es ist.

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 04.07.10 · 13:57 Uhr

@ s3absti8n

das ist alles halb so wild. Bei AGW Fanaten ist alles warm. Warme Temperaturen, warme Brüder, warme Zukunft, warme Fiebertermometer warm warm warm, alles warm und dennoch arm. Da lag die globale Temperatur zwar schon häufig bei 0,5°C statt 15, aber selbst das war warm, weil einfach alles immer warm sein muss.

Kommentar-Direktlink BK· 06.07.10 · 10:23 Uhr

@ Franz Nörgel
Selten dämliche Antwort auf meine Frage. Danke dass Sie meine Vermutung bestätigt haben wessen Geistes Kind Sie sind.

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 06.07.10 · 10:54 Uhr

B.K
auf selten dämliche Fragen sollte man sich nicht viel erwarten!

Kommentar-Direktlink BK· 07.07.10 · 14:04 Uhr

Bitte um Erklärung in welcher Hinsicht es eine dämliche Frage war, Sie zu bitten mir eine nachvollziehbare Erklärung zu geben wie eine Abkühlung zustande kommen soll.
Dass eine Abkühlung zustande kommt wenn die T sinkt ist vielleicht grade noch die Definition einer Abkühlung, aber keinesfalls eine Erklärung.
Ach ja, die deutsche Sprache ist schon recht schwierig.....

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 07.07.10 · 17:17 Uhr

stimmt, auch Russisch ist schwierig, wie Klimatologie für BK.

Kommentar-Direktlink BK· 07.07.10 · 17:48 Uhr

Ich weiß zwar nicht was es mit Klimatologie zu tun hat wenn man den Unterschied zwischen Definition und Erklärung nicht versteht, aber bitte :P

Kommentar-Direktlink axel· 07.07.10 · 22:56 Uhr

Hi Franz,

Deutschland - Spanien 0:1, irre heiß im Rheinland.

Was macht der Klimawandel? Die WM ist vorbei für uns, bin wieder da.
Habe ich etwas verpasst?

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 08.07.10 · 12:16 Uhr

hi axel,

es wird noch heisser....
Tja, 0:1 ich hatte nicht gedacht, dass die Deutschen mit Abstand schlechter spielten, sie konnten nicht mal annähernd dagegen halten. Grobe taktische, strategische Fehler, das Mittelfeld viel zu deffensiv, einfach viel zu feig um gegen die Spanier Druck aufzubauen.
Interessant war auch, dass ca. 70% der 2000 Zuseher in Innsbruck beim Publick Viewing beim Tor derart gejubelt haben, als wäre Österreich Weltmeister geworden.

Beim Klima gibt es nichts neues, wir Ösis warten nun seit knapp 3 Dekaden auf einen neuen T Rekord, wir wollen endlich auch einen 40ger stehen haben, aber nix, es kommen die schönsten Wetterlagen daher, trocken heisse Luft aus Nordafrika, aber es will einfach nicht sein. Das blöde CO2 will uns die paar Zehntel einfach nicht zusätzlich beisteuern. Naja, wir geben die Hoffnung nicht auf.

Kommentar-Direktlink axel· 08.07.10 · 12:51 Uhr

Hi franz,

glaube nicht, dass die taktische Marschrichtung falsch war. In einer offenen "Feldschlacht" hätten uns die Spanier zerlegt. Entscheidend war wohl, wer das erste Tor macht und da war uns das Glück diesmal nicht hold bzw. das Konterspiel war zu fehlerhaft und ängstlich.
Man muss leider zugeben, dass die Spanier immer noch klar besser sind, aber nicht mehr so deutlich wie vor zwei Jahren bei der EM, damals wars ein Klassenunterschied.

Wie? 70% gegen uns? Siehst du, deshalb könnt ihr euch eine Wiedervereinigung abschminken.

Watt nu? Soll'n wir über die Tour de France diskutieren? Habe gehört, Cancellara hat die erste Etappe mit seinem Fahrrad gewonnen, Hilfsmotor hin oder her.

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 08.07.10 · 14:20 Uhr

axel,

Wiedervereinigung, pfffff, dass wollen wir heute sicher noch viel weniger, als damals...

22 Deutsche:
http://www.youtube.com/watch?v=XnjdvCNJy-s

Kommentar-Direktlink Rudi· 11.07.10 · 14:40 Uhr

Verkaufssignal im Gobal-Warming-Index?
Vorbemerkung:
Spekulanten an den Kapitalmärkten vertrauen keinem Geschwätz das von Medien oder auch wissenschaftlichen Institutionen täglich verbreitet wird, sie orientieren sich hauptsächlich an dem Verlauf der (unbestechlichen) Kurse in der Vergangenheit.
Die nennen das dann technische (Chart-) Analyse.

Wendet man die Grundregeln der Chart-Technik nun auf die oben gezeigten Global Warming Temperature-Index-Grafen an (Grafen in Bild 1 bis 4), dann zeigt sich die so gefürchtete Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Besonders gut in Bild 3 zu erkennen.
Diese Formation sagt den Spekulanten, dass es mit Global Warming abwärts geht. Kein Chart-Spezialist würde auf diesem Index noch einen Pfifferling geben.
Meine Empfehlung an die AGW-isten. Diese Grafen nicht den Börsenspekulanten zur Bewertung vorzulegen. Wendet euch allein an das unbedarfte Volk und die Politiker, die glauben, wenn es nur nicht spürbar kälter wird, weiterhin an die Katastrophenentwicklung.

Kommentar-Direktlink Evil Dude· 13.07.10 · 18:51 Uhr

@Rudi:
ROFL!
Es ist zwar erfreulich, dass mal ein paar neue Wahnvorstellungen ins Spiel gebracht werden, nachdem die Klima-Trolle mit dem, was sie für Wissenschaft halten, dauernd auf die Fresse fallen, aber ob Aktien-Chart-Analysen wirklich was mit Klima zu tun haben, außer in der Klima-Troll-Welt? Ich bin "skeptisch"! Btw, wieso fragen wir nicht auch noch Krake Paul?

Kommentar-Direktlink Franz Troll Nörgel· 13.07.10 · 20:46 Uhr

obwohl Paul bei Klimaprognosen nicht schlechter liegen könnte als Hansen...

Kommentar-Direktlink Evil Dude· 14.07.10 · 00:13 Uhr

Tja, Paul hat mit Hansen einiges gemeinsam, allen Troll-Nörgeleien zum Trotz lagen beide bisher immer richtig! :-P

Kommentar-Direktlink Franz Troll Nörgel· 14.07.10 · 08:10 Uhr

echt, Hansen macht auch für Fußballwetten?

Kommentar-Direktlink Rudi· 14.07.10 · 09:32 Uhr

Hansen liegt mit seiner GISSTEMP bei knapp 0.2 grad /Dekade, multipliziert man nun mit 15 Dekaden die zur Verdoppelung der CO2-Konzentration benötigt werden dann erhält man damit die "angestrebte" Klimasensitivität von 3 grad. Aber
sollte sich herausstellen, dass die Atmosphäre insbesondere auf der NH, angetrieben von den Ozeanen, eine Temperaturblase gebildet hat, Luft dafür ist ja genügend vorhanden, dann könnte sich das in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren mit einem leichten Abwärts- oder Seitwärtstrend korrigieren und die mittleren Dekadenanstieg auf etwa die Hälfte korrigieren womit natülich auch die Klimasensitivität auf den halben Wert fallen würde. (entspricht auch ungefähr dem Wertverfall der US-Immobilien, also irgendwie passt das)

Kommentar-Direktlink just me· 14.07.10 · 14:24 Uhr

@Rudi

was für ein Schwachsinn! War das wirklich ernst gemeint? Krass, dass man so einen Müll mit Arroganz vorträgt, dass einem die Fußnägel hochbiegen... ach mir ist zu heiß.

Kommentar-Direktlink BK· 15.07.10 · 12:00 Uhr

"eine Temperaturblase gebildet hat"

roflmao.....nuff said

Kommentar-Direktlink Rudi· 15.07.10 · 22:26 Uhr

Panik im Hühnerstall?

Nur zur Beruhigung sei bemerkt. Die Temperatur (in Bild 3) muss zunächst auf unter 0.2 grad fallen, damit die so gefürchtete Schulter-Kopf-Schulter-Formation bestätigt wird. Das kann ja noch sechs bis zwölf Monate dauern, wenn überhaupt. (Ich denke das sollte fürs Erste helfen)

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 25.07.10 · 13:26 Uhr

Hoffmann im Urlaub?

Naja, derweilen macht Rahmstorf fröhlich mit seiner Propaganda weiter mit dem Titel Heiß!
Freilich zeigt Stefan wieder mal nur seine Lieblingsdaten aus Hansens Backstube, welche überall auf der Erde die stärkste Erwärmung genau dort zeigen, wo es gar keine od. nur vereinzelt Stationen gibt.
Mittlerweile zensuriert er fast alles, was ihm irgendwie unangenehm werden könnte. Allerdings lässt er teils ermüdende und wirklich schwachsinnige Postings zu. Von Seiten Skeptikern nur noch das Dümmste zulassen und diese damit vorführen ist auch so ein Rahmstorf Klassiker den wir alle kennen. Von Seiten AGW Fans kommt fast alles durch, lest euch mal die letzten Idiotenposts bei Klimalounge durch, echt doll...

Hoffmann zeigt nun doch vermehrt die Hadley Datensätze, warum auch nicht, wenn selbst das IPCC denkt, dass diese die besten sind um den Zustand des Planeten best möglich zu beschreiben.
Wir warten also alle gespannt auf die fehlenden Rekordticker für Juni und bald Juli und auf die Auswirkungen des aufziehenden La Nina...

Kommentar-Direktlink Mats· 25.07.10 · 15:28 Uhr

@ Franz Nörgel

Alles nur noch ´ne PR Show, oder was?
Alles nur noch um Egos zu bestätigen bzw. abzuwerten?

Nun ja in der Wirklichkeit haben wir ganz andere Probleme:
Echte nämlich.
http://idw-online.de/pages/de/news200599

Und:
>>Eine seltene Infektion ist die Babesiose. Deren Erreger, die Babesien, weisen Ähnlichkeiten mit dem Malaria-Erreger auf. Beim Menschen ist diese Erkrankung glücklicherweise selten. Babesiose wird durch die Auwald-Zecke übertragen, die als aggressiv und lauffreudig gilt: Sie wartet also nicht im Unterholz auf mögliche Opfer, sondern greift ihre Wirte gezielt an. Diese Zeckenart gab es früher vor allem im Mittelmeergebiet. Durch das wärmere Klima findet die Auwald-Zecke aber vermehrt den Weg über die Alpen. In Deutschland kommt sie nach Informationen des Robert-Koch-Institutes gehäuft rund um Berlin, Frankfurt, Magdeburg, Leipzig und Tübingen vor. Achtung Hundehalter: Bei Hunden hat die Infektion mit Babesien in jüngster Zeit zugenommen. Die so genannte "Hunde-Malaria" verläuft oft tödlich.
http://www.ard.de/ratgeber/gesundheit/vorsorge-therapie/zecken/-/id=690168/nid=690168/did=1032370/wh06dh/index.html

Ich weiss dass man euch Ölverbrennungsreligionskulthysterikern nicht mit Fakten kommen brauch, aber es sollte mal gesagt werden.


Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 25.07.10 · 17:07 Uhr

@Mats

In Deutschland kommt sie nach Informationen des Robert-Koch-Institutes gehäuft rund um Berlin, Frankfurt, Magdeburg, Leipzig und Tübingen vor

Da habe ich aber nicht den Eindruck, daß das zwingend eine geographische Wanderung aus dem Mittelmeer über die Alpen ist.
Da klingt eher nach Einschleppen, ohne Klimawandel, sondern dank Reisetätigkeit in den warmen Süden ( warum eigentlich in den warmen Süden, warm ist doch soo schlimm, man muß doch die Erwärmung bekämpfen...)
;.)

Kommentar-Direktlink Mats· 25.07.10 · 17:44 Uhr

Entscheidend ist ja nicht wie die Zecken hierherkamen, sondern ob sie hier überleben und sich fortpflanzen können.

Und das tun sie zusammen mit anderen Arten die aus den Subtropen stammen.

http://www.fachdokumente.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/92957/U64-M331-J02.pdf?command=downloadContent&filename=U64-M331-J02.pdf&FIS=91063
(Seite31)
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-7404-2007-11-16.html

>>Wie sich die Erwärmung des Klimas auf die Einbürgerung von Neophyten auswirkt, konnte am Beispiel der vorwiegend neuweltlichen Gattung Fuchsschwanz (Amaranthus) gezeigt werden. Zahlreiche neophytische Arten dieser Gattung finden sich in Mitteleuropa mit unterschiedlichen Graden der Einbürgerung.

Alle in Mitteleuropa gefundenen Arten wurden bereits im 19. Jahrhundert erstmals nachgewiesen. Nur einer einzigen Art gelang es, sich direkt nach der ersten Einschleppung einzubürgern: der Zurückgekrümmte Fuchsschwanz (Amaranthus retroflexus) stammt aus gemäßigten bis mediterran-subtropischen Klimazonen. Einer Gruppe von weiteren Arten, darunter der Grünähren-Fuchsschwanz (Amaranthus powellii) und der Weiße Amarant (Amaranthus albus), gelang die Einbürgerung erst in den 1980er bis 1990er Jahren, also erst rund hundert Jahre nach ihrer ersten Einschleppung. Durch den Klimawandel waren die Temperaturen bereits so stark gestiegen, dass die wärmeliebenden Pflanzen, die aus Regionen mit mediterran-subtropischem Klima stammen, in Mitteleuropa heimisch wurden. Einer dritten Gruppe aus Regionen mit noch wärmerem, tropischem Klima ist es bis heute nicht gelungen, sich einzubürgern. Arten dieser Gruppe werden zwar nachgewiesen, dies ist aber ausschließlich auf erneute Einschleppungen zurückzuführen.

Experimentelle Untersuchungen haben gezeigt, dass schon eine geringe Erhöhung der Durchschnittstemperatur von 0,5 Grad Celsius die Wuchshöhe und Samenproduktion von wärmeliebenden neophytischen Arten erheblich steigern kann.

.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 25.07.10 · 18:24 Uhr

@Mats
Rheinwasserqualität = Klimawandel ?

Der Kamberkrebs stammt ursprünglich aus Nordamerikas und wurde bei uns in Europa im Jahr 1890 angesiedelt. Damals wurden 100 Tiere nach Norddeutschland gebracht. Von diesen stammen vermutlich alle heutigen Bestände in Deutschland, Polen, Frankreich, Österreich ab!!
Orconectes limosus
Die habe ich als Kind in Berlin Heiligensee gefangen, das war in den 60igern....

Ich empfehle mal Kapitel 6, Seite 41, den 1. Absatz + einige Zeilen des 2. Absatzes, RMD Kanal zu lesen, der auch so gar keinen Hinweis auf den "Klimawandel" als Ursache für was auch immer nennt.

Entscheidend ist ja nicht wie die Zecken hierherkamen, sondern ob sie hier überleben und sich fortpflanzen können.
Das ist sogar sehr entscheidend, wenn ich da an die Wiesbadener Papageien denke, die sich seit jahrzehnten hier vermehren, oder die im Berliner Grunewald.

Ist doch eben so, daß, selbst wenn sie ursprünglich nicht hier verbreitet waren und auch keinen natürlichen Zugang hatten, sich hier aber trotzdem theoretisch hätten vermehren können, weil ihnen z.B. Kälte egal ist - wie diesen Papageien.
Andererseits erfrieren mir regelmäßig die oberirdischen Teile meiner Feigen, wachsen aus den Wurzeln aber genauso regelmäßig wieder nach - obwohl sie als Bergfeigen "winterhart" sein sollen.
Gerne wird als Zeuge für den Klimawandel die Bänder- oder Wespenspinne angeführt, die in einem Tal der Österreichischen Alpen aus dem Südem eingewandert sein soll....
Nun kenn ich die Biester sowohl aus unserem Garten nahe Wiesbaden seit anfang der 80iger, kenne einige Standorte in der Fränkischen Schweiz im Aufseß-Tal aus der Zeit 1974, auf Bachwiesen und weiß, daß sie bereits in den 30iger Jahren in Berlin heimisch waren und in dem Buch "15 Jahre Waldläufer" beschrieben und mit einem Photo verewigt wurde.
In Berlin wurde es in diesen Zeiten, dank Kontinentalklima und winterlichen Rußlandshochs recht kalt...

Der Bienenfresser in Lößgebiet bei Freiburg, Kaiserstuhl, auch ein "Klimawandel"-Kandidat.
Und, was ist dran, lange Jahre als ausgestorben gegolten in der Gegend, wegen des intensiven Weinbaus, jetzt taucht es wieder auf, weil man dort den Weinbau jetzt etwas ökologischer betreibt und wenn er dann zurück kommt, dann wegen des Klimawandels.
Ja, wer's glaubt...

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 25.07.10 · 19:10 Uhr

@Mats
Heinz Rangnow - 15 Jahre Waldläufer

Kommentar-Direktlink Franz Nörgel· 25.07.10 · 19:26 Uhr

Mats,

ja eh, ich glaube auch, dass es wegen Klimaänderungen immer wieder zu Problemen kommt, auch wegen der letzten Erwärmung.
Ich bin auch kein Öl od. Kohle Fan, wie sie es ausdrücken und ich denke auch, dass weder Öl noch Kohle entscheidend an der Erwärmung schuld sind.
Die paar Zehtel sind eben nur ein paar Zehntel, bislang zu mindest und wenn die Erwärmung in Teilen Mitteleuropas nicht 0,5 sondern 1,5°C seit 1960 beträgt, dann ist der Großteil davon wegen der Häufigkeitsverteilung der Großwetterlagen bedingt und so sind "ihre Zecken" wie immer aus natürlichen Ursachen auf Wanderschaft. Auch eine Abkühlung verändert die Dinge und auch diese würde Probleme verursachen, wahrscheinlich weit gravierendere.
Viele Menschen glauben heute leider, dass es ein konstantes Klima gibt od. je gegeben hat und nur wenn die apokalyptischen Alarmisten Simulationen von +3 Grad und mehr bis 2100 eintreffen sollten, kann man von einem auserordenlichen und anthropogen verursachten Klimawandel sprechen.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 25.07.10 · 21:54 Uhr

@Mats
Mit Entsetzen habe ich zwischenzeitlich erkenen müssen, daß die Spinnerei in Sachen Wespenspinne und Klimawandel ja schon fast monströse Ausmaße angenommen hat, seit 30 Jahren, begünstigt durch denm Klimawandel, wandert sie langsam vom Mittelmeer Richtung Deutschlands Norden Die haben ja echt ein Rad ab.

Kommentar-Direktlink Mats· 26.07.10 · 13:39 Uhr

@ Krisina Gans

Bleiben wir mal bei den Zecken, o.K.?
Die anderen Arten ein andernmal.

>>Ergebnisse aktueller Studien weisen darauf hin, dass sich Ixodes ricinus derzeit an seiner nördlichen Verbreitungsgrenze im mittleren Skandinavien weiter nach Norden ausbreitet[1]. Beispielsweise wurden in Schweden Hunde- und Katzenbesitzer befragt. Die Studie ergab für den Zeitraum zwischen den frühen 1980ern und frühen 1990ern ein zunehmend verstärktes Vorkommen des Gemeinen Holzbocks besonders in Zentralschweden[1]. Weitere Befunde aus Zentralschweden weisen darauf hin, dass die Zecke in Gebieten auftaucht, in denen sie zuvor nicht vorkam. Für die derzeitige Ausbreitung des Gemeinen Holzbocks nach Norden sind wahrscheinlich mildere Winter, besonders die geringere Anzahl von Tagen mit unter -12°C, verantwortlich[1]. In Zentralschweden führt weiterhin der frühere Frühlingsbeginn und der spätere Herbstbeginn zu einem verstärkten Auftreten der Zecke. In Nordamerika konnte in den letzten 10-15 Jahren eine Ausbreitung nach Norden ebenfalls für einen nahen Verwandten des Gemeinen Holzbocks, Ixodes scapularis, nachgewiesen werden.

Neben der Ausbreitung nach Norden, ist der Gemeine Holzbock auch zunehmend in größeren Höhenlagen anzutreffen. In den Jahren 1957-1983 konnte er im tschechischen Riesengebirge oberhalb von 800m über NN seinen Entwicklungszyklus nicht vollständig durchlaufen und somit keine Population aufbauen. Aktuell Studien zeigen, dass die Zecke dort gegenwärtig bereits in Höhen von 1100m über NN vorkommt[3]. Diese Ausbreitung geht mit einem Anstieg der mittleren Temperaturen einher. Diese sind im tschechischen Riesengebirge zwischen 1960 und 2005 um 1,4°C gestiegen.

Weiterhin hat eine Studie ergeben, dass der Gemeine Holzbock bei höheren Wintertemperaturen auch im Winter aktiv bleibt und auf Wirtssuche geht[3]. Bei Wintertemperaturen unter 6-7°C zieht sich die Zecke in die Laubstreu zurück und verweilt dort inaktiv, um sich vor Kälte zu schützen. Diese Winterruhe ist im Versuchszeitraum (September 2007-März 2007), einem extrem milden Winter, vollständig ausgefallen. Die Zecken zeigten kontinuierlich Wirtssuchverhalten. Diese klimabedingte Veränderung im Verhalten des Gemeinen Holzbocks wirkt sich auf die Anzahl der Neuerkrankungen an Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis in der darauffolgenden Zeckensaison aus[3]. So wurden in Deutschland in den Jahren 2001-2006 im vierten Jahresquartal jeweils zwischen 25 und 90 Fälle von FSME registriert und in den ersten drei Quartalen nur wenige Einzelfälle. Im Jahr 2007 wurden dagegen bis zur 36. Meldewoche schon 183 Erkrankungen registriert.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Zecken_als_Krankheits%C3%BCbertr%C3%A4ger

Wie war das mit Ockham und seinem Rasiermesser?
Hast du eine einfachere Erklärung warum der Holzbock jetzt da auftaucht wo es ihm vorher zu kalt war, als die Erklärung dass es da jetzt wärmer geworden ist?

Und früher wurden bestimmt auch Auwaldzecken eingeschleppt, die konnten sich damals aber nicht halten.


@ Franz Nörgel
>>wenn die apokalyptischen Alarmisten Simulationen von +3 Grad und mehr bis 2100 eintreffen sollten, kann man von einem auserordenlichen und anthropogen verursachten Klimawandel sprechen.

Warum nur muss jeder Satz der Skeptiker von Argumenten ad hominem nur so strotzen.
Wenn sie Recht hätten wäre das doch gar nicht nötig?

Nun ich halte mich hier mal an den Mainstream weil mich die Argumente überzeugen, die Gegenargumente bisher nicht.

Gerade auch weil permanent ad hominem argumentiert wird, und das ist einer ernsthaften Diskussion nicht zuträglich, man könnte auf den Gedanken kommen dass es sonst gar keine Argumente gibt.

Kommentar-Direktlink Mats· 26.07.10 · 18:05 Uhr

Die Wespenspinne war früher bei uns relativ selten. Seit ca. 30 Jahren werden sie über ganz Europa - von Südwesten her kommend - immer häufiger festgestellt. Die Ursache für diese Ausbreitung ist nicht bekannt. Die Wespenspinne liebt wärmebegünstigte Standorte mit einer strukturreichen, kurzen Vegetationsschicht.
http://www.arages.de/sdj/sdj_01.php

Die schöne und stellenweise gar nicht so seltene Spinne lebte ursprünglich vorzugsweise im Mittelmeerraum. Überhaupt bevorzugen die rund 150 Arten der Zebraspinnen wärmere Gegenden. Nur die vorliegende Art drang in kalt-gemäßigte Gebiete vor und breitet sich unter geschickter Anpassung ihrer Lebensweise an neue Biotope immer weiter aus. Noch vor fünfzig, sechzig Jahren war Argiope bruennichi in Deutschland lediglich aus der oberrheinischen Tiefebene und aus der Berliner Umgebung bekannt. Seitdem hat diese Spinnenart ihr Areal bis nach England erweitert und auch auf der Insel Rügen neue Gebiete erobert. Niedrige Vegetation an sonnenreichen Stellen vorausgesetzt, findet man sie hier auf feuchten Wiesen ebenso wie auf Trockenrasen und Schuttplätzen, an Uferzonen, Ackerrainen und Feldwegen.
http://www-irm.mathematik.hu-berlin.de/~teschke/wespin.htm

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 26.07.10 · 19:16 Uhr

@Mats
Diesen Wespenspinenqzautsch habe ich auch gelesen, seit 30 Jahren aus dem Mittelmeerraum und so einen Quatsch.
Vor 1934 gab es schon in Berlin, vor mehr als 30 Jahren in der Fränkschen Schweiz, das ist unweit Erlangen, Forchheim, Ebermannstadt.
Was dort über klimawandelbedingte einwanderung einer Allerweltsspinne steht ist dermaßen was von Märchenstunde, das ist schon eher peinlich und wie so vieles an den Haaren herbeigeogen.
Dumm ist nur, daß es in BErlin in den 30igern arg kalt werden konnte im Winter...

Kommentar-Direktlink Mats· 27.07.10 · 12:55 Uhr

Und wenn die Arktis Lebensraum für Millionen wird, weil es wärmer wird,
dann ist der Hinweis das es früher dort Eskimos gab, kein Argument gegen die Erwärmung.

Aber laß man.

Tschüss

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