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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.
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- kai · 04.02.12 · 12:16 Uhr Angesichts des Klimawandels ist die Kernkraft wirklich eine "Energie der Vergangenheit"?
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30. Mai 2010
Die Schrecken der Windkraftanlagen
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 191
Die Folgen der Errichtung von Windkraftanlagen können gar nicht genug unterstrichen werden. Allein der Versuch, Strom aus etwas anderem herzustellen als aus dem Verbrennen von Kohlenwasserstoffen, sollte unter Strafe gestellt werden. Hier einige Beispiele von dem verheerenden Einfluss, den diese schrecklichen Windmühlen auf Mensch und Tier haben. Das soll diesen grünen Weltverbesserern mal ein Beispiel sein.
Bild 1: Explosion einer Offshore Windkraftanlage. Typisch Öko.
Autor: Georg Hoffmann· 30.05.10 · 22:46 Uhr· 191 Kommentare
27. Mai 2010
Erster deutscher Apple i-pad Test erfolgreich am LSCE durchgeführt
Kategorie: Kultur · Kommentare: 24
Ich bin ja hier keineswegs der einzige Deutsche am LSCE. I wo. Da gibt es z.B. den Ulrich von Grafenstein, ein grossartiger Geologe, der sich in erster Linie mit Ostracoden in europäischen Süsswasserseen beschäftigt. Hier gibt es beispielsweie Bilder und Informationen zu seinem ESF Projet DecLakes.
Darüberhinaus ist Uli aber auch ein begnadeter Computerfummler und so fühlte er sich völlig zu Recht berufen, das neueste Produkt aus Steve Jobs Zauberwerkstatt auf Herz und Nieren zu prüfen.
Hier also exklusiv die ersten Bilder des Tests, den Uli in gewohnter Gründlichkeit am LSCE durchführte. Fazit: Das Design stimmt wie immer bei Apple, aber was ist wenn der i-Pad austrocknet und runterfällt?

Bild: Apple liefert den i-pad wie immer im markentypischen Design und in stylischen "Apple Weiss". Die Handhabung ist selbsterklärend und erfordert kein langes Herumblättern in Manuals, die linguistisch ohnehin meist näher am Taiwanesischen als an der Sprache Goethes und Lothar Matthäus' liegen. Ein echter Apple eben.

Bild: Im Handumdrehen ist der i-pad zum Laufen gebracht. Die visuellen Effekte sind atemberaubend (16 Giga Pixel !) und lassen keinen Wunsch offen. Schon nach 12 Stunden Eingewöhnung ist Uli völlig abhängig von diesem kleinen Wunderwerk der Technik. 3D ist schon wieder out, 2D ist in.
Autor: Georg Hoffmann· 27.05.10 · 14:59 Uhr· 24 Kommentare
26. Mai 2010
Six feet under
Kategorie: Kultur · Kommentare: 76
Ein nicht ganz vernachlässigbares Problem der verschiedenen klimaskeptischen Unternehmungen besteht ja darin, einen respektablen Eindruck zu hinterlassen, bei dem eine Gruppe von pensionierten Gymnasiallehrern, die sich einmal pro Monat zum Frühschoppen treffen, ungefähr den gleichen Rang belegt wie, sagen wir mal, das Max-Planck Institut für Meteorologie.
Bild: Fachbeiratssitzung bei SEPP, dem Science & Environmental Policy Project von Fred Singer.
Darum nennen sich diese Gruppen auch immer "Institut", so als würde dieses Wort absolut nichts bedeuten und als ob die Bridge Gruppe in dem kleinen Dorf, in dem ich wohne, sich genauso gut "Institut für Bridge Studien" nennen könnte. Dieses Problem vorzutäuschender Respektabilität ist von globalen Ausmaszen. Potemkinsche Dörfer wo man auch hinschaut.
So nannte der verstorbene Theodor Landtscheid sein Ein-Mann Unternehmen zur Erforschung von Sonnen-Zyklen (fragt mich nicht) nur ganz leicht pompös "Schroeter Institute for Research in Cycles of Solar Activity". Immerhin findet man in seinem Wiki EIntrag tatsächlich peer reviewte Paper in einigen drittrangigen Journals, das natürlichen neben seinem Standardwerk "Cosmic cybernetics: The foundations of a modern astrology". Nicht schlecht für jemanden, der ansonsten als Astrologe tätig war und das Klimaskeptizieren eher als Hobby betrieb. In wiederum leicht idiosynkratischer Selbstherrlichkeit und Bescheidenheit benannte er ein 1989 vorhergesagtes solares Minimum "Landtscheid Minimum" und berechnete eine Abkühlung des globalen Klimas vorraus. Wir wissen wie die Geschichte ausging.
Einen ähnlichen Drang sich "institutsmäszig" respektabel zu geben, hatte Fred Singer, der die im wesentlichen von ihm alleine betriebene Webseite zu Klima und Umwelt forsch "SCIENCE & ENVIRONMENTAL POLICY PROJECT" nannte. Wie William Connolley heute berichtete, reichte SEPP der tolle Name alleine nicht aus, es muss auch einen "Wissenschaftlicher Beirat" zu seinem "Project" geben. Und hier ist er:
* Frederick Seitz, Ph.D. (Chairman) (1911 - 2008)
* Bruce N. Ames (* 1928)
* C.J.F. Böttcher (* 1915)
* Tor Ragnar Gerholm (1925-2007)
* Michael J. Higatsberger (1924-2004)
* Henry R. Linden (1922-2009)
* Sir William Mitchell (1925-2002)
* William A. Nierenberg (1919-2000)
* Michel Salomon (*1927)
* Chauncey Starr (1912-2007)
Ich habe die Geburts- und meistens Sterbedaten, wie William vorgeschlagen hat, mal rasch ergoogelt. Ein wahrlich gespenstischer Beirat, dessen Zusammensetzung aber auch belegt, dass Klimaskeptizismus ein gesegnetes Alter garantiert.
Und unsere Freunde von EIKE? Dem "Europäischen (!) Institut (!!) für Klima und Energie"? Nun, "Europäisch" stimmt schon. Vielleicht ist ja ein Österreicher dabei? Ausserdem klingt DIKE (Deutsches Institut für Klima und Energie) ein bisschen katastrophistisch. Wer will schon von Deichen sprechen.
Institut aber? Na, sie haben Präsidenten und Vize-präsidenten und ich wage kaum danach zu fragen, wie tief ihre Zehn-Mann-Veranstaltung noch organisatorisch gestaffelt ist. Jeder der dabei ist, bekommt auch einen Titel. Das ist fast wie im Honduranischen Generalkonsulat. Auch auf x-malige Nachfragen von Stefan Rahmstorf konnte der "Vize-Präsident" Michael Limburg (lässt sich ohne mit der Wimper zu zucken genau so vorstellen: Vize-Präsident eines Instituts) nicht sagen, wieviele "Mitarbeiter" sein Institut denn hätte.
Und wie sieht es mit dem obligatorischen Fachbeirat aus? Nun, mein erster (und fast einziger) Kommentar, den ich auf der EIKE Webseite Ende 2009 mal hinterlassen habe, war der, dass ihr Fachbeiratsmitglied, der französische Meteorologie Professor Marcel Leroux, seit ca. zwei Jahren verstorben sei. Ich nehme an, bei den jährlichen Sitzungen des Fachbeirats ist das keinem so richtig aufgefallen.
Autor: Georg Hoffmann· 26.05.10 · 11:03 Uhr· 76 Kommentare
25. Mai 2010
Biberphobie - Wie polnische Politiker die Schuld dem Biber zuschieben.
Kategorie: Kultur · Kommentare: 32
Während an und um die Weichsel herum "Land unter" zu melden ist, werden logischerweise Fragen nach den Verantwortlichen laut. Gott-sei-Dank ist diesmal der Klimawandel nicht im Kreuzfeuer, da jeder inzwischen gemerkt hat, dass Überschwemmungen schon mal vorkommen und nicht jede Überschwemmung eine Änderung der dekadischen Statistik belegt.
Bild: Nicht etwa mangelnde Investitionen in den Unterhalt der Dämme sind schuld, sondern der Biber und die Wasserratte, meint das polnische Innenministerium.
Dafür ist aber ein anderer Schuldiger in Kreuzfeuer geraten: der Biber (castor fiber). Nicht etwa mangelnde Pflege und Wartung der Deichanlagen oder ein schlecht funktionierendes Warnsystem haben in Polen zu Deichbrüchen mit mehr als einem Dutzend Opfern geführt, nein es war der Biber. Der polnische Innenminister Jerzy Miller hat den putzigen Nager als die treibende Kraft bei den Deichbrüchen ausgemacht ("bauen lange Tunnel"). Doch nicht nur der Biber ist schuld, auch die Wasserratte (Arvicola amphibius) ruiniert die polnischen Deiche, so Miller.
Offene Fragen:
Ich dachte immer, Biber bauten Deiche. Jetzt machen sie anscheinend auch die Deiche der Konkurrenz (i.e. homo sapiens) kaputt. Vielleicht sollte man sie dann die Deiche von vornherein alleine bauen lassen?
Lehren für Politiker:
1) Wenn's schlecht läuft muss schon mal 'ne Ausrede her. Niedliche Tiere sollten darin nicht vorkommen, das kauft einem, selbst wenn's wahr ist, keiner ab. Besser: äussere Feinde!
2) Ganz allgemein, Politiker und Pelztiere geht grundsätzlich nicht, es zerstört die Reputation des einen, wie des anderen. Ich sag nur, der Problembär.
PS Liest das polnische Innenministerium hier auf Primaklima etwa mit?
Autor: Georg Hoffmann· 25.05.10 · 15:11 Uhr· 32 Kommentare
22. Mai 2010
Warum noch reinschauen, wenn ich doch schon ne Meinung habe?
Kategorie: Politik · Kommentare: 81
Momentan gibt es in Frankreich ein grosses Bohai um einen Film, der gestern in Cannes Premiere hatte. Es geht unter anderem um das Massaker von Sétif, bei dem von französischen Polizeitruppen ein paar tausend Algerier (die Zahlen schwanken zwischen 15000 bis 50000) erschossen wurden. Das ganze begann mit einer Demonstration zur Feier des Kriegsendes am 8. Mai 1945 und endete wie gesagt in einem veritablen Massaker, in dessen Verlauf auch einige französische Siedler umgekommen sind. Sétif gilt gemeinhin als Beginn der algerischen Unabhängigkeitskrieges.
Bild: Demonstranten in Cannes gegen einen nicht gesehenen Film.
Nun hat also Rachid Bouchareb, ein algerischer Filmemacher, einen Film dazu gedreht und ihn in Cannes gestern vorgestellt, die vom Massaker in Sétif ausgehend die Geschichte dreier Brüder erzählt. Ich habe keine Meinung zu diesem Film. Wie auch? Ich hab ihn nicht gesehen.
Das ist aber bei weitem nicht überall und bei allen so. Tausende in diesem Fall meist national ausgerichtete Franzosen gingen gegen diesen Film auf die Strasse, denn der Film "zeige die Geschichte dieses Massakers in einem anti-französischem Licht, stelle die französische Polizei wie SS Truppen dar und verschweige die französischen Opfer". Die wenn auch nicht riesigen Demonstrantionen sind schon seit einigen Tagen auf der Strasse und doch hat NIEMAND (Ausnahme anscheinend Lionel Luca, ein UMP Abgeordneter, der bei einer Vor-Premiere war) den Film bis dahin gesehen. Man schaue sich das kleine Video und die Entrüstung der Demonstranten in Ruhe an. Ehrliche Empörung, ob nun am Ende gerechtfertigt oder nicht, das ist nicht mein Punkt. Niemand auf diesen Bildern hat den Film gesehen, der gestern abend in Cannes Premiere hatte.
"Dieser Film zieht das Andenken der französischen Soldaten in den Dreck". Woher wissen Sie das? Sie habe den Film nicht gesehen.
Autor: Georg Hoffmann· 22.05.10 · 06:36 Uhr· 81 Kommentare
21. Mai 2010
Rekordticker April 2010 - Jetzt noch präziser und preiswerter!
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 27
Ich habe erst im Verlauf der Diskussion zum letzten Posting mitbekommen, dass die HadCRU Temperaturen wieder online sind. April ist dort noch nicht raus, aber nach so langer Zeit in der Versenkung, dachte ich, dass man auch mal wieder die CRU Temperaturen der letzten Monate würdigen könne.
Also die Quellen:
HadCRU:
Global
Nordhemisphäre
Südhemisphäre
Nochmal die Erklärung der Balken in den Grafiken.
Blau: Das jeweilige Rekordjahr des jeweilegen Datensatzes
Gelb: Mittel der Monate des laufenden Jahres (2010).
Rot: Wo der Rest des Jahres landen muss, um den Rekord zu brechen.
Es scheint, dass auch im Jahre 2010 das HadCRU kühler ausfällt als die GISS Temperaturen. Zwar ist der sehr warme April im HadCRU Datensatz noch nicht dabei, aber trotzdem wird es global im HadCRU (Bild 1) sehr schwer über 1998 rauszukommen. Die Nord-Hemisphäre (Bild 2) zieht eben nicht richtig mit und nur die Südhemisphäre (Bild 3) liegt auf Rekordniveau. Witzig ist, dass ich vor kaum zwei Jahren in einem meiner ersten Postings noch kritisch gefragt wurde, warum die Südhemisphäre sich nicht erwärme. Jetzt ist es eher umgekehrt.
Bild 4 zeigt nochmal das GISS (Stationen und Ozean "blendet") und, warum ich da nach wie vor guter Hoffnung bin, meine Wette zu gewinnen. Der Rest des Jahres muss ungefähr auf +0.57°C Anomalie bleiben. Möglich, aber nicht sicher.
Warum die Differenz zwischen den Temperaturdatensätzen des GISS und HadCRU? Es wurde schon oft gesagt und das GISS hat es auch dem entsprechend erklärt (siehe Bild 5). Die Arktis erwärmt sich in den letzten Jahren relativ stark und dass GISS versucht diese Erwärmung per Interpolation zu beschreiben. Diese Differenzen sind für Fragen von eher sportlichen Interesse (Wird das Jahr X Rekordjahr?) von grosser Bedeutung, für die klimatologischen Tendenzen eher weniger.
Ich hoffe, jetzt ist jeder zufrieden.
PS Die Grafiken wurden nochmal aktualisiert.

Bild 1: HadCRU globale T-Anomalien
Autor: Georg Hoffmann· 21.05.10 · 10:42 Uhr· 27 Kommentare
18. Mai 2010
Rekordticker April 2010
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 124
Ich bin gerade stark beschaftigt und habe keine Zeit zum Posten, hier aber trotzdem der Rekordticker April 2010 mit den gerade herausgekommenen Temperaturen des Monats. Auch der April lag uber dem Jahresmittel des bisherigen Rekordjahres 2005, weshalb sich der Abstand zwischen der gelben und der roten Linie weiter vergrossert hat. Zur Erinnerung: Die rote Linie markiert, wie sehr die Temperaturen fur den Rest des Jahres, also Mai bis Dezember, abfallen mussen, damit ich meine Wette auf 2010 als warmstes Jahr in zumindest einem der globalen Temperaturdatensatzen (GISS, HadCRU etc) noch verliere. Nach Ablauf eines Drittel des Jahres ist also noch nichts entschieden, aber es sieht auch noch nicht wirklich schlecht fur mich aus. El Niño ist vorbei und, solange kein Niña direkt hinterherkommt, bin ich und das Jahr 2010 noch gut im Rennen.

Bild: GISS globale Temperaturen. Die blaue Linie markiert das Mittel des bislang wärmsten Jahres 2005, die gelbe das Mittel des Jahres 2010 bis einschliesslich April und die rote, wie sehr die Temperaturen für den Rest des Jahres abfallen müssen, damit 2010 NICHT das wärmste bislang gemessene wird.
Autor: Georg Hoffmann· 18.05.10 · 07:27 Uhr· 124 Kommentare
11. Mai 2010
Jetzt wird's wirklich ernst: Papstbesuch in Fatima von Vulkanasche bedroht
Kategorie: Technik · Kommentare: 13
Ich schiebe hier Frust, weil mein Flug heute abend nach Sevilla annuliert wurde. Es kann aber noch schlimmer kommen. Die Pilgerflüge zum Papstbesuch in Fatima sind auch gestoppt. Jetzt hilft nur noch ein Wunder, was aber unter diesen Umstanden kein Problem sein sollte.
Auch der Papst ist von der Asche betroffen. Traurig, traurig.
Autor: Georg Hoffmann· 11.05.10 · 11:09 Uhr· 13 Kommentare
10. Mai 2010
Vulkanranking - Wie Ausbrüche miteinander verglichen werden
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 17
In der EGU Pressekonferenz zu Massenextinktionen, die Jörg gestern gepostet hatte, taucht eine Graphik auf, die wahrscheinlich jeder (Ole?), der zu dem Thema arbeitet, bestens kennt. Es handelt sich um einen Vergleich, der bei verschiedenen Vulkanausbrüchen freigesetzten Magmavolumina. So klar, wie es nur geht, zeigt die Graphik, dass alles, was die Menschheit an Vulkanausbrüchen erlebt hat, eher in die Federgewichtklasse gehört.. Halt, das stimmt nicht ganz. Die Toba Erruption war vor nur 74.000 Jahren. In jedem Fall, unser gerade aktueller Eyjafjellajokull ist wahrscheinlich nichtmals ein Pixel auf dieser Skala.

Vergleich des freigesetzten Materials bei individuellen Vulkanausbrüchen. Eine Serie von Vulkanausbrüchen wie die berühmten Traps in Indien haben ein Volumen von Millionen km^3.
Autor: Georg Hoffmann· 10.05.10 · 11:30 Uhr· 17 Kommentare
09. Mai 2010
Eyjafjellajokull schon wieder - Ein Update
Kategorie: Technik·Umwelt · Kommentare: 16
Der Eyjafjalla gibt keine Ruhe. Möglicherweise hat ein neuer Wassereinbruch zu der erneuten Explosivität geführt. Die Aschewolke wurde bis 6km Höhe hochgeschossen, eine ideale Reisehöhe für die winzigen Aschepartikel. Einige Artikel sprechen aber schon von 10 km, was der Reisehöhe von Flugzeugen entspricht und entsprechend unangenehmer ist. Es sind momentan alle Flughäfen (19) im Norden Spaniens (Galizien, Asturien und Baskenland) gesperrt. Die Asche wird im Lauf des Tages in Frankreich erwartet. Einmal in solcher Höhe angekommen ist der Rest des Staubproblems durch einen schlichten Blick auf die Wetterkarten lösbar. Schon weiss man ungefähr, wann und wo die Asche landet.
Bild 1: Da ist er schon wieder, der Eyjafjellajokull. Es werden momentan Flüge von Italien nach Nizza und Paris storniert.
Autor: Georg Hoffmann· 09.05.10 · 12:27 Uhr· 16 Kommentare
07. Mai 2010
Grösster Biberbau der Welt ergoogelt!
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 9
Das ist mal eine Schlagzeile! Ich habe gerade nachgeschaut, ob die Nachricht schon in Deutschland angekommen ist. Liberation, bzw. AFP, berichtete heute.
Anscheinend also noch eine echte Neuheit in Deutschland. Der grösste Biberbau der Welt wurde entdeckt.
Hier auf Primaklima also ein paar Photos des Biberbaylons zu Alberta, im Norden Kanadas. Diejenigen, die den Bau per Google Earth entdeckt haben, flogen einmal mit dem Helikopter hin, um sich mit eigenen Augen davon zu überzeugen. Tatsächlich! Biber!
Satte 850 Meter Biberbau sagt die Edmonton Sun
So geht's zu beim Biber: Wetland, Wetland, Wetland und dann ein Biberbau und dann wieder Wetland Wetland Wetland zeigt EcoInformatics.
Vorher, Nachher: Einfach mal 40 Jahre in die Hände gespuckt und schon ist alles voller Dämme. Auch von EcoInformatics.
Ein Gedicht von mir dem Biber gewidmet
"Neulich in Alberta"
Es sprach einmal im wilden Fieber,
verschwitzt und staubbedeckt der Biber:
Schatz, bei dieser grossen Kinderschar,
verzichten wir besser auf die Partybar,
und bauen stattdessen lieber
mehr Zimmer für die kleinen Biber.
Autor: Georg Hoffmann· 07.05.10 · 18:38 Uhr· 9 Kommentare
05. Mai 2010
Das Mittelalterliche Optimum Teil IV: Addendum und Antworten
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 31
Ich wollte noch einmal auf einige Punkte zurückkommen, die bei der Diskussion um die Guiot Rekonstruktion angefallen sind und auf die ich keine Zeit hatte zu antworten. Bereits in der Einleitung meines letzten Artikels zum Thema habe ich erwähnt, warum ich gerade diese neue Studie interessant finde. Sie benutzt nicht unbedingt bessere, aber andere, unabhängige, statistische Kalibrationsmethoden als die klassischen linearen Korrelationstechniken à la Mann oder Juckes. Ich habe sie NICHT vorgestellt, weil sie das letzte Wort in Sachen millenaren Paleotemperaturen sein soll. Interessant ist gerade die Methode und das Verfahren und dann eben der Vergleich mit den anderen Studien.

Bild: Hach, der Brugel. Wer ihn mal googlet, findet eigentlich deutlich mehr Indian Summer Bilder als frostige Winterszenen. Aber irgendwie ist er zum Pictor Maximus der kleinen Eiszeit geworden, weiss der Kuckuck wie.
Autor: Georg Hoffmann· 05.05.10 · 17:37 Uhr· 31 Kommentare
Einige Links zur EGU
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 10
Ich bin ja gerade allein zu Haus, soll heissen, mindestens das halbe LSCE ist gerade in Wien bei der European Geophysical Union. Hier einige interessante Links, die ich von James Annan abgespickt habe. Hier ist der EGU Blog. Hier sind einige Konferenz-Streaming. Und hier ist eine ziemlich interssante Diskussionsrunde mit meinem Kollegen Bernard Legras:
To what extent do humans impact the Earth's climate?
Autor: Georg Hoffmann· 05.05.10 · 00:21 Uhr· 10 Kommentare
02. Mai 2010
Klimaskeptiker sind für umweltschützendes Recycling
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 64
Das Spektrum der Klimaskeptiker umfasst sehr unterschiedliche Typen. Das fängt bei rein politisch motivierten Typen wie Rush Limbaugh oder Senator James Inhofe und seinem Homunculus Marc Morano an. Ich glaube nicht, dass ich Ihnen Unrecht tue, wenn ich mal behaupte, dass die auch eine Theorie unterstützen würden, derzufolge die Äpfel vom Baum zum Himmel fliegen, solange das irgendwie gegen das "Klimaestablishment" geht. Tatsächlich haben sie, wie ich aus einem Kommentar von Bill Ruddiman zu meinem Allègre Artikel entnommen habe, Ruddimans Idee eines frühen anthropogenen Einflusses des Menschen aufs Klima enthusiastisch umarmt, da es doch gegen das Establishment ging. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie merkten, dass sie damit einen sehr starken Einfluss des CO2 und CH4 aufs Klima ackzeptieren. So kommt's manchmal.

Bild 1: Klimaskeptiker halten viel von Recycling. "Nur nichts verkommen lassen" sagten sich Kossobokov, Le Mouël, Courtillot und Le Mouël, Kossobokov und Courtillot
Autor: Georg Hoffmann· 02.05.10 · 23:06 Uhr· 64 Kommentare
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