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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.
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03.12.09 · 10:37 Uhr
Groundhog day: Ein November genau so warm wie ein Oktober
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 20
Der DWD berichtete etwas ausführlicher über den November diesen Jahres mit sehr warmen und feuchten Wetter praktisch überall in Deutschland:
Mit durchschnittlich 7,3 Grad Celsius (°C) fiel der November 2009 um 3,3 Grad zu warm aus. Er gehört damit in Deutschland zu den drei wärmsten Novembermonaten seit 1881. An zahlreichen Orten wurden die alten Rekorde der Durchschnittstemperaturen überboten, wie z.B. in Hamburg-Fuhlsbüttel in einer seit 1891 bestehenden Reihe. Massive Warmluftvorstöße auf der Vorderseite von Tiefdruckgebieten ließen die Temperaturen besonders in der zweiten Monatshälfte in Süddeutschland mehrmals auf Werte um 20 Grad ansteigen. So meldete Freiburg am 20. ein Maximum von 20,9°C und Müllheim südwestlich von Freiburg am 25. 20,4°C. Noch höher kletterte das Quecksilber in Müllheim am 17., als das Thermometer bereits am Vormittag 21,6°C zeigte. Mehr als ein Drittel aller Stationen blieb im November frostfrei. Die tiefste Temperatur wurde am 1. in Dippoldiswalde-Reinberg südlich von Dresden mit -6,6°C gemessen.

Bild 1: Histogramm der November Anomalien verschiedener DWD Stationen.
All-Time-Temperatur-Rekorde wurden also unter anderem in Hamburg (Beginn 1881) und generell im Norden Deutschlands gebrochen, wo der November (+8.6°C in Hamburg) teilweise wärmer als der Oktober (+8.4°C) war. Müsste ich einkommende Klimadaten prozessieren, würde mich so etwas erstmal an einen Fehler denken lassen, aber so sieht es aus. Nach dem April 2009 (wärmster in Deutschland mit teilweise riesigem Abstand) nun also noch der November, der vom DWD unter die drei wärmsten seit Beginn der Temperaturaufzeichungen gezählt wird.

Bild 2: Das Gleiche wie Bild 1.
Graphisch kann man so etwas ja meist besser abschätzen, drum hier für die sieben ältesten DWD Stationen eine Histogrammdarstellung. Sie zeigt alle November-Anomalien der jeweiligen Station und wo das Jahr 2009 in dieser Verteilung lag.
Mein ceterum censeo: Kein Wetterereignis ist an und für sich ein Beleg für die globale Erwärmung, aber die Theorie der globalen Erwärmung beeinhaltet, dass solche Extreme überall immer häufiger werden müssen.
Hier die fünf wärmsten November in aufsteigender Reihenfolge für die 7 Stationen:
Fichtelberg:2003 1926 2009 1938 2006
Hannover: 1913 1951 1899 2006 2009
Trier: 2006 1951 1963 2009 1938
Zugspitze: 1967 1994 2003 1984 1953
Potsdam: 1899 2009 2006 1938 1963
Hohenpeissenberg: 2006 1926 1984 1938 2009
Hamburg: 2000 1963 1994 2006 2009
Autor: Georg Hoffmann· 20 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (20)
Wetter ist nicht gleich Klima.
Und du bist wirklich ein Klimaforscher, dass du das nicht weisst?
@Bluemchen
Buchstaben ergeben einen Sinn.
Waren Sie wirklich auf der Schule, dass Sie das nicht umsetzen können?
Ein Tag mit Südwestwetterlage könnte locker 15K wärmer sein, als ein Tag mit Nordwetterlage. Wenn in diesem November also ca. 7 Tage weniger mit Nordwetterlage aufgetreten sind als typisch, erklärt das die Abweichung. Ich erinnere mich auch an keinen einzigen Tag mit Nordwetterlage, sondern nur an Südwestwetterlagen. Stellt sich also die Frage, wie CO2 dazu führt, dass hier nun weniger Nordwetterlagen auftreten?
@Adenosine
Es kann natuerlich sein, dass die globale Erwaermung Einfluss auf die vorherrschenden Wetterlagen hat, was eine sehr schwierige Analyse und lange hochwertige Datensaetze erfodert. Insbesondere meinen einige es gaebe einen Einfluss auf die NAO.
Das ist aber für monatliche Rekordtemperaturen wie hier gar nicht nötig. Es gibt eben eine gewisse geringe Wahrscheinlichkeit fuer eine bestimmte Wetterlage, die fuer positive Anomalien gut waere. Es koennte aber leichter ein Rekord werden, da die warme suedliche Stroemung noch waermer ist. Bei gleichem zufaelligen Extremereignis fallen die Extreme eben ein kleines bisschen extremer aus ohne Aenderung der Wetterlagen.
"@Bluemchen
Buchstaben ergeben einen Sinn."
Das dachte ich auch, bis ich diesen Blog entdeckt habe :-)))))
z.B. der Satz
"Es kann natuerlich sein, dass die globale Erwaermung Einfluss auf die vorherrschenden Wetterlagen hat"
ergibt nicht mal ansatzweise einen Sinn. Wirklich, nicht im allergeringsten.
Die Klimaänderung hat keinen Einfluss auf das Wetter, kann keinen haben, unmöglich. Das Wetter macht das Klima, und nicht umgekehrt, Herr Klima"forscher".
Im Wetter Anzeichen von "Klima" zu suchen, ist hochgradig bizarr.
hm, laut UAH und dem schönen Dr Roy war der Nov 2009 der wärmste November in deren Temperaturreihe. Dieser Monat war also pretty hot. Leider auch sehr nass hier, was das Fahrradfahren etwas blöde machte.
@Bluemchen
welches Zeugs nehmen sie denn so? Warum sollte es nicht so sein, dass eine Erwärmung, warum immmer, die Häufigkeit von Wetterlagen (also bspw. Muster von Tief-Hochdruck-Gebieten wie die Omegalage (ich kenne nur die ;))) verändern könnte?
"Eine Erwärmung, warum auch immer" -> will heissen, wir haben wärmeres Wetter
wenn dies über einen längeren Zeitraum passiert, führt dies dazu, dass man sagen kann, das Klima hat sich geändert.
Aus einem Einzelereignis einen Anteil Trend oder Durchschnitt herauslesen zu wollen, ist hochgradig absurd. Auch nicht möglich mit "hochwertigen Datensätzen".
@Bluemchen
Eine hoehere Konzentration von Treibhausgasen, eine andere Konfiguration von Sonne und Erde (Milankovitch) eine Abfolge von Vulkanausbruechen aendert die EnergiebilanZ der Erde. Es gibt Mechanismen die dies verstaerken, zB der an sich unstrittige Albedo Feedback. Er hat zur Folge, dass jede Erwaermung und jede Abkuehlung in hoHen Breiten staerker ausfaellt als das globale Mittel. Das sind klimatische Prozesse.
Sie aendern den Temperaturgradienten zwischen den mittleren und den hohen Breiten. Stürme und generell die extratropischen Tiefdruckgebieten entstehen als barokline Stoerung in der Region des staerksten Temperaturgradienten. Resultat. Die Wetterlagen aendern sich, wenn sich die globale Temperatur geaendert hat. Fuer die EIszeiten ist der Mechanismus schoen gezeigt wie auch die Aenderung der Wetterlagen (Sturmtiefs sind typischerweise auf der Hoehe Spaniens und nicht wie heute Englands in Europa eingelaufen). Generell zum Thema: ein paar dutzend Paper. Einfach selber googlen.
Jetzt sag ich es noch mal explizit, obwohl ich eher den EIndruck habe, dass es schlicht absichliches nicht-zuhoeren-wollen ist:
Kennen Sie den Unterschied zwischen notwendigen und hinreichenden Bedingungen in der Mathematik?
In diesem Sinne sind Temperaturrekorde (waermster April, November etc) eine notwendige Bedingung der globalen Erwaermung, sie sind keine hinreichende. Oder anders gesagt, gaebe es keinerlei November/Aprils wie die in 2009, dann waere etwas am der globalen Erwaermung fundamental fasch.
Ich habe die restlichen Reihen nicht nachvollziehen können, aber jedenfalls stimmt die für Potsdam nicht. Laut den Daten der Säkularstation Potsdam selbst hatte der November 2009 eine Mitteltemperatur von 7,36°C. Die korrekte Reihenfolge, also die ersten fünf Plätze sind damit korrekt:
Platz Jahr Mitteltemperatur (°C) 1 1938 7,69 2 1963 7,65 3 2009 7,36 4 2006 7,34 5 1899 7,16Darf ich erfahren, wie Sie zu Ihrer Reihenfolge kommen?
Gruß
Frank Abel
@Abel
Der Link zu der Station funktioniert leider nicht. Ich kann das reparieren wenn ich den richtigen Link kenne.
Wie habe ich die Plots und die Reihenfolge produziert?
1) Die DWD Seite http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?
gibt leider die Daten nur in einem Format, was ich nicht automatisieren kann. Die dortige Potsdam Serie gibt 7.36 an, aber das duerfte ungefaehr mit meinen 7.3 uebereinstimmen (trotzdem komisch).
2) Daher nehme ich die Daten von der GISS Seite, die man sehr gut einlesen kann
http://data.giss.nasa.gov/work/gistemp/STATIONS//tmp.617103790000.1.1/station.txt
Die Daten für Potsdam November sind dann:
Time Series:
Start = 1881
End = 2009
Frequency = 1
[1] NA NA NA NA NA NA NA NA NA NA NA NA
[13] -1.85666667 0.74333333 -0.35666667 -3.35666667 -1.65666667 0.44333333 2.94333333 0.44333333 -1.15666667 -3.45666667 -0.05666667 -0.45666667
[25] -1.05666667 2.44333333 -1.85666667 -3.25666667 -2.55666667 -2.35666667 0.44333333 -1.55666667 2.34333333 -0.85666667 -2.25666667 0.34333333
[37] 1.14333333 -1.55666667 -5.05666667 -3.75666667 -4.65666667 -1.85666667 -0.85666667 -1.45666667 -2.05666667 2.34333333 -2.25666667 2.54333333
[49] 1.04333333 1.44333333 -0.05666667 -0.05666667 NA -1.55666667 0.94333333 -0.55666667 -1.05666667 3.44333333 0.74333333 1.44333333
[61] -3.05666667 -0.85666667 -1.85666667 0.34333333 -0.45666667 -0.65666667 0.74333333 0.34333333 -0.45666667 -0.05666667 2.44333333 -2.85666667
[73] 0.84333333 -0.85666667 0.04333333 -2.35666667 0.74333333 -0.05666667 -1.25666667 1.54333333 -0.35666667 -0.95666667 3.44333333 0.54333333
[85] -3.95666667 -1.95666667 -0.05666667 -0.35666667 1.24333333 1.04333333 -0.25666667 0.44333333 -0.95666667 0.94333333 -1.85666667 0.74333333
[97] 1.44333333 0.84333333 -0.55666667 -0.65666667 0.74333333 1.84333333 -0.05666667 -0.15666667 -2.55666667 2.04333333 1.24333333 -1.55666667
[109] -1.85666667 0.54333333 0.14333333 0.44333333 -4.25666667 2.34333333 -2.15666667 0.34333333 -1.05666667 -3.05666667 -0.55666667 1.94333333
[121] -0.25666667 -0.35666667 NA 0.14333333 0.24333333 3.14333333 -0.55666667 1.24333333 3.04333333
wobei dies die Anomalien relativ zum Intervall 1960-1989 sind. Fuer November ist das =4.32
3) Danach habe ich die Daten noch geordnet un bekomme fuer die ersten 5
1899 2009 2006 1938 1963 (wie oben angegeben)
mit den Anomalie Werten
2.94333333 3.04333333 3.14333333 3.44333333 3.44333333
5 4 3 2 1
(die ersten beiden sind exakt gleich)
@Abel
Kurz und zusammenfassend, denke ich es handelt sich um Rundungsunterschiede (eher Rundungsfehler) auf der GISTEMP Seite.
@Hoffmann
Merkwürdig, wenn ein paar Rundungsfehler zu den Originaldaten solche Unterschiede in der Reihenfolge produzieren, das wäre ja doch bedenklich. Die Daten der Säkularstation Potsdam finden Sie unter
http://www.klima-potsdam.de/
Es macht mich allerdings stutzig, dass die GISTEMP Rundungen zu derartigen Abweichungen führen...
Zusatzbemerkung: Benutzt man wie Sie die Abweichung von den Mittelwerten, so geht ein Rundungsfehler sogar zwei Mal ein, bezüglich des Mittelwertes in der gewählten Klimaperiode und bezüglich des aktuellen Temperaturmittels. Dabei genügt doch die Monatsmitteltemperatur alleine. Ich halte Ihre für eine suboptimale Methode, da sie nicht den Fehler minimiert.
Dementsprechend sollten Sie überprüfen, ob die Reihenfolge der anderen Stationen auch stimmt, ich gehe davon aus, dass sie dann nicht zwingend mit der offiziellen übereinstimmt.
Gruß
Frank Abel
Wenn ich die Werte selbst nachschlage, so finde ich:
2009 7,36 999,9
2006 7,34 7,4
1963 7,65 7,7
1938 7,65 7,7
1899 7,16 7,2
Als Physiker hatte ich im zweiten Lebensdrittel viel mit Ingenieuren zu tun und kann nach dreißigjähriger Erfahrung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststellen:
Wenn zwei Ingenieure das Selbe tun kommt Unterschiedliches heraus
Werte aus:
http://saekular.pik-potsdam.de/klima/de/klimastart_de.html
http://data.giss.nasa.gov/cgi-bin/gistemp/gistemp_station.py?id=617103790000&data_set=1&num_neighbors=1
@Abel
Fuer mich ist diese Reihenfolge
1899 2009 2006 1938 1963
und diese
1 1938 7,69 2 1963 7,65 3 2009 7,36 4 2006 7,34 5 1899
ohnehin fast identisch. Ich weiss nicht was die Praezision der monatlichen Mittelwerte fuer diese Station sind, aber 0.04 ist nun nicht gerade die Welt. Um die Reihenfolge von 1938 und 63 zu vertauschen braucht es lediglich 0.02 auf jeder Seite.
Die GISTEMP Werte sind nur dazu da, ihre Grafiken nachzuvollziehen. Fragt man Reto Ruedy vom GISS sagt er bei jeder Gelegenheit, dass man mit den Stationsdaten keine regionalen Studien anstellen solle. Fuer meine Plots hier, auf jeden Fall, macht das keinen sichtbaren Unterschied.
Ich benutze auch keine andere Methode. Sie ist absolut identisch mit ihrer, ich habe lediglich eine Konstante (den Monatsmittelwert von 60-89) von den Zahlen abgezogen.
Ich habe auch mehrmals beim DWD angefragt, ob sie mir nicht Zugang zu den Files ueber einen ftp Server geben koennen oder ob Sie ihre Webseite etwas anders programmieren koennen, aber leider, so wurde mir gesagt, haben Sie dafuer keine Mittel zur Verfuegung. Muss man halt die Daten aus den USA holen, wenn an nicht unglaublich aufwendige manuelle Operationen durchfuehren will.
Schön daß Klimawissenschaftler auch nur Menschen sind wie Du und Ich. Und als solche thematisieren sie, wenn ihnen warm wird, die ungewöhnlich hohen Temperaturen. Eine Vorgehensweise, die sie bei Skeptikern, die ,weil ihnen kalt ist, besonders tiefe Temperaturen thematisieren, als unwissenschaftlich ablehnen. Natürlich sind die hohen Temperaturen der Wissenschaftler viel höher, als die tiefen der Skeptiker tief. LOL. In den USA haben alle grade den drittkältesten Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen begackert. Mit den Amis könnten Sie sich wunderbar streiten. Übers Wetter.
@Hoffmann
Ich lese Deine Beiträge normalerweise gerne und mit Interesse. Diesmal werde ich mich kritisch äußern.
Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist einen Extrabeitrag zu diesem warmen November in Deutschland zu schreiben. Es ist ja nur ein, wenn auch extremer, Datenpunkt. Ich stelle mir eine Waage vor mit Daten, die für und gegen eine Klimaerwärmung sprechen. Jetzt hast Du einen Sandkorn auf die eine Waagschale gelegt. Dafür war Dein Beitrag doch etwas zu marktschreierisch.
Du hast schon bessere Artikel geschrieben in denen Du Zusammenhänge klar und verständlich dargestellt hast.
PS Ich würde gerne einen Beitrag über die Versuche regionale und kurzfristige (10 Jahre) Klimaprognosen zu erstellen. Mit welchen Problemen wird hier gekäpft? Woran scheitert es (noch?) ?
@Martin
Bin ja auch nicht immer in Form. Ich habe halt ein Programm geschrieben mit dem man die deutschen Stationen auf der GISS Seite runterladen kann und so darstellen und das muss sich auch rentieren!
Es gab hier in Frankreich Bilder von Leuten die bei La Rochelle und in der Bretagne in der Sonne am Strand lagen und ins Wasser gingen. Mehr als dieses Koriosum sollte derArtikel auch nicht darstellen. Es ist kein Beitrag zum Klima und zur Klimaaenderung.
Georg,
ich habe das Ganze mal mit den DWD-Stationsdaten durchgezogen und komme zu dem Ergebnis, daß der Tie zwischen den Novemberrekorden 2009, 1938, 1994, 1963 und 2006 mit unseren Bordmitteln nicht zu brechen ist - die Standardabweichung dieser Monatsanomalien beträgt über alle votierenden Stationen etwa +/- 1°C (Stabw des Mittelwertes), so daß man zwichen diesen Rekordjahren keine klare Rangfolge bilden kann.
Die GISTEMP-Anomalien habe ich absolut leider nicht reproduzieren können, da habe ich leider (noch) keine Ahnung, woran das liegt.
PS:
Wenn man dasselbe für beliebige Monate durchzieht, dann sticht bei mir der Februar 1990 mit deutlichem Abstand hervor, 11/2009 landet dann irgendwo um Platz 50. Als Novemberanomalie war 2009 also außergewöhnlich, als Monatsanomalie unspektakulär.
Korrektur, muß +/- 0,1°C heißen - sorry, ich habe die Temperaturen und Anomalien in Zehntelgraden eingelesen und ausgewertet.