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© R. Müller-Westernhagen

Im Jahr 2000 begann Badge ein fotografisches Langzeitprojekt über Nobelpreisträger, im Auftrag von zahlreichen angesehenen Institutionen, darunter dem Deutschen Museum, den Smithsonian Institutions, dem National Museum of American History und der National Portrait Gallery in Washington, D.C., sowie der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee. Dieses kontinuierlich angelegte, alle lebenden Nobelpreisträger umfassende Projekt hat ihn um den gesamten Globus geführt zu über 300 Preisträgern.
Im Sommer wird unter dem Titel "NOBELS" bei Wiley-VCH ein Coffee-Table-Buch erscheinen mit fast allen lebenden Nobelpreisträgern. vorbestellen

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03.07.08 · 06:00 Uhr

Robert W. Fogel, Wirtschaft 1993

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften

Der amerikanische Wirtschaftshistoriker Robert W. Fogel erhielt gemeinsam mit Douglass Cecil North den Nobelpreis für Wirtschaft für ihre Erneuerung der wirtschaftsgeschichtlichen Forschung durch Anwendung ökonomischer Theorien und quantitativer Methoden, um wirtschaftlichen und institutionellen Wandel zu erklären.

Seinen wissenschaftlichen Durchbruch erzielte Robert W. Fogel 1964 mit einem Buch über die Rolle der Eisenbahn für die wirtschaftliche Entwicklung Amerikas. In der Folgezeit beschäftigte er sich mit der Geschichte der Sklaverei und deren ökonomischer Bedeutung, womit er heftige Kontroversen auslöste.

Sein Verdienst liegt in der Erweiterung des klassischen Kanons der Wirtschaftsgeschichtsschreibung durch quantitative Methoden. Dadurch wurde Robert W. Fogel zum wichtigsten Wegbereiter der sogenannten "Neuen Wirtschaftsgeschichte" (New Economic History) bzw. der Kliometrie.

Robert W. Fogel wurde am 1.7.1926 in New York geboren.

 

Autor: Marc · 0 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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