Blog durchsuchen
Profil
Hier bloggt die ScienceBlogs-Redaktion aus München.
Letzte Einträge
- FameLab Austria 2010: Talente der Wissenschaftskommunikation gesucht0 Kommentare· 02.02.10
- Termine: Jetzt Open-Access-Petition unterzeichnen und wissenschaftliche Blogposts für die Auslese nominieren0 Kommentare· 21.12.09
- Zukunftspreis für Anti-Thrombose-Tablette mit Wirkstoff Rivaroxaban0 Kommentare· 03.12.09
- Menschmaschinen in Informationshyperwelten1 Kommentar· 11.11.09
- Medizinische Trends des 21. Jahrhunderts: Start des "Life Science Dialogue Heidelberg"0 Kommentare· 26.10.09
Kommentare
- Ingo-Wolf Kittel - Augsburg · 10.12.09 · 00:23 Uhr DLD: Die Komplexität unseres Gehirns und einfache Lösungen
- Webbaer · 28.11.09 · 14:23 Uhr Menschmaschinen in Informationshyperwelten
- Zeidler · 28.10.09 · 09:51 Uhr Uran im Trinkwasser und ich bleibe ruhig
- Ede Wolf · 27.10.09 · 19:07 Uhr Aufatmen - Handys verursachen keinen Krebs
- Redfox · 24.10.09 · 01:07 Uhr Life Science Dialogue Heidelberg: Interdisziplinäre Kamingespräche
Kategorien
Archiv
- Februar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
02. Februar 2010
FameLab Austria 2010: Talente der Wissenschaftskommunikation gesucht
Kategorie: Kultur
Es gibt ein Geheimnis guter Wissenschaftskommunikation: Begeisterung. Natürlich gibt es noch weitere Faktoren, die zum Erfolg von Wissenschaftskommunikation beitragen, aber wenn ein Wissenschaftler von seiner eigenen Arbeit begeistert ist, dann ist das schon die halbe Miete. Wissenschaftsblogs sind dafür sicherlich ein wunderbares Beispiel. Wer mit viel Spaß und Lust kommuniziert, der schafft es vermutlich auch, dass der Funke überspringt und die Leser sich von der Begeisterung anstecken lassen.
Hinter dem internationalen Wettbewerb FameLab steckt genau dieselbe Idee: es werden junge wissenschaftliche Kommunikations-talente gesucht, die in kurzen Präsentationen ihre Forschungsarbeit vorstellen. Allerdings eben nicht bloggend, sondern live auf der Bühne.
FameLab: In 15 Ländern werden Talente der Wissenschaftskommunikation gesucht
Seit 2005 gibt es FameLab bereits. Und der Wettbewerb, dessen Konzept beim Cheltenham Science Festival entwickelt wurde und in Österreich von science2public durchgeführt wird, liegt voll im Trend: bei der Nerd Night in München gibt es zwar keine Jury, aber die Idee ist ganz ähnlich.
Autor: Marc Scheloske· 02.02.10 · 14:15 Uhr· 0 Kommentare
21. Dezember 2009
Termine: Jetzt Open-Access-Petition unterzeichnen und wissenschaftliche Blogposts für die Auslese nominieren
Kategorie: Kultur
Endspurt! Von Besinnlichkeit kann ja in der Adventszeit häufig kaum die Rede sein. Dafür sorgen jede Menge Termine und Fristen, die noch eingehalten werden müssen. Das ist in der Szene der Wissenschaftsblogs nicht anders.
Noch bis Heiligabend können (und sollen!) die besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres ins Rennen um die "Auslese 2009" geschickt werden. Letztes Jahr wählte eine Jury aus 80 Vorschlägen die Best-Of des Jahres 2008. Und dieses Jahr geht der kleine Wettbewerb in die zweite Runde.

Deshalb liebe ScienceBlogs-Fans: stöbert doch noch ein wenig in Euren Lieblingsblogs und listet die zwei oder drei Artikel auf, die Euch am besten gefallen haben. Irgendwo zwischen Geschenkeverpacken, Lebkuchennascherei und Glühwein ist dafür doch sicher noch Zeit. Mehr Infos zur Auslese findet man hier.
Und, eine weitere Bitte: bis morgen (22.12.) kann man noch die Open-Access-Petition unterzeichnen, die von Lars Fischer initiiert wurde. Zuletzt war ein Interview mit Lars in der Zeit zu lesen, wo alle relevanten Punkte zur Sprache kommen. Im Moment sind etwas mehr als 23.000 Unterschriften zusammen. Aber da geht am letzten Tag doch noch was, oder?
Wir zählen auf Euch! :-)
Links:
- Auslese 2009 - Was waren die besten wissenschaftlichen Blogposts 2009?
- Open-Access-Petition an den Bundestag
Autor: Marc Scheloske· 21.12.09 · 17:00 Uhr· 0 Kommentare
03. Dezember 2009
Zukunftspreis für Anti-Thrombose-Tablette mit Wirkstoff Rivaroxaban
In Europa sterben jährlich etwa doppelt so viele Menschen an einer Thrombose wie an Prostatakrebs, Brustkrebs, AIDS und Verkehrsunfällen zusammen. Doch die gängigen Medikamente zur Thrombose-Prophylaxe haben allerhand Nachteile - der neu entwickelte Wirkstoff Rivaroxaban ist hier eine echte Innovation; dessen Entwicklung wurde gestern durch die Verleihung des Zukunftspreises des Bundespräsidenten ausgezeichnet.
Rund zehn Jahre lang hat ein großes Team um die Mediziner Dagmar Kubitza und Frank Misselwitz, sowie die Biologin Elisabeth Perzborn an dem neuen Wirkstoff geforscht. Am 30.9.2008 wurde Rivaroxaban (Markenname Xarelto) erstmalig von der Europäischen Kommission zugelassen: nach großen chirurgischen Eingriffen (Hüftgelenksoperationen u.ä.) wird der Wirkstoff bereits eingesetzt. Die Besonderheit an dem neuen Medikament ist die Verfügbarkeit in Tablettenform. Die Heparinspritze ist nicht mehr notwendig.
Für diese Entwicklung wurden die drei Bayer-Wissenschaftler nun mit dem Zukunftspreis des Bundespräsidenten belohnt; die 250.000 Euro Preisgeld werden die Dagmar Kubitza, Frank Misselwitz und Elisabeth Perzborn übrigens in eine gemeinnützige Stiftung überführen, so haben sie bereits im Vorfeld angekündigt.
Hier die drei ausgezeichneten Forscher:

(v.l.n.r) Dr. med. Dagmar Kubitza, Dr. med. Frank Misselwitz, Dr. rer. nat. Elisabeth Perzborn (Bild: Ansgar Pudenz/Dt. Zukunftspreis)
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 03.12.09 · 13:15 Uhr· 0 Kommentare
11. November 2009
Menschmaschinen in Informationshyperwelten
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur · Kommentare: 1
Das digitale Informationsschlaraffenland hat auch Schattenseiten. Nachrichtenportale, Blogs, Twitter - der moderne Informationsjunkie ist ohne diese parallelen Datenströme nicht mehr denkbar. Doch wie steht es um unsere (letztlich dann doch menschlichen) Ressourcen, mit diesem auf uns einstürzenden Informationsüberangebot umzugehen? Wie souverän sind wir noch? Wer sind die Herren im Universum des technologisch-induzierten Allwissens? FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher sucht in einem neuen Buch nach Antworten auf diese Fragen.
Noch bevor Schirrmachers Buch im Regal steht, hat die Debatte rings um seine Überlegungen und Thesen begonnen. Ausgangspunkt ist Schirrmachers Beobachtung, dass wir mehr und mehr in quasi symbiotischer Einheit mit unseren digitalen Informationsagenten leben. Wir leben, handeln und denken ständig im Bezug auf Informationen und Impulse, die uns unsere Twitter-timeline, die Mailkorrespondenz oder der Newsticker vorgibt.
Auf der Debattenseite Edge.org liest sich das so:
We are apparently now in a situation where modern technology is changing the way people behave, people talk, people react, people think, and people remember. And you encounter this not only in a theoretical way, but when you meet people, when suddenly people start forgetting things, when suddenly people depend on their gadgets, and other stuff, to remember certain things. This is the beginning, its just an experience.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 11.11.09 · 11:30 Uhr· 1 Kommentar
26. Oktober 2009
Medizinische Trends des 21. Jahrhunderts: Start des "Life Science Dialogue Heidelberg"
Wie sieht die Medizin der Zukunft aus? Wie organisiert eine immer älter werdende Gesellschaft ihr Gesundheitssystem? Wie kann es gelingen eine hochtechnologisierte und individualisierte Medizin bezahlbar zu machen? Und wie gehen wir damit um, wenn uns künftig ein simpler Gencheck das Wissen über Krankheitsdispositionen liefert? Das sind nur einige der Fragen, denen sich der "Life Science Dialogue Heidelberg" widmet. Am vergangenen Donnerstag gab es den feierlichen Startschuß für diese Gesprächsplattform.
Zweimal pro Jahr sollen künftig rund 20 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenkommen, um sich in informellen Kamingesprächen über Trends und Herausforderungen im Gebiet der Lebenswissenschaften auszutauschen. Interdisziplinarität ist einer der Leitgedanken der Veranstaltungsreihe. Mit Schubladendenken kommt man eben schlicht nicht weiter; das betonte auch Dr. Arend Oetker in seinem kurzen Grußwort, als er feststellte:
"Wir brauchen die Kooperation über Disziplingrenzen hinweg. Der Austausch ist kein Wert an sich, sondern ergibt sich zwingend aus den Problemen, die nicht mehr mit Schubladendenken beantwortbar sind."
Autor: Marc Scheloske· 26.10.09 · 08:45 Uhr· 0 Kommentare
22. Oktober 2009
Life Science Dialogue Heidelberg: Interdisziplinäre Kamingespräche
Kategorie: Kultur · Kommentare: 1
Die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts können längst nicht mehr innerhalb der alten etablierten akademischen Disziplinen und Strukturen beantwortet werden. Die Nobelpreisverleihung - bei der fast jedes Jahr "gelernte" (Bio-)Chemiker die Medizinnobelpreise mitnehmen - ist nur ein Indiz dafür.
Wissenschaft muß ihre Disziplingrenzen überschreiten, sie muß neugierig sein auf die Konzepte und Methoden der Kollegen, nur so kann sie erfolgreich sein.
Solche Überlegungen stehen u.a. auch hinter dem "Life Science Dialogue Heidelberg" der heute abend im festlichen Rahmen des Heidelberger Schlosses beginnt. Für Idee und Organisation zu dieser neuen Veranstaltungsreihe zeichnen die Dr. Rainer Wild Stiftung und W.I.R.E verantwortlich. Das Ziel ist die Förderung des transdisziplinären Dialogs und des Austauschs zwischen Wissenschaft und Politik bzw. Industrie. Ein hehres Anliegen also.
Zum Start der "Kamingespräche zur Zukunft von Medizin, Gesundheit und Ernährung" stehen heute abend zwei interessante Vorträge auf dem Programm. Bei beiden geht es um neue, vielleicht unkonventionelle Ansätze, die die Medizin der Zukunft prägen könnten.
Autor: Marc Scheloske· 22.10.09 · 11:30 Uhr· 1 Kommentar
13. Oktober 2009
Sichtbare Wissenschaft: Preisverleihung des Wettbewerbs "Bilder der Forschung"
Kategorie: Kultur
Wissenschaft hat letztlich einen quasi-magischen Wesenskern. Schließlich macht sie Unsichtbares sichtbar. Wissenschaft liefert uns immer neue Einblicke in bislang unbekannte Bereiche. Sie eröffnet uns den Blick in winzigkleine Dimensionen (wenn sie etwa die Elektronenwolke im Atom porträtiert) und in die unvorstellbaren Weiten des Weltalls (wo sie gigantische kosmische Donuts ausfindig macht).
Solche Visualisierungen wissenschaftlicher Erkenntnis sind natürlich faszinierend. Kein Wunder, daß die Wissenschaftsphotographie viele Fans hat. Einige der besten Wissenschaftsphotos werden jedes Jahr innerhalb des Wettbewerbs "Bilder der Forschung" ausgezeichnet, der gemeinsam von FOCUS und dem vfa (Verband der forschenden Pharma-Unternehmen) vor fünf Jahren ins Leben gerufen wurde.
"Gute Wissenschaft beschäftigt sich mit demjenigen, was sie nicht sieht"
Gestern abend fand in München die feierliche Preisverleihung statt. Den unterhaltsamen Festvortrag steuerte Wigald Boning bei. Und Boning erklärte dem Publikum an einigen Beispielen, was die allermeisten Forscher sicher bestätigen können: jede gute Wissenschaft muß darauf achten, was man nicht sieht bzw. was man nicht erwartet hat. Und die große Kunst bei alldem sei (hier trennt sich dann vermutlich die Spreu vom Weizen), zu erkennen, daß man etwas wichtiges "Unsichtbares" nicht sehe - um dann umso genauer hinzusehen.
Autor: Marc Scheloske· 13.10.09 · 12:45 Uhr· 0 Kommentare
05. Oktober 2009
Medizin-Nobelpreis 2009 für Elizabeth H. Blackburn, Carol W. Greider und Jack W. Szostak
Kategorie: Medizin · Kommentare: 6
Elizabeth H. Blackburn, Carol W. Greider and Jack W. Szostak erhalten den Medizinnobelpreis 2009. Wie das Stockholmer Karolinska Institutet eben bekanntgab, wurden die Molekularbiologen für ihre Forschungsarbeiten zur Funktion von Telomeren ausgezeichnet.
Damit sind es nun zehn Frauen, die jemals einen Medizinnobelpreis erhalten haben. Und Tobias Maier von WeiterGen lag mit seinem Tipp diesmal auch nicht richtig.
Elizabeth H. Blackburn, Carol W. Greider and Jack W. Szostak stehen damit in der ehrenvollen Reihe, die 1901 mit Emil Adolf von Behring - dem ersten Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin - begann. Von Behring wurde vor 108 Jahren für seine erfolgreiche Entwicklung der passiven Impfung (durch seine Arbeiten zur Serumtherapie) ausgezeichnet, die endlich ein taugliches Instrument im Kampf gegen die Diphtherie darstellte.
Autor: Marc Scheloske· 05.10.09 · 11:35 Uhr· 6 Kommentare
23. September 2009
An der Schwelle zur elektromobilen Gesellschaft?
Kategorie: Technik·Umwelt · Kommentare: 5
Elektro-Autos gehört die Zukunft. So jedenfalls die Botschaft, die auf der IAA zu vernehmen ist, die noch bis zum Wochenende in Frankfurt das interessierte Publikum empfängt. Auch ein Teil der ScienceBlogs-Redaktion war vor Ort und hat sich umgehört, welche Trends die (Auto-)Mobilität der Zukunft prägen werden.
Ist die Zeit reif für Elektro-Autos?
Das Mega-Thema der diesjährigen IAA waren - das ist klar - die Elektro-Autos. Zwar gab es auch in den Vorjahren allerlei Proto-Typen oder Fallstudien, die sich mit Alternativen zum Verbrennungsmotor beschäftigten, aber die vorgestellten E-Mobile riefen nur wenig Begeisterung und Aufmerksamkeit beim Publikum hervor. Und die Mehrzahl der Ingenieure bei den Autobauern schien oftmals auch nur mit halbem Herzen bei der Sache zu sein.
Genau das scheint sich aber geändert zu haben. Die Vorstellung und Entwicklung von Elektro-Autos entspringt offenbar nicht mehr nur der pflichtschuldigen Demonstration des guten, ökologischen Willens. Man meint es Ernst mit den Elektro-Autos. Das ist schon allein an der Tatsache ablesbar, dass derzeit (fast) alle großen Automobilhersteller intensiv an Fahrzeugen arbeiten, die mit Strom angetrieben werden. Renault stellte etwa gleich vier E-Konzeptstudien vor und schon 2011 soll das erste Modell auf den Markt kommen.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 23.09.09 · 16:00 Uhr· 5 Kommentare
18. August 2009
Raumfahrt hautnah: Tickets für die "Lange Nacht der Sterne 2009" zu gewinnen
Kategorie: Kultur · Kommentare: 20
Im Mai war ScienceBlogger Florian Freistetter im europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt zu Gast und hat live den Start der ESA-Satelliten Herschel und Planck verfolgt. Florian war damals begeistert. Jetzt haben 20 ScienceBlogs-Fans ebenfalls die Gelegenheit das ESA-Gelände und die Kontrollzentren aus der Nähe zu erleben. ScienceBlogs verlost 2x10 Tickets für die „Lange Nacht der Sterne 2009" im ESOC und bei EUMETSAT.
Am 4. September öffnet das Satellitenkontrollzentrum der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Darmstadt seine Pforten. Ab 18 Uhr können die Besucher direkt vor Ort sehen, wo und wie die Satelliten der ESA gesteuert werden; etwa die Raumsonden, die unsere Nachbarplaneten Mars und Venus erforschen oder den Satelliten Rosetta auf der Jagd nach dem Kometen Churyumov-Gerasimenko und natürlich auch die im Mai gestarteten Super-Teleskope Herschel und Planck, über die bei ScienceBlogs schon so viel zu lesen war.
Die offiziell verfügbaren Tickets waren im Juni innerhalb weniger Tage vergriffen. Aber für ScienceBlogs-Leser gibt es jetzt die Chance einige der begehrten Eintrittskarten zu ergattern.*
Autor: Marc Scheloske· 18.08.09 · 22:00 Uhr· 20 Kommentare
25. Juni 2009
Schlaue Schüler und Nachwuchsingenieure
Kategorie: Technik · Kommentare: 1
Im schönen Hannover wurden gestern die Preisträger der diesjährigen Intel-Leibnitz-Challenge ausgezeichnet. Zehn Schülerteams hatten sich den Aufgaben der Ingenieure gestellt und gewannen so nach einem viermonatigen Wettbewerb Sachpreise wie Notebooks oder iPods aber auch Studienstipendien und Praktika.
Seit Februar wurden den Schülern monatlich Aufgaben gestellt, die sich aus dem Grundlagenwissen von Ingenieuren, Informatikern, Mathematikern und Naturwissenschaftlern zusammensetzten. Maximal konnten die Schüler so 119 Punkte erreichen - das Siegerteam vom Georg-Büchner-Gymnasium in Seelze-Letter (gleich in der Nähe vom schönen Hannover) hatte derer 118,3. Voraussetzung für die Teilnahme an der Intel-Leibnnitz-Challenge war die Bewältigung der Aufgaben ohne Hilfe eines Lehrers.
Auffällig ist das hohe Niveau der diesjährigen Sieger: Mit 117,6 beziehungsweise 117,5 Punkten lagen das zweitplatzierte Team vom Stiftsgymnasium Sindelfingen und die Dritten vom Gymnasium Wertingen nur knapp hinter den diesjährigen Siegern.
Seit 2007 fördert die Intel-Leibniz-Challenge gezielt das Interesse von Schülern an technischen Studiengängen um dem Fachkräftemangel in diesem Bereich entgegenwirken. Während der Wettbewerb sich im ersten Jahr nur an niedersächsische Schüler richtete, haben in diesem Jahr sogar Schulen aus der Schweiz und aus Polen am Wettstreit teilgenommen.
Autor: Jessica Riccò· 25.06.09 · 15:00 Uhr· 1 Kommentar
08. Juni 2009
Darmkrebsbekämpfung beim ersten Transatlantischen Symposium
Kategorie: Medizin
In New York trafen sich vergangenen Monat Vertreter des Netzwerks gegen Darmkrebs und der Felix Burda Stiftung in New York mit Vertretern der größten amerikanischen Darmkrebspräventionsorganisationen, um sich über Best-Practice-Modelle in der Darmkrebsvorsorge auszutauschen.
Autor: Jessica Riccò· 08.06.09 · 17:52 Uhr· 0 Kommentare
26. Mai 2009
Famelab-Finale in Wien: Von Mikroorganismen, Rebläusen und der Bedeutung der Katalyse
Kategorie: Kultur
Gelegentlich kann man fast den Eindruck gewinnen, als sei Wissenschaft in Österreich höchstens ein Randthema. Und meist sind es negative Schlagzeilen - wie jüngst der angekündigte CERN-Ausstieg, der dann doch wieder revidiert wurde - die man aus Österreich vernimmt. Dabei gibt es natürlich ganz herausragende Forschung in Graz, Innsbruck oder Wien. Und auch in Sachen Wissenschaftskommunikation agiert man vorbildlich: wie Famelab, der Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler, wieder einmal bewiesen hat.
Nach verschiedenen Vorrunden stand vor einigen Wochen in Wien das diesjährige Finale auf dem Programm. Der Festsaal des Technischen Museums in Wien war der ideale Rahmen. Der britische Botschafter war genauso anwesend, wie Wissenschaftsminister Johannes Hahn.
Siegreicher Vortrag zur RNA-Interferenz
Am Ende konnte die junge Lucia Aronica die meisten Jurypunkte auf sich vereinen. In ihrer Präsentation "Die zwei Gesichter der RNA" erklärte sie die RNA-Interferenz, die einen natürlichen Mechanismus der Gen-Regulation in Pflanzen, Tieren und Menschen darstellt, mit dem "Dr. Jekyll und Mr. Hyde"-Prinzip. Das heißt, neben den Genen bestimmen die Mikro-RNAs unsere individuellen Merkmale: bei Pflanzen unter anderem die Blütenbildung, bei Tieren die Fellfarbe und bei Menschen den Herzschlag, der uns am Leben erhält.
Autor: Marc Scheloske· 26.05.09 · 17:00 Uhr· 0 Kommentare
25. Mai 2009
Bilder der Forschung: Wettbewerb für Wissenschaftsfotografie
Kategorie: Kultur
Wie vielfältig und faszinierend Wissenschaft ist, kann täglich hier bei ScienceBlogs erlebt werden. Doch wie sehen die Objekte aus, mit denen die Forscher hantieren? Wie funktionieren die Arbeitsplätze, wie die Apparate und wer sind die Wissenschaftler in ihren Labors und Forschungsarbeitsplätzen? Wieso soll man sich von der Wissenschaft nicht auch ein Bild machen dürfen?
Um dieses Thema im ureigenen Sinne - um die Bilder von der Wissenschaft - geht es im Wettbewerb "Bilder der Forschung". Seit dem Start im Jahr 2005 ist der Preis zu einem der größten deutschen Wettbewerbe für Wissenschaftsfotografie geworden.
Autor: Marc Scheloske· 25.05.09 · 15:15 Uhr· 0 Kommentare
18. Mai 2009
WolframAlpha im ScienceBlogs-Testlabor
Kategorie: Technik · Kommentare: 1
Seit knapp zwei Tagen ist "Wolfram Alpha" nun online. Und wenn es nach dem Willen und den Ankündigungen von Stephen Wolfram geht, dann erleben wir mit dem Start von WolframAlpha den Beginn einer neuen Zeitrechnung der Online-Informationssuche. Grund genug für die Scienceblogger, sich diese selbsternannte Wissensmaschine einmal genauer anzusehen.
Die Berichterstattung im Vorfeld des Starts weckte große Erwartungen. Stephen Wolfram, ebenso talentierter Mathematiker wie Selbstdarsteller, hatte in unzähligen Interviews recht vollmundig angekündigt, daß man sich auf eine wirkliche Innovation freuen dürfe. Einerseits sei das System bereits so weit, daß es - das semantische Web lässt grüßen - die eingegeben Fragen der Nutzer zutreffend interpretieren könne, andererseits berechne man mittels "intelligenter" Algorithmen solche Antworten, für die man in früheren Zeiten wirkliche Experten gebraucht hätte.
Wie gut ist WolframAlpha? Welche Stärken und Schwächen hat es in verschiedenen Anwendungsfeldern?
Klingt vielversprechend. Doch Jürgen Schönstein, der vor sieben Jahren Stephen Wolfram persönlich kennengelernt hatte, war bereits vor dem Start von "WolframAlpha" etwas skeptisch. Ob die Antwort- bzw. Wissensmaschine die hochgesteckten Erwartungen würde halten können?
Autor: Marc Scheloske· 18.05.09 · 01:00 Uhr· 1 Kommentar
15. Mai 2009
Museum Brandhorst - Die Schlacht von Lepanto in einem Münchner Museum
Kategorie: Kultur · Kommentare: 3
Zu bunt, zu laut, zu schrill - sagen manche. Modern, herausfordernd, aufregend sagen die meisten!
Wie ein buntes Knallbonbon erscheint das Museum Brandhorst neben der weißgrauen Pinakothek der Moderne in der Maxvorstadt. Der Kommentar der mir bis jetzt am häufigsten zu Ohren gekommen ist, ist sicherlich: „Weißt Du, am Anfang fand ich das Gebäude ganz schrecklich, aber jetzt..."
Und wahrscheinlich müssen sich die Leute wirklich erst einmal an diesen außergewöhnlichen Baustil „gewöhnen". Im Gegensatz zu den puristischen oder minimalistischen Bauten, die von der Allgemeinheit als ein Beleg für die Fortschrittlichkeit des Architekten gesehen werden, ist das Museum Brandhorst eher eine Villa Kunterbunt - und das ist wirklich sehr erfrischend! Mit seiner beeindruckenden Fassade aus 36 000 verschiedenfarbigen Keramikstäben erinnert das von sauerbruch hutton entworfene Gebäudes an ein abstraktes Gemälde - die perfekte Heimat für die über 700 abstrakten Werke der Sammlung Brandhorst.
Autor: Laura Felten· 15.05.09 · 18:18 Uhr· 3 Kommentare
26. April 2009
start2grow: Gute Zeiten für gute Ideen
Kategorie: Technik
Mit Sicherheit gibt es ScienceBlogs-Leser, die spannende Produkt- und Geschäftsidden haben, oder? Wer diese Ideen mit professioneller Unterstützung verwirklichen möchte, der ist bei den start2grow-Wettbewerben richtig.
Im Mai startet eine neue Wettbewerbsrunde, die für alle Themen aus Bereichen wie etwa Produktionstechnologie, Mikro-/Nanotechnologie, Neue Materialien, Biotechnologie oder Effizienztechnologie offen ist. Mehr Infos zum aktuellen Wettbewerb gibt es direkt auf den Websites von start2grow:
Autor: Marc Scheloske· 26.04.09 · 17:00 Uhr· 0 Kommentare
16. April 2009
Neu bei Scienceblogs: Komplett-Feed und Feed-Werbung
Kategorie: Technik · Kommentare: 1
Die Idee von Scienceblogs ist eigentlich ganz einfach erklärt: Wir interessieren uns leidenschaftlich für Wissenschaft. Und mit ebenso großer Leidenschaft sind wir am Dialog mit unseren Lesern interessiert. Diese beiden Leidenschaften zusammengenommen ergeben - unter Ergänzung einiger weiterer Zutaten - Scienceblogs.de.
Der Leserwunsch sei uns Befehl: Ab heute gibt es einen Scienceblogs-Komplett-Feed
Und weil uns unsere Leser wichtig sind, gibt es ab sofort alle ScienceBlogs-Artikel auch komplett und in voller Länge als RSS-Feed. Und Interessenten, die als Sponsor des ScienceBlogs-Feeds auftreten wollen, sind natürlich auch willkommen.
Wir haben uns zu diesem Schritt - also die Umstellung auf einen Komplett-Feed und die Konzeption eines neues Werbeformats - ganz bewußt entschieden. In den letzten Monaten gab es immer wieder Anfragen von Scienceblog-Fans, die uns gefragt hatten, weshalb wir unsere Artikel nur in gekürzer Fassung als RSS-Feed anbieten. Eine legitime Frage, denn: Warum eigentlich?
Rund 3.000 Abonnenten bekommen täglich alle ScienceBlogs-Texte als RSS-Feed geliefert.
Schließlich sind es ja gerade unsere Stammleser, die den Feed abonniert haben (derzeit rund 3.000) und weshalb sollten wir diesen nicht ermöglichen, daß alle Blogposts auch bequem im Feedreader gelesen werden können? Und was gibt es Schlimmeres, als einen RSS-Feed, der nur die Schlagzeilen und vielleicht 2-3 dürre Sätze bietet? Eben!
Autor: Marc Scheloske· 16.04.09 · 14:00 Uhr· 1 Kommentar
02. April 2009
Die Top Siebzig Wissenschaftler
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 6
In den letzten Wochen konnten Leser auf Focus Online abstimmen, welche schlauen Köpfe in die Topliga der Wissenschaft gehören. Lange Zeit hatte Albert Einstein die Nase vorn, letztendlich machte aber doch Leonardo da Vinci das Rennen und ließ den alten Physiker sogar drei Plätze hinter sich. Zweitplatzierter im Voting wurde der vielseitig begabte Erfinder Nikola Tesla, Dritter wurde der Physiker Werner Heisenberg.
Für das Voting gaben über 22.000 Leser ihre Vorschläge ab - die Redaktion des Nachrichtenmagazins kürzte die Liste auf die 70 am häufigsten genannten Wissenschaftler und lud anschließend zur Abstimmung unter den Besten der Besten. In den nächsten Wochen werden die zehn besten Forscher sowohl auf Focus Online als auch in der Printausgabe des Magazins näher vorgestellt - eine kurze Auflistung gibt es aber auch bei uns:
Autor: Jessica Riccò· 02.04.09 · 18:40 Uhr· 6 Kommentare
Wer gewinnt den Scienceblogs-Preis beim Famelab-Finale?
Kategorie: Kultur
In zwei Tagen ist es soweit: die 10 Finalisten des österreichischen Famelab-Wettbewerbs präsentieren ihre 5-Minuten-Vorträge vor der Fachjury in Wien. Die ersten fünf Kandidaten haben wir bereits vorgestellt. Und hier sind die weiteren Teilnehmer im Profil.
Wer hat das vielversprechendste Thema, das sich für einen pfiffigen Wissenschaftsvortrag eignet? Noch können Wetten angenommen werden. Übrigens: am Samstag wird im Technischen Museum in Wien auch der Scienceblogs-Preis für die beste Science-Performance verliehen. Der Preisträger wird natürlich - ganz nach dem Web2.0-Prinzip - vom Publikum bestimmt.
Hier die fünf Finalteilnehmer, die das Feld komplettieren:

Lucia Aronica, 27 (IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie) blickt optimistisch in die Zukunft der Medizin: Mit Hilfe der RNAi versucht sie völlig neuartige Medikamente für bislang schwer zu behandelnde Krankheiten - wie Aids, Diabetes und Krebs - zu entwickeln.

Andrea Wolkerstorfer, 30 (Onepharm R&D GmbH) sucht nach einem tauglichen Rezept gegen Übelkeit. Unglaublich aber wahr: Der Verzehr von zwei Kilogramm Lakritze pro Tag würde der Influenza vorbeugen. Um uns alle vor Übelkeit zu bewahren, sucht Andrea Wolkerstofer nach Wegen, das Lakritze-Extrakt direkt auf Zellebene einzusetzen.
Autor: Marc Scheloske· 02.04.09 · 12:00 Uhr· 0 Kommentare
Top5
- Bild.de: Ein Blondinen-Witz der besonderen ArtPlazeboalarm· 29.01.2010
- Das fliegende Spaghettimonster gibt es wirklich!Astrodicticum Simplex· 26.01.2010
- Keine Ahnung von Mathematik zu haben ist nicht cool!Astrodicticum Simplex· 03.02.2010
- Versuchter "Massenselbstmord" ist gescheitert: Homöopathie wirkt immer noch nichtAstrodicticum Simplex· 30.01.2010
- "Die unheimliche Stille" und wer erlöst eigentlich die Aliens?Astrodicticum Simplex· 26.01.2010
Top5
- "Die unheimliche Stille" und wer erlöst eigentlich die Aliens?Astrodicticum Simplex· 26.01.2010
- Das fliegende Spaghettimonster gibt es wirklich!Astrodicticum Simplex· 26.01.2010
- Keine Ahnung von Mathematik zu haben ist nicht cool!Astrodicticum Simplex· 03.02.2010
- Versuchter "Massenselbstmord" ist gescheitert: Homöopathie wirkt immer noch nichtAstrodicticum Simplex· 30.01.2010
- Die Bischöfe warnen vor den bösen AtheistenAstrodicticum Simplex· 28.01.2010
ScienceBlogs.com
- Very Cool Staphylococcus aureus Interactive Surveillance SiteThe success of a European MRSA surveillance network shows just ...Mike the Mad Biologist· 09.02.2010 · 16:05 Uhr
- Trouble with the IPCC; trouble at the homefrontIn case anyone is wondering why I haven't posted anything ...The Island of Doubt· 09.02.2010 · 15:41 Uhr
- Differences between CAM practice and primary care practiceIf there is one aspect of complementary and alternative medicine ...Respectful Insolence· 09.02.2010 · 13:00 Uhr
- The Greatest Story Ever Told -- 04 -- The Expanding UniverseEver since I was a child I have had this ...Starts With A Bang· 09.02.2010 · 02:15 Uhr
- What does an atheist firing squad look like?Perhaps not what you'd think This is not about appeasement ...Greg Laden's Blog· 09.02.2010 · 01:57 Uhr

