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Michael Haker und Johannes Kaesmacher nehmen am Jugendforum Nanomedizin teil und beschäftigen sich deshalb für einige Wochen mit einem für sie eher unbekannten Thema.
Michael Haker, 24, studierte zunächst Biochemie und wechselte dann zu den Rechtswissenschaften und arbeitet in der Finanzbranche. Seit einem Semester studiert er Kommunikationswissenschaften. Dort hörte er zum ersten Mal vom Jugenddiskurs zur Nanotechnologie. Seitdem interessieren ihn die kleinen Teilchen.
Johannes Kaesmacher, 19, studiert Medizin in München und interessiert sich besonders für Neurowissenschaften. Für ihn birgt die Nanomedizin Hoffnung und Faszination, zugleich steht er ihr mit einer ordentlichen Portion Skepsis gegenüber.
www.nano-jugend-dialog.de
Kommentare
- Deliah B · 12.05.08 · 21:04 Uhr Das Nanoforum spitzt sich zu
- Manuel M · 29.04.08 · 01:36 Uhr Über das Nano-Jugendforum...
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01.05.08 · 10:34 Uhr
Das Nanoforum spitzt sich zu
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 2
Das Letzte Wochenende das Jugendforums ist zu Ende und damit auch das anstrengendste.
Nachdem wir uns nochmal 4 Experten zum Thema Nano angehört haben, sollten endlich die Bausteine das Gutachten erstellt werden. Zu den Themen "Allgemeines", "Chancen", "Risiken" und "Ethik" wurden Arbeitsgruppen gebildet. In diesen sollten letztendlich Formulierungen gefunden werden, die ins Gutachten kommen. Bei der gemeinsamen Besprechung der Formulierungen ging es dann richtig rund! Es wurde diskutiert und gestikuliert. An ganzen Vorschlägen bis hin zu einzelnen Ausdrücken wurde herumgenörgelt. Die Stimmung war gegen Ende spürbar gereizt. Alle nehmen das Gutachten wirklich ernst und achten auf Korrektheit und Vollständigkeit im Inhalt.
Wer hätte gedacht, dass Nano so aufreibend sein kann?
Autor: Michael Haker· 2 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (2)
Wenn es um fiktive Zukunftsszenarios geht, macht es definitiv einen Unterschied, ob im Gutachten ein Konjunktiv steht oder nicht. Ok, darüber kann man natürlich auch streiten. Insgesamt bewerte ich die angespannte Stimmung am Nachmittag sehr positiv, weil sich gezeigt hat, dass es trotz größerer Meinungsunterschiede letztendlich doch möglich war, einen Konsens zu finden.
Für mich war das Jugendforum Nanomedizin eine sehr interessante Erfahrung.
Denn sowohl im Bezug auf die Nanomedizin als auch auf die Bürgermitbeteiligung galt es Neues zu entdecken.
Schließlich sollte am Ende ein Jugendgutachten herauskommen, das wir ans Bundesforschungsministerium überreichen.
Das Thema wurde von vielen Seiten beleuchtet und am Ende haben wir es tatsächlich geschafft, zu einer Ausarbeitung des Gutachtens zu kommen, die für alle passte.
Immer wieder wurde angesprochen, dass es keine Langzeitstudien und Erkenntnisse gibt und daher die Risiken noch sehr schwer abgeschätzt werden können.
Natürlich ist das zu beachten, aber sind nicht Technologien wie die Gentechnik viel gefährlicher? Wenn Nanopartikel, die in einen Organismus eingeführt werden, dort Schaden anrichten, ist das eine Sache. Etwas anderes ist es doch aber, wenn gefährliches Erbgut von modifizierten Pflanzen sich unkontrolliert verbreiten kann, weil der Wind noch nicht kontrollierbar ist.