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Julia Offe ist Biologin und Wissenschaftsjournalistin. Sie promovierte am Zentrum für Molekulare Neurobiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.
Heute forscht sie als wissen-schaftliche Mitarbeiterin der Uni Hamburg an den molekularen Grundlagen der Evolution von Symbiosen. Außerdem sucht und entwickelt sie neue Formate der Wissenschaftskommunikation.

Archiv Mai 2010

31. Mai 2010

Ringelblumen: pur ja, verdünnt nein

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 29

Calendula, die Ringelblume, ist eine gelb- oder orangeblühende Gartenblume. Sie ist für Gärten, in denen Kinder spielen, gut geeignet, da sie einen Fussball oder schlichtes Drauftreten nicht übelnimmt. Außerdem blüht und blüht sie, so dass selbst gelegentliches Blumenpflücken der Schönheit des Gartens keinen Abbruch tut.

Außerdem ist sie völlig ungiftig. So können Ringelblumenblüten auch bedenkenlos als dekorative Salatzutat verwendet werden.

Extrakte aus Ringelblume werden in der Naturheilkunde vor allem gegen Hautverletzungen verwendet. Gute wissenschaftliche Studien, die eine Wirksamkeit belegen, fehlen allerdings bisher.

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Autor: Julia Offe· 31.05.10 · 10:00 Uhr· 29 Kommentare

30. Mai 2010

Kinderkrankheiten

Liebe Leser,

erstmal danke für die vielen netten Kommentare.

Wie ich jetzt feststellen musste, haben auch Blogs Kinderkrankheiten, die erstmal behandelt werden müssen. Mit anderen Worten: wegen technischer Probleme kam jetzt länger als geplant nichts Neues von mir! Ich hoffe, es kommen keine Rezidive.


Autor: Julia Offe· 30.05.10 · 23:10 Uhr· 0 Kommentare

26. Mai 2010

Britischem Impflügner die Zulassung entzogen

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 54

Wie mehrere Medien gestern berichtet haben, hat der General Medical Council dem Arzt Andrew Wakefield die Zulassung entzogen. Er hatte 1998 als verantwortlicher Autor einen Artikel in der renommierten Zeitschrift "The Lancet" veröffentlicht, in dem ein Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln) und Autismus hergestellt wurde. Daraufhin sanken nicht nur in Großbritannien die Impfraten. Auch hierzulande befürchten Eltern, das Risiko für Autismus durch eine MMR-Impfung zu erhöhen.

Das GMC untersuchte den Fall und erhob gleich eine ganze Reihe von Vorwürfen, die Herrn Wakefield nicht gerade als integeren Wissenschaftler und ums Wohl seiner Patienten besorgten Arzt erscheinen lassen.

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Autor: Julia Offe· 26.05.10 · 10:00 Uhr· 54 Kommentare

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