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Peter Artmann ist Biologe, promoviert an der Medizinischen Hochschule Hannover, arbeitet als Wissenschaftsjournalist und als Webdesigner.
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09.04.08 · 10:47 Uhr
Neuroleptika verschlimmern Alzheimer
Kategorie: Medizin · Kommentare: 11
Wenn man in unserer Gesellschaft alt wird, wird man in ein Altersheim gesteckt. Wenn man sich dort gegen eine entmündigende Behandlung wehrt, wird man mit Medikamenten ruhig gestellt - allerdings sind diese garantiert nicht frei von Nebenwirkungen - wie britische Forscher berichten.
Die Pflegeeinrichtungen setzen dafür Neuroleptika ein, das sind extrem starke Psychopharmaka, die eigentlich nur für Durchgeknallte (also Menschen mit einer Psychose) vorgesehen sind und auch nur für die Dauer ihrer Episode eingenommen werden sollten.
Doch bei alten Leuten scheint man nicht so genau hinzuschauen.Häufig erhalten die ohnehin schon geschwächten Menschen hohe Dosen als Dauermedikation. In manchen Pflegeheimen sollen über die Hälfte der
Jetzt hat ein britisches Forscherteam um Clive Ballard mal die Nebenwirkungen der Arzneien auf Alzheimerpatienten untersucht. Dazu ließ er bei der Hälfte von 165 Patienten in Pflegeheimen einfach mal die Neuroleptika (Haloperidol, Chlorpromazin, Thioridazin, Trifluoperazin und Risperidon) weg, die Patienten erhielten gleich aussehende Placebos.
Überraschenderweise reagierte kaum ein Patient durch den Entzug mit einer Verschlechterung seines Verhaltens.
Stattdessen schnitten die Patienten der Placebo-Gruppe sogar nach dem 12-monatigen Untersuchungsende in Sprachtests deutlich besser ab, als die Patienten in der Neuroleptika-Gruppe.
Ballard erklärt das mit einer destruktiven Wirkung der Neuroleptika auf das Sprachzentrum im Gehirn. Da zusätzlich die Sterbewahrscheinlichkeit in der Placebo-Gruppe leicht niedriger war, als in der Neuroleptika-Gruppe, warnt der Forscher vor einer zu leichtfertigen Verschreibung der Medikamente.
Er fordert ein Umdenken in der Pflege, die eine sorgfältigere Verschreibungspraxis beinhaltet.
Als besonders bedenklich erscheint der Nebenaspekt, dass die Teilnehmer beider Gruppen keinerlei Unterschiede im kognitiven Abbau zeigten.
Was die Vermutung nahelegt, dass die Alzheimerpatienten mit Neuroleptika eine Art „Locked In-Syndrom" erleiden, bei dem die Patienten mehr Fühlen als sie ausdrücken können (wie zuletzt im Film Schmetterling und Taucherglocke eindrucksvoll beschrieben).
Autor: Peter Artmann· 11 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Alzheimer· Ausdrucksvermögen· Ballard· Clive· Neuroleptika· Sprachfähigkeit
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Kommentare (11)
Gut, dass Du dieses Thema aufgreifst. Ich hätte schon lange darüber geschrieben, wäre ich selbst nicht so sehr davon berührt, wie schlimm sich gesundheitliche und körperliche Hilflosigkeit im Alter auswirken kann. In den Krankenhäusern müssen bzw. werden "unruhige" kranke ältere Menschen auch ruhiggestellt (fehlendes Pflegepersonal), die Behandlung ist lieblos und wer keine Angehörige hat, für den ist das Leben nicht mehr lebenswert.
Unsere "kultivierte" Gesellschaft zeigt leider viele solcher "menschenverachtenden" Züge. Und wer kümmert sich schon unentgeltlich um einsame, hilflose alte Menschen ? Die "Neuroleptika" Geschichte, Pflegenotstand ist ja nur möglich, weil die Mitglieder unserer Gesellschaft das alles zulassen. Wer krank oder alt ist, ist schlicht abgeschrieben. Nur: irgendwann werden alle - wenn nicht krank - dann doch alt und gebrechlich.......
das mit dem durchgeknallt kannst du dir sparen...assi
Neuroleptika sind Kugelfischgiftderivate und wurden unter der Leitung von J. Mengele in Auschwitz entwickelt. Neuroleptika erzeugen in hohen Dosen einen Scheintodzustand und tragen aufgrund der damit verbundenen Ängste des Betrachters zur Desozialisierung der Betroffenen bei. Tierversuche beweisen, dass Lebewesen nur unter Zwang eine derartige Substanz zu sich nehmen. Nichts liebte Mengele so sehr, wie vor einem Aquarium mit grünen Kugelfischen über die Weltherrschaft zu philosophieren.
Alles andere ist billigster Wissenschaftsbetrug.
Im Namen der Justiz
steht geschrieben
auf den
Schultafeln der Nation
-jenseits der Reflexion-
der psychopathologische Wunsch
eines nekrophilen Massenmörders
nach
Vergangenheitsbewältigung
Da lautet das Urteil der toten Dichter und Denker:
Das Deutsche bleibt ein Volk tauber Richter und Henker
Also man kann ja die Nazis für vieles verantwortlich machen, aber die Geschichte der Neuroleptika begann 1953 mit der Entwicklung des Chlorpromazins (Megaphen).
Davor gab es keine Neuroleptika und man behandelte psychisch kranke Menschen mit Tranquilizern oder ... seltsam skurillen Mittelchen.
Neuroleptika und Josef Mengele haben jedenfalls keine gemeinsame Schnittstelle und das Gift der Kugelfische ist Tetrodotoxin - das wirkt nicht auf Catecholamine sondern auf spannungsabhängige Natriumkanale. Die Folgen sind Muskellähmung und Herzstillstand. Therapeutisch eher ungünstig. So viel zum Thema Wissenschaftsbetrug.
Und ich verstehe auch nicht wieso man im Jahr 2009 auf die Idee kommt, dass Deutschland voller tauber Richter und Henker ist.
Wir haben in Deutschland ein Rechtssystem, das weltweit seinesgleichen sucht!
Das sogenannte "Rechtssystem" habe ich als Opfer studieren dürfen.
Die Vergangenheit ist definiert als ein in sich abgeschlossener Vorgang. Das Verb "bewältigen" mit der Vergangenheit in Verbindung zu bringen, zeugt von der Unfähigkeit einfachste logische Zusammenhänge zu erkennen.
Und zur wahren Wirkungsweise der Neuroleptika genügt ein Blick in eine psychiatrische Anstalt. Wer dort nicht erkennen kann, dass mittels dieser Substanzen aus Menschen Zombies gemacht werden, ist in der Seele genau so blind, wie es ein Herr Mengele war: Nekrophile Schizophrenie!
Ihre Sprache zeugt zudem von der Unfähigkeit der wirklichen Schizophrenen, sich verständlich auszudrücken. Und die tauben Richter und Henker beziehe ich auf den Grossteil der Bevölkerung.
Treten Sie nun über zur Plusquamperfektbewältigung, ich kenne nur ein Wort, das logisch und verständlich ist: Gegenwartsbewältigung!
Und noch etwas zum Thema Gentechnik:
Wenn Sie ein Auge für Physiognomie besässen, hätten Sie schon längst erkannt, dass es sich bei dem Herrn Fritzl um einen der zahlreichen Klone des Herrn Mengele handelt, die dieser in grosser Anzahl in die Welt gesetzt hat.
Dazu sage ich nur eins: Pfui Teufel!
Und zu guter Letzt´ noch ein Wort von meinem Urgrossonkel Max Reger, dem letzten Riesen der deutschen Klassik:
Wer nicht hören kann, der kann auch nicht fühlen...
Noch ein Tip für alle diejenigen, die der Wahrheit zu den Neuroleptika auf die Spur kommen möchten:
Jedes synthetische Molekül ist ein rechtsdrehendes Derivat zu einem linksdrehenden Naturmolekül. Ich würde es sehr begrüssen, wenn sich die Hersteller hierzu endlich erklären würden.
Da ich kein Unmensch bin, habe ich auch noch eine Warnung an alle Wahrheitssuchenden:
Vor gut 20 Jahren habe ich einem der Gentechnik wohlgesonnenen Biologielehrer in einem "Leistungskurs Biologie" an einem bayrischen Gymnasium folgende Frage gestellt:
"Woher stammen diejenigen Moleküle, die bei einer durch Colchizin ausgelösten Chromosomenverdoppelung die neu hinzugekommenen Chromosomensätze bilden?"
Nach einigen hochnotpeinlichen Erklärungsversuchen, die eine absolute Ahnungslosigkeit erkennen liessen, erhielt ich im Beisein der versammelten Zukunft der Biologiezunft folgenden Satz zu hören, nachdem ich, der Schüler, eine Frage nicht beantworten konnte:
"Herr Grassi, ich an Ihrer Stelle würde endlich nach Hause gehen und mir eine Kugel in den Kopf jagen!"
Der Terror, dem ich danach ein Leben lang ausgesetzt war, während sich die Vergangenheitsbewältiger im Wegschauen gefielen und zur Belohnung ein Abitur nachgeworfen bekamen, lässt sich in Worten nur unzureichend wiedergeben.
Wer danach trachtet die Vergangenheit zu bewältigen, handelt im Sinne der menschenverachtenden Philosophie, die nicht nur einen Herrn Mengele dazu veranlassten, Millionen von Menschen zu ermorden. Dieses Unwort wurde unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg von einer Personengruppe im Zentrum der deutschen Euthanasiebewegung in die Welt gesetzt, und bildete das "philosophische" Fundament des Nationalsozialismus.
Gute Schüler erkennt man nicht an festgelegten Antworten, die sie geben, sondern an den Fragen, die sie stellen.
Und in diesem Sinne fordere ich eine Gegenwartsbewältigung. Ansonsten prophezeihe ich der Menschheit eine Welt, die es nicht mehr wert sein wird, gelebt zu werden.
Und zur Klärung der Frage, woher diejenigen Atome stammen, die bei einer durch Colchizin verursachten Chromosomenverdoppelung die neuen Chromosomensätze bilden, habe ich einen weiteren Tip auf Lager:
Eine Schiesspulverwaage, eine Bakteriumkolonie (z.B.:Nanoarchaeum equitans) und ein wenig Colchizin reichen aus, um nachzuweisen, dass seit Jahrzehnten Unsummen von Forschungsgeldern zum Fenster hinausgeschmissen werden.
Es ist die Unfähigkeit, einfachste logische Zusammenhänge zu erkennen, und die Gier nach Geld und Macht, die den Fortschritt seit jenen Tagen verhindern. Und wenn Sie mich fragen, dem Herrn Wang gebührt trotz Fälschung der Nobelpreis, weil er sich wenigstens erwischen hat lassen...