Blog durchsuchen
Profil
Das 59. Lindauer Nobelpreis- trägertreffen steht ganz im Zeichen der Chemie.
Vom 28.6.-3.7.2009 treffen sich 23 Nobelpreisträger und 600 Nachwuchswissen- schaftler aus aller Welt zu Vorträgen und Diskussionen.
Im offiziellen Live-Blog berichtet ein Autorenteam über alle Veranstaltungen, führt Interviews und erzählt die Geschichte dieser traditionsreichen Tagung.
Dieses Blog wird von MARS unterstützt.
Letzte Einträge
- Roger Y. Tsien im Interview: Developing Genetically Encoded Macromolecular Indicators0 Kommentare· 10.07.09
- Werner Arber im Interview: Looking back0 Kommentare· 09.07.09
- Perseverance, important problems, fellowship and dreams: Take-home lessons0 Kommentare· 08.07.09
- Rückblick, Zusammenfassung und Antworten0 Kommentare· 07.07.09
- Martin Chalfie im Interview: And the animal is transparent0 Kommentare· 07.07.09
Kommentare
- Dr. Endre KERESZTURI · 13.03.10 · 20:59 Uhr Naturkonstanten in Frage stellen
- henrylow · 26.12.09 · 08:38 Uhr Ganz viel heisse Luft
- Anne · 15.09.09 · 10:35 Uhr Nobelpreisträger experimentieren mit Wasserperlen auf der Tischdecke
- Nestl · 27.07.09 · 14:23 Uhr Audio-Interview mit Martin Chalfie - GFP: past, present and future
- christian hofmann · 23.07.09 · 13:11 Uhr Zukunft der Forschung - Future of Sciences
Blogroll
-
Websites
- Nobel Laureate Meetings
- ScienceBlogs.com
- LindauNobel
- Lindau_Blog
- ScienceBlogs_de
- LindauNobel auf Facebook
- SB auf Facebook
Web 2.0
Kategorien
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
22.06.09 · 22:03 Uhr
Auf der Suche nach Antworten: Vorbereitungen für Lindau
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes · Kommentare: 1
Hektisch stopfe ich mir noch ein paar Artikel in meine Tasche. Ich nehme mir vor, sie heute Abend bei einem gemütliche Glas Wein zu lesen. Vorher möchte ich noch in die Stadt, um meine technische Ausrüstung etwas zu verbessern. Es fehlt ein Tonaufnahmegerät und auch der Akku an meinem Laptop hat seinen Geist aufgegeben. Natürlich endet die Suche nach Ersatz frustriert und ergebnislos.
Die eigentlichen Vorbereitungen aber, laufen nicht in der Stadt mit meinen Füßen, sondern in meinem Kopf. Tausende Fragen und Vorstellungen überschlagen sich dort.
Auf was für Menschen treffe ich? Und das betrifft meine Co-Blogger und Co-Bloggerinnen, sowie die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und auch die Nobelpreisträger.
Ich überlege, ob ich auf dem Treffen herauskitzeln kann, was einen hervorragenden Wissenschaftler ausmacht. Ist es ihre Genialität, oder ist es Glück? Sind sie joviale Menschen, oder zurückgezogene Einzelgänger? Ich vermute, dass es eine Mischung ist.
Das Treffen ist inszeniert als eine Art Weitergabe des Stabes im Staffellauf der wissenschaftlichen Generationen. Tatsächlich ist die Themenpalette der Vorträge sehr gemischt und scheint mir ein demonstrativer Höhenflug zu sein, der darauf kalkuliert ist zu inspirieren und weniger konkreten Handlungsbedarf und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigt. Aber vielleicht ist es ja genau diese, fast schon sprichwörtliche "Sehnsucht nach dem Meer", die die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler suchen. Das ist auch etwas, dass ich herausfinden möchte.
Schlußendlich möchte ich auch wissen: wie macht man denn Chemie in anderen Ländern? Einmal habe ich Universitätslabore in einer kleinen indischen Uni gesehen. Diese waren sehr verschieden von denen, in denen ich arbeite. Aber mir scheint, dass die materiellen Bedingungen nicht immer ausschlaggebend sind für den Erfolg der Wissenschaftlerin, oder des Wissenschaftlers.
Sicherlich werde ich Antworten auf all meine Fragen finden und auch Antworten auf Fragen, an die ich nicht im Leben gedacht habe, dass ich sie stellen könnte.
| » Paula Schramm ist Chemikerin und Doktorandin an der Uni Stuttgart. |
Autor: Paula Schramm· 1 Kommentar· Permalink· Trackback-URL
Kommentar schreiben
Sprachauswahl
Top5
- HAARP und die Politikwissenschaftlerin: Nachtrag zu den Verschwörungstheorien an der Uni InnsbruckAstrodicticum Simplex· 09.03.2010
- Irgendwo ist irgendwas Schwachsinniges passiertAstrodicticum Simplex· 15.03.2010
- 2012, Planet X, Chemtrails und die vielen ErdbebenAstrodicticum Simplex· 09.03.2010
- Die guten Chancen der Astrologen auf dem ArbeitsmarktAstrodicticum Simplex· 08.03.2010
- 360000 Planeten mit intelligenten Lebewesen in unserer Milchstrasse?Astrodicticum Simplex· 10.03.2010
Top5
- Ist die Theologie eine Wissenschaft?Arte-Fakten· 15.03.2010
- Irgendwo ist irgendwas Schwachsinniges passiertAstrodicticum Simplex· 15.03.2010
- Climate McCarthysmPrimaklima· 12.03.2010
- HAARP und die Politikwissenschaftlerin: Nachtrag zu den Verschwörungstheorien an der Uni InnsbruckAstrodicticum Simplex· 09.03.2010
- Die guten Chancen der Astrologen auf dem ArbeitsmarktAstrodicticum Simplex· 08.03.2010
ScienceBlogs.com
- Why Your Medical Care Depends on Weapons Grade UraniumEthan from Starts with a Bang has an interesting post ...On Becoming a Domestic and Laboratory Goddess· 21.03.2010 · 02:29 Uhr
- Wonderful dataviz shows which dietary supplements are "worth it"Health supplements can be incredibly confusing - not to mention ...Collective Imagination· 21.03.2010 · 01:40 Uhr
- Animal Rights and Human Needs: Foundations of the debate (Part I)What rights should be afforded non-human anaimals to which animals ...Greg Laden's Blog· 20.03.2010 · 22:55 Uhr
- Harm Reduction: A short videoI ran across this referenced here Apparently treet of Plenty ...A Vote For Science· 20.03.2010 · 17:39 Uhr
- In the search for online health information, words matterUpdate due to lots of interest and questions from people ...Collective Imagination· 20.03.2010 · 15:00 Uhr



Kommentare (1)
Das - Dein Indien-Aspekt - erinnert mich an meinen Besuch Russischer Labore zur Entwicklung neuer Kunststoffe in den 1990ern. Damals war ich fast schockiert mit welch alten Geräten dort erfolgreiche Wissenschaft für Astroraketenfüllstoffe und mehr gemacht wurde. Letztlich blieb ich wirklich schlicht beeindruckt. Manchmal scheinen geniale Forscher mit ihrem Denken doch sehr viel mehr zu bewirken, als mit den messbaren Möglichkeiten.