Blog durchsuchen
Profil
Marcus Anhäuser ist freier Wissenschaftsjournalist. Normalerweise betreibt er seinen Blog Plazeboalarm hier auf Scienceblogs. Im Labortagebuch beschreibt er vier Wochen lang das tägliche Leben in einem Labor am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden.
Letzte Einträge
- Wissenschaftlersprech live4 Kommentare· 27.11.09
- Das Kind hat einen Namen, aber es wird nicht mehr gebraucht6 Kommentare· 26.11.09
- Geschwindigkeitsrausch in Pixel pro Minute0 Kommentare· 25.11.09
- Minus zwanzig Grad ist einfach zu warm13 Kommentare· 24.11.09
- Aus dem Leben eines Doktoranden 15 Kommentare· 23.11.09
Kommentare
- Steffen · 07.11.11 · 13:59 Uhr Minus zwanzig Grad ist einfach zu warm
- Andre Doberl · 02.02.11 · 00:44 Uhr Zerstören, aber richtig
- Stefan Taube · 16.07.10 · 22:55 Uhr Wissenschaftlers weiße Kittel
- Xenia · 04.03.10 · 17:30 Uhr Die Neue im Labor: Was einst Kontamination war ...
- ToniM · 12.02.10 · 09:47 Uhr Mac oder PC? Biologen lieben Äpfel, logisch
05.10.09 · 09:28 Uhr
Bis zum Nobelpreis ist es weit ...
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 8
Es ist wohl der Höhepunkt in einem Forscherleben. Der Nobelpreis. Wenige Ereignisse in der Welt der Wissenschaft erhalten so viel Aufmerksamkeit wie die Bekanntgabe der "Oscars der Forschung", die uns diese Woche in Atem hält. Doch der Weg ist weit, und nur eine kleine Gruppe von Spitzenforschern hat das Glück auf diese Weise geehrt zu werden, meist im Herbst der wissenschaftlichen Karriere.
Abseits der Preise forschen weltweit Millionen junger Wissenschaftler an kleinen und großen Fragen. Manche Antworten haben das Zeug dazu, die Welt zu retten, manche erfreuen lediglich das Herz desjenigen, der die Frage gestellt hat. Über die Ergebnisse berichten Woche für Woche Wissenschaftsjournalisten in allen Medien, die ihre Scheinwerfer nur kurz auf den mal kleinen, mal großen Erfolg eines Forscheres richten, um dann schon wieder weiter zu ziehen auf der Suche nach der nächsten Sensation.
Worüber die Nichtwissenschaftler kaum etwas erfahren, ist der Alltag der Forscher. Ihr tägliches Leben, ihre Routinen, ihre kleinen Niederlage, ihr Tagesgewinne. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen, ihr Kampf mit den Tücken der Technik, dem wissenschaftlichen Artikel oder dem Kaffeeautomaten. Das Glück und das Pech, den Mut und die Neugier, die Sturheit und die Lässigkeit, die es braucht, um wissenschaftlich zu arbeiten.
Das soll sich hiermit ändern. In den nächsten vier Wochen begleite ich eine Forschungsgruppe am Dresdner Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Tag für Tag in Ihrem Labor - und erzähle davon in diesem Blog.
Um letztlich die an sich unerhörte Frage zu beantworten: Was haben Wissenschaftler eigentlich Tag für Tag getan bis zu dem Moment, in dem sie vielleicht den Anruf des Nobelpreiskomitees erhalten?
Ab morgen und dann täglich ...
(Ich bin ein bisschen aufgeregt)
Autor: Marcus Anhäuser· 8 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Kommentar schreiben
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Dr. h.c. im Sonderangebot für 39 Euro[sic]· 14.05.2012
- Pi auf dem Einrad!Astrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Die Erde dreht sich nicht um die Sonne...Astrodicticum Simplex· 12.05.2012
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Klimaschmock des Monats Mai 2012Primaklima· 20.05.2012
- Die kalte Sonne von Vahrenholt/Lüning: Le Trend, c'est moi!Primaklima· 16.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Der NRW Wahlkampf - eine Analyse mit Noten.Primaklima· 14.05.2012
ScienceBlogs.com
- Doubt and other products: The National Toxicology Program's Report on Carcinogens, bad for whose business?by Elizabeth Grossman As it pursues its anti-regulatory agenda the ...The Pump Handle· 22.05.2012 · 16:39 Uhr
- Weekend Recap: My Annular Eclipse Expedition!A little more persistence a little more effort and what ...Starts With A Bang· 22.05.2012 · 00:11 Uhr
- Water, waterThis image has been going around the intertubes recently I ...A Few Things Ill Considered· 21.05.2012 · 22:59 Uhr
- To be or not to be? The Prevention and Public Health Fundby Kim Krisberg We will pay for this by taking ...The Pump Handle· 21.05.2012 · 15:19 Uhr
- An important revelation regarding Heartland Gate (global warming denialism)Peter Gleick has been cleared of faking a key memo ...Greg Laden's Blog· 21.05.2012 · 12:52 Uhr

Kommentare (8)
Oha! Das finde ich ja mal gut, dass ein Nichtwissenschaftler sich sowas gibt, denn der Alltag im Labor ist kann ätzend sein,w enn keines der Experimente funktioniert. Bin schon auf die Berichterstattung gespannt!
Ich habe mich ja schon im Vorfeld geoutet, dass ich wahnsinnig gespannt auf Deine großen und kleinen Notizen bin.
Strenggenommen ist das ja eine (wissens-)soziologisches Herangehensweise; die Methode wäre die "teilnehmende Beobachtung". Und was wäre für ein solches Experiment besser geeignet, als ein Blog, in dem all Deine Erlebnisse und Beobachtungen fortlaufend dokumentiert werden. Sehr, sehr vielversprechend. :-)
Kittel schließen, Schutzbrille aufsetzen, Handschuhe überwerfen und dann ran an die Pipetten, um die drei Druckpunkte suchen!
Hier nocheine Anregung für einen weiteren Teil: der alltägliche Wahnsinn im GMP Umfeld.
Das klingt nach einer neuen spannenden Fallstudie a la Bruno Latour?! Bin sehr gespannt.
@Marc und Jörg
Jungs, ich bin Journalist. Ich mach doch keine Studie ... :-)
.... ich such' Geschichten.
@ Markus:
Die Balance ist wichtig:
Die Leute wollen keine Neuigkeiten lesen, sondern "Altigkeiten", die ihre Vorurteile bestätigen. (sinngemäß aus "Die volle Wahrheit" von Terry Pratchett)
und:
Der Plural von Anekdote ist nicht Daten
Das kriegst Du aber sicher hin. Außerdem ist das Publikum hier total unkritisch und frisst so ziemlich alles. ;-)
@Marcus:
Wir sind ja schon still. ;-)