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Ulrich Berger, Mathematiker und Wirtschaftswissenschaft- ler, ist Professor für VWL an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Vorsitzender der GkD sowie Mitglied im Wissenschaftsrat und im Vorstand der GWUP. Auf Kritisch gedacht bloggt er über Pseudowissenschaft und verwandte Themen.


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gwup | die skeptiker



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08.12.11 · 12:59 Uhr

Wünschelruten an der Hochschule

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 195

Der Vorteil zu einer Haselnussrute, welche früher gerne verwendet wurden, ist die Möglichkeit, Testnosoden an der Spitze anzubringen. Dadurch kann gezielter nach unterschiedlichen Schwingungsmustern gesucht werden. [...] Auf dem Bild erkennt man an meinem linken kleinen Finger einen Polarisationsring aus Ferritmaterial, dieser dient zur Bestimmung der Polarisation, das heißt, ob eine Wasserader links oder recht drehend ist.
Wo, glauben Sie, finden sich diese obskuren Fantasien eines Wünschelrutengängers? Im Newsletter des Radiästhetenverbandes? In einem Artikel der aktuellen Ausgabe von ESOTERA? Auf der Webseite eines selbsternannten Erdstrahlenentstörers? Alles falsch! Diese Zeilen stammen aus einer Diplomarbeit, die vor zwei Jahren an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät für Landschaftsarchitektur, eingereicht und von Prof. Dr. Frieder Luz mit der Note 1,0 approbiert wurde.

Während das damals möglicherweise als bedauernswerter Ausrutscher angesehen hätte werden können, ist diese Einstufung heute nicht mehr möglich. Wie man der Achse des Guten entnehmen kann, ist seit dem aktuellen Wintersemester an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf nämlich ganz hochoffiziell ein Wahlfach eingerichtet, das den hochtrabenden Namen "Landschaftsästhetik & Geomantie und Feng Shui in der Landschaftsarchitektur" trägt. Der dafür verantwortliche Professor ist Frieder Luz, und als Lehrbeauftragten hat man einen erfahrenen Esoteriker gewonnen, der mit der Wünschelrute durch die Gegend rennt.

fengshuiFHWS.jpg
Der HS Weihenstephan-Triesdorf ist zu gratulieren. Was vor Jahren an der Donau-Uni Krems gescheitert ist, woran sich die Uni Magdeburg bereits die Finger verbrannt hat, was Harald Walach an der Viadrina bisher vergeblich versucht hat, das hat die HS Weihenstephan-Triesdorf nun also geschafft: Esoterik auf akademischem Boden zu etablieren.

Dem Präsidenten der HS Weihenstephan-Triesdorf habe ich empfohlen, den peinlichen Unsinn abzustellen. Sonst tritt womöglich noch ein, was die Ruhrbarone bereits befürchten: Bayern wird dumm!

 

Autor: Ulrich Berger· 195 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Tags: · · · ·

Kommentare (195)

Kommentar-Direktlink jEN· 08.12.11 · 13:21 Uhr

Ätherwissenschaft... davon würd ich ja gern mal das Vorlesungsskript erhaschen.

Kommentar-Direktlink cydonia· 08.12.11 · 13:23 Uhr

Kalender schnell gezückt.......Sch......es ist nicht der erste April!

Kommentar-Direktlink Schmidts Katze· 08.12.11 · 13:27 Uhr

Kampf dem Fachkräftemangel!
Was unserem Land fehlt, sind Dipl.-Schamanen.

Kommentar-Direktlink roadrunner· 08.12.11 · 13:29 Uhr

Jetzt sind diese Wasseradern auch schon links- und rechtsdrehend. Ich dachte das ist für die Australischen Abflüsse :-P

Und für Ätherwissenschaften empfehle ich Fear and Loathing in Las Vegas

Kommentar-Direktlink Alexander· 08.12.11 · 13:30 Uhr

Triesdorf! nicht Troesdorf, oder soll das eine sich mir nicht erschließende Anspielung sein?

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 08.12.11 · 13:32 Uhr

Ich wette, die Note für die Diplomarbeit war ausgependelt...

Kommentar-Direktlink wongx· 08.12.11 · 13:39 Uhr

seit 2005 gibt es an der boku ein seminar zur radiätthesie am institut für landtechnik, mit einer durchaus wohlwollend klingenden beschreibung, die evaluierungsergebnisse zeichnen da ein anderes bild:

"Einführung in eine sonst gar nicht behandelte Thematik; Überblick über radiästhetische Phänomene praktische Selbstversuche im Freien"

"Die Praxis im Park hat mir besonders gefallen! Es war auch der Beweis, dass es funktioniert!!! Weiters war generell sehr interessant eine solche Thematik wissenschaftkich zu behandeln!"

"Ich hatte das Gefühl als wäre der Professor selbst total überzeugt, dass Wünschelrutengehen funktioniert und als wolle er uns auch davon überzeugen. Ich hätte mir aber eher allgemeine Informationen erwartet und auch Statistiken oder Versuche, die bestimmte Thesen belegen bzw. widerlegen."

"Bitte mehr auf die wissenschaftlichen Hintergründe eingehen. Es wäre schön auch statistische Auswertungen zu hören und Prozentangaben, nicht immer nur "viele" und "wenige""


Kommentar-Direktlink Schmidts Katze· 08.12.11 · 13:40 Uhr

Wie lange noch können engstirnige Wissenschaftler das Tarot-Seminar verhindern?

Kommentar-Direktlink Stephan· 08.12.11 · 13:52 Uhr

boah ey...isch krieg plack !!!

Ich habe auch erst gedacht, es ist schon wieder Frühling und es muss der erste April sein.
Bitte, kann denn nicht einfach mein Kalender falsch sein...Bitte !!!

Kommentar-Direktlink Dietmar· 08.12.11 · 13:56 Uhr

Bei mir stellt sich gerade schlagartiger Humorverlust ein ...

Kommentar-Direktlink Stephan· 08.12.11 · 13:56 Uhr

Ja, richtig. Ich frage mich schon seit längerem, wie lange können engstirnige Wissenschaftler noch Channeling-Seminare mit praktischen Übungen verhindern.

Wer fragt die nächste Frage?
Regeln: Der erste, der eine esoterische Praktik erwähnt, die wirklich schon „geleert“ wird, hat verloren.

;-)

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 08.12.11 · 14:19 Uhr

@ Stephan:

Bitte, kann denn nicht einfach mein Kalender falsch sein...Bitte !!!

Leg' Dir doch einfach einen Maya-Kalender zu - da kann man mit viel Phantasie alles hineininterpretieren...

Kommentar-Direktlink Schmidts Katze· 08.12.11 · 14:24 Uhr

Und der erste, dessen esoterische Praktik von der HS Weihenstephan-Triesdorf aufgegriffen wird, hat gewonnen.

Ich sag, Nasenpopel-Deutung.

Author Profile Page Ulrich Berger· 08.12.11 · 14:37 Uhr

@ Alexander:

Sorry, Tippfehler mit übernommen - ist jetzt korrigiert!

Author Profile Page Ulrich Berger· 08.12.11 · 14:38 Uhr

@ wongx:

Klingt interessant, habe auch schon mal davon gehört, aber nichts genaues... Wenn Sie einen link oder Details haben, bitte hier posten oder per mail an mich!

Kommentar-Direktlink Stephan· 08.12.11 · 15:03 Uhr

@noch'n Flo:

Ja, gute Idee. Manchmal wünsch ich mir das "Ende der Welt", oder wenigstens das Ende der Menschheit.

Mag sein, dass sich auch Tiere irrational verhalten können, aber wenigstens können die ihre gequirlte Scheiße nicht anderen erzählen und die damit belästigen.

Einige Universitäten lehren irrationalen Bullshit, wie traurig.

Gibt es eigentlich Verschwörungstheorien über Universitäten? Hat Bielefeld eine Universität? Die kann ja quasi gar nicht existieren, da es ja Bielefeld schon nicht gibt.

Kommentar-Direktlink fatmike182· 08.12.11 · 15:36 Uhr

@ wongx
Eine freie Wahllehrveranstaltung hätte ich da gefunden: https://online.boku.ac.at/BOKUonline/lv.person_liste?cperson_nr=1849

btw: macht die BOKU noch Studien dazu? Da dürfte ja mal eine recht seltsam gewesen sein: klick

Kommentar-Direktlink ganzböse· 08.12.11 · 16:00 Uhr

@boku: interessant auch dieses hier: https://zidapps.boku.ac.at/abstracts/oe_list.php?paID=3&paSID=627&paSF=-1&paCF=0&paLIST=0&language_id=DE

Kommentar-Direktlink wongx· 08.12.11 · 16:16 Uhr

die geposteten links sind ebenfalls die informationen die ich bis jetzt dazu gefunden habe ..
eine zweite publikation von goetz gibt es noch aus dem jahr 2002:
http://aleph20-prod-acc.obvsg.at/F/YRI7335BMV84FPKPB9VEJT6N8MCVB61K874L6CSKED5YBPMCT4-49795?func=full-set-set&set_number=019197&set_entry=000003&format=999

als ich das erste mal von der lv gehört habe, hab ich beim institut für landtechnik mal nachgefragt wieso eine universität mittel für so eine lehrveranstaltung bereit stellt .. geantwortet wurde mir leider nie

Kommentar-Direktlink E. Berndt· 08.12.11 · 17:11 Uhr

Warum nicht einen Antrag stellen auf, auf Aufhebung der Diplomarbeit? Was für Plagiate gilt, sollte auch für irrige Arbeiten gelten! Kann ein falsches, unrichtiges unwissenschaftliches Ergebnis zu einem naturwissenschaftlichen Diplom führen?

Kommentar-Direktlink Ratiomania· 08.12.11 · 18:16 Uhr

Ich weis gar nicht warum sich manche hier so aufregen.

Die Esoteriesierung der Gesellschaft und lustiger Antiszientismus schreiten immer weiter und weiter voran.

Da der Gesundheitsbereich und der Hochschulbereich so schön infiziert sind müssen wir nur noch warten was wohl als nächstes kommt.

Womöglich wird schon der rechtliche Rahmen mit Qualitätssicherung für alternatitve KfZ-Werkstätte geplant, in der Kriminalistik kommt es zu einer völlig neuen Methodenvielfalt (z.B. Terroristensuche via Hellsichtigkeit) und große Teile der Wirtschaft werden bald völlig neue ökonomische Konzepte brauchen, wenn ihnen von Qualitätsastrologen die Zukunft vorhergesagt wird.

Genug Satire, hier eine Verbildlichung meines momentanten tiefen Bedürfnisses:

http://www.youtube.com/watch?v=35TbGjt-weA

Kommentar-Direktlink Ratiomania· 08.12.11 · 18:16 Uhr

Ich weis gar nicht warum sich manche hier so aufregen.

Die Esoteriesierung der Gesellschaft und lustiger Antiszientismus schreiten immer weiter und weiter voran.

Da der Gesundheitsbereich und der Hochschulbereich so schön infiziert sind müssen wir nur noch warten was wohl als nächstes kommt.

Womöglich wird schon der rechtliche Rahmen mit Qualitätssicherung für alternatitve KfZ-Werkstätte geplant, in der Kriminalistik kommt es zu einer völlig neuen Methodenvielfalt (z.B. Terroristensuche via Hellsichtigkeit) und große Teile der Wirtschaft werden bald völlig neue ökonomische Konzepte brauch, wenn ihnen von Qualitätsastrologen die Zukunft vorhergesagt wird.

Genug Satire, hier eine Verbildlichung meines momentanten tiefen Bedürfnisses:

http://www.youtube.com/watch?v=35TbGjt-weA

Kommentar-Direktlink MartinB· 08.12.11 · 19:00 Uhr

@ E.Berndt
"Kann ein falsches, unrichtiges unwissenschaftliches Ergebnis zu einem naturwissenschaftlichen Diplom führen?"
Falsch und unrichtig - natürlich. Wissenschaftler dürfen sich auch irren.
Unwissenschaftlich - eigentlich nicht, aber kann man von einem Studierenden erwarten, dass er dem betreuenden Prof sagt "Hey, das ist aber wissenschaftlicher Humbug"? Für den wissenschaftlichen Gehalt einer studentischen Arbeit ist der Betreuer ja mitverantwortlich - und bei der Themenvergabe letztlich alleinverantwortlich.

Kommentar-Direktlink E. Berndt· 08.12.11 · 20:29 Uhr

@MartinB
Ist jemand gezwungen bei einem bestimmten Professor Unwissenschaft zu betreiben? Ist jemand gezwungen in einer Abteilung zu studieren, wo Esoterik vorherrscht?
Beim Plagiat geht der Titel verloren, obwohl es keine Frage ist, dass der betreuende Professor Das Plagiat bemerken hätte müssen. Und wenn ein Studierender wissentlich Humbug schreibt, was ist das wert?

Kommentar-Direktlink MartinB· 08.12.11 · 20:46 Uhr

@E. Berndt
Als Studi muss man ja darauf vertrauen, dass die Lehrenden einem keinen Unsinn erzählen - denn deswegen lernt man ja bei ihnen. Insofern würde ich einen Studi zumindest partiell in Schutz nehmen, dem ein Professor versichert, dass ein Thema natürlich wissenschaftlich ist. Ich zumindest fühle mich für die Arbeiten, die ich betreue, inhaltlich mitverantwortlich und ich gebe die Themen vor - wenn ich da Blödsinn machen lasse, ist das mein Fehler.
In einem so krassen Fall wie hier könnte und sollte ein Studi das natürlich eigentlich merken, aber wenn ich mir angucke, wie viel kritisches Denken selbst bei uns an der Uni in Naturwissenschaften beigebracht wird, dann mag das wirklich zu viel von einem FH-Absolventen der Landschaftsarchitektur verlangt sein.

Author Profile Page Jürgen Schönstein· 09.12.11 · 00:26 Uhr

Komisch, ausser der oben verlinkten Ankündigung des Herrn Brönnle finde ich keine Bestätigung, dass dieser Studiengang tatsächlich existiert. Auf der Webseite der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist weder ein Dozent Brönnle noch ein Vorlesungsangebot zur Geomantie und Feng Shui zu finden...

Author Profile Page Ulrich Berger· 09.12.11 · 01:12 Uhr

@ Jürgen:

Das kam mir anfangs auch seltsam vor. Aber, wie oben verlinkt... http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/verdammt_es_stimmt_doch_wuenschelruten_jetzt_wissenschaft/

Kommentar-Direktlink Theres· 09.12.11 · 01:53 Uhr

Ich habe nur http://www.hswt.de/fgw/infodienst/2003/september/blickpunkt-2.html
etwas von 2003 gefunden, auf den Hochschulseiten.

Kommentar-Direktlink Christian Mai· 09.12.11 · 05:49 Uhr

Quelle: http://www.alanus.edu/

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft ist eine staatlich anerkannte Kunsthochschule in freier Trägerschaft. Im Rahmen der ihr obliegenden Lehrerausbildung und anderer wissenschaftlicher Fächer nimmt sie darüber hinaus Aufgaben einer Universität wahr. (KunstHG NRW §3). Sie ist ein Ort der künstlerischen Bildung sowie der wissenschaftlichen Lehre und Forschung. In den verschiedenen Studiengängen wird die Möglichkeit zur künstlerischen und wissenschaftlichen Qualifikation geboten.

Alle Studiengänge sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Im Mai 2010 erfolgte zudem die institutionelle Akkreditierung der Alanus Hochschule durch den Wissenschaftsrat. Außerdem erhielt sie das Promotionsrecht für den Fachbereich Bildungswissenschaft.

[...]

Fachbereich Bildungswissenschaft

Der Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule hat die Aufgabe der wissenschaftlichen und künstlerischen Bildung und Forschung, und insbesondere der beruflichen Qualifikation in den Bereichen Lehrerbildung, Heilpädagogik und Kindheitspädagogik. Dazu werden zum einen das fachübergreifende Studium Generale und zum anderen die Studiengänge im pädagogischen und künstlerischen Feld angeboten, die auf eine berufliche Tätigkeit in Schulen, Kindergärten, heilpädagogischen Einrichtungen und weiteren pädagogischen Feldern vorbereiten. Zentrales Anliegen der pädagogischen Studiengänge ist die dialogische Verbindung von Reform- und Waldorfpädagogik und allgemeiner Erziehungswissenschaft.

[...]

Waldorfpädagogik und Erziehungswissenschaft
Standortbestimmung und Entwicklungsperspektive
[...]
Das Forschungsprojekt findet in Zusammenarbeit mit dem Bund der Freien Waldorfschulen statt und ist auf drei Jahre ausgelegt. Der Projektbeginn erfolgte im Sommer 2011.

Folgende thematische Schwerpunkte werden angegangen:

Aufarbeitung der erziehungswissenschaftlichen Positionen zur Waldorfpädagogik Themenspezifische Verortung der Waldorfpädagogik im erziehungswissenschaftlichen Diskurs.

Grundlegende epistemische Auseinandersetzung bezogen auf die Frage der Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie im Verhältnis zum Wissenschaftsverständnis in der Erziehungswissenschaft.


  • Erziehungswissenschaft und Waldorfpädagogik / Reformpädagogik

  • Waldorfpädagogik und Anthroposophie Anthropologie

  • Entwicklungspsychologie

  • Schulautonomie (institutionell)

  • Professionstheorie (personell)

  • Lerntheorie

  • Didaktik

  • Wissenschaftlich-kritische Aufarbeitung waldorfgenuiner Themenstellungen


[...]
Die Alanus Hochschule hat einen hervorragenden Ruf in der Qualität der Lehre und glänzt durch eine hervorragende Ausstattung. Sie ist ein Aushängeschild für die gesamte Region im Bereich der Hochschulbildung.

Thomas Wagner / Kulturdezernent des Rhein-Sieg-Kreises

Schlimmer geht immer ...

Kommentar-Direktlink Statistiker· 09.12.11 · 05:55 Uhr

Diese "Universität Weihenstephan" ist mir schon 1990 arg aufgestoßen, als ich mal Geodäsie anstudierte (nur 2 Semester, dann hatte ich die Schnauze voll).

Da sagte ein Dozent dieser Institution, die sich in der Werbung ja gut vermarktet, auf einer Exkursion: "das müssen Sie sich mal vorstellen: Auf einen Quadratkilometer Ackerboden haben wir hier JÄHRLICH eine Dedunation von 10 Tonnen, also 10.000 Kilo!!!!"

Alle Kommolitonen hatten offene Münder, bis ich nachfragte: "Hmmm, das sind bei einer Dichte von 3 etwa ein dreihunderst Millimeter pro Jahr, ist das wirklich bedenklich? Und wieviel kommt durch Deflation wieder rein?"

Da hatte ER einen offenen Mund. Auf die Antwort warte ich bis heute.

Bin dann nach einem Intermezzo in Volkswirtschaft auf Statistik und Jura umgestiegen.... Die Mischung passt, man glaubt es kaum.....

Kommentar-Direktlink Thomas Wolkanowski· 09.12.11 · 10:11 Uhr

In meinen Augen handelt es sich hierbei um einen waschechten Skandal - solche Zustände an einer staatlichen Hochschule sind schlichtweg unakzeptabel. Ich hoffe an dieser Stelle, dass der Vorfall von der Presse in ähnlicher Weise aufgegriffen wird wie es bei Viadrina der Fall war. Wünschenswert wäre außerdem eine geschlossene Stellungnahme aus der akademischen community... Wie könne man so etwas initiieren?

Kommentar-Direktlink Thomas Wolkanowski· 09.12.11 · 10:13 Uhr

natürlich "könnte"...

Kommentar-Direktlink Sascha Vongehr· 09.12.11 · 11:04 Uhr

Ja, das ist schon traurig, aber auch unglaublig witzig. Deswegen habe ich mir gleich einmal erlaubt es zu uebersetzen:
http://www.science20.com/alpha_meme/dowsing_rods_instead_science_german_universities-85370

Kommentar-Direktlink  E. Berndt· 09.12.11 · 17:44 Uhr

@Sascha Vongehr
Alles ganz wunderbar, aber bitte Prof. Berger ist Österreicher und auf der Uni in Wien!

Kommentar-Direktlink Evil Dude· 09.12.11 · 18:01 Uhr

Auch wenn es das keinen Deut besser macht, Landschaftsarchitektur ist ebenso wie Architektur keine Wissenschaft. Trotzdem hoffe ich noch immer, dass das nur ein übler Scherz ist.

Kommentar-Direktlink s.s.t.· 09.12.11 · 19:21 Uhr

@Ratiomania

...in der Kriminalistik kommt es zu einer völlig neuen Methodenvielfalt (z.B. Terroristensuche via Hellsichtigkeit)...

Vor allem bei spektakulären Kriminalfällen melden sich immer wieder irgendwelche Medien (also keine Zeitungungen etc., sondern Spökenkieker et al.), die ihre Dienste anbieten. Und hin und wieder sind Ermittler ausreichend dumm und/oder hilflos, um die Dienste in Anspruch zu nehmen.

Der Rechtsmediziner O. Prokop hat schon vor langer Zeit vor den evtl. verheerenden Folgen dieses Scharlatanismus gewarnt.

In einer der letzten Folgen der Zeitschrift "Kriminalistik" (10/2011) wird von einem Test mit einem Medium (von dieser Person selbst initiatiert) berichtet. Die Testbedingungen waren in beiderseitigem Einverständnis ausgearbeitet worden. Dem Medium wurde jeweils ein Foto von dem Tatort eines Mordes zugesandt und es wurde um Angaben dazu gebeten. U.a. war dabei ein Tatortfoto i.S. O.J.Simpson. Unnötig zu erwähnen, dass in keinem Fall brauchbare Ergebnisse dabei waren, ebensowenig wie bei der Nullprobe, auf deren Foto nur eine zerknüllte Zigarettenschachtel zu sehen war, die in keinem Zusammenhang mit einer Straftat stand.

Auch Randi hat in dieser Hinsicht schon Versuche (mit ganz berühmten Medien) durchgeführt und man wird es nicht glauben, mit dem gleichen Ergebnis: Schrott.

Sollte mir zur Kenntnis kommen, dass ein öffentlich-rechtlicher Ermittler einen Okkultisten einschaltet, werde ich gegen den Ermittler Strafanzeige o.ä. erstatten, egal ob er für diese 'Hilfe' zahlt oder nicht.

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 09.12.11 · 21:20 Uhr

@ s.s.t.:

Bravo für die neue Wortschöpfung

Zeitungungen

- da hätte ich jetzt gerne noch eine saubere (lexikon-taugliche) Definition...

Kommentar-Direktlink JK· 10.12.11 · 00:40 Uhr

Zur Ehrenrettung von Weihenstephan: Es gibt dort auch einen schönen Biergarten.

Kommentar-Direktlink Sascha Vongehr· 10.12.11 · 03:18 Uhr

@E. Berndt: I meant that UB is on the German Science blogs (.de), but you are right, it is misleading. Improved it now. Thanks.

Kommentar-Direktlink Peter Norden · 10.12.11 · 10:19 Uhr

Bayern wird sicher nicht dumm durch diesen albernen Mummenschanz und man könnte auch zynisch sagen: Lieber einen harmlosen Geomanten als einen Nekromanten.

Wer die Spezlwirtschaft bei der sog. "Hoch"schule Triesdorf kennt, wird jedoch unschwer den wahren Grund für den Lehrauftrag erraten. Da war mal wieder jemand aus dem Freundeskreis zu versorgen mit etwas Staatsknete.

Das freiberufliche Wünschelrutengehen und Fengshuien ist eben nicht so sehr auskömmlich, das frühe Aufstehen für einen ehrlichen Brotberuf auch zu anstrengend, da kommt so ein gutdotierter Lehrauftrag mit 25 Euro/Std genau richtig.

Es ist aber doch bemerkenswert, für welchen Quatsch in Bayern immer noch Geld da ist.

Sicher ist auch so eine Bla-Bla-Lehrveranstaltung für unsere im allgemeinen sehr
wenig den exakten Naturwissenschaften oder gar der Mathematik zugeneigte Studentenschaft (da müsste ja man ja tatsächlich Zusammenhänge und Fakten verstehen und lernen) ein angenehmer und gerne angenommener Event.

Bei der Prüfung ist dann nur darauf zu achten, mit der Rute genau an der selben Stelle zu zittern, wie der Geomanten-Guru.

Kommentar-Direktlink Florian Reith· 10.12.11 · 14:45 Uhr

Dazu passt doch Folgendes aus der neuen Berufsklassifikation sehr schön:

4148 Berufe in der Physik (sonstige
spezifische Tätigkeitsangabe)
41482 Fachlich ausgerichtete Tätigkeiten
· Rohrleitungsorter/in
· Sondengänger/in
· Wünschelrutengänger/in

http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Grundlagen/Klassifikation-der-Berufe/KldB2010/Dokumentationen/Generische-Publikationen/KldB2010-Printversion-Band1.pdf
auf Seite 234.

Kommentar-Direktlink E. Berndt· 10.12.11 · 22:38 Uhr

aus dem gleichen Berufsverzeichnis:
94342 Fachlich ausgerichtete Tätig keiten

· Croupier/Croupière

· Karussellbesitzer/in

· Schausteller/in

· Spielbankbesitzer/in

· Spielhallenbesitzer/in

· Wettbüroinhaber/in
9438 Berufe in Moderation und

Unterhaltung (sonstige
spezifische Tätigkeitsangabe)
94383 Komplexe Spezialisten tätigkeiten

· Astrologe/Astrologin

· Bauchredner/in

· Filmwirt/in
94404 Hoch komplexe Tätigkeiten

· Ballett- und Tanzdramaturg/in

· Dramaturg/in

· Filmdramaturg/in

· Musikdramaturg/in

· Produzent/in

(Film, Fernsehen, Rundfunk)



Kommentar-Direktlink Auggie Smith· 11.12.11 · 01:39 Uhr

Die von Herrn Berger aufgeführte Dissertation ist mittlerweile vom Netz genommen!
Ich würde sehr gern den vorgeblichen Grund erfahren! ;)

Kommentar-Direktlink Martin· 12.12.11 · 00:56 Uhr

Stephan Brönnle verspricht Dinge zu lehren, die er nicht halten kann. Ein Betrüger?

siehe
http://www.stefan-broennle.de/portrait/dozent-stefan-broennle.html

Kommentar-Direktlink Martin· 12.12.11 · 01:06 Uhr

Voraussetzungen für ein Studium an dieser "Hochschule":
Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist die Vorlage einer gültigen Hochschulzugangsberechtigung und bei bestimmten Studiengängen darüberhinaus der Nachweis praktischer Vorkenntnisse:

1. Gültige Hochschulzugangsberechtigung
...
Absolventen und Absolventinnen der Meisterprüfung, einer der Meisterprüfung gleichgestellten Fortbildungsprüfung sowie von öffentlichen und staatlich anerkannten Fachschulen und Fachakademien erhalten den direkten allgemeinen Zugang zur Hochschule oder Universität.
Personen mit abgeschlossener mindestens zweijähriger Berufsausbildung und mindestens dreijähriger einschlägiger Berufstätigkeit in einem zum angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich können zum Probestudium zugelassen werden.

Kommentar-Direktlink E. Berndt· 12.12.11 · 14:33 Uhr

Ein typisches Brönnle Seminar;
aus dem obigen Link:
1.-3.6.12 2 1/2Tage Grenzenlose Sinne I -- Hellsehen kann jeder!
Analyse der Wahrnehmung * 5 Alltagssinne und 5 tiefere Sinne * Wahrnehmung im Alphazustand * Techniken zur Aktivierung der Alpha- und Theta-Gehirnwellen * Umgang mit inneren Bildern * Der kontrollierte Traum als Wahrnehmungsinstrument * Vertiefte Wahrnehmungstechniken: die kinästhetische Primärbewegung * Präattentive Aufmerksamkeit und der Umgang mit inneren Bildern * Techniken zur Entschlüsselung der Bilder * Vermeidung von analytischen Überlagerungen * u.v.m.
(Beginn: 1. Seminartag 14:00 Uhr, Ende: letzter Seminartag 17:00 Uhr)

Kommentar-Direktlink ZetaOri· 12.12.11 · 15:14 Uhr

Dipl.-Arbeit Mannes:

Der Vorteil zu einer Haselnussrute, welche früher gerne verwendet wurden, . . .
Da war doch was, . . . da war doch was?
Aaahh ja, der gute Magister Bokelmann:
Zieht er seine harte, gute,
Schlanke, schwanke Haselrute,
Faßt mit kund'ger Hand im Nacken
Paul und Peter bei den Jacken
Und verklopft sie so vereint,
Bis es ihm genügend scheint.
Vielleicht könnte der sich ja auch mal um Frieder, Norbert und Stefan kümmern?
Oder vielleicht der Rector Knaut aus gleicher Feder, der war wohl mit dem Haselstöckchen jenseits der Radiästhesie ein Virtuose:
[...]
Zu diesem Zweck bedient er nämlich,
Als für den Sünder gut bekömmlich,
Sich einer schlanken Haselgerte,
Zwar biegsam, doch nicht ohne Härte,
Die sich, von rascher Hand bewegt,
Geschmeidig um die Hüfte legt.
Nur wer es fühlte, der begreift es:
Vorn schlägt er zu und hinten kneift es.
Da hätte dann tatsächlich die Haselnussrute ganz unbestreitbare Vorteile, völlig ohne Nosoden! >;->

Kommentar-Direktlink Wolfgang· 12.12.11 · 15:22 Uhr

* Techniken zur Aktivierung der Alpha- und Theta-Gehirnwellen *

für Leute mit Nullinien-EEG kann das natürlich hilfreich sein

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 12.12.11 · 16:06 Uhr

@ Wolfgang:

Und wer anders als Hirntote wendet sich schon an solche Scharlatane?

Kommentar-Direktlink E. Berndt· 12.12.11 · 17:37 Uhr

Kleiner Seitenblick!
Wer (??) sagt solche Sachen:
Erleben Sie TCM { } in Asien als Konkurrenz?

Ich sehe das eher als Ergänzung. Ich selbst nehme mehrere westliche Medikamente gegen Allergien. Ich habe aber auch in China gelebt und dort Anfang der Neunziger Akupunktur kennengelernt. Ich meditiere täglich, nehme auch Kräuter. Das geht Hand in Hand. Vor mehreren Jahren hat (??) bereits angefangen zu untersuchen, wie wir TCM zur Entwicklung innovativer Medizin einsetzen können.

Kommentar-Direktlink Auggie Smith· 13.12.11 · 15:07 Uhr

@E. Berndt:
Was heisst in diesem Zusammenhang innovativ? Meinen Sie damit "erfinderisch/kreativ" oder doch lieber forschend? Welchen Anreiz könnte TCM liefern, selbige zu integrieren? Nichts gegen Meditation! Und auch nichts gegen Kräuter, wenn diese eine positive Wirkung haben!
TCM fusst im Wesentlichen auf den Glauben an den Mythos einer angeblichen Kraft, Qui genannt, für die es noch nicht einmal einen positiven Hinweis oder ein Anzeichen gibt!
Wie so viele sogenannte "alternative Heilverfahren", gibt es auch in der TCM dann und wann einen positiven Effekt, der vermeintlich mit einem angenommenen Wirkmechanismus der TCM in Verbindung gebracht wird. Ein Verhältnis/Zusammenhang zwischen vermeintlicher Ursache und vermeintlicher Wirkung kann allerdings nicht festgestellt werden. Der Ausschluss anderer Faktoren kann auch nicht beigebracht werden.
Also bitte, wovon reden Sie, wenn Sie vom Integrieren reden?

Kommentar-Direktlink Martin· 13.12.11 · 15:09 Uhr

Es ist eine Schande, dass eine solche Fachschule für Forstwirtschaft ausgerechnet dem Kloster Weihenstephan angeschlossen ist. In genau diesem Kloster wurde der Name Ostarrichi erstmals schriftlich erwähnt (das Originaldokument befindet sich ja heute in München).
Es sollte den österreichischen Universitäten daher ein besonderes Anliegen sein, eine solche Fachschule von solchen Betrügern und Scharlatanen zu befreien.
Ein erster Schritt dazu könnte eine enge Kooperation mit allen österreichischen Universitäten sein, die dann auch behilflich sein könnten den Lehrplan gesellschaftsfähig zu gestalten.

Kommentar-Direktlink ZetaOri· 13.12.11 · 15:29 Uhr

@Auggie Smith· 13.12.11 · 15:07 Uhr

@E. Berndt:
[...]
Also bitte, wovon reden Sie, wenn Sie vom Integrieren reden?
Ich bin zwar nicht der gefragte E. Berndt, helfe Ihnen aber doch gerne weiter. Damit:...
Kleiner Seitenblick!
Wer (??) sagt solche Sachen:
... hätte eigentlich klar sein sollen, dass es sich um ein Zitat handelt (obwohl das durchaus deutlicher hätte gekennzeichnet werden können, z.B. durch die Blockquote-Funktion ;-)). Sie sollten Ihre Fragen daher vielleicht besser an Jeff George, Chef des Generika-Herstellers Sandoz, stellen? Möglicherweise gibt Ihnen ja auch der verlinkte Artikel schon erschöpfend Auskunft. :D

Kommentar-Direktlink klauszwingenberger· 13.12.11 · 15:53 Uhr

@ ZetaOri:

Der "nimmt Kräuter"? Vielleicht zur Lammkeule. Oder als Stamperl hinterher.

Kommentar-Direktlink ZetaOri· 13.12.11 · 16:03 Uhr

@klauszwingenberger· 13.12.11 · 15:53 Uhr

@ ZetaOri:
Der "nimmt Kräuter"? Vielleicht zur Lammkeule. Oder als Stamperl hinterher.
Nun ja, ich kenne auch Metzger, die keine Wurst essen: Sie wissen was drin ist. ;-)

Kommentar-Direktlink Peter· 13.12.11 · 21:15 Uhr

Also ich hab Landschaftsarchitektur in Osnabrück studiert, da hat der Dekan auch mal Radiästhesie (Wünschelrutenkunde) als freiwillige Veranstaltung gelehrt.
KA obs da nen Schein für gab, war Anfang der 90er.
War auch ne FH, also nicht wissenschaftlich im engeren Sinne, eher Berufsausbildung.
Ist halt eher ein künstlerischer Studiengang, Diplomarbeit geht natürlich trotzdem gar nicht.

Kommentar-Direktlink H.M.Voynich· 14.12.11 · 04:04 Uhr

Daß (Landschafts-)Architektur keine Wissenschaft ist, sondern "Kunst", die bekanntlich alles darf, wird besonders deutlich, wenn man sich in Köln die Umgebung um den Dom herum anschaut.
Bei mir löst diese Geschichte deshalb keinen Sokal-, sondern eine Beuys-Reflex aus.

Kommentar-Direktlink H.M.Voynich· 14.12.11 · 04:18 Uhr

(Sorry, ich sollte meine Metaphern wohl besser erklären:
Sokal-Reflex: Wie zur Hölle kann so etwas wissenschaftlichen Standards genügen?
Beuys-Reflex: Wie zur Hölle kann so etwas künstlerichen Standards genügen?)

Kommentar-Direktlink H.M.Voynich· 14.12.11 · 04:24 Uhr

(als Kombination von Beidem hätte ich beinahe den "Gunther-von-Hagens"-Reflex angeboten, aber ich hege den Verdacht, bei dessen Beurteilung in beiderlei Hinsicht befangen zu sein.)

Kommentar-Direktlink H.M.Voynich· 14.12.11 · 04:26 Uhr

(und bitte ersetzt gedanklich in 4:18 die "Standards" durch "Minimal-Standards".)

Kommentar-Direktlink Anno-Nym· 14.12.11 · 12:26 Uhr

Ich habe eine mail (siehe unten) an den Präsidenten mit cc an den Dekan der Fakultät Landschaftsarchitektur geschickt. Falls und sobald es eine Antwort gibt, werde ich es Euch wissen lassen.

##########################################################
Sehr geehrter Professor Heiler,

einem Beitrag von Herrn Ulrich Berger auf dem Internet-Blog Scienceblogs (Link siehe unten) mußte ich entnehmen, dass an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf angeblich an der Fakultät Landschaftsarchitektur ein Wahlfach "Landschaftsästhetik & Geomantie und Feng Shui in der Landschaftsarchitektur" angeboten werden soll. Der Webseite der Hochschule konnte ich nicht entnehmen, dass es dieses Wahlfach tatsächlich gibt. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass an einer staatlichen Hochschule, die sich laut Eigendarstellung wie folgt beschreibt, "Markenzeichen und Erfolgsrezept der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist eine Ausbildung, die durch unmittelbaren Praxisbezug und fundierte wissenschaftliche Grundlagen gekennzeichnet ist.", tatsächlich solch ein pseudowissenschaftlicher Humbug gelehrt wird, bitte ich um Rückmeldung, ob es dieses ominöse Wahlfach tatsächlich existiert oder ob es sich hier nur um einen schlechten Scherz handelt.

Mit freundlichen Grüßen

Kommentar-Direktlink Auggie Smith· 14.12.11 · 18:59 Uhr

@Anno-Nym
Ich versandte auch gleich am 8.12. zwei Mails, sowohl an den Dekan, als auch an Prof. Dr. Lutz! Ich denke nicht, dass es dazu auch nur eine Antwort geben wird!

@E. Berndt & ZetaOri
In meinem ungebremsten Übereifer hatte ich tatsächlich übersehen, dass es sich um ein Zitat handelte! Ich hatte nach den beiden Mails noch ein bisschen zuviel Schwung! ;)

Kommentar-Direktlink Anno-Nym· 14.12.11 · 23:09 Uhr

Egal, die nächste geht dann an den zuständigen Minister und Staatssekretär hier, nur wenn es genügend Gegenwind gibt kann man die Scharlatane und Betrüger davon abhalten, die Dummen schamlos auszunützen!

Kommentar-Direktlink Förster Lisl· 14.12.11 · 23:11 Uhr

Bis vor kurzem war ich noch stolze Studentin an der FH Weihenstephan, die ja seit dem tollen Bätchelor HSWT heisst...btw: wo liegt eigentlich Triesdorf?! Oder ist das das Bielefeld Bayerns?
Schon traurig. Einfach nur traurig und beschämend...

Kommentar-Direktlink E. Berndt· 15.12.11 · 18:47 Uhr

@Auggie Smith

Ich wollte mit meinem Rätsel, daher auch kein Link, nur aufzeigen, dass auch in den höchsten Stellen namhaftester und potentester Firmen, deren Produkte auf echter, solider Wissenschaft etc. beruhen, Leute sitzen, die nicht erfasst haben, was in ihrer Firma passiert und was die Grundlage ist. Der Herr Direktor einer auf Wissenschaft basierten Firma, checkt nicht den Unterschied zwischen Voodoo-Medizin und einer Medizin, die auf naturwissenschaftlichen Tatsachen aufbaut.
Warum also sollte es in Weihenstephan anders sein, wenn in wesentlich größeren Einrichtungen in Spitzenpositionen Leute sitzen, die in mehreren Welten leben können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen!

Kommentar-Direktlink Martin· 16.12.11 · 23:46 Uhr

Die Antwort auf den Brief gibt es bereits.
Nachzulesen hier: http://www.everyday-feng-shui.de/feng-shui-news/warum-geomantie-feng-shui-an-deutsche-hochschulen-gehoeren/

Kommentar-Direktlink Martin· 17.12.11 · 00:01 Uhr

... (GWUP), eine Art Inquisitionsbehörde zur Reinerhaltung der wissenschaftlichen Forschung und Lehre ...
entspricht m.E. dem Straftatbestand der üblen Nachrede (§111 StGb).
Üble Nachrede

§ 111. (1) Wer einen anderen in einer für einen Dritten wahrnehmbaren Weise einer verächtlichen Eigenschaft oder Gesinnung zeiht oder eines unehrenhaften Verhaltens oder eines gegen die guten Sitten verstoßenden Verhaltens beschuldigt, das geeignet ist, ihn in der öffentlichen Meinung verächtlich zu machen oder herabzusetzen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

(2) Wer die Tat in einem Druckwerk, im Rundfunk oder sonst auf eine Weise begeht, wodurch die üble Nachrede einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wird, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

(3) Der Täter ist nicht zu bestrafen, wenn die Behauptung als wahr erwiesen wird. Im Fall des Abs. 1 ist der Täter auch dann nicht zu bestrafen, wenn Umstände erwiesen werden, aus denen sich für den Täter hinreichende Gründe ergeben haben, die Behauptung für wahr zu halten.

Kommentar-Direktlink Martin· 17.12.11 · 00:20 Uhr

Zu den 10 Thesen nur soviel:
Man aus jeder Idiotie eine seriös daherkommende Theologie machen kann, wenn man nur pervers genug ist …

Kommentar-Direktlink Martin· 17.12.11 · 00:47 Uhr

siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schizophrenie

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 12:03 Uhr

Ich kenne einen AHS Lehrer, er unterrichtet Physik und ist auch sonst ein absolut rationaler Denker, der kann mit der Wünschelrute umgehen. Er hat überhaupt keinen Zweifel dass das funktioniert.
Aber so ist das halt bei vielen Sachen. Eine Jungfrau sollte nicht übers Kinderkriegen reden. Man sollte etwas gemacht haben und auch können um darüber zu reden.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 12:23 Uhr

Ich kenne einen AHS Lehrer, er unterrichtet Physik und ist auch sonst ein absolut rationaler Denker, der kann mit der Wünschelrute umgehen. Er hat überhaupt keinen Zweifel dass das funktioniert.

Mal vorausgesetzt, dass sind vertrauenswürdige Aussagen, was ich allerdings stark bezweifele, wenn Du "der" Guido bist, denn dadurch bist Du bisher nun gerade nicht aufgefallen, würde das nur eines zeigen: dass Selbsttäuschung auch rationale Denker erfassen kann. Was tut man dagegen? Man untersucht wissenschaftlich. Und da versagt das Wünschelrutengehen.

Dass Aberglaube so stark sein kann, ist entsetzlich!

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 12:24 Uhr

"Mal vorausgesetzt, dass ..."

"das" natürlich ...

Kommentar-Direktlink Bullet· 20.12.11 · 12:26 Uhr

Guido wieder mal. Fällt dir das nicht selber auf, daß du nur schreibst, wie der, der den Mist ausführt, darüber denkt? (Und eigentlich nicht mal das. Eigentlich nur "was er behauptet, darüber zu denken".)
Warum kann kein einziger Wünschelrutler einen leeren Becher von einem mit Wasser gefüllten unterscheiden?

Nebenbei: da sich die Welt nicht darum kümmert, was wir tun, kann man auch physikalische Effekte entdecken, ohne einen Dr. in Physik zu haben. Passiert auch ab und zu. Wie war das nochmal mit der Jungfrau?

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 12:27 Uhr

@ Dietmar

Warum sollen sich nur Andere täuschen können, und Du nicht? Kannst Du mir das erklären? Logisch meine ich. Logisch erklären. Warum bist Du in dieser Sache unfehlbar?

Kommentar-Direktlink Bullet· 20.12.11 · 12:29 Uhr

Oha, die 10 Thesen sind auch gut:

8. Die allgemeine Vorstellung von Zeit als linearer Ereignisstrom muss revidiert werden. Zeit ist ein zyklisches Phänomen mit wechselnden sowie stetig wiederkehrenden qualitativen Zuständen. Die universellen Wirkaspekte dieses Phänomens werden im Feng Shui bereits berücksichtigt und müssen endlich auf ein wissenschaftliches Fundament gestellt werden.
Na denn: viel Spaß beim Belegen und have fun beim "Stellen auf ein wissenschaftliches Fundament".
Muaha.

Kommentar-Direktlink rolak· 20.12.11 · 12:30 Uhr

gemacht haben
Nach der Maxime dürfte er nicht über Wissenschaft reden.

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 12:31 Uhr

@ Bullet

Der kann mit der Rute feststellen ob er sich auf wasserführendem Grund bewegt oder nicht. Ich kann nichts dafür Bullet, es ist so. Warum es so ist weiss ich nicht. Und, wie gesagt der Mann ist kein ESO. Sondern Professor für Physik und Psychologie.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 12:34 Uhr

@Guido: Ich behaupte keinen Effekt, über den ich mich täuschen könnte. Natürlich könnte ich mich irren, wenn ich bestimmte Effekte beobachte und ihnen falsche Ursachen zuschreiben. Dagegen hilft *trommelwirbel* (auch wenn´s tierisch unhöflich ist): TADAAAA "Objektivierung"!

Niemand ist unfehlbar, ich habe das von mir auch nicht behauptet, und deshalb hilft *noch´n Trommelwirbel*: TADAAAA "Objektivierung"!

In der Regel macht man das durch wissenschaftliche Untersuchung von Phänomenen. Das ist das Gegenteil davon, sich, wie Du, etwas einfach auszudenken, einfach zu behaupten, oder solche Fantasy-Stories nachzuplappern.

(Das ist also "der" Guido...)

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 12:37 Uhr

@ dietmar

Geht das auch auf Deutsch?

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 12:38 Uhr

Der kann mit der Rute feststellen ob er sich auf wasserführendem Grund bewegt oder nicht.

Kunststück ... pffff ... höhöhö ...

Mann, ey, wir leben hier in Mitteleuropa! Irgendeine Stelle zu finden, wo sich kein (!) Wasser im Boden befindet, DAS wäre eine Kunst!

Im übrigen "führen" Flüsse Wasser, nicht der Boden.

Beweis dafür, dass es quasi überall Wasser im Boden gibt: Mach mal nichts auf dem Land, und Du wirst sehen, dass da Pflanzen wachsen, weil? Na, weil da Wasser ist. Immer.

Kommentar-Direktlink Bullet· 20.12.11 · 12:40 Uhr

Überall.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 12:40 Uhr

Geht das auch auf Deutsch?

Sprachbefähigung ist also auch herabgesetzt, soso ...

Kommentar-Direktlink Bullet· 20.12.11 · 12:42 Uhr

@Dietmar: jepp. Das ist "der" Guido. Der "die-verdammten-Wissenschaftler-sollen-ihre-Dreckspfoten*-von-der-Homöopathie-lassen"-Guido.




*Jepp. O-Ton.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 12:42 Uhr

Ja, "überall" ist besser.

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 12:45 Uhr

@ dietmar

Dann probier mal, irgendwo einen Brunnen zu graben. Manchmal stösst Du auf Wasser, manchmal nicht. Um den schwierigen Vorgang zielsicherer zu machen, verwendet man seit Jahrhunderten die Wünschelrute. Und das funktioniert auch, wenn man es kann. Warum stört Dich das?
Bist Du Anhängeri einer Religion, die Wünschelruten ablehnt?

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 12:46 Uhr

(Zeit für eine Jürgen-von-der-Lippe-Zote: "Junge Frau, haben Sie Wasser in den Beinen? Meine Wünschelrute schlägt aus ...")

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 12:46 Uhr

@ dietmar

Dann probier mal, irgendwo einen Brunnen zu graben. Manchmal stösst Du auf Wasser, manchmal nicht. Um den schwierigen Vorgang zielsicherer zu machen, verwendet man seit Jahrhunderten die Wünschelrute. Und das funktioniert auch, wenn man es kann. Warum stört Dich das?
Bist Du Anhängeri einer Religion, die Wünschelruten ablehnt?

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 12:48 Uhr

@ Bullet

Zur SAche bitte, oder fällt Dir da nichts mehr ein?

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 12:53 Uhr

Dann probier mal, irgendwo einen Brunnen zu graben. Manchmal stösst Du auf Wasser, manchmal nicht.

Bin auf dem Lande groß geworden, wir haben Dutzende Brunnen gesetzt und die Nachbarn auch, um Vieh zu tränken, und nicht ein einziges Mal kein Wasser gehabt. Ohne "Wünscheln". Ohne Esoterik. Man muss das schon können. Technisch, meine ich.

Um den schwierigen Vorgang

Hahaha! Uiiii! "Schwiiiieriger Vorgang"!

verwendet man seit Jahrhunderten die Wünschelrute.

Komisch. Da gibt und gab es Zivilisiationen, die solch einen Blödsinn nicht machen oder gemacht haben, und trotzdem nicht verdursteten ...

Und das funktioniert auch, wenn man es kann.

Nein, es versagt, weil es nichts zu können gibt. Das ist längst widerlegter Esoterik-Quark.

Bist Du Anhängeri einer Religion, die Wünschelruten ablehnt?

Ach so, ich solchen Schablonen denkst Du ...

Kommentar-Direktlink Bullet· 20.12.11 · 12:55 Uhr

Ich habe gesagt, was zu sagen ist: wenn du nicht gerade auf einem Felsen stehst, ist überall im Boden Wasser. Läßt sich sehr schön an jeder Baustelle beobachten, weil rundherum immer Grundwasser abgepumpt werden muß. Das wird dann mit dicken Rohren zum nächsten Gulli geleitet. Immer.

Hier in Berlin ist Grundwasser besonders hoch, aber auch wenn es nicht so knapp unter der Oberfläche steht: zeig mir doch mal die Karte der unterirdischen Flüsse in Deutschland. die Wasserwerke der verschiedensten Kommunen und überhaupt viele Baufirmen würden sich brennend dafür interessieren.

Viel mehr kann man "zur Sache" schon nicht mehr sagen, weil beinah alles, was du so von dir gibst, in oben erwähnten Gulli gehört. Aber Glauben ist eben besser als Wissen, nech?

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 12:56 Uhr

Im Übrigen arbeitet mein Bruder im Hoch- und Tiefbau: Immer, wenn sie in den Boden gehen müssen, muss er eine Drainage legen, um das Wasser herauszubekommen. Und es kommt immer Wasser. Jedes Haus, das gebaut wird, muss gegen Grundwasser geschützt werden, weil das Wasser sonst im Keller steht oder den Boden durchfeuchtet.

Du --- redest --- Schwachsinn --- , Guido!

Deutsch genug?

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 12:56 Uhr

@ dietmar

Du kannst überall graben, und es kommt Wasser? Mann Du solltest das zu Geld machen. Das kann nicht jeder. Jetzt bin ich wirklich platt. In der Wüste reissen sie sich um solche Typen.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 12:59 Uhr

In der Wüste reissen sie sich um solche Typen.

Ich rede von Mitteleuropa. Habe ich ausdrücklich gesagt.

Dann soll Dein Professor in einen Wüstenstaat ziehen und dort Wasser suchen. Das ist sicher das Problem unserer Zeit, das nur mit Esoterik gelöst werden kann.

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 13:07 Uhr

@ dietmar

Ich halte fest. In ganz Mitteleuropa kann man an jeder Stelle einen Brunnen graben man findet immer Wasser. Schön langsam wird das nobelpreisverdächtig. Warum wissen das die Brunnenbau-Firmen nicht?

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 13:13 Uhr

Warum wissen das die Brunnenbau-Firmen nicht?

Die wissen das und leben davon, Brunnen zu bauen.

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 20.12.11 · 13:14 Uhr

@ Guido:

Warum hat Dein komischer Professor sich dann nicht schon längst die Million von James Randi geholt? Oder zumindest die 1000 Euronen von der GWUP (um die Kosten für das Flugticket in die Staaten zu verdienen)?

Es wurden schon etliche Wünschelrutengänger wissenschaftlich getestet - teilweise sogar mit von ihnen selbst entworfenen Versuchsaufbauten. Ergebnis: nix, nothing, nada, niente, rien, gor nüscht! Alle haben grandios versagt!

Kommentar-Direktlink Schlotti· 20.12.11 · 13:14 Uhr

@Guido:

Warum wissen das die Brunnenbau-Firmen nicht?
Die wissen das.

Die hier wissen das auch.

Sie wissen das nicht. (Wen wundert's...)

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 13:15 Uhr

@ dietmar

Und ganz gleich, wo sie graben, sie finden immer Wasser?`Hier kann man wirklich was lernen. Alle Achtung.

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 13:20 Uhr

@Dietmar

"Jedes Haus, das gebaut wird, muss gegen Grundwasser geschützt werden, weil das Wasser sonst im Keller steht oder den Boden durchfeuchtet."

Uiiiii, Vorsicht mit solchen Aussagen. Ich habe lange genug in der Bauwirtschaft gearbeitet, um sagen zu können, dass diese Aussage so viel zu unpräziese ist, um zu stimmen. Gegen Grundwasser, dass mit zu den Wassern gehört, die auch drückende Wasser genannt werden, muß erst abgesichert werden, wenn es höher als etwa drei Meter unter der Grasnabe reicht, dann aber sehr aufwendig durch eine Wanne aus Stahl (schwarze Wanne) oder durch eine Wanne aus wasserdichtem Beton (weiße Wanne). Man kann durchaus sagen, dass das Haus (auch mit Keller) wie in eine Badewanne hineingebaut wird, nur dass das Wasser sich hier nicht in , sondern außerhalb der Wanne befindet. Mit einer Drainage leitet man lediglich Oberflächenwasser ab, z.B. Regenwasser. Auch Regenwasser, dass von wasserundurchlässigen Schichten, z.B. Lehm, an das Haus herangeführt wird, muß in der Regel mit so einer Wanne von den Mauern ferngehalten werden.
Gegen lediglich versickerndes Regenwasser schützt auch eine spezielle Beschichtung
(z.B. Elefantenhaut) der Mauerteile, die unter der Erde liegen.
Und Aberglaube hin oder Aberglaube her, jede bessere Baufirma hat einen Wünschelrutengänger. Die werden für Tiefbauarbeiten für unverzichtbar gehalten.

Kommentar-Direktlink Wiener· 20.12.11 · 13:35 Uhr

@Miesepeter

"Und Aberglaube hin oder Aberglaube her, jede bessere Baufirma hat einen Wünschelrutengänger. Die werden für Tiefbauarbeiten für unverzichtbar gehalten."

Jau - ich habe selbst erlebt, wie sich einer meiner Probenehmer wegen diesem Aberglauben fast umgebracht hat. Der Knabe vertraute seiner Route um Kabel zu finden. Er hatte 30 Jahre Berufserfahrung. Der WUSSTE nach 30 Jahren einfach, wo die Dinger immer verlaufen.
Wasser hat er damit nie gesucht. Er wusste nach 30 Jahren selber, dass man in Mitteleuropa faktisch kaum ein Loch bohren kann, ohne auf Wasser zu stossen.

Kaum war er nicht auf der ueblichen Industriebrache eingesetzt, funktionierte das natuerlich nicht mehr. Da war seine Erfahrung nutzlos. Leider glaubte er immer noch an seine Rute. Und wenn wir ihn nicht im letzten Moment aufgehalten haetten, haette er genau in eine Starkstromleitung gebohrt. Da fehlten kaum 5 cm. Das ist nur ein harmloser Aberglaube, solange er nicht ernst genommen wird!

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 13:43 Uhr

@Wiener

Ja, es gibt auch Wünschelrutengänger, die glauben, dass man damit auch anderes als frei fließendes Wasser finden kann. Ist wohl manchmal lebensgefährlich, diese Einstellung.

Kommentar-Direktlink Wiener· 20.12.11 · 13:50 Uhr

Exakt. Und die Grenze von harmlosen zu gefaehrlichem Aberglauben ist da schwer zu ziehen. Wenn meine Zauberrute unwidersprochen bei A eingesetzt werden kann - warum dann nicht bei B?

Kommentar-Direktlink Dietmar· 20.12.11 · 14:07 Uhr

@miesepeter3: Sehr feine Diffenzierung, nett.

Es ist komplett unerheblich, ob es stimmt, dass Wünschelruten-Gänger als unverzichtbar gehalten werden. Viel praktizierter Aberglaube macht ihn nicht wahrer.

Ja, es gibt auch Wünschelrutengänger, die glauben, dass man damit auch anderes als frei fließendes Wasser finden kann.

Darüber sollten sich die Ruten-Gänger aber einigen können, wenn es dieses Phänomen tatsächlich gibt, oder? Entweder funktioniert mit höherer Sicherheit als die Wahrscheinlichkeit hergibt oder eben nicht. Wieder ein schönes Indiz, dass das Ganze nur eine esoterische Glaubensfrage ist.

Übrigens finde ich "frei fließendes Wasser" immer ganz leicht und ohne Rute. Meistens nenne ich soetwas dann einen Fluss oder Bach.

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 14:08 Uhr

@Wiener

Weil A + B eben nicht gleich C ist.

Kommentar-Direktlink Wiener· 20.12.11 · 14:15 Uhr

@Miesepeter
Yepp. Und Q-S ist nicht Y/V. Formuliers fuer mich bitte nochmal anschaulicher....
Mal fuer nen Geowissenschftler uebersetzt. Was bedeutet in diesem Zusammenhang frei fliessend?

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 14:17 Uhr

@ Dietmar

"Übrigens finde ich "frei fließendes Wasser" immer ganz leicht und ohne Rute. Meistens nenne ich soetwas dann einen Fluss oder Bach."

Das kann jeder Depp, aber wie ist es mit fließendem Wasser in vier Meter Tiefe?
Mit dem Ohr auf der Grasnabe lauschen? Hört man allenfalls das Gras wachsen.
Bodenfeuchtigkeit messen? In einem richtig trockenem Sommer kann der Boden bis in 2 m Tiefe völlig ausgetrocknet sein.
Manchmal hilft eben nur graben und nochmal graben. Oder eben eine Wünschelrute, wie andere meinen. Und manchmal klappt auch beides nicht. Und über wahr und unwahr habe ich noch kein Wort verloren.

Kommentar-Direktlink Bullet· 20.12.11 · 14:24 Uhr

@Guido:

Ich halte fest. In ganz Mitteleuropa kann man an jeder Stelle einen Brunnen graben man findet immer Wasser. Schön langsam wird das nobelpreisverdächtig.
a) wo ist das der Nobelpreis?
b) GANZ Mitteleuropa? Ja, du Held. Du darfst jetzt sagen "haha, auf dem Gipfel der Zugspitze aba niihiiich!!"
Was du jetzt nur noch "vergessen" hast, ist die Angabe der durch eine Bohrung zugänglichen Wassermenge. Einen Brunnen baut man nämlich nur dort, wo *genügend* Wasser ist - und dieses *genügend* ist abhängig von dem, der den Brunnen bauen läßt.
Das heißt aber nicht, daß es *gar kein* Wasser gibt, wo man keine Brunnen baut.

Kommentar-Direktlink Bullet· 20.12.11 · 14:26 Uhr

@mp3:

Das kann jeder Depp, aber wie ist es mit fließendem Wasser in vier Meter Tiefe?
Eine Pipeline? Hauptleitung für den Industriepark, an dessen Zaun du stehst?

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 14:27 Uhr

@Wiener

"Was bedeutet in diesem Zusammenhang frei fliessend?"
Bin weder Geowissenschaftler noch Geomant, noch Wünschelrutengänger, daher kann ich nur ausführen, was man in der Bauwirtschaft für frei fließend hält:
Frei fließend ist alle Wasserbewegung zwischen waagerecht und senkrecht, die nicht durch Hindernisse gestoppt wird. Das kann sowohl ein Fluß/Bach sein, wie auch nur zeitweilig auf dem Boden fließendes Wasser nach einem starken Regen. Auch unterirdische Wasserläufe, meinetwegen auch unterirdischer Bach zu nennen, zählen dazu. Unterirdische Flüsse sind da weit seltener und in der Regel kein Thema beim Hausbau, außer vielleicht bei einem Wolkenkratzer mit 14 Untergeschossen.
Das mag nicht sehr wissenschaftlich sein, aber für die Praxis reicht`s.

Kommentar-Direktlink klauszwingenberger· 20.12.11 · 14:32 Uhr

"Fließendes Wasser" gibt's in Flüssen und Bächen und ansonsten in Bad und Küche. Sehr selten in unterirdischen Klüften. Aber sonst fließt da unten nichts. Es schwappt allenfalls gaaanz langsam.

Kommentar-Direktlink Wiener· 20.12.11 · 14:36 Uhr

@Miesepeter

ok - also im Grunde alles was draussen so ueber oder unter der Erde fliesst. Wenn keine Hoehle unter deinem Haus ist, wirst du da allerdings keine unteririschen Baeche finden. Grundwasser ist immer grossflaechig verteilt. Die beruehmte "Wasserader" ist eher ein running gag.

Ich finde es ja humoristisch ok, wenn du hier sportlich als Miesepeter ohne inhaltliche Festlegung auftrittst. Das klappt natuerlich nur, weil du bewusst mit dem Eindruck spielst, dass an der Rutengeherei was dran sein koennte. Aber ich bin da - wegen oben beschriebenem Fall - etwas empfindlich. Solche sprachlichen Verrenkungen werden gerne als Zuspruch empfunden. Hier hilft nur die klare Aussage, dass da nichts dran ist.

Und um Wasser in 4m Tiefe zu finden reicht eine einfache Bohrung. Wenn kein Wasser da ist, kann man am Profil trotzdem sehen, ob es manchmal hoeher steht (wenn dein Baugeologe das nicht kann, sollte das bitte die Ausnahme bleiben). Im ersten Schritt auch gerne die oertliche hydrogeologische Karte aus der Buecherei oder dem Stadtarchiv. Rutengeher finden nur freifliessende Gelder….

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 14:37 Uhr

@Bullet

"Eine Pipeline? Hauptleitung für den Industriepark, an dessen Zaun du stehst?"

Ich sags Erwachsenen meist nur ungern, aber lesen hilft manchmal.

"Übrigens finde ich "frei fließendes Wasser" immer ganz leicht und ohne Rute. Meistens nenne ich soetwas dann einen Fluss oder Bach."

Das war der Ausgangspunkt. Es gibt auch frei fließendes Wasser unter der Erde ohne Rohre! Ja, doch doch. Wenn mehr oder regelmäßig fließend kann man es auch einen unterirdischen Bach/Fluß nenen. Wenn es nur auf wasserundurchlässigen Schichten z.B. nach einem Starkregen passiert, ist es "nur" temporäres drückendes Wasser.
Kann sehr heimtückisch für Häuslebauer sein. Bauen im trockenen Sommer, weit und breit kein Wasser und im Herbst einen halben Meter Wasser im Keller und noch schlimmer, nasse Wände.

Kommentar-Direktlink Roland· 20.12.11 · 14:45 Uhr

"Gaaanz langsam" bewegen sich die Kontinente.
Wasser fließt schon, auch in Porenwasserleitern, deutlich schneller.

Kommentar-Direktlink Wiener· 20.12.11 · 15:01 Uhr

@Miesepeter

Jetzt bin ich verwirrt. Staugrundwasser - etwa auf grossflaechigen Tonlinsen - ist nicht freifliessend? Wird sowas jetzt nicht von Ruten gefunden?

Dass das heimtueckisch ist, stimmt allerdings. Daher: Immer das Bodenprofil untersuchen! Geht auch, wenns trocken ist!

"Unterirdischer Fluss" ist eine ziemlich irrefuehrende Bezeichnung fuer die ueblichen grossflaechigen Wasserbewegungen. Als Fachwort ist es nicht vorhanden und bei Laien erweckt es falsche Assoziationen.

@Roland

Kommt drauf an. Man redet da schon von „Fliessen“. Aber das hat natuerlich nichts mit dem alltaeglichen Sprachgebrauch zu tun. Bei 30 cm oder auch 2 m pro Tag wuerde der Normalmensch eher von „Sickern“ sprechen. Ist son klassischer Fall, wo die Fachsprache von der alltaeglichen Sprache abweicht.

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 16:04 Uhr

@Wiener

Äh, jetzt´bin ich auch verirrt. Wenn es sich staut, fließt es doch nicht mehr, oder?
Was alles von Ruten "gefunden" oder nicht gefunden wird kann ich Dir leider nicht sagen, bin selbst kein Rutengänger und da etwas überfragt. Außerdem gehe ich davon aus, dass Du Rutengehen eh für Quatsch hältst, also was soll`s?
Bodenprofil untersuchen kann ganz schön teuer werden, können sich manche Häuslebauer gar nicht leisten, da hilft oft auch einfach mal die Befragung der Nachbarn, die da schon vor langer Zeit gebaut haben.
Und was die unterirdischen Flüsse angeht, so war das schon wörtlich gemeint. Wenn Du mal unter Pegnitz googelst, wirst Du so einiges über Flüsse, die streckenweise auch mal unterirdisch fließen, entdecken können. Ob man die dann noch Fluß nennt oder anders, ist mir ziemlich wurscht. Ein jeder weiß, was ein unterirdischer Fluß ist.
Kommt aber zugegebenermaßen sehr selten vor.

Kommentar-Direktlink Bullet· 20.12.11 · 16:15 Uhr

@mp3:

Das war der Ausgangspunkt. Es gibt auch frei fließendes Wasser unter der Erde ohne Rohre! Ja, doch doch. Wenn mehr oder regelmäßig fließend kann man es auch einen unterirdischen Bach/Fluß nenen.
vs.
Bin weder Geowissenschaftler noch Geomant, noch Wünschelrutengänger

btw: ein Fluß hat klare Ufer. Wenn das auf unterirdische Wasserbewegungen nicht zutrifft, dann ist deine Bezeichnung unzutreffend und suggeriert etwas, was nicht existiert.

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 16:18 Uhr

ich verstehe nicht, warum alte Methoden, die sich bewährt haben, durch Neue nicht einfach ergänzt und ausgebaut werden. Warum führt man einen Krieg dagegen. Das ist doch pure Eitelkeit. Das dient doch nur dem Ego oder wenns wie in unserem Falle
ein beamteter Wissensgschaftler ist, der Absicherung der eigenen Position.
Der Wahrheit sicher nicht.

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 16:34 Uhr

@bullet

"btw: ein Fluß hat klare Ufer."

So.so, aha.
Definiere doch mal "klare Ufer" für den Kongo oder Amazonas in der Regenzeit. Oder von mir aus den Rhein wärend der Scheeschmelze.
Meinst Du das wirklich ernst, oder willst Du mir bloß ans Bein pinkeln?


Kommentar-Direktlink Wiener· 20.12.11 · 16:46 Uhr

@Miesepeter

Oh je – Stauwasser. Das staut sich nicht wie vor einer Staumauer, sondern liegt auf der Tonlinse drauf. Dass das Staugrundwasser heisst, bedeutet nicht, dass sich da nichts ruehrt. Stauwasser auf Tonlinsen fliesst genau wie anderes Grundwasser auch - bis es weg ist und abhaengig von der Neigung der Tonlinse. Am Ende bleiben da son paar Reste zurueck – aber ich vermute mal, dass du das nicht so differenziert gesehen hast. Wenn ich also mit ner Rute bewegtes Wasser finde, muesste ich das auch finden.

Dass ICH das fuer Quatsch halte ist klar. DU hast aber oben mit dem freifliessenden Wasser angefangen. Also gehe ich davon aus, dass das seinen Grund hatte. Aber vielleicht natuerlich auch nicht - eigentlich hast du dazu ja in mehreren posts eh keine Meinung geaeussert. Was ich davon halte, habe ich auch schon gesagt.
Damit bestaetigst du leider die Guidos dieser Welt. Und die reden das dann ahnungslosen Haeuslebauern ein.

Ein Bodenprofil ist eigentlich gar nicht so teuer. Vor dem Hausbau braucht man eh ein Baugrundgutachten. Wenn der Bautraeger das nicht vorliegen hat, wuerde ich mir einen anderen suchen. Wenn einem das zu teuer ist, traegt man eben das Risiko. Dann soll man das Risiko aber bewusst eingehen. Und niemand soll diesen Menschen einreden, dass Rutengehen, Pendeln oder Aehnliches eine Alternative waere.

Und ja – in unterirdischen Hoehlen fliessen Fluesse (sagte ich schon). Manchmal versickern Fluesse im Karst. So selten, dass es immer eine Exkursion wert ist! Wir sind uns aber doch einig, dass der Rutengaenger nicht von der Pegnitz spricht, wenn er irgendwelche Wasseradern diagnostiziert? Das Werfen von Nebelkerzen mag ein netter Zeitvertreib sein – spielt den Esos aber in die Haende….

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 17:00 Uhr

@Wiener

Also, der Dietmar (weiter oben) hat damit angefangen. Er hat behauptet, dass
j e d e s Haus vor Grundwasser geschützt werden müsse. Daraufhin habe ich "jedes" ein wenig eingeschränkt und die in der Bauwirtschaft gängigen Methoden des Schutzes vor Wasser aufgeführt und auf in der Erde vorkommendes Wasser hingewiesen, wahrscheinlich nicht mit der wissenschaftlichen Korrektheit, die ein Geowissenschaftler so fordert. Auf dem Bau hätte mich jeder verstanden.
Ich habe weiterhin bestätigt, dass es in vielen Baufirmen Rutengänger gibt, oder bei Bedarf engagiert werden. Über Sinn und Unsinn solcher Vorgänge habe ich gar nicht gesprochen. War auch nicht mein Anliegen, sondern ich wollte lediglich Dietmar ein wenig Buwirtschaft im Zusammenhang mit Wasser im Boden erklären.
Apropos Nebelkerzen, kein Mensch hat behauptet, dass irgendwer mit Wasseradern unterirdische Flüsse meint. Der Unterschied sollte eigentlich klar sein.

Kommentar-Direktlink Bullet· 20.12.11 · 17:02 Uhr

@mp3:

Definiere doch mal "klare Ufer" für den Kongo oder Amazonas in der Regenzeit. Oder von mir aus den Rhein wärend der Scheeschmelze.
Jeder weiß doch, was ein Ufer ist. Du etwa nicht? Niemand hat gesagt (und kann das auch gar nicht, wenn er ernstgenommen werden möchte), daß eine Uferlinie für immer und ewig fest ist.
Meinst Du das wirklich ernst, oder willst Du mir bloß ans Bein pinkeln?
Was kann ich denn dafür, daß du nur Mumpitz schreibst? Obwohl du es eigentlich besser wissen solltest. Du kommst mir manchmal vor wie der Türpe.



Guido, hör doch mal auf zu jaulen.
ich verstehe nicht, warum alte Methoden, die sich bewährt haben, durch Neue nicht einfach ergänzt und ausgebaut werden. Warum führt man einen Krieg dagegen.
"alte Methoden", die sich bewährt haben, heißen "Wissenschaft und Technik". Du sprichst ulkigerweise ausschließlich von alten Methoden, die sich eben nicht bewährt haben. Dieser "Krieg", von dem du da faselst, heißt "Bildung" und "Aufklärung". Daß dabei die Dummheit drunter leiden muß, ist ein sehr willkommener Effekt. Aber stimmt ja, du glaubst ja auch, daß Forscher nur auf Gebieten forschen, die schon erforscht sind. Weil sie sich da sicher fühlen. Muaha.

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 17:10 Uhr

@Bullet

noch mal von vorne:
"ein Fluß hat klare Ufer."

Klar in diesem Zusammenhang heißt, das die Uferline jederzeit zu erkennen ist und das über einen bestimmten Zeitraum, der über Tag oder Woche hinausgeht kann.
Das gibt es auch unter der Erde. (wie oft oder selten ist hier nicht die Frage).
Willst Du jetzt eine neue Semantik einführen, nur um Recht zu behalten?

Kommentar-Direktlink Bullet· 20.12.11 · 17:20 Uhr

Brauch ich nicht.

Auch unterirdische Wasserläufe, meinetwegen auch unterirdischer Bach zu nennen, zählen dazu.

Kommentar-Direktlink Wiener· 20.12.11 · 17:20 Uhr

@Miesepeter

Ich habs mir nochmal durchgelesen. der Begriff "frei fliessendes Wasser" kam von dir:
"Ja, es gibt auch Wünschelrutengänger, die glauben, dass man damit auch anderes als frei fließendes Wasser finden kann. "
Und dein Schlussstatement zu den Wuenschelrutengaengern war zumindest so formuliert, dass man es als Autoritaetsargument verstehen konnte.
Dass im Rahmen einer Diskussion ueber Rutengeher bei "unterirdischen Fluessen" nicht an die Pegnitz gedacht wird, ist wohl auch klar?
Natuerlich zerfasern diese Diskussionen immer sehr schnell.....

Wenn du im Grunde mit dem ganzen Rutengehen, Wasseradern und aehnlichem auch nichts am Hut hast, muessen wir hier natuerlich nicht sinnlos im Kreis diskutieren.

Mal aus Interesse (weil ich es noch nicht erlebt habe). Hast du es tatsaechlich erlebt, dass Rutengeher Bohrungen ersetzt haben? Wurden die Kunden darueber informiert?

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 20.12.11 · 17:33 Uhr

@ Bullet:

Guido, hör doch mal auf zu jaulen.

Wie kriegte man doch noch gleich einen Troll dazu, zu bellen, wie ein Hund? Ach ja... Benzin drübergiessen, brennendes Streichholz dranhalten... WUFF!!!

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 17:51 Uhr

@ noch'n Flo

Richtig Flo, schön langsam zeigt der Herr Doktor sein eigentliches Gesicht.
Benzin drauf auf den Kritiker und anzünden. Wenn man bedenkt dass Freistetter
mich wegen eines Nazi-Vergleiches ausgeschlossen hat, sind solche Meldungen natürlich schon interessant.

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 20.12.11 · 18:46 Uhr

@Wiener

"Mal aus Interesse (weil ich es noch nicht erlebt habe). Hast du es tatsaechlich erlebt, dass Rutengeher Bohrungen ersetzt haben? Wurden die Kunden darueber informiert?"

Also gut, für Dein Interesse. Wir, also die Baufirma, bei der ich tätig war, hatten keinen Rutengänger. Aber der öffentliche Wasserversorger hatte einen Rohrleitungsbau in Rechtsform GmbH. Und deren Geschäftsführer war so ein Rutengänger. Immer, wenn wir zum Beispiel auf einem alten Bauernhof einen Neubau errichten sollte, z.B. als Altenteil, mußten wir bei Aussachtungsarbeiten vorsichtig sein, weil auf diesen alten Höfen, zum Teil noch mit eigenen Brunnen, die Wasserrohre kreuz und quer verlegt wurden und kein Mensch mehr wußte, wo da welche lagen. Zeichnungen gab es schon gar nicht. Dann wurde eben dieser Rutengänger geholt, der lief mit zwei rechtwinklig verbogenen Schweißdrähten dann nach nur ihm verständlichen Muster über das fragliche Gelände und behauptete dann, dass da oder dort ein Wasserrohr verlegt sei, noch mit oder ohne Wasserführung. Es ging die Mär, dass er sich nie geirrt hat. Eine wissenschaftliche Untersuchung darüber wurde nie angestellt. Der Typ ist schon lange in Rente, jetzt macht das einer mit einem Metalldetektor, Erfolgsquote angeblich bei nur 40%.

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 20.12.11 · 18:50 Uhr

@ Guido:

Wenn es sich denn um berechtigte Kritik handeln würde...

Aber wenn jemand mit derartiger Penetranz Schwachsinn von sich gibt, aus einem abgrundtiefen Hass auf alle Wissenschaften/-ler, dann muss er auch Gegenwind abkönnen. Trolle verstehen halt nur eine Sprache: die Keule!

Kommentar-Direktlink Guido· 20.12.11 · 20:21 Uhr

@ noch'n Flo

Und Du bist der, der das festellt, ob es sich um berechtigte Kritik handelt oder ncht.
Dr.Flo, das Mass der Dinge. Sag, kommst Du dir da nicht lächerlich vor?
Es ist nicht zu ändern. Wenn einer begabt ist kann er mit der Wünschelrute Wasser feststellen. Ob Dir das in den Kram passt oder nicht, ist nicht entscheidend.

Kommentar-Direktlink Martin· 20.12.11 · 21:30 Uhr

Es ist erstaunlich, wie diese Diskussion verläuft.
Ausgehend von den 10 Thesen (?) startete Guido

Aber so ist das halt bei vielen Sachen. Eine Jungfrau sollte nicht übers Kinderkriegen reden.

mit einem inhaltlich unsinnigen Statement. Es dient nur der Provokation, die offenkundig gut gelungen ist und von Wasseradern über den Tiefbau, die Kontinentalverschiebung, deutschem Nationalismus bis zur Keule als Waffe führt.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 21.12.11 · 00:19 Uhr

Also, der Dietmar (weiter oben) hat damit angefangen. Er hat behauptet, dass j e d e s Haus vor Grundwasser geschützt werden müsse.

Das ist leicht aufgeklärt: Da hat "der" Dietmar den Begriff "Grundwasser" offenbar etwas lax und fachlich nicht korrekt gehandhabt. Was ändert das daran, dass Wasser quasi überall im Boden ist und Wünscheln damit Unsinn? Was ändert das daran, dass sich die Wünschelruten-Szene offenbar nicht einig ist, was sie genau finden kann? Du sagst "frei fließendes Wasser" und redest von unterirdischen Flüssen, die es aber nur in besonderen Fällen gibt und um die es üblicherweise gar nicht geht, wenn man von "Wasseradern" schwurbelt. Ich weiß aber von überzeugten Wünschelruten-Gehern, dass sie Wasser, Metall, Edelsteine, Stromleitungen und Erdstrahlen zu finden können für sich beanspruchen.

Also was hat Dein Einwand gebracht, mp3? Nichts. Der Streit um des Kaisers Bart um ein wenig Rechthaberei zu betreiben.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 21.12.11 · 00:22 Uhr

Wenn einer begabt ist kann er mit der Wünschelrute Wasser feststellen.

Nein.

Kommentar-Direktlink Martin· 21.12.11 · 08:13 Uhr

Umgekehrt betrachtet kommt man:
von der Keule als Waffe - über den deutschen Nationalismus - die Kontinentalverschiebung - und den Tiefbau - direkt zu den Wasseradern und Wünschelruten?
Man könnte versucht sein daraus jetzt irgend eine Schlussfolgerung zu
ziehen - aber nein.

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 21.12.11 · 08:25 Uhr

@ Guido:

Wenn einer begabt ist kann er mit der Wünschelrute Wasser feststellen.

Und wenn Du es noch so oft versuchst - Du kannst solchen Schwachfug nicht herbeireden.

Ob Dir das in den Kram passt oder nicht, ist nicht entscheidend.

Genau!

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 21.12.11 · 09:01 Uhr

@Dietmar

"....um ein wenig Rechthaberei zu betreiben."

Schreiben deswegen nicht alle hier?

Kommentar-Direktlink Dietmar· 21.12.11 · 09:07 Uhr

Schreiben deswegen nicht alle hier?

Nein.

(Ich liebe ja einfache Fragen ...)

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 21.12.11 · 09:22 Uhr

@Dietmar

"Ich liebe ja einfache Fragen ..."

Ich auch. Aber die erfordern meist die kompliziertesten Antworten.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 21.12.11 · 09:28 Uhr

Ich auch. Aber die erfordern meist die kompliziertesten Antworten.

Diese nicht.

(Ich stelle das jetzt mal ein, weil ich Deine Rechthaberei nicht weiter füttern will.)

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 21.12.11 · 09:42 Uhr

@ mp3:

Schreiben deswegen nicht alle hier?

So, Du schreibst jetzt 100x: "Ich soll nicht von mir auf andere schliessen." Aber ohne Copy/Paste.

Aber die erfordern meist die kompliziertesten Antworten.

Nö, eigentlich nicht. Und ansonsten ist im Zweifel ja "42" sowieso immer richtig.

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 21.12.11 · 10:35 Uhr

@noch`n Flo

"So, Du schreibst jetzt 100x: "Ich soll nicht von mir auf andere schliessen." Aber ohne Copy/Paste."

Zählt das auch, wenn das meine Sekretärin macht?

"Und ansonsten ist im Zweifel ja "42" sowieso immer richtig."

Jaja, der Sinn des Lebens und die Textaufgaben. Seufz.

Kommentar-Direktlink Ungeduldiger· 22.12.11 · 03:15 Uhr

Ich bewundere ja die Geduld der Vernünftigen hier und auch überall sonst, wo mit Esoterikern oder sonstigen Spinnern und Anhängern verrückter Ideen "diskutiert" wird.

Diese Leute werden ihre Meinung nicht ändern! Sie sind für vernünftige Argumente nicht (mehr) zugänglich.

Ich kenne den Impuls zu diskutieren weil einem bei so viel Unsinn ja fasst der Kragen platzt und man kaum anders kann als zu versuchen Ihnen die Fakten nahezubringen.

ABER ES IST ZEITVERSCHWENDUNG! Und wahrscheinlich ist das auch allen klar.


Was ist also der Punkt meines Kommantars?

Nutzt eure Zeit doch sinnvoller! Vergesst nicht, im Gegensatz zu den Esoterikern (da schließe ich Religion mal mit ein) erwartet uns Rationalisten KEIN Leben nach dem Tod! ;-)

Dass heißt, die kostbare Zeit, die wir auf diesem Planeten leben, ist alles was wir haben.

Also verschwendet sie doch nicht mit "Diskussionen", die euch nur einen roten Kopf und um den Verstand bringen, und die bei den Esos/Indoktrinierten null Eindruck oder Wirkung hinterlassen.

:-x

Kommentar-Direktlink Dietmar· 22.12.11 · 09:47 Uhr

@Ungeduldiger: Du hast irgendwie ja Recht, und so denke ich auch manchmal. Aber: würde man das tun, gewönne der Blödsinn immer. Und das ist leider kein harmloser Blödsinn, sondern ein die Gesellschaft unterminierender, wenn man es mal ganz plakativ ausdrücken will. Ich halte es auch für nicht selten lebensbedrohlich, wenn jemand eine esoterische Weltsicht verbreitet. Oft ist das auch schlicht diskriminierend.

Gegen die Esoteriker, die es eigentlich besser wissen aber mit diesem Müll Geschäfte machen, kann man wenig tun; die halte ich für zu skrupellos, als dass sie sich an diesem Punkt ändern. Es gibt auch vielleicht Leute, die solche Art von Glauben irgendwie brauchen. Aber aus meinem persönlichen Umfeld heraus kann ich sagen, dass man schon die überzeugen kann, die auf diesen Blödsinn nur hereingefallen sind. Und um die geht es mir.

Und ich nehme dieses Problem in gewisser Weise, auch aufgrund eigener Erfahrung, persönlich, weshalb ich mich, wenn ich die Zeit dafür habe, mit diesem Quark auch auseinandersetzen will. Mich zwingt niemand, ich habe eine dezidierte Meinung, die ich versuche, sehr deutlich darzustellen.

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 22.12.11 · 10:16 Uhr

@Ungeduldiger

Wenn wir mal davon ausgehen, dass es einige wenige (gemessen am Gesamtbild) Esoteriker gibt, die überzeugt sind von ihren Kenntnissen und es solche Kenntnisse s tatsächlich gibt, dann leiden diese unter den vielen Betrügern auf diesem Gebiet und auch unter den unsäglichen Aussagen von sehr engagierten, aber ahnungslosen Möchtegernesoterikern. Eine Aufklärung über die betrügerischen Absichten der einen und der Verbreitung von Unsinn der anderen wird auch von den "Echten" gerne gesehen und zum Teil selbst betrieben. Dabei wollen wir uns jetzt mal nicht darüber streiten, ob es echte Erkenntnisse der Esoterik überhaupt gibt. Deshalb sehe ich die Bemühungen um Aufklärung hier und anderswo durchaus positiv. Dass es da die eine oder andere Übertreibung gibt, nehme ich durchaus in Kauf.

@ Dietmar

"Mich zwingt niemand, ich habe eine dezidierte Meinung, die ich versuche, sehr deutlich darzustellen."

Genau!

Kommentar-Direktlink Dietmar· 22.12.11 · 11:58 Uhr

Wenn wir mal davon ausgehen, dass ... es solche Kenntnisse s tatsächlich gibt,...

Wenn man davon ausgeht, dass es tatsächlich Bewohner von Zelda gibt, die sich täglich per Channeling mit mir austauschen ... ach, was soll´s.

Man kann von jedem Blödsinn "mal ausgehen". Das macht ihn nicht wahrer.

Kommentar-Direktlink Wiener· 22.12.11 · 12:00 Uhr

Hey - soll das heissen du kannst echte und falsch unsichtbare Freunde nicht unterscheiden? :-)

Kommentar-Direktlink Dietmar· 22.12.11 · 12:09 Uhr

Ich glaube jedenfalls, die Zeldaer meinen es gut mit mir ... Ó.ò

Kommentar-Direktlink Bullet· 23.12.11 · 09:05 Uhr

@mp3:

Eine Aufklärung über die betrügerischen Absichten der einen und der Verbreitung von Unsinn der anderen wird auch von den "Echten" gerne gesehen und zum Teil selbst betrieben.
Hmmm. Ein Lügner bezichtigt einen anderen Lügner der Lüge, behauptet dabei aber (lügnerisch), selber nicht zu lügen. Ich freu mich schon auf die Beweisführung, die es dem klagenden Lügner ermöglicht, die wahre Lüge von der erlogenen Lüge zu trennen.
Anders gesagt: findest du einen wirtschaftlich orientierten Eso, der brauchbare Leitfäden herausgibt, wie man beispielsweise Scharlatane von echten Geistheilern unterscheiden kann?

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 23.12.11 · 10:14 Uhr

@Bullet

"http://www.psi-infos.de/vorsicht_geistiges_heilen.html"

Würde das Deinen Ansprüchen genügen?

Kommentar-Direktlink Martin· 23.12.11 · 11:30 Uhr

@basilius: Wo ist der Unterschied?
Ein Wissenschaftler bezichtigt einen anderen Wissenschaftler des Diebstahls von geistigem Eigentum, behauptet dabei aber fälschlicherweise selbst der Urheber zu sein.
Anders gesagt: Er wird als wirtschaftlich orientierter Wissenschaftler gefunden, der sogleich eine Firma gründet, diese alles patentieren lässt und mit dem verdienten Geld danach auch die Forschung fördert?

Kommentar-Direktlink Dietmar· 23.12.11 · 12:05 Uhr

@Martin: Der Unterschied liegt in der Überprüfbarkeit. Dass möglicherweise Wissenschaftler andere Wissenschaftler zu übervorteilen versuchen, hat damit gar nichts zu tun.

@mp3: Das genügt keinen Ansprüchen. Na gut, Deinen vielleicht ...

Kommentar-Direktlink Bullet· 23.12.11 · 12:19 Uhr

@mp3:
achdugrünekacke. Aber nein. *schüttel* Bäh. Pfui.

Nee, du. Da mußt du schon mit etwas besserem kommen als einer Werbeveranstaltung für Bücher.

Kommentar-Direktlink Martin· 23.12.11 · 13:02 Uhr

@Dietmar: überprüfbar nützt gar nichts, solange nicht tatsächlich überprüft wird. Selbst Dissertationen, wo man ja annehmen darf, dass trotz aller Betrügereien zumindest einmal ernsthaft gearbeitet wird, stellen sich zunehmend als billig gekauft heraus.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 23.12.11 · 15:11 Uhr

@Martin: Ja, es ist eine böse Welt ...

Deshalb ist auch jede Behauptung gleich viel wert ...

Kommentar-Direktlink Basilius· 23.12.11 · 19:00 Uhr

@Martin

@basilius: Wo ist der Unterschied?
Häääh???
Was für'n Unterschied?
Und was hab ich damit zu tun?
0_0


Aber wenn ich schon mal da bin, dann kann ich ja noch auf die Süddeutsche verlinken. Die haben das eigentliche Artikel-Thema jetzt auch aufgegriffen:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/esoterik-an-deutschen-hochschulen-lasst-die-nymphen-tanzen-1.1240704

Kommentar-Direktlink Yves· 23.12.11 · 23:44 Uhr

Täusche ich mich, oder herrscht hier tatsächlich eifriges Tomaten- und faule Eier-werfen vor? Ich kann hier nur eines beobachten: eine Gruppe stellt sich über die andere, völlig gleich ob Esoteriker oder Wissenschaftler, Hauptsache mit hämischen Gelächter mit dem Finger auf die anderen zeigen und sich furchtbar erleuchtet vorkommen, sei es in der einen oder anderen Richtung. Das übliche Gerangel seit eh und je, nur mit vielleicht etwas moderneren Methoden als die gute alte Steinzeitkeule. Ich bin diesen ständigen Wettbewerb leid. Wie wäre es denn mal mit einem Konsens zur Abwechslung? Aber nein, da sträuben sich ja den erleuchteten Wissenschaftlern hier die Nackenhaare zu Berge. Ich sage keineswegs, daß ich Skepsis ablehne, aber ich bin allem gegenüber skeptisch, sei es Esoterik, Religion oder eben Wissenschaft. Wie heißt es so schön: die wissenschaftlichen Errungenschaften von heute sind die Irrtümer von morgen.
Aber jetzt werde ich mich nicht weiter in der ach so reifen 'Diskussion', die sich vor allem gewählter Polemik mehr oder weniger einwandfreien Ausdrucks bedient, einmischen. Die hohen Herrschaften können und werden nun weiter mit Gemüse werfen, jegliche Diskussion mit den ach so dümmlichen Esoterikern oder sonstigem religiös oder anderweitig spirituell angehauchtem Gesindel weiter verweigern, auf daß der Ruf ja nicht leiden möge. Immer schön an der vordefinierten Oberfläche bleiben und ja nicht tiefer schürfen.
Jeder Mensch sieht nur das, was er sehen will; sei es ich, du, alle Esoteriker und ebenso die Wissenschaftler. Hört endlich auf, Euch von dieser menschlichen Eigenart freizusprechen und die Wissenschaft als Eure ganz persönliche Bibel zu erklären, denn auch das hat religiöse Züge, vielleicht eben im gegenüberliegendem Schläfenlappen ausgelöst. Bei all den hier anwesenden Intelligenzbestien werde ich wohl kaum deutlicher werden müssen, was ich damit ausdrücken will.

Kommentar-Direktlink fatmike182· 24.12.11 · 00:23 Uhr

@ Yves
Zufall! Leute die skeptisch gegenüber wissenschaftlichen Ergebnissen sind nennt man häufig auch Wissenschaftler. Vielleicht ist dir einfach der kleine Unterschied entgangen, ob Dinge trotz Widerlegung als absolute Wahrheit präsentiert und verkauft werden, oder ob man sich davor mal fragt "ja kann denn das überhaupt stimmen, was ich da behaupte".

Jeder Mensch sieht nur das, was er sehen will; sei es ich, du, alle Esoteriker und ebenso die Wissenschaftler. Hört endlich auf, Euch von dieser menschlichen Eigenart freizusprechen […]

die Phase mit Augenzuhalten um plötzlich zu verschwinden dauert eigentlich nicht so lange an. Ist Reflektieren nicht bisschen menschlicher als neurotisch an seinen.

sry, aber ist dir auch entgangen, dass es nicht nur um bloßes Werbesprech aus Waschmittelwerbespots geht, sondern um Inhalte die an eigentlichen Wissensvermuttlungseinrichtungen behauptet werden?

Kommentar-Direktlink fatmike182· 24.12.11 · 00:31 Uhr

(hoppala: Satzteilnachreichung
"Ist Reflektieren nicht bisschen menschlicher als neurotisch an seinen" sich selbst eingeredeten Mantras festzuhalten?.)

Kommentar-Direktlink Dietmar· 24.12.11 · 00:52 Uhr

@Yves: Da ist ja mal wieder einer: Ein überlegener Checker, der den Bogen raus hat! Der weiß, wie das Spiel läuft! Der erkannt hat: Eigentlich hat keiner so wirklich Recht, oder jeder so ein bisschen, und man muss doch konsensfähig sein.

Komm mal runter von Deinem hohen Ross und schalte die Grübellinse ein: Entweder gibt es überprüfbare Phänomene oder nicht. Es ist überprüfbar, dass Wünschelruten-Gehen nicht funktioniert.

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 24.12.11 · 01:42 Uhr

@ Yves:

völlig gleich ob Esoteriker oder Wissenschaftler

Und genau da liegt Dein Fehler.

Zur Erinnerung:
Wissenschaftler = glaubwürdig (weil mit Beweisen agierend)
Esoteriker = unglaubwürdig (weil nur herumschwafelnd)

Kommentar-Direktlink Basilius· 24.12.11 · 09:22 Uhr

@Yves

Täusche ich mich, oder herrscht hier tatsächlich eifriges Tomaten- und faule Eier-werfen vor?.....
Bei all den hier anwesenden Intelligenzbestien werde ich wohl kaum deutlicher werden müssen, was ich damit ausdrücken will.
Um es möglichst kurz zu machen:
Ja, Du täuschst Dich.
Und zwar gewaltig, weil Du gar nicht begriffen hast, um was es hier geht.
Nur in einem hast Du allerdings Recht: Die anwesenden Intelligenzbestien kennen Kommentare der Art, wie Du ihn abgeliefert hast sehr gut. Kommentare der Art kommen immer wieder mal, werden durch die Wiederholung aber leider nicht intelligenter.

Kommentar-Direktlink  E. Berndt· 24.12.11 · 09:37 Uhr

@yves
Durch lächerlich machen der Diskussion bzw. der Diskussionsteilnehmer erspart man sich die persönliche Entscheidung und das Denken. Darauf läuft ihre Argumentation hinaus.

Kommentar-Direktlink Bullet· 29.12.11 · 12:50 Uhr

ich auch, ich auch:
@Yves:

Wie wäre es denn mal mit einem Konsens zur Abwechslung?
Hoppla, seit wann ist Konsens etwas erstrebenswertes? Wenn der eine behauptet, der Rappe sei schwarz und der zweite, der Rappe sei grün, dann wird es keinen Konsens geben. Was - man höre und staune - tatsächlich ganz allein die Schuld des einen ist, der behauptet, der Rappe sei grün. Noch dazu, weil er nicht einmal zeigen kann, wie er auf die (ziemlich idiotische) Behauptung kommt, a) ein Rappe könne überhaupt grün sein, und b) der, um den sich gerade das Gespräch dreht, sei so einer.

Im Klartext: Esos und andere Idioten sind per se im Unrecht, weil sie Behsuptungen aufstellen, deren Herleitung sie nicht überprüfbar darlegen können. (Alternativ: falls es doch Herleitungen gibt, sagen jene das Gegenteil dessen aus, was erwähnte Idioten so behaupten.)

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 31.12.11 · 16:49 Uhr

@bullet

"a) ein Rappe könne überhaupt grün sein."

Schimmel??

Kommentar-Direktlink Bullet· 02.01.12 · 14:08 Uhr

Nee, RAPPE.

Kommentar-Direktlink ZetaOri· 02.01.12 · 16:22 Uhr

@Bullet· 02.01.12 · 14:08 Uhr

Nee, RAPPE.
Hmm, ich schätze, mp3 dachte an sowas:
http://www.duden.de/_media_/full/S/Schimmel-201100282680.jpg
Ob davon auch Rappen befallen werden ist allerdings fraglich. ;-)

Kommentar-Direktlink Martin· 04.01.12 · 13:35 Uhr

Offenbar wird dieses eine Stefan Brönnles Hellseher-Seminar nun nicht mehr auf seiner Homepage aufgelistet. So einfach ist das also. Auch der Rektor wird nun sehr zufrieden sein. Ob es dennoch abgehalten wird ist mir nicht bekannt. Vielleicht folgt ja eine mündliche Ankündigung unter seinen Studenten? Stellt der Rektor überhaupt noch Zeugnisse aus? Man darf gespannt sein.

Kommentar-Direktlink Walter· 04.01.12 · 22:13 Uhr

Die im Bericht erwähnte Diplomarbeit (welche zufälligerweise nicht mehr abzurufen ist) wird übrigens auch ernsthaft in der Praxis verbreitet und unterstützt:
http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Nymphen-als-Nachbarn-id18133266.html

Ist die Diplomarbeit schon ein starkes Stück, fände ich es noch viel schlimmer, wenn so etwas mit Steuergeldern unterstützt worden wäre. Haben die nicht daran gedacht, dass im Jahr 2012 sowieso die Welt untergeht?

Kommentar-Direktlink rolak· 08.02.12 · 20:34 Uhr

Im Allgemeinen jetzt auch bei SBM.

Kommentar-Direktlink Guido· 21.02.12 · 20:38 Uhr

@ Dietmar

"Es ist überprüfbar, dass Wünschelruten nicht funktionieren"

Das ist falsch. Wünschelruten funktionieren in der Hand des Kundigen. Der kann doch nichts dafür dass die anderen unfähig sind.
Ich kenne z.B. einen Physikprofessor der das kann. Er sagt er weiss nicht warum das funktioniert aber es funktioniert.

Kommentar-Direktlink Gelmir· 21.02.12 · 21:10 Uhr

Name dieses Physikprofessors?

Oder hat der nur so´n paar Idioten wie Dich verarschen wollen?

Kommentar-Direktlink ZetaOri· 21.02.12 · 21:10 Uhr

@Guido· 21.02.12 · 20:38 Uhr

[...]Er sagt er weiss nicht warum das funktioniert aber es funktioniert.
Du hast noch etwas vergessen: Er weiß auch nicht, warum es nur dann funktioniert, wenn es keiner überprüft. :o)

Kommentar-Direktlink ZetaOri· 21.02.12 · 21:17 Uhr

@Gelmir· 21.02.12 · 21:10 Uhr

Name dieses Physikprofessors? ...
Möglicherweise meint er den hier:
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Friedrich_Balck#
:D

Kommentar-Direktlink Dietmar· 22.02.12 · 09:14 Uhr

@Guido: Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder lügst Du bewusst, wobei ich einfach nicht verstehe, was Dir das gibt, oder Du fällst auf diesen Blödsinn herein, wobei ich einfach nicht verstehe, wie das jemandem passieren kann.

Die Möglichkeit, dass an Deiner Behauptung etwas dran ist, scheidet aus. Empirie.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 22.02.12 · 09:18 Uhr

Balck ist wie andere Anhänger von Wünschelrutenphänomenen der Ansicht, dass Wasser, vor allem fließendes Wasser, "spürbar" sei. Besonders bedeutsam sei die Kombination von fließendem Wasser und magnetischen Wechselfeldern. In der Nähe seines Büros verlegte Kühlwasserleitungen hätten sich für ihn als zufälliges Forschungsobjekt herausgestellt.

Read more: http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Friedrich_Balck##ixzz1n63EtVdT

Wie ein allseits beliebter Schwurbelkommentator hier mal nachdrücklich behauptete, kann man nur natürlich fließendes Wasser erwünscheln. Tja ...

Kommentar-Direktlink Kuchlbacher Rudolf· 22.02.12 · 10:34 Uhr

@Guido

Ich weiß warums funktioniert!!

(@all
Oder ist die Fütterungszeit schon wieder um?)

Kommentar-Direktlink Guido· 22.02.12 · 10:39 Uhr

@ Dietmar

Er ist Professor für Physik auf der AHS und eigentlich ein eher wissenschaftlich ausgerichteter Mensch. Um seinen Namen zu nennen müsste ich Ihn erst fragen ob er das auch will. Er hat aufgehört das für andere Leute zu machen, weil er sagt, dass es ziemlich anstrengend sei. Ich habe auch den Eindruck dass er den Widerstand von Typen wie Euch scheut.
Nach Eurer Diktion ist es ja so etwas Ähnliches wie bei den Nazis Feindsender abzuhören. Und als Professor will er nicht ins Gerede kommen. Also das habt ihr zumindest erreicht. Aber mehr wollt ihr vermutlich auch nicht. Als die Diktatur der Wissenschaft zu errichten. Aber im Rückblick sind alle Ideologen lächerliche Figuren, trotz dem Terror den sie verbreitet haben. Ihr befindet Euch also in geeigneter Gesellschaft.


Kommentar-Direktlink Dietmar· 22.02.12 · 10:43 Uhr

Nazi-Vergleiche? Diktatur?

Mir ist gerade mein Troll-Futter ausgegangen. Spiel woanders, Guido.

Kommentar-Direktlink Guido· 22.02.12 · 11:12 Uhr

@ Dietmar

Fällt Dir dazu wirklich nichts Gescheiteres ein? Merkts Du nicht dass Du mir damit recht gibst?

Kommentar-Direktlink Dietmar· 22.02.12 · 11:35 Uhr

*such-such-such* Ne, nix da. Troll vertreiben:

Kusch! Pscht-Pscht!

Kommentar-Direktlink Guido· 22.02.12 · 11:37 Uhr

@ Dietmar

Gehts noch blöder? Versuch es. Nur Mut! Es wird Dir gelingen.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 22.02.12 · 11:45 Uhr

Ksch! Ksch!

Author Profile Page Ulrich Berger· 22.02.12 · 12:12 Uhr

Ich hatte gerade ein deja-vu-Erlebnis: http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/12/wunschelruten-an-der-hochschule.php#comment283841
Kommt der Quatsch vom "Physikprofessor" an der AHS jetzt alle zwei Monate wieder hoch?

Kommentar-Direktlink Guido· 22.02.12 · 14:02 Uhr

@ Ulrich Berger

Du wiederholst doch auch jeden Blödsinn dutzendmal. In meinem Fall ist es jedenfalls wahr. Und passt auch zum Thema.

Kommentar-Direktlink Guido· 22.02.12 · 14:03 Uhr

@ dietmar

Siehst Du. Es geht. Ich habe es gewusst.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 22.02.12 · 14:34 Uhr

Da braucht man echt einen Kammerjäger? Mannmannmann...

Kommentar-Direktlink Guido· 22.02.12 · 14:39 Uhr

@ Dietmar

Genau, jetzt sind wir beim wohbekannten Jargon. Der meine Vorwürfe nur bestätigt.
Der Weg vom Troll zum Untermenschen ist gar nicht so weit, lieber dummer Bub.

Kommentar-Direktlink Bullet· 22.02.12 · 15:08 Uhr

Vergiß es, Guido. Mit dir hat keiner Mitleid. Und deinen Scheiß kannst du auch für dich behalten.

Kommentar-Direktlink Barton Fink· 22.02.12 · 17:29 Uhr

Und wenn das Trollchen Häufchen gemacht hat sollte jemand auch runterlassen...

Kommentar-Direktlink Herbärt· 22.02.12 · 23:46 Uhr

Ich sag jetzt mal danke für die nette Unterhaltung, die hier immer geliefert wird. Es macht echt Spaß euch zuzulesen. Vor allem Dank an Guido, - ohne ihn würds nicht so lustig sein. Ich frag mich aber, warum außer Guido kaum Trolle unterwegs sind, und warum nicht eine Schar von Rutengehern hier Stellung bezieht und ihren Glauben verteidigen. Ist das nicht seltsam?

Kommentar-Direktlink Basilius· 23.02.12 · 04:22 Uhr

@Herbärt

Ich frag mich aber, warum außer Guido kaum Trolle unterwegs sind, und warum nicht eine Schar von Rutengehern hier Stellung bezieht und ihren Glauben verteidigen. Ist das nicht seltsam?
Das dürfte IMHO daran liegen, daß die "normalen" Geomanten, Rutengänger, Wünschelfreaks, etc... ganz einfach still ihrem Hobby nachgehen und sowieso gar nie auf die Idee kämen zu dem Thema etwas bei den S-Blogs zu lesen. Es würde Ihnen ja auch gar nichts bringen, außer einem Erkenntnisgewinn. Aber dann müssten Sie ja ihre Weltanschauung auf den Prüfstand legen, was vielen Menschen eher unbehagen bereitet und deshalb gerne unterbleibt.
Neben den reinen Spasskommentatoren und/oder Trollen findet sich schon immer wieder mal ein "Überzeugter" (von welchem Aberglauben auch immer), der dann hier versucht seine Weltsicht zu verteidigen. Das läuft aber allermeistens nach demselben Schema ab:
- Abergläubiger wirbt für seinen Glauben und um mehr Verständnis (hier kommen praktisch immer Sachen, welche schon Zig-Mal hier durchgekaut wurden!)
- Skeptiker erklären, was wohl eher nicht sein kann und stellen Fragen (immer dieselben, weil die Behauptungen sind ja alles andere als neu, was aber nur der Abergläubige nicht zu wissen scheint)
- Die Antworten/Behauptungen werden widerlegt
- Neue Erwiderungen, Antworten und neue Widerlegungen dagegen; das Spiel kann sich jetzt ein paar Mal wiederholen...
- ...bis irgendwann Ausflüchte gesucht werden ("So war das ja nicht gemeint...es könnte ja sein daß doch irgendwo...niemand ist allwissend")
- Nachdem auch das widerlegt wurde ist der Abergläubige je nach Charakter, beleidigt bis zornig und wird dann pampig oder gar beleidigend.
- Nachdem er sich eine blutige Nase geholt hat, ward er nicht mehr gesehen

So geht das meistens. Nur ein paar notorische, welche sich vielleicht auf einer heiligen Mission währen (und selbiges den Skeptikern vorwerfen :) kommen immer wieder. Manche wollen vermutlich auch nur Werbung für Ihr eigenes Ding machen und denen ist die Diskussion völlig egal (ANY publicitiy ist good publicity).
Wer hier eine Zeitlang mitliest lernt aber recht schnell die bekannten und berüchtigten "Agenten" kennen und unterscheiden.
So viele sind das gar nicht.
^_^

Kommentar-Direktlink michael· 23.02.12 · 05:15 Uhr

@Basilius
> ....niemand ist allwissend")
> - Nachdem auch das widerlegt wurde ....

Respekt!

Kommentar-Direktlink Basilius· 23.02.12 · 05:50 Uhr

@michael
Wenn man versucht sinnverstehend zu lesen und dabei auch noch etwas wohlwollend sein mag, dann kann man ja auch die eigentlichen Punkte als zusammengehoerig sehen und muss sich nicht an den geklammerten Beispielen aufhalten. Dann liest sich das ja auch eher so, wie es wohl gedacht war:

- ...bis irgendwann Ausflüchte gesucht werden (...)
- Nachdem auch das widerlegt wurde..
Liest sich das so besser?
Ist vielleicht, zugegeben, weniger lustig, aber eher das, was ich meinte. Noergler koennten jetzt noch bemaengeln, dass man die Ausfluechte schlecht "Widerlegen" kann, dann wuerde ich hier noch nachbessern und sagen, dass man diese Ausfluechte als solche klar darstellt. Aber ich denke trotzdem, dass schon klargeworden sein duerfte, was ich urspruenglich sagen wollte.
Oder?

Kommentar-Direktlink michael· 24.02.12 · 03:50 Uhr

@Basilius
> Liest sich das so besser?

Schlechter! Da ist ja dann der Grund zum
Lästern weggefallen.

Inhaltlich gab/gibt es natürlich nichts zu kritisieren.

Kommentar-Direktlink Basilius· 25.02.12 · 10:21 Uhr

@michael
Deswegen schrieb ich ja schon:
Ist vielleicht, zugegeben, weniger lustig,
^_^

Author Profile Page Ulrich Berger· 28.02.12 · 12:38 Uhr

Jetzt auch im Spiegel: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,813927,00.html

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