Blog durchsuchen
Profil

Ulrich Berger, Mathematiker und Wirtschaftswissenschaft- ler, ist Professor für VWL an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Vorsitzender der GkD sowie Mitglied im Wissenschaftsrat und im Vorstand der GWUP. Auf Kritisch gedacht bloggt er über Pseudowissenschaft und verwandte Themen.


banner_125x125_2.jpg

gwup | die skeptiker



gwup | die skeptiker
on Google+

« vorheriger Beitrag  · nächster Beitrag »

24.09.10 · 20:50 Uhr

P.A. Straubinger vs. U. Berger im ORF

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 58

Aufgrund mehrfacher Anfragen hier der link zur heute (24.09.2010) ausgestrahlten ORF-Sendung konkret in der ORF-TVthek.

orf-konkret.jpg

Eingangs kommt ein kurzer Hinweis auf den "esoterischen Propagandafilm" (O-Ton Martin Puntigam) von P.A. Straubinger, der derzeit in den heimischen Kinos läuft. Dazu deutlich kritische Kommentare von Martin Puntigam und von mir. Es folgt ein Streitgespräch im Studio zwischen P.A. Straubinger himself und der Gesundheitspsychologin Beate Wimmer-Puchinger.

Interessanterweise offenbart Straubinger dabei nicht nur, dass er Biophotonen-Popp ("Menschen sind Lichtsäuger") immer noch für einen seriösen Wissenschaftler hält, sondern er betreibt auch intensive Werbung für EsoWatch, das er gleich mehrfach erwähnt. Vermutlich will er sich damit bei EsoWatch für die ausführliche Kommentierung seines Films bedanken. Gleichzeitig bemüht sich der "Filmexperte" P.A. Straubinger, mir zu erklären, wie Wissenschaft zu funktionieren hat. ("Der Berger googelt nur, ich war dort!") Irgendwie putzig...

Aber urteilen Sie selbst!


PS: Sollte das Video in der TVthek nicht mehr verfügbar sein, dann probieren Sie's auf YouTube!

 

Autor: Ulrich Berger· 58 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Tags: · · ·

Trackbacks (2)

Am Anfang war das Licht: Die Blutwerte des Wunderyogis · Kritisch gedacht · 20.11.10 · 15:14 Uhr

Der indische "Wunderyogi" Prahlad Jani, der angeblich seit 70 Jahren nichts isst und trinkt, und der in P. A. Straubingers Film Am Anfang war das Licht als lebender Beweis für die Realität des Phänomens Lichtnahrung dienen soll, hat beim Test... ...mehr


Am Ende war kein Licht · Kritisch gedacht · 03.01.11 · 07:20 Uhr

Zum Jahresbeginn noch ein paar allerletzte Anmerkungen zur "Lichtnahrung", die uns hier schon einige Male beschäftigt hat. All jene, die nicht genau wissen, was das ist, können sich anhand unserer bisherigen Beiträge zum Thema ausführlichst informieren... ...mehr



Kommentare (58)

Author Profile Page Thilo· 24.09.10 · 21:17 Uhr

Wissenschafter, phh

und überhaupt, warum Wissenschaftler UND Mathematiker?

Kommentar-Direktlink toughIQ· 24.09.10 · 21:18 Uhr

Ich finde Bezeichnung unter Deinem Namen interessant: "Wissenschafter und Mathematiker". Ich dachte immer, Mathematiker wären der Inbegriff des Wissenschafters, weil für mich die Mathematik grundlegend aus Beweis und Gegenbeweis besteht :-)

Ganz persönlich: mir sind die Menschen, die Google befragen lieber als jene, die sich eine Livedemo ansehen...weil bei Google besteht immerhin die Chance, dass man auch über Studien stolpert bzw. mehr als nur eine Sicht der Dinge erhält :-)

Und was man gar nicht oft genug sagen kann: obwohl in unserer Gesellschaft und auch in unserem Rechtssystem ein Augenzeugenbericht eine der vertrauenswürdigsten Quellen ist, ist er in der Wissenschaft so ziemlich der schlechteste Beweis für oder gegen etwas. Eine geniale Erklärung dieses Umstandes lieferte der Astrophysiker Neil deGrasse Tyson in einer Podiumsdiskussion. Einfach UFO durch Lichtnahrung ersetzen und es trifft auch auf unser Thema zu: http://www.youtube.com/watch?v=zfAzaDyae-k

lg, Chris


Kommentar-Direktlink Christian A.· 24.09.10 · 21:35 Uhr

Ähm ... "Wirtschafts"-wissenschaftler steht da. Ganz in der Tradition des Last-Thursdayism kann ich nicht beschwören, dass es um 21:18 Uhr da schon stand, aber ich bitte doch darüber nachzudenken.

Aber netter Beitrag. Nach allem, was ich hier an Schreckensmeldungen übers ORF höre, hätte ich nicht gedacht dass sie die Moderatorin so briefen, dass sie auch Gegenstudien gegen Straubingers Quatsch parat hat.

Kommentar-Direktlink pogobi· 24.09.10 · 21:49 Uhr

Der Kerl ist doch armselig.
"Ich würde jedem von Lichtnahrung abraten!"
"Es gibt harte wissenschaftliche Fakten!"

Yeah. Right.

Kommentar-Direktlink walim· 24.09.10 · 21:57 Uhr

"Mitglied der Plattform 'kritisch gedacht'". Wer sind denn so die anderen Mitglieder?
Naja, Scherz beiseite. Die lieben Medien eben. Aber, weil nichts so schlecht ist, das es nicht als schlechtes Beispiel taugt, wird auch gleich ein Schema ahnbar, nach dem solche Produktionen produziert werden: der hoffnungsvolle junge Mensch mit unangemessen hoher Meinung von seinem Durchblick, er hat sich einmal aufgrund restjugendlicher Ahnungslosigkeit an der Nase durch die einschlägige esoterische Fauna führen lassen und da er damit begonnen hat und die Rechnungen zu bezahlen sind, wird er wohl dabei bleiben müssen und der Menschheit die Möglichkeit der Ernährung durch Licht oder dummes Zeug (sein Filmwerk) anbieten. Wie wäre es denn mit der Propagierung der Idee der Ernährung von Scheiße? Darüber hat, soweit ich mich erinnere, der berühmte Wissenschaftler Salvador Dali mal geforscht. Alles 'harte Wissenschaft' von Spezialwissenschaftlern. Ich gäbe was drum zu wissen, ob der Regisseur irgendwann im Lauf der Veranstaltung mal an dieser doch von aussen gehen doch so überdeutlich bizarren Geschichte gezweifelt hat. Vermutlich aber nur am Anfang höchstens mal ein bisschen und dann, einmal begonnen habend damit aufzuhören, fortan nicht mehr. (Gibt es eigentlich eine spielwissenschaftliche Bezeichnung der vermutlichen Tatsache, dass die Investition in eine Sache einen an diese Sache bindet?)
Was aber veranlasst den ORF so peinliche Werbung zu machen? Existiert da eine Kommandostruktur? Was verursacht so eine Prädikatavergabe?
Am Ende möchte man den Film loben und preisen. Seine bloße Existenz und die Umstände um ihn herum fordern lauter Fragen heraus, auf die es wohl kaum gute Antworten gibt.
Immerhin verstehe ich jetzt, warum Österreich so gue Kabarettistren hervorbringt.

Kommentar-Direktlink Roland K.· 24.09.10 · 22:19 Uhr

Lustig - P.A. redet von harten wissenschaftlichen Fakten. Warum zeigt er die nicht mal her? Im Film waren jedenfalls kaum Fakten zu entdecken.

Kommentar-Direktlink JV· 24.09.10 · 22:26 Uhr

Immer diese bedeutungsschweren Symbolbilder, wenn ein Wissenschaftler im Fernsehen auftaucht (in diesem Fall Computer tippen). Als ein ehemaliger Prof von mir mal interviewt wurde, musste er ganz bedeutsam ein Buch aus dem Regal ziehen und drin blättern.... ;-)

Kommentar-Direktlink Marek· 24.09.10 · 22:31 Uhr

Na Ulrich, lies nicht so viel Esowatch, du Wissenschaftler. :-)

Wie pogobi schon sagte: Straubinger warnt davor, aber es ist Fakt. *facepalm*

Kommentar-Direktlink Hans· 24.09.10 · 22:34 Uhr

Der Pi-Ei-Straubinger hat sich da ja ein veritables ass-kicking abgeholt. Ein wenig schad' dass bei der Debatte dann nur die Magersucht thematisiert worden ist und nicht der Bullshit-Aspekt.

Wurde Herrn Berger wirklich mit einer Rufschädigungsklage bzw. dem Strafgericht gedroht? Ich hab auf der unsäglichen facebook-seite des Films gesucht, aber nichts gefunden..

Kommentar-Direktlink Heterodyne· 24.09.10 · 22:37 Uhr

Also entweder P.A.Straubinger lügt, oder er hat den Film schlecht gemacht (wenn es stimmt, daß er alle eigentlich vor dem Lichtessen warnen wollte).
Der einzige kritische Beitrag, auf den ich im ORF-Umfeld gestoßen bin. Sonst wurde überall gejubelt von Ö1 bis Ö3.

Kommentar-Direktlink SFT· 24.09.10 · 22:37 Uhr

WIe lange sind denn beim ORF Beiträge in der Mediathek online?
Vorsichtsshalber noch mal auf Youtube gespielt:
http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs

.... dort kann man bekanntermassen auch sehr gut kommentieren! ;-)

Kommentar-Direktlink Heterodyne· 24.09.10 · 22:46 Uhr

AFAIR eine Woche

Kommentar-Direktlink Christof· 24.09.10 · 23:54 Uhr

@ Hans:

Von der Facebook-Seite des Films:

"[...] In den Bereich der strafrechtlichen Relevanz fällt die Behauptung, dass sämtliche Universitätprofessoren im Film "Esoteriker" seien und deshalb wissenschaftlich nicht zurechnungsfähig wären, nur weil sie die Meinung dieser Skeptiker-Community nicht teilen oder auch nur die Möglichkeit des Phänomens nicht kategorisch ausschließen wie Prof. Luger oder Prof. Marktl. Diese beiden Professoren waren und sind seit Jahrzehnten für die Ausbildung des medizinischen Nachwuches in Österreich verantwortlich...
Ob hier eine Klage wegen Rufschädigung eingeleitet wird liegt allerdings alleine im Entscheidungsbereich der Geschädigkten. [...]"

Kommentar-Direktlink skeptikus· 25.09.10 · 00:03 Uhr

Gut gelacht über den Beitrag. Erinnert mich an ein Comic in dem ein Mann erfreut aufschreit "meine Hände können heilen" und der Skeptiker von hinten blökt: "dann faß dir doch mal an den Kopf" ;-)) Es gäbe harte medizinische Fakten, ja klar, aber die Werbung für Esowatch war gut hahaha.

Kommentar-Direktlink Wb· 25.09.10 · 00:31 Uhr

Der Webbaer hat die erste Hälfte des Fernsehbeitrags gesehen, ein solider Vortrag Herr Bergers scheint vorzuliegen, danke - "hundertausende Euro Fördermittel", höhö, ja, die Ösis...

Nicht schlecht auch die eingespielten Leute von der Strasse, die u.a. von einem "geistigen Bewusstsein" schwatzten, das man haben müsse, ..., um im richtigen Moment mit der "Lichtdiät" aufzuhören.

"Mathematiker und Wissenschaftler" erklärt sich wohl dadurch, dass ein "Mathematiker" alleine irgendwie zusammenhangslos gewesen wäre.

Vermutlich ein Todesfilm für einige.

MFG
Wb

Kommentar-Direktlink Wb· 25.09.10 · 00:47 Uhr

Ich dachte immer, Mathematiker wären der Inbegriff des Wissenschafters, weil für mich die Mathematik grundlegend aus Beweis und Gegenbeweis besteht
Wobei die Mathematik aber eine mit sich selbst beschäftigende Tautologie ist, die erst in der Anwendung nutzbringend ist; darum ist die Mathematik auch anthropogen. :)

Kommentar-Direktlink TSK· 25.09.10 · 01:00 Uhr

Meine Frage an Herrn Berger:

Existieren Biophotonen ?

Kommentar-Direktlink JS· 25.09.10 · 01:06 Uhr

@ TSK

definiern sie mal den Begriff "Biophoton".

Kommentar-Direktlink fatmike182· 25.09.10 · 01:13 Uhr

@ TSK
die reine Existenz von Biophotonen wird keiner leugnen, die Biophotonik wird auch seriös betrieben. Allerdings meint der Fritz-Albert Popp (nicht mit Jürgen Popp verwechseln) etwas anderes und postuliert wilde Thesen um Biophotonen herum.

Kommentar-Direktlink TSK· 25.09.10 · 01:20 Uhr

Danke für die Antworten,
ich möchte aber gerne die Antwort von Herrn Berger abwarten. Das hat nämlich einen ganz bestimmten Grund.

Author Profile Page Ulrich Berger· 25.09.10 · 01:50 Uhr

@ TSK:

Ja.

Kommentar-Direktlink Alexander· 25.09.10 · 07:01 Uhr

Und feige sind PA Straubinger bzw. der ORF auch: der Physiker Werner Gruber von den Sciencbusters wurde 2 Stunden vor der konkret-Sendung ausgeladen. Quelle: Werner Gruber

Kommentar-Direktlink Rincewind· 25.09.10 · 09:39 Uhr

@TSK: Existieren Biomoleküle?

Den Gruber hat man wohl ausgeladen, weil dann der Straubinger nicht gekommen wäre. Gruber wäre wohl noch etwas deutlicher geworden ...

Kommentar-Direktlink Niels· 25.09.10 · 09:47 Uhr

Die Psychologin hats aber irgendwie nicht so ganz kapiert. Das ist ja ganz schrecklich.

Sie sagt selbst mehrfach, dass sie das alles nur im Licht der Magersuchtproblematik betrachtet und findet es gefährlich.
Das gibt Straubinger mehrfach die Gelegenheit, unwidersprochen anzumerken, dass der Film ein Drittel seiner Laufzeit genau mit dieser Problematik auseinandersetzt und das mehrfach gewarnt wird.
Dann fragt die Psychologin doch tatsächlich, warum man denn einen Film macht, wenn man keine Werbung machen will. Das kann sie sich offenbar nicht vorstellen, da sie noch nie eine Dokumentation gesehen hat.
Jetzt kann Straubinger natürlich wunderbar kontern, er wolle eben nur ein wirklich vorhandenes Phänomen wissenschaftlich untersuchen und faselt von "kohärenter Energie", was Beate Wimmer-Puchinger durch den Einwurf "wie auch immer" zu unterbrechen versucht. Starker Konter!
Zweimal merkt sie an, sie wolle nicht über die Wissenschaftlichkeit diskutieren, offenbar spielt es für sie keine Rolle, ob es Lichtnahrung tatsächlich gibt.

Folgender Wortwechsel ist auch sehr schön:
Gesundheitspsychologin: "Ich kann überhaut nicht nachvollziehen, warum sie das Thema aufgegriffen haben, als Otto Normalverbraucher verstehe ich das nicht."
Antwort Straubinger: "Weil es dieses Phänomen gibt, das absolut faszinierend ist."
Antwort Psychologin: "Es gibt viel in der Welt, was faszinierend ist."
Toll, dem hast du es knallhart gegeben.

Es ist doch absolut grundlegend, über die wissenschaftliche Wahrheit der Lichtnahrung zu diskutieren. Wenn man so wie die Psychologin bereit ist, Straubinger zuzugestehen, dass das Ganze vielleicht schon existiert, kann man doch nur noch Kleinigkeiten gegen den Film haben. Wenn man außerdem noch unwiedersprochen zugesteht, dass der Film in einem Drittel der Laufzeit auf eben die Problematik eingeht, die einem am Herzen liegt, macht man sich doch lächerlich, wenn man trotzdem gegen den Film ist.
Bei der Psychologin hört es sich für mich so an, als dürfe Straubinger auch dann keinen Film über Lichtnahrung machen, wenn das alles hundertprozentig wahr und wissenschaftlich erwiesen ist. Man könnte sogar meinen, sie zweifle überhaupt nicht an der Wissenschaftlichkeit sondern halte das Ganze einfach zu gefährlich, um sich damit zu befassen.
Außerdem bekommt man vor allem auch durch den zitierten Wortwechsel den Eindruck, als dürften sich die Menschen nur mit Dingen beschäftigen, die dem "Otto Normalverbraucher" unmittelbaren Nutzen bringen und die er versteht. Einfach faszinierende Dinge untersuchen und Grundlagenforschung betreiben scheint für sie unverständlich zu sein. Wenn es gefährlich sein könnte ist, muss man es sogar zwingend unterlassen.
Durch das Verhalten der Psychologin kann sich plötzlich Straubinger als der rationale, von der Wissenschaft faszinierte und an der wissenschaftlichen Wahrheit interessierte Gesprächspartner darstellen.
Zum Glück hat hier die Moderatorin hier eingegriffen. Die Psychologin wollte oder konnte offenbar nicht.
Hoffentlich hat sich Straubinger später bei Beate Wimmer-Puchinger bedankt, einen Gesprächspartner mit schwächer artikulierten Argumenten gegen den Film hätte er selbst wahrscheinlich auch nicht gefunden.

Kommentar-Direktlink Niels· 25.09.10 · 09:47 Uhr

Die Psychologin hats aber irgendwie nicht so ganz kapiert. Das ist ja ganz schrecklich.

Sie sagt selbst mehrfach, dass sie das alles nur im Licht der Magersuchtproblematik betrachtet und findet es gefährlich.
Das gibt Straubinger mehrfach die Gelegenheit, unwidersprochen anzumerken, dass der Film ein Drittel seiner Laufzeit genau mit dieser Problematik auseinandersetzt und das mehrfach gewarnt wird.
Dann fragt die Psychologin doch tatsächlich, warum man denn einen Film macht, wenn man keine Werbung machen will. Das kann sie sich offenbar nicht vorstellen, da sie noch nie eine Dokumentation gesehen hat.
Jetzt kann Straubinger natürlich wunderbar kontern, er wolle eben nur ein wirklich vorhandenes Phänomen wissenschaftlich untersuchen und faselt von "kohärenter Energie", was Beate Wimmer-Puchinger durch den Einwurf "wie auch immer" zu unterbrechen versucht. Starker Konter!
Zweimal merkt sie an, sie wolle nicht über die Wissenschaftlichkeit diskutieren, offenbar spielt es für sie keine Rolle, ob es Lichtnahrung tatsächlich gibt.

Folgender Wortwechsel ist auch sehr schön:
Gesundheitspsychologin: "Ich kann überhaut nicht nachvollziehen, warum sie das Thema aufgegriffen haben, als Otto Normalverbraucher verstehe ich das nicht."
Antwort Straubinger: "Weil es dieses Phänomen gibt, das absolut faszinierend ist."
Antwort Psychologin: "Es gibt viel in der Welt, was faszinierend ist."
Toll, dem hast du es knallhart gegeben.

Es ist doch absolut grundlegend, über die wissenschaftliche Wahrheit der Lichtnahrung zu diskutieren. Wenn man so wie die Psychologin bereit ist, Straubinger zuzugestehen, dass das Ganze vielleicht schon existiert, kann man doch nur noch Kleinigkeiten gegen den Film haben. Wenn man außerdem noch unwiedersprochen zugesteht, dass der Film in einem Drittel der Laufzeit auf eben die Problematik eingeht, die einem am Herzen liegt, macht man sich doch lächerlich, wenn man trotzdem gegen den Film ist.
Bei der Psychologin hört es sich für mich so an, als dürfe Straubinger auch dann keinen Film über Lichtnahrung machen, wenn das alles hundertprozentig wahr und wissenschaftlich erwiesen ist. Man könnte sogar meinen, sie zweifle überhaupt nicht an der Wissenschaftlichkeit sondern halte das Ganze einfach zu gefährlich, um sich damit zu befassen.
Außerdem bekommt man vor allem auch durch den zitierten Wortwechsel den Eindruck, als dürften sich die Menschen nur mit Dingen beschäftigen, die dem "Otto Normalverbraucher" unmittelbaren Nutzen bringen und die er versteht. Einfach faszinierende Dinge untersuchen und Grundlagenforschung betreiben scheint für sie unverständlich zu sein. Wenn es gefährlich sein könnte ist, muss man es sogar zwingend unterlassen.
Durch das Verhalten der Psychologin kann sich plötzlich Straubinger als der rationale, von der Wissenschaft faszinierte und an der wissenschaftlichen Wahrheit interessierte Gesprächspartner darstellen.
Zum Glück hat hier die Moderatorin hier eingegriffen. Die Psychologin wollte oder konnte offenbar nicht.
Hoffentlich hat sich Straubinger später bei Beate Wimmer-Puchinger bedankt, einen Gesprächspartner mit schwächer artikulierten Argumenten gegen den Film hätte er selbst wahrscheinlich auch nicht gefunden.

Kommentar-Direktlink prince· 25.09.10 · 10:10 Uhr

Bevor ihr euch hier zu sehr mit dem Posten verausgabt, schreibt lieber eine Email an:

konkret@orf.at

Die wünschen sich das explizit und vielleicht wird ja sogar darauf reagiert. Ich habe noch Hoffnung für den ORF.

Kommentar-Direktlink fatmike182· 25.09.10 · 10:18 Uhr

@ Niels
Dass sie von der Idealbesetzung weit weg war ist klar. Aber ich würde ihr nicht den Vorwurf machen, dass ihr egal ist ob es Lichtnahrung gibt oder nicht; es ist schlichtweg nicht das Terrain auf dem sie diskutieren kann, wozu soll sie sich dorthin verlaufen? Stell dir vor, sie hätte die Diskussion dorthin bekommen, dann hätte PA 2 bis 3 dumme Popp-Sprücherln aufgesagt & wäre als der große Guru dagestanden, der sich informiert hat.
Ich habe keinen Ansatz gemerkt, an dem sie ihm zugestanden hat, dass es Lichtnahrung gibt - nur will sie den Film aus der Seite beleuchten aus der sie Einbilck hat.

Die Frage, warum er den Film macht, wenn nicht aus Webrung hab ich gut gefunden, da PA dann mit dem autosuggestiv mühsam eingeredeten "ich hab ja eh beide Seiten gefragt" daherkommt.
Vermute also, sie hat den Film gesehen & die dumme Aussage davon mitbekommen, wäre der Film seriös aufgebaut gewesen, hätte sie nicht so argumentiert.

So leicht wird es nicht sein, wenige Stunden vor der Sendung jemanden zu bekommen, der den Film gesehen hat, mit dem sektoid anmutenden PA im Marketingtaumel diskutieren will und irgendwie vom Fach ist.

Kommentar-Direktlink Dr. E. Berndt· 25.09.10 · 10:31 Uhr

Soap- Doku oder Doku- Soap, das ist hier die Frage

Kommentar-Direktlink Niels· 25.09.10 · 11:15 Uhr

@fatmike182
Wenn ihr Terrain die Gefährdung junger Frauen durch Anorexie ist, hätte sie aber darauf eingehen müssen, dass Straubinger behauptet, der Film würde in einem Drittel seiner Laufzeit auf die Gefahren eingehen.
Wenn das stimmen würde und es Lichtnahrung geben würde, sehe ich nicht, welchen Vorwurf man dem Film machen könnte.
Es gibt schließlich auch Dokumentationen über Asketen oder über das Fasten, in denen nicht ein Drittel der Zeit auf die Gefahren dieser Lebensweise eingegangen wird.
Straubinger stimmt ihr doch auch die ganze Zeit zu und behauptet, er hätte sich selbst Gedanken über die mögliche Gefährdung gemacht und der Film würde ausführlich darauf eingehen, dass man es nicht selbst ausprobieren soll. Daraufhin fällt ihr eben nur ein, dass dieser Film aber doch als Werbung gemacht sei, allerdings ohne Belege. Auf Straubingers Einwand, er hätte den Film vielmehr aus wissenschaftlicher Neugier und Faszination über ein reales Phänomen gemacht, fällt ihr dann nichts anderes ein als "Es gibt viel in der Welt, was faszinierend ist."

Die falsche Expertin war sie auf jeden Fall. Auf ihrem eigenen Terrain konnte sie nicht punkten, weil ihr immer zugestimmt wurde und ihr drauf nicht nur keine sinnvolle Reaktion ist, sondern weil sie sogar nur anmerken konnte, sie verstehe nicht, warum das Thema überhaupt aufgegriffen wurde.
Ich zum Beispiel verstehe nicht, warum man eine Dokumentation über Mcdonalds-Restaurants braucht, trotzdem wollen andere Menschen das offenbar sehen und es sie wurde produziert..
Über diese Dokumentation beschweren kann ich mich mit gutem Grund aber nur, wenn dort etwas Falsches behauptet wird oder unter dem Deckmantel einer Dokumentation Werbung gemacht wird.

Kommentar-Direktlink wolfgang· 25.09.10 · 12:10 Uhr

also ganz übel ist, dass Straubinger von Fakten spricht. Esoterik braucht doch keine.

Mich erinnert das Ganze an die philipinischen Wunderheiler vor sehr langer Zeit auch im ORF- da sind auch Ärzte mitgefahren, haben gestaunt, dass hier mit bloßer Hand Geschwüre aus dem Bauch operiert wurden, alle waren begeistert und dann haben das österreichische Zauberer nachgemacht und der ORF war blamiert. Gefilmt wurde auch und es wurde von Fakten gesprochen.
Na ja war ja irgendwie richtig- die öst.Zauberer waren ja echt.

Kommentar-Direktlink Kuchlbacher Rudolf· 25.09.10 · 12:28 Uhr

@ wolfgang

Straubinger sieht sich selbst nicht als Esoteriker - das ist ein Problem... Er sieht sich in seinem sehr schrägen Bild von Wissenschaft als unverstandener Außenseiter und Aufdecker sensationeller Wahrheiten - das eigentliche Problem haben nun v.a. Menschen die ihm abnehmen, dass das was er da fabriziert hat tatsächlich "wissenschaftlich" ist. Er lässt die Grenzen (unabsichtlich?) so verschwimmen, dass für jeden was dabei ist...

Kommentar-Direktlink Dr. E. Berndt· 25.09.10 · 14:03 Uhr

@ konkret@orf.at

Soap- Doku oder Doku- Soap, das ist hier die Frage

Nach der Maxime des Infotainments, das richtig ist und richtig sein muß, was die Leute sehen wollen, also die Einschaltziffern stimmen.
Der Film Lichtfasten ist ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn ein erfolgreicher Macher des Infotainments sich mit den meist seichten und esoterischen Inhalten üblichen Infotainments infiziert.
Warum auch sollte so ein Informationsillusionist nicht selbst einmal dem Aberglauben erliegen, den er geschäftstüchtig zu verbreiten gewöhnt ist. Eines Tages ist es dann so weit, daß der kommerzielle Erfolg, und das ist ja allerorten zu beobachten, entscheidet was möglich ist und nicht. Wissen und Naturgesetze sind Nebensache, wenn der Zauberer glaubt er hat übersinnliche Kräfte. Und so wie sich Astrologen und Pendler erwiesenermaßen sich selbst und ihrer Anhänger täuschen, so täuschen sich auch Berichterstatter des Unsinns und des Aberglaubens zuerst einmal selbst.

E. Berndt

Kommentar-Direktlink TSK· 26.09.10 · 02:03 Uhr

Ja
Ich zitiere:

"So hat Straubinger etwa unter tausenden seriösen Biophysikern ausgerechnet den Biophotonen-Guru Fritz-Albert Popp in seinem Privatinstitut interviewt, als ob dessen abstruse Licht-Körperzellen-Kommunikationstheorie irgendwie wissenschaftlich akzeptiert sei."

"Interessanterweise offenbart Straubinger dabei nicht nur, dass er Biophotonen-Popp ("Menschen sind Lichtsäuger") immer noch für einen seriösen Wissenschaftler hält."

Wenn sie wissen, dass Popp tatsächlich existierende Biophotonen untersucht, frage ich mich, wieso durch solche Zitate der Eindruck erweckt wird, dass es hier grundsätzlich um Unfug geht ?
Ich glaube nämlich nicht, dass unbedarfte Leser den Eindruck bekommen, dass Popp
eben nicht an Hirngespinsten arbeitet.

Das ist nämlich eine ganz interessante Geschichte: Die früher so genannte mitogenitische Strahlung, also das Aussenden von elektromagnetischen Wellen von Zellen, die nicht auf Wärmestrahlung oder photoluminizierende Verunreinigungen
zurückzuführen ist, wurde bereits seit den 20ern von Gurwitsch postuliert.

Sie wurde als reines Hirngespinst abgetan und taucht unter anderem im Essay "Pathologische Wissenschaft" von Irving Langmuir als widerlegtes ad-acta gelegtes Konzept auf.

Zum Nachweis, der Neubelebung und der wissenschaftlichen Anerkennung ist eben gerade *der* Fritz-Albert Popp verantwortlich, den sie hier so gerne als "unseriös"
verkaufen wollen. Nur sagt man jetzt lieber "UBE".

Was die Hypothese der Lichtzellenkommunikation angeht: Bisher kann niemand nachweisen, ob UBE tatsächlich einen Sinn und Zweck hat. Soweit ich weiß, gibt das auch Popp umunwunden zu, dass es sich um eine spekulative These handelt.

Sonst hätte ich gerne ein Zitat, dass Popp behauptet, die These zur Lichtzellenkommunikation sei wissenschaftlich bewiesen oder anerkannt. Und zwar aus seinen eigenen Schriften, denn man weiß ja, wie schnell man in Film & Fernsehen
sinnentstellend zitieren kann. :->

Es wäre auch ganz interessant zu erfahren, was denn nach der Vorstellung von Berger
ein "seriöser" Wissenschaftler ist und auszeichnet.

@fatmike182:
"Biophotonik" hat nicht viel mit den Biophotonen zu tun, die Popp untersucht. Es geht mehr um die Anwendung von Licht in der Biologie und Medizin, z.B. Laserlicht in der Augenheilkunde. Deshalb wurde auch die Bezeichnung UBE eingeführt, weil man
die Ähnlichkeit vermeiden will.
Deshalb ist die Behauptung, es gebe andere Biophotoniker zwar richtig, ist aber irrelevant.

Kommentar-Direktlink galileo2609· 26.09.10 · 03:30 Uhr

Wenn sich dieser staatlich geförderte Unsinn durchsetzt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Finanzminister Mehrwertsteuer auf Sonnenlicht erheben werden. ;-)


Grüsse galileo2609

Kommentar-Direktlink Dr. E. Berndt· 26.09.10 · 09:07 Uhr

Ein generelles Kennzeichen pseudowissenschaftlicher und esoterischer Diskussionen ist die Einführung mächtiger Begriffe zum Erklären des scheinbar Unerklärlichen. Ich nenne das die Urknallargumentation. So auch hier in dieser Debatte.

So weit ich das hier in diesem Blog und auch in vielen anderen sehen kann, wird noch bevor noch darüber lang nachgedacht wird, wie diese offensichtliche Täuschung – um nicht zu sagen Betrügerei – erklärt werden kann, wird nicht schlicht und einfach die Tatsache der listigen Täuschung als Erklärung herangezogen und akzeptiert. Und dafür gibt es ja genug Anhaltspunkte. Nein, es werden die Quanten und Photonen, die uns der Herr Straubinger als Erklärungsschwurberl anbietet, als wahrscheinlichste aller Möglichkeiten, dieses Phänomen mehr oder weniger (über)natürlich zu erklären, aufgeregt gezankt, wie eine Horde streunender Hunde um einen faulen Knochen rauft.

Ich bin kein Physiker, wenn man von meiner physikalischen Grundausbildung absieht. Um das zu Erkennen braucht es nicht einmal diese Vorbildung sondern lediglich etwas Skepsis.

Kommentar-Direktlink fatmike182· 26.09.10 · 09:29 Uhr

@ TSK
ad Zitat:
tut das Popp nicht auf seiner Institutswebsite (nach Kommunikation suchen)?
http://www.biophotonik.de/biophotonik_geschichte.php

ad Biophotonik vs Biophotonen
allerdings weiß ich nicht, ob Popp das genauso sieht, siehe seine URL. Aber ja, können uns auf UBE einigen.

Wenn ich F.A. Popp wären, würde ich mich auch bemühen, dass ich da nciht erwähnt were, wenn ichs seriös rüberkommen möchte http://www.life-testinstitut.de/news23.htm

Kommentar-Direktlink Dr. E. Berndt· 26.09.10 · 15:05 Uhr

@fatmike
Kraft-Licht-Steine echt stark!

Kommentar-Direktlink Ronny· 27.09.10 · 08:36 Uhr

Wäre da nur ein Funken Wahrheit dran, dann hätte der starke Evolutionsdruck gereicht Menschen zu erschaffen, die sich von Licht ernähren können anstatt zu verhungern.

Ich finds widerlich. Bei Millionen Menschen die knapp vor dem Verhungern sind so einen Blödsinn zu verzapfen.

Kommentar-Direktlink Sim· 27.09.10 · 10:07 Uhr

Wieso muss ich bei Lichtessern immer an Todesser denken?

Schade, dass die 'Dabette' nicht länger war und der Widerpart von Straubinger nicht Randi oder Goldacre.

Kommentar-Direktlink Micha· 27.09.10 · 13:05 Uhr

@TSK
klar, es gibt auch die seriöse Biophotonik - wobei der verantwortliche Professor auf dieser Webseite (http://www.biophotonik.org/) erstaunlicherweise auch den Namen Popp trägt - allerdings ist sein Vorname Jürgen ...

@fatmike
Am schönsten an dem Link zu http://www.life-testinstitut.de/news23.htm finde ich natürlich die Bezugsadresse der dort "getesteten" Steinchen. Die ist nämlich mit der Adresse des "Testinstituts" identisch ...

Kommentar-Direktlink diatech· 27.09.10 · 21:38 Uhr

Biophoton ist nur ein Bezeichnung für eine nur bei biologischen Systemen auftretende Erscheinung. Natürlich handelt es bei diesen Photonen um ganz normale elektomagnetische Wellen.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen:

http://www.biophotonik.de/biophotonik_geschichte.php

Kommentar-Direktlink diatech· 28.09.10 · 04:10 Uhr

Hallo Dr. Berndt

Mir scheint Sie kopieren Ihre Standardsätze in sämtliche Foren.

Was man per Fotomultiplier (eine besondere Art eines Oszillographen) éindeutig messen kann, ist bei Popp genau beschrieben. Dieser Apparat wurde übrigens von Popp gar nicht entwickelt, sondern von einem seiner Doktoranten.

Eine Fotozelle lässt sich nicht per Psyche manipulieren, die Messergebisse sind deshalb nicht anzuzweifeln.

Über deren Auswertung und Interpretation kann man natürlich streiten.

Kommentar-Direktlink klauszwingenberger· 28.09.10 · 08:55 Uhr

Natürlich handelt es bei diesen Photonen um ganz normale elektomagnetische Wellen.

Ach so. Kann mal jemand ausrechnen, wie hoch der integrierte Photonenfluss ist, den ein durchschnittlicher Erwachsener mit 37 ° C Körpertemperatur so emittiert? Vom Radiobereich bis ins mittlere Infrarot? Hoffentlich passen die Nullen vorm Komma in eine Zeile! Und ganz ohne Fotomultiplier messbar! Und wenn mal das eine oder andere Photon im optischen Spektrum rausrutscht: so what? - die Statistik hat da ein großes Herz, und irgend ein passender Übergang wird hin und wieder schon mal vorkommen.

Ich verstehe wirklich nicht, was an "Bio-"Photonen so merkwürdig sein soll.

Kommentar-Direktlink Aragorn· 28.09.10 · 10:57 Uhr

Der Wissenschaftler sagt "das ist ein Photon der Energie W".

Der Esoteriker schwurbelt gerne lange sinnlose Sätze daher und sagt:

"Ein Philips-LCD-Farb-Fernseher sendet bunte Philips Fernseher-LCD-Photonen aus, während ein alter Röhrenmonitor farblose Röhrenphotonen emmittiert.

Mit unserem neuen diatech-Wunderfilter für LCD-Farbfernseher wird der Anteil virtueller Photonen, gemäß der Quantenfluktationstheorie von Michael Huber, reduziert. Das spart Energie, weil die Photonen dann aus dem Quantenvakuum herrührend, energetisch verstärkt werden.

Die 100000 Euro Anschaffungskosten der Hightec-Folie amotisieren sich, wenn man die langfristigen Energiepreise betrachtet, in sehr kurzer Zeit (ganzheitlich astronomisch gesehen)."

Kommentar-Direktlink Dr. E. Berndt· 28.09.10 · 10:57 Uhr

@dietach
Sie schreiben ja dauern Standardblödsinn. Es besteht daher keine Notwendigkeit ür sie einen neuen Satz zu erfinden.

habe gerade einen guten Link für Sie bekommen:

http://www.youtube.com/watch?v=V0W7Jbc_Vhw&feature=related

Kommentar-Direktlink wolfgang· 28.09.10 · 11:47 Uhr

@Edi- es geht doch auch kürzer

http://www.plognark.com/?q=node/1129

Kommentar-Direktlink diatech· 28.09.10 · 16:28 Uhr

Ihr schwätzt alle nur Blech.

Jetzt müsste ich erst einmal eine Vorlesung über Spinflip von Elektronen, Präzession, Larmourfrequenz, Bestrahlung mit einem breiten Band von elektomagnetischen Wellen, in diesem Fall ein Blitzlicht, etc. halten.

Ich bin nicht euer Lehrer, macht euch mal selber schlau.

Ein Fotomultiplier (nicht Photonenmultiplier) kann, hat die geliche technik, wie ein moderner Fotoapparat. Nur ist der Fotomultiplier nur eben ehrheblich empfindlicher.

Er reagiert auf jedes einzelne Photon, was der Lichtstärke eienr brennden Kerze in der Entfernung von 20 Km entspricht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Photomultiplier

Noch Fragen??

Auf Links zum Thema verzichte ich. Ihr seid selber groß!!


In der Tat so viel wissenschaftlichen Unsinn habe ich noch nie gelesen.

Technik scheint nicht euere Stärke zu sein, sondern nur hohles Geschwätz!


Kommentar-Direktlink Aragorn· 28.09.10 · 17:26 Uhr

@diatech

Ein Fotomultiplier (nicht Photonenmultiplier) kann, hat die geliche technik, wie ein moderner Fotoapparat.

Lol. Dann erkläre uns mal warum in den Kamera-Datenblättern, bezüglich der Ausleseelektronik, trotzdem eine Quanteneffizienz von kleiner 1 angegeben wird?


Offensichtlich hast du keinerlei Ahnung was ein Fotomultiplier ist.

Technik, Physik, Mathematik, Biologie, ... scheint nicht deine Stärke zu sein, sondern nur hohles Geschwätz!

Jetzt müsste ich erst einmal eine Vorlesung über Spinflip von Elektronen, Präzession, Larmourfrequenz, Bestrahlung mit einem breiten Band von elektomagnetischen Wellen, in diesem Fall ein Blitzlicht, etc. halten.
Lol, du verstehst keines der genannten Konzepte, und willst Vorlesungen halten?
Ich bin nicht euer Lehrer, macht euch mal selber schlau.
Du bist kein Lehrer. Weil von dir kann niemand etwas lernen.

Kommentar-Direktlink TSK· 29.09.10 · 00:52 Uhr

Hi fatmike,

wir sind uns einig, dass die Erklärungen der "Vitaplatte" Quark sind. Es
gibt weitere Beispiele bei Esowatch (unter "Popp" nachschauen), ich
werde allerdings auch mal bei Popp nachfragen, um seine Sichtweise
zu hören. [Insbesondere befinden sich auch bei esowatch
Ungenauigkeiten: Ein Photon hat eben nicht nur Wellenlänge und
Energie, sondern auch Spin (Polarisation). Ein Paket von Photonen
kann mehrere zusätzliche Eigenschaften haben: Kohärenz, verschiedene
Geschwindigkeiten, Energieverteilung (Moden). Es wird auch mit keiner
Silbe darauf eingegangen, dass die Gegner von UBE (Skeptiker) sich
bis aufs Mark mit Ihrem Pochen auf die Unmöglichkeit der UBE und
der Einordnung als pathologische Wissenschaft blamiert haben].

Sollte es sich zeigen, dass es auf seinen Mist gewachsen ist, so würde ich
auf die Schnelle vermuten, dass Popp mit den Angeboten seine
Forschungen und sein Institut finanziert.

Sollte jemand nicht gerade zeigen können, dass er Millionen scheffelt und
es nicht nötig hätte, heißt das: "Wes Brot ich eß, des Lied ich sing".

Und dann kommt eben solch ein Quark wie die Erklärungen der "Vitaplatte"
oder von anderen Angeboten zustande. Traurig, aber immer noch besser
als betteln.

Kommentar-Direktlink TSK· 29.09.10 · 01:33 Uhr

@Berndt:
Ich weiß jetzt nicht, *was* genau als Betrügerei bewertet wird, es wäre schön, wenn sie sich ein bißchen weniger schwammig ausdrücken. Von Lichtnahrung halte ich nichts und
Bergers Aufarbeitung des Inders ist informativ und gut gelungen. Sein Problem: er kann es dann nicht lassen, sondern wirbelt dann den Dreschflegel gegen andere von ihm als Esoteriker betrachteten Leute und läuft Gefahr, sich durch eigene Fehler selbst zu treffen.

@all:
"Biophotonen", auch als UBE bezeichnet, sind ganz normale Photonen von biologischen Lebewesen. Ein Mensch strahlt etwa bei 9000 nm die maximale
Strahlungsintensität an Wärmestrahlung ab (mittleres Infrarot) und die Intensität fällt dann steil ab, die Biophotonen gehen jedoch von Rot (900 nm) bis in extreme UV (200 nm).
Die genaue Quelle dieser Strahlung ist bis dato ungeklärt.

Author Profile Page Ulrich Berger· 29.09.10 · 09:11 Uhr

@ TSK:

Stellen Sie sich doch nicht dumm. Kein vernünftiger Mensch bezweifelt die Existenz von Biophotonen. Es geht hier um die "Zellen-kommunizieren-via-Biophotonen-aus-der-DNA"-These von Popp, um die daraus abgeleitete Esomasche "Menschen sind Lichtsäuger" und die darauf aufgepfropfte Quacksalberei "Regulationsdiagnostik nach F.A. Popp" sowie die Gutachten für Scharlataneriegeräte.

Kommentar-Direktlink Ronny· 06.10.10 · 08:43 Uhr

Gibts einen vernünftigen Link zu diesen 'Biophotonen'. Irgendwie hört sich das schon sehr seltsam an.

Kommentar-Direktlink wolfgang· 06.10.10 · 10:55 Uhr

P.A. Straubinger ist übrigens ein Freund von B Ehgartner

http://www.facebook.com/ehgartner

Gemeinsam ist Ihnen ein realitätsproblem

Kommentar-Direktlink Dr. E. Berndt· 07.10.10 · 15:38 Uhr

@Wolfgang
Das Sprichwort lautet: "Gleich und Gleich gesellt sich gern"
Die tägliche Diskussionserfahrung lehrt, daß eben die alterantiven, komplemntären und ganzheitlichen Ansichten meist nicht isoliert auftreten sondern mehrfach. Homöopatern haben gegen Pendler nichts einzuwenden und umgekehrt. Wer ans Lichtfasten glaubt, glaubt eben nicht nur an diesen Spuk sondern auch an andere Unwahrscheinlichkeiten.

Kommentar-Direktlink hermann hemetzberter· 03.12.10 · 21:39 Uhr

die Kabarettprogramme von den science bloggern finde ich super
und die Protagonist / Antagonist Promotion für den Film solide aber etwas einfallslos -

bleibt nur zu hoffen dass diesen Blödsinn nicht irgend jemand ernst nimmt und
die Sache beim Staatsanwalt und vor Gericht endet, wird doch hier Ruf und Geschäft
beteiligter Personen mit Vorsatz geschädigt.

Kommentar-Direktlink hermann hemetzberger· 03.12.10 · 21:50 Uhr

P.S.: am lustigsten finde ich im Übrigen den Gag
mit dem Wirtschaftswissenschaftler als ob das eine Wissenschaft wäre.
o.k. für Leute die Exorzismus und Hexerei als Wissenschaft betrachten und
damit im Vormodernen, antiaufklärerischen Österreich sicher die allgemeine
Ansicht
nur Narren und Verbrecher können so was behaupten

Kommentar-Direktlink Tacheles· 12.07.11 · 16:27 Uhr

P.A. Straubinger im Standard:

Skepsis ist in der wissenschaftlichen Diskussion natürlich immer angebracht, vor allem bei einem Thema wie Lichtnahrung. Wenn dabei aber die Bereitschaft fehlt, sich mit Phänomenen auseinanderzusetzen, die dem herrschenden Glaubensmodell widersprechen, verwandelt sich die Skepsis in ihre Schattenseite - die Engstirnigkeit. Und das verdient vor allem anderen das Prädikat "Antiwissenschaftlich". (DER STANDARD, Printausgabe, 4.10.2010)

Author Profile Page Ulrich Berger· 12.07.11 · 17:08 Uhr

@ Tacheles:

Wie heißt es in der Medienbranche: Nichts ist so alt wie die Zeitung von vor 9 Monaten!

Kommentar schreiben

Netiquette·AGB

 

ScienceBlogs.com

mehr auf www.scienceblogs.com »