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Ulrich Berger, Mathematiker und Wirtschaftswissenschaft- ler, ist Professor für VWL an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Vorsitzender der GkD sowie Mitglied im Wissenschaftsrat und im Vorstand der GWUP. Auf Kritisch gedacht bloggt er über Pseudowissenschaft und verwandte Themen.


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13.05.09 · 15:08 Uhr

Sheldrake in Wien

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 10

Dies ist ein Gastbeitrag von Roland Leitner zum Vortrag von Rupert Sheldrake vom 5. Mai 2009 in Wien. Eine Einleitung zu diesem Beitrag finden Sie hier.

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Rupert Sheldrake ist ein interessantes Phänomen; früher ein angesehener Entwicklungsbiologe mit einem Abschluss der Universität Cambridge und einem Fellowship der Royal Society, stieg er vor knapp 30 Jahren aus der aktiven Forschung aus und entwickelt seither Alternativmodelle „für das Leben, das Universum und den ganzen Rest". Kernpunkt seiner Modelle ist die Annahme, dass Informationen, sobald sie erzeugt wurden, für das jeweilige System verfügbar bleiben, die Menge dieser Informationen stetig zunimmt. Vermittler der Informationen seien „morphische Felder", die (ohne Energieaustausch) durch den Prozess der „morphischen Resonanz" die Entstehung von Komplexität in allen erdenklichen Ebenen beschleunigen.

Über Sheldrakes Person und Motivationen generell wurde bereits genug geschrieben , daher möchte ich hier ein paar der Beispiele diskutieren, die Sheldrake in seinem Vortrag als Belege für seine Hypothese genannt hat, und aufzeigen, dass diese Phänomene entweder konventionell leicht erklärbar sind oder von ihm falsch dargestellt wurden.

Als ein Beispiel für die Wirkung eines „morphischen Feldes" nannte Sheldrake chemische Kristalle. Stoffe in Lösungen können unter gegebenen Bedingungen ausfallen und geordnete, kristalline Strukturen bilden. Der Prozess der Kristallisation ist für jede Substanz unterschiedlich und von Parametern wie Löslichkeit, Temperatur und Konzentration abhängig. Laut Sheldrake würde eine einmalig gelungene Kristallisation ihre Information weiterreichen und folgende Kristallisationen der gleichen Substanz auch an anderen Orten zunehmend beschleunigen. Es ist richtig, dass ab dem Zeitpunkt einer gelungenen Kristallisation folgende Kristallisationen schneller durchgeführt werden, allerdings ist der Grund dafür trivial: Wie im Wissenschaftsbetrieb üblich, veröffentlichen Forscher nicht nur ihre Ergebnisse, sondern auch die Methoden, mit denen sie diese erreicht haben. Arbeitsschritte müssen soweit aufgeschlüsselt werden, dass fachlich geübte Forscher diese „nachkochen" können. Wenn Sheldrake dies als Beleg für die Wirkung von morphischer Resonanz anerkannt sehen will, müsste er zeigen, dass auch ohne Wissen über die Kristallisationsparameter die Formierungskinetik von Kristallen zunimmt - ein klassisches Beispiel für eine nicht-falsifizierbare Behauptung. Sheldrake verweist aber hier lieber auf ein ähnliches Phänomen, den Anstieg der Schmelztemperatur von synthetischen kristallinen Substanzen.

Er behauptet, er hätte wissenschaftliche Lehrbücher und Publikationen der letzten 100 Jahre durchforstet und „1000e" Schmelztabellen von unterschiedlichen Chemikalien verglichen. Dabei sei er auf eine interessante Entdeckung gestoßen: Die Schmelztemperatur von kristallinen Verbindungen, die natürlich vorkommen (wie die Salicylsäure, ein Bestandteil der Weidenrinde) veränderte sich nie, die Schmelztemperatur von synthetisch hergestellten Molekülen (wie Acetylsalicylsäure, einer modifizierten Version der Salicylsäure, die erstmals 1853 hergestellt wurde) stieg laut Literatur stetig an. Es wird mehr Energie benötigt, um die Gitterstruktur des Kristalls zu brechen, was auf einen reineren Kristall hinweist. Für Sheldrake zeigt das „morphische Resonanz" in Aktion: Die Information zur Kristallbildung ist bei Naturstoffen schon so lange vorhanden, dass sie bereits ein lokales Optimum erreicht hat. Bei synthetischen Stoffen, die erst seit kurzem existieren, häuft sich nun die Information an, die Kristallisation verläuft dadurch schneller und reiner.

Für dieses Phänomen existiert natürlich eine viel nüchternere Erklärung: Chemische Synthese benötigt Ausgangssubstanzen, deren Reinheit die des Endprodukts beeinflusst. Die Qualität der Ausgangsstoffe hat sich aufgrund besserer Herstellungsverfahren, Qualitätssicherungsmaßnahmen und down-stream Aufreinigungsverfahren stetig verbessert. Ob ein Stoff in 98%, 99% oder 99,999% Reinheit vorliegt, bestimmt den Grad der Verunreinigungen in weiteren Arbeitsvorgängen. Diese verringern den Zusammenhalt der Kristallstruktur und senken somit die Schmelztemperatur.

Leider hat sich Sheldrake nicht dazu bewegen lassen, die Ergebnisse seiner Literaturrecherche in eine wissenschaftliche Arbeit zu packen und diese zu veröffentliche, wahrscheinlich schon in Vorahnung auf diesen relativ grundlegenden Kritikpunkt.

Da er „morphic resonance" als ein universelles Phänomen sieht, brachte Sheldrake ein Beispiel aus der Intelligenzforschung, den sogenannten Flynn Effekt. Gemäß dem Politologen James Flynn steigt der durchschnittliche Intelligenzquotient in den Industrieländern über Jahrzehnte stetig an. Sheldrake erklärt dies so, dass aus den gelösten Aufgaben des IQ Tests eine Strategie herausdestilliert und an die nächsten Testpersonen weitergereicht wird, welche somit sukzessive immer bessere Testergebnisse liefern (ein Gruß an das kollektive Unterbewusstsein Jungs).

Über die exakten Gründe hinter dem Flynn Effekt wird in der Fachwelt rege diskutiert; als mögliche Erklärungen werden eine verbesserte Ernährung genannt oder der Umstand, dass die Fähigkeiten, die in einem IQ Test abgefragt werden, trainierbar sind und über die Jahre in den Unterrichtslehrplan eingeflossen sind. Wichtig hier ist allerdings, dass die Zunahme Mitte der 1990er zum Erliegen gekommen ist. Unabhängige Studien zeigen, dass der IQ international wieder sinkt, ein Umstand, den Sheldrake geflissentlich übersieht.

Gegen Ende seines Vortrags kam Sheldrake auf das Gebiet zu sprechen, in dem er einst wissenschaftlich gearbeitet hatte, die Entwicklungsbiologie. Diese stellt sich die Frage, wie sich Organismen aus ihrer ursprünglich einzelligen Form Plastizität entwickeln, angefangen von der Vertikalachse, die unseren Körper in rechts und links unterteilt, bis hin zu individuellen Gesichtszügen.

Die Steuerung dieser Prozesse wird durch die DNA kodiert und durch morphogene Signalmoleküle vermittelt, die trotz ähnlich klingenden Namens absolut nichts mit „morphischen Felden" zu tun haben. Diese Morphogene (wie Bicoid oder Hedgehog) diffundieren vom Produktionsort in die Umgebung ab. Dadurch entsteht ein Gradient mit einer höheren Konzentration an Morphogenen in der Nähe der Synthese und geringerer Konzentration in der Peripherie. Die Konzentration von Morphogenen bestimmt die Expression unterschiedlicher Gene, die eine lokale Differenzierung bewirken. (Anschaulich wird das durch das French Flag Model dargestellt.) Somit entsteht ein Raumplan, in dem einzelne Zellen sehr genaue Information erhalten, wo im Organismus sie sich befinden und welchen Entwicklungsweg sie einschlagen müssen. Das Phänomen ist grundsätzlich gut beschrieben und wurde auch 1995 mit einem Nobelpreis gewürdigt. Anstatt das zu thematisieren, verfiel Sheldrake in eine Taktik, die sonst vor allem bei religiösen Evolutionsleugnern beliebt ist: Er zeigte eindrucksvolle Aufnahmen von komplexen Strukturen in der Natur: Strahlentierchen, das Cytoskelett einer Säugerzelle, und unterlegte dies mit der suggestiven Frage, ob all diese wunderbare Komplexität bloß in den schnöden Genen stecken könne.

Sheldrake ist ein wahrlich interessanter Mensch. Er hebt sich vom Gros der Alternativwissenschafter ab, indem er mitunter wissenschaftliche Literatur zitiert und auch selbst Versuche durchführt. Diese scheinbare Seriosität eröffnet ihm eine Zuhörerschaft, die sonst nicht so bereitwillig für esoterische Konzepte zu haben ist. Sheldrake bietet in deren Augen eine massentaugliche Alternative zum materialistischen Weltbild, in dem Atome, Gene und Technik Mittelpunkt der Aufmerksamkeit sind. Genauer betrachtet erschließen sich jedoch Probleme: Die von ihm angeführten Beispiele aus der wissenschaftlichen Literatur sind alt und oft mangelhaft referenziert, wodurch eine Überprüfung seiner Behauptungen und der Qualität der Studien schwer möglich ist. Simple Experimente aus lang vergangenen Tagen („Warum finden Ratten schneller durch ein Labyrinth, wenn ihre Eltern bereits durch dasselbe Labyrinth mussten?") könnte er ohne großen Aufwand reproduzieren, Störfaktoren eliminieren und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Fachwelt präsentieren. Zum anderen konnten seine selbst durchgeführten Studien zu Telepathie („Fühlen Menschen, ob sie beobachtet werden?"... er sagt Ja), nicht mit positivem Ergebnis reproduziert werden. Auf seiner Website bietet er weitere Experimente in Richtung Telepathie an, die allerdings von den Besuchern selbst durchzuführen sind. Er weist zwar darauf hin, dass Testpersonen absichtlich schwindeln könnten und die Experimente damit nicht repräsentativ seien, aber der Fehler liegt hier tiefer: Da nur solche Personen seine Website frequentieren, die grundsätzlich paranormalen Ideen gegenüber aufgeschlossen sind, sind diese auch bereitwilliger, positive Ergebnisse überzubewerten und negative wegzurationalisieren. Um die Befangenheit zu umgehen, sind echte Versuche dieser Art auch mehrfach verblindet. Somit bleibt der schale Beigeschmack, dass hier mutwillig unbrauchbare Daten generiert werden, um unkritische Leser zu beeindrucken. Da er gleichzeitig vorgibt, auf der Suche nach aktiven Wissenschaftern zu sein, die seine Hypothesen seriös experimentell untermauern sollten, ist diese Praktik auch wenig hilfreich.

Ein weiteres Problem liegt darin, dass Sheldrake nicht mehr auf dem neuesten Stand der Wissenschaft ist. Er sieht die Entstehung von Plastizität und komplexen Formen in der Biologie noch immer als Problem an - das ist jedoch einer der ergiebigsten Zweige der heutigen Entwicklungsbiologie. Seine Behauptung, zur Entwicklung von komplexen Strukturen würde eine übersinnliche Erklärung benötigt, steht in krassem Widerspruch zu Ergebnissen, die jahrzehntelange Forschung an knock-out und transgenen Tiermodellen geliefert hat.

Das größte Problem Sheldrakes ist allerdings die Inkonsequenz, seine Ideen praktisch umzusetzen. Er findet in allen Bereichen der Natur Beispiele für „morphic resonance", formuliert ein hurtiges Konzept für ein Experiment, lässt dieses dann im Raum stehen und springt in den nächsten Fachbereich; von physikalischer Chemie zu Entwicklungsbiologie, von Intelligenzforschung zu Ethologie. In keinem Feld bringt er es fertig, eine Serie gut durchdachter Experimente zu designen, die es wert sind, die Null-Hypothese - also die Irrelevanz von „morphischer Resonanz" - anzuzweifeln. Stattdessen liefert er ausladende Erklärungen, warum niemand seine Experimente durchführen möchte und sucht die Schuld beim System, bei den Hochschulen und bei all denen, die die Qualität seiner Methoden kritisieren.

Sheldrakes Bestreben, eine spirituelle Wende in der Wissenschaft einzuleiten, scheitert an der Hürde, die so oft aufkommt, wenn der Wunsch der alleinige Vater des Gedankens ist: an mangelnder Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und seinen Anhängern.

 

Autor: Ulrich Berger· 10 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Trackbacks (1)

Von Hahnemann bis Sheldrake · Kritisch gedacht · 13.05.09 · 15:10 Uhr

Manchmal können einem die Homöopathen fast Leid tun. Nehmen wir zum Beispiel das Ludwig-Boltzmann Institut für Homöopathie. Keine Sorge - das wurde im Zuge einer Qualitätsoffensive der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft bereits 2005 aufgelöst. Aber zuvor ha... ...mehr



Kommentare (10)

Kommentar-Direktlink rolak· 13.05.09 · 18:24 Uhr

Bzgl der Wirkung Sheldrakes kann ich nur zustimmen - seine Bücher und Vorträge sind unterhaltsam, interessant und eloquent. Man muß sich nur hineinfallen lassen können und für die Zeit des Genusses jedwegen Gedanken an ein Nachhaken oder überprüfendes Nachdenken unterlassen. Die [ersten 3] Bücher [mehr habe ich nicht ;] stehen trotz aller, na ja Merkwürdigkeiten immer noch als Anschauungsmaterial im Regal. Bei den Vorträgen sollte man nicht wie ich einmal auf die Idee kommen, im Diskussionsteil eine tendenziell kritische Frage zu stellen, sondern alles, also inklusive der 'hab ichs mir nicht gut gemerkt'-Fragen der begeisterten Schar der Gläubigen einfach nur als ein schönes Stück Unterhaltung an sich vorbeiziehen lassen. Ist den Eintritt wert, bei StarTrek erwarte ich ja auch keine wesentlichen Aussagen zur Kosmologie...

Kommentar-Direktlink Rose· 13.05.09 · 19:05 Uhr

Danke für diesen informativen Beitrag! Er liefert genau jenes argumentative Rüstzeug, mit dem ich künftig bei Diskussionen im Bekanntenkreis arbeiten kann. "Morphische Felder" - dieser Begriff "fetzt" natürlich bei den Freunden der Pseudowissenschaft, insbesondere auch den New Age-AdeptInnen, die fest davon überzeugt sind, durch ihr "Massenbewusstsein" die - wie auch immer geartete - "Schwingung" des Planeten zu erhöhen.
Unabhängig davon scheint mir als Nicht-Expertin bei Sheldrake ein charakteristischer Grundzug parawissenschaftlichen Denkens vorzuherrschen: die - wodurch auch immer motivierte - Sehnsucht nach "bedeutungsvoller" Erklärung und das Suchen (und Finden) von Mustern unter Ausblendung widersprüchlicher Wahrnehmungen. Statt mühsamer Kleinarbeit eben die gedankliche Selbstverführung durch den Abenteuerspielplatz Esoterik.

Kommentar-Direktlink Roland· 14.05.09 · 14:45 Uhr

"mangelnder Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und seinen Anhängern" trifft es sehr gut!

Kommentar-Direktlink Philippe Leick· 15.05.09 · 20:31 Uhr

Vor langer Zeit habe ich mal ein Beitrag über Sheldrake im Fernsehen gesehen... darin ging es auch um das Züchten von Kristallen, das mit der Zeit immer besser funktionieren soll. Dabei hat Sheldrake mit Verve erzählt, Wissenschaftler würden das Phänomen so erklären, dass bärtige Chemiker winzige Mengen des herzustellenden Kristalls in ihrem Bart unbewusst mit sich herumschleppen, und dass diese Teilchen dann die Kristallisationskeime der Kristalle sind, die neu entstehen.

Ob das Universum die Herstellung eines Kristalls wirklich trainieren kann, ist zumindest im Prinzip eine Frage, die experimentell gut zu klären sein sollte. Es scheint aber so zu sein, dass Sheldrake lieber neue Anwendungsfelder für seine Theorie sucht, als Kollegen für ein solches (gut kontrolliertes) Experiment zu begeistern.

Kommentar-Direktlink Roland Leitner· 15.05.09 · 22:23 Uhr

@ Phillipe:

Sheldrake hat diese „beard hypothesis“ auch in seinem Vortrag angesprochen, allerdings habe ich dazu kaum Unterlagen gefunden und die Strukturbiologen, mit denen ich gesprochen habe, konnten mit der Bart Geschichte nichts anfangen.
Was allerdings wirklich stimmt, ist dass Kristalle eine Fähigkeit zur Autokatalyse besitzen, indem sie die Konformation von Molekülen ändern. Eine Analogie dazu wären Prionen, also Proteine, die von der Primärstruktur (der Abfolge der Aminosäuren) ident mit natürlich im Nervensystem vorkommenden Proteinen sind, sich aber in der Sekundärstruktur (also in dreidimensionalen Motiven) unterscheiden. Prionen können sich an ihre natürlichen Vettern anlagern und eine Umfaltung bewirken; die dann resultierenden Prionen sind hochresistent gegen proteolytischen Abbau, sammeln sich an und verursachen die bekannten Krankheiten wie Scrapie oder Creutzfeldt-Jakob.
Im Fall von Sheldrakes Kristallen ging es um ein antivirales Medikament, das durch autokatalytische Kristalle in eine weniger wirksame Form umgewandelt wurde. Hier ist die Geschichte dazu: http://bayblab.blogspot.com/2008/02/quack-of-week-rupert-sheldrake.html

Kommentar-Direktlink Christian Weihs· 16.05.09 · 16:35 Uhr

Na geh, da hab ich ja wirklich was verpasst. Hab ja kurz mit dem Gedanken gespielt, mir dieses Spektakel auch zu geben, da ich noch nie etwas von Sheldrake gehört hatte. Aber da ich nunmal ein fauler Hund bin (und nach Bedarf gerne noch andere Ausreden präsentieren kann), ist leider nichts daraus geworden.
Danke für den tollen Bericht. Hab zwar nicht alles verstanden, aber das hat Sheldrake offensichtlich auch nicht ;-)

Kommentar-Direktlink Bundesratte· 24.05.09 · 13:09 Uhr

@Philippe Leick:
>Dabei hat Sheldrake mit Verve erzählt, Wissenschaftler würden das Phänomen so
>erklären, dass bärtige Chemiker winzige Mengen des herzustellenden Kristalls in ihrem
>Bart unbewusst mit sich herumschleppen, und dass diese Teilchen dann die
>Kristallisationskeime der Kristalle sind, die neu entstehen.

Der Sheldrake ist ja drollig:
Der Bart als eigenständiger Versuchsleiter, wenn das mal gutgeht...
http://www.dailyhaha.com/_pics/beard_frozen.htm

Wundert mich dann allerdings, dass Sheldrake die "Intelligent-Beard-Hypothesis" noch nicht auf Homöopathenbärte ausgeweitet hat.

Danke für den schönen Bericht!

Kommentar-Direktlink Markus Termin· 19.06.09 · 22:43 Uhr

"Organisierte Skeptisten sind immer schnell bei der Hand, alle nicht ins mechanistische Weltbild passenden Forschungsergebnisse zu diskreditieren. Die Parapsychologen haben sich auf diese grundsätzlich kritische Haltung eingestellt und ein waches Bewußtsein für den Experimentator-Effekt und andere Verfälschungsursachen entwickelt. Die Schulwissenschaft ist bei weitem keiner so radikalen Skepsis ausgesetzt."

Rupert Sheldrake "Sieben Experimente, die die Welt verändern könnten, Fischer, S. 179)

Kommentar-Direktlink Bundesratte· 19.06.09 · 23:50 Uhr

Sheldrake:
>Die Parapsychologen haben sich auf diese grundsätzlich kritische Haltung eingestellt und
>ein waches Bewußtsein für den Experimentator-Effekt und andere Verfälschungsursachen
>entwickelt.

Man muss das Zitat nur falsch verstehen, dann ist es wundervoll.

Kommentar-Direktlink Ben· 13.12.10 · 23:06 Uhr

Es heisst kollektives Unbewusstes, Junge.

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