Blog durchsuchen
Profil
Ulrich Berger, Mathematiker und Wirtschaftswissenschaft- ler, ist Professor für VWL an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Vorsitzender der GkD sowie Mitglied im Wissenschaftsrat und im Vorstand der GWUP. Auf Kritisch gedacht bloggt er über Pseudowissenschaft und verwandte Themen.
gwup | die skeptiker

Letzte Einträge
- Die Praxis der "Alternativmedizin": Ein Insider berichtet61 Kommentare· 08.02.12
- World Skeptics Congress 2012 in Berlin82 Kommentare· 06.02.12
- Theologen und Ärztekammern gegen evidenzbasierte Medizin?26 Kommentare· 02.02.12
- Franz Hörmann und die Gaskammern: vom Wissen und vom Glauben204 Kommentare· 27.01.12
- Potpourri des Unsinns182 Kommentare· 05.01.12
Kommentare
- Basilius · 09.02.12 · 22:22 Uhr Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation
- ZetaOri · 09.02.12 · 20:26 Uhr Die Praxis der "Alternativmedizin": Ein Insider berichtet
- Dietmar · 09.02.12 · 01:51 Uhr World Skeptics Congress 2012 in Berlin
- rolak · 08.02.12 · 20:34 Uhr Wünschelruten an der Hochschule
- Ludger · 08.02.12 · 19:01 Uhr Theologen und Ärztekammern gegen evidenzbasierte Medizin?
Blogroll
keine Blogs, trotzdem gut:deutschsprachige Blogs:
- Brights-Blog
- EsoWatch-Blog
- GWUP-Blog
- RelativKritisch
- Science-Fu
- Sheng Fui Blog
- skeptiker-blog
- tautologisch.de
englischsprachige Blogs:
Kategorien
Archiv
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Frühere Beiträge
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
20.11.08 · 20:34 Uhr
Dr. Oberfeld und die Wissenschaft vom Hörensagen
Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften · Kommentare: 77
Wissen Sie, was den texanischen Scharfschützen kennzeichnet? Er schießt zuerst auf das Scheunentor und malt dann die Zielscheibe um die Einschusslöcher. Das dahinter steckende Verfahren ist analog zu einer weit verbreiteten Denkfalle, die als Texas sharpshooter fallacy bezeichnet wird. Besonders problematisch ist diese Denkfalle in der Epidemiologie, etwa wenn es um die Untersuchung von "Krebsclustern" geht. Obwohl das Problem seit langem bekannt ist, versteckt es sich hartnäckig immer wieder in methodisch schwachen epidemiologischen Studien. Manchmal wird es nie entdeckt. Manchmal ist es fast augenscheinlich. Und manchmal ist es so offenkundig, dass es nur mehr peinlich ist. Wie im Fall der berüchtigten Oberfeld-Studie, um die sich schließlich sogar die Justiz kümmern musste.Wie es dazu kam, lesen Sie in unserem heutigen Gastbeitrag von Prof. Ernst Bonek:
Dr. Oberfeld und die Wissenschaft vom Hörensagen

von Ernst Bonek
Der Salzburger Umweltmediziner und Referent der österreichischen Ärztekammer, Dr. Gerd Oberfeld, hatte in einer Studie im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Steiermark ein signifikant erhöhtes Krebsrisiko im Umkreis von 200 Metern durch eine Mobilfunkanlage (C-Netz) im Raum Vasoldsberg/Hausmannstätten im Zeitraum zwischen 1984 und 1997 festgestellt. Allerdings: An diesem Standort gab es nie eine C-Netz-Anlage und bis 1994 überhaupt keine Mobilfunkstation. Um einer gerichtlichen Verurteilung zu entgehen, hat Dr. Oberfeld einen Vergleich abgeschlossen, in dem er zur Kenntnis nimmt, "dass sich im Bereich des Wählamtes "Schemmerlstraße" in Hausmannstätten, Steiermark, zu keinem Zeitpunkt eine "C-Netz"-Mobilfunkanlage befunden hat."
Wie kommt ein Arzt dazu, überhaupt so schwerwiegende Aussagen wie
"erhöhtes Krebsrisiko" zu machen? Laut Aussage seines Rechtsbeistands,
der ihn "als der Wissenschaft verpflichteten Mediziner" bezeichnet,
hat Dr. Gerd Oberfeld den Angaben eines ehemaligen Mitarbeiters der Post- und Telegraphenverwaltung Glauben geschenkt
In Zeitungsartikeln, die diese "Studie" propagierten, konnte man lesen, auch
Anrainer hätten sich erinnert. Fazit: die sachliche Grundlage der
"Studie" ist nichts anderes als Hörensagen.
Aber damit nicht genug, es wird weiter Realitätsverweigerung als "Wissenschaft" angedroht. Unter dem Titel "Wissenschaftliche Untersuchungen gehen weiter" versteigt sich die erwähnte Presseausendung zu folgender Aussage:
Unter der Annahme der Existenz einer C-Netz-Mobilfunkanlage hat Dr. Gerd Oberfeld die richtigen Schlüsse gezogen.
Versteh ich das richtig? Die Schlüsse wären richtig, obwohl die zugrunde liegende Annahme falsch war? In der Aussendung heißt es weiter:
Eine Studie ist dann falsch, wenn falsche Schlüsse aus den zugrunde liegenden Fakten gezogen werden.
Was heißt hier "falsch"? Sorgfalt ist das erste Gebot eines Wissenschaftlers. Bei einer derart groben Verletzung dieses ersten Gebots stellt sich die Frage nach der Arbeitsweise des Dr. Oberfeld. Hörensagen, Erinnerungen eines pensionierten Postlers?
Zu Oberfelds Methodik äußert sich der Schweizer Epidemiologe Martin
Röösli in einem Gutachten für die Schweizer Krebsliga unter anderem so:
Die Hauptschwäche der Studie liegt darin, dass nur ein Gebiet untersucht wurde, bei dem schon vor Beginn der Untersuchung eine auffällige Häufung von Krebsfällen bestand. Es ist nötig für solche Untersuchungen ein grösseres Gebiet mit einzubeziehen. Dies wurde kürzlich für Bayern mit den Daten des dortigen Krebsregisters gemacht. Dabei wurde kein Zusammenhang zwischen der Mobilfunksenderdichte und der Krebsinzidenz beobachtet.
Zur Hochfrequenztechnik kann ich aus eigener Erfahrung mehr sagen. Dr.
Oberfeld hatte ausgerechnet, dass die Krebsfälle in bis zu 200m
Entfernung von der - nicht existierenden - Mobilfunkanlage häufiger
waren als weiter entfernt davon. Warum eigentlich gerade 200m? Entfernung zu einem Sender ist ein Parameter für die Feldstärke in
Gebäuden, aber alleine nicht entscheidend (Material von Mauern,
Verglasung, Größe und Orientierung der Fenster, Einrichtung,
Stockwerk). Mit dem Aufbau eines Simulationssenders hat Dr. Oberfeld
versucht, eine Argumentationskette zwischen Krebsfällen und
Mobilfunkanlage herzustellen. Dass Dr. Oberfeld glaubt, dass man nach
20 Jahren, in denen sich Bebauung und Bewuchs grundlegend geändert
haben können, die Wellenausbreitung bei 70 cm Wellenlänge experimentell
nachstellen kann, zeigt die Grundproblematik von epidemiologischen
Studien auf, nämlich die Schwäche in der Dosimetrie.
Wissenschaftsphilosophisch hat Dr. Oberfeld gegen einen wesentlichen
Grundsatz seriöser Wissenschaft verstoßen, den Bert Brecht in Leben des Galilei so
formuliert hat:
Und was wir heute finden, werden wir morgen von der Tafel streichen und erst wieder anschreiben, wenn wir es noch einmal gefunden haben. Und was wir zu finden wünschen, das werden wir, gefunden, mit besonderem Mißtrauen ansehen.
Eine wissenschaftliche Studie kann aus vielerlei Gründen falsch sein, d.h. fehlerhaft. Wenn aber, wie im gegenständlichen Fall, der Studie die sachliche Grundlage fehlt, sind alle darin aufgestellten Behauptungen hinfällig. Insbesondere die Suggestion, dass Mobilfunkanlagen Krebs verursachen, wie uns Dr. Oberfeld in seiner "Studie" weismachen will (meine Kursivsetzungen):
Für einen kausalen Zusammenhang zwischen dem gehäuften Auftreten von
Krebserkrankungen im Bereich um das Wählamt Hausmannstätten und dem Betrieb
der Mobilfunksendeanlage sprechen:
o der zeitliche Zusammenhang mit der Betriebszeit der Sendeanlage (!)
o der Nachweis von hochsignifikanten Expositions-Wirkungs-Beziehungen
zwischen den Immissionen der Sendeanlage und dem erhöhten Krebsrisiko
[...]
o die umfangreiche Untersuchung sonstiger Risikofaktoren und damit deren
Ausschluss als Ursache
o das Fehlen einer plausiblen Alternative zur Erklärung der massiven Häufung (!)
Wo also eine plausible Erklärung fehlt, hat Dr. Oberfeld den Mobilfunk als Ursache schon parat. Dr. Oberfeld will weiterforschen - bitte, soll er. Nur, wie wird er die Kehrtwendung machen, hat er doch mit dieser Aufzählung alle möglichen Noxen in Hausmannstätten ausgeschlossen und nur die C-Netz-Anlage als in Frage kommend gelten lassen? Da er alle bösartigen Neubildungen C00 bis C97 nach ICD10, unabhängig von Lokalisation etc., als Fälle für seine Behauptungen heranzieht, nicht nur jene, die in Hausmannstätten zu besonderer menschlicher Tragik führten, werden auch alle übrigen Krebsforschungen überflüssig. Was meint da die Ärztekammer dazu, wo doch "der Umweltmediziner Dr. med. univ. Gerd Oberfeld als Experte der Ärztekammer in Österreich allgemein bekannt und anerkannt ist"? Und wer wird diese Forschungen bezahlen? Die hinters Licht geführte Allgemeinheit?
Als artiger Wissenschaftler bedankt sich Dr. Oberfeld
...bei den nachfolgend angeführten Personen für die Unterstützung bei der Durchführung dieser Untersuchung...
o Herrn Univ.-Prof. Dr. Michael Kundi, Medizinische Universität Wien
o Herrn Univ.-Prof. Dr. Lennart Hardell, Universität Örebro, Schweden
[...]
o Allen Studienteilnehmern
Von letzteren hat Oberfeld ihre Lebensgewohnheiten abgefragt, denen sie vor 15 Jahren und mehr so nachgegangen sind. Seriöse Epidemiologen sehen in solchen retrospektiven Selbstauskünften einen schwerwiegenden Mangel, den recall bias. Dass ihn Dr. Hardell, ein anderer Mobilfunkkritiker, vor diesem recall bias nicht gewarnt, hat ist verständlich. Ist doch die Grundlage auch für Hardells Veröffentlichungen die Methode der retrospektiven Selbstauskünfte. Dass hingegen der Wiener Statistikexperte Dr. Kundi, der sehr viel Wert darauf legt, Fehler im Studiendesign anderer aufzudecken, ihn nicht davor gewarnt hat, ist einigermaßen verwunderlich. Kundi hätte Oberfeld etwa davor warnen können, nach Krebsfällen genau dort zu suchen, wo nachgewiesenermaßen welche aufgetreten sind, oder davor, statistische Aussagen auf Fallzahlen von n = 2 (in Worten: zwei) aufzubauen.
Wenn ich meinem pensionierten Postler glaube oder nicht, dass das Wetter vor 20 Jahren besonders schlecht war - was soll's? Wenn ich aber auf einer möglichen, einzukalkulierenden Erinnerungslücke eines Informanten (mit fraglichem sachlichem Bezug zur Materie) aufbauend riskiere, Anrainer von Mobilfunkanlagen in Angst und Schrecken zu versetzen, dann finde ich das verantwortungslos. Und das von einem Arzt, von dem man annehmen darf, dass er weiß, dass Angst krank macht.
So weit so gut, oder besser: so schlecht. Die Sache mit dieser
"Studie" und der genannten Presseaussendung wirft aber noch ganz andere
Fragen auf. Als Urheber führt die APA das
Land Salzburg - Gesundheit, Hygiene und Umweltmedizin an, als Rückfragehinweis hingegen Dr. Phillip Lettowsky Tel. 0662/84 84 48 lawoffice@lettowsky.at.
Wenn die Rückfragen an das Büro von Dr. Lettowsky zu stellen sind,
warum führt die APA dann das Land Salzburg als Urheber an? Ist das eine offizielle Stellungnahme des
Landes Salzburg? Es soll offenbar so klingen. Weiß das auch die
Salzburger Landesregierung? Heißt das, dass das Land Salzburg diese
Aussendung zu verantworten hat? Wer bezahlt diese Aussendungen? Hat Dr.
Oberfeld diese "Studie" als Landesbeamter oder als Privatperson
durchgeführt?
Auf der offiziellen Homepage des Landes Salzburg führen links zu Aussagen des Dr. Oberfeld zu seinen Aktivitäten wie
• Hebung des Bewusstseins der Bevölkerung im Hinblick auf Elektrosmog als mögliche Ursache ganz spezifischer Befindlichkeits- und Gesundheitsstörungen
• Gewinnung von verständnisvollen und für diese (neuen) Symptome offenen Ärzte
In meinen Augen ist das nichts anderes als Werbung für einen gefährlichen Nocebo-Effekt. Norwegische Wissenschaftler haben in einer Doppelblind-Studie nachgewiesen, dass die Ursache von Kopfschmerzen von Probanden, die bereits nach kurzer Nutzung von Handys an diesen Schmerzen litten, ein Nocebo-Effekt ist, also eine schädliche Wirkung ohne realen Grund. Es bestand kein Zusammenhang mit dem Hochfrequenzfeld und den Symptomen. In Werbeveranstaltungen für den Glauben an die schädliche Wirkung des Mobilfunks - anders kann ich seine Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte nicht nennen - zitiert Dr. Oberfeld gerne die REFLEX-Studie, insbesondere die alarmierenden Ergebnisse der Wiener Med-Uni Arbeitsgruppe um Prof. Rüdiger. Es geniert Dr. Oberfeld überhaupt nicht, dass diese Ergebnisse frei erfunden waren, also gefälscht sind.
Daher die Frage an die Salzburger Landespolitik:
Wie lange noch darf
Dr. Oberfeld den bedauernswerten Menschen, die an Krebs erkrankt sind
und zufällig in der Nähe einer Mobilfunkanlage leben, glauben machen,
dass die Ursache für ihre Krebsfälle und ihr Leid ausgeforscht wurde?
Gespannt darf man auch sein auf die Reaktion jener Beamten des Gesundheitsministeriums, die alle Warnungen in den Wind schlugen, dass Dr. Oberfeld irrt und die Dr. Oberfeld die Stange hielten, als es sich bereits abzeichnete, dass er sich in Hausmannstätten verrannt hatte. Nicht zu vergessen die Österreichische Ärztekammer, deren "Umweltreferent" Dr. Oberfeld - noch immer - ist.
Autor: Ulrich Berger· 77 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Trackbacks (2)
G'scheites und Blödes (Teil 2) · Kritisch gedacht · 16.01.09 · 23:58 Uhr
Anno 2007durfte ich ein Mosaiksteinchen zu jener mühsamen Arbeit von Ben Martin beitragen, deren Ergebnis damals u.a. in einem Nature Editorial kurz zusammengefasst wurde. Ein deutscher Ökonom namens Hans-Werner Gottinger hatte, wie sich herausstellte,... ...mehr
Kurznachrichten, gute und schlechte · Kritisch gedacht · 24.09.09 · 17:10 Uhr
SEHR GUT: TCM-Uni hat ausgenadeltDie in Wien ansässige Privatuni, die sich unter anderem der Lehre von der richtigen Auswahl von nicht-existierenden Akupunkturpunkten an eingebildeten Meridianen verschrieben hatte, hat in weiser Voraussicht keinen Antr... ...mehr
Kommentar schreiben
Top5
- Franz Hörmann und die Gaskammern: vom Wissen und vom GlaubenKritisch gedacht· 27.01.2012
- "2012 - Keine Panik" - Das Buch zum WeltuntergangAstrodicticum Simplex· 30.01.2012
- Kein Platz für junge Wissenschaftler - Das Problem der fehlenden JuniorpositionenAstrodicticum Simplex· 31.01.2012
- Newton, Hunter, Jenner, Cavendish und Co: Der Einfluss der britischen Naturwissenschaftler des 18. JahrhundertsAstrodicticum Simplex· 27.01.2012
- Abstimmung: Kernkraft, ja, nein, ein bisschen, vielleicht doch irgendwann malPrimaklima· 26.01.2012
Top5
- Abstimmung: Kernkraft, ja, nein, ein bisschen, vielleicht doch irgendwann malPrimaklima· 26.01.2012
- Franz Hörmann und die Gaskammern: vom Wissen und vom GlaubenKritisch gedacht· 27.01.2012
- "2012 - Keine Panik" - Das Buch zum WeltuntergangAstrodicticum Simplex· 30.01.2012
- Sonderrechte für Religiöse?blooDNAcid· 01.02.2012
- World Skeptics Congress 2012 in BerlinKritisch gedacht· 06.02.2012
ScienceBlogs.com
- Hey, America! Break out the Binoculars after Sunset and see Uranus tonight!The phenomena of nature especially those that fall under the ...Starts With A Bang· 09.02.2012 · 17:07 Uhr
- Day-to-day Labor: The Hazards of Low-wage Temping in Americaby Elizabeth Grossman The news of increased hiring in the ...The Pump Handle· 09.02.2012 · 16:08 Uhr
- Yes, Virginia, there is an antivaccine movement (efforts to deny it notwithstanding)There are times when I want to fall down on ...Respectful Insolence· 09.02.2012 · 03:00 Uhr
- The Big Bang for BeginnersIt took less than an hour to make the atoms ...Starts With A Bang· 09.02.2012 · 02:07 Uhr
- Melting Ice and Sea Level RiseIf all the water currently trapped in all the glaciers ...Greg Laden's Blog· 08.02.2012 · 16:40 Uhr

Kommentare (77)
Oberfeld hat gravierendste methodologische Fehler gemacht, die man bereits einem Studenten zurecht um die Ohren würde. Oder er tat es mit Absicht, aus welchen Gründen auch immer.
Das eine ist bewiesene Unfähigkeit, das andere eine ethische Sauerei. Egal also, was nun dahinter steckt, beides ist völlig untragbar.
Natürlich wird er ab jetzt von hysterisierten Mobilfunkgegnern die nächsten Jahre trotz allem immer wieder zitiert werden. Was mal an (auch völlig falschen) Behauptungen draußen ist, lässt sich nicht mehr einfangen, vor allem nicht bei denen, die das glauben wollen. Es werden Verschwörungstheorien entstehen, dass die Anlage in Wirklichkeit doch in Betrieb war etc.
Einen Vorteil für die Bewohner der betroffenen Region gibt es aber: Die Hysterie bezieht sich auf Funkwellen, weil das gerade in ist. Früher hätte man nach einer Hexe gesucht und sie mit den gleichen Methoden eines Oberfeld gefunden.
Rincewind:
"Früher hätte man nach einer Hexe gesucht und sie mit den gleichen Methoden eines Oberfeld gefunden."
Hast recht.
Ein Grund weniger für Kulturpessimismus, danke.
Danke für diesen Beitrag, allein schon für den Link zum Beck-Bornhold-Interview. An der AKW-Studie hatte ich damals ja auch schon ein bisschen rumgebloggt.
Es scheint ein grundsätzliches Muster zu sein, dass Leute, die eine Gesundheitsgefahr durch Mobilfunk sehen, tendenziell nicht seriös arbeiten. Mir ist auch gerade erst wieder so einer über den Weg gelaufen.
Neues von Umweltmediziner Gerd Oberfeld:
http://salzburg.orf.at/stories/325493/
Diesmal sind es die Energiesparlampen.
Gibt es dazu seriöse Untersuchungen und Messungen der elektromagnetischen Abstrahlung?
Dr. Oberfeld bezieht sich ja nur auf anekdotische „Rückmeldungen aus der Bevölkerung“ und „Schätzungen (fünf Prozent der Menschen empfindlich auf hochfrequente elektromagnetische Felder)“.
Damit dürfte endgültig der Durchbruch zum zum Medienwissenschaftler des Jahres geglückt sein.
Demnächst kommt eine Berufung an die Donau Uni in Krems.
Thema: Einsatz der TCM gegen Kulturstrahlen
St. Eso sei Dank. BM Hahn ist uns erhalten geblieben.
Es winkt eine Medaille wie für den Grander!
Felht nur noch, dass der gute Onkel Doktor noch den AtexWohlfühlchip positiv testet.
Ich wette, dass der gute Mann auch ein Faible für Homöopathie und Co. hat.
Eine großartige politsch gestützte Karriere steht diesem Wissenschaftler noch bevor.
Wie hieß es doch bei Bonifatius Kiesewetter:
Und ist der Ruf einmal ruiniert, so lebt's sich gänzlich ungeniert!
Demnächst eine Sondersendung in Österreich Heute und bei der Russwurm!
Nein, nicht Krems, viel besser: China direkt. Siehe Salzburger Nachrichten, Journalist Hödlmoser, 26. 11. 2008, Seite 3
Naja, hier schreibt Prof. Boniek aber schon auch über Dinge, die ihm eher nur vom Hörensagen bekannt sind. So zu tun, als ob retrospektive epidemiologische Studien völlig absurd sind, zeigt eher geringe Kenntnis über Epidemiologie bzw. die Machbarkeit von prospektiven Studien. Und ob die REFLEX-Daten wirklich frei erfunden sind, ist ja auch nicht sicher.
Ich habe auch ein wenig Eindruck (lasse mich aber gerne eines Besseren belehren), dass die Hausmannstätten-Geschichte genützt wird, um einen nicht-universitären Mediziner, der an sich ein recht großes Wissen über Epidemiologie hat und auch in wissenschaftlichen Journalen publiziert hat, generell als Troll, usw hinzustellen.
Fischer schreibt Es scheint ein grundsätzliches Muster zu sein, dass Leute, die eine Gesundheitsgefahr durch Mobilfunk sehen, tendenziell nicht seriös arbeiten.
Wo ist das Problem? Alles schon gelöst- her mit den Spinnengiften
http://www.dr-wohlgemuth.at/news_detail.php?id=23
Homöopathisch helfen gegen Erkrankungen durch Mobilfunk am besten Spinnengifte. Die Hauptübertragung der Borreliose erfolgt durch Zecken (Familie der Spinnen) und kleine Spinnentiere.
@Bonek
Gerne nehme ich zur Kenntnis, daß die bisher in bestimmten Kreisen sehr beliebte " russische Akadamie der Wissenschaften" oder so ähnlich durch eine wie auch immer "chinesische wissenschaftliche Akademie" Konkurrenz bekommen hat.
Jetzt, nachdem ich die dr-wohlgemuth Webseite studiert habe, bin ich wieder wohlgemut.
Dort heißt es unter anderem:
'Es besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Zusammenhang zwischen Mobilfunk und chronischer Neuroborreliose. Sobald Betroffene die Belastung durch die gepulsten Hochfrequenzen abstellen, heilt die Erkrankung mit Homöopathie schnell aus.'
Da die Mobilnetzbetreiber jetzt generell von GSM ("gepulst") auf UMTS (kontinuierlich) umstellen, wird sich die Neuroborreliose von alleine totlaufen. Auch ohne Zutun der Homöopathie. Ob das dem Wolfgang wirklich gefällt?
Wenn der Herr Prof. Dr. Bonek krank ist, empfehle ich ihm, zu einem Techniker in Behandlung - vielleicht zu Prof. Dr. Vana, dem Vorsitzenden des sogen. wiss. Beirats Mobilfunk -zu gehen und die Mediziner zu meiden.
Vielleicht sollte er sich aber auch das Profil vom 24.11.2008 zu Gemüte führen, und an seiner vorgefaßten unkompetenten Meinung etwas rütteln lasen.
So einen unsinnigen Gastbeitrag wie der von ihm in diesem Medium gebrachte, habe ich nicht für möglich gehalten.
Vom Einspruch der Österr. Ärztekammer gegen die ÖNORM zur Mobilfunkbelastung hat er wohl noch nie gehört
Die armen Studenten, die dieser Mann unterrichtet hat.
@ Dr. Tripes:
Ich nehme an, Sie sind Herr Dr. Erwin Tripes, Vorstand des Kärntner Vereins "Risiko Elektrosmog". http://www.risiko-elektrosmog.at/links/index.php?id=41
Dann würde ich vorschlagen, dass Sie es einmal mit Argumenten inkl. Quellenangaben versuchen, anstatt mit Beschimpfungen unseres Gastautors. Das würde der Glaubwürdigkeit Ihres Grüppchens gut tun.
Ja Herr Ulrich, ich bin im Vorstand des von Ihnen erwähnten Grüppchens. Davon gibt es übrigens weltweit zahlreiche, die natürlich alle unglaubwürdig sind. Ebenso wie die Österr. Ärztekammer, um nur eine weitere unglaubwürdige Institution anzuführen, die vor den Gesundheitsgefahrendes Mobilfunhks laufend warnt.
Diese Quelle die ich bereits vorhin zitiert habe - bitte aufmerksamer lesen-
meint: "02.12.2008
Ärztekammer kritisiert Beschwichtigungsversuche der Mobilfunkindustrie
Vorsorgegedanke muss vor Gewinnstreben gehen - Warnungen der Ärztekammer bleiben aufrecht
lesen Sie mehr…
Wien (OTS) - Die "andauernden Beschwichtigungsversuche der Mobilfunkindustrie unter Zuhilfenahme des Forum Mobilfunkkommunikation" werden von der Ärztekammer neuerlich scharf zurückgewiesen. Es gäbe eine Reihe europaweiter Studien, die eindeutig von möglichen Gefahren hinsichtlich eines Krebsgeschehens durch Mobilfunkstrahlen sprechen, so der Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Erik Huber. Diese Fakten zu ignorieren bedeute, Profitmaximierung vor Gesundheitsvorsorge zu stellen.
Für Huber ist es unverständlich, dass Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg betonen, dass es "bei einem regelmäßigen und moderaten Gebrauch kein erhöhtes Krebsrisiko" gebe, gleichzeitig aber eingeräumt werde, dass man generell zu wenig wüsste, speziell über die Auswirkungen für Langzeit-Intensiv-Nutzer.
"Genau das ist der Unterschied: Wir raten zur Vorsicht, solange es wissenschaftlich fundierte Indizien gibt, dass Mobilfunkstrahlen schädlich sein können, während die Mobilfunk-Lobby weiterhin auf einer kompletten Unbedenklichkeit beharrt." Es werde hier bewusst eine "Verharmlosung" vorgenommen, "die bei der weiten Verbreitung der Mobiltelefonie und dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand aus Sicht eines umfassenden Vorsorgedankens nicht zu rechtfertigen ist", so der Umweltreferent.
Huber erinnert in diesem Zusammenhang, dass ein eindeutiger Kausalzusammenhang zwischen Nikotin und Lungenkrebs erst in den 1990er-Jahren gefunden werden konnte. "Und kein vernünftiger Mensch hätte 1990 noch behauptet, dass Rauchen nicht gesundheitsschädlich sei."
Die Ärztekammer werde daher weiterhin an ihren Warnungen vor möglichen Schädigungen durch Mobilfunkstrahlen festhalten, "also so wenig und so kurz wie möglich telefonieren, das Handy während des Gesprächsaufbaus von Kopf und Körper fernhalten, beim Kauf eines Handys auf einen geringen SAR-Wert achten sowie Kinder möglichst überhaupt nicht telefonieren lassen", so Huber abschließend".
Und wer sind Sie Herr Ulrich?
Sobald die Seite www.risiko-elektrosmog.at wieder repariert ist, finden Sie dort zahlreiche Hinweise mit weiteren Quellenangaben.
Sehr geehrter Herr Dr. Trippes,
Ihre Argumentation per "früher hat man das auch nicht gedacht" ist völlig unseriös. Damit kann man jeden Unfug relativieren; sie ist nichts anderes als ein Schlid am Ende eines Holzweges, auf dem steht "Es könnte hier weiter gehen, aber nicht jetzt."
Hätten Sie nicht Lust, anstelle von Vorstellungen Fakten zu nutzen? Sind Sie sich nicht zu schade, dieses Kommunikationsspielchen, wie es gerade in anderen Scienceblogs hier thematisiert wird ( Haha!, Schurke, Du gibst zu, über kein absolutes Wissen zu verfügen, also haben alle recht!) zu betreiben?
In dieser Art ist es armselig. Es wäre von großem Vorteil, wenn Sie exakter und geradliniger arumentieren wüden. So ist z.B. Ihre Aussage, Nikotin würde Lungenkrebs verursachen, schlicht falsch. Lungenkrebs wird hauptsächlich durch Verbrennungsgase des Tabaks verursacht.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass Sie einfach von Mobilfunk genervt sind, und in gewohnter Art das so zu rationalisieren versuchen, dass Sie am Schluss als der Gute dastehen.
Kann man tun, wird oft getan, aber vermutlich haben Sie sich in der Türe geirrt: Da stand sicher nicht "Wissenschaft" drauf und Sie sind im falschen Blog gelandet.
@ Dr. Trippes
Wenn sie die Webseite reparieren, vergessen Sie bitte nicht auf die Reparatur dieses Absatzes.
Der bekannte und renommierte Umweltarzt der Österr. u. Sbg. Ärztekammer, Dr. med. Gerd Oberfeld, hat zu diesem Thema sowohl selbst jahrelang intensive Studien angestellt, als auch die international publizierte, einschlägige Literatur recherchiert und mit dem Ergebnis zusammengefasst, dass es dringend geboten erscheint, die Sendeleistung der Mobilfunksendeanlagen erheblich abzusenken. Um dem heutigen Wissensstand entsprechend die Gesundheitsgefahr möglichst zu minimieren, wird als vorläufige Richtlinie die landesweite Etablierung der „Salzburger Vorsorgegrenzwerte“ empfohlen.
Die Möglichkeiten des Mobilfunks könnte man dann übrigens immer noch nutzen, nur eben unter wesentlich geringerem Gesundheitsrisiko.
Sie sollten die einmalige Seriösität und Wissenschaftlichkeit des hochgelobten Dr. Obefeld gebührender und deutlicher herausstellen.
Sie kennen die Bauernregel: "Kuhfladen und Kaufladen sind nicht das selbe. Tritt hinein du merkst den Unterschied!"
@ Herrn od. Frau Rincewind danke ich für den deulichen Hinweis in ihrer /seiner Botschaft, wie man soeben Gelesens ganz rasch veurdrängen kann, wenn man meint, dies tun zu müssen. Nur schade, daß Sie in Bezug auf meine armselige Argumentation nicht auf meine zitierten Ärztewarnhinweise - sind offenbar in Ihrer geschätzten Sichtweise keine Fakten, oder nur sicherheitshalber ausgeblendet? - eingehen. Was nicht sein darf, kann nicht sein? Na ja, spannend, wie manche Leute denken.
@ Herrn Dr. Bernd danke ich für die Reparaturhinweise. Bin einfach sprachlos über Ihr bäuerliches Wissen.
@ Herrn od. Frau Rincewind danke ich für den deulichen Hinweis in ihrer /seiner Botschaft, wie man soeben Gelesens ganz rasch veurdrängen kann, wenn man meint, dies tun zu müssen. Nur schade, daß Sie in Bezug auf meine armselige Argumentation nicht auf meine zitierten Ärztewarnhinweise - sind offenbar in Ihrer geschätzten Sichtweise keine Fakten, oder nur sicherheitshalber ausgeblendet? - eingehen. Was nicht sein darf, kann nicht sein? Na ja, spannend, wie manche Leute denken.
@ Herrn Dr. Bernd danke ich für die Reparaturhinweise. Bin einfach sprachlos über Ihr bäuerliches Wissen.
Sehr geehrter Herr Dr. Tripes (Verzeihung, dass ich Ihren Namen vorhin mit zwei "p" geschrieben habe, aber Sie wissen ja selber, wie schwierig es ist, mit diesen falschen Assoziationen)
"Rincewind" ist männlich. Einfach mal bei Wiki vorbeischauen.
Danke für Ihren Hinweis, das etwas Dringendes später noch dringender wird als es vorher war.
Ärztewarnhinweise sind sicher auch was Spannendes, wenn man sich nicht gerade in der Türe geirrt hat.
Um kurz ernst zu werden: Epidemiologische Befunde können nicht von Ärzten zur Verfügung gestellt werden, es sei denn, sie hätten den Beruf gewechselt.
Ihr Vorwurf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf ist ein Standard-Esoterik-Argument und trägt nur schwach .Mir wäre es ja absolut recht, wenn endlich mal was wäre, was nicht sein kann. Leider hört man immer nur Ankündigungen aus denen nie was geworden ist, was irgendwie ermüdend wirkt.
Es tut mir leid, ich kann Sie nicht ernst nehmen.
@ Dr. Tripes:
Wer der "Herr Ulrich" ist, steht ganz oben in der linken Spalte. Und wenn ich "Quellen" sage, meine ich wissenschaftliche Literatur, nicht die Pressemeldungen irgendwelcher Lobbygruppen. Sie sind hier nämlich auf einem ScienceBlog.
@Dr. Trippes
Seit es Erfindungen gibt, gibt es Vereine, deren Vereinszweck es ist, die gesamte Menschheit vor den gefährlichen Auswirkungen technisch- industrieller Neuheiten zu bewahren. Schon die gute alte Eisenbahn war seinerzeit so eine Teufelsmaschine. Der Tod durch Geschwindigkeiten unterhalb von 20 Meilen pro Stunde wurde jedem Fahrgast angedroht. Ein wesentlich lohnenderes und umfangreicheres Teufelszeug war natürlich die Ausbreitung der Elektrizität über die Menschheit. Der übelste und hinterhältigste Anschlag hinterfotziger Industrie und der ihr hörigen Wissenschaftler war natürlich das Mobiltelephon. Es ist ja wirklich eine Gemeinheit, dass praktisch alle, außer ihnen wahrscheinlich, ununterbrochen telephonieren und einfach nicht tot umfallen. In dieser Situation war es doch völlig klar, dass unser Umweltdoktor endlich die Gefahren als Arzt beweisen konnte. Dank seiner ärztlichen Fähigkeiten konnte er die Ursachen schauen und ganz klar darlegen wie es ausschaute, wenn gesendet worden wäre. Alles wird kaputt gepulst. Jeder Radioästhet spürt das. Ich traue mich wetten, dass sie Muten, Pendeln, Homöopathie und Astrologie auch für richtig halten? Trinken Sie auch Granderwasser? Haben Sie nicht auch Angst vor Gentechnik? Besuchen Sie regelmäßig Kärntner Kraftorte? Was macht das Hartmann Gitter in ihrer Wohnung? Sie sind doch überzeugt, dass der Pollen von gentechnisch verändertem Pflanzen viel mehr Schnupfen macht .....
@ rincewind
Lieber Herr randscheibengestürzter Dr. Rjinswand, jetzt, nachdem ich auf Wiki gesehen habe, daß ich Sie im Gegensatz zu mir wirklich ernst nehmen muß, hoffe ich auch, daß Sie Tripperfrei sind, um kurz auf Ihre Assoziationen einzugehen. (Das Doppel- „P“ bin ich längst gewohnt, nachdem mich meine Klassenkameraden als leidenschaftlichen Pianospieler schon in frühen Jugendtagen als den „John Tripper, der mit seinen Syphilitikern“ spielt, angekündigt haben).
Vorweg möchte ich jedoch festhalten, daß ich Sie mit meinen Argumenten keinesfalls verletzen möchte, auch wenn ich manchmal sehr zwingend argumentiere.
Aber Sie sind ja gerade auch nicht sehr zimperlich.
Was nun Ihre geschätzte Auffassung von Epidemiologie angeht; haben Sie noch nicht erfahren, daß es immer mehr verantwortungsvolle Ärzte gibt, die ihr bloß schulmedizinisches Bild ua. auch in Richtung Epidemiologie erweitern ? Darf das nach Ihren eigenen esoterischen Glaubenssätzen auch nicht sein? Ist das schon wieder so ein Standard- Esoterik –Argument meinerseits, das Sie daher nicht zulassen dürfen, weils nicht sein kann/darf?
Oder habe ich Ihre Site nicht aufmerksam genug gelesen und schätze Sie daher aufgrund Ihrer literarischen Werke zu Unrecht als allwissenden außerirdischen Esoteriker ein.
Bisher habe ich meinem E.T. als leider nicht Außerirdischen herzhaft widersprochen, nun aber weiß ich, wen ich anbeten müsste, oder doch nicht?
Freut mich aber, daß ich aus Ihren letzten beiden Sätzen heraushöre, daß Sie im Grunde doch lieber offener sein wollen, als Sie derzeit zu können glauben.
@Dr. Tripes
....... auch wenn ich manchmal sehr zwingend argumentiere.
Auch ich mußte mich leider davon überzeugen, dass Sie wirklich immer sehr zwingend argumentieren! Schon nach dem Lesen weniger Zeilen ihrer Ausführungen komme ich mich nicht mehr von einem Gedanken los, der sich mir geradezu zwingend aufdrängt. Aber, wie kann es gelingen etwas nicht mehr zu denken, weil man das nicht denken soll? Das geht nicht, denn wenn man denkt, an etwas nicht zu denken, dann denkt man erst recht daran; und so will mir der Gedanke an die unerlaubte Möglichkeit einer cerebralen Fäkalintoxikation nicht aus dem Sinn gehen. Es wird mich hoffentlich der Schlaf davon befreien.
Sg. Herr Prof. Spieltheoretiker Prof. Ulrich Berger, jetzt habe ich endlich herausgefunden, wer Sie und wie bedeutend Sie sind.
1) Auch Sie möchte ich durch meine Äußerungen nicht verletzen, und gehe davon aus, daß Sie mir verzeihen, wenn auch mir Magenkrämpfe entstehen würden, dächte ich bloß an die Ursache der Ihren, leider ausgelöst durch Ihre offensichtlich verschleierte Sicht auf die Quantenphysik, die bekanntlich –leider zu Ihrem Leidwesen - inzwischen auch die Medizin umfaßt.
Offenbar kennen Sie zB nicht die Aussage von Univ. Prof. Dr. Zeilinger, wonach der Raum Träger von Information ist. Sobald Sie sich Ihrer Liebe zur Physik eingehender hingeben würden, könnten Sie vielleicht diesbezüglich einige „Offenbarungen „erfahren.
Geben Sie sich einfach weniger der Spieltheorie hin und forschen Sie breiter, wie wäre das?
2) Gerade weil ich auf einem ScienceBlog schreibe, habe ich Quellen angeführt, die mMn von Physikern der alten Schule nicht einfach weggewischt werden können. Es sei denn, auch Sie nehmen als bloßer Spieltheoretiker die Warnungen, etwa der Ärztekammer und vieler anderer wiss. Institutionen nicht ernst.
3) Ihre kursorische Äußerung bestätigt mir obendrein, daß Sie sich offensichtlich noch nicht die Mühe gemacht haben, jene wiss. Literatur – obwohl Sie sich offensichtlich selbst als Wissenschafter sehen wollen- herausfinden konnten, die Ihren Ansichten diametral gegenübersteht.
Um Ihnen diese umfangreiche Literatur zu offenbaren ist wohl in
einem derartigen Blog zu wenig Raum.
Jetzt bringen Sie doch endlich mal Fakten Herr Dr. Tripes.
Keine Angst, hier lesen genug Leute mit, die so etwas verstehen.
DD,eb!
@ Dr. E. Berndt
Gehören Sie als offensichtlicher Handyfreak einer Vereinigung der Mobilfunklobby an, dann offenbaren Sie dies doch.
Ihr Beitrag ist nämlich leider von einer derartigen Plattheit, wie sie regelmäßig von der Mobilfunklobby postuliert wird, daß man dazu nicht mehr sagen kann.
Meditieren Sie einfach gegen die cerebrale Fäkalintoxikation!!!
Vielleicht kommen Sie so zu besseren Erkenntnissen.
@Dr. Tripes
Vergangenen Sommer hatte ich das Vergnügen einem Vortrag von Prof. Zeilinger zu hören.
Prof. Zeilinger wandte sich enschierden gegen die Vereinahmung von Begfriffen aus der Quantenphysik um irgend welche Dinge in anderen Zusammenhängen erklkären zu wollen. Unzulässige Umdeuterei. Also bitte nicht Zeilinger zitieren!
Und jetzt bitte endlich Fakten vorlegen.
Lieber Dr. Tripes,
ich bin begeistert, Sie haben sogar Eier in der Hose! Ihre Erwiderungen sind richtig gut, bis auf die Kleinigkeit, dass - speziell hier wäre das recht gerne gesehen - Fakten fehlen.
@ Herr/Frau Silden, es ist ja so erfreulich, wenn sich einzelne Autoren hinter Pseudonamen verbergen; könnte da auch eine gewisse Furcht dahinter stehen, seine Meinung zu offenbaren?
Also wie gewünscht:
Eizelstudien
Auf dieser Seite werden Zusammenfassungen und Links zu Einzelstudien vorgestellt, welche in den Medien weit verbreitet wurden oder sonstige Aufmerksamkeit erlangten. Das REFLEX-Projekt
Bei diesem an 12 europäischen Forschungseinrichtungen durchgeführten Projekt wurden Hinweise auf genschädigende Einflüsse nieder- und hochfrequenter elektromagnetischer Felder gefunden.
Die Interphone-Studie
Diese von der WHO koordinierte und von der EU geförderte Studie in 13 Ländern soll klären, ob die regelmäßige Nutzung von Handys das Risiko erhöht, an einem Hirntumor zu erkranken. Mehrere Teilergebnisse wurden bereits veröffentlicht.
Schweizer Nachfolgestudie zur TNO-Studie (2006)
Diese Wiederholung der doppelblinden randomisierten Probandenstudie mit 33 elektrosensitiven und 84 nicht elektrosensitiven Probanden konnte die gefundenen Ergebnisse der TNO-Studie hinsichtlich der UMTS-Exposition nicht bestätigen.
Österreichische Studie zu Mobilfunkbasisstationen (2006)
Bei diese Studie zu den gesundheitlichen Auswirkungen einer Exposition durch Basisstationen wurde festgestellt, dass alleine schon die Angst davor mit einer Beeinträchtigung der Schlafqualität verbunden war.
Die Studie von Abdel-Rassoul zu Befindlichkeitsstörungen durch Mobilfunkanlage (2006)
Die Autoren dieser Studie sehen in den Ergebnissen Hinweise auf häufigere neurologische Beschwerden bei Personen in der Umgebung von Mobilfunkbasisstationen und auf Veränderungen der kognitiven Leistung.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Mobiltelefonnutzung und Spermienqualität? (2004/2005)
Der ungarische Fortpflanzungsmediziner Dr. Imre Fejes fand heraus, dass es bei Männern einen Zusammenhang zwischen der Mobiltelefonbenutzung und der Beweglichkeit von Spermien geben könnte.
Die Netanya-Studie aus Israel (2004)
Bei dieser Studie ziehen deren Autoren aus der Auswertung von 8 Krebsfällen den Schluss, dass die Krebshäufigkeit in der Umgebung einer betrachteten Mobilfunkanlage das 4,15-fache des statistischen Durchschnitts betragen würde.
Die "Naila-Studie" findet erhöhte Krebsrate um einen Mobilfunksender (2004)
Hausärzte stellten fest, dass in einem Mobilfunksender-nahen Gebiet die Krebsrate um das Dreifache höher war als in größerer Entfernung.
Handystrahlung: Forscher stellt Theorie für schädigende Wirkung auf menschliches Gewebe auf (2004)
Auch schwache elektromagnetische Felder könnten gemäß einem mathematischen Modell zum Zusammenklumpen der Zellen im Gewebe führen
Die TNO-Studie zu Befindlichkeitsstörungen durch UMTS-Mobilfunkanlagen
Die Resultate dieser vielbeachteten Studie aus Holland weisen auf einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber UMTS-ähnlichen Hochfrequenzfeldern und dem Wohlbefinden hin
GSM-Handys verursachen bei Ratten Gehirnschäden (2003)
Der bereits von früheren Untersuchungen der Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke her bekannte schwedische Neurochirurg Prof. Leif G. Salford hat in dieser Studie erstmals die Schädigung von Nervenzellen durch elektromagnetische Felder von GSM-Mobiltelefonen festgestellt.
Die "Navarro-Studie" zu Befindlichkeitsstörungen durch Mobilfunk (2003)
Wissenschaftler der Universität Valencia sehen Zusammenhang zwischen Befindlichkeitsstörungen und Exposition durch Mobilfunkanlagen.
Studie der Universität Zürich: Handys beeinflussen die Gehirnaktivität (2002)
Forscher der Universität Zürich konnten zeigen dass eine 30-minütige Bestrahlung mit elektromagnetischen Feldern wie sie von GSM Mobiltelefonen ausgesendet werden, die Gehirnaktivität verändert.
Australische Studie: Beeinflussung von Gehirnwellen durch Handys? (2002)
Der australische Neurophysiologe Dr. Rodney Croft fand demnach eine Veränderung des EEG durch ein eingeschaltetes Mobiltelefon.
Wiederholungsstudie: Blutkrebs durch Mobilfunk bei Mäusen? (2002)
Eine verfeinerte Wiederholungsstudie zu M. Repacholis Studie von 1997 konnte dessen bedenklichen Ergebnisse nicht bestätigen.
Die Studie von Darius Leszcynski (2002)
Dieser finnische Forscher fand im Laborversuch eine Veränderung der Proteinaktivität von menschlichen Endothelzellen, was die Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke erhöhen könnte.
Dr. Roger Santinis epidemiologische Studie über Mobilfunk Basistationen (2001)
Eine methodisch fragwürdige Untersuchung zu Befindlichkeitsstörungen in der Nähe von Mobilfunksendern.
Mobiltelefone und Krebs - eine landesweite Kohortenstudie in Dänemark (2001)
Diese Untersuchung von 420.095 Mobilfunknutzern hat keine erhöhte Zahl von Krebsfällen ergeben
Die Hirntumor-Studien von Hardell (1999 - 2006)
Zwei Fallkontrollstudien ergaben ein erhöhtes Risiko bei der Nutzung analoger Mobiltelefone.
Niederfrequente Magnetfelder und das Risiko von Frühgeburten (2001)
Eine kalifornische Studie fand eine Erhöhung des Risikos einer Frühgeburt durch Magnetfelder zwischen 40 - 800 Hz.
Epidemiologische Studie zur Assoziation von Leukämieerkrankungen bei Kindern und häuslicher Magnetfeldexposition (2000)
Hierin untersuchte J. Michalis den Einfluss niederfrequenter Magnetfelder bei 50 Hz.
Die "Lilienfeld"-Studie (1978)
Diese Studie zum Gesundheitszustand von Mitarbeitern der US-Botschaft in Moskau sowie deren Angehörigen wird oft sehr verfälscht wiedergegeben, hier ist eine Übersicht der Fakten und Interpretationen.
@et al Unser Lieber Hr. Dr. E. Tripes im Original
http://freepage.twoday.net/stories/1756088/
........
In Wahrheit bleibt alles beim Alten (hier ist nicht der Haider gemeint), außer daß sich die Mobilfunklobby bei ihren weiteren Ausbauplänen der Unterstützung des Landeshauptmanns bedienen kann. Ich hatte letzteren bisher als hervorragenden Juristen eingeschätzt. Nach Durchsicht dieses Paktes habe ich aber enorme Zweifel bekommen.
Ich werde diesen “Pakt“ Punkt für Punkt kommentieren, und aus kautelarjuristischer Sicht erläutern, wie dabei zum alleinigen Vorteil und zum ausschließlichen Nachteil der betroffen Bevölkerung herumgemogelt wird und danach alle namhaften Stellen informieren.
Bis bald und mit lieben Grüßen
Erwin
[Dr. Erwin Tripes]
P.S: Wegen der eminenten Gefahrenlage, mit der u.a. die Bevölkerung durch solche Pakte eingelullt werden soll, werde ich diese Vorinfo auch an mir bekannte kritische Denker weiterleiten. Deshalb auch Deine ausdrückliche Anrede als Umweltobmann der Gemeinde Ludmannsdorf/Kärnten.
--------
Sehr geehrte Damen und Herren!
Als Obmann des Vereins "Risiko-Elektrosmog- Kärnten" http://www.risiko-elektrosmog.at bin ich natürlich regelmäßiger Leser der Nachrichtenredaktion Bürgerwelle/BI Omega.
Ich darf Ihnen so auch zur Information über unsere Aktivitäten als Attachment unsere Stellungnahme zum "Mobilfunkpakt Kärnten" zumailen.
http://www.scribd.com/slurp?url=http%3A//www.buergerwelle.de/pdf/mobilfunkpakt_3.pdf&publisher_id=pub-89043740317921624755&public=true&view_mode=fullscreen
Besuchen Sie uns auch auf unserer obangeführten Homepage.
Glück auf
Dr. Erwin Tripes
@ Berendt
Lieber Herr Dr. Berendt, habe selber mit Zeilinger darüber gesprochen. Auch andere Quantenphysiker teilen diese Sichtweise.
Da wollten Sie ihn aber gründlich missverstehen.
Sogar Buddhistische Lamas haben ihn deshalb (körperlich) hochgehoben, obwohl er einige Pfund wiegt, ob ihrer Freude über diese seine Aussagen.
(Aber das wird wahrscheinlich in Ihrer absolut sicheren Sichtweise, wie die Dinge wirklich sind, keine Bedeutung haben. Macht aber nichts. Es ist trotzdem so, wie Sie es nicht für möglich halten).
Sie sind mir hoffentlich nicht wirklich böse, wenn ich auf Ihre Scheinargumente nicht mehr weiter eingehen möchte
@ Dr. Tripes
Was nur so wenige Studien. Kein Wunder, dass Sie nicht ernst genommen werden.
Ich empfehle die Papiere in eine Gebetsmühle zu legen, damit sie wirksamer werden!
Noch besser wäre natürlich eine Wäscheschleuder, weil die dreht schneller. Aber vielleicht stören die kümstlichern Magnetfelder, die der Maxwelldämon generiert!
@ Dr. Tripes:
Ich werde Ihre infantilen ad-hominem-Auslassungen gegen mich hier höflich ignorieren, und ebenso Ihre unqualifizierten Kommentare über Quantenphysik.
Zu den Studien: Bei Ihrer copy-paste-Aktion von Ralf Wölfles Elektrosmoginfos haben Sie versehentlich die dritte dort angeführte Studie gelöscht - jene von Dr. Oberfeld.
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/biologie/einzel.htm
Außerdem sollten Sie die Studien, die Sie zitieren, auch lesen. Anscheinend haben Sie übersehen, dass die Infos von Dipl.-Ing. Wölfle recht seriös sind. Entsprechend geben die von Ihnen kopierten Studien insgesamt Entwarnung bzgl. "Elektrosmog". Wenn Ihre Vorstandskollegen das wüssten, wären sie wohl nicht sehr erfreut. Vielleicht bleiben Sie besser beim Buddhismus und verschonen die Wissenschaft.
Eine letzte Frage :
Sind sie der Apotheker-Berent, aus Vöcklabruck, Oberösterreich, der Ungläubige gegen Homöopathie, vom kritisch gedachten (All)Wissensblog, der mit der Aussage :“ Dogma bleibt eben Dogma, aber nur so lange als es nicht bewegt wird. Das Bewegen von Dogmen ist immer verboten, damit es nicht einstürzt“,
was natürlich nicht für Ihre eigenen Dogmen gilt?
Na dann kenn ich mich wirklich aus, mit wem ich den Kontakt abbrechen müsste, oder habe mich beim googeln geirrt ?
@ ULric h
Vielen Dank für Ihre Versuche, mangels vorhandener treffender Argumentationen lieber mit Anwürfen zu entgegnen, auch mit interreligiösen Aussagen, die mich aber leider nicht treffen. Tut mir leid.
Ihr Vorwurf der Infantilität zeigt leider, wie angegriffen Sie sich fühlen, was ich wirklich nicht verursachen wollte und wofür ich aufrichtiges Mitgefühl für Sie empfinde.
Schade daß Sie keine besseren Argumente vorweisen können.
Hoffentlich gehen Sie mit Ihren Studenten achtsamer um.
Sie sind hoffentlich auch nicht bös, wenn ich nicht weiter auf diese Art Ihrer Korrespondenz eingehe, obwohl wir Kollegen verschiedner Fakultäten sind.
@ Dr. Tripes:
Danke für Ihr Mitgefühl! Übrigens war es keineswegs meine Absicht, Sie mit "interreligiösen Aussagen" zu treffen. Der Buddhismus ist mir persönlich noch die sympathischste Religion von allen. Ich wollte Sie lediglich ersuchen, in dem Fachgebiet zu bleiben, in dem Sie sich auszukennen scheinen und weniger in jenem zu dilettieren, von dem Sie offenbar keine Ahnung haben. Seien Sie auch versichert, dass ich nicht böse bin, wenn Sie hier nicht mehr kommentieren.
@Dr. Tripes
Während sie die Zeit vergooglet haben über meine Identität, habe ich etwas in ihre per copy and paste zitierten Arbeiten angeshen. Sie sind ja wirklich, wie Ulrich Berger schreibt, eine Gefahr für ihren E-smog-Verein.
@ Rinceiwind
Lieber Herr Dr. Rincewind, ja ich bin auch männlich und habe sogar zwei Eier, manchmal in der Hose, manchmal auch außerhalb. (Was für Feststellungen Sie damit allerdings auch immer zum E-Smog treffen wollen, bleibt mir bis auf weiteres verborgen)..
Die eingeforderten Fakten entnehmen Sie bitte meinen Blogs zum Gegenstande.
@ Dr. E.Berendt
Also sind Sie doch der Apotheker, der nunmehr meine Gefährlichkeit erkannt hat.
Wie wunderbar.
@ Urich
Eine letzte Antwort: Seien Sie mir bitte nicht böse, wenn ich feststelle, daß in Wahrheit Sie im Gegenstande, weil fachlich dazu nicht wirklich kompetent ausgebildet, dilettiteren.
Mir ist natürlich bewußt, daß Sie in Ihrer Sichtweise der relativen Wirklichkeit meinen, alles besser zu wissen, nur leider, Sie irren sich.
Können Sie wirklich nicht akzeptieren, daß sich auch sogenannte "Nichtphysiker"
Wissen aneignen, das dem von sogenannten studieren Physikern zumindest ebenbürtig ist?
Zitat Dr. Tripes:
" Die Netanya-Studie aus Israel (2004)
Bei dieser Studie ziehen deren Autoren aus der Auswertung von 8 Krebsfällen den Schluss, dass die Krebshäufigkeit in der Umgebung einer betrachteten Mobilfunkanlage das 4,15-fache des statistischen Durchschnitts betragen würde."
Viel besser ins Knie schießen ist ja fast unmöglich mit sowas.
Ich spende gerne für Ihre Krankheit der Wahl.
Dr. Tripres schrieb: "Eine letzte Antwort: Seien Sie mir bitte nicht böse, wenn ich feststelle, daß in Wahrheit Sie im Gegenstande, weil fachlich dazu nicht wirklich kompetent ausgebildet, dilettiteren."
Ja, und Sie, lieber Dr. Tripes haben etwas romantisches, den Rhein auf Rosenblüten hinabgleitend, "Weihalaweiha" singend den anderen Dilletieren vorwerfend. Wenn der Wagner das gewusst hätte.
Tut mir leid.
@Dr. Tripes: Sie merken schon, dass die Studien die Sie hier anführen Sie widerlegen?
"Können Sie wirklich nicht akzeptieren, daß sich auch sogenannte "Nichtphysiker"
Wissen aneignen, das dem von sogenannten studieren Physikern zumindest ebenbürtig ist?"
Mag ja sein, dass so was möglich ist, aber Sie demonstrieren gerade wie ein unblehrbarer Wichtigtuer sich vor Experten zum Affen macht.
Das ist selbstverständlich absolut unmöglich. Physik ist das gesammelte Wissen, dass die Gesamtheit aller Menschen auf den gemeinsam akzeptierten Niveau, Wissen auszudrücken, auszutauschen und zu erlangen gefunden haben. Wenn jemand sich dieses Wissen aneignet, hat er Physik studiert und ist kein Nichtphysiker mehr. Ob er das jetzt an einer Uni studiert hat ist eigentlich egal, aber ich darf wohl stark anzweifeln wie jemand sich ein komplettes Physikstudium nebenher reinpfeifen könnte.
@ Dr. Tripes
Sehr geehrter Herr Dr. Trippes!
Verschiedenes würde mich noch brennend interessieren um mir ihr Weltbild besser vorstellen zu können.
Bevorzugen Sie noch das ptolemäische Weltbild (flat earth theory) oder sind Sie schon ins Lager der Anhänger des Kopernikus übergewecheselt.
Was halten Sie vom Intelligent Design?
Halten Sie die Relativitätstheorie für falsch?
Gehe ich richtig in der Annahme, dass sie Honmöpathie, Astrologie und Rutengehen für wissenschaftlich erwiesen erachten?
Wirkt ihrer Meinung nach Granderwasser? Wenn ja, was sagt Dalai Lama zu einer von Jesus inspirierten Erfindung?
@ Berendt
Sg. Herr Dr. Berndt!
Da Sie leider nicht in der Lage zu sein scheinen, auf etwas geringfügig höherem Niveau Fragen zum „Weltbild“ wie Sie es eingrenzen, zu stellen, ist Ihnen jedenfalls mein Mitgefühl sicher.
Jetzt kann ich jedoch nachvollziehen, wie selbstbeschränkend Sie im Kreis denken. Schade, daß Sie keine Möglichkeit finden, aus Ihrem Konzeptekäfig herauszufinden.
Da ich nicht der Schule des Dalai Lama angehöre, fragen Sie ihn doch selbst. Er wird Ihnen sicherlich eine lustige Antwort geben. Die wird Sie aber aufgrund Ihrer Sichtweise auch nicht befriedigen.
Seien Sie mir also nicht böse, wenn ich auch Ihnen hinkünftig nicht mehr antworte.
@ Jane
Liebe Jane. grüßen Sie Tarzan.
@Dr. Tripes
Bitte nicht mit meiner Person beschäftigen. Ihre Person ist am Zug!
Schade wirklich schade, dass Sioe meinen einfachen Fragen ausweichen.
Schämen Sie sich vielleicht hier ihrer Meinungen?
Was hält Sie davon ab, meine klaren Fragewn zu beantworten?
Nochmals bitte ihre Meinung:
Wikrt Homöopathie ?
Ist die Wirkung von Homöopathie wissenschaftlich erwiesen?
Gibt es eine Placebowirkung?
Funktioniert Rutengehen?
Funktioniert Pendeln?
Existieren Erdstrahlen?
Kann man mit Astrologie wirklich Vorherdagenb treffen?
Gibt es Kraftorte?
Was muss man bedenken, bzw. berücksichtigen, wenn man eine naturwissenschaftliche Studie zu biologischen (Nicht-) Wirkungen von Mobilfunkbestrahlung in vivo machen will?
1. Selektions- und Vergleichskritierien
2. Faktor der (Un)abhängigkeit
3. Parameter der Zeit
4. Parameter des Raums
5. Faktor der (Un)Wahrscheinlichkeit der Machbarkeit (inkl. Blind-Abgleich mit dem ökonomischen und politischen (Un)durchsetzbarkeitsprinzip)
6. Das altehrwürdige (einzig wirklich von einzelnen coolen Wissenschaftlern immer wieder neu) bewiesene Gesetz der Schwerkraft des Geldes.
@Herbert Nagelreiter
Ihr Zitat:
6. Das altehrwürdige (einzig wirklich von einzelnen coolen Wissenschaftlern immer wieder neu) bewiesene Gesetz der Schwerkraft des Geldes.
Wollen Sie damit behaupten, dass deswegen keine Handymast aufgestellt war?
@ Dr. E. Berndt
Ihr Zitat:
6. Das altehrwürdige (einzig wirklich von einzelnen coolen Wissenschaftlern immer wieder neu) bewiesene Gesetz der Schwerkraft des Geldes.
Wollen Sie damit behaupten, dass deswegen keine Handymast aufgestellt war?
Was ich behaupte und im Weiteren aus meiner eigenen Erfahrung zeigen will ist, dass die unabhängige Organisation und Durchführung von einer Studie zu biologischen (Nicht-) Wirkungen von Mobilfunkstrahlen in allen Sichten wesentlich schwieriger ist, als es für so manchen scheint, -
und: dass die Schwerkraft des Geldes dem sog. Fortschritt immanent ist, in allen Facetten …
In meiner Heimatgemeinde Pillichsdorf, NÖ, war bis vor kurzem überhaupt keine Mobilfunk-Sendeanlage errichtet gewesen.
In Pillichsdorf waren die Bewohner des Zentrums und ca. 250 m Umkreis von diesem bis vor kurzem einem durchschnittlichen Bestrahlungswert von 0,003 mWatt/m2 ausgesetzt (gemessen vom aktuellen Mobilfunkbetreiber, nachgemessen von mir).
Durch den Mobilfunkbetreiber errechnete Worst Case Höchstwerte der neuen UMTS – Mobilfunkanlage im Kirchturm, der zum Zentrum gehört: bis zu 0,974 mWatt/m2.
Also ca. bis zum 324 fachen des Ist-Wertes!
Eigentlich in Relation betrachtet unserer Meinung nach keine Kleinigkeit!
Wir (MobilfunkkritikerInnen aus Pillichsdorf) versuchten renommierte Wissenschaftler, bzw. Ärzte für eine Studie zu gewinnen.
Wir sahen es als eine gute Chance eine Studie in Pillichsdorf zu machen, da ja bald ganz Österreich mit Mobilfunksendeanlagen zugepflastert sein wird und somit keine Vergleichswerte mehr zur Verfügung stehen werden.
4 Antworten von 2 verschiedenen Fachleuten, ohne Kommentar:
Antwort 1a:
Da in Ihrem Ort bislang keine Mobilfunkbasisstation existiert, wäre prinzipiell eine Untersuchung der Situation vor und nach Errichtung nicht uninteressant.
Man könnte aber nur relativ kurzfristige Effekte untersuchen.
Das größte Problem ist dabei aber (und das ist auch der Grund, warum es solche Untersuchungen nicht in größerer Zahl gibt), dass die Beteiligten wissen, dass jetzt keine Basisstation vorhanden ist und nachher schon.
Es kann also keine Verblindung erfolgen.
Auch wenn die Personen das Ergebnis nicht verfälschen wollen oder können (z.B. wenn man physiologische Messungen vornimmt), ist allein aufgrund der Belastung durch die Vermutung von Auswirkungen eine Verzerrung möglich.
Eine Möglichkeit wäre durch Kooperation mit *dem Mobilfunkbetreiber* (Namen durch H. Nagelreiter geändert) den Zeitpunkt der Aktivierung der Basisstation einige Wochen zu verschieben, aber auch das ist problematisch, weil man leicht durch die Empfangsstärke den
Zeitpunkt der Anschaltung erkennen könnte.
Aus meiner Sicht wäre es am wichtigsten zu prüfen, ob der geplante Standort im Kirchturm die Variante mit der geringsten Belastung der Anrainer darstellt oder ob es bessere Standorte gibt. Wenn der Kirchturm alle anderen Gebäude bei weitem überragt, dann wäre er der beste
Standort. Auch die Art der Antenne und die Geländeverhältnisse spielen eine Rolle. Sie können *den Mobilfunkbetreiber* (Namen durch H. Nagelreiter geändert) ersuchen zu berechnen, wie hoch die Belastung bei dem Anrainer, mit der relativ höchsten Immission wäre, wenn man den Kirchturm wählt.
Antwort 1b:
Es hat gar nichts mit den Kosten zu tun!
Es hat lediglich wissenschaftliche Gründe.
Eine Studie, wie von Ihnen geplant, wäre weitgehend nutzlos und könnte weder Ihnen noch der Sache in irgendeiner Weise helfen.
Freilich ist es ein günstiger Fall, dass dzt. keine Basisstation im Ort vorhanden ist und die Hintergrundwerte praktisch Null sind.
Die Exposition der Pillichsdorfer durch die UMTS Anlage würde sich - gemäß den Berechnungen, die Sie mir übermittelt haben - selbstverständlich erhöhen, aber auf so niedriges Niveau, dass man sich schwer einen Effekt vorstellen kann.
Sollte aber dennoch ein Effekt auftreten, dann fragt es sich, wie man diesen Effekt feststellen könnte.
Fragebögen sind da nur recht unzureichende Instrumente.
Man müsste darüber hinaus eine Selektion der Pillichsdorfer vornehmen.
Das alles könnte man machen, um eine sinnvolle Basis zu haben.
Antwort 1c:
Nach Geschlecht, Alter und Sektoren bzgl. erwarteter Exposition. Das muss aber von unabhängiger Stelle gemacht werden, weil das mittels Zufallsprinzip gemacht werden muss. Außerdem muss man mindestens Phasen von ein bis zwei Wochen vor und nach Inbetriebnahme erfassen. Weiters wären zwei Vergleichsgemeinden notwendig (eine wie Pillichsdorf, die aber weiter keinen Sender hat und eine die bereits seit längerer Zeit einen Sender hat).
Das alles wäre ein großer Aufwand, der vermutlich ohne Finanzierung nicht zu bewältigen ist.
Antwort 2:
…
Wir empfehlen eine Erhebung des aktuellen Gesundheitszustandes der Bevölkerung mittels Fragebogen und die Einholung von aktuellen Messdaten.
Natürlich wären auch zusätzliche Laborbefunde vor und nach Installation des Senders hilfreich.
Dies ist aber eine Kostenfrage und muss genau besprochen werden.
zusätzliche Loborbefunde ist ja nett. Was sol den da gemessen werden?
Leberwerte im Oktober versus Leberwerte zu Weihnachten, weil da viel telefoniert wird? Kann ja nur danebengehen.
@wolfgang
zusätzliche Loborbefunde ist ja nett. Was sol den da gemessen werden?
Stressprofil „Neurostress basis“ + Melatoninbestimmung
Sehr geehrter Herr Nagelreiter!
Sie betreiben Ausweichlogik!
Jetzt ist es schon sehr spät, aber seien Sie versichert, ich werde mich damit beschäftigen. Ihr Kollege Dr. Tripes (Sie werden im Google auf seiner Homepge angeführt, link geht aber nicht auf) macht ja das gleiche.
Ich darf Sie daher bitten und so nett zu sein, doch auch ihre relevanten Vorlieben und Abneigungen zur Beurteilung ihrer Weltsicht kundzutun.
Homöopathie ja nein
Impfen Ja nein
Radioästhesie ja nein
Pendeln ja nein
flache Erde ja ein
Pharmamafia ja nein
Astrologie ja nein
Veganische Ernährung ja nein
Microwelle ja nein
TCM ja nein
Karma ja nein
Handystrahlung sehr gefährlich, Sie erlauben dass ich das für Sie nur mit ja beantworte.
Ihre Antwort bitte.
@Nagelreiter:
Na, Sie sind ja einer!
"1. Selektions- und Vergleichskritierien"
Sollte man haben. Äpfel Birnen und so.
"2. Faktor der (Un)abhängigkeit"
Ganz wichtig. Zumal es fast unmöglich ist, statistische Daten zu fälschen, wenn es denn ernst wird.
"3. Parameter der Zeit"
Na klar. Studien sollten zur Lebzeit des Auftraggebers idealerweise zum Abschluss gekommen sein. Das schließt man normalerweise bei 1. schon ein, indem man die Machbarkeit prüft.
"4. Parameter des Raums"
Hier oder dort ist auch eine ganz wichtige Frage. Am besten dort, wo es sinnvoll ist, die Studie durchzuführen.
"5. Faktor der (Un)Wahrscheinlichkeit der Machbarkeit (inkl. Blind-Abgleich mit dem ökonomischen und politischen (Un)durchsetzbarkeitsprinzip)"
Es ist in der Tat schwer, für einen Versuch, mit einem Ballon den Mond zu erreichen Gelder zu bekommen. Ob das bedauernswert ist, weiß ich nicht.
"6. Das altehrwürdige (einzig wirklich von einzelnen coolen Wissenschaftlern immer wieder neu) bewiesene Gesetz der Schwerkraft des Geldes."
Die Realität hat in der Tat "Schwerkraft". Machbarkeit hat eine große Verlockung, mit der man viel Geld verdienen kann. Z.B. mit Computern und Bildschirmen. Sie sitzen bestimmt vor einem und haben sogar Geld dafür ausgegeben.
7. Was wollten Sie eigentlich sagen?
@Rincewind
Zu 1: Weil Sie „Äpfel, Birnen“ ansprechen:
auch Bäume scheinen unter Mobilfunk-Dauerbestrahlung zu leiden – sehr gut für jedermann sichtbar z.B. bei einem Nussbaum, dessen Krone im Hauptstrahl einer Mobilfunkantenne liegt …
Hier bräuchten Sie zwar keine Quellen, das können Sie selbst überprüfen:
in der Haupstrahlrichtung von Mobilfunkantennen werden Sie sicher nicht wenige Bäume mit eigenartigen Beschädigungen der Wipfel sehen (oder beim Nussbaum der Frucht) …
Selektions- und Vergleichskritierien: Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen, so differenziert wie möglich, etc., bitte Umweltmediziner fragen
Dennoch auch eine interessante Quelle:
http://www.puls-schlag.org/baumschaeden.htm
Zu 2: Auch Sie scheinen, wie Herr Prof. Bonek, was die Arbeit von Herrn Prof. Rüdiger, bzw. die REFLEX Studie betrifft, nicht auf dem laufenden zu sein:
24.11.2008 Ausgabe der Zeitschrift Profil:
Rufunterdrückung: Das Sittenbild hinter den angeblich gefälschten Handystudien. Weiterer Untertitel: Der Fälschungsskandal um Handystudien an der Wiener Medizin-Uni rief ein weltweites Echo hervor. Doch profil vorliegende Dokumente lassen eine Fälschung fraglich erscheinen – und zeigen den Interessenkonflikt zwischen Mobilfunkindustrie und Wissenschaft. Ein Sittenbild. Falls Sie es w.o.überlesen haben:
http://www.profil.at/articles/0847/560/226363/rufunterdrueckung-das-sittenbild-handystudien
Zu 3: Langzeit- oder Kurzzeitexposition, Dauer des Aufenthalts in bestrahlten Räumen, vor allem am Schlafplatz, etc.
Zu 4: Entfernung von der Strahlenquelle – Sektorenaufgliederung, Stockwerk, etc.
Zu 5: Guter Witz!
Zu 6: Warum sollte es nicht machbar sein unabhängig die biologischen (Nicht-)Wirkungen von Mobilfunkstrahlung nachzuweisen?
Zu 7: Wir konnten die Studie nicht umsetzen, entgegen guter Voraussetzungen:
a. aus finanziellen Gründen
b. als wir bei verschiedenen Fachleuten im Mai 2008 anfragten, war scheinbar durch bestimmte Vorkommnisse auch das Thema „zu heiß“
Sehr geehrter Herr Dr. E. Bernd!
Bin ich hier auf der virtuellen Ausgabe einer Neuauflage der Inquisition, nur unter anderer Führung, gelandet?
Man wird „ausspioniert“, man sucht Infos über einen im Internet, na servas!
Vorlieben und Abneigungen werden hier abgefragt.
Gerne antworte ich, nehme mir aber heraus, auch am Schluß ein paar Fragen an Sie zu stellen.
Homöopathie – meine Erfahrungen mit Homöopathie – Anwendung unter Anleitung eines Profis - sind durchaus positiver Natur, vorausgesetzt der Arzt, an dem man sich wendet, ist ein studierter Schulmediziner.
Auspendeln, um das richtige homöopathische Mittel zu finden, halte ich für Augen-auswischerei.
Impfen – unsere Kinder sind alle geimpft, festzuhalten wäre, dass die 2 Kleinsten je einmal nach einer 6-fach Impfung unübersehbare Nebenwirkungen bekommen haben, unsere größte (20) ist nach einer Tuberkuloseimpfung (damals noch im Ausland) im Alter von 5 Tagen mit einem Schock auf das Konservierungsmittel nur mehr mit einer geistigen Behinderung (zuspät, da nicht aufgefallen) zu reanimieren gewesen – der Akt ist lt. Krankenhaus (im Ausland) leider verloren gegangen.
Radioästhesie , Pendeln, flache Erde, Pharmamafia, Astrologie, Veganische Ernährung, Microwelle, TCM, Karma
– nein
Handystrahlung : hier erlaube ich Ihnen nicht, für mich zu antworten.
Meine Antwort:
Die Ungefährlichkeit der Handystrahlung ist meiner Meinung nach bei weitem nicht bewiesen.
Vielleicht können aber Sie etwas über die noch unbekannte wissenschaftliche Zone mit folgendem Selbstversuch beitragen, Sie wären ein sehr gutes Versuchsobjekt, da Sie ja behaupten, dass alles nur Einbildung ist:
Sie brauchen dazu mindestens 1 Handy, einen Akku, 1 Festnetzanschluss, den Strom dafür und einen Block für Aufzeichnungen und einen Stift.
Der SAR Wert des Handys sollte vorher definiert und so hoch als möglich sein (haben Sie nur eines mit einem niedrigen, so verwenden Sie bitte dieses).
Der Vertrag mit dem Mobilfunkbetreiber sollte sehr günstig sein.
Vor dem Schlafengehen rufen Sie das Festnetz bitte an, falls es Ihr eigenes ist, so heben Sie bitte ab und legen den Telefonhörer zur Seite um eine Dauerverbindung herzustellen, falls es von einem Bekannten ist, so bitten Sie ihn, es zu tun.
Anrufbeantworter bitte ausschalten.
Sie können natürlich anstelle des Festnetzes auch ein 2. Handy anrufen (Falls Sie eines zur Verfügung haben, so können Sie es gleich beim Selbstversuch mitverwenden – nicht vergessen SAR Wert, etc.).
Falls jemand anderer auf Leitung ist, dann plaudern Sie bitte nach Lust und Laune.
Dann legen Sie bitte das Handy eingeschaltet neben Ihren Kopfpolster und begeben sich zu Ihrer verdienten Nachtruhe.
In der Früh nehmen Sie dann bitte das Handy an sich und geben Sie es in Ihre Handytasche, und tragen es wo Sie wollen an Ihrem Gürtel.
Sollten Sie z.B. Hosenträger tragen, etc., so können Sie ja das Handy tastengesperrt in Ihre Hosentasche geben, etc., ja nach Ihrer Kreativität.
Wenn Sie z.B. im Bad sind, etc. das Handy bitte so nahe wie möglich bei Ihnen lassen.
Das machen Sie bitte 5 Nächte und 5 Tage lang.
Vergessen Sie bitte nicht, das Handy ab und zu aufzuladen!
Am 3. Tag spätestens beginnen Sie bitte mit Ihren Aufzeichnungen, in wieweit Ihnen ungewöhnliche Befindlichkeitsveränderungen an Ihnen auffallen.
Immer wenn Ihnen etwas auffällt, dann tragen Sie es bitte ein.
Vermerken Sie bitte auch, ob Sie in einem Sender-bespickten Gebiet oder in einem ohne Empfang oder mit schlechtem Empfang sich befinden.
Keine Sorge, bei der Auswertung müssen Sie sich kein Stück Fleisch oder Gehirn, etc. aus Ihrem Körper biopsieren, es ist nicht notwendig unter dem Mikroskop ein Krebsgeschwulst zu entdecken.
Die Auswertung erfolgt so, wie Sie es belieben.
Sie finden Befindlichkeitsänderungen oder nicht.
Ich bin gespannt.
Zu den Mobilfunk-Sendeanlagen, die das eigentliche Thema des Herrn Prof. Bonek sind:
Hier scheinen Sie zu vergessen, dass wir es hier mit einer „Zwangsbestrahlung“ zu tun haben.
Der einfache Bürger wird nicht gefragt, ob er z.B. in 100 – 200 m Luftlinie einen Sendemast, etc. errichtet haben will, dessen Antenne vielleicht gleich in der Hauptstrahlrichtung in sein Wohnzimmer strahlt, etc.
Aber das Rechtliche werden Sie ja sicher kennen.
Jetzt habe ich auch ein paar Fragen an Sie:
Waren alle gesellschaftlich anerkannten Wissenschaftler, in unserem Fall vor allem die Techniker und Mediziner, in der Zeit zwischen 1933 und 1945 in Österreich/Deutschland vertrauenswürdig?
Ja Nein
Hat die abendländische Wissenschaft schon alles Wissensmögliche entdeckt?
Ja Nein
Leben wir heute in einer demokratischen Gesellschaftsform, wo jeder Bürger gleichberechtigt ist?
Ja Nein
Und wie trägt ein Schulmediziner dazu bei damit aus Wasser ein Medikament wird? Oder wollen sie nur sagen, was wohl bekannt ist, dass Placebos besser wirken wenn der Arzt es glaubt?
Es geht aber nicht um Meinungen, es geht um seriöse Wissenschaft, und die hat das Thema schon ad nauseam behandelt. Seriöse Studien => keine schlimme Wirkung, quack-Studien => Weltuntergang
Zu ihrem Versuchsvorschlag:
Wenn sie noch Zweifel haben, warum verlassen sie sich nicht auf Wissenschaft statt auf seltsame Ad Hominem-Experimente? Versprechen Sie sich dadurch Erkenntnisgewinn oder wollen Sie nur Herrn Berndt eine reindrücken (den darf man übrigens ruhig richtig buchstabieren)?
Sie scheinen grundlegende Probleme haben zu verstehen, wie unsere Gesellschaft aufgebaut ist. Wenn wir vor jeder Entscheidung jeden persönlich fragen, kommen wir nicht furchtbar weit. Es gibt aber ausreichend demokratische Wege, seriöse Meinungen zu äußern (hey, sogar ausreichend Wege, UNseriöse Meinungen zu äußern).
Die Zwangsbestrahlung durch nicht existierende Masten, und DAS ist das eigentliche Thema, ist vernachlässigbar klein.
Godwin's Law oder was? Oder nur ein Strohmann-Argument, weils so schön ist doch die gute alte Nazi-Kiste?
Natürlich nicht. Noch ein Strohmann-Argument?
Das sind ja gleich drei Strohmänner auf einmal! Das geht nun wirklich nicht!
Nagelreiter schreibt Impfen – unsere Kinder sind alle geimpft, festzuhalten wäre, dass die 2 Kleinsten je einmal nach einer 6-fach Impfung unübersehbare Nebenwirkungen bekommen haben, unsere größte (20) ist nach einer Tuberkuloseimpfung (damals noch im Ausland) im Alter von 5 Tagen mit einem Schock auf das Konservierungsmittel nur mehr mit einer geistigen Behinderung (zuspät, da nicht aufgefallen) zu reanimieren gewesen – der Akt ist lt. Krankenhaus (im Ausland) leider verloren gegangen.
also wenn ich bei meinen Kindern einen Impfschaden vermuten würde, würde ich schon sorgfältiger vorgehen.
Die Tuberkulose Schutzimpfung ist eine Lebendimpfung mit vermehrungsfähigen Bakterien. Da ist kein Konservierungsmittel drinnen- das ist prinzipiell inkompatibel mit einem Lebendimpfstoff
Und schon wieder ein Impfschaden geklärt, der keiner ist.
@Joerg
> - Und wie trägt ein Schulmediziner dazu bei damit aus Wasser ein Medikament wird? Oder wollen sie nur sagen, was wohl bekannt ist, dass Placebos besser wirken wenn der Arzt es glaubt? - >
Homöopathie ist hier nicht das Thema, ich habe wie „gefordert“ die „relevanten Vorlieben und Abneigungen zur Beurteilung meiner Weltsicht“ durch das Blog-Stamm-Gremium beantwortet.
> - Versprechen Sie sich dadurch Erkenntnisgewinn oder wollen Sie nur Herrn Berndt eine reindrücken (den darf man übrigens ruhig richtig buchstabieren)? - >
Warum sollte Herr Dr. E. Berndt als einer, der alle Wirkungen durch hochfrequente Mobilfunkstrahlung als Einbildung abtut ein derartiges Selbstexperiment grundsätzlich ablehnen? Auch Sie dürften Ihrem Wissensstande zufolge ja grundsätzlich nichts dagegen haben.
Der Erkenntnisgewinn kann natürlich allen Beteiligten zugute kommen.
Natürlich gibt es zu akzeptierende Teilaspekte für Unmachbarkeit, wie nicht genügend Zeit oder keinen günstigen Mobilfunkbetreiber oder keine Nerven dafür zu haben.
> - Es geht aber nicht um Meinungen, es geht um seriöse Wissenschaft, …
Es gibt aber ausreichend demokratische Wege, seriöse Meinungen zu äußern (hey, sogar ausreichend Wege, UNseriöse Meinungen zu äußern). - >
Also geht es jetzt auch um Meinungen oder nicht?
Und - viel Spaß noch in der von Ihnen plakatierten „Ausreichenden Demokratie“.
> - Die Zwangsbestrahlung durch nicht existierende Masten, und DAS ist das eigentliche Thema, ist vernachlässigbar klein. - >
Sie werden vernachlässigbar klein zwangsbestrahlt?
> - Oder nur ein Strohmann-Argument, weils so schön ist doch die gute alte Nazi-Kiste?
Natürlich nicht. Noch ein Strohmann-Argument?
Das sind ja gleich drei Strohmänner auf einmal! Das geht nun wirklich nicht! - >
Gratulation, die von Ihnen georteten „scheinbaren Strohmänner“ haben Sie geschickt ins Feuer der hier veranstalteten Scheiterhaufen geschmissenen.
Ein weiteres Strohmann-Argument. Ich werde nicht darüber diskutieren ob ich oder Herr Berndt ein Handy an den Kopf binden. Daraus resultiert auch kein Erkenntnisgewinn, das wäre eh nur Anekdotenwissen. Erkenntnisgewinn geschieht durch a) wissenschaftliche Forschung, b) Bewertung durch die wissenschaftliche Gemeinschaft und c) die Konfrontation mit der Gesellschaft.
Was machen Sie? Nach Somalia auswandern? Putschen? Ob Sie wollen oder nicht, Sie sind Teil der Demokratie, also versuchen Sie am besten sich mündig einzubringen.
In der Tat, nicht vorhandene Masten bestrahlen mich tatsächlich eher wenig.
Ich habe keine "scheinbaren" Strohmänner geortet, sondern ganz hundsgewähnliche Strohmann-Argumente, die die Diskussion auf ein scheinbar verwandtes aber gänzlich anderes Terrain lenken sollen. Deswegen diskutiere ich jetzt auch nicht über Homöopathie weiter, weil das tatsächlich jetzt nicht zur Diskussion gehört.
Der Vorwurf der "Scheiterhaufen" ist auch fast so beliebt wie Nazi-Vergleiche. Als nächste Bemerkung würde ich Ihnen vorschlagen, entweder "Es kann nicht sein, was nicht sein darf." oder Shakespeare-Zitate.
@wolfgang
> - Die Tuberkulose Schutzimpfung ist eine Lebendimpfung mit vermehrungsfähigen Bakterien. Da ist kein Konservierungsmittel drinnen- das ist prinzipiell inkompatibel mit einem Lebendimpfstoff
Und schon wieder ein Impfschaden geklärt, der keiner ist. - >
Sorry: nicht "Konservierungsmittel", sondern Zusatzstoff wird als Grund für den anaphylaktischen Schock bei der Tuberkulose Impfung vermutet.
@nagelreiter
da noch niemand auf den von Ihnen vorgeschlagenen Selbstversuch eingegangen ist, möchte ich das kurz machen: Wenn Sie den Versuch wie von Ihnen beschrieben durchführen, ergibt sich daraus leider keine Erkenntnisgewinn - im Gegenteil. Warum? Weil Sie keinen Vergleich haben, nicht einmal einen mit sich selbst. Was wäre nötig?
Wenn es wirklich nur ein Selbstversuch sein soll: Führen sie zwei Wochen Protokoll, ohne das Handy. Und es ist nicht egal, wie Sie das Protokoll führen, sondern es muss so geführt werden, dass es einen objektivierbaren Vergleich zu weiteren Protokollen ermöglicht.
Dann führen Sie ein ähnliches Protokoll unter den Bedingungen, wie von Ihnen beschrieben.
Auch dann haben Sie noch keinen Vergleich: Führen Sie anschließend Protokoll, mit einem Vergleichsgegenstand, den Sie ähnlich behandeln, wie Ihr Handy - beispielsweise ein Handy ohne Akku.
Haben Sie dann schon einen brauchbaren Versuch? Bei weitem nicht. Das gesamte Prozedere müssten Sie nun mit sagen wir noch etwa 50 Personen machen, die nicht wissen um was es geht. Dann brauchen Sie noch eine gute etablierte Methode die Protokolle zu führen und auszuwerten. Dabei gibt es noch ein paar dutzend methodische Fehler die Ihnen passieren können, aber wenn alles gut gemacht ist... ja, dann haben Sie eine kleine Studie, die sich im wissenschaftlichen Kurs bewähren darf.
Was haben Sie, wenn sie nur Ihren Selbstversuch machen: ein emotionales Ereignis, dass mangels Vergleich keine Erkenntnis bringt und sogar eine Gefahr birgt: da man eigene Erfahrungen überbewertet und emotional daran hängt, werden sie nicht offen für wissenschaftliche Ergebnisse sein.
Selbstversuche können dazu dienen, Hypothesen zu generieren, aber nicht, um sie zu überprüfen. Der von Ihnen beschriebene Selbstversuch wird Sie zwangsläufig auf einen Holzweg führen. Wer zwei Wochen auf Symptome hört, wird welche finden. So "funktionieren" auch homöopathische Arzneimittelprüfungen.
lg
Nagelreiter schreibt: @wolfgang
Sorry: nicht "Konservierungsmittel", sondern Zusatzstoff wird als Grund für den anaphylaktischen Schock bei der Tuberkulose Impfung vermutet.
Um zu einem IgE verursachten anaphylaktischen Schock zu kommen, muss eine Sensibilisierung vorliegen- die ist aber nur bei einem Zweitkontakt mit dem sensibilisierenden Agens möglich. Den Zusatzstoff hatte das Kind mit dem Impfstoff aber erstmalig erhalten.
Sag ich doch -kein Impfschaden- auch kein vermuteter. Und Mobiltelefonie hats damals ja noch nicht gegeben ;)
@Herbert Nagelreiter
Warum regen Sie sich so auf, wenn ich versuche mir von Ihnen ein Bild zu machen?
Niemand will hier Inquisition betreiben, aber es ist doch legitim zu versuchen, Sie zu verstehen, oder?
Nur ist es so, dass Sie zu verstehen, bzw. das was ihr Anliegen ist und so wie sie ihr Anliegen vorbringen und argumentieren, eben nicht so ganz verständlich ist.
Aus diesem Grunde habe ich mir erlaubt, ihre Einstellung, aus der ja heraus aregumentiert wird, zu erkunden.
Und wie ich feststellen muss, hat sich meine Vermutung wieder einmal bestätigt, dass eben bestimmte Einstellungen nur allzu oft gekoppelt auftreten.
Dies ist logisch, weil es sich um Einstellungen handelt, die eben offenbar einen ähnlichen "psychologischen" Background erfordern. Bitte ich bin kein Psychologe und ersuche daher meine Wortwahl nicht als Abwertung zu interpretieren.
Was ist die Verbindung zwischen Handystrahlengefahren, Homöpathie und Impfgegnerschaft?
Das Verbindende ist, dass hier jede Argumentation zwecklos ist. Es wird krampfhaft an bestimmten Urteilen und Überzeugungen festgehalten, dass Strahlengefährung vorhanden sein muß (die natürlich von den Mobilfunkern negiert wird..), dass Homöpathie wirksam ist ( was natürlich von der Wissenschaft negiert wird) dass Impfen sehr gefährlich und sehr schädlich ist ( was von der Impfmafia geheimgehalten wird).
Ich vermute mal dass dainter auch das Problem steht, Autorität anzunehmen und annerkennen zu wollen. Alles was von "oben" kommt, alles was mit "Schule" abqualifiziert werden kann ist suspekt. Da ist irgend etwas faul und nicht richtig.
Sehr geehrter Herr O.Univ.Prof. i.R. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dr. h.c Bonek!
Es wird Zeit zu Ihrem vorangestellten Beitrag zu kommen.
Dass Sie Herrn Dr. Oberfeld darin diskreditieren, ist Ihre und seine Sache, auch wenn Sie ihn damit (scheinbar unfreiwillig) zu einer Art Märtyrer machen.
Bewußt will ich von der Tendenz zu Untergriffigkeiten, die in diesem Forum scheinbar zum „Guten Ton“ gehören, abweichen.
> - zitiert Dr. Oberfeld gerne die REFLEX-Studie, insbesondere die alarmierenden Ergebnisse der Wiener Med-Uni Arbeitsgruppe um Prof. Rüdiger. Es geniert Dr. Oberfeld überhaupt nicht, dass diese Ergebnisse frei erfunden waren, also gefälscht sind. - >
Der Profil Artikel vom 24.11.2008 kann die kriminelle Handlung einer „Fälschung“ nicht mehr eindeutig bestätigen.
Quelle: Rufunterdrückung: Das Sittenbild hinter den angeblich gefälschten Handystudien. Weiterer Untertitel: Der Fälschungsskandal um Handystudien an der Wiener Medizin-Uni rief ein weltweites Echo hervor. Doch profil vorliegende Dokumente lassen eine Fälschung fraglich erscheinen – und zeigen den Interessenkonflikt zwischen Mobilfunkindustrie und Wissenschaft. Ein Sittenbild. Falls Sie es w.o.überlesen haben:
http://www.profil.at/articles/0847/560/226363/rufunterdrueckung-das-sittenbild-handystudien
Außerdem ist die Studie immer noch wissenschaftlich anerkannt.
Quellen, wo Sie sie finden:
Radiofrequency electromagnetic fields (UMTS, 1,950 MHz) induce genotoxic effects in vitro in human fibroblasts but not in lymphocytes
Claudia Schwarz1, Elisabeth Kratochvil1, Alexander Pilger1, Niels Kuster3, Franz Adlkofer2 and Hugo W. Rüdiger1
http://www.springerlink.com/content/222060761287780q/?p=e19e291a8bad4b41a21a06c437ed5657&pi=8
oder
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18278508?ordinalpos=1&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum
Wie stehen Sie bitte zu den Ergebnissen der Studie?
Denken Sie wirklich, dass „Alles frei erfunden ist“?
Wozu, wenn ja?
Was halten Sie bitte von der nächstfolgenden international anerkannten Studie?
Blood-brain barrier permeability and nerve cell damage in rat brain 14 and 28 days after exposure to microwaves from GSM mobile phones.
Eberhardt JL, Persson BR, Brun AE, Salford LG, Malmgren LO.
Department of Medical Radiation Physics, Lund University Hospital, Lund, Sweden. Jacob.Eberhardt@med.lu.se
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18821198?ordinalpos=1&
@Herbert Naglreiter
Das wilde Zitieren von Zeitungen etc. beeindruckt mich nicht. Fakt ist, dass Sie eine Art Kampf gegen den Rest der Welt führen.
Ihr Problem ist die Null und das Nichts. Mit diesen Ungrößen umzugehen ist echt schwierig. Schon in der Mathematik ist die Null so eine unberechenbare Größe.
Es ist immer die gleiche Situation. Je kleiner ein Effekt ist, der gesucht wird, der wo möglich gar nicht vorhanden ist, umso schwieriger ist sein Nachweis.
Messergebnisse gibt es zwar immer, aber diese können von allem möglichen herrühren.
Je kleiner die gesuchten Effekte sind, je geringer die Konzentrationen umso zahlreicher sind die Störungen.
Das Hintergrundrauschen im Verstärker schwillt an
Je reiner das Milieu ist, in dem etwas gesucht wird, umso mehr verdächtige Verunreinigungen lassen sich finden, den .jedes auch noch so klitzekleine "etwas" ist natürlich gemessen am "Nichts" oder im Vergleich zur "Null" geradezu unendlich groß.
In dieser Situation kann dann wer will, immer noch doch etwas sehen.
Die Akzeptanz des Unmöglichen ist halt ein sehr schwieriger Schritt, denn es könnte, ja es muss, ja doch etwas geben.
Nicht lockerlassen! Einmal gibt es den Nobelpreis dafür! Möge Ihnen der Nachweis rechtzeitig zur Rettung der Menschheit gelingen.
@Herbert Nagelreiter
Sie schweigen beharrlich.
Was ist los?
Soll ich etwa vermuten, dass die vielen elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen derart viel Elektrosmog ausstrahlen und daher massive Beeinträchtigungen durch das Maxwellsyndrom auftreten?
Oder hat Sie die Beschäftigung mit dem Nachweis des Nichts endgültig überfordert?
@ Dr. E. Berndt
Ich darf Sie daher bitten und so nett zu sein, doch auch ihre relevanten Vorlieben und Abneigungen zur Beurteilung ihrer Weltsicht kundzutun.
Homöopathie ja nein
Impfen Ja nein
Radioästhesie ja nein
Pendeln ja nein
flache Erde ja ein
Pharmamafia ja nein
Astrologie ja nein
Veganische Ernährung ja nein
Microwelle ja nein
TCM ja nein
Karma ja nein
Handystrahlung
Dr. E. Berndt und die Achse des Bösen:
Ungeimpfte Barbaren feuern von ihren Wünschelruten einen Hagel von homöopathischen Kügelchen auf die Festung der Wissenschaftlichen Wahrheit.
Grander bin Kaufladen scheint ihr Anführer zu sein.
Durch TCM gestärkt schreitet er über die flache Erde, das Eiserne Atox an der Brust.
Er bläst mit einem ausgehöhlten Überrest einer veganischen Mahlzeit eines seiner zerstäubten weißen Barthaare in die Luft und blockiert damit die gesamte Mobilfunkkommunikation der Festung mit ihren Verbündeten.
Man sagt, die Karmalisten unter ihnen fordern die Wiedereinsetzung des Gesunden Todes, sich berufend auf den letzten Zusammenbruch eines Sterns im Zeichen des Waluliso.
Man sagt, sie essen gebratene Handys, garniert mit der Gebrauchsanweisung einer Microwelle!
Wehe wenn das Pendel ausschwingt und Ihr Kampfgeschrei ertönt – Armamafia!
Vieledler Don Quixote vom Funkfreien Äther!
Edler Kämpfer gegen die Verfunkung der Welt!
Besserwisser wider die unlauteren Nobelpreise!
Neuerklärer der Grundkräfte des Universums!
Erlöser der Menscheheit von Wissenscvhaft Industrie und Forschung!
Mein Outing:
Homöopathie nein
Impfen Ja
Radioästhesie nein
Pendeln nein
flache Erde nein
Pharmamafia nein
Astrologie nein
Veganische Ernährung nein
Microwelle ja
TCM nein
Karma nein
Handystrahlung keine relevante Gesundheitsgefährung, keine Telekommafia!
Aber jetzt lieber Poet der letzten Tage einer gesunden Meschheit!
jetzt sind Sie darann
Ihr Outing bitte:
Die beiden "Größen", der Medizin-Theoretiker OBERFELD, ein bekannter "Mobilfunk-Phobiker" und der TU-Pensionist BONEK, ein etwas weniger bekannter Mobilfunk-Fetischist&Lobbyist (und offensichtlich auch "Mobilfunk-Strahlungs-Verharmloser"?) leben ja förmlich in zwei unterschiedlichen "Welten", da lässt sich natürlich hervorragend kritisieren...
@ BonekWatch:
Wenn Sie als Beleg für Ihre Anwürfe eine Webseite der Firma Gabriel-Tech verlinken, dann outen Sie sich als geistiges Nackerbatzerl. Lesetipp für Sie: http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/09/gabriel-chip.php
@Ulrich Berger
sind wir nicht alle unser Leben lang „geisige Nackerbartzeles"?
nur weil man in http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht mit „Wissenschaftlichkeit“ gut gekleidet wirkt, hat man auch nicht mehr als des Kaisers Neue Kleider zu präsentieren
@BonekWatch
Sie sind wohl unentdeckt an dem http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht - Aufnahmeritual des Herrn Dr. E. Berndt vorbei geschlichen?
Bei Interesse schauen Sie bitte weiter oben, ein kleiner Vorgeschmack dazu:
Freund der Wissenschaft ja nein
Feind der Wissenschaft ja nein
Freund der Wissenschaft im Dienste des Geldes ja nein
Feind der Wissenschaft im Dienste des Geldes ja nein
etc.
@Nagelreiter
schwaches Outing, Time-out-Zeit überschritten.
Empfehle: Wechsel des Sternzeichens und Austausch des Schutzengels!
@ Dr. E. Berndt!
Sie scheinen folgendes vergessen zu haben:
Herr Dr. Oberfeld wurde am Beginn dieses Beitrags von Herrn Prof. Bonek diskreditiert.
Mit Herrn Prof. Bonek habe ich dazu eingehende private Korrespondenz gehabt (nachdem er sich erst ca. 2 Wochen nach dem time-out bei mir gemeldet hat.
Sie, Herr Dr. E. Berndt, frönen in diesem Forum mit einigen anderen gemeinsam ungeniert der Tendenz zu Untergriffigkeiten.
Das ist aus psychohygienischen Gesichtspunkten sicher begrüßenswert, andererseits ist das mit großer Entschiedenheit abzulehnen!
Hier noch ein paar links, die zeigen, dass wir es hier mit einem hochriskanten Unterfangen zu tun haben, die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen durch Mobilfunkstrahlung zu unterschätzen:
Der AUVA Report
http://www.diagnose-funk.ch/aktuell/brennpunkt/auva-report-athermische-wirkungen-bestaetigt.html
Die Empfehlungen des Europäischen Zentrums für Umweltmedizin für den Umgang mit Elektrosmog
Die Empfehlungen des Europäischen Zentrums für Umweltmedizin für den Umgang mit Elektrosmog
www.ezu.at
Die Porto Alegre Resolution namhafter Wissenschaftler
http://www.diagnose-funk.ch/aktuell/brennpunkt/auva-report-athermische-wirkungen-bestaetigt.html
Lieber Naglreiter!
Beim letzten Link schaut einem ja glatt der Tschickerverteitiger und Impfrelativierer Stöger an. Der hat mit Wahrheit und Wissenschaft nichts zu tun, sondern nur mit Bauernfängerei und Stimmenfängerei! Der sagt immer das, was Wählerstimmen verspricht. Der ist auch für das Hexenverbrennen zu haben und hat auch nichts gegen Astrologie einzuwenden. Wenn's alle wollen muß es doch gut und richtig sein, weil es Stimmen bringt für die Partei!
@ Herbert Nagelreiter:
Europäischen Zentrums für Umweltmedizin
Ihre Quellen werden immer besser: http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2009/04/ezu-studie.php
Was kommt als nächstes? Zwerghamsterzüchterverein Ost-Simmering?
@Dr. E. Berndt
Entschuldigen Sie bitte, dass ich den link zur Porto Alegre Resolution nicht mitgeschickt habe:
http://appelle.diagnose-funk.org/appelle-int/porto-alegre-resolution.html
Zur politischen Dimension des Themas ein Beispiel von vielen:
http://www.burgenland.at/media/file/355_41PRO_1.pdf
Ob hier Politiker involviert sind, die Ihnen oder mir nicht zu Gesichte stehen, spielt dabei überhaupt keine Rolle.
@Ulrich Berger
Danke, dass Sie mich erinnern, dass Mobilfunk nicht nur auf die Menschen mögliche gesundheitliche Auswirkungen haben kann, sondern auch auf Tiere und Pflanzen, dazu 2 links:
http://www.kompetenzinitiative.de/umwelt/artikel/verhalten-von-milchrindern.html
http://www.puls-schlag.org/baumschaeden.htm