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Ulrich Berger, Mathematiker und Wirtschaftswissenschaft- ler, ist Professor für VWL an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Vorsitzender der GkD sowie Mitglied im Wissenschaftsrat und im Vorstand der GWUP. Auf Kritisch gedacht bloggt er über Pseudowissenschaft und verwandte Themen.
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04.07.08 · 22:31 Uhr
Steinkreise und Kraftfelder im ORF - Volksverdummung zur "Sommerzeit"
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 42
Zum vieldiskutierten Thema "ORF und Bildungsauftrag" lieferte der staatliche Rundfunk heute wieder einmal ein Gustostückerl. Zu betrachten war dieses um 17:40 auf ORF 2, in der Sendung "Sommerzeit", dem Nachfolger der streichelweichen Wohlfühlsendung "Willkommen Österreich". Dort konnte der erstaunte Seher einen von ORF-Mitarbeiterin Catrin Jenni gestalteten Bericht über den "Forscher" Gerhard Pirchl und die Steinkreise vom Bürserberg sehen, die dieser dort entdeckt haben will. Glücklicherweise hat eine Bekannte die Sendung für mich aufgenommen.Pirchl präsentierte, wie schon seinerzeit in der "Barbara Karlich Show", wie sein Pendel zu schwingen beginnt, wenn er es über einen seiner magischen "Rätiasteine" hält. Wie schon damals half er dabei kräftig mit den Fingern nach. Kritische Kommentare der Sprecherin? Völlige Fehlanzeige! Stattdessen gab es für ein paar hunderttausend Seher dieses grotesk unkritischen Beitrags Volksverdummung in Reinkultur. Wertvolle Sendezeit, gefüllt mit esoterischem Schwachsinn. Hier nur eine kleine Auswahl des Textes der Sprecherin:
Bekannt ist, dass die Steinkreise als urgeschichtliche Kalender verwendet wurden. Vor allem zur Bestimmung der Jahreszeiten."Bekannt ist", liebe Frau Jenni, dass Steine nach Pirchls Anweisungen mit dem Bagger aufgerichtet wurden. Bekannt ist auch, dass sich die mit der Sache befassten Archäologen einen Ast abgelacht haben.
Früher dürften die Menschen auf Energien sensibler reagiert haben.Lassen Sie mich raten, das sind "feinstoffliche Energien", die Sie meinen, oder?
Steine korridieren (!), also rosten an der Oberfläche. Deshalb strahlen sie ein bestimmtes Kraftfeld aus.Ja, und was macht dann dieses "Kraftfeld"? Bringt es etwa gar Gehirnzellen zum Schmelzen?
Diese Kraftfelder rund um die Steinkreise könnten also eine Art Orientierungssystem gewesen sein. Archäologische Gutachten haben die Echtheit der Adern bereits bestätigt, doch die Forschung steckt hier noch in den Kinderschuhen.Gutachten haben bestätigt, dass die Steine echte Steine sind. Ich bin überwältigt. Die Archäologen in ihren Kinderschuhen werden sich auch freuen, das zu hören.
Das möchten wir testen [...]. Analytikerin Elisabeth Dornbierer misst die Ionisierung der Finger einer Probandin, das heißt, deren Energie.Aha, ionisierte Finger, interessant... Vielleicht hätte es die Zuseher auch interessiert, dass die "Analytikerin" eine Heilkundlerin ist, die mit einem "GDV-Gerät" arbeitet, einer modernen Variante der längst diskreditierten Kirlianfotografie, mit der sie auch schon einem belebten Wässerchen und einem esoterischen Halskettchen "energetische Wirkung" bescheinigt hat.
Und so geht es in einer Tour. Zu bedenken gilt es dabei, dass dieses pseudowissenschaftliche Geschwurbel beileibe kein journalistisches Hoppala war, sondern bewusst und gewollt. Jede Google-Suche zu Pirchl und Bürserberg fördert nämlich bereits auf der ersten Seite soviel kritisches Material zutage, dass man es ohne Vorsatz nicht schafft, dieses vollkommen zu ignorieren.
Einer der kritischen Beiträge stammt von mir und ist vor sieben Monaten im Skeptiker erschienen. Den ganzen Artikel finden Sie unter diesem link (pdf), und den Pirchl betreffenden Ausschnitt gebe ich aus aktuellem Anlass hier wieder.
Gerhard Pirchl
Gerhard
Pirchl, ehemals ein erfolgreicher Unternehmer und bekannter Kunstsammler,
wollte es nach einer Herztransplantation erst einmal ruhiger angehen. Er
schnappte sich ein Pendel und wanderte über die Wiesen und Almen seiner Heimat.
Dabei, so seine Schilderung, machte er eine sensationelle Entdeckung. Die
unterirdischen „Adern", die ihm sein Pendel anzeigte, waren gar keine
Wasseradern, sondern „Steinadern". Unter der Erde vergraben fanden sich
unzählige kleine gelbe Kieselsteine, von Pirchl nach der Göttin Rätia
„Rätiasteine" getauft. Diese Steinchen, so der heute 66jährige Pirchl, strahlen
ein „längsdrehendes Kraftfeld" ab, und hintereinander aufgelegt verstärken sich
die Kraftfelder der Steine. Die so gebündelten Erdstrahlen fahren den
ahnungslosen Autofahrern mitten ins Hirn, zumindest den „adernsensitiven". Die
Folge: Blackout und Autounfall. Die ASFINAG [die österreichische Autobahn- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG, die jahrelang Rutengeher zur "Entstörung" von Unfallhäufungspunkten einsetzte] teilte Pirchl Westösterreich zu. Der nahm sich zuerst die
berüchtigte Arlberg-Schnellstraße, die S16, vor. Erfolgreich natürlich, laut
Pirchl und laut ASFINAG.
Die
Entstörung nach der Pirchl-Methode ist arbeitsaufwändig. Alle paar Meter müssen
Steine im Boden vergraben werden, deren Kraftfeld dem störenden genau entgegenwirkt.
Die Richtung des Kraftfeldes bestimmt Pirchl über die Drehrichtung seines Pendels.
Wie das geht, demonstrierte er vor den Fernsehkameras der „Barbara Karlich Show".
Die zeigten in gnadenloser Nahaufnahme, wie Pirchls Pendel die Drehrichtung
änderte, als er es über einen Rätiastein hinweg bewegte. Dass er für diesen
Effekt kräftig mit der Pendelhand rudern musste, versuchte er gar nicht erst zu
verbergen, was selbst die nicht gerade für ihre beinharte Kritik bekannte
Gastgeberin zu dem verwunderten Ausruf veranlasste „Das haben Sie jetzt aber
mit der Hand gemacht!"
Der
technische Fortschritt macht auch vor der Esoterik nicht Halt. Um Störzonen zu
finden muss Pirchl die Straße nicht mehr zu Fuß abschreiten. Er braust mit
seinem Geländewagen dahin und lässt das Pendel neben dem Lenkrad baumeln. Nach
Monaten des mühsamen händischen Vergrabens von Kieselsteinen neben Autobahnen
und Schnellstraßen entdeckte Pirchl, dass auch die Entstörung im Eilzugtempo
machbar ist. Tatsächlich entwickelte er den sogenannten „Entstörungswagen".
Eine Handvoll Rätiasteine im Auto dient dabei als „Kraftfeldkompensator". Die
Entstörung des strahlenden Straßenuntergrundes erfolgt genial einfach durch das
Befahren der Strecke mit dem Entstörungswagen.(i) Dass
das alles sehr ernst gemeint ist, merkte der Vorarlberger Künstler Ulrich
Gabriel, der dazu einen satirischen Zeitungsartikel verfasst hatte. Ihm
flatterte eine Klage wegen übler Nachrede ins Haus.(ii)
Die Steinkreise vom Bürserberg
Von
allen Entstörmeistern ist Gerhard Pirchl mit Abstand der bekannteste. Das liegt
nicht nur daran, dass ihm das Magazin ZEIT-Wissen im Jänner 2007 einen ausführlichen
Artikel (iii) widmete, sondern vor allem an seiner denkwürdigsten „Entdeckung". Auf der Tschengla,
einem Hochplateau der Vorarlberger Alpen nahe der Gemeinde Bürserberg, will Pirchl
nämlich anno 2002 nichts weniger als einen prähistorischen Kultplatz entdeckt
haben, in seiner Bedeutung Carnac und Stonehenge ebenbürtig. Die Adern, die er
dort oben ortete, liefen nämlich sternförmig zusammen; bis zu 56 Stück trafen
sich in einem einzigen Punkt. Die Strahlung dieses Kraftplatzes war so
intensiv, dass das Pendel noch in 20 km Entfernung ausschlug. Damit nicht genug,
entdeckte Pirchl kreisförmig um diesen Kreuzungspunkt angeordnete Felsblöcke.
Keine Frage, ein Steinkreis, errichtet von geheimnisvollen Vorarlberger
Urvölkern! Es blieb auch nicht bei nur einem Steinkreis, nein, es fanden sich über
40 weitere, und alle waren sie auf sternförmigen Adern aus Rätiasteinen
errichtet. Das „Geheimnis Adernsterne" war geboren und das gleichnamige Buch (iv) folgte im Oktober 2004 nach. Auch der ORF und 3sat ließen sich nicht lumpen und
strahlten eine unkritische „Dokumentation", koproduziert von Pirchl, zu den
Steinkreisen aus.
Die
Gemeinde Bürserberg witterte touristische Morgenluft. Tausende von zahlungskräftigen
Touristen aus aller Welt sollten auf die Tschengla strömen und voll Ehrfurcht
die prähistorischen Megalithe bestaunen. Dafür wurden weder Kosten noch Mühen gescheut.
Vorsorglich stellte man auf der Tschengla schon Hinweisschilder auf und richtete
eine Webseite ein, auf der von einem „megalithischen Himmelsobservatorium" die
Rede war und die „Weltsensation" als „folgenreicher als die Entdeckung des Ötzi"
angepriesen wurde. Über € 60.000 aus Fördermitteln der EU trieben das Projekt
Steinkreise voran. Spirituelle Pfade wurden angelegt, Broschüren gedruckt und
Baggerarbeiten auf der Tschengla finanziert. Dabei wurden „umgefallene" Steine
aufgerichtet, unpassende weggeräumt und verloren gegangene ersetzt, so dass die
Steinkreise am Ende auch für jedermann als solche erkennbar waren. Spötter
witzelten bereits über den geplanten „Obelixpark", doch der Bürgermeister war
begeistert und Pirchl war zufrieden.
Mentale Felder und Neutronenstrahlung
Die
Wissenschaft wollte nicht so fröhlich mitmachen, wie man sich das gewünscht hatte.
So kam es, dass die „wissenschaftlichen Tagungen" 2003 und 2004 zu den Bürserberger
Steinkreisen zwar kaum Wissenschaftler aufweisen konnten, aber dafür jede Menge
Hobbyarchäologen, Freizeitastronomen und Rutengeher (v). Letztere traten in den üblichen pseudowissenschaftlichen Einkleidungen je nach
Ausrichtung als „Radiästheten", „Geomanten" oder „Baubiologen" auf. Ihre
Ausführungen bezogen sich allerdings kaum auf die Steinkreise selbst; eher
nutzte jeder von ihnen die Gelegenheit, seine persönliche Erdstrahlentheorie
vorzutragen. So waren es einmal „mentale Felder", die das Pendel zucken ließen,
dann wieder „Neutronenstrahlung" oder „Resonanzen", die kein Messgerät sondern
nur der strahlenfühlige Mensch wahrnehmen könne. Da durfte freilich auch der
umtriebige Physiker Konstantin Meyl nicht fehlen, der wie immer seine
Skalarwellentheorie propagierte.
Mit
dem Projekt wuchs dann schließlich auch die Kritik. Historiker und Archäologen
wiesen auf die mangelnde Dokumentation der Steinkreise vor den Baggerarbeiten
hin und bemängelten das Fehlen jedweder wissenschaftlicher Belege für die
aufgestellten Behauptungen. Die Grünen brachten im Landtag eine dringliche
Anfrage ein. Andere fanden noch deutlichere Worte. Für den Historiker Manfred
Tschaikner waren die angeblichen Steinkreise ein „Anlass zur Heiterkeit" aus
dem Reich der Esoterik (vi). Der
Landtagsabgeordnete und studierte Physiker Siegfried Neyer ortete „esoterischen
Unfug" und eine „Volksverblödung ersten Ranges" (vii). Rüdiger
Krause, Archäologe von der Universität Frankfurt, sprach von einer
„Riesenverarschung" und von „Betrug" (viii), der Biologe Alois Reutterer von „reinster Scharlatanerie" (ix). Pirchl wiederum sah sich einer „Hexenjagd" ausgesetzt, verlangte
Entschuldigungen und drohte mit Klagen. Das Angebot, einen kontrollierten
wissenschaftlichen Test durchzuführen, lehnte er empört ab. Stattdessen fand er
eine Schweizer Therapeutin, die seine Fähigkeiten mittels der „GDV-Technologie"
bestätigte, einer moderneren Variante der längst diskreditierten Kirlianfotografie.
Am
Ende entschieden die Touristen - durch ihr massenhaftes Ausbleiben. Das touristische
Projekt geriet zum gewaltigen Flop. 120 Steinkreisbesucher zählte man im Sommer
2005, obwohl Pirchl darauf beharrt, es seien über 200 gewesen (x). Zuwenige jedenfalls, befand die Gemeinde, und beendete das Projekt. Die
Finanzmittel wandern seither wieder in Kanalarbeiten und Schneekanonen.
Ötzis Steinzeit-GPS
Gerhard Pirchl ist keiner, der leicht aufgibt. Er will unzählige weitere Spuren aus der Vorzeit entdeckt haben. Grundrisse von rätischen Siedlungen genauso wie gewaltige rätische Schriftzeichen, die in Form von Adern aus Rätiasteinen im Boden versteckt sind, hat er ausgependelt (xi). Den Sinn und Zweck der ganzen Anlage hat er ebenfalls herausgefunden. Es handle sich um eine Orientierungshilfe für Wanderer und Seefahrer, quasi ein Steinzeit-GPS, meint Pirchl, der mit dieser Theorie gerade auf Vortragstour ist. Sogar Ötzi selbst habe sich mit einem Pendel in den Alpen orientiert. Pirchl hat einen Koautor gefunden und ein neues Buch geschrieben, einen Bildband mit dem etwas sperrigen Titel "Das Rätiastein GPS oder die Wiederentdeckung eines 6000 Jahre alten Navigationssystems im Mittelmeer" (xii). Die Wissenschaft kann ihn gern haben, und den Spöttern wird er es schon noch zeigen. "Da wird vielen Neidern und Skeptikern der Mund offen bleiben" kündigte Pirchl die nächste große Sensation an. Das war im Oktober 2006. Die Skeptiker warten.
Autor: Ulrich Berger· 42 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (42)
Österreich überrascht mich immer wieder:
"Abgesehen davon, dass in Österreich rund 3.500 schulmedizinisch ausgebildete Ärzte zusätzlich komplementärmedizinische Therapien mit einer fundierten Ausbildung und Qualitätssicherung anbieten, soll jetzt auch die Zunft der Energetiker auf eine seriösere Basis gestellt werden, sagt Plaue.
Es gebe jetzt Zertifikate, die ersten seien bereits verteilt worden. Das Zertifikat gebe es für eine Grundausbildung, die Ärzte für Energetiker machen, um ihnen ein Basiswissen zu vermitteln. Und auch um ihnen aufzuzeigen, wo die Grenzen für ihre Behandlungsmethoden sind. D.h. jemand, der sich freiwillig dieser Ausbildung unterziehe, zeige schon, dass er den Wunsch hat, in eine seriöse Richtung zu gehen."
von hier
Das finde ich nicht so tragisch. Energetiker-Zertifikate und -Diplome gibt es dutzendweise, nicht nur in Österreich. Sobald nach irgendeiner Quacksalbermethode genügend Nachfrage besteht, bilden sich eben Grüppchen und Vereine, die dafür Ausbildungen und Diplome anbieten. Tragisch ist es m.E. erst, wenn auch die Unis in den Zirkus einsteigen. Leider gibt es selbst dafür Präzedenzfälle. Aber dazu kommt später einmal mehr an dieser Stelle.
ich glaube mich zu erinnern, daß die asfinag ob ihrer aktivitäten thema eines newsletters von james randi war, allerdings finde ich die seite nicht mehr.
beim stichwort "längsdrehendes kraftfeld" field mir sofort ein, daß auf einer rotierenden kugel corioliseffekte eintreten. d.h. daß dieses kraftfeld eigentlich selbst rotieren müßte, und das MAGISCHE kraftfeld nicht nur dem BÖHSEN kraftfeld, sondern auch der corioliskraft entgegenwirken müßte. das wäre doch sicher einfach zu belegen, odeeeer?
=D
Wieso kann er sich nicht an einem seiner Magischen Steine den Schädel einrennen!!
Diese organisiert systematische Volksverdummung ist Wirklich Schlimm da könnte man schon fast an eine Verschwörung glauben.
Da gibt es sogar einen Rechtsanwalt und Geistheiler der für alle nichtnachvollziehbaren Behandlungsmethoden Rechtssicherheit schaffen will
http://www.energethiker.com/recht_3.php
Ein Hit wäre natürlich die klassische Ordination in einem rechtsdrehenden Kraftfeld einzurichten, da brauchts maximal 3 Rutengänger, bei irgendeinem wird die Rute schon ausschlagen.
Eigentlich sollten solche und ähnliche Sendung im Vorspann und im Nachspann einen Warnhinweis enthalten. " Diese Sendung dient (diente) der Unterhaltung. Technische und naturwissenschaftliche Aussagen sind als unterhaltsame Phantasien anzusehen"
haha... da könnte man als Bayer ja fast schadenfroh werden :-) Aber bei uns gibt's solchen Schwachsinn auch.
Es scheint wirklich keine _Untergrenze_ für Idiotie zu geben. Kaum legt einer die LAtte niedriger, schon wird er wieder unterboten ...
@wolfgang
Also DIESER Typ, der hat wirklich eine neue Qualität. Ich habe noch nie eine Website mit mehr völlig inhaltlosem Geschwafel gelesen, ... Intelligenz in der Potenzierung "D60". Man fragt sich, wo so jemand die intellektuelle Kraft für die Basis-Körperfunktionen hernimmt.
alexis
@alexis
Der geistheilende Rechtsanwalt schwurbelt auch mal von "Infektionshypothesen" d.h. er zweifelt, dass es Infektionserreger gibt. Daher vertritt er auch Klienten in sog "Impfschadensfällen"
@alexis- Nachtrag
Der Rechtsanwalt macht Reisebegleitungen zu "Kraftfeldern" ob da die Steinkreise auch dabei sind. Er arbeitet auch mit Planetentönen um schlanke 1680 € + Zertifikat um 180 €.
Ich hätte gerne gehört wie Pluto einen fahren läßt- aber 1680 € ist mir zu viel.
Wie schaut denn das raumfahrttechnisch aus die Planetentöne im interplanetaren Hochvakuum?
Details:
http://www.holistic-akademie.at/
Hat hier jemand eine psychiatrische Ausbildung und kann was dazu sagen?
Bei den Ausbildungen der Holistic Akademie gibt es auch Reiki für Pflanzen. Da könnt ich fast schwach werden, meiner Zimmerpalme geht es derzeit gar nicht so gut...
http://www.holistic-studies.at/index_new.php?c=4
Ich betrachte die Hinwendung zu Okkultismus, Esoterik und natürlich auch die
die Sucht sich und andere unbedingt homöopathisch behandeln zu wollen als Krankheit gleich der Spielsucht, die ja als Krankheit angesehen wird.
Und so wie den Spielsüchtigen jede logische Einsicht abhanden gekommen ist, sie keiner Argumentation mehr zugänglich sind und auch nach jedem finanziellen Desaster daran festhalten, die "Gesetze" des Zufalls doch entdeckt zu haben und beim nächsten mal doch noch, und das ganz sicher, zu gewinnen, ist es bei der Alternativmedizin und der Esoterik gleich.
Die Pendler werden nie aufgeben. Nach jedem erfolglosen Versuchstest, wissen sie immer gleich, wer oder was die Rute gestört hat. Interessanterweise treten diese Störungen, die zum Misserfolg führen, immer nur bei kontrollierten Doppeltblindversuchen auf und nie im Alltag der Pendlerei.
Im Österreichischen Tourismus erfreut sich Esoterik steigender Beliebtheit. Kein Prospekt in dem nicht von Orten geschwärmt wird, wo Kraftfelder und Energien zu spüren sind. Kein Kirchturm, der nicht über den richtigen Kraftlinien steht. Wellness ohne Grander, ist wie Kinderpopo ohne Gaga. Kurzum Energethik steigert den Umsatz aller Orten und Sparten. Die Benediktiner in Seggau segnen nach wie vor Wasser zu Weihwasser, aber das moderne Pedant, Granderwasser, plätschert auch dort zum Trinken für die Durstigen. Noch wissen wir nicht was besser wirkt. Weihwasser oder die jesuale Eingebung des gestandenen Tiroler Grander, der sein Wissen von oben bekommen hat. Darf Granderwasser zu Weihwasser geweiht werden? Die Benediktiner in Seggau schweigen dazu. Fazit: Die Ökonomie, der finanzielle Erfolg entscheiden auch hier wie anderswo über die Richtigkeit!
Eine Superbühne für die Selbstdarstellung der alternativen und komplementären Gesundheitsszene ist die „Volksbildung“ in Sachen Gesundheit. So gibt es in Österreich die Aktion "Gesunde Gemeinde". Hier werden verschiedenste Aktivitäten zur Verbesserung der Gesundheit und um das Wissen um die Gesundheit gesetzt. Dank Demokratie darf sich hier jeder "Experte" von eigenen Gnaden bis hin zu Ärzten, denen das Recht auf Ausübung ihrer Kunst gerichtlich abgesprochen worden ist, aufklärend und fortbildnerisch betätigen. Impfgegner, Fengshuiler, Heilsteinpraktiker, Hildegardler usw. sorgen in zahlreichen Vorträgen dafür, dass Fortbildung auch garantiert fort von Bildung führt. Sendungsbewusstsein und Selbstüberschätzung sind Hilfsausdrücke zur Beschreibung des Auftretens moderner Scharlatane, die sich als gleichberechtigt und gleichwertig gegenüber Ärzten sehen und es sich mitunter auch herausnehmen, zufällig anwesende echte Mediziner von der so genannten Diskussion auszuschließen
Zum Thema Scharlatan passend, damals wie heute:
http://www.sciencebasedmedicine.org/?p=80
Ich kann Herrn Dr. E. Berndt aus eigener Beobachtung und Erfahrung nur zustimmen: Esotheriker etc. haben was von Süchtigen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis beobachtet, daß Personen, die okkulten oder esotherischen "Theorien" gegenüber aufgeschlossen sind, über die Jahre irgendwann das ganze Spektrum abdecken und von einer zur anderen Spinnerei springen. Ob sich die Hirnforschung schon damit beschäftigt? Vielleicht gibt es ja ein genetischen Schaden? Oder wie lassen sich solche "Glaubensgemeinschaften" erklären? Ersatzreligion???
Gerhard Pirchl is back!
Diesmal bei der bekannt seriösen ausgebildeten Ärztin und Klatschtante Vera Russwurm.
Zur Erklärung: Ich hocke grippekrank vor der Glotze und zappe mich schwermütig durch die Kanäle, als plötzlich eine zittrige Altherrenhand mit einem Riesenpendel vor meinem Schnupfenauge herumfuchtelt. Pirchl bezeichnet sich mittlerweile als "Geophysiker", was ihm Russwurm ehrfurchtsvoll abnimmt, und erklärt die Häufung von Verkehrsunfällen an bestimmten Stellen jetzt mit "Steinadern". (Wasseradern sind out!) Der gesamte Beitrag - Pirchls absurde Theorie von Korrosion und Rätia-Steinfeldern, magischen Kraftorten und Entstörungsblabla sowie die völlig unkritische, fast bewundernde Unterwürfigkeit der Moderatorin - ist so absurd, dass meine Fieberkurve gleich noch einmal ansteigt.
Am besten ist der Schlussdialog:
Russwurm: Wo gibt es denn in Österreich noch besonders gefährliche Störzonen im Straßenverkehr?
Pirchl: Also im Süden Wiens, da laufen so viele Steinadern durch, mich wundert das überhaupt nicht, dass dort so viele Unfälle passieren!
Mich auch nicht, der Süden Wiens ist nämlich eine der meistbefahrenen und unübersichtlich gestaltetsten Autobahnabschnitte überhaupt. Wer da jemals zur Hauptverkehrszeit gefahren ist, weiß, was ich meine. Jetzt wissen wir endlich, woran das liegt.
Wozu haben wir eigentlich einen öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag? Machen wir doch einen esoterischen Homeshopping-Sender aus dem ORF, dann spar ich mir wenigstens die Gebühren!
Vielleicht ist "Steinader" esoterisch für "Strasse". Dann würde das bedeuten, dass die meisten Verkehrsunfälle auf Strassen stattfinden - und das ist doch zweifelsfrei korrekt ;)
Zitat: "Pirchl bezeichnet sich mittlerweile als "Geophysiker"..."
Na toll, genau solche selbsterwählten Berufsbezeichnungen führen dazu, dass es auf den ersten Blick nicht mehr klar ist, ob es sich um einen ernst zunehmenden Wissenschaftler mit Abschluss eines Geophysikstudiums handelt.
Gibt es irgendwelche gesetzlichen Regelungen, die nicht qualifizierten Personen die Verwendung solcher Berufsbezeichnungen untersagt?
@florian
Mensch, dass ich da nicht gleich darauf gekommen bin! Das wird's sein!
Und deshalb pendelt sich der gute Ingenieur quer durch den Straßenatlas Österreichs! :-)
Auch ich habe den Geophysiker im Fernsehen bewundert.
Wer schreibt an Vera Rußwurm ein Brieferl und verleiht ihr den Bullshitorden 1 Klasse?
Na immer der, der fragt! :-)
Ich frage mich nur ob ein Brief Sinn macht. Es kommt sowieso nur die gleiche Antwort: 'Das interssiert viele Leute (shcrecklich genug) und wir sind doch kritisch (kopfschüttel).
Gestern musste ich wieder lachen. Bei uns im Ort gibt es einen Vortrag darüber wie man jetzt bitteschön Religion und Esoterik unterscheiden kann. Ich musste mich krummlachen. Ein Esoteriker erklärt dem anderen was er falsch macht. Erinnert mich an zwei Blinde bei dem der eine dem anderen erklärt, dass er die falsche Farbe benutzt.
Schade, dass es immer noch Menschen gibt, die sich lustig machen müssen aus Unsicherheit und Angst, es könnte an diesen Themen doch etwas wahres dran sein, ... na ihr Schlaumeier??? Schon mal drüber nachgedacht, dass es Menschen geben könnte, die aufgrund von "esotherischem Wissen" gesund geworden sind, wo die Schulmedizin aufgegeben hat, oder dass Menschen in ihrem Leben wieder Freude gefunden haben, die aufgrund von Depressionen aufgegeben hatten??? Es tut richtig weh, zu lesen, wie weit manche Menschen vom göttlichen Weg abgekommen sind ... alles gute dennoch
@Barbara
Das war Satire, oder?
@Thomas J
Schaut so aus ;)
Liebe Barbera, ich danke dir für deinen Kommentar...und auch den anderen Teilnehmern an dieser Diskusion. Anstoß dafür sind ja nun die Steinkreise auf der Tschengla und deren spezielle Geschichte.
Wie wir beobachten ist sehr viel geschehen, ist viel Wirbel endstanden, haben sich Kontroversen aufgebäumt und jeder ist der Meinung, er selbst habe recht und argumentiert entsprechend. Und das alles mag auch irgendwo berechtigt, richtig und gerechtfertigt sein. Und nun? Wo stehen wir denn jetzt? Was hat es geändert oder beeinflußt? Was werden denn unsere Nachfahren in ein paar tausend Jahren sagen wenn sie diese Steinkreise finden? Wird es eine neue Diskusion und Mutmaßung über deren Bedeutung geben? Werden sich die Wissenschaftler streiten so wie sie es heute tun, nur weil jeder seine Theorie für die richtige hält? Sind wir doch mal ganz ehrlich! Was kann denn schon aus der Vergangenheit wirklich nachgewiesen werden?
Wissenschaftliche Erkenntnisse und Ergebnisse sind doch auch nur von Bedingungen und den technischen Hilfsmitteln und dem zur Verfügung stehenden äußeren Rahmen abhängig. Ändern sich die Bedingungen über einen längeren Zeitraum nicht, entsteht eine Art Status Quo und die Erkenntnisse werden festgeschrieben als "unumstößliche Größe und sogenannte physikalische Gesetze".
Ein schönes Beispiel liefert uns die Teilchenphysik. Es gab eine Zeit in der das Atom das kleinste Teichen war und daß es nicht teilbar wäre. Heute kommt unsere sehr tüchtige Wissenschaft, aufgrund fortschrittlicher technischer Hilfsmittel zur Erkenntnis, daß es Teilchen gibt, die so klein sind, daß ein Atom dagegen wie ein Planetensystem wirkt. Weitergehende Erkenntnisse besagen sogar, daß Materie aus Lichtteilchen besteht, die sich im Raum auflösen und andererseits sich durch mentale Energie im Raum als Materie manifestieren.
Alte Erkenntnisse werden sozusagen wieder über den Haufen geworfen und/oder erweitert.
All unsere technischen Errungenschaften sowie alles was zu unserem heutigen Leben gehört, haben wir zum größten Teil unserer Wissenschaft zu verdanken.
Doch wie schon gesagt bewegen wir uns in einem Rahmen des für uns Wahrnehmbaren. Und genau hier ist der sogenannte Intellekt zu Hause, und wir haben uns angewöhn alles am Intellekt zu messen, weil es offensichtlich nachweißbar bzw. beweisbar ist. Hier beißt sich doch die Schlange in den eigenen Schwanz.
Doch was wäre wenn es außerhalb unserer menschlichen Wahrnehmung etwas gäbe, worüber wir letztendlich nur Vermutungen anstellen können? Dinge und Fakten, die möglicherweise unseren Intellekt völlig überfordern würden und unser Vorstellungsvermögen sprengen? Dinge, die wir mit keiner uns bisher bekannten Technik beweisen können?
Wenn wir einmal genau hinschauen so stellen wir doch fest, daß unsere menschliche Wissenschaft lediglich nur an der Oberfläche dessen forscht, was im unendlichen Ozean des universellen Wissens verborgen liegt.
Wir sollten hier mal unsere Sichtweise etwas erweitern und vielleicht auch mal Dinge zulassen, die wir nicht sofort verstehen. Wir müssen ja nicht alles glauben was wir hören oder sehen. Aber wir können es entspannt betrachten und einfach schauen
wie die Dinge sich entwickeln.
Letztendlich ist alles die Kunst des Möglichen.
Und Beweise dafür gibt es unzählige . . . in diesem Sinne die besten Grüße
@Nowka
gelungene Satire!
Licht und Liebe auch für dich
Nowka: Wo sind die unzähligen Beweise?
Man braucht nicht so eine lange Geschichte schreiben, um das Argument aufzutischen, es wird noch was erforscht werden.
UNd bitte nicht die Teilchenphysik bemühen, wenn es darum geht, die Ansicht 2 + 2 = 5 wahrscheinlich und möglich erscheinen zu lassen.
@Nowka
und die Erkenntnisse werden festgeschrieben als "unumstößliche Größe und sogenannte physikalische Gesetze".
Schlicht und ergreifend: Falsch. Kein physikalisches Gesetz ist unumstößlich. Nur, wenn es sich bei 999 Anwendungen als richtig herausstellt und die 1000ste spricht dagegen, dann muss diese 1000 gute, nachvollziehbare Argumente liefern um zu bestehen oder sie ist einfach falsch.
Heute kommt unsere sehr tüchtige Wissenschaft, aufgrund fortschrittlicher technischer Hilfsmittel zur Erkenntnis, daß es Teilchen gibt, die so klein sind, daß ein Atom dagegen wie ein Planetensystem wirkt.
Das widerlegt aber nicht die Ansicht, dass sich in vielen Fällen Atome so verhalten als wären sie unteilbar. Steinkreise und Kraftfelder WIDERSPRECHEN der Physik.
Ein Auto fährt, unabhängig ob ich weiß wie der Motor funktioniert, aber es fährt ohne Motor nicht (oder nur scheinbar wenns z.B. bergab geht).
Weitergehende Erkenntnisse besagen sogar, daß Materie aus Lichtteilchen besteht, die sich im Raum auflösen und andererseits sich durch mentale Energie im Raum als Materie manifestieren.
Nicht in der Teilchenphysik. Entweder haben sie da einen Effekt falsch verstanden (ich tippe mal auf das Doppelspaltexperiment), oder es kommt aus einem Esoforum.
Alte Erkenntnisse werden sozusagen wieder über den Haufen geworfen und/oder erweitert.
Lassen sie mich diese Aussage präzisieren. Bei konkurrierenden Theorien werden die unwahrscheinlicheren verworfen (z.B Äther); experimentell bestätigte Theorien werden erweitert weil sich z.B: die Randbedingungen geändert haben. Trotz Relativitätstheorie gelten die Newtonschen Gesetzt IMMER NOCH bei kleinen Geschwindigkeiten.
Wir sollten hier mal unsere Sichtweise etwas erweitern und vielleicht auch mal Dinge zulassen, die wir nicht sofort verstehen.
Genau das macht Wissenschaft oder wie würde man sonst wissen wie z.B: die Sonne funktioniert. Vor 200 Jahren dachten sogar Physiker da würde Kohle oder sonstwas brennen. Nur ! Man muss oft auch sagen: Nette Idee, aber falsch
Beispiel Lebensenergie ? Hmm, interessante Theorie, würde viele Fragen beantworten nur leider ist sie nicht nachweisbar, widerspricht dem Energieerhaltungssatz (siehe oben 1:1000) und dem Prinzip von Aktion und Reaktion. Weiters kann man die postulierten Effekte auch physikalisch, psychologisch und medizinisch erklären, also ist die Hypothese falsch und kann verworfen werden.
Doch was wäre wenn es außerhalb unserer menschlichen Wahrnehmung etwas gäbe, worüber wir letztendlich nur Vermutungen anstellen können?
Mag sein, nur wenn es irgendwie mit uns interagiert kann es auch erfasst werden und somit untersucht. Interagiert es mit uns nicht, dann ist es sinnlos sich darüber Gedanken zu machen da dies für alles gilt.
Und Beweise dafür gibt es unzählige
Die würde ich auch gerne sehen, mir ist trotz intensiver Suche noch keiner begegnet.
Sie haben für ihre Schwurbeleien keine Belege.
Neue Erkenntnisse, von denen sie Schwurbeln, benötigen irgend einen validen Hinweis, Widerspruch oder sonst irgend etwas, um diese wenigstens so minimal wahrscheinlich zu machen, daß eine Beschäftigung damit sinnvoll ist. Bis dato wurde das aber nicht erbracht, sondern alle bisherigen diesbezüglichen Vermutungen erwiesen sich als falsch und nicht zutreffend.
Selbstverständlich ist alles nur Theorie. Das ist ein Uraltkalauer esoterischer Beweisphantasien. Auch die Fallgesetze und die Schwerkraft sind nur Theorien. Sie können ab von 10 Stock hinausspringen und dann im Zustand der Schwerelosigkeit kurz darüber nachdenken, wie theoretisch doch alles nur ist.
Niemand behauptet, daß die Wissenschaft alles erklären kann. Aber sie versetzt uns in die Lage, zu erkennen, daß ihre Erklärungen für unwahrscheinlich und widersprüchlich sind. Da wir aber nur in einer Welt leben, zeihe ich die wahrscheinlichere Variante vor.
Vielen Dank meine Herren für Ihre sehr lebhaften Kommentare zu meiner, sagen wir es "langen Geschichte".
Herrn Ronny´s Ausführungen haben mich echt gefreut. Sie sind sachlich, neutral und konstruktiv. Sie setzen sich mit dem gesagten auseinander und nehmen sich Zeit, Ihre Ansichten Erfahrungen und Meinung auf niveauvolle Weise auszudrücken. Das ist doch eine echte Grundlage für konstruktive Diskussionen. Besten Dank.
Unserem netten Herrn "Dr." Bernd empfehle ich einen Fallschirmsprung (Tandem), aus 4000 meter, damit Sie Ihr Fallbeispiel einmal selbst studieren können. Sie werden sich wundern wie theoretisch "doch" alles ist. schmunzel ...
Ach ja, dass mit den unzähligen Beweisen . . . ja die gibt es wirklich. Sie geschehen jeden Tag, zu jedem Augenblick, unmittelbar um Sie herum, und überall.
Es ist genau wie mit den Radiowellen. Sie sind immer um uns herum, doch man braucht einen Empfänger und die richtige Frequenz um sie hörbar oder auch sichtbar zu machen... und darum sage ich es nochmals... alles ist die Kunst des Möglichen, und es gibt unzählige Beweise dafür :-)
Ach ja noch etwas für kluge Köpfe ... ein sehr bedeutender Naturwissenschaftler und Philosoph sagte einmal: " Form ist Leerheit - Leerheit ist Form - Form und Leerheit sind untrennbar". Ob schon diese Behauptung über 2500 Jahre alt ist konnte sie von der modernen Wissenschaft bisher noch nicht widerlegt werden, sondern bestätigt sich zunehmend in den Forschungsergebnissen über Materie und Energie . . . Besonders würde mich Herrn Dr. Bernds Meinung zu tiesem Thema interessieren...
beste Grüße
Ach ja, und wir brauchen eine neue Nationalhymne:
"Schwurbel, Schwurbel über alles,
über alles in der Welt."
@SST
*facepalm* du kapierst es nicht, oder?
Das Schwurbeln ist IN und UM uns... ts!
@Thomas J
Ich geb ja zu, kleine Geister verstehn nur Scheibenkleister.
@Nowka
Wo sind ihre Belege und Beweise?
Ich bitte darum, nicht immer von einer unzählbaren Mehrzahl der Beweise zu sprechen, sondern bloß einen einzigen ordentlich belegt und nachvollziehbar, das heißt logisch, schlüssig, naturwissenschaftlich kausal und fassbar dazustellen.
Also bitte keine Begriffe aus anderen wissenschaftlichen Kontexten stehlen, umdefinieren und zum Beweis erklären.
Dieser Blödsinn zieht im Format und in Standard und selbstverständlich in allen Wellneßzeitungen.
@Nowka
Es ist genau wie mit den Radiowellen. Sie sind immer um uns herum, doch man braucht einen Empfänger und die richtige Frequenz um sie hörbar oder auch sichtbar zu machen...
Nun gut, nehmen wir dies mal an. Mir stellen sich jetzt folgende Fragen:
1) Wodurch erkennen sie, dass sie etwas empfangen ?
2) Wie erkennen sie die Abwesenheit dieser Frequenzen ?
3) Wie erkennen sie, dass jemand anders genau dieselben 'Frequenzen' empfängt
4) Warum kann man kein Messgerät bauen, wenn der Körper es empfängt und sogar physische Auswirkungen zeigt ?
5) Schaffen sie es, bestimmte Empfindungen in real verwertbare Messwerte umzusetzen ?
6) Radiowellen zeigen sich auch außerhalb des Körpers (Wärme, Aufprallwucht), ihre Energien nicht
Der menschliche Körper ist ein sehr unzuverlässiges Messgerät. Denken sie an optische Täuschungen, wie leicht er sicht irrt. Oder wenn sie eine Hand in kaltes Wasser geben und die andere in warmes, dann werden sie kurzzeitig dieselbe Temperatur als unterschiedlich empfinden. Wie können sie also entscheiden ob eine Emotion die ihrer Meinung nach von einem Kraftort ausgeht nicht in Wirklichkeit ein Gedanke an ihre (Beispiel) Oma ist.
Mit diesem unzuverlässigen Messgerät wollen sie jetzt etwas 'empfangen' dass man sonst nirgends detektieren kann ? Unwahrscheinlich.
Zurück zu den unzähligen Beweisen. Bringen sie bitte mal eins. Beispiele haben den Vorteil, dass man ein konkretes Thema diskutieren kann.
@Ronny Danke für die Aufarbeitung.
Und tschö mit Ö Möve @G. Nowka; so schnell setzt Überforderung ein.
@Dr. Berndt
Kein Problem. Ich dachte mir: Radiowellen, endlich mal mein Spezialgebiet :)
@Nowka
Ich habe mir die Herz-Sutra durchgelesen. Gibts da Interpretationon ? Aus dem Text kann man ja alles und nichts rauslesen.
Letzten Endes trägt jeder selber in sich die Wahrheit die er leben und erkennen will
Letzendlich stehen jeden Tag genug Deppen auf, die wirklich jeden Mist nicht nur glauben, sondern sogar für sinnvoll halten.