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Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.

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18.11.10 · 00:01 Uhr

Wo kommen nur die guten Ideen her?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 3

Jedenfalls nicht aus den Köpfen isoliert denkender Genies, die plötzlich und unerwartet von solchen Geistesblitzen wie dem Buchdruck mit beweglichen Lettern oder dem World Wide Web getroffen werden - auch wenn uns das die "Folklore" der Innovation so zu übermitteln scheint. Durch einen Lesetipp bin ich auf das neue Buch des Wissenschaftsautors Steven Johnson- Where Good Ideas Come From - gestoßen, in dem er, so weit ich es verstehe, die These vertritt, dass selbst der spontanste Geistesblitz nur dann einschlägt, wenn das Umfeld dies begünstigt. Genies wären dann gewissermaßen Katalysatoren des Wissens einer Zeit, einer Gesellschaft, und die Idee, dass man "intellektuelles Eigentum" dadurch mehren kann, dass man es einzäunt, scheint ihm abwegig: "We are often better served by connecting ideas than we are by protecting them." Aber was soll ich groß über Johnson und sein Buch (das ich erst noch lesen muss) daher reden, wenn ich ihn doch einfach selbst zu Wort kommen lassen kann:

 

Autor: Jürgen Schönstein· 3 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (3)

Kommentar-Direktlink KommentarAbo· 18.11.10 · 01:26 Uhr

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Kommentar-Direktlink Serge l'Eternel· 18.11.10 · 11:49 Uhr

Ehrlich Ich trinke keinen Kaffee für Ideen haben.

Kommentar-Direktlink radicchio· 19.11.10 · 11:51 Uhr

"ideen haben" ist schon eine irreführende formulierung. "ideen entwickeln" würde es treffen. es handelt sich nämlich bei einer idee nicht um den blitz aus heiterem himmel, sondern um das ergebnis einer auseinandersetzung mit dem problem. die geht auch dem vermeintlich spontanen einfall voraus.

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