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Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.
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23.06.10 · 20:23 Uhr
Fußball-WM: Was man aus Farben ablesen kann
Kategorie: Politik · Kommentare: 1
Mal sehen, ob sich daraus für das gerade angepfiffene Spiel gegen Ghana etwas ableiten lässt:
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Will heißen: Teams, die in blauen Trikots antreten, haben seit 1990 56 Prozent ihrer WM-Spiele gewonnen, gelb war in 55,9 Prozent siegreich etc. Da allerdings sowohl Ghana als auch Deutschland die - wenig Erfolg verheißende - Grundfarbe (Heimspielfarbe) Weiß für ihre Nationaltrikots gewählt haben (auch wenn die Deutschen in diesem Match aber in ihrer Auswärtsfarbe schwarz antreten), ist der Aussagewert dieser Farbtabelle - in der nur jene Farben erfasst wurden, die in mindestens 50 Spielen getragen wurden, weshalb beispielsweise das Orange der Niederländer hier feht - für diese Begegnung sowieso fraglich. Aber ich fand's halt amüsant, womit man sich in den USA, wo Sportstatistik oft wichotger ist als das reine Spielresultat, beschäftigen kann. (Siehe auch hier.)
(Gefunden im Wall Street Journal vom 23.6.2010)
Autor: Jürgen Schönstein· 1 Kommentar· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (1)
Das ist aber ärgerlich für die Bayern, speziell gegen Dortmund und Schalke :-)