Blog durchsuchen
Profil
Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.
Letzte Einträge
- Das Mammut in Sibirien, oder: wie gut, dass es Fragezeichen gibt9 Kommentare· 10.02.12
- Wissenschaftler und ihr Interesse am Geld19 Kommentare· 09.02.12
- Der See aus der Vergangenheit2 Kommentare· 09.02.12
- Gibt es zu wenig islamische Terroristen?12 Kommentare· 08.02.12
- Die große Treppenverschwörung49 Kommentare· 08.02.12
Kommentare
- Bullet · 10.02.12 · 17:04 Uhr Die große Treppenverschwörung
- Max · 10.02.12 · 13:59 Uhr Das Mammut in Sibirien, oder: wie gut, dass es Fragezeichen gibt
- Dr. Webbaer · 10.02.12 · 12:56 Uhr Wissenschaftler und ihr Interesse am Geld
- BreitSide · 09.02.12 · 18:38 Uhr "Ich bin mein Connectom!"
- BreitSide · 09.02.12 · 18:33 Uhr Zwei Sichtweisen, aber nur ein Sachverhalt
Kategorien
Archiv
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- Oktober 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
Blog-Index
- 3vor10
- Alles was fliegt
- Alles was lebt
- Amerikanische Begegnungen
- And the water seems inviting
- Andererseits
- Arte-Fakten
- Astrodicticum Simplex
- Bastelblog
- Beauty full Science
- blooDNAcid
- Chemisch gesehen
- Columbus Gastblog
- Darwinjahr
- Das Labortagebuch
- Deutsches Museum
- Diax's Rake
- Die andere Bildung
- Durchschaut
- E-Mobility
- Echolot
- Ein bisschen dunkel
- ErklärFix
- evolvimus
- For Women in Science
- Frischer Wind
- Geo? Logisch!
- Geograffitico
- Gesundheits-Check
- Hier wohnen Drachen
- Hinterm Mond gleich links
- Historikertag
- Iconic Turn Gastblog
- Ihre Forschungsfrage
- Kommunikation der Zukunft
- Komplett Komplex
- Kritisch gedacht
- Kritische Masse
- Kulisse
- Kunst-en-Blog
- Lob der Krankheit
- Mahlzeit
- Mathlog
- Medlog
- Mutterwitz
- naklar
- Nanojugend
- Neurons
- Neuropädagogik
- Nobel Faces
- Nobelpreisträgertreffen
- Panorama
- persona grata
- Plazeboalarm
- Primaklima
- Schule macht Zukunft
- Science meets Society
- ScienceBlogs Podcast - Wissenschaft zum Mitnehmen
- SciencePicture
- Spielblog
- Stromtierchen
- Testblog
- Testnnf
- Testumgebung
- Tiefes Leben
- TwOpinion
- VDE MedTech
- Von Bits und Bytes
- weatherlog
- WeiterGen
- Wissen schafft Kommunikation
- Wissenschaft und Wiedervereinigung
- Wissenschaftsfeuilleton
- Zahlenbilder
- Zeittaucher
- zoon politikon
- Zukunftstechnologien
- [sic]
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
05.11.08 · 05:31 Uhr
Obama: Der 44. ist auch der Erste
Kategorie: Politik · Kommentare: 6
Noch wird derzeit (es ist gerade etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht in New York) in vielen US-Staaten gezählt, und in Alaska sind sogar die Wahllokale noch offen - aber die Wähler dort können sich den Weg sparen: Barack Obama ist bereits zum 44. Präsidenten der USA erklärt worden, John McCain hat in einer durchaus generösen Rede seine Niederlage eingestanden und seinem Opponenten seine Unterstützung versprochen.
Und damit ist tatsächlich etwas eingetroffen, was wahrscheinlich selbst Martin Luther King vor 40 Jahren nicht so "schnell" (historisch gesehen) erhofft hätte: Ein Kandidat mit afrikanischen Vorfahren wird als Hausherr ins Weiße Haus einziehen. Und zwar nicht mit einer knappen Wahl, sondern mit dem, was so abgedroschen als "Erdrutsch" bezeichnet wird. Und er hat damit gleich einige politische Selbstverständlichkeiten ausgehebelt: Zum Beispiel, dass der Süden und die zentralen Staaten seit Lyndon Johnsons Bürgerrechtsgesetzgebung in der Hand der Konservativen bleiben werde; dass die Mehrheit in den USA nur klar rechts von der Mitte zu finden ist (obwohl Obama nach europäischen Maßstäben bestenfalls im Zentrum einzuordnen werden - links geht hier anders); dass weiße Wähler in der Ungestörtheit der Wahlkabine dem "Bradley-Effekt" verfallen werden und ihre Stimme dann doch nie einem Schwarzen geben würden, obwohl sie ihn öffentlich unterstützten - und natürlich die, dass Wahlumfragen in den USA nicht das Papier wert sind, auf das sie gedruckt werden.
Autor: Jürgen Schönstein· 6 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Kommentar schreiben
Top5
- Franz Hörmann und die Gaskammern: vom Wissen und vom GlaubenKritisch gedacht· 27.01.2012
- "2012 - Keine Panik" - Das Buch zum WeltuntergangAstrodicticum Simplex· 30.01.2012
- Kein Platz für junge Wissenschaftler - Das Problem der fehlenden JuniorpositionenAstrodicticum Simplex· 31.01.2012
- Die Praxis der "Alternativmedizin": Ein Insider berichtetKritisch gedacht· 08.02.2012
- Newton, Hunter, Jenner, Cavendish und Co: Der Einfluss der britischen Naturwissenschaftler des 18. JahrhundertsAstrodicticum Simplex· 27.01.2012
Top5
- Franz Hörmann und die Gaskammern: vom Wissen und vom GlaubenKritisch gedacht· 27.01.2012
- "2012 - Keine Panik" - Das Buch zum WeltuntergangAstrodicticum Simplex· 30.01.2012
- Sonderrechte für Religiöse?blooDNAcid· 01.02.2012
- World Skeptics Congress 2012 in BerlinKritisch gedacht· 06.02.2012
- Die dunkle Materie ist keine ErfindungAstrodicticum Simplex· 07.02.2012
ScienceBlogs.com
- Just in Time for Valentine's Day: The Science Behind the KissBy Larry Bock Founder and organizer USA Science Engineering Festival ...USA Science and Engineering Festival: The Blog· 10.02.2012 · 10:00 Uhr
- An uncomfortable questionWork called last night It happens Basically I had two ...Respectful Insolence· 10.02.2012 · 08:00 Uhr
- Hey, America! Break out the Binoculars after Sunset and see Uranus tonight!The phenomena of nature especially those that fall under the ...Starts With A Bang· 09.02.2012 · 17:07 Uhr
- Day-to-day Labor: The Hazards of Low-wage Temping in Americaby Elizabeth Grossman The news of increased hiring in the ...The Pump Handle· 09.02.2012 · 16:08 Uhr
- Yes, Virginia, there is an antivaccine movement (efforts to deny it notwithstanding)There are times when I want to fall down on ...Respectful Insolence· 09.02.2012 · 03:00 Uhr

Kommentare (6)
Gerade dieses Mal waren die Vorhersagen eigentlich sehr gut. Wenn ich mir die Karte auf http://www.fivethirtyeight.com/ anschaue, dann gab es eigentlich kaum Überraschungen bei dieser Wahl.
Jetzt darf man mal gespannt sein, was sich ändert.
Aber worauf ich noch warte, ist die tränenreiche Erklärung:
"Ich danke der Academy, dass ich als erster schwarzer Mann ins weiße Haus ..."
Ach nee, das war ja Heule Berry, bei der anderen Galaveranstaltung.
Aber ich finde da gibt es doch eine große Ähnlichkeit: Die beiden bezeichnen sich als schwarz und sind beide allerhöchstens hellbraun (haben auch beide eine weiße Mutter).
Etwas geschminkt könnten beide als "Weiße" durchgehen.
Richtig schwarz sieht eigentlich anders aus ...
Aber was passiert eigentlich in der politischen Farbenlehre? Wird das weiße Haus jetzt schwarz gestrichen? Kauft Obama einen Fahrschein, wenn er U-Bahn fährt? Fragen, über Fragen, die garantiert nicht in dieser "amerikanischen" Nacht geklärt werden.
Sooo erdrutschartig ist der Umschwung gar nicht. Nur zur Erinnerung: schon unter den abgegebenen und gültigen Stimmen der Wahl 2004 hatte keineswegs Dabbya Bush eine relative Mehrheit, sondern Al Gore. Dass Bush eine zweite Amtszeit bekam, lag an dem Wahlmännersystem, das auf ein verkapptes Mehrheitswahlrecht hinausläuft. Auch jetzt ist der relative Vorsprung von Obama viel kleiner, als es die Zweidrittel-Wahlmänner-Mehrheit ausdrückt - maximal 5 bis 7 Prozent! Also kein Erdrutsch, aber viele gut verteilte Steinschläge.
Hauptsache, die bleierne Zeit der Bush-Administration ist endlich vorbei.
Ist es nicht egal, ob Obama einen weißen Elternteil hat statt 2 Schwarzen? Wichtig ist, dass es einen Wechsel gegeben hat, dass wieder ein Demokrat reagiert und dass die Amerikaner wieder Hoffnung haben.
Für amerikanische Verhältnisse IST das ein Erdrutschsieg. Und hier kann man was darüber lernen, wie der Sieg zustand kam: http://www.welt.de/politik/article2657010/Die-zehn-Erfolgsstrategien-des-Barack-Obama.html
@Martin:
Genau das meinte ich ja: Ich hatte geschrieben, dass das inzwischen als Selbstverständlichkeit akzeptierte Versagen der Wahlforschung in deser Wahl ausgehebelt wurde.