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Christian Reinboth ist Wirtschaftsinformatiker und Mit-Gründer der HarzOptics GmbH - einem auf die Photonik spezialisierten An-Institut der Hochschule Harz - sowie einer der Manager des Telepflege-Netzwerks TECLA. Neben der Arbeit studiert er seit 2009 Umweltwissenschaften an der FernUniversität Hagen.

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06.06.10 · 21:23 Uhr

Wenn BP in Sachsen-Anhalt nach Öl bohren würde...

Kategorie: Umwelt  ·  Kommentare: 8

Unter ifitwasmyhome.com lässt sich die Ausbreitung des Ölteppichs im Golf von Mexico auf ein beliebiges Gebiet projizieren. So kann man sich ein Bild davon machen, welche Ausmaße eine Katastrophe dieser Größenordnung in der eigenen Heimat annehmen würde...

Erschreckend: Wenn ich mal meine aktuelle Wahlheimat Wernigerode ins Zentrum des Ölteppichs lege, erstreckt sich das Katastrophengebiet bis Neubrandenburg, Kassel, Gera und Münster. Halberstadt, Quedlinburg, Magdeburg, Braunschweig, Göttingen, Nordhausen, Goslar, Hannover...alles im Öl verschwunden.

Zum Selbstprobieren: http://www.ifitwasmyhome.com

oilspill-sachsen-anhalt.jpg



Gefunden via ruhrbarone

 

Autor: Christian Reinboth· 8 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Tags: · · · · ·

Kommentare (8)

Kommentar-Direktlink Stefan Taube· 06.06.10 · 21:34 Uhr

Hmm, und was wäre dann verloren? ;-)))

Author Profile Page Christian Reinboth· 06.06.10 · 21:53 Uhr

Den letzten Kommentar überhöre ich mal wohlwollend...

Kommentar-Direktlink Odysseus· 07.06.10 · 00:02 Uhr

Sogar B****f*** wäre verschwunden, wenn es denn exisitieren würde...

Kommentar-Direktlink Joe· 07.06.10 · 00:56 Uhr

Wenn ich das auf meinen Wohnort Wiesbaden verlege, dann wären weite teile von
- Rhein
- Main
- Mosel
- Nahe
komplett verseucht.
Aber hier wird höchstens nach Riesling "gebohrt"...

Kommentar-Direktlink ebook leser· 07.06.10 · 18:18 Uhr


Seit die Bohrinsel des britischen Ölkonzern im Golf von Mexiko explodierte, verlor BP an der Börse rund 74 Milliarden Dollar an Wert etwa so viel, wie die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen zusammengerechnet pro Jahr erwirtschaften. Ich hoffe die Konzernführung denkt mal darüber nach, was eine gescheite Technik im Gegensatz dazu gekostet hätte und lernt für die Zukunft. Auch die anderen sollen mal darüber nachdenken und endlich handeln.

Kommentar-Direktlink Wolfgang Flamme· 08.06.10 · 10:10 Uhr

Erschreckend: Wenn ich mal meine aktuelle Wahlheimat Wernigerode ins Zentrum des Ölteppichs lege, erstreckt sich das Katastrophengebiet bis Neubrandenburg, Kassel, Gera und Münster. Halberstadt, Quedlinburg, Magdeburg, Braunschweig, Göttingen, Nordhausen, Goslar, Hannover...alles im Öl verschwunden.

Hmmm, der Zähler dort zeigt 22 Mio US-Gallons an - sagen wir mal knapp 100.000m³. Die angezeigte verschmutzte Fläche schätze ich uf einen Kreis mit wenigstens 130km Radius. Wenn sämtliches aus dem Leck ausgetretene Öl auf dieser Fläche gleichmäßig verteilt wäre, wäre dieser Ölteppich, unter dem 'alles verschwindet' etwa 2µm dick.

Allein in Deutschland dürften in der Größenordnung 10.000km² Fläche dauerhaft mit zentimeterdicken Schichten aus Erdölresten und Splitt bedeckt sein - Tendenz steigend.

Kommentar-Direktlink Anika· 11.06.10 · 12:21 Uhr

Erschreckend ist auch, wie sich der Ölteppich seit deinem Post ausgedehnt hat. Mittlerweile geht der Ölteppich von Berlin ausgehend bis nach Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen- Anhalt und Polen. Brandenburg ist schon lange weg.
Sehr interessanter Link - es klingt immer schlimm und sieht schlimm aus - aber die Größe konnte ich mir so konkret nie vorstellen.

Kommentar-Direktlink Steffen· 14.06.10 · 10:40 Uhr

Ach du meine Sch...!!!
Good bye Norddeutschland!

Da schließe ich mich der Hoffnung von ebook Leser, bezüglich der Lernfähigkeit der Ölindustrie, ohne weiteres an.

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