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Marc Scheloske ist Sozialwissenschaftler und Wissenschaftsjournalist. Nach dem Studium an der LMU München war er an einer Studie zur Risiko- kommunikation für die EU beteiligt. Von 2008-2010 war er verantwortlicher ScienceBlogs-Redakteur. Seit 2011 ist er mit seiner Wissenswerkstatt als Berater für digitale Wissenschafts- kommunikation tätig.
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04. August 2009
Guter Stress, schlechter Stress
Kategorie: Kultur · Kommentare: 1
Wir sind eine gestresste Gesellschaft. Da gibt es den beruflichen Stress, wenn uns die überzogenen Ansprüche des Chefs unter Leistungsdruck setzen und genauso den Freizeitstress, dem sich viele freiwillig aussetzen. Stress ist allgegenwärtig. Doch: ist Stress eigentlich immer schlecht oder kann er auch positiv wirken? Aktuell sind höchst widersprüchliche Meldungen zu lesen...
Stress wird ja zunächst fast immer als unangenehm empfunden. Wie sollen wir nur die viel zu vielen Termine unter einen Hut kriegen? Wie sind die viel zu hohen Anforderungen zu meistern, die an uns gestellt werden? Wer wirklich gestresst ist, kann diesem Gefühl vermutlich wenig positives abgewinnen. Da paßt es ins Bild, wenn portugiesische Wissenschaftler jetzt berichten, daß Stress vor allem negative Effekte hat und - wenigstens bei Ratten - zu Hirnveränderungen führt.
Autor: Marc Scheloske· 04.08.09 · 15:15 Uhr· 1 Kommentar
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