Blog durchsuchen
Profil
Die elektromobile Zukunft rückt näher. Beim VDE-Kongress 2010 diskutieren 1.500 Teilnehmer über die Chancen und Herausforderungen der Elektromobilität.
Dabei geht es um neue Konzepte der Fahrzeug-technik und innovative Antriebssysteme, um Sicherheitsfragen, Speichertechnologien und die notwendige Infrastruktur für die elektromobile Gesellschaft von Morgen.
In diesem Blog berichten wir über die spannendsten Vorträge und Themen des Kongresses.
Letzte Einträge
- Wildwuchs in der Forschungsförderung der Elektromobilität0 Kommentare· 11.11.10
- Herausforderung Elektromobilität: Mehr Mut, Car-Sharing und systemisches Denken3 Kommentare· 10.11.10
- Eine Wunderbatterie und der unvermeidliche Kongressmarathon - Notizen vom VDE-Kongress1 Kommentar· 10.11.10
- Mit dem Hochleistungsakku quer durch die Republik: Interview mit einem Rekordhalter6 Kommentare· 10.11.10
- Der Fahrassistent als Lebensretter - Zukunftsmusik gegen den Sekundenschlaf0 Kommentare· 10.11.10
Kommentare
- Thomas - Electric Car · 10.03.11 · 19:24 Uhr Die E-Mobilität muss sichtbar werden
- Engywuck · 28.11.10 · 00:56 Uhr Mit dem Hochleistungsakku quer durch die Republik: Interview mit einem Rekordhalter
- Engywuck · 28.11.10 · 00:48 Uhr Herausforderung Elektromobilität: Mehr Mut, Car-Sharing und systemisches Denken
- BreitSide · 19.11.10 · 16:39 Uhr Schöne neue E-Welt
- Mr. Q · 16.11.10 · 13:46 Uhr Die volle Ladung fürs Elektroauto - zu Hause oder bei der Arbeit?
Blogroll
Archiv
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
10.11.10 · 08:00 Uhr
Der Fahrassistent als Lebensretter - Zukunftsmusik gegen den Sekundenschlaf
Kategorie: Technik
Die eintönige Strecke, die Fahrt nach Hause nach dem langen Arbeitstag, wer hat es nicht selbst schon Mal erlebt, dass einem die Augen schwer werden im Auto? Das Auto der Zukunft soll seinem Fahrer bei solch schwierigen Situationen helfen, Fahrassistenzsysteme werden entwickelt und halten Einzug auch in Elektroautos.
Von Markus Gärtner
Etwa ein Fünftel aller LKW-Unfälle sind auf Müdigkeit zurückzuführen, insgesamt entstanden deswegen 2009 Sachschäden von vier Milliarden Euro. Wilhelm Kincses von der Daimler AG arbeitet mit einem solchen System, das den Fahrer quasi analysiert und warnt. Mit Hilfe verschiedener Sensoren sowie EKG, EEG etc. erkennt das System unter anderem Bedienverhalten, Straßenzustand und Spurwechsel. So kann es zum Beispiel unterscheiden, ob eine heftige Lenkbewegung wegen Müdigkeit oder dem realen Ausweichen eines Hindernisses passiert. Das System ist allerdings nur für die Forschung gedacht und für den Einbau in Serienfahrzeuge unpassend, weil der Fahrer natürlich verkabelt werden muss.
Trotzdem sollen so mehr über die Fahreigenschaften herausgefunden werden, um andere Fahrassistenten zu optimieren. Problem dabei: Müdigkeit ist schwer zu erfassen, es gibt einen großen Unterschied zwischen gefühlter und gemessener Müdigkeit. Ob der Fahrer dann allerdings auch die möglichen Warnungen des Fahrassistenten befolgt, ist eine andere Frage. „Dabei ist es eigentlich unwichtig, ob der Fahrer Tag träumt, gelangweilt ist oder müde, wenn er deswegen von der Fahrbahn abkommt", sagt Kincses.
Tele-Monitoring als Unterstützung für ältere Verkehrsteilnehmer?
Klaus-Peter Hoffmann vom Fraunhofer-Institut für Biomedizintechnik beschäftigt sich unter anderem mit dem Einsatz von Telemonitoring für Fahrassistenten, also der Datenübertragung und Überwachung über eine räumliche Distanz. Besonders wichtig wäre solch ein System, um älteren oder behinderten Menschen trotzdem Autofahren zu ermöglichen. Die Sensoren dafür könnten entweder im Fahrersitz oder in der Kleidung sein, die Daten werden verschlüsselt weiter geleitet und ausgewertet. Im Idealfall könnte ein solches System dann aufgrund verschiedener Merkmale Müdigkeit feststellen und automatisch Licht, Frischluft und Musik regulieren. Aber das ist noch Zukunftsmusik.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 0 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Kommentar schreiben
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Dr. h.c. im Sonderangebot für 39 Euro[sic]· 14.05.2012
- Die Erde dreht sich nicht um die Sonne...Astrodicticum Simplex· 12.05.2012
- Pi auf dem Einrad!Astrodicticum Simplex· 20.05.2012
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Klimaschmock des Monats Mai 2012Primaklima· 20.05.2012
- Gibt es ein "generisches Maskulinum"?Hier wohnen Drachen· 11.05.2012
- Sollten wir auf Fleisch verzichten?evolvimus· 11.05.2012
- Die kalte Sonne von Vahrenholt/Lüning: Le Trend, c'est moi!Primaklima· 16.05.2012
ScienceBlogs.com
- Doubt and other products: The National Toxicology Program's Report on Carcinogens, bad for whose business?by Elizabeth Grossman As it pursues its anti-regulatory agenda the ...The Pump Handle· 22.05.2012 · 16:39 Uhr
- Weekend Recap: My Annular Eclipse Expedition!A little more persistence a little more effort and what ...Starts With A Bang· 22.05.2012 · 00:11 Uhr
- Water, waterThis image has been going around the intertubes recently I ...A Few Things Ill Considered· 21.05.2012 · 22:59 Uhr
- To be or not to be? The Prevention and Public Health Fundby Kim Krisberg We will pay for this by taking ...The Pump Handle· 21.05.2012 · 15:19 Uhr
- An important revelation regarding Heartland Gate (global warming denialism)Peter Gleick has been cleared of faking a key memo ...Greg Laden's Blog· 21.05.2012 · 12:52 Uhr
