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Profil

Bernd Radig ist Experte und Lehrstuhlinhaber für Computer-Sehen und Künstliche Intelligenz an der Technischen Universität München

Matthias Wimmer ist Informatiker, promoviert an der TU München zur Modellbasierten Bildinterpretation im Hinblick auf die Erkennung von Mimik Spezialgebiet: Emotionaler Mensch-Maschine-Dialog

Kommentare
11. April 2008

Mimikerkennung durch Muskelbewegungen

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 1

Mimiken entstehen durch das Zusammenspiel verschiedener Muskelbewegungen im Gesicht. Ekman und Friesen schlagen ein System zur Bestimmung zusammengesetzter
Gesichtsbewegungen vor, das „Facial Action Coding System" (FACS).

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Autor: Matthias Wimmer· 11.04.08 · 17:06 Uhr· 1 Kommentar

05. März 2008

Lokalisation des menschlichen Gesichts

Kategorie: Technik

Wie im letzten Beitrag beschrieben, erfordert eine automatische Mimikerkennung im ersten Schritt eine Lokalisation des Gesichts. In den letzten Jahren wurden für diese Aufgabe einige Verfahren vorgeschlagen.

Bernd Heisele et al. [Heisele01] stellen ein trainierbares System zur Detektion von Gesichtern aus frontaler und fast-frontaler Sicht vor. Dabei wird das Gesicht automatisch in charakteristische Bereiche (Augen, Mund, Wangen, usw.) unterteilt, was die Robustheit des Erkennungsvorgangs bezüglich Kopfbewegungen und teilweiser Verdeckung verbessert. Die Herausforderungen dieses Verfahrens sind zum einen die Auswahl charakteristischer Objektmerkmale und zum anderen die Modellierung der geometrischen Struktur dieser Merkmale.
Als Lösung schlagen Heisele et al. vor, automatisch relevante Merkmale aus 3D Modellen zu lernen. Ausgehend davon vergrößern sie schrittweise eine kleine Suchregion und ermitteln darin robuste Gesichtsbereiche.

Cootes et al. [Cootes 92, Cootes 98] entwickelten statistische Kontur- und Texturmodelle (Active Shape Model, Active Appearance Model) zur Charakterisierung und Erkennung von Gesichtern. Diese statistischen Modelle werden aus annotierten Trainingsbildern erstellt, wobei Statistiken die gegenseitige Position der Konturpunkte dieser Modelle beschreiben. Zusätzlich beinhalten die Statistiken Aussagen über die Beschaffenheit der Oberflächenstruktur. Als wichtigstes Konzept erlauben diese Modelle, die Kontur und die Oberfläche zu verändern. Auf diese Weise wird das Modell an ein zu interpretierendes Gesichtsbild angepasst, bis die Oberfläche des Modells dem Bildinhalt weitestgehend entspricht. Die Modellparameter geben dann Aufschluss über das sichtbare Gesicht, z.B. dessen mimische Ausprägung.

In nächsten Schritt werden mithilfe dieser Lokalisierung aussagekräftige Merkmale für die Emotionserkennung aus dem Bild extrahiert. Dazu in den nächsten Tagen mehr.


Autor: Matthias Wimmer· 05.03.08 · 10:49 Uhr· 0 Kommentare

13. Februar 2008

Technische Schritte zur Emotionserkennung

Kategorie: Kultur·Technik

Menschen teilen ihre Emotionen dem Gegenüber durch Mimik und Gestik mit. Der amerikanische Anthropologe und Psychologe Paul Ekman fand in umfangreichen empirischen Statistiken Beweise für die erbliche Bedingtheit zahlreicher emotionaler Ausdrücke.

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Autor: Matthias Wimmer· 13.02.08 · 19:22 Uhr· 0 Kommentare

07. Februar 2008

Zwischen Spiel und Ernst

Kategorie: Kultur·Technik  ·  Kommentare: 1

Auch für Menschen ist die Mimik des Gegenübers manchmal nicht eindeutig interpretierbar und führt zu Fehleinschätzungen und unerwarteten Reaktionen. Das komplexe Mienenspiel in einem Gesicht automatisch zu bestimmen, ist heutzutage noch unmöglich.

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Autor: Matthias Wimmer· 07.02.08 · 14:57 Uhr· 1 Kommentar

01. Februar 2008

Emotionale Computer in Science und Fiction

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Technik

Science-Fiction-Autoren verwenden meist zwei gegensätzliche Verquickungen von Maschinen und Emotionen: Einerseits besitzen Maschinen selbst Emotionen und drücken diese auch aus, andererseits verstehen sie menschliche Emotionen und verhalten sich entsprechend.

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Autor: Bernd Radig· 01.02.08 · 10:50 Uhr· 0 Kommentare

31. Januar 2008

Sechs universelle Mimiken

Kategorie: Kultur·Technik

sechsuniversalmimiken.jpg
In den 1970er Jahren haben zwei Psychologen namens Ekman und Friesen in
groß angelegten Feldstuien herausgefunden, dass es sechs Mimiken gibt,
die auf der ganzen Welt gleich ausgedrückt und gleich verstanden werden.

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Autor: Matthias Wimmer· 31.01.08 · 08:46 Uhr· 0 Kommentare

24. Januar 2008

Emotionale Computer

Kategorie: Technik

Die Idee des emotionalen Computers ist nicht neu, sondern ein beliebtes Thema in Science-Fiction-Büchern und -Filmen. Menschen benötigen Maschinen, die ihnen bestmöglich dienen und sie unterstützen. Maschinen sollen deshalb die menschlichen Emotionen verstehen und auf diese eingehen. „Sehen und Verstehen“ lautet das Forschungsziel.

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Autor: Bernd Radig· 24.01.08 · 19:02 Uhr· 0 Kommentare

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