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Joerg Rings versucht sich gerade in Davis, Kalifornien daran, einen ganzen Baum im Computer verdunsten zu lassen. Physik und Wissenschaft sind faszinierend - weil sie wissen dass man nichts glauben sollte, nur weil man möchte dass es wahr ist.
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12.05.10 · 20:50 Uhr

Mutanten-Käfer gegen die Atomkraft

Kategorie: Technik·Umwelt  ·  Kommentare: 36

Ein kleiner Artikel bei Wired (und eine unsägliche Diskussion bei Twitter) haben mich heute etwas erschüttert. Unter dem Label "Kunst" wird da die wissenschaftliche Methode über Bord geworfen, um Laune gegen Atomkraftwerke zu machen.

Im Artikel heißt es, dass die Schweizer Wissenschaftsillustratorin Cornelia Hesse-Honegger in der Nähe von Atomkraftwerken und Gebieten chemischer Kontamination Käfer sammelt, die Mutationen aufweisen. Und sie behauptet dass 10mal mehr davon Deformationen aufweisen als üblich.

In diesem kurzen Artikel ist so viel, was skeptisch werden lässt:

- Wieso gibt es nur Bilder von den Käfern statt Fotos? Und wie erkennt man, dass eine Mutation vorlag? Ein Käfer könnte auch durch Angreifer eine Antenne verloren haben.

- Warum läuft das ganze unter Kunst? Kunst darf alles, so ist das schon. Aber das passt eindeutig nicht mit den Tatsachenbehauptungen zusammen, die dann der Artikel enthält. Die Behauptung, dass nahe Kernkraftwerken deutlich mehr Mutationen auftreten, ist eine gewaltige. Es wäre in der Tat eine erschreckende Beobachtung, so sie denn stimmte. Die Sicherheit von Kraftwerken ist keine ja/nein-Frage und lässt sich nur durch die wissenschaftliche Methode und Einsatz von Statistik beantworten.

- Das ganze sieht für mich völlig nach Bestätigungsneigung ("confirmation bias") aus. Wenn jemand Käfer sammelt, und mutierte Käfer zeichnen möchte, steht zu befürchten dass er normale eher übersieht. Leider ist es aber äußerst gefährlich, daraus Fakten zu behaupten wie die Mutationsrate nahe Atomkraftwerken ist höher. Das passt völlig in ein Ein-Bit-Denker-Weltbild ("Kernkraft=böse"), und so werden bevorzugt die deformierten Käfer gesehen und als Bestätigung einer Ansicht herangezogen. Und da ist es egal ob Kunst dran steht oder Wissenschaft - das geht alles in den gleichen Pott. Das sieht man auch im ursprünglichen Tweet dazu der neben dem Link die Bemerkung "Atomkraft ist völlig unbedenklich und sicher". Und direkt im nächsten die Ausrede - ach ist doch nur Kunst. Ok, wenn es nur "Kunst" ist, dann nehmt es nicht um eure Meinung zu wichtigen Fragen damit zu formen. Diese Fragen kann nur Wissenschaft beantworten. Sagen wir mal, man wollte das erforschen. Dann müsste man erstmal Käfer finden die wenig wandern, also tatsächlich dort aufgewachsen sind. Dann müsste man ein Kriterium für Mutation festlegen. Dann müsste man mehrere "heiße" Standorte auswählen und dann ebenso viele unbedenkliche Standorte als Vergleich, die aber ein vergleichbares Ökosystem aufweisen. Schwierig genug. Wenn man das hat, müsste man dort nach strengen Kriterien Käfer sammeln - am besten alle die man finden kann. Idealerweise wüssten die, die sammeln nicht wo sie sind (was illusorisch ist, so ein Kühlturm fällt halt aus). Aber wenigstens die Auswerter dürfen nicht wissen, welche Sammlung woher stammt! Diese müssten dann statistisch bestimmen, ob die Käfer nahe Atomkraftwerken mehr Mutationen aufweisen. Ich kenne keine Studie, die eine solche Beobachtung gemacht hätte. Und ehrlich, wenn zehnmal mehr Käfer mutiert wären, säße ich nächstes Mal sicher auch auf den Schienen vor Gorleben! Dies ist eine sehr wichtige Diskussion, und es lässt sich einfach nicht auf eine Dichotomie herunterbrechen. Man kann nicht sicher/unsicher festlegen, und ich habe eine sehr gespaltene Meinung dazu. Aber eines kann ich sicher festlegen: Dass ein voreingenommenes Käfersammeln KEIN Ergebnis bringt und NICHTS beiträgt zu einer Diskussion, die differenziert und auf Fakten basierende geführt werden müsste.

- Ach und noch eins: Gesammelt bei Kraftwerken und Plätzen chemischer Kontamination?? Ja wenn man das zusammenwirft, muss einen eigentlich nichts mehr wundern. Dass chemisch kontaminierte Plätze Auswirkungen auf das Biosystem haben kann, ist wenig überraschend. Auch hier müsste man methodisch aber genauso sorgfältig vorgehen, aber vor allem Kraftwerke und die bösen bösen unsichtbaren Todesstrahlen von chemischer Kontamination trennen! Die Grammatik, die man für diese Diskussionen braucht, heißt "Statistik".

 

Autor: Jörg· 36 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (36)

Kommentar-Direktlink ZielWasserVermeider· 12.05.10 · 21:19 Uhr

Apropos Mutationen...

Gibt es schon irgendwelche Arbeiten zu den möglichen Mutationen in der Umgebung von Tschernobyl?

Gruß
Oli
P.S.: Ich bin übrigens für den Ausstieg aus der Energieerzeugung durch Kernspaltung.
Ich denke nämlich nicht, daß es bis jetzt und auch mittelfristig einen sicheren Lagerplatz für den Müll gibt, den die Kraftwerke produzieren.

Kommentar-Direktlink S.S.T.· 12.05.10 · 21:57 Uhr

Es gibt ja genügend Orte, bei denen die natürliche Radioaktivität wesentlich höher bzw. niedriger als der Durchschnitt ist. Solange nicht gezeigt werden kann, dass die Varianten in der Nähe von AKWs im Vergleich dazu häufiger auftreten, ist die Arbeit wertlos. Erinnert irgendwie an die fruchtlose Diskussion Leukämie/AKW Krümmel.

N.m.M. können erhöhte Radioaktivität (und 'Chemikalien') durchaus einen Einfluss haben, ein Nachweis sieht für mich allerdings anders aus.

Kommentar-Direktlink Redfox· 12.05.10 · 22:15 Uhr

Generell stimme ich dir, was die mangelhafte Methodik angeht, voll zu, aber die Frau die diese Bilder gemacht hat ist nicht nur Künstlerin sondern ausgebildete naturwissenschaftliche Zeichnerin mit 25 Jähriger Erfahrung beim Zoologischen Institut der Universität Zürich. Damit sollte man ein entsprechendes Rüstzeug haben um Wissenschaftlich akkurate Zeichnungen der Mutationen machen zu können.
Ob Sie in der Lage ist diese Mutationen zu interpretieren und zu erklären bezweifele ich aber.

P.S.: Ich bin übrigens für den Ausstieg aus der Energieerzeugung durch Kernspaltung.
Ich bin übrigens dafür Kernkraftwerke als Grundlastkraftwerke zu verwenden.
Ich denke nämlich nicht, daß es bis jetzt und auch mittelfristig einen sicheren Lagerplatz für den Müll gibt, den die Kraftwerke produzieren.
Das ist doch mittlerweile irrelevant. Der Atommüll ist da und wir müssen uns um um eine sichere Endlagerung bemühen. Selbst wenn nur ein Fass Atommüll produziert worden wäre hätte man dieses Problem. Die Menge des Atommülls ist zweitrangig denn viel Platz nimmt der nicht ein.

Kommentar-Direktlink madalu· 12.05.10 · 23:15 Uhr

Au weia. Höchst wissenschaftlich - der Beitrag. Oh - habe ich doch glatt übersehen. Wir sind hier ja bei den Science Blogs. Und obwohl das auf Deutsch Wissenschaftsblog heißt, bedeutet das noch lange nicht, daß hier wissenschaftlich argumentiert wird - so wurde ich gerade belehrt.

Recht hat er.

Author Profile Page Jörg· 12.05.10 · 23:22 Uhr

@madalu: Kannst du auch in Worte fassen, was du auszusetzen hast? Der Beitrag hat tatsächlich wissenschaftlich argumentiert, ja, wenigstens auf Meta-Ebene indem er sich für die wissenschaftliche Methode eingesetzt hat.

Kommentar-Direktlink fatmike182· 13.05.10 · 00:12 Uhr

Kunst darf alles - ja.
Kunst polarisiert nach "ihren" Kriterien & stellt auch zu keinem Zeitpunkt den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Kunst muss provozieren, da neben dem Zweck der Zierde eben die große Nebenwirkung der Thematisierung steht. Aber jedenfalls was man & auch "die Kunst" einsehen muss ist Kritik.
Es nützt nichts, auf ach-so-intellektuell zu tun, weil man die Botschaft eines Kunstwerks verstanden hat, obwohl diese Botschaft grundlegend falsch ist.

Solange die Endlagerungs-thematik noch nicht ansatzweise langfristig gelöst ist, empfinde ich sie subjektiv auch nur als Beta-Status. Aber das täuscht noch nicht über den Selection-Bias der Malereien hinweg…

Kommentar-Direktlink TheBug· 13.05.10 · 01:55 Uhr

Es gibt eine Menge wirklich guter Argumente gegen Atomkraft, aber die Käfersammlung zählt wirklich nicht dazu, das ist nicht mal ein Argument, das ist lächerlich.

Kommentar-Direktlink michael· 13.05.10 · 05:41 Uhr

> nuclear facilities and areas of chemical contamination.

Zu 'Nuklear Facilities' gehören auch (2.tes und 3.tes Bild) Atomwaffenfabriken und Atomwaffentestgelände. Und zu 'areas of chemical contamination' gehören (eins der Nachfolge Bilder) auch durch 'Agent Orange' verseuchte Gebiete in Vietnam.

Ausserdem wird von 'some locations' gesprochen. Würde ich so verstehen, dass bei einigen Anlagen Mutationen gefunden wurden und nicht bei allen.

Kommentar-Direktlink madalu· 13.05.10 · 07:42 Uhr

"Kannst du auch in Worte fassen, was du auszusetzen hast? Der Beitrag hat tatsächlich wissenschaftlich argumentiert, ja, wenigstens auf Meta-Ebene indem er sich für die wissenschaftliche Methode eingesetzt hat."

Nö. Keine Lust. Jedenfalls sicher nicht solange du nicht plausibel und nachvollziehbar belegst, wieso da "Unter dem Label 'Kunst' "die wissenschaftliche Methode über Bord geworfen" wird, "um Laune gegen Atomkraftwerke zu machen."

Außerdem: Du würdest wohl lieber Laune machen für Atomkraftwerke? Ganz wissenschaftlich natürlich?

Author Profile Page Florian Freistetter· 13.05.10 · 08:15 Uhr

@madalu: Die Frage ist doch ganz einfach: Wenn man einfach so in den Wald geht und nach mutierteten oder irgendwie seltsam aussehenden Käfern sucht: würde man genauso viele finden wie es die Frau an diesen "Hot Spots" getan hat? Wenn ja, dann kann man die Käferbilder als nette Kunstwerke betrachten aber nicht als Beleg für irgendwas (und schon gar nicht für die Gefährlichkeit der Atomkraftwerke) heranziehen. Wenn nein, dann vielleicht schon. Die Sache ist halt nur, dass man das nicht weiß, weil hier keine Wissenschaft betrieben wurde. Die Käferbilder sind hübsch - aber irrelevant für die Atomkraftdebatte. Um das gings in Jörgs Artikel. Wenn du Stimmung gegen die Atomkraft machen willst, gibts genügend echte Argumente die du verwenden kannst ohne dich dabei lächerlich zu machen.

Kommentar-Direktlink Thierbach· 13.05.10 · 09:13 Uhr

chemisch kontaminierte Plätze
Die Erfindung leerer Phrasen scheint eine Art Sport zu sein, die für ideologische Debatten typisch ist. "chemisch kontaminierte Plätze" haben für mich den selben Gehalt wie die berühmten pöhsen Gene, die sich in allen Nahrungsmitteln finden (natürliche natürlich ausgenommen ;-)).

Kommentar-Direktlink StarWolf· 13.05.10 · 09:49 Uhr

Dazu fällt mir eigentlich nur eins ein:

"Trau keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast."

Author Profile Page Jörg· 13.05.10 · 10:24 Uhr

@madalu: Ich hab am Anfang meine Sicht in einem Satz zusammengefasst und dann Argumente dafür gesammelt. Wenn dir das nicht passt und du meinst mich anmachen zu müssen, dann such dir einen anderen Spielplatz.

@Thierbach: Generell würde ich zustimmen, aber in diesem Fall geht es darum, dass Kontamination durch Stoffe von Strahlenbelastung getrennt werden sollte.

@StarWolf: Ich bin ernsthaft der Ansicht, dass Statistik-Basiswissen heute so wichtig ist wie das Alphabet kennen. Dementsprechend darf sich jeder meine Meinung zu dem Spruch selbst denken, bzw. darf den guten Artikel zu diesem Totschlagargument bei Ali nachlesen.
Und - hey! - während es viele Alphabete gibt, gibt es nur eine Mathematik. Ist ja viel einfacher.

Author Profile Page Alexander· 13.05.10 · 10:34 Uhr

@ZielWasserVermeider:

Gibt es schon irgendwelche Arbeiten zu den möglichen Mutationen in der Umgebung von Tschernobyl?
Die gibt es, und sogar ethisch verträglicher mit Pflanzen statt Tieren. Die Kovalchuks haben mit transgenen Arabidopsis- und Tabakpflanzen, die ein Reporterkonstrukt zur Messung der Rekombinationsrate (die aufgrund von DNA-Schäden ansteigt) gemessen, welche Auswirkungen das Wachstum von Pflanzen in unterschiedlich stark kontaminierten Böden hat. Hier mal ein Abstract von 1998 aus Nature Biotechnology:
To evaluate the genetic consequences of radioactive contamination originating from the nuclear reactor accident of Chernobyl on indigenous populations of plants and animals, it is essential to determine the rates of accumulating genetic changes in chronically irradiated populations. An increase in germline mutation rates in humans living close to the Chernobyl Nuclear Power Plant site, and a two- to tenfold increase in germline mutations in barn swallows breeding in Chernobyl have been reported. Little is known, however, about the effects of chronic irradiation on plant genomes. Ionizing radiation causes double-strand breaks in DNA, which are repaired via illegitimate or homologous recombination. We make use of Arabidopsis thaliana plants carrying a beta-glucuronidase marker gene as a recombination substrate to monitor genetic alterations in plant populations, which are caused by nuclear pollution of the environment around Chernobyl. A significant increase in somatic intrachromosomal recombination frequencies was observed at nuclear pollution levels from 0.1-900 Ci/km2, consistent with an increase in chromosomal aberrations. This bioindicator may serve as a convenient and ethically acceptable alternative to animal systems.

Für die Diskussion hier ist allerdings sehr wichtig zu betonen, dass die Böden rund um laufende Atomkraftwerke eben nicht kontaminiert sind wie die um Tschernobyl.

Kommentar-Direktlink madalu· 13.05.10 · 11:15 Uhr

Die Frau, die diese Käfer gemalt hat, hat also "keine Wissenschaft" betrieben.

Sehe ich auch so. Sie erzählt einfach, was sie als Käferspezialistin - ganz unwissenschaftlich - bewegt. Nicht mehr und nicht weniger. Sie sagt ja auch nur: "For me, the mutated bugs were like prototypes of a future nature". Man beachte das "for me".

Soll ja hier auf den Science Blogs auch vorkommen, daß man einfach nur mal so sagt, wie man "das sieht", was einen Wissenschaftler "ganz unwissenschaftlich bewegt". "Just my 2 cents" lautet üblicherweise der Spruch dazu. Ich mußte mir gerade erst vorhalten lassen, daß es ja wohl ziemlich überzogen sei zu erwarten, hier würde immer nur wissenschaftlich argumentiert. Witzigerweise war ausgerechnet der Name des Blogs die Erklärung dafür.

Aber genau das wird der Käfersammlerin offensichtlich nicht zugestanden. Dabei erhebt die gar nicht mal den Anspruch, Wissenschaft zu betreiben.

Aber hier wird dieser Anspruch sehr wohl erhoben. Manchmal allerdings aber auch - je nachdem, wie es gerade besser in den Kram paßt - nach Belieben zurückgewiesen. Und deswegen erwarte ich, daß hier mehr passiert als in dem Artikel über die Käferzeichnungen. Mehr als Behauptungen und Unterstellungen und die offensichtliche Erwartung, daß die sich wohl von selbst erklären. Hier erwarte ich eine saubere Argumentation, worin "das Laune machen gegen Atomkraftwerke" denn eigentlich besteht.

"Dass ein" ... "Käfersammeln ... NICHTS beiträgt zu einer Diskussion, die differenziert und auf Fakten basierende geführt werden müsste." - ist ja vollkommen richtig. Kann ich nur unterstreichen. Das Sammeln von Käfern und zeichnerische Festhalten von Verstümmelungen dieser Käfer taugt nicht als Argument gegen Atomkraftwerke. Keine Frage. Aber wie bereits erwähnt: das will sie ja auch gar nicht so gesagt haben. "For me" sagt sie doch.

Aber die Frage bedarf schon einer schlüssigen Antwort: wieso ist das mehr als Käfersammeln und -zeichnen und ein falscher Schluß aus den Beobachtungen - sondern "voreingenommen"? Als ob hier - nur nebenbei gesagt - eine Oase der Unvoreingenmmenheit wäre!

Und einen Wissenschaftler, der von sich behauptet, wissenschaftlich zu argumentieren, der da aber gleich außerdem auch noch entdeckt, daß da jemand "die wissenschaftliche Methode über Bord wirft, um Laune gegen Atomkraftwerke zu machen" - der also eine Absicht, einen Zweck unterstellt, wissenschaftsfeindlich sein und die Atomkraft ganz ohne Argumente kritisieren zu wollen, statt nur zu bemängeln, daß da jemand schlicht und einfach falsch denkt und argumentiert - der muß sich schon fragen lassen, wie unvoreingenommen er denn eigentlich ist. Voreingenommenheit für Wissenschaft ist auch nicht besser, als die dagegen.

Und genau der gleichen Logik folgt die Frage, ob ihm wohl lieber wäre, wenn die Dame gesunde Käfer gemalt und so "Laune" für Atomkraft gemacht hätte.

Ich hatte gehofft, mit dieser ironisch gemeinten Frage mir diesen Kommentar hier sparen zu können. War wohl nix.

Kommentar-Direktlink madalu· 13.05.10 · 11:21 Uhr

@ Jörg

Dachte ich es mir doch - daß Jörg zwar jede Menge Kiktik austeilen, aber nicht damit umgehen kann, wenn er selber mal kritisiert wird. Und weiter dachte ich mir - ich wiederhole mich - so also geht hier wissenschaftliches Argumentieren.

Schade - für diesen Einwand - daß es die DDR nicht mehr gibt. Da hättest du sagen können: "Geh doch nach drüben".

Au weia. Was für ein Armutzeugnis für Science Blogs!

Author Profile Page Jörg· 13.05.10 · 11:44 Uhr

@madalu: Ich kann auf deine Unterstellungen und persönlichen Angriffe verzichten. Erstaunlicherweise habe ich keine Lust mich Kritik dieser Art anzunehmen; außerdem wurde dir bereits mehrfach erklärt dass ein Blog keine wissenschaftliche Arbeit ist. Wenn du Sachargumente vorzutragen hast, formuliere diese entsprechend, ansonsten kann ich auf dich als Gast verzichten.

Kommentar-Direktlink ZielWasserVermeider· 13.05.10 · 12:25 Uhr

@Alexander

"Für die Diskussion hier ist allerdings sehr wichtig zu betonen, dass die Böden rund um laufende Atomkraftwerke eben nicht kontaminiert sind wie die um Tschernobyl"

Das weiss ich. Darum auch "Apropos"...

@Redfox

"Das ist doch mittlerweile irrelevant. Der Atommüll ist da und wir müssen uns um um eine sichere Endlagerung bemühen. Selbst wenn nur ein Fass Atommüll produziert worden wäre hätte man dieses Problem. Die Menge des Atommülls ist zweitrangig denn viel Platz nimmt der nicht ein. "

Das sehe ich anders.
Abgesehen von der nicht vorhandenen Endlagerkapzität, müsste der Müll weiterhin zwischengelagert werden. Wenn man weitermacht bleibt die Gefahr eines Transportunfalles, die unnötige Zerstörung der Umwelt durch den Uranabbau usw.

Man sollte sich eher auf die Altenativen wie ITER(mal sehen ob da mehr rauskommt als man reinsteckt), Wind, Wellen etc. + Energieeffizies konzentrieren, als den toten Gaul Kernspaltung noch weiter zu reiten. Da zu gibt e auch keine Alternativen. Die fossilen bzw. die Uranvoräte schwinden schnell. Und eine alternative Energieversorgungsinfrastruktur lässt scih halt nicht von heut auf morgen realisieren.

Das gilt übrigens auch für die ganze auf Erdöl basierende chemische Industrie.

Gruß
Oli

Kommentar-Direktlink madalu· 13.05.10 · 13:17 Uhr

Viel besser wäre es, Jörg. du würdest auf deine persönlichen Angriffe und Unterstellungen verzichten.

Die sind ja wohl nicht schon allein deswegen in Ordnung, weil ein Blog "keine wissenschaftliche Arbeit" ist. Außerdem - außerhalb von "wissenschaftlichen Arbeiten" - da kann man sich wohl rücksichtslos benehmen wie die Sau am Sofa? Wie man will?

Auch wie jemand, der ganz jenseits von irgendwelchen Argumenten - geschweige denn wissenschaftlichen - andere als Ignoranten beschimpfen kann? Nur weil sie was zu kritisieren haben? Und der das ausgerechnet damit begründet, sie seien seiner ach so wissenschaftlichen Argumente nicht würdig? Wie soll "Diak's Rake" noch mal gesagt haben? "Never believe a thing just because you want it to be true"? Nehm dir doch mal deine eigene Losung zu Herzen!

Du liebe Güte. Was ist das denn für eine Nummer hier?

Schmeiß mich doch einfach raus - wenn dir meine Argumente nicht passen. Bekenne endlich mal Farbe. Denn eines kann ich dir versichern - solange du dich hier aufführst wie jemand, der die Wissenschaft für sich gepachtet hat, werde ich mir die Freiheit nehmen, das zu kritisieren, wann immer Kritik angebracht ist. Ob dir das jetzt gefällt oder nicht.

Kann nur sein, daß mir diese Art Pöbelei, die du hier an den Tag legst, irgendwann einfach zu dumm wird.

Obwohl - wenn ich's mir recht überlege. Ich werd mich wohl gleich lieber wieder zu den englisch-sprachigen Wissenschafts-Blogs zurückziehen - meinem bisherigen bevorzugten Aufenthalt im Netz.

Solltest du vielleicht auch mal genauer ansehen. Bei Science-Based-Medicine z.B. Da kann man nämlich lernen, wie eine wissenschaftliche Diskussion aussieht. Aber die haben auch sowas wie einen Verhaltenskodex für ihre Blogger. "This is not an easy blog to write. Doctors Novella and Gorski want the entries to be formal, academic, referenced, with a minimum of snark." - so nachzulesen in einem Artikel vom 7. Mai d.J.. Sowas wäre hier wirklich dringend vonnöten.

Da könntet ihr euch mal eine Scheibe abschneiden, statt hier so unqualifiziert herum zu poltern. Diese Qualität werdet ihr auf diese Weise nämlich mit Sicherheit so bald nicht erreichen! Da liegen ja Welten dazwischen!

In diesem Sinn - wurstelt ruhig so weiter und schmurgelt vor euch hin in eurer eigenen Soße auf aller unterstem wissenschaftlichen Niveau und kommt euch dabei vor wie die Weltmeister.

So - das mußte zum schlechten Ende einfach noch mal gesagt sein.

Author Profile Page Jörg· 13.05.10 · 13:26 Uhr

Obwohl - wenn ich's mir recht überlege. Ich werd mich wohl gleich lieber wieder zu den englisch-sprachigen Wissenschafts-Blogs zurückziehen - meinem bisherigen bevorzugten Aufenthalt im Netz.

Können wir uns drauf verlassen?

Kommentar-Direktlink madalu· 13.05.10 · 13:33 Uhr

Das wirst du schon rechtzeitig merken, wenn hier keiner mehr ist, der dir mal in deine Suppe spuckt. Besser als mit dieser Bemerkung konntest du deine Borniertheit und Ignoranz nicht unter Beweis stellen.

Mach noch ein bißchen so weiter - dann überleg ich's mir vielleicht doch noch mal anders.

Author Profile Page Jörg· 13.05.10 · 13:49 Uhr

@madalu: Wir kommst du drauf dass ich mir von Leuten in die Suppe spucken lasse? Lädst du dir daheim auch Leute ein die dir auf den Teppick kacken? Ich hab um Sachargumente gebeten und du bist in eine elegische ad-hominem-Orgie ausgebrochen.
Die anderen Kommentatoren dagegen scheinen ein Interesse zu haben, widersprüchliche Ansichten zu diskutieren. Ich werde dich nicht diese Diskussion zukacken lassen. Wenn du nicht selbst draußen bleibst, muss ich es eben wegmoderieren.

@all: Entschuldigt die Störung, bitte diskutiert weiter!

Kommentar-Direktlink madalu· 13.05.10 · 20:14 Uhr

Nachdem hier offenbar sowieso nicht weiter diskutiert wird, kann ich ja ebenso gut auch noch ein bißchen nachkarteln. Mal sehen, was mit diesem Beitrag passiert. Sicherheitshalber mal einen Screenshot machen. Es geht nämlich um das offensichtliche Versagen von "Science Blogs" als Wissenschaftsportal.

Ne es geht um angeblich häufiger mutierte Käfer um Atomkraftwerke. Druck dir deinen Screenshot aus und häng ihn dir übers Bett, hast du es uns ja richtig gegeben. Ich möchte dich nicht mehr als Gast in meinem Blog haben.

Kommentar-Direktlink Redfox· 13.05.10 · 21:45 Uhr

Die Grammatik, die man für diese Diskussionen braucht, heißt "Statistik".
Stimmt, aber gerade bei diesem Thema sind einige Statistiker anderer Meinung als Atom-Physiker. Beispielsweise Jay M. Gould der umfangreiche Statistische Untersuchungen über die Wirkung schwacher Radioaktiver Strahlung über einen langen Zeitraum gemacht hat.

Kommentar-Direktlink Kai Möller· 14.05.10 · 09:03 Uhr

@ redfox
Wenn schon, dann war Gould hier anderer Meinung als viele andere Strahlenschutzexperten. Nicht jede Einzelmeinung ist gleich Robin Hood gegen die böse Atommafia. WENN Gould Recht hätte, müssten wir auch noch mal über Kohlekraftwerke diskutieren, die viel mehr Radioaktivität emittieren als ein Kernkraftwerk. UND wir müssten alle Partykeller in Gegenden mit hoher Radonbelastung schließen. Die einseitige Fokussierung auf KKWs wäre dann ziemlich zynisch.
Das Hauptproblem der Diskussion um die Kernkraft ist, dass fast ausschließlich auf dem Niveau dieser Mutantenkäferbilder argumentiert wird. Das bleibt als Halbinformation in den Köpfen hängen. Ich kann nicht gut finden, was Frau Hesse-Honegger da macht. Ein Künstler muss nicht wissenschaftlich vorgehen - er ist aber schon für die Botschaft seiner Kunst verantwortlich!

Kommentar-Direktlink sil· 14.05.10 · 09:24 Uhr

http://de.wikipedia.org/wiki/Zielscheibenfehler

Der Zielscheibenfehler, engl. Texas sharpshooter fallacy, ist ein Begriff aus der Methodenlehre der empirischen Wissenschaften. Er bezeichnet den Denkfehler, aus einer Häufung von Ereignissen auf einen kausalen Zusammenhang rückzuschließen. Kausalität kann jedoch prinzipiell nur gezeigt werden, wenn die Hypothesen vor dem Experiment formuliert und dann getestet werden. Der Name bezieht sich auf einen Texaner, der seine Waffe zufällig auf ein Scheunentor abfeuert und dann um die größte Trefferhäufung eine Zielscheibe malt.

Dieser Fehler tritt häufig als Begleiterscheinung beim Data Mining auf.

Der Fehler ist eng mit der Clustering-Illusion assoziiert, der menschlichen Eigenschaft, in zufälligen Daten nichtvorhandene Muster zu sehen.

Ich denke, hier haben wir ein Paradebeispiel dafür.

Kommentar-Direktlink sil· 14.05.10 · 10:17 Uhr

Ich habe das mit dem Zitieren ein bisschen versemmelt, der letzte Satz ist von mir. Die Methode erinnert mich auch an das Suchen von kranken Bäumen in der Nähe von Mobilfunkmasten:
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Elektrosmog#Baumsterben_durch_Elektrosmog.3F

Dadurch, dass die Insekten gezeichnet und nicht fotografiert werden, ist natürlich sehr viel Spielraum zum Datenverfälschen und Übertreiben da.

Insekten mit Missbildungen kann man doch eigentlich überall finden.


Disclaimer:
Ich werde von Mr. Burns aus Springfield bezahlt.

Author Profile Page Jörg· 14.05.10 · 11:25 Uhr

@sil: Hab ich auch zuerst gedacht, aber ist es in diesem Fall denke ich nicht. Ein Texas Sharpshooter wäre, wer Käfer sammelt in verschiedenen Gegenden, schaut welche mutiert sind, und dann AHA! schreit bei Gegenden die um Kernkraftwerke liegen. Wer aber aktiv gleich neben dem Kraftwerk sammelt, ist da noch weiter.

Kommentar-Direktlink Wolfgang Flamme· 14.05.10 · 13:39 Uhr

Das Interview hier sagt eigentlich alles:
http://wendland-net.de/index.php/artikel/20081101/hesse-honegger-interview

Bis zum 'Nachweis' irgendwelcher schädlicher 'Erdstrahlen' sind's doch nur noch wenige Millimeter, wann macht die Frau endlich auch diesen letzten Schritt?

Kommentar-Direktlink sil· 14.05.10 · 13:54 Uhr

Da hängt noch ein Kommentar von mir im Filter.

Der Scharfschütze passt hier wirklich nicht.

Sie sucht nur nach Belegen für ihre Hypothese und klopft sie nicht auf Unstimmigkeiten ab. Das ist doch das genaue Gegenteil von wissenschaftlicher Herangehensweise.

Es gibt auch Leute, die das Hobby haben, kranke Bäume in der Nähe von Mobilfunkmasten zu fotografieren:

http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Elektrosmog#Baumsterben_durch_Elektrosmog.3F

Das ist reines Anekdotensammeln.

Kommentar-Direktlink Kai Möller· 14.05.10 · 14:09 Uhr

Die Künstlerin hat da ja wirklich ein denkwürdiges Interview gegeben.
Meine Lieblingssätze:

"Das Prinzip des Referenzbiotops kommt eigentlich aus einer dualistischen Philosophie von Gut und Böse"
und
"Aber trotz der jahrzehntelangen Arbeit: die Behörden lügen uns immer noch an, die Wissenschaft setzt sich immer noch nicht mit den Fragen auseinander. "

Die Dame ist nicht nur eine subjektiv arbeitende Künstlerin. Das geht sehr ins verschwörungstheoretische....

Kommentar-Direktlink Karl Mistelberger· 14.05.10 · 17:02 Uhr

S.S.T.· 12.05.10 · 21:57 Uhr Es gibt ja genügend Orte, bei denen die natürliche Radioaktivität wesentlich höher bzw. niedriger als der Durchschnitt ist. Solange nicht gezeigt werden kann, dass die Varianten in der Nähe von AKWs im Vergleich dazu häufiger auftreten, ist die Arbeit wertlos. Erinnert irgendwie an die fruchtlose Diskussion Leukämie/AKW Krümmel. N.m.M. können erhöhte Radioaktivität (und 'Chemikalien') durchaus einen Einfluss haben, ein Nachweis sieht für mich allerdings anders aus.

Es gibt tatsächlich Orte mit stark erhöhter Radioaktivität und davon verursachtem Krebs:

Seit 1992 sind in Umhausen im Ötztal ständig Meßreihen im Gange, um den zum Teil enorm hohen Radongehalt der Bodenluft im Orte zu überprüfen. Auslöser für diese Untersuchungen waren die vom österreichischen statistischen Zentralamt im Todesursachenatlas des Jahres 1989 veröffentlichten Daten zur Lungenkrebsmortalität des Bezirkes Imst. Diese lag in den vorherigen 10 Jahren 37,4 % über dem Durchschnitt. Bei weiteren Nachforschungen zeigte sich, daß die Gemeinde Umhausen mit einer im Vergleich zum Durchschnitt fast fünffache erhöhten Lungenkrebssterblichkeitsrate das Zentrum der Anomalie darstellt. Bald entlarvte man stark überhöhte Konzentrationen des radioaktiven Edelgases Radon Rn222 in einigen Teilen des Ortes als Ursache für das Phänomen.

http://www.univie.ac.at/pluslucis/FBA/FBA99/Knapp/index.html

Wo eine Ursache vorhanden ist fällt der Nachweis leicht. Wer an Orten ohne plausible Ursache sucht verschleudert Steuergelder. Für die Bestätigung seiner Vorurteile läßt sich der deutsche Michel gerne einen größeren Betrag aus der Tasche ziehen und läßt nicht locker, auch wenn es schon so oft nicht geklappt hat.

Author Profile Page Jörg· 14.05.10 · 21:26 Uhr

Hesse-Honegger: Es gibt deswegen keine Referenzbiotope, weil wir nicht wissen, wo die Radioaktivität überall heruntergekommen ist. Man muss sich vorstellen, dass seit 1945 Radioaktivität über die Erde gekommen ist: über die Atombombenversuche oder Unfälle wie Tschernobyl. Man müsste also zuerst untersuchen, ob ein Biotop verstrahlt ist oder ob es womöglich chemisch irgendwie vergiftet ist . Das Prinzip des Referenzbiotops kommt eigentlich aus einer dualistischen Philosophie von Gut und Böse.

Wow, das reicht an Idiotie schon fast an die HAARP-Feministin ran...

Kommentar-Direktlink Mo· 22.06.10 · 13:55 Uhr

Hallo
es ist ja alles schön und gut, was heir geschrieben wird.
Hier wird aber an den Symptomen rumdidumgedocktert, aber nicht an das Wesen einer Substanz(en) gedacht, die genau wie eine entsicherte Schußwaffe, nicht in Kinderhände gehören.
Tatsache ist, wenn empfohlen wird, etwas für max. 1.000.000 Jahre sicher zu lagern, dann sollten wir Menschen die Finger davon lassen. Die Geschichte der Menschheit ist der beste Beweis für die Kurzlebigkeit seiner Hochkulturen.
Wer gibt uns das Recht solches Zeug industriell herzustellen und uns dann auch noch aus der Verantwortung zu stehlen, wenn es um deren sichere Entsorgung geht? Doch wohl nur die menschliche Unvernunft und Selbstverliebtheit in seine Werke.
Wer sich wirklich mit diesem Thema auseinandersetzt, wird sehr schnell bei Mr. Google fündig, wenn es um gesicherte westlich wissenschaftliche Ergebnisse geht. Zum Beispiel, wieviel Gramm CO² wird tatsächlich für eine KWh Atomstrom verbraucht.

Wenn Menschen westlich unwissenschaftlich ihre Meinung/Ansicht auf verschiedener Art kundtun, zu Substanzen (Uran/Plutonium) die dermaßen Massenvernichtend und unbeherrschbar sind, ist es eine Unverschähmtheit, sie mit Worten nieder zu machen.

Wer Rechtschreibföhler findet, darf sie behalten ;)
mfg

Kommentar-Direktlink Ronny· 23.06.10 · 08:30 Uhr

Man muss sich vorstellen, dass seit 1945 Radioaktivität über die Erde gekommen ist:

Hey, den Satz finde ich genial entlarvend. SEIT 1945 ! Das klingt so, als ob der Mensch die Radioaktivität erfunden hätte.

Kommentar-Direktlink Jutta Hercher· 29.07.10 · 09:42 Uhr

Betr.: "Ich kenne keine Studie, die eine solche Beobachtung gemacht hätte. Und ehrlich, wenn zehnmal mehr Käfer mutiert wären, säße ich nächstes Mal sicher auch auf den Schienen vor Gorleben!"
Ich empfehle das Studium der KiKK-Studie:
http://doris.bfs.de/jspui/handle/urn:nbn:de:0221-20100317939
Vielleicht sind Sie dann ja wirklich im Herbst in Goleben dabei - Wäre schön!
Gruß Jutta Hercher

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