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Im Deutschen Museum in München sind Wissenschaftler aktiv und vermitteln die Inhalte Ihrer Tätigkeiten durch Ausstellungen, aber auch durch Videos und Textbeiträge. Wir bloggen, weil wir uns im Museum als Kommunikatoren verstehen. Mit rund 1,4 Millionen Besuchern pro Jahr ist das Deutsche Museum nicht nur das meistbesuchte Museum Deutschlands, sondern gehört auch zu den international führenden Standorten der Erforschung unserer modernen, von Wissenschaft und Technik geprägten Kultur. Deutsches Museum
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05.12.10 · 16:00 Uhr
Elefantenrüssel als Alltagshelfer: Bundespräsident Christian Wulff verleiht Deutschen Zukunftspreis 2010
Kategorie: Technik · Kommentare: 2
Der Deutsche Zukunftspreis ging dieses Jahr an Dr. Peter Post, Dipl.-Ing. (FH) Markus Fischer und Dipl.-Ing. Andrzej Grzesiak für ihr Projekt „Vorbild Elefantenrüssel - ein Hightech-Helfer für Industrie und Haushalt".
Die Innovation wird im kommenden Jahr Einzug in die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis haben, wo sie von einer breiten Öffentlichkeit bewundert werden kann und genauer erklärt wird.
Dr. Peter Post und Markus Fischer von der Festo AG & Co. KG, Esslingen, und Andrzej Grzesiak vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, und ihre Teams schufen nach dem Muster von Konstruktionsprinzipien aus der Natur einen einzigartig flexiblen Handling-Assistenten für eine neue Generation vielseitig einsetzbarer Assistenzsysteme.
Erstaunlich anpassungsfähig: Greifer und Finger können selbst rohe Eier, Tomaten oder ein Glas Wasser anfassen.
Das bionische Handhabungssystem, das an einen Elefantenrüssel erinnert, besteht aus einem mechatronischen Rüssel, einem Greifer und drei Fingern. Seine Besonderheit ist eine enorme Anpassungsfähigkeit: Greifer und Finger können sehr behutsam selbst rohe Eier, Tomaten oder ein Glas Wasser anfassen und ebenso sachte mit Tieren und Menschen umgehen.
Das Problem von Robotern, die heute in der industriellen Produktion schwere, eintönige oder gefährliche Tätigkeiten verrichten, ist ihre Ungelenkigkeit und fehlende Sensibilität. Der neuartige Handling-Assistent, der bislang als Prototyp existiert, ermöglicht den Bau von Assistenzsystemen, die Menschen ohne Verletzungsgefahr zur Hand gehen können. Und sie sollen über mögliche Anwendungen in der Industrie hinaus künftig zur Unterstützung von kranken oder gebrechlichen Menschen dienen - etwa, indem sie ihnen Speisen, Getränke oder Medikamente holen und reichen. Das würde mehr Lebensqualität für diese Menschen bedeuten.
Wofür würdet Ihr so einen Rüsselroboter einsetzen, wenn Ihr einen zur Verfügung hättet?
Autor: Bernhard Weidemann· 2 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (2)
Gar keine Frage: Ein etwas kleineres Modell für Nackenmassagen speziell bei längeren Sitzungen vor dem Monitor ;-)
etwas kleiner bauen is gut,
aber dann währe doch ein einsatz als armprotese sinnvoll...
außerdem is doch n geiler partygag wenn man seinen arm um 1m ausfahren kann ;)