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Ilona Baldus studierte in Heidelberg Chemie. Zurzeit promoviert sie am Heidelberg Institute for Theoretical Studies (früher EML-research gGmbH), dem Forschungs-institut der Klaus Tschira Stiftung und erforscht den Einfluss mechanischer Kräfte auf Redoxpotentiale in Proteinen.
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10.01.11 · 08:30 Uhr
Dioxin im Frühstücksei
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 57
Wieder einmal dominiert eine Chemikalie die Schlagzeilen - und wie es mit Chemikalien in den Medien nun mal üblich ist - im schlechtesten Sinne. Dioxin heißt sie, oder um genau zu sein 2,3,7,8- Tetrachlordibenzo-p-dioxin (TCDD). In Futtermitteln ist es aufgetaucht und nun ist es in unserem Fleisch oder im Frühstücksei. Wie kommt es dahin? Und was macht es so gefährlich?
TCDD entsteht als Nebenprodukt bei der Herstellung von Cellulosebleiche, bei Verbrennungsvorgängen oder von Halogenphenoxycarbonsäure, z.B. 2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure, das als Herbizid eingesetzt wird. Das Ausgangsprodukt für das Herbizid, 2,4,5-Trichloro-phenol reagiert bei Temperaturen von über 1200° C 400 °C mit sich selbst zu TCDD:

Somit ist es beispielsweise als Verunreinigung im Herbizid vorhanden. Wird dieses nun über Pflanzen verteilt, und würde letztere an Tiere verfüttert, die wir essen wollen, so wäre die Antwort einfach. Nun wurde jedoch bekannt, dass Dioxin einen Umweg über Mischfettsäuren nahm - also eine Mischung aus Fetten, die bei der Herstellung von Biodiesel als Nebenprodukt anfiel. Wie nun das Dioxin da hinkam, ist unklar, dass man Tieren keine Fettabfälle füttern sollte, dafür um so klarer.
Dioxin entstand auch als Nebenprodukt bei der Herstellung von Agent Orange und hinterließ bei Soldaten und Bevölkerung, die dem Vietnamkrieg ausgeliefert waren, hässliche Chlorakne. Während Chlorakne allein auf das Chlor zurückzuführen ist, wirkt TCDD, wenn es in den Organismus gelangt als karzinogen oder Tumorpromotor (ersteres ist nicht erwiesen).
TCDD ist lipophil, (wörtlich „fettliebend"). Daher lagert es sich mit Vorliebe in fettreichen Regionen des Körpers ab, wo es still verweilt, bis wir eben diese Fettreserve abbauen und das TCDD wieder in den Blutkreislauf gelangt. Es hat, genau wie einige Bestandteile im Zigarettenrauch, die Fähigkeit, an den Aryl-Hydrocarbonrezeptor (Ah-Rezeptor) zu binden. Der Ah-Rezeptor kontrolliert Zellwachstum und zelluläre Differenzierung. Bindet Dioxin nun an diesen Rezeptor, so entsteht ein Rezeptor-Liganden-Komplex (Liganden sind alle Moleküle oder Atome, die koordinativ an ein Zentrum, hier an den Rezeptor, binden). Dieser Komplex aktiviert die Genexpression, welcher das Zellwachstum folgt. Das Zellwachstum erfolgt also unkontrolliert, eine der beiden Fehlfunktionen, die Krebs auszeichnen. (Die andere Fehlfunktion ist die fehlende Apoptose, der Mechanismus, der beschädigte Zellen abbaut.) Bei einem Krebskranken wachsen also Zellen unkontrolliert vor sich hin.
Während das Lehrbuch Beyer/Walter Bakterien erwähnt, die polychlorierte Aromaten wie TCDD abzubauen vermögen, verkünden die Medien, eine vollständige Aufreinigung von TCDD sei nicht möglich. Ich kann nur vermuten, dass sie zu teuer ist. TCDD entsteht auch bei der Müllverbrennung. Da allerdings Temperaturen von mehr als 1200°C für die Dioxin-Entstehung Zerstörung benötigt werden, führen moderne Verbrennungsanlagen eine Nacherhitzung auf über 1200°C durch, der eine schnelle Abkühlung folgt, um Rekombination beim Abkühlen zu verhindern. So kann die TCDD-Konzentration auf Bruchteile reduziert werden.
* kursiv gedruckter Teil nachträglich ergänzt.
Agent-Orange Formel nachträglich korrigiert (8.6.2011)
Autor: Ilona Baldus· 57 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (57)
Du schreibst: "Da allerdings Temperaturen von mehr als 1200°C für die Dioxin-Entstehung benötigt werden..." Dagegen wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Polychlorierte_Dibenzodioxine_und_Dibenzofurane): "Bei der Verbrennung von organischen (kohlenstoffhaltigen) Verbindungen in Gegenwart von organischen oder anorganischen Halogenverbindungen (speziell Chlor oder Brom) können sie sich in einem bestimmten Temperaturbereich (Dioxin-Fenster: etwa 300–600 °C) bilden."
Was stimmt?
Wenn Deine Temperaturangabe richtig ist, müßte auch diese Aussage in wikipedia falsch sein: "Die – illegale – Abfallverbrennung im Kamin oder im Garten macht heute den bedeutendsten Anteil der Dioxinemissionen aus. Die wilde Verbrennung von einem Kilogramm Abfall belastet die Umwelt so stark wie die Entsorgung von zehn Tonnen in einer modernen Müllverbrennungsanlage."
Dioxin entsteht aber auch bei Waldbränden und Vulkanausbrüchen. Dioxin ist in kleinsten Spuren ubiquitär und auch in Lebensmitteln enthalten. Die Messmethodik und die Erfolge der Reduzierung in der Lebensmittelerzeugung haben dazu geführt, dass die hoch organisierte Lebensmittelproduktion inzwischen ärmer ist an Dioxin als die simple, "naturnahe".
Eier aus indoor-Produktion sind dioxinärmer als Bio-Eier von Tieren mit Freilauf. Eier generell unterliegen einem niedrigeren Grenzwert, als zB Fisch. Würde man die Grenzwerte für Eier auf Ostsee-Fisch anwenden, wäre kein einziger Fisch mehr verkehrsfähig.
Selbst wenn die Grenzwerte in den betroffenen Eiern jetzt um das Doppelte oder Vierfache überschritten wurden, ist das immer noch irrelevant, so langes sich um eine einmalige oder kurzzeitige Exposition handelt, denn die Grenzwerte sind auf Unschädlichkeit bei Dauerverzehr angelegt.
...
@Jürgen
Du berufst Dich jetzt nicht wirklich auf Wikipedia?
müßte auch diese Aussage in wikipedia falsch sein
Das sollte eigentlich die Grundannahme sein.
@Chris:
Und wenn ich mich hierauf berufe?
Gordon McKay (2002): Dioxin, formation and minimisation during municipal solid waste (MSW) incineration: review. Chemical Engineering Journal, 86, S. 343–368
Das ist bei wikipedia als Quelle für das Dioxin-Fenster von 300-600°C angegeben. Und übrigens zitiere ich wikipedia nicht, um Ilona zu widersprechen, sondern um diesen Widerspruch zu klären. Ergebnisoffen.
Also ich hätte auch angenommen, das TCDD bei Verbrennungen deutlich unter 1200 Grad Celsius entsteht. Kannst Du den diesbezüglichen Satz nochmal bestätigen?
Ich kann die Anmerkungen zum Dioxinfenster ebenfalls bestätigen. Ich erinnere mich an meinen Vorlesungen in Luftreinhaltung und Abfall-und Recyclingtechnik, dass Dioxine bei Verbrennungen zwischen 350 und 600°C entstehen. Eine Voraussetzung dabei ist die Anwesenheit von Aschepartikeln auf deren Oberfläche die Reaktionen katalytisch beschleunigt werden. Deshalb lässt sich auch durch Partikelabscheidung der Dioxin- und Furangehalt im Abgas um ca. 50% senken. Um die Entstehung solcher Stoffe möglichst zu unterbinden muss das Rauchgas, wie im Beitrag kurz angemerkt ist, schnell abgekühlt werden um das genannte Temperaturfenster schnell zu durchlaufen.
Leider habe ich beide Skripten im Moment verliehen und kann deshalb keine genaueren Informationen, sowie die Quellen der Professoren angeben.
Wir reden hier über zwei verschiedene Reaktionen: Hier wird die Reaktion von TCP bei 1200 behandelt, während die WP beispielhaft vom Natriumsalz von TCP redet.
@Jürgen
Sorry, das ist so ein Reflex, wenn jemand sagt, bei Wikipedia steht aber ...
Meines Wissens entstehen Dioxine vor allem bei unvollständigen Verbrennungen, wie eben die Waldbrände etc.
Unter den Bedingungen der Abfallverbrennung wird TCDD bereits unter 1000°C vollständig zerstört. Die sichere Zerstörung organischer Schadstoffe ist ja auch der Grund für die erwähnte Nachverbrennung. Problem ist allerdings, dass sich beim Abkühlen die Dioxine aus den Bruchstücken wieder rekombinieren können (De-novo-Synthese). Dies passiert im genannten Temperaturfenster. Für genauere Beschreibung der Vorgänge siehe Kapitel 4 der folgenden Publikation: http://www.bafu.admin.ch/publikationen/publikation/00265/index.html?lang=de
Sorry, das muss "Kapitel 2.4" heissen.
Mal ein kurzer Kommentar: Mir fällt auf, dass hier die ganze Zeit PCDD und TCDD durcheinander geworfen werden. PCDD, ausgeschrieben: Polychlorierte Dibenzodioxine bezeichnet eine Untergruppe der Dioxine, TCDD ein einziges Molekül, nämlich das 4fach chlorierte.
Die Überschrift der zitierten Publikation, Kapitel 2.4 lautet: "Bildung von PCDD/F in Verbrennungsanlagen", es ist also gar nicht vom TCDD im speziellen die Rede. Quelle für die 1200°C kontrolliere ich heute nach Feierabend.
@Ilona
Ich habe deswegen TCDD geschrieben, weil es im Bild 2.10, das den Zusammenhang zwischen Abbaurate und Temperatur darstellt, als beispielhaftes Dioxin aufgeführt ist.
2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure wurde bei ca. 140°C dargestellt. Als Nebenreaktion entstand immer Tetrachlordibenzo-p-dioxin (TCDD). Bei höheren Reaktionstemperaturen entstand mehr TCDD. (Grund Thermodynamisch kontrollierte Reaktionsbedingungen - somit auch Rückreaktion von Trichlorphenoxyessigsäure zu Edukten)
Für die Synthese von Agent Orange wurde jedoch nicht nur 2,4,5-Trichlorphenol eingesetzt sondern auch 2,4-Dichlorphenol. Da Agent Orange in großen Mengen benötigt wurde spielte die Reinheit keine so große Rolle.
Eingesetzt wurde jedoch das Herbizid 2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure (Handelsname z.B. Tormona 80) in der BRD vorallem von (staatlichen) Forstbetrieben und der Bundesbahn (immer schön mit Mineralöl als Netzmittel). Deshalb ist auch die Erde alter Gleisanlagen (auch die Dämme) häufig Sondermüll. Die Verwendung von 2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure ist in der BRD seit 1988 Verboten.
Prinzipiell entstehen Dioxine immer (je nach Reaktivität der Benzolgrundkörper) ab ca. 300°C. Die Vorläufer - halogenierte Aromaten - könnnen auch schon deutlich unter 300°C entstehen (im Labor meistens ab ca. 100°C).
Wichtig bleibt anzumerken das nicht nur chlorierte Aromanten als Ausgangsstoff für Dioxine dienen können sondern jegliche halognierte organische Verbindungen.
Besonders gern entsteht Dioxin wenn man alte Holzmöbel (für draußen) oder sonstige aussentaugliche Holzprodukte verbrennt. Denn hier wurde häufig (bis 2007) z.B Lindan oder andere halogenierte Verbindungen verwendet.
Nach meiner Meinung kommt der geringste Anteil von Dioxine von aktuell zugelassenen Pflanzenschutzmitteln. Auch müssten immer die Lebensmittel auf Dioxin überprüft weden falls ein Brand (Haus, Industrie oder Verkehr) war. Da würde man so manche deutliche Grenzwertüberschreitung finden. Auch aktuell nach dem Hochwasser sind immer die überfluteten Flächen (neben größeren Bächen / Flüssen) Dioxinverseucht (an der Ems hat man deshalb ein Recht auf kostenlose Dioxinuntersuchungen)
Interessant ist es zudem das die Grenzwerte in den letzten 30 Jahren mit der Nachweismöglichkeit sanken (70er mg/kg, 80er ug/kg, 90er ng/g, ca. ab 2000 pg/g).
Heute sind die Grenzwerte so niedrig das sogar "Artgerecht" gehaltene Kühe auf grünen Wiesen regelmäßig die Grenzwerte überschreiten (siehe z.B. http://www.animal-health-online.de/gross/2008/01/29/schweiz-erhohte-pcb-werte-im-rind-und-kalbfleisch-aus-freilandhaltung/9893/ oder http://www.animal-health-online.de/gross/2010/12/16/nrw-freilandrinder-mit-dioxinen-und-pcb/15449/
Nur so am Rande, der Ableger in Hamburg einer renomierten Chemie-Fa. war ein regelrechter Saustall; ich hatte mal das 'Vergnügen' ihn eingehend besichtigen zu dürfen.
erstmal zur Temperatur: ja, 1200°C ist die zur vollständigen Verbrennung notwendige Temperatur. Habe ich im Text korrigiert.
@ Maulwurf: Die Reinheit von Agent Orange spielt durchaus ne Rolle, wenn man solch ein verunreinigtes Mittel über nem halben Land auskippt, sollte man sich über die Folgen für die Bevölkerung schon Gedanken machen.
Informativer Artikel, vielen Dank!
@Ilona
Ich habe nicht behauptet das die Verunreinigungen mit Dioxin in Ordnung waren.
Ich wollte nur aufzeigen dass dem Militär diese Verunreinigungen (sofern überhaupt bekannt) damals egal waren. Aufgrund des hohen Bedarfs kamen ja die entsprechenden Firmen nicht mehr mit der Produktion nach so dass auf Reinheit keinen Wert gelegt wurde.
Interessant finde ich das im aktuellen Fall das Seveso-Dioxin (TCDD) und auch die Furane keine Rolle spielen (unbekanntes Kongeneren-Muster) sondern nur 6-, 7- und 8-fach chlorierte Dioxine.
Ein informativer Artikel auf jeden Fall. Und zusätzlich ist mir noch der tiefere Sinn der schnellen Abkühlung durch die Kommentare erst klar geworden. Nachgeholte Logik der Chemie.
So ein Blog ist doch eine tolle Sache!
Danke für Information und Berichtigungen. Hier wurde mehrmals Agent orange erwähnt. Ein ähnlich informativer text über diese Substanz würde mich durchaus interessieren...
Ist das Dioxin in der Nahrung wirklich so gefährlich? Was habe ich denn von der These von Udo Pollmer zu halten?
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/1359558/
Auf der Homepage dieser Website, http://www.scienceblogs.de/ , steht z.Z. ein einführender Text (wer hat den eigentlich geschrieben?) zum Artikel von Ilona Baldus:
Dioxin ist (bzw. Dioxine sind) demnach offenbar doch zumindest als Gift zu was nutze;
und wohl auch als Markersubstanz zur Verfolgen von Materialströmen insbesondere in der Lebensmittelproduktion.
Der einführende Text zum Topthema wird von den Chefredakteuren geschrieben. Der verlinkt immer einen der aktuellen Artikel.
Über die Nützlichkeit von Gift lässt sich streiten. In der Regel will man ja Gifte einsetzen, die dem Schädling, der zum Beispiel eine Pflanze in Ruhe lassen soll, schadet, dem Menschen aber nichts tut. Ein Marker sollte sich ebenso unauffällig verhalten. Klar, ist es gut, wenn sich Fehler nachvollziehen lassen, aber es gibt auch gesündere Methoden, Materialströme zu verfolgen.
Ilona Baldus schrieb (11.01.11 · 13:11 Uhr):
> Der einführende Text zum Topthema wird von den Chefredakteuren geschrieben.
Danke. (Ach so. &)
> es gibt auch gesündere Methoden, Materialströme zu verfolgen.
Auch gesündere Methoden, Materialströme zu verfolgen, ohne ausdrücklich eine wiedererkennbare Markersubstanz in die Quelle(n) zu geben?
@Ilona
Danke für die Richtigstellung
@Maulwurf
Dir auch Danke. Ich profitiere immer sehr von Deinem Input, ob hier oder drüben z.B. bei Detritus oder Vom Hai gebissen. Wollte ich mal gesagt haben.
"Ist das Dioxin in der Nahrung wirklich so gefährlich?"
Da gilt wohl: "Allein die Dosis macht das Gift." - Paracelsus
Wobei natürlich zwischen Stoffen, die vom Körper abgebaut und ausgeschieden und denen, die im Körper "gesammelt" werden, unterschieden werden muss. Aber das können uns die Biochemiker hier bestimmt genauer erklären.
Was mich aber wirklich ankotzt, ist die Skandalgeilheit der Medien, überall Geschrei. Informationen wie hier im Blog oder Zahlen zu Grenzwerten und deren Überschreitungen sowie der daraus resultierenden möglichen Gefährdung findet man selten.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/umweltmedizin/default.aspx?sid=635349
@ Popeye: das ist richtig und daher großen Dank an die Autorin. Wenn Du hier den Esoteriker Paracelsus mit seinem "Allein die Dosis macht das Gift", zitierst, dann bedenke vielleicht, Paracelsus meinte gewiss kein Dioxin. Hinsichtlich der Krankheit/Gesundheit auslösenden Menge haben auch Homöopathen ganz berechtigte Ansprüche an Minimaldosen. Was aber hier dem Volk verabreicht wird, geht weit über die homöopathische Dosierung hinaus.
@Markus Termin
du hast keine Ahnung, was homöopatische Dosen sein wollen, oder?
"Was aber hier dem Volk verabreicht wird..."
Nichts gegen Dich, aber solche dümmlichen und überheblichen Formulierungen gehen mir gewaltig auf den Keks!
"...geht weit über die homöopathische Dosierung hinaus."
Was ja nun wirklich keine Kunst ist! :-D
@ Thomas J: ich weiß, wovon ich spreche.
@ Popeye: http://de.wikipedia.org/wiki/Sevesoungl%C3%BCck
@MT
dann wars Ironie?
"@ Popeye: http://de.wikipedia.org/wiki/Sevesoungl%C3%BCck"
Ja nun, Bahnhof...und welches Argument willst Du jetzt damit verdeutlichen?
@Popeye: Die Halbwertszeit von Dioxin im Körper liegt ungefähr zwischen 4 und 12 Jahren (je nach Dioxin bzw. PSB). Wird sehr schnell abgenommen dann könnte es vielleicht zu direkte Schäden durch Dioxin kommen, doch der Großteil wird auch aus dem Körper ausgeschwemmt. Denn trotz das Dioxine lipophil sind, der Körper kann sie auch ausscheiden. Auch gilt hier: es gibt ca. 200 Dioxine und nicht alle sind gleich gefährlich.
Interessant wäre es auch mal zu wissen wo wir Dioxin überall aufnehmen. Denke nur an die Automechaniker die den ganzen Tag mit (Dioxinhaltigem) Öl/Fett arbeiten.
Auch frage ich mich ob manches Kinderspielzeug / Kinderfarben die aus Bienenwachs (im Schnitt 11-15 pg/g) bestehen nicht auch gefährlich sind.
Damit will ich nicht die kriminellen Handlungen von Harles & Jentzsch entschuldigen, denn es sollte immer die Belastung so gering wie möglich gehalten werden.
Doch die aktuelle Schmierenkomödie ist einfach nur daneben. Vorallem wenn man dies mit dem letzten Dioxin-Eierskandal im Mai 2010 vergleicht (oder von vor ca. 2 Monaten bim Freilandrindfleisch). Doch da wurde es sehr schnell unter den Teppich gekehrt. Es handelte sich ja um Bioeier/Biofleisch (ein Schlem wer böses dabei denkt)
@Jürgen Bolt: Danke
@Markus Termin: im aktuellen Fall wurde kein Seveso-Dioxin (TCDD) nachgewiesen.
@Frager: Pollmer polemisiert gerne, doch die Dioxinbelastung war früher deutlich höher und bei vielen Lebensmitteln wissen wir einfach auf Grund fehlender Messwerte den gehalt nicht. Im Schnitt hatten bis 2003 die Eier von glücklichen Hühnern (Freiland) den zwanzigfachen Dioxingehalts des heutigen Grenzwerts. Auch sind die Grenzwerte nicht für alle Lebensmittel identisch. Grenzwerte und durchschnittlich gefundene Werte sind hier zu finden: http://www.pop-dioxindb.de/d/stat_r_daten.html
@ Maulwurf: gepriesen sei Deine Differenzierungsfähigkeit zwischen Seveso-Dioxin und sonstigem. Mir reicht es, zu wissen, daß beides krebserregend ist.
@ Thomas J: absolut nicht.
@Maulwurf
Dankeschön!
"Wird sehr schnell abgenommen dann könnte es vielleicht zu direkte Schäden durch Dioxin kommen"
Endlich habe ich ne neue Ausrede, falls meine nächste Diät nicht klappt! ;-)
@Markus Termin
Der unterirdischen Kommentare sind kein Ende. Warum müssen Sie eigentlich unbedingt an zahlreichen Orten Ihr Unwissen zur Schau tragen, hier zur Toxikologie?
Kleiner Tipp: Nicht überall wo "Dioxin" draufsteht, ist auch 'Dioxin' drin.
Noch 'nen Tipp: Wenn man ein wenig Ahnung hat, kann man auch differenzieren, z.B. zwischen unterschiedlichen chemischen Verbindungen. Dem Schwein ist allerdings alles rein.
@Maulwurf
Guter Beitrag!
S.S.T.: "Nicht überall wo "Dioxin" draufsteht, ist auch 'Dioxin' drin">/em>
Und nicht alles, was sich klug gebärdet, hat auch Verstand.
@Maulwurf
> Vor allem wenn man dies mit dem letzten Dioxin-Eierskandal im Mai 2010 vergleicht (oder von vor ca. 2 Monaten bim Freilandrindfleisch).
Ist irgenwie an mir vorbei gegangen, hast du da den einen oder anderen Link zu ?
@ M.T.:
Wow! Selbsterkenntnis!
Bei Bioeeiern ist wohl dieses gemeint: http://www.wdr.de/themen/gesundheit/1/dioxin_tierfutter/bioeier_110112.jhtml Aber was wurde da nur unter dem Teppich gekehrt ?
TCDD ist von der WHO als kanzerogen eingestuft, die Erhöhung der Spontantumorraten durch die promovierende Wirkung ist nachgewiesen.
In der Wikipedia steht ne Menge Müll, auch zu Dioxin.
@Maja gibt es dazu eine Quelle? (wenns geht irgendwas wo es einen frei verfügbares Abstract gibt)
@michael bei der Kaolinit-Tonerde hadelte es sich wohl um natürliches Dioxin und es wurde ja exportiert Welt.de
Hier ein interessanter Artikel zu verschiedenen Studien:
http://wissenschafts-journalist.org/resources/Panik+ist+kein+Rezept.htm
( via http://blog.bierhalunken.de/?p=446 )
und hier ein kleiner Denkanstoß über staatliche und private Kontrollen:
http://evaziessler.wordpress.com/2011/01/13/dioxin-fleisch-toxische-geldanlagen-und-armani-anzuge/#more-70
@anhaltiner
Danke.
@Popeye
> Wer so fragt, setzt schon voraus, dass profitorientierte Verkäufer kein Interesse an der Produktkontrolle und –qualität haben. Und genau hier liegt der fundamentale Irrtum. Die beste Produktkontrolle gewährleistet der Verkäufer.
Das ist ja so daneben. Das glaubst Du ja wohl selber nicht.
WER BIST DU?
@ Timo: Wen fragst du? Wenn du wissen willst, wer ich bin, bitte einmal hochscrollen.
Ansonsten wäre es schön, wenn ihr Euch ein wenig sachlicher streiten könntet. danke.
@ Frank Wappler: Inhaltsstoffe, die in der Industrie verwendet werden, haben doch eine Seriennummer, die Aufschluss über den Produktionszeitraum und Charge geben. Ist zumindest in der Pharmaindustrie so und in der Produktion von Labormaterialien. Es würde zumindest Sinn ergeben, wenn die Lebensmittelindustrie ebenso vorgeht.
Laut Thilo Sarrazin braucht ein Mensch in der heutigen BRD für eine anständige Nahrung lediglich 1.79 Euro pro Tag zum Essen.
Daher: wenn es kein billiges Gammelfleisch und kein Dioxin-Fleisch mehr gäbe, wie käme dann der normale Hartz-IV-Empfänger überhaupt noch zu seinem Essen???
Ich hoffe natürlich, dass die Dioxin-Futtermittelkonzerne immer noch für Lidl, Aldi und die Hartz-IV-Empfänger arbeiten werden, denn diese armen Konsumenten müssen ja auch noch was zum Fressen haben…. (und der Staat darf dann irgendwann mal auch noch die Kosten für die an Krebs erkrankten armen Lidl- und Hartz-IV-Konsumenten tragen….).
Mit besten Gruss an Thilo Sarrazin (auch so ein Dioxin-Sch…)
"Laut Thilo Sarrazin braucht ein Mensch in der heutigen BRD für eine anständige Nahrung lediglich 1.79 Euro pro Tag zum Essen."
"Der Regelsatz pro Tag, der einem Hartz-IV-Empfänger zusteht, liegt bei 4,25 Euro...Insgesamt kommt Sarrazin so auf einen Tagessatz zwischen 3,76 Euro und 3,98 Euro."
http://www.welt.de/politik/article1649762/Sarrazin_entwickelt_Hartz_IV_Speiseplan.html
Übrigens würde ich gerne das "dioxinverseuchte" Fleisch und die Eier nehmen, die jetzt nur aufgrund einer Skandalisierung und Angstmacherei durch Politik und Medien vernichtet werden.
Absurdistan lässt grüßen:
"Die EU hat Grenzwerte festgelegt, die in Laboren kontrolliert werden. Doch die Grenzwerte sind nicht einheitlich, kritisieren Verbraucherschützer wie Thilo Bode von Foodwatch: „Bei Dioxin haben wir einen speziellen Fall: Einige Produkte sind sehr hoch mit Dioxin belastet, zum Beispiel Ostseefisch, Fischöl generell. Die EU hat sich zum Prinzip gesetzt: Je höher die Belastung in dem Produkt ist, desto höher auch der Grenzwert.“
Tatsächlich ist bei Schweinefleisch ein Pikogramm (= ein Billionstel Gramm) pro Gramm Fett erlaubt, bei Rindfleisch sind es drei, ebenso bei Milch. Aber warum sind die Werte so unterschiedlich? Einer der Gründe ist die Lebensdauer der Tiere. Während ein Schwein in der Regel nach sechs Monaten geschlachtet wird, lebt ein Fisch mitunter mehrere Jahre und nimmt so mehr Dioxin auf. Zudem sind Fische einer relativ hohen Dioxinbelastung im Wasser ausgesetzt. Das ist ein Problem vor allem bei fettreichen Fischen wie dem Aal. Hier wurde ein bestimmter Grenzwert sogar erhöht, so Peter Fürst, Lebensmittelchemiker beim Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt in Münster: „Das haben wir unseren holländischen Nachbarn zu verdanken, weil die damals zeigen konnten, wenn dieser Grenzwert von acht für Dioxine und dioxinähnliche PCB bestehen bleibt, bekommen sie massive Probleme mit den Flussfischen beziehungsweise Flussfischern.“ In der Tat stieg dieser kombinierte Grenzwert von acht auf 12 Pikogramm pro Gramm Fisch. „Damit ist der größte Teil der Aale wieder verzehrfähig. Und das ist sicherlich ein Ding, das sehr fragwürdig ist“, so Peter Fürst."
http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2011/0117/02_dioxinbelastung.jsp
@michael
"Das ist ja so daneben. Das glaubst Du ja wohl selber nicht."
Ich warte ja immer noch auf Argumente!
Dioxin reichert sich im Körper an und hat dort eine sehr lange Aufenthaltsdauer. So ist die Idee der Höchstwerte von Dioxinbelastungen, die Gesamtbelastung des Verbrauchers möglichst gering zu halten. Wenn man Eier und Fleisch mit kaum Dioxin auf den Markt bringen kann - was ja der Fall ist, so sollte man das auch tun.
Wer sich dann Gedanken macht, dass im Aal viel mehr Dioxin drin ist, der kann ja immer noch auf den Aal verzichten. Wer sich aber so gar keine Gedanken darüber macht, was er so ist, und Aal und Fleisch und ganz viele Eier ist, der ist durch eine solche Regelung mit unterschiedlichen Maximalwerten an Dioxin besser geschützt, als wenn die Regelung lautete "12 pg für alles, denn in Fisch ist das ja auch erlaubt".
Wann kommt der nächste Skandal !!
@Ilona Baldus
Ich habe nicht gefordert, das die Grenzwerte erhöht oder pauschalisiert werden sollen. Erstens wollte ich, wie oben stehendes Zitat zeigt, darauf aufmerksam machen, das die Grenzwerte eben nicht vor allem zum Schutz des Verbrauchers festgelegt werden.
Zweitens rechtfertig die Gefahrenanalyse meiner Meinung nach nicht die tonnenweise Vernichtung von Lebensmitteln und das gilt erst recht für die mediale Panikmache.
"Das BfR ging nun in seiner Bewertung von einem Worst-Case-Szenario aus. Betrachtet wurde das Schicksal von Eier-Liebhaber, die im Schnitt täglich zwei oder mehr Eier konsumieren - das sind nur fünf Prozent der Bevölkerung. Angenommen wurde zudem, dass die Eier alle die gemessene Spitzenbelastung aufweisen.
In einem solchen ungünstigen Fall kommt es zu einer täglichen Mehrbelastung von knapp 4 Pikogramm Dioxin pro kg KG. Die Gesamtbelastung steigt damit auf 6 Pikogramm pro kg KG und liegt damit etwas über dem WHO-Grenzwert.
Für die meisten Konsumenten, die jetzt unbemerkt dioxinhaltige Eier verzehrt haben, dürfte die Belastung jedoch deutlich geringer sein. So isst jeder Bürger im Schnitt nur 0,6 Eier pro Tag, eihaltige Produkte wie Nudeln und Gebäck eingeschlossen.
Die zusätzliche Belastung bei einem solchen Eierkonsum liegt maximal bei 1 Pikogramm pro kg KG, die Gesamtbelastung bleibt damit zumindest unter dem WHO-Grenzwert. Oder anders ausgedrückt: Gelegentlich ein Dioxin-Ei ändert nun wenig an der Dioxin-Bilanz.
Doch selbst wenn der WHO-Grenzwert für die tägliche Aufnahme für eine gewisse Zeit leicht überschritten wird, besteht damit nicht automatisch eine Gesundheitsgefahr: Die Konzentrationen, ab denen im Tierversuch erste Schäden beobachtet wurden, liegen in der Regel um den Faktor 50 bis 100 über dem Grenzwert für Menschen."
Man kann es ja deklarieren, damit z.B. werdende Mütter oder Frauen, die zukünftigt Kinder haben wollen, den Verzehr vermeiden können, da hier wohl am ehesten Schäden zu befürchten sind. Umfassende, genaue Informationen wären wohl das beste gewesen, so das sich jeder Verbraucher ein Bild machen und sein Verhalten danach ausrichten kann. Aber damit kann man ja keine Schlagzeilen oder deftiges Politikergezänk machen.
Da ich langsam das Gefasel dieser "sog. Intelligenz" (Hitler) überall satt habe, hier in
Anbetracht des Dioxin-Schweineskandals und anderer "Humanitäten" gegenüber armen Hartz-IV-Empfängern (auch als PDF-
Anhang beiliegend) =>
Das Konsumenten Manifest (2011)
Das ideologisch-„humanistisch-politisch-wissenschaftliche“
Gefasel von links bis rechts, dass es so etwas wie einen „(Wut-)Bürger“ oder gar „Menschen“ mit „Rechten und Freiheiten
“ gibt, ist schon längst von der Biologen-Zunft als eine schamlose Lüge von Idioten entlarvt worden.
Biologisch Sinn
macht nur die Rede von individuellen „Konsumenten“ oder „Körpern“ innerhalb von grösseren Pop(p)ulationen, die
letztlich alle nur „Sklaven“ der Sonne (bzw. von Sonnen) sind.
Dabei fürchten die sog. „Mächtigen“ (Potenten) dieser
Welt nichts mehr als einen „mündigen Konsumenten“ der sein Geld eben gerade NICHT locker in seinem Beutel trägt und
sein Geld eben nur „bewusst“ und nach Kenntnis aller Sachlagen um sich streut.
Aber warum ist ein solch „mündiger
Konsument“ bis heute immer nur eine arme Illusion geblieben – sodass die „Mächtigen“ sich auch immer noch nicht
wirklich fürchten müssen und ihre Drecksgeschäfte überall weiter skrupellos betreiben können?
Erstens hat sich die
Halbwertszeit der Gedächtnisse sowie das Fassungsvermögen von Köpfen seit mehreren tausend Jahren um keine Sekunde
verlängert – im Gegenteil wird sogar fast alles mittlerweile (digital) „ausgelagert“ und damit letztlich „vergessen“.
Zweitens: fast alle hypersozialen „Menschen“ („Homo hypersocialis“) sind korrumpierbar, da sie von Zirkeln abhängen:
von der Sonne, vom Futter, von Parteienzirkeln, von Reproduktionszirkeln, Sex-Zirkeln, Party-Zirkeln, Fest-Zirkeln,
sozialen Facebook-Zirkeln, Fuckbook-Zirkeln, Vetternwirtschaft, Lobbyismus, etc.
Drittens: trotz Wilhelm Ostwald
(„Energetische Grundlagen der Kulturwissenschaft“, 1909, mit dem idealistischen Imperativ: Minimiere Deinen Verbrauch
an „Gibbs-scher freier Energie“!) und trotz oder gerade wegen heutiger Pausenclowns wie Wikileaks ist es bis heute
diesen „ohnmächtigen“ (impotenten) und ebenfalls korrumpierbaren „Wissenschaftlern“, „Technikern“ und „Kartierern“ und
„Propheten“ nicht gelungen, alle Energieströme sowie Futterströme sowie Geldströme (digital, auf dem Schwarzmarkt oder
cash) – online und in Echtzeit kartieren zu können.
Umso mehr, als alles Digitale zudem noch leicht gefälscht werden
kann (siehe ebenfalls Wikileaks und Internet) – im Gegensatz zu mündlichen Dialogen unter vier Augen.
Viertens: die
kynischen Ideale einer „Maximierung der Besitzlosigkeit“ bzw. „Maximierung der Unabhängigkeit“ – auch von Parteien-
Zirkeln, Kartellen, Lobbyisten, Party-Zirkeln, Sex-Zirkeln, Reproduktionszirkeln, Facebook-Zirkeln, Fuckbook-Zirkeln,
und Co. – sind leider komplett in Vergessenheit geraten, gerade angesichts eines von Geburt an auf blödsinnige
Hypersozialität und permanente Abhängigkeit („Versklavung“) getrimmten dummen „Menschen“, für den eine „Maximierung der
Unabhängigkeit“ oder gar „Minimierung von Gibbs-scher freier Energie“ nicht einmal DENKBAR ist.
Würden alle mündigen
Konsumenten sofort zu Kynikern und damit sofort verzichten auf den Kauf von:
- Autos (da sie diese nicht brauchen)
-
Parteibüchern, Religionsbüchern, etc.
- Handys (da sie diese ebenfalls nicht brauchen)
- Fernsehern, Play-Stations,
iPhones, iPods, CDs, Hollywood-DVDs, etc.
- Einfamilienhäusern (Versiegelung von fruchtbaren Landflächen)
-
Gammelfleisch bzw. Dioxinfleisch sowie allen Nahrungsmitteln mit E-Nummern – schon heute wandern ja mündige Konsumenten
nur noch hungernd durch riesige Supermärkte voller Müll und Drecksfuttermitteln für Alkoholiker, Schweine, Hunde,
Katzen und Co. (im Vergleich dazu war sogar noch die Nahrung, Kunst und Architektur im „finsteren“ Mittelalter weitaus
besser und gesünder!)
- Flugtickets, Formel-1-Rennen, Fussballspielen, Kamelrennen, Lotterien, …
- Luxusgütern wie
Heroin, Kokain, Cannabis, Nikotin, Alkohol
- Weihnachtsgeschenken (korrupt!), Ostereiern, etc.
- Aktien, Bank- und
Börsen-Produkten, Gold, etc.
- Medikamenten der Pharmaindustrie (die eh nur grausame Nebenwirkungen haben)
- etc.,
was
wäre dann der SOFORTIGE Effekt?
INNERHALB VON NUR EINER WOCHE WÄRE FAST DIE GESAMTE WIRTSCHAFT WELTWEIT KAPUTT!
Lasst
uns also diese gesamte Schein-Wirtschaft so schnell wie möglich kaputt machen – und zwar so schnell wie möglich, indem
wir unsere einzige „Freiheit“ schamlos gebrauchen, die da heisst: „NICHT mehr (blind) zu konsumieren“.
Inklusive alle
diejenigen „Menschen“ mit einem IQ unter 200, die es immer noch „geiler“ finden, mit Aktien Geld zu verdienen, Steuern
zu hinterziehen, ganze Volkswirtschaften an der Börse gezielt kaputt zu spekulieren, Hundefutter zu kaufen und Formel-1-
Rennen zu gucken, als an ihrer Intelligenz (IQ) zu schrauben und ihre Karten zu perfektionieren, um endlich (z.B.)
Krebs in Schach halten zu können und alle Energie- und Geldströme (inkl. Steuerbewegungen) online und in Echtzeit
kartieren zu können!
Überleben werden dann also langfristig nur noch Wirtschaften und Leute, die es wirklich braucht
(die also keine Schein-Wirtschaft mehr betreiben und die Nase voll haben von dem blödsinnigen Dreck, Müll und Dummheit
überall), also:
- gute Schulen und gute Lehrer
- gute Handwerker
- eine einzige (digitale) Krankenkasse und
Pensionskasse weltweit
- gute Techniker (vulgo: „Wissenschaftler“ bzw. „Kartierer“)
- gute Mediziner (keine Hausärzte
und Krankenkassen!)
- gute dezentrale Landwirtschaften und Energieversorger (leider braucht es diese immer noch – denn
keiner lebt direkt von der Sonne allein…)
- vereinzelte kleine Banken, deren einziges Geschäft das gute Kreditgeschäft
ist
- etc.
Allerdings: diese Revolution – und es wird zweifellos die schnellste und grausamste sein seit Jahrtausenden
(denn am Gelde hängt ja alles…) – kann nur ausgehen von mündigen Konsumenten der unteren Mittelschicht, da nur diese
Schicht überhaupt noch Steuern bezahlt bzw. bezahlen kann.
DARUM:
Mündige Konsumenten der unteren
Mittelschicht weltweit vereinigt euch!
zum Pamphlet oben nur eine Frage:
Für wen?
Den Leibeigenen mit Großfamilie im einzigen Zimmer einer baufälligen, zugigen Hütte, der wenn er Glück hatte Brei bekam - zu jeder Mahlzeit?
Schau doch nurmal in deutsche Dörfer der 1950er. Im Winter gabs abwechselnd Brei, Brot und Sauerkraut. Wenn man Glück hatte mit etwas Speck. Abwechslung Fehlanzeige. Vitamine (abgesehen von denen durchs Kraut) ebenso.
Ich hatte recht!!!
Wenn alle Konsumenten z.B. auf Gurken verzichten, geht die ganze Wirtschaft kaputt!!!!
Siehe EHEC!!!
Der Konsument hat wirklich die grösste Macht, wir sind sogar mächtiger als die Sch…Politiker!!!!!!