Blog durchsuchen
Profil
Letzte Einträge
- Rauchende Sonnenschirme, Chemtrails und andere zusammenhanglose Fotos aus Wien21 Kommentare· 24.05.12
- Urzeitplaneten und die Entstehung des Lebens25 Kommentare· 23.05.12
- "Krawumm!"-Lesung in Wien20 Kommentare· 23.05.12
- Wie viele gefährliche Asteroiden schwirren da draußen rum?33 Kommentare· 22.05.12
- Der Schatten des Mondes und der Ring aus Feuer32 Kommentare· 22.05.12
Kommentare
- Basilius · 25.05.12 · 01:08 Uhr Wie Homöopathen die Menschen in Sierra Leone verarschen
- skeptikus · 25.05.12 · 00:57 Uhr Der 6. World Skeptics Congress in Berlin - ein Rückblick mit Bildern
- Tomtom · 25.05.12 · 00:55 Uhr Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hat
- Dietmar · 25.05.12 · 00:48 Uhr Rauchende Sonnenschirme, Chemtrails und andere zusammenhanglose Fotos aus Wien
- Dietmar · 24.05.12 · 23:44 Uhr UFO-Flotte oder Bildfehler? Die Anomalien der NASA-Sonden SOHO, SDO und STEREO
Blogroll
Vernetzung


Astronomie
- astropixie
- Bad Astronomy
- Cosmic Diary
- Einsteins Kosmos
- Lichtecho
- Clear Sky-Blog
- Alles was fliegt
- Astronomers do it at night
- Mike Browns' Planets
- Supernova-TV
- systemic
Andere Wissenschaft
Skeptiker-Blogs
- Austroscepticus
- Esowatch-Blog
- Exposing Pseudoastronomy
- GWUP-Blog
- Rational Moms
- Science, Reason and Critical Thinking
- Skepbitch
- Skeptic as hell
- The Skeptic Dad
- Wahrsagercheck
- Die Wahrheit.at
Anderes
- cimddwc
- Na wie wars in der Schule?
- niemehrschule
- Online Leben - Offline Leben
- the urban vegan
- The Way the Future Blogs

Dieses Blog nimmt am Amazon Partnernet teil. Es werden dabei keine persönlichen Daten übermittelt.
Kategorien
- 40 Jahre Mondlandung
- Adventskalender
- Astrodicticum Simplex TV
- Astronomia Nova
- Astronomie in der Schule
- Blog-Teleskop
- Der Drache in meiner Garage
- Der große Entwurf
- Der Stern zum Wochenende
- Der Stoff aus dem der Kosmos ist
- Ein Krawumm geht um die Welt
- Geistes- & Sozialwissenschaften
- Hidden Reality
- Kultur
- Medizin
- Naturwissenschaften
- Neues aus der Forschung
- Open Science
- Politik
- Technik
- Themenwoche
- Umwelt
- Wissenschaft für Kinder
Archiv
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
16.12.11 · 10:20 Uhr
RadioAstron: Das Dreihunderttausend Kilometer große Teleskop
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 22
Wenn es um Teleskope geht, dann interessieren die Astronomen vor allem ein Wert: Der Durchmesser. Nicht die Vergrößerung. Die ist uninteressant. Die Sterne und Galaxien sind so weit weg, dass es egal ist, wie stark ein Teleskop die Dinge vergrößert: Die Sterne werden immer nur Lichtpunkte sein. Aber der Durchmesser bestimmt, wie viel Licht bzw. elektromagnetische Strahlung ein Teleskop sammeln kann. Je größer, desto schwächere und desto fernere Objekte kann man noch sehen. Je größer ein Teleskop ist, desto besser ist aber auch sein Auflösungsvermögen. Damit beschreibt man die Fähigkeit eines optischen Geräts, zwei einzelne Objekte auch als einzelne Objekte darzustellen. Ein weit entfernter Doppelstern kann von einem kleinen Teleskop - oder dem menschlichen Auge - vielleicht nur als ein heller Lichtpunkt gesehen werden. Ein größeres Teleskop ist aber in der Lage, die zwei Sterne zu trennen und man sieht beide Lichtpunkte. Je größer das Auflösungsvermögen, desto schärfer sind die Bilder die man bekommt (ich habe das hier genauer beschrieben). Das Teleskop mit dem bisher besten Auflösungsvermögen wurde kürzlich in Betrieb genommen. Es ist ein paar hunderttausend Kilometer groß.
Natürlich handelt es sich nicht um ein echtes, physisches Objekt. Für so ein Gerät wäre die Erde viel zu klein. Man setzt hier die Technik der Interferometrie ein, um ein Teleskop zu simulieren, dass ein über Dreihunderttausend Kilometer groß ist. Mit der Interferometrie versucht man, die Grenzen zu umgehen, die einem die Natur vorgibt. Bei einem normalen Teleskop ist es unmöglich, Strukturen aufzulösen, die kleiner sind als das sogenannte Beugungsscheibchen. Das ensteht immer, wenn ein Lichtstrahl an einer Öffnung gebeugt wird. Selbst bei einem perfekten Teleskop wäre es unmöglich, eine Punktquelle uch wieder in einem Punkt abzubilden. Die Beugung sorgt zwangsläufig dafür, dass man nur einen kreisförmigen Fleck sieht. Das lässt sich nicht ändern, man kann das Problem aber umgehen. Man kann zum Beispiel zwei Teleskope benutzen, die beide das Objekt beobachten. Dann bringt man ihr Licht zur Interferenz. Die Lichtwellen werden sich an bestimmten Stellen verstärken, an anderen auslöschen: Man erhält ein typisches Interferenzmuster, ein Muster, dass man zum Beispiel auch sieht, wenn man zwei Steine ins Wasser wirft und die entstehenden Wellen betrachtet. Das sieht in etwa so aus:

Im Fall der beiden Teleskope würde man nun kein Beugungsscheibchen mehr sehen, sondern ein Interferenzmuster aus hellen und dunklen Linien. Ändert man den Abstand zwischen den beiden Teleskopen erhält man verschiedene Muster und diese kann man dann wieder zum ursprünglichen Bild kombinieren. Das gute daran ist: Die Auflösung wird nun nicht mehr durch den Durchmesser des Beugungsscheibchen bestimmt, sondern von der Breite der Interferenzstreifen. Die ist viel geringer und man kann viel kleinere Strukturen auflösen.
Besonders gut funktioniert das mit Radioteleskopen. Ihre Signale lassen sich wunderbar aufzeichnen und man kann Teleskope überall auf der Welt einsetzen und die Signale erst später im Rechner interferieren lassen. Im Wesentlichen läuft diese Technik darauf hinaus, ein viel größeres Teleskop zu simulieren, ein Teleskop, dass so groß ist, wie der maximale Abstand zwischen den verwendeten Geräten. Man kann sich das vereinfacht so vorstellen, dass man anstatt eines gewaltigen Teleskops viele kleine verwendet, so wie auch heute schon große Teleskopspiegel durch viele kleine Spiegel zusammengesetzt werden. Bei der sogenannten "Very Long Baseline Interferometry (VLBI)" muss man aber nicht wirklich den kompletten Durchmesser des großen Teleskops mit kleinen Radioteleskopen pflastern. Es reichen zwei Teleskope, deren Abstand man immer wieder ändert und die jeweiligen Messungen aufzeichnet. Am Ende kann man die Signale zusammenrechnen und so das Bild des großen Teleskops simulieren. Das Very Long Baseline Array zum Beispiel besteht aus 10 Teleskopen, die überall in den USA verteilt sind und deren maximaler Abstand 8600 Kilometer beträgt. Man muss die Technik aber nicht auf die Erde beschränken. Man kann auch Teleskope im Weltall kombinieren. Das ist das Ziel der RadioAstron-Mission, ein internationales Projekt der russischen Akademie der Wissenschaft.
Russland hatte ja in letzter Zeit eher Pech mit den Weltraummissionen. Die Marssonde Fobos-Grunt hat es leider nicht über die Erdumlaufbahn hinaus geschafft und wird demnächst in der Erdatmosphäre verglühen anstatt den Marsmond Phobos zu erforschen. Als aber im Juli 2011 RadioAstron ins All geschossen wurde, hat alles wunderbar funktioniert. Das Weltraumradioteleskop hat einen Durchmesser von 10 Metern und befindet sich auch einer Umlaufbahn, auf der es sich bis zu 350000 Kilometer von der Erde entfernt. Vom All aus kann es den Himmel beobachten und diese Daten können mit Beobachtungen die auf der Erde gemacht wurden, kombiniert werden. Zum Beispiel dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie. Dort hat man gemeinsam mit RadioAstron den Quasar 0212+735 beobachtet, der sich ein paar Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt befindet. Das Weltraumteleskop war dabei etwa 100000 Kilometer vom Teleskop in Effelsberg entfernt. Die Beobachtungen haben geklappt, die Daten konnten im Computer zusammengefügt werden und man war in der Lage, das erste Mal ein Interferenzsignal zu bekommen, dass von Teleskopen auf der Erde und aus dem All erzeugt wurde.
Nachdem der Test erfolgreich war, wird das Teleskop nun bald den regulären Betrieb in seiner vollen - simulierten - Größe von knapp 360000 Kilometern aufnehmen. Damit erreicht man eine Auflösung von 10 Mikrobogensekunden. Das reicht aus, um Strukturen mit der Größe einer 1-Cent-Münze in Mondentfernung aufzulösen! Damit wird es nun auch erstmals möglich sein, schwarze Löcher aufzulösen. Bisher waren wir ja nur in der Lage, die Umgebung der schwarzen Löcher zu beobachten; die starke Strahlung die von der Materie abgegeben wird, die ein schwarzes Loch umgibt. Mit der Auflösung von RadioAstron kommen wir aber nun tatsächlich an die Dimensionen des schwarzen Lochs selbst heran, d.h. wir können Strukturen auflösen, deren Größenordnung dem Ereignishorizont eines typischen schwarzen Lochs entspricht. RadioAstron wird großartige Forschungsergebnisse liefern; es werden spektaktuläre Bilder werden. Und ich bin schon enorm gespannt darauf!
Autor: Florian Freistetter· 22 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Kommentar schreiben
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Dr. h.c. im Sonderangebot für 39 Euro[sic]· 14.05.2012
- Die Erde dreht sich nicht um die Sonne...Astrodicticum Simplex· 12.05.2012
- Ein Krawumm geht um die Welt (4): Eishockey und NobelpreiseAstrodicticum Simplex· 14.05.2012
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Klimaschmock des Monats Mai 2012Primaklima· 20.05.2012
- Gibt es ein "generisches Maskulinum"?Hier wohnen Drachen· 11.05.2012
- Sollten wir auf Fleisch verzichten?evolvimus· 11.05.2012
- Die kalte Sonne von Vahrenholt/Lüning: Le Trend, c'est moi!Primaklima· 16.05.2012
ScienceBlogs.com
- Doubt and other products: The National Toxicology Program's Report on Carcinogens, bad for whose business?by Elizabeth Grossman As it pursues its anti-regulatory agenda the ...The Pump Handle· 22.05.2012 · 16:39 Uhr
- Weekend Recap: My Annular Eclipse Expedition!A little more persistence a little more effort and what ...Starts With A Bang· 22.05.2012 · 00:11 Uhr
- Water, waterThis image has been going around the intertubes recently I ...A Few Things Ill Considered· 21.05.2012 · 22:59 Uhr
- To be or not to be? The Prevention and Public Health Fundby Kim Krisberg We will pay for this by taking ...The Pump Handle· 21.05.2012 · 15:19 Uhr
- An important revelation regarding Heartland Gate (global warming denialism)Peter Gleick has been cleared of faking a key memo ...Greg Laden's Blog· 21.05.2012 · 12:52 Uhr


Kommentare (22)
Also, ich weiß ja etwa nix von diesen Mondverschwörungstheorien, aber ich stelle mir vor, daß man diesen Typen mit Aufnahmen des Teleskops ziemlich schnell den Wind aus den Segeln nehmen könnte, würde man die Mondlandungs-Gerätschaften, die noch auf selbigem verblieben sind, ablichten. Oder?
@Claudia: "aber ich stelle mir vor, daß man diesen Typen mit Aufnahmen des Teleskops ziemlich schnell den Wind aus den Segeln nehmen könnte, würde man die Mondlandungs-Gerätschaften, die noch auf selbigem verblieben sind, ablichten. Oder? "
Naja, RadioAstron ist ein Radioteleskop. Das sieht nur Radiowellenlänge. MIt dem kann man am Mond nichts "sehen". Optische Bilder der Landeplätze am Mond gibts aber auch: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/07/fussspuren-am-mond-lro-fotografiert-den-landeplatz-von-apollo-16.php
@Claudia: Es ist tatsächlich ruhiger geworden. Aber die Hardcore-Spinner bleiben.
Unter anderem deshalb ist es ruhiger geworden: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/07/lro-fotografiert-den-landeplatz-von-apollo-11.php
Oh, ah! Da stand ich wohl auf dem Schlauch. Aber erfreulich zu hören, daß diese Fraggles auf Belege reagieren. Hätte ich nicht gedacht. :)
Die erste Grafik ist ja geradezu hypnotisch...
Jetzt versteh ich endlich warum mein Schwager, der am 'Effelsbergteleskop' arbeitet, das so spannend fand...
Interessant wäre da noch eine Vergleichsgraphik zur Auflösung des Effelsberger Teleskops ganz alleine.
Ich schreibe das mal hier hin: Christopher Hitchens ist gestorben.
"Die erste Grafik ist ja geradezu hypnotisch..."
die werde ich mir heute abend erstmal zwei stunden am stück anschauen....
@FF:
Da fehlt wohl ein "kann"
Florian widmet sich ausführlich der Interferometrie, hatte wir ja schon vor ein paar Tagen im Optischen, schön, schön :)
Was man noch dazusagen muß, mit Interferometrie erreicht man zwar hohe Auflösungen, das aber auch nur mit lichtstarken Objekten, es ist ja schon ein Unterschied ob man eine (theoretische) Radioantenne mit einem Durchmesser von 360 000km hat oder eben nur ein 100m und ein 10m Dings. Im Optischen ist das sehr einfach vorstellbar, der besagte Vampirstern in Florians Beitrag vor ein paar Tagen, den man mit optischer Interferometrie vermesse hat, hat 5. Größenklasse! Würde man den mit irgendeiner normalen Kamera an einem der VLT Teleskope (das VLTI sind 4 davon!) mit der kürzestmöglichen Beobachtungszeit einfach so beobachten würde das den Chip grillen. So ein 8m Teleskop schafft normalerweise 25. Größenklasse in 10 Minuten...
Müssen bei diesem Verfahren die beteiligten Teleskope dann mit der Genauigkeit der Wellenlänge gegeneinander verschiebbar sein, wenn man das Interferenzmuster abstimmen will? Wie macht man das, wenn eines der Teleskope im All auf einer riesigen Umlaufbahn läuft und ein Funksignal schon länger als eine Sekunde dorthin braucht?
Hei ho,
du scheinst Gedanken lesen zu können, Florian...das ist genau mein Steckenpferd gerade. Interferometrie in der Astronomie.
Leider ist es gar nicht so trivial Interferometrie optisch zu ermöglichen oder gar zu verstehen. Stichwort Kohärenz der Lichtquellen, Lichtquellen die eigentlich gar nicht "kohärent" sind!
Aber ich schlage mich gerade hier durch:
http://www.mpia.de/FRINGE/tutorials/01/tutorial_01.html
Eine sehr tiefgreifendes Skript zur Interferometrie.
Sportliche Grüße...D
@schlappohr: Also laut IEEE SignalProcessing Magazine Vol. 27/1 werden (zumindest einige?) Antennen seit 1962 gar nicht mehr bewegt, sondern die Interferenzen werden einfach durch die Erdrotation erzeugt.
@Florian
könnte man diese technik nicht auch mit normalen optischen teleskopen
wie zb dem Hubble Teleskop und dem großen teleskop in Hawai (mir fällt der name gerade nicht ein)?
@Ferraristo: "könnte man diese technik nicht auch mit normalen optischen teleskopen wie zb dem Hubble Teleskop und dem großen teleskop in Hawai (mir fällt der name gerade nicht ein)? "
Naja, optische Interferometrie ist nochmal extra komplizierter. Da klappt das mit der nachträglichen Korrelation nicht so gut. Und Glasfaserkabel von Hubble zur Erde zu liegen ist etwas knifflig ;)
@Florian:
vor allem wenn man bedenkt, daß Hubble keinen geostationären Orbit hat, da wär irgendwann die ganze Erdoberfläche mit Glasfaserkabel umwickelt ;)
@Florian:
Ist es Theoretisch möglich möglich Schwarze Löcher auch als "Spiegel" zu benutzen, indem man genau am richtigen Punkt am Ereignishorizont reinschaut wo das licht um das Loch (zb um 90°) rumgebeugt wird aber wieder entkommt ? Ich weiss technisch sind wir noch lange nicht so weit, aber ich frage mich ob das überhaupt theoretisch möglich wäre. So könnte man zB. die Gasscheibe von unserer Sonne in ihrer Teeniezeit beobachten oder vielleicht die Supernova vom Krebsnebel etc.
@ALex: "Ist es Theoretisch möglich möglich Schwarze Löcher auch als "Spiegel" zu benutzen, indem man genau am richtigen Punkt am Ereignishorizont reinschaut wo das licht um das Loch (zb um 90°) rumgebeugt wird aber wieder entkommt ?"
Es gibt tatsächlich so etwas wie Gravitationslinsen: http://de.wikipedia.org/wiki/Gravitationslinseneffekt
@Alex: Coole Idee, eine SL als "reflektierenden Spiegel" zu benutzen. (dann aber mit ca 180°)
Müsste man mal hochrechnen, ob das möglich ist. Denn das SL müsste dann schon
in nä Nähe sein. Da das Licht ja idealerweise an doppelter Energie verliert. Es muss den Weg ja dann wieder zurück nehmen.
Interessant wäre es wenn die Strahlen, wie beim Gravitationslinseneffekt, miteinander wieder interferieren würden, bzw Intensitätszunahme bei eigentlich zu schwachen Objekten.
@Florian
Der Gravitationslinseneffekt ist mir schon bekannt. Meine Frage ist jedoch ob es genügend Licht gibt, dass komplett um das Schwarze Loch gebeugt wird und dann wieder zurückgeworfen wird. Also statt wie eine Linse nur einen vergrösserenden Effekt zu kriegen, wie ein, uhm wie ein Brilliant das licht welches eintritt wieder zurückzuwerfen. Auf diese Weise wäre es ja möglich direkt die Vergangenheit des eigenen Sonnensystems zu sehen :D