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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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04.08.11 · 08:50 Uhr

Nix mit Nemesis? Asteroideneinschläge sind nicht periodisch

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 125

So kanns gehen. Erst vor wenigen Wochen habe ich ausführlich über die Nemesis-Hypothese berichtet. Also darüber, dass die Sonne eventuell einen noch unentdeckten Begleitstern hat der sich ihr in regelmäßigen Abständen nähert und dabei etwa alle 26 Millionen Jahre die Bahnen der Kometen aus den äußersten Bereichen des Sonnensystems so verändert, dass sie auch der Erde nahe kommen bzw. mit ihr kollidieren können. Eine neue Untersuchung des Problems scheint nun aber zu zeigen, das gar kein Bedarf für Nemesis besteht.

Die Sache mit dem unbekannten Begleitsstern hat man sich in den 1980ern natürlich nicht einfach so ausgedacht. Dass die Sonne kein Einzelstern sondern Teil eines Doppelsternsystems sein soll, ist ja doch eine sehr starke Behauptung und dafür gab es gute Gründe. Die Paläontologen David Raup und John Sepkoski untersuchten damals die großen Massensterben in der Vergangenheit (z.B. die Zeit vor 65 Millionen Jahren als die Dinosaurier ausstarben). Dabei stellten sie fest, dass diese Massensterben anscheinend periodisch auftraten, in etwa alle 26 Millionen Jahre. Aber was könnte die Ursache so einer langen Periodizität sein, was könnte alle paar Millionen Jahre fast alles Leben auf der Erde auslöschen? Asteroideneinschläge! lautete die plausibelste Antwort - immerhin wissen wir ja, dass die Dinosaurier durch genau so einen Einschlag ausstarben. Aber es war schwierig, einen plausiblen Mechanismus zu finden, der alle 26 Millionen Jahre für häufigere Asteroideneinschläge sorgt. Der Astronom David Muller schlug Nemesis vor: den Begleitstern der Sonne, der ihr alle 26 Millionen nahe kommt. Zumindest so nahe, um die Bahn der Kometen in der weit entfernte Oortschen Wolke zu stören und sie auf einen Kollisionskurs mit der Erde zu schicken. Weitere Untersuchungen passten gut zur Nemesis-Hypothese. Zum Beispiel schien auch die Verteilung des Alters der Einschlagskrater auf der Erde der 26-Millionen-Jahre-Periode zu folgen.

STS009_Manicouagan.jpg

Hier hat es vor 212 Millionen Jahren ordentlich gerummst: Der Manicouagan-Krater in Kanada (100 km), gesehen vom Space-Shuttle (Bild: NASA)

Genau das aber bestreitet nun Coryn Bailer-Jones vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg. In seiner Arbeit mit dem Titel "Bayesian time series analysis of terrestrial impact cratering" hat er sich dem Problem mit einem neuen statistischen Ansatz genähert ("neu" in Bezug auf die Nemesis-Hypothese; die verwendete statistische Methode existierte schon länger). Es handelt sich dabei um die Bayessche Statistik. Christian hat die Grundlagen in seinem Blog schön zusammengefasst. Kurz gesagt geht es darum, dass man nicht mehr wie üblich eine bestimmte These mit der Nullhypothese vergleicht. Also in unserem Beispiel die These "Asteroidenkrater entstehen mit einer Periode von 26 Millionen Jahren" gegen die Nullhypothese "Asteroidenkrater entstehen völlig zufällig" testet. Wenn die beiden Möglichkeiten - Periode von 26 Millionen Jahre und völliger Zufall - tatsächlich die einzig möglichen Szenarien wären, dann wäre das ja in Ordnung. Aber das ist ja nicht so, es gibt viele verschiedene Alternativen. Die Periode könnte anders sein. Die Einschläge könnten weder zufällig noch periodisch sein sondern im Lauf der Zeit stetig zu- oder abnehmen. Oder es ist eine Mischung aus allem. Solange man nicht mehr über das Problem weiß, ist das alles gleich wahrscheinlich. Beim Bayesschen Ansatz vergleicht man nun alle möglichen Alternativen miteinander und schaut, wie sich die Wahrscheinlichkeit ändert, wenn man die Beobachtungsdaten mit einbezieht. Das kann im konkreten Fall natürlich ziemlich knifflig sein und wer mehr über die Details wissen will, der liest am besten den Artikel von Bailer-Jones; da ist das alles ausführlich erklärt.

Uns interessieren hier vor allem die Ergebnisse. Immerhin haben ja jede Menge wissenschaftliche Arbeiten der letzten Jahrzehnte (Bailer-Jones listet sie alle in seinem Artikel auf) Periodizitäten in der Altersverteilung der Krater gefunden. Haben die alle Unsinn geredet? Nicht unbedingt, mein Bailer-Jones - aber mit der Standardstatistik sei es einfach, dort Perioden zu sehen, wo eigentlich keine sind bzw. sei es schwierig, die Signifikanz gefundener Perioden einzuschätzen. Außerdem sind Kraterdaten schwierige Daten. Sie sind nicht komplett - wir haben ja mit Sicherheit nicht alle Krater gefunden die jemals auf der Erde geschlagen wurden. Sie lassen sich oft schlecht datieren und es ist schwierig, Fehlergrenzen anzugeben. Krater verschwinden durch die Erosion im Laufe der Zeit wieder und umso schneller, je kleiner sie sind. Das alles führt dazu, dass es schwierig ist, die richtigen Daten für seine Untersuchungen auszuwählen und es ist leicht, dabei bewusst oder unbewusst Fehler zu machen die am Ende genau zu den Ergebnissen führen die man gerne hätte. Bailer-Jones selbst hat für seine Untersuchung alle Krater der Earth Impact Database berücksichtigt, deren Alter bekannt war (und für das Fehlergrenzen angegeben wurden). Außerdem wurden nur Krater verwendet, die jünger als 250 Millionen Jahre waren und deren Durchmesser mehr als 5 Kilometer beträgt. Davon gibt es 59 Stück und wenn man ihren Durchmesser gegen ihr Alter aufträgt, dann sieht das so aus:

krater.png

Bild: Bailer-Jones (2011)

Gibt es hier eine Periode? Schwer zu sagen. Auf den ersten Blick könnte man sagen: ja, das sieht schon irgendwie mehr nach Periode und weniger nach Zufall aus. Aber wir Menschen sind immer gut darin, irgendwo Muster zu erkennen, selbst wenn da gar keine sind. Klarheit kann nur eine objektive Statistik schaffen. Die Bayessche Statistik, meint Bailer-Jones und seine Ergebnisse sind überraschend.

Es gibt keine Periode in den Daten! Auch Bailer-Jones findet zwar ein paar mögliche Perioden - aber die stellen sich als nicht signifikant heraus. Die Hypothese das Krater periodisch entstehen ist nicht wahrscheinlicher als die Alternativmodelle. Es zeigt sich allerdings, dass die Zahl der Krater in den letzten 250 Millionen Jahren leicht ansteigt! Bevor jetzt hier Panik ausbricht: das muss nicht bedeuten, dass Asteroideneinschläge immer wahrscheinlicher werden. Viel wahrscheinlicher ist es, dass einfach weniger alte Krater bekannt sind - immerhin ist es umso schwieriger sie zu finden, je älter sie sind. Bailer-Jones hat sich auch die Daten aller Krater angesehen die größer als 35 km und jünger als 400 Millionen Jahre alt sind und hier keinen Anstieg gefunden.

Wo steht also jetzt die Nemesis-Hypothese? Natürlich kann es immer noch sein, dass die Sonne Teil eines Doppelsternsystems ist. Eben ein netterer Stern, der keine Kometen auf uns schmeißt ;) Aber mit Nemesis als Grund für die periodischen Massensterben sieht es momentan schlecht aus. Aber als komplett widerlegt würde ich die These trotzdem noch nicht betrachten. Statistik mit so wenig Daten ist immer schwierig, egal ob normale oder Bayessche Statistik. Und dann gibt es da ja auch noch die Periodizitäten in den fossilen Daten der Paläontologen. Sollten die real sein, dann braucht man immer noch eine Erklärung für die periodischen Massensterben. Ich denke, wir müssen noch ein paar Jahre warten, bis wir definitiv Bescheid wissen. Wenn erstmal der Vermessungssatellit Gaia in zwei Jahren ins All gestartet ist und den Himmel mit bisher noch nicht gekannter Genauigkeit vermessen hat, dann werden wir auch wissen, ob da draussen noch ein Stern ist, der zur Sonne gehört oder nicht. Und wir werden wissen, ob dieser Stern für periodische Kraterbildung sorgen kann oder nicht. Bis da alle Daten ausgewertet sind, wird es wohl noch ein paar Jahre dauern. Aber so gegen 2020 sollten wir definitiv sagen können, ob Nemesis existiert oder wir seine Existenz ausschliessen können. Bis dahin können wir uns ja den anderen interessanten Fragen widmen, die Bailer-Jones aufgeworfen hat. Zum Beispiel der, ob der Anstieg der Kraterbildung wirklich nur ein Auswahleffekt ist oder vielleicht doch auch ein Stückchen real? Denn Untersuchungen über die Kraterbildung am Mond - wo die Erosion keine Rolle spielt - zeigen auch, dass die Krater heute häufiger entstehen als früher. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welcher Effekt dafür verantwortlich sein könnte, dass die Wahrscheinlichkeit für Asteroidentreffer im Laufe der Zeit ansteigt. Oder ist es vielleicht doch periodisch, nur mit einer viel längeren Periode als man bisher dachte? Jede Menge Stoff zum Nachdenken jedenfalls und jede Menge Möglichkeiten für neue Forschung!



C. A. L. Bailer-Jones (2011). Bayesian time series analysis of terrestrial impact cratering MNRAS arXiv: 1105.4100v2

 

Autor: Florian Freistetter· 125 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (125)

Kommentar-Direktlink Wurgl· 04.08.11 · 09:18 Uhr

Du hast noch eine Quelle (oder eher Senke) für fehlende Daten ausgelassen. Die Ozeane. Wenn irgendwo im Pazifik so ein Teil einschlägt, dann gibt das zwar einen super"tollen" Tsunami, aber den Einschlagkrater werden wir wohl kaum so schnell finden. Und alleine schon wegen dem Verhältnis der Fläche von Ozean zu Land werden wohl mehr solcher Dinger im Wasser aufgeschlagen haben, als an Land.

Kommentar-Direktlink olf· 04.08.11 · 09:27 Uhr

Samstag 6. August 2011
Themenschwerpunkt Universum auf Arte.
http://www.arte.tv/de/programm/242,day=1,dayPeriod=afternoon,week=32,year=2011.html
(Wird sich Florian das anschauen , hier einen Kommentar dazu abliefern? :-)

Kommentar-Direktlink isa· 04.08.11 · 09:45 Uhr

danke, sehr spannender artikel!

Kommentar-Direktlink Chinthukan Sehasothy· 04.08.11 · 09:46 Uhr

Vielleicht sollte man beachten dass nicht alle Kometen die aus ihrer Bahn geworfen werden auch auf der Erde landen....

Kommentar-Direktlink Alderamin· 04.08.11 · 10:45 Uhr

Was sag' ich? Der Nemesis-Hypothese stand ich schon immer skeptisch gegenüber. Vor allem, weil sie nur an der Periodizität der Massensterben hing, die auch früher schon in Zweifel gezogen worden war. Wenn die aber nun nicht mehr zu belegen ist, gibt es keinerlei Anhaltspunkt mehr für Nemesis und man kann ihn getrost abhaken. Noch daran zu glauben ist ein bisschen wie Religion.

Author Profile Page Florian Freistetter· 04.08.11 · 10:59 Uhr

@Alderamin: ". Vor allem, weil sie nur an der Periodizität der Massensterben hing, die auch früher schon in Zweifel gezogen worden war. Wenn die aber nun nicht mehr zu belegen ist, gibt es keinerlei Anhaltspunkt mehr für Nemesis und man kann ihn getrost abhaken. "

Es geht in dieser Arbeit NICHT um die Periodizität der Massensterben. Sondern nur um die Periodizität der Altersverteilung der Impaktkrater. Mit den Fossildaten hat sich die Arbeit nicht beschäftigt; die ist nicht widerlegt.

"Noch daran zu glauben ist ein bisschen wie Religion. "

Nemesis ist eine Hypothese, die auf verschiedenen Beobachtungsdaten fusst. Für Teile dieser Beobachtungsdaten konnte nun eine alternative Erklärung gefunden werden. Die Hypothese ist also unwahrscheinlicher geworden. Ganz ausschließen muss man sie aber noch nicht. Dazu muss man auch die restlichen Indizien anders erklären. Wie gesagt: Gaia wird hier verläßliche Erkenntnisse bringen.

Kommentar-Direktlink knorke· 04.08.11 · 12:10 Uhr

Schade. Irgendwie aber auch nicht. Bin gespannt wie's weitergeht.

Kommentar-Direktlink Alderamin· 04.08.11 · 12:18 Uhr

@Florian

Es geht in dieser Arbeit NICHT um die Periodizität der Massensterben. Sondern nur um die Periodizität der Altersverteilung der Impaktkrater

Ok. Dann ist aber trotzdem Schicht im Schacht mit Nemesis, weil der bei Nemesis vorgeschlagene Mechanismus zum Herbeiführung der Massensterben ja gerade die Einschläge von Asteroiden sind, und wenn die nicht periodisch sind, die Massensterben aber schon, dann muss es eine andere periodische Ursache geben, die dann nicht unbedingt kosmisch sein muss. Wie sieht's aber z.B. aus mit dem Durchgang der Sonne durch die Spiralarme (NICHT die Ebene der Milchstraße)? Viele junge Sterne, d.h. nahe Supernovae und GRB's möglich, braucht keine Asteroiden.

Nemesis ist eine Hypothese, die auf verschiedenen Beobachtungsdaten fusst.

Welche gibt's denn noch? Aus der Diskussion im Nemesis-Thread hatte ich mitgenommen, dass es nur die Periodizität der Massensterben ist, und keine andere bekannte Periode zu passen scheint. Wobei man die Nemesis-Periode ja auch nicht wirklich kennt, sondern bestenfalls die Größenordnung abschätzen kann, und die kann man sich dann passend machen. Es gab ja sogar ein Paper, das behauptete, eine hohe Periodizität spräche eher gegen Nemesis, weil die Periode bei einer so weiten Umlaufbahn ständig von vorbeifliegenden Sternen verändert werden müsste.

Author Profile Page Florian Freistetter· 04.08.11 · 12:51 Uhr

@Alderamin: "Ok. Dann ist aber trotzdem Schicht im Schacht mit Nemesis,"

Die Frage ob angesichts der Tatsache das die überwiegende Mehrheit der Sterne KEINE Einzelsterne sind auch unsere Sonne einen fernen Begleiter hat, ist immer noch eine interessante Frage und die Antwort ist immer noch offen. Nur bei der Frage, ob dieser potentielle Begleiter Einfluss auf die Häufigkeit der Asteroideneinschläge hat, ist man nun einer Antwort - die mit hoher Wahrscheinlichkeit "Nein" lautet - näher.

Kommentar-Direktlink Alderamin· 04.08.11 · 13:15 Uhr

Die Frage ob angesichts der Tatsache das die überwiegende Mehrheit der Sterne KEINE Einzelsterne sind ...

Immerhin rund ein Drittel aller Sterne sind m.W. nach Einzelsterne, es ist somit ja nicht soo unwahrscheinlich, dass die Sonne auch einer ist. Wobei die Chance, dass sich in einem Doppelsternsystem ein Planet mit einer lebensfreundlichen Umlaufbahn entwickelt, per se geringer ist (wurde früher sogar mal ausgeschlossen, heute wohl nicht mehr) als in einem Mehrfachsystem. Nach dem anthropischen Prinzip könnte es also sein, dass wir uns mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit in einem Einzelsternsystem befinden, als die bloße Verteilung der Doppelsternhäufigkeit es erwarten ließe.

Kommentar-Direktlink Wizzy· 04.08.11 · 13:44 Uhr

@Alderamin
Nach folgender Studie sind sogar deutlich mehr, fast 50% der Hauptreihensterne der Milchstrasse Bestandteil von Einzelsternsystemen:
http://www.cfa.harvard.edu/news/2006/pr200611.html
"[...] two-thirds of all main sequence stellar systems in the Galactic disk are composed of single stars"

Kommentar-Direktlink Jörn Tonnius· 04.08.11 · 14:29 Uhr

@ Wurgl
Nicht nur dass Impaktkrater im Ozean wahrscheinlich um einiges schwieriger zu finden sind, ein Großteil von ihnen wird wohl auch schon nach erdgeschichtlich kurzer Zeit wieder durch Plattentektonik subduziert worden sein. Die älteste intakte ozeanische Kruste ist ca. 200 Millionen Jahre alt, darüber hinaus gibt es nur in Gebirgen aufgefaltete oder an den terrestrischen Kontinenten "hängengebliebene" Reste - und ich weiß nicht ob in denen jemals schon ein größerer Krater identifiziert wurde. Geht man von einer gleichmäßigen Verteilung der Einschläge weltweit aus, ändert das Ganze trotzdem nichts an der statistischen Analyse.
@ Christian: Vielen Dank für den interessanten Artikel

Author Profile Page Florian Freistetter· 04.08.11 · 15:10 Uhr

@Alderamin: "Wobei die Chance, dass sich in einem Doppelsternsystem ein Planet mit einer lebensfreundlichen Umlaufbahn entwickelt, per se geringer ist (wurde früher sogar mal ausgeschlossen, heute wohl nicht mehr) als in einem Mehrfachsystem."

Das letzte Wort soll wohl Einzelsystem heissen. Aber was Doppelsterne angeht, so können dort natürlich jede Menge Planeten auf stabilen Bahnen laufen. Wenn der zweite Stern nicht gerade näher als ca 100 AU ist, spielt er so gut wie keine Rolle für die Bahndynamik. http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/02/planeten-und-doppelsterne.php

Das anthropische Prinzip greift zumindest hier nicht.

Kommentar-Direktlink Noblinski· 04.08.11 · 20:37 Uhr

Über das Alter von Kratern auf Mond und benachbarten Himmelskörpern weiß man wohl noch nichts? Denn wenn es eine allgemeine Häufung von Asteroidenbewegungen in eine bevorzugte Richtung gegeben hat, müßten die Einschläge überall periodisch gehäuft stattgefunden haben. Wie wäre das denn beim Merkur? Der muß doch irgendwann mal ein paar Millionen Jahre lang ganz langsam rotiert haben.

Kommentar-Direktlink JPeelen· 04.08.11 · 21:54 Uhr

Hypothesen müssen zweifellos sein, um gedanklich weiterzukommen.

Für meinen Geschmack gibt es aber zur Zeit in der Wissenschaft viel zu viele abenteuerliche Spekulationen und zu wenig erkennbares Bestreben, über die Klärung von Fakten zu konkreten Aussagen zu kommen. Will niemand mehr wissen, was ist, sondern nur noch, was möglicherweise sein könnte?

Kommentar-Direktlink Alderamin· 04.08.11 · 22:44 Uhr

@Florian

Sicher gibt es gewisse Konstellationen, in denen Planeten auf stabilen Bahnen (die Bahn von Halley ist auch stabil...) um Doppelsterne kreisen können, auch sogar auf nahezu kreisförmigen Bahnen mit einigermaßen stabilem Klima. Aber das schränkt die Zahl der möglichen Doppelsterne wieder weiter ein. Viele Sterne umkreisen sich auf stark elliptischen Bahnen, wo die Abstände sich stark ändern, was vielleicht auch mögliche Planetenbahnen elliptisch werden lässt (je nachdem wie nahe der Begleitstern den Planeten kommt, und wie die sich dann wieder untereinander beeinflussen). Und gibt es nicht mehr spektroskopische Doppelsterne als solche, die sich optisch auflösen lassen? Die stehen ja ohnehin ziemlich dicht zusammen.

Ich denke mal, wenn man alle spektroskopischen Doppelsterne ausschließt und auch solche mit kleinen Periastrons, dann fällt wenigstens die Hälfte weg, wenn nicht mehr. Dann ist die Chance, auf bewohnbare Planeten zu treffen, bei Einzelsternen wieder größer als bei Doppelsternen.

Die meisten bisher entdeckten Exoplaneten haben ja m.W.n. eher stärker elliptische Bahnen, als in unserem Sonnensystem. Gibt es eigentlich schon belastbare Statistiken darüber, ob die Bahnen von Planeten in Doppelsternsystemen eher noch stärker elliptisch sind, als bei Einzelsternen? Hier kommt natürlich noch ein Auswahleffekt hinzu, dass alle heute verwendeten Methoden zur Entdeckung von Planeten eher solche aufspüren, die nahe um ihre Sterne kreisen, da wäre ein Einfluss eines Begleitsterns ohnehin kleiner als bei Planetensystemen wie dem unseren.

Kommentar-Direktlink 1947· 05.08.11 · 02:55 Uhr

Zitat Alderamin:

"Sicher gibt es gewisse Konstellationen, in denen Planeten auf stabilen Bahnen (die Bahn von Halley ist auch stabil...) um Doppelsterne kreisen können, auch sogar auf nahezu kreisförmigen Bahnen mit einigermaßen stabilem Klima."

Sicher gibt es das und zwar im Doppelsternsystem Zeti Reticuli und dort gibt es sogar ein außerirdisches Volk das auch schon mit ihren Raumschiffen die Erde besucht haben.

Kommentar-Direktlink Alderamin· 05.08.11 · 10:01 Uhr

Hier auch keine Nemesis in Sicht:

http://skyweek.wordpress.com/2011/08/04/nachrichten-aus-der-astronomie-kompakt-8/ ("Keine Vielzahl brauner Zwerge...")

Author Profile Page Florian Freistetter· 05.08.11 · 10:09 Uhr

@Alderamin: "). Und gibt es nicht mehr spektroskopische Doppelsterne als solche, die sich optisch auflösen lassen?"

Die sind wieder so nahe bei einander, dass die Planeten sie beide umkreisen können. Aus Sicht der Planeten verhalten die sich wie ein Stern. Aus Planetensicht ungünstig sind nur die Systeme, bei denen die Sterne so etwa 1 bis 50 AU auseinander sind. Alles was weiter draussen ist, hat auf die Stabilität potentiell habitabler Planeten kaum Auswirkungen.

"Die meisten bisher entdeckten Exoplaneten haben ja m.W.n. eher stärker elliptische Bahnen, als in unserem Sonnensystem. "

Das ist mit ziemlicher Sicherheit ein Auswahleffekt, weil exzentrische Planeten leichter zu finden sind mit den aktuellen Methoden.

Ich weiß schon, dass man auch heute immer noch in der populären Literatur die Meinung lesen kann, dass es in Doppelsterne keine oder kaum Planeten geben kann. Aber ich habe 6 Jahre lang in einer Arbeitsgruppe gearbeitet, deren Spezialgebiet u.a. die Dynamik von Planeten in Doppelsternen war und kann dir sagen: das stimmt nicht.

Kommentar-Direktlink Alderamin· 05.08.11 · 12:53 Uhr

Ich weiß schon, dass man auch heute immer noch in der populären Literatur die Meinung lesen kann, dass es in Doppelsterne keine oder kaum Planeten geben kann. Aber ich habe 6 Jahre lang in einer Arbeitsgruppe gearbeitet, deren Spezialgebiet u.a. die Dynamik von Planeten in Doppelsternen war und kann dir sagen: das stimmt nicht.

Ich habe auch nie ernsthaft daran gezweifelt, dass es um Doppelsterne keine Planeten geben kann oder sollte. Es gibt ja auch Mehrfachsterne (Castor und Alcor-Mizar sind jeweils 6-fach), warum soll kein Planet anstelle der Begleiter bestehen können?

Es geht mir nur darum (wegen des anthropischen Prinzips), dass Doppelsterne eher schlechte Kandidaten als Muttersterne bewohnbarer Planeten sind. Bei weit getrennten Partnern mag das gehen, wenn sie sich auch in der Periapsis nicht zu nahe kommen, dass die Bahnen der Planeten gestört werden.

Bei engen Doppelsternen müssten die dann aber wiederum so eng sein, dass die habitable Zone eine kreisförmige Bahn zulässt. Das gibt es natürlich, Bedeckungsveränderliche mit Perioden von ein paar Tagen oder gar Novae, wo zwei Sterne Masse austauschen (Die Umlaufbahn um eine Nova ist allerdings nicht gerade ein lebensfreundlicher Ort).

Auch müssen beide Sterne dann lebensfreundliche Bedingungen zulassen. Was nützt mir ein G-Stern, der einen A-Stern umkreist, der alles mit seiner UV-Strahlung sterilisiert und was-weiß-ich-was für einen Sternwind produziert. Oder ein Flare-Stern, der den G-Stern umkreist. Oder einer mit nur zwei bis drei Milliarden Jahren Lebensdauer, der dann zum Roten Riesen wird. Da müssen sich also zufällig zwei Sterne mit ähnlichen Voraussetzungen zusammentun, sich eng umkreisen, und gemeinsame Planeten auf nahezu kreisförmigen Bahnen im richtigen Abstand haben. Das sollte deutlich seltener der Fall sein, als ein lebensfreundlicher Planet um einen Einzelstern.

Also, obwohl es sehr viele Doppelsterne gibt und darunter auch solche mit lebensfreundlichen Bedingungen existieren, dürfte die große Mehrzahl der lebensfreundlichen Planeten eher um Einzelsterne zu suchen sein.

Auch eine Nemesis, die regelmäßig die Oortsche Wolke durchpflügt, wäre vielleicht gar ein Kandidat, der das innere Sonnensystem unbewohnbar machen könnte.

In der August Sky&Telescope stand ein schöner Artikel über das Late Heavy Bombardment vor 3,9 Milliarden Jahren, das durch die Wanderung von Neptun durch den damals noch volleren Kuiper-Gürtel ausgelöst worden sein soll und im wesentlichen die heutige Oberfläche des Mondes und der anderen kraterübersäten Objekte im Sonnensystem geprägt hat. Zu dieser Zeit soll etwa alle hundert Jahre ein Objekt von der Größe des Dinosaurierkillers auf der Erde eingeschlagen sein, die 6-mal häufiger als der Mond getroffen wurde (noch öfter traf es die Jupitermonde). Erst aus der Zeit kurz danach stammen die ältesten Fossilien. Vorher war hier nix mit Leben.

Kommentar-Direktlink 1947· 05.08.11 · 13:08 Uhr

Ach komm schon Florian! Du willst es doch bloß nicht wahrhaben und weiter an eine zweite Sonne glauben weil es für Dich vielleicht so cool ist.

Aber Du musst die wissenschaftlichen Beweise akzeptieren das jetzt bewiesen ist das unsere Sonne nur eine einzelne Sonne ist. :P

Author Profile Page Florian Freistetter· 05.08.11 · 13:57 Uhr

@1947: "Aber Du musst die wissenschaftlichen Beweise akzeptieren das jetzt bewiesen ist das unsere Sonne nur eine einzelne Sonne ist. :P"

"Bewiesen" ist gar nix. Eine statistische Untersuchung hat gezeigt, das die Asteroiden vermutlich nicht periodisch auf der Erde einschlagen. Nicht mehr und nicht weniger.

Author Profile Page Florian Freistetter· 05.08.11 · 14:00 Uhr

@Alderamin: "Es geht mir nur darum (wegen des anthropischen Prinzips), dass Doppelsterne eher schlechte Kandidaten als Muttersterne bewohnbarer Planeten sind."

Ja - und ich habe immer noch keinen wirklichen Grund gesehen, warum das so sein sollte. Das hätte ich gern mal explizit vorgerechnet bzw. zumindest vernünftig abgeschätzt.

Kommentar-Direktlink Bullet· 05.08.11 · 14:14 Uhr

@Alderamin:

Es gibt ja auch Mehrfachsterne (Castor und Alcor-Mizar sind jeweils 6-fach), warum soll kein Planet anstelle der Begleiter bestehen können?
Mizar und Alcor sind aber afaik 3 Lichtjahre auseinander. [Schnell wikiwiki aufruf] Jepp. 3 Lichtjahre. Nachzulesen im Artikel über Alkor. Da steht zwar auch, daß M&A möglicherweise gravitativ aneinander gebunden sind, aber als Doppelsystem würd ich das nicht sehen wollen.

Kommentar-Direktlink Christian· 05.08.11 · 22:52 Uhr

auf der kleinen ebene, gibt die sehr interessante theorien, dass nach asteriodenkollisionen im asteriodengürtel vermehrt "kleinvieh" vom rest der kollision, auf die erde niedergeht. nix dramatisches aber doch.
http://en.wikipedia.org/wiki/490_Veritas
(letzter satz) also wenn das mit den 15% wahr ist, coole sache.

Kommentar-Direktlink Christian· 05.08.11 · 23:03 Uhr

wobeii die häufung zwischen -35 bis -50 mio schon auch auffällig ist. je nachdem wie man zusammenfasst, gabs 13 bis 14 impakte.

Kommentar-Direktlink Alderamin· 06.08.11 · 13:38 Uhr

@Florian

Ja - und ich habe immer noch keinen wirklichen Grund gesehen, warum das so sein sollte. Das hätte ich gern mal explizit vorgerechnet bzw. zumindest vernünftig abgeschätzt.

Gut, schauen wir mal:
Ein Stern muss nicht nur eine temporäre habitable Zone haben, sondern eine, die lange genug überlebt (Continually Habitable Zone, CHZ), deswegen scheiden alle Sterne früher als F0 aus. M scheidet aus, weil die habitable Zone so eng ist, dass der Planet darin gebunden rotieren würde. Siehe dieses Paper, wo sogar nur G-K als geeignet betrachtet wird.

Nach dieser Quelle gehören 3% der Sterne zur Spektralklasse F, 7,6% zur Klasse G und 12,1% zur Klasse K, macht 22,1% der Sterne potenziell geeignet für Leben. Daneben entält die Klasse M und kleiner 76,5% der Sterne.

Dieses Paper schätzt, dass 59% der Systeme mit einem sonnenähnlichen Stern potenziell Planeten in der habitablen Zone bilden können, wobei der sekundäre Stern weniger als 0,5 Sonnenmassen haben muss (das wäre dann ein M-Stern). 2% davon bei engen Doppelsternen mit kleiner als 0,1 AU großer Halbachse, wo der Planet beide umkreist, und 57% mit größer als 26 AU großer Halbachse (Median), wo der Planet nur den sonnenähnlichen Stern umkreist. Enge Binärsterne spielen also keine große Rolle.

Wieviel Prozent der Doppelsterne sind von diesem Typ? In 22,1% ist der Hauptstern für Leben geeignet (s.o.). In 76,5% ist der Sekundärstern kleiner als die geforderte Sonnenmasse. Die Kombination tritt also in 22,1%*76,5% = 16,9% aller Doppelsterne auf, von denen wiederum 59% geeignete Umlaufbahnen zulassen, macht 16,9%*59% = 10%.

Schließlich noch: Laut Wikipedia sind nur 1/3 aller Sternsysteme binär oder mehrfach, 2/3 sind Einzelsysteme.

Macht folglich folgende Anteile der Systeme mit potenziell habitabler Zone:

Einzelsterne: 2/3 * 22,7% = 15,1%
Doppelsterne: 1/3 * 10% = 3,3%

Es dürfte also rund 4,5x öfters höheres Leben in Einzelsternsystemen geben, als in Doppelsternsystemen. Ich hätte das Verhältnis wesentlich krasser erwartet, aber die sehr große Zahl der M-Sterne, die gerade in weiten Doppelsternsystemen "nicht weiter stören" begünstigt die Doppelsterne im Hervorbringen von Leben.

Kommentar-Direktlink Alderamin· 06.08.11 · 13:42 Uhr

@Florian

Das hätte ich gern mal explizit vorgerechnet bzw. zumindest vernünftig abgeschätzt.

Hab' ich eben gemacht, 4,5:1 für die Einzelsterne, steckt mit Rechenweg und Referenzen im Spamfilter.

Kommentar-Direktlink DeDe· 06.08.11 · 14:14 Uhr

Ich habe eine Frage:
Könte man einen Begleitster wie Nemesis nicht auch mit dem gravitativen Einluss auf die Sonne nachweise. die müsste sich ja irgedwie bewegen.

Kommentar-Direktlink Alderamin· 06.08.11 · 14:24 Uhr

@Dede

Nein, man muss ja davon ausgehen, dass Nemesis, wenn es ihn denn gibt, zur Zeit sehr weit von der Sonne entfernt ist, sonst hätte man ihn ja längst aufgespürt. Die Bewegung der Sonne ist dann erstens verschwindend klein und hat zweitens eine Periode von vielen Millionen Jahren, das kann man nicht messen.

Kommentar-Direktlink DeDe· 06.08.11 · 14:34 Uhr

@Alderamin
Danke. ist auch irgendwie logisch, so wie du das erklärst

Author Profile Page Florian Freistetter· 06.08.11 · 15:17 Uhr

@Alderamin: Danke für die Abschätzung. Ich weiß ja nicht was du beruflich machst. Aber eine ausführlich recherchierte und argumentierte Version deines Kommentars hätte eventuell durchaus Chancen, in einer Fachzeitschrift zum Thema veröffentlicht zu werde. Probiers doch mal ;)

Kommentar-Direktlink Alderamin· 06.08.11 · 15:24 Uhr

@Florian

Wie gesagt, die ausführliche Version steckt wohl im Spamfilter ("Zurück zum Eintrag"). Ich hab' gestern gelernt, dass ich nicht durch Herumexperimentieren versuchen soll, herauszufinden, woran sich der Filter stört. Vermutlich an den Links, aber die sind wichtig zur Begründung der Zahlen. Ich kann Dir den Text auch gerne per E-mail zukommen lassen.

Author Profile Page Florian Freistetter· 06.08.11 · 15:29 Uhr

@Alderamin: Ne, die hab ich vorhin grade freigeschaltet und gelesen. Ist sie nicht zu sehen?

Kommentar-Direktlink Alderamin· 06.08.11 · 15:31 Uhr

Oh, sorry, hatte nicht nach oben gescrollt. Mail an Dich ist trotzdem schon raus. Nix für ungut.

:-)

Kommentar-Direktlink Gregor Weidninger· 06.08.11 · 23:46 Uhr

Mal ne naive Frage:

Gäbe es Nemesis und er würde alle 26 Mio Jahre Asteroiden RICHTUNG Erde (wohl eher Richtung Sonne) ablenken, so würde das doch nicht bedeuten, dass die Erde dann auch getroffen werden müsste?
Bei den Distanzen im Universum und auch schon im Sonnensystem kommen mir Treffer recht unwahrscheinlich vor.

Daher käme mir eine erkennbare Periode (ja ich weiß, jetzt weiß man dass es keine gibt), doch recht seltsam vor. Selbst wenn es Nemesis gäbe würde man die Periode doch gar nicht erkennen können, da wir zu selten getroffen werden würden?!

Im übrigen vielen Dank für diesen Blog im Gesamten, ich finde es richtig schade, dass es so etwas noch nicht gab als ich jung war, denn dann hätte ich sicher ein naturwissenschaftliches Studium aufgenommen.

Kommentar-Direktlink Gelmir· 07.08.11 · 00:47 Uhr

@Gregor Weidninger

Na ja, Du solltest Dir das wohl so vorstellen, das, wenn es Nemesis oder so geben würde, durch seine Annäherung nicht nur einzelne Asteroiden oder Kometen ins innere Sonnensystem geschickt werden würden, sondern ganze Kaskaden. Diese beinflussen auf ihrem Weg wieder andere (oder kollidieren mit anderen), so dass im Endeffekt eine riesige chaotische Wolke ins innere Sonnensystem unterwegs wäre.
Damit erhöhten sich natürlich drastisch die Chancen für Treffer auf der Erde.

Kommentar-Direktlink Gregor Weidninger· 07.08.11 · 03:42 Uhr

Danke Gelmir,
aber dass müsste ja schon ein bedeutendes "Bombardement" sein.
Vergleichbar mir der Frühzeit der Planetenentstehung.
Außerdem müsste Nemesis ja schon ca. 170 mal einen solchen Beschuss ausgelöst haben.
Selbst der Ooortschen Wolke sollten dann irgendwann die "ausrottungsbefähigten" Objekte ausgehen. Klar, bei vielleicht 1 Bio. Objekten gibt es schon einige. Aber wie viele davon sind geeignet, also an der richtigen Stelle in der Wolke und groß genug um das Leben auf der Erde zu gefährden?

Die Mathematik dazu ist ja ein Spezialgebiet von Florian Freistetter.

Spannend ist die Theorie auf jeden Fall. Auch wenn Nemesis aus anderen statistischen Gründen nicht mehr notwendig ist.

Author Profile Page Florian Freistetter· 07.08.11 · 09:21 Uhr

@Gregor Weidninger: Man geht davon aus, das Nemesis einen ganzen Schwarm an Asteroiden ins innere Sonnensystem schmeisst. Viele Tausend Asteroiden mehr als normal. Davon trifft dann halt im Schnitt gerade einer oder zwei die Erde.

Kommentar-Direktlink leser· 07.08.11 · 13:52 Uhr

Florian, Du musst ein kleines bisschen auf Deine Orthographie und Zeichensetzung achten. Ich lese Deine Seiten sehr gerne, habe aber dabei ständich das Gefühl äußerst unangenehmer Zahnschmerzen (Berufskrankheit, eine bei mir typische Reaktion auf Rechtschreibfehler). Deine Artikel gehen meist mit einer durchaus beeindruckenden Anzahl von Rechtschreibfehlern online.

Gerade stolpere ich über "Das die Sonne kein Einzelstern sondern Teil eines Doppelsternsystems sein soll," - und überlege mir, ob ich nicht zukünftig einfach ein Kommentar für einen jeden einzelnen dieser süßen Ausrutscher poste... ;)

Kommentar-Direktlink leser· 07.08.11 · 14:03 Uhr

(kleiner Nachtrag zu oben: war ja klar, dass sich hier Murphy wieder mit seinem Gesetz bemerkbar macht - bzw "Muphry's law" in diesem Fall: http://en.wikipedia.org/wiki/Muphry%27s_law - oben sollte das "ständich" natürlich nicht mit einer unbeabsichtigten phonetischen Schreibweise daherkommen, das "g" sei hiermit nachgefügt.)

Trotz good old Muphry gleich weiter zum nächsten Fundstück:

"Zumindest so nahe, um die Bahn der Kometen"

Das ist stilistisch nicht besonders gelungen - entweder Du schreibst "nahe genug, um" oder fügst an das "so nahe" eine passende Satzstruktur an: "so nahe, dass"

Kommentar-Direktlink leser· 07.08.11 · 14:10 Uhr

nächstes Fundstück: "Haben die sich alle Unsinn geredet?" - was denn nun, ob die s.i.c.h. alle Unsinn e.i.n.geredet haben oder ob die alle Unsinn geredet haben? Eines von beiden sollte es sein...

Kommentar-Direktlink leser· 07.08.11 · 14:16 Uhr

...und könntest Du hier das vergessene Komma einfügen, bitte? Meine Backe schwillt wieder an...

"nicht alle Krater gefunden[,] die jemals auf der Erde geschlagen wurden."

---

( ;) die miese fiese Rache eines Lesers, der lange still war und geduldig die Leseschmerzen ertrug, Dir jetzt aber Fehlerchen für Fehlerchen wieder zurückwirft. Es wird dem Text nicht schaden, wenn Du die paar Stellen mal rasch nachkorrigierst)

Kommentar-Direktlink leser· 07.08.11 · 14:24 Uhr

autsch, der tut auch weh:

"und es ist leicht, dabei bewusst oder unbewusst Fehler zu machen die am Ende genau zu den Ergebnissen führen die man gerne hätte."

"Fehler zu machen, die"
"die genau zu den Ergebnissen führen, die"

an beiden Stellen müssen bei dieser Satzstruktur die beiden Kommas rein, sie sind nicht fakultativ. Dass das zu einem etwas holprigen Satz führt, liegt nicht an einer Überpingeligkeit der Kommaregelung, sondern an der Satzstruktur selbst, die sich leicht ausbügeln lässt:

zum Beispiel so: "und es ist leicht, dabei bewusst oder unbewusst Fehler zu machen, die am Ende genau zu den gewünschten Ergebnissen führen."

Kommentar-Direktlink rolak· 07.08.11 · 14:25 Uhr

Hi leser, wenn es Dir tatsächlich um die Fehlerbeseitigung und nicht um billige Selbstdarstellung geht - warum schreibst Du dann keine EMail mit der redigierten Variante statt eine Flut von Kommentaren abzulassen?

Kommentar-Direktlink leser· 07.08.11 · 14:34 Uhr

und aua, hier hat jemand zuviel Englischsprachiges gelesen: "Außerdem wurden nur Krater verwendet". Die englische Sprache ist etwas berüchtigt dafür, so ziemlich alles Mögliche zu "usen". (Das gilt übrigens und nebenbei auch für das Wort "zeitkritisch", lieber Florian. Füge ich nur an, weil mir der Wortimport aus dem Englischen neulich in einem anderen Deiner Beiträge aufgefallen ist. "Zeitkritisch" hat in der hiesigen Sprache eine andere Bedeutung, sie entspricht nicht dem englischen "time critical" sondern dem Begriff "socio-critcal". Hier zur Erinnerung an die Wortbedeutung von "zeitkritisch" im Deutschen: http://www.duden.de/rechtschreibung/zeitkritisch )

zurück zu den "verwendeten Kratern": "Außerdem wurden nur Krater berücksichtigt" wäre mein eindringlicher Korrekturvorschlag.

Author Profile Page Florian Freistetter· 07.08.11 · 14:35 Uhr

@leser: "Das ist stilistisch nicht besonders gelungen - entweder Du schreibst "nahe genug, um" oder fügst an das "so nahe" eine passende Satzstruktur an: "so nahe, dass" "

Rechtschreib- und Tippfehler markieren ist ja ok (Ich werd mir aber trotzdem keinen Lektor leisten können). Aber was den Stil angeht, so werde ich da in Zukunft wohl weiterhin so schreiben, wie ich das für richtig halte.

Author Profile Page Florian Freistetter· 07.08.11 · 14:38 Uhr

@leser: Wenn du jetzt tatsächlich alle Satzzeichen und Rechtschreibfehler an meinen Artikel in einzelnen Kommentaren bemeckerst, dann fliegst du raus. Sorry. Ich hab kein Problem damit, wenn jemand meine Rechtschreibung korrigiert. Aber wenn das so weitergeht, dann ist das nur Spam.

Kommentar-Direktlink leser· 07.08.11 · 14:42 Uhr

Florian: wie gesagt, Du empfängt hier nur die zarte Rache eines Lesers, der bisher stillgehalten hat. Wenn ich Dir Korrekturlese-Dienstleistungen verkaufen wöllte, hätte ich oben schon angemerkt, dass die Rechnung per Post zugestellt wird ;)

Zurück zum Ernst der sprachlichen Buchstabendinge: hier war "textstilistisch" gemeint, die Textstruktur funktioniert so nicht. Die deutsche Sprache kennt kein "so nahe, um", das ist einfach ein sprachlicher Konstruktionsfehler. Wie Du den bisher markierten Fehlern entnehmen kannst, gehe ich nicht auf überflüssige Fragen ein, wie man welches Synonym statt eines verwendeten Wortes schicker einweben könnte oder welche andere funktionierende Alternative zu einer bestehenden ebenfalls funktionierenden existiert. Es geht ausschließlich um Fehler, die - im Geheimen - nach einer Korrektur wirklich betteln, man muss nur genau zuhören ;)

Author Profile Page Florian Freistetter· 07.08.11 · 14:48 Uhr

@leser: "Du empfängt hier nur die zarte Rache eines Lesers, der bisher stillgehalten hat. "

Weisst du, wenn es für dich so schrecklich ist, meine Texte zu lesen, dann tu es doch einfach nicht.

Ich weiß, dass meine Texte Rechtschreib- und Tippfehler enthalten. Ich weiß, dass manche Satzzeichen fehlen. Sowas (ich weiß, das Wort existiert nicht) passiert. Besonders, wenn man so ein Blog nicht hauptberuflich führt sondern nur in der Freizeit. Aber die überwiegende Mehrheit der Leser scheint sich hauptsächlich für die Inhalte zu interessieren und scheint diese auch, trotz Fehlern, zu verstehen und nicht daran zu stören. Ich schreibe hier kein Buch und keine Examensarbeit und es geht mir darum, Wissen zu vermitteln und nicht darum, Germanisten zu beeindrucken.

Kommentar-Direktlink ex-leser· 07.08.11 · 14:52 Uhr

Florian: nein, spam hast Du nicht zu befürchten. Man kann eine Häufung sprachlicher Fehler in einem Text als Leser nur begrenzt ertragen. Das Auflisten, um dem Autor eine Korrektur dieser Fehler zu erleichtern, als Spam zu Bezeichnen, überschreitet die Grenze zur Ignoranz.

Spannende Inhalte, aber bei diesem Umgang mit der Form schließe ich die Tür hinter mir. Du hast mit Deinem letzten Kommentar soeben einem Leser Adieu gewunken. Applaus.

Author Profile Page Florian Freistetter· 07.08.11 · 14:52 Uhr

@leser: "Füge ich nur an, weil mir der Wortimport aus dem Englischen neulich in einem anderen Deiner Beiträge aufgefallen ist. "Zeitkritisch" hat in der hiesigen Sprache eine andere Bedeutung, sie entspricht nicht dem englischen "time critical" sondern dem Begriff "socio-critcal""

Wo soll ich dieses Wort verwendet haben?

Aber ich sags gerne nochmal: Wenn du tatsächlich vorhast, mir jetzt hier die Kommentare mit Korrekturvorschlägen vollzuspammen dann werden wir ein ernstes Problem kriegen...

Author Profile Page Florian Freistetter· 07.08.11 · 14:56 Uhr

@ex-leser: "Das Auflisten, um dem Autor eine Korrektur dieser Fehler zu erleichtern, als Spam zu Bezeichnen, überschreitet die Grenze zur Ignoranz"

Tja. Wie gesagt. Ich habe nichts gegen Korrekturen. Und ignoriere sie i.A. auch nicht. Aber das hätte man auch anders erledigen können. Eine Mail statt Kommentar. Ein Kommentar anstatt einer ganzen Kommentarflut mit der Drohung das jetzt als "Rache" in Zukunft so fort zu führen.

"Du hast mit Deinem letzten Kommentar soeben einem Leser Adieu gewunken. Applaus. "

Wenn es so ist, dann ist es so. Wenn falsch gesetzte Beistriche (ich bin Österreicher, ich muss nicht Komma sagen) und ss/s-Fehler für dich wirklich so unerträglich sind, dann kann ich wohl nichts dagegen machen.

Kommentar-Direktlink rolak· 07.08.11 · 14:59 Uhr

/Wo soll ich/ Vor eindreiviertel Jahren als Christian Jung ;-) Dafür aber richtig.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 07.08.11 · 15:09 Uhr

Putzig: "sprachlichen Buchstabendinge". Wie stilsicher! Poesie der Wortkomposition! Da meldet sich der Richtige zu Wort ...

Kommentar-Direktlink Dietmar· 07.08.11 · 15:12 Uhr

Man muss bei "leser" nur überfliegen und schon findet man so etwas: "Es wird dem Text nicht schaden, wenn Du die paar Stellen mal rasch nachkorrigierst)"

Satzzeichen? Hallo? Schäme er sich gehörig.

Und damit ist auch schon wieder gut für mich.

Kommentar-Direktlink Dietmar· 07.08.11 · 15:16 Uhr

Ach, der ist weg ...

Böser Florian Freistetter!

Kommentar-Direktlink C.Haamkens· 07.08.11 · 15:20 Uhr

Eine Englische Studie sagt das es Völlig wurst ist in welcher Reienfolge man die Buchstaben setzt.

Kommentar-Direktlink Wurgl· 07.08.11 · 16:57 Uhr

Ja, die ist schon uralt…

http://en.wikipedia.org/wiki/Typoglycemia

Kommentar-Direktlink Gregor Weidninger· 07.08.11 · 20:10 Uhr

@leser:
an beiden Stellen müssen bei dieser Satzstruktur die beiden Kommas rein, sie sind nicht fakultativ.

Bei dem Plural "Kommas" zieht's mir immer noch die Fußnägel hoch.
Nur weil der mittlerweile erlaubt ist würd ich nicht auf jemandem rumhacken, der seine intelligenten Gedanken vielleicht teilweise nicht die "korrekte" Form packt.

Das ist wie ein Jurist, der formale Einwände hat.
Der geht der Welt eigentlich nur auf den S***

Objektive Einwände bitte.

Ob jetzt ein Komma da oder dort gehörte ist nicht wichtig.

@Leser: Sie gehören wahrscheinlich auch zu den Menschen, die einem Touristen auf die Frage: "Hallo, ich such die Haupt Strass"
erst mal belehrend die richtige Grammatik beibringen.

Kommentar-Direktlink gast· 08.08.11 · 01:07 Uhr

also, ich will mich nicht einmischen, aber... weil es "wurst ist, in welcher reihenfolge", kann man das danze unnötige mit der orthographie eh gleich lassen? hallo?
und warum jemand, der blogbeiträge veröffentlicht, verglichen wird mit einem fremdsprachler, der nach dem weg fragt, ist irgendwie auch nicht ganz einleuchtend.

Kommentar-Direktlink just4fun· 08.08.11 · 01:38 Uhr

Das ist ja mal echt interessant.
Vorab, ich bin kein Wissenschaftler aber mich wundert grad dass man sowas in Betracht zieht.
Ich habe wirklich gedacht das man die "nähere" Umgebung unseres Sonnensystems mittlerweile kennt. Ich meine so ein Stern ist ja nicht unbedingt was das man übersehen kann, zumindest nicht nach meinem bescheidenen Verständnis.
Bis zu welchem Abstand zwischen 2 Sternen spricht man denn überhaupt von einem Doppelsternsystem?
Wo zum Geier soll sich das Ding denn verst3ecken?
Ich meine so ein Stern wirkt doch auch massiv auf seine Umgebung!
Es ist mir grad echt schleierhaft, tut mir Leid :-)
Wenn man doch sowas annimmt muss man doch in der Lage sein das Ding zu finden.
Die Tatsache das man ihn aber noch nicht gefunden hat ist für mich Beweis genug das er nicht existiert.
Bitte zerfleischt mich nicht gleich weil ich es nicht verstehe.
Bin halt nur n dummer Kaufmann :-)

Kommentar-Direktlink Dietmar· 08.08.11 · 04:10 Uhr

@gast: Das ist wirklich so schwer zu verstehen? Dann versuch ich es jetzt einmal ganz geduldig:

Wir sind uns hoffentlich darüber einig, dass Sprache, vor allem die Schriftsprache, in der Hauptsache dem Transport von Informationen dient. Erfüllt der obige Text diesen Anspruch? Aber natürlich tut er das.

Wir sind uns wohl darüber hinaus einig, dass Schrift- und Sprachregeln vorrangig dazu dienen, diesem Informationsfluss möglichst unmissverständlich zu gewährleisten. Stören die angesprochenen Flüchtigkeitsfehler in diesem Sinne, etwa indem sie verfälschen oder unklar werden lassen? Aber natürlich nicht.

Wären fehlerfreie Texte wünschenswert. Ja, das wären sie. (Aber das scheint dem Kritiker selbst ja auch nicht ganz so leicht von der Hand zu gehen.)

Jetzt sage ich mal, wie ich das sehe: Ich lese diese Texte wegen der Information und des Humors. In meinen Augen ist klar erkennbar, dass der Autor sprachlich kompetent ist und Fehler der Tatsache geschuldet sind, dies nebenbei zu machen.

Insbesondere die Art, die Penetranz, die Arroganz, die Besserwisserei, die Klugscheißerei, mit der "Leser" und jetzt "Gast" auftreten, man möchte bei den artverwandten Nicks gleich an Sockenpuppen-Verwandschaft denken, geht mir und anderen hier gepflegt auf den Bürzel.

Wer zu blöd ist, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, kann beispielsweise schweigen. Wer meint, er müsse über Rechtschreibung und Stil dozieren, sollte Stil beherrschen und Rechtschreibung betreiben. Damit wäre dann beispielsweise auch Groß- und Kleinschreibung gemeint, "Gast".

Kommentar-Direktlink Dietmar· 08.08.11 · 04:26 Uhr

@just4fun: Als ebenfalls astronomischer Laie verstehe ich das so: Bei den Voyager-Missionen konnte man schön sehen, wie klein unsere Sonne war, als die äußeren Planeten erreicht waren. Sie ist eigentlich nur eine etwas hellerer Stern. Die Entfernungen sind so astronomisch groß (äh ... ja ... uffza!), dass der eventuelle Begleiter der Sonne eben in der großen Zahl der Sterne quasi untergeht. Die Entfernung, Bewegungsrichtung und -Geschwindigkeit kann man zwar ermitteln, aber es bleibt eine gewaltige Zahl möglicher Kandidaten.

(So, jetzt drücke ich mal "Kommentar abschicken" und ziehe den Kopf ein ...)

Kommentar-Direktlink Dietmar· 08.08.11 · 04:30 Uhr

(@Leser und Gast: Weil Ihr auf so etwas ja so geil seid: Im letzten Kommentar habe ich versehentlich ein "e" nachgeliefert, das ich zuvor versehentlich nicht getippt hatte. Ihr könnt Euch diese Kommentare jetzt ausdrucken, das "e" ausschneiden und an der richtigen Stelle, die Ihr vorher noch finden müsst, einkleben. Viel Spaß, Kinderchen, bei dieser gar so lustigen Puzzle-Aufgabe!)

Author Profile Page Florian Freistetter· 08.08.11 · 09:09 Uhr

@just4fun: Hast du die im Artikel verlinkte detaillierte Erklärung der Nemesis-Hypothese gelesen? Da hätte ich das alles ganz genau beschrieben und auch alle deine Fragen beantwortet...

Kommentar-Direktlink C.Haamkens· 08.08.11 · 10:11 Uhr

Nix ...... aber macht nicht`s.

Kommentar-Direktlink just4fun· 08.08.11 · 16:49 Uhr

Oh sry, den Link habe ich übersehen...
Ok, wenn man trotz eines Abstands von 2 Lichtjahren von einem Doppelsternsystem spricht, sieht die Sache natürlich anders aus.
desweirteren war mir auch nicht bewusst, dass man die Entfernungen wohl doch nicht so genau bestimmen kann wie angenommen.

Na da habe ich ja mal wieder was gelernt heut:-)

Kommentar-Direktlink Stefan W.· 09.08.11 · 04:52 Uhr

Solange man nicht mehr über das Problem weiß, ist das alles gleich wahrscheinlich.
Das würde ich vehement bestreiten. Das war auch Pascals These, der daraus eine 50% Wahrscheinlichkeit für Gott ableitete, aber interessanterweie nicht für jeden Gott. Bei 3 Göttern, die man in Betracht zieht, käme man auf eine 25% Wahrscheinlichkeit für jeden von denen, und auf 25% Wahrscheinlichkeit für gar keinen. Oder muß man mit Gottkollisionen rechnen, und jede Kombination aus dem Superset ({}{A}{B}{C}{AB}...{ABC}) als gleich wahrscheinlich annehmen?

Aber 'gleich wahrscheinlich' war hier vielleicht nicht ernstlich gedacht?

Übrigens, zur Sprache, ja: das waren viele Korrekturen, verteilt auf zu viele Posts, für meinen Geschmack, aber wenn man so etwas besser weiß, dann kann es die Aufmerksamkeit sehr stören, und einen immer wieder aus dem Tritt bringen beim Lesen. Und die schiere Zahl der aufgeführten Fehler habe ich so verstanden, dass er darlegen wollte, dass er wirklich viel ignoriert hat, bislang, dass es nicht ein Fehler hie und da ist, den er runterschluckt, und dass heute ein Fass überlief.

Die Reaktion fand ich recht dünnhäutig.

Kommentar-Direktlink Christian 2· 11.08.11 · 21:31 Uhr

Interessant ist bei der Frage nach Habitabilität ein Artikel auf grenzwissenschaft-aktuell vom 8. August, bei dem neue Simulationen der Planetenneigung nahelegen das auch Planeten ohne Mond durchaus für höheres Leben ausreichend habitabel sein könnten.
Wäre dem so, gäbe es möglicherweise viel mehr bewohnte Planeten als bislang angenommen.
Florian sollte sich dem Thema mal annehmen.

Was sagst du zu der These, das sich mit der Zeit die Kollisionen aufgrund der vermehrten Azahl kleinerer Brocken, die durch vorangegangene Kollisionen entstanden sind häufen? So müsste es doch, desto länger man wartet tendenziell mehr kleine statt wenige große Einschläge geben?

Die Meteore vor 35 bzw. 65 Mio. Jahren passen jetzt nicht in diese These.
Für mich ergibt sich aus der Zeitskala auch keinerlei Zusammenhang, wobei die 2 besonders großen Objekte vor 35 Mio. Jahren augrund der kurzen Zeitabstände der Einschläge ziemlich hervorstechen.
Was ich auch bemerkenswert finde ist die Tatsache, das es überhaupt so wenig potenziell gefährliche Asteroiden in unserem Sonnensystem gibt. Es gibt andere Systeme mit 100 mal mehr Schutt.
Der Grund könnte ein naher Vorbeiflug einer anderen Sonne gewesen sein, die einen Großteil des gefährlichen Staubs aus unserem System beförderte, und somit Leben begünstigte.

@ Alderamin: Deine Überlegungen sind schon interessant. Ich vermute, das man sich bezüglich ET in Zukunft aber noch auf unzählige Überraschungen gefasst machen darf. Immerhin unterscheiden sich die meisten bisher entdeckten Sonnensysteme in vielen Belangen doch deutlich vom unsrigen.
Unter welchen widrigen Bedingungen überall Leben entstehen könnte, kann man nur mutmaßen. Und ob unsere Erde für Leben auf einer Skala von 1 bis 10 den höchsten Wert erreicht, oder nur irgendwo in der Mitte liegt, ist ebenfalls offen.

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 07:45 Uhr

hi noch einmal ich weiß ich berv euch und bin vielleicht nur dumm für euch aber ich hab trotz der ganzen berichte von hier immer noch richtig krass angst, ich weiß nit mit wem ich in meinem bekanntenkreis drüber reden soll un vorallem komm ich mir blöd vor zum arzt zugehen un zusagen das ich mit unserem jahr nen großes problem hab un dem (noch) mythos ....

ich weiß echt nit was ich irgendwo glauben soll oder nicht, warum gibt es wissenschaftler die sagen es passiert was wie dieser russe hier

http://m.youtube.com/index?desktop_uri=%2F&gl=DE#/watch?v=IzFBP5C3X9o

http://m.youtube.com/index?desktop_uri=%2F&gl=DE#/watch?v=5049aTcNGpY

un dann sowas wieder was meine angst richtig gepusht hat


http://m.youtube.com/index?desktop_uri=%2F&gl=DE#/watch?v=Da-3K3x9G_8


leute es is kein gewimmer nur weiß ich nit was ich glauben soll weil sich auch die aufnahmen von zwei sonnen häufen

Kommentar-Direktlink Bullet· 12.01.12 · 08:05 Uhr

Wir hatten das schon, oder? Geh heute mal raus und versuch, eine Lücke in der momentan ziemlich dichten Wolkendecke zu finden. Es reicht, wenn man die Sonne erahnen kann. Siehst du da zwei? Wenn nein, sind da keine zwei Sonnen. Ist das soo schwer? Wenn die Ursache für dieses Doppelsonnenphänomen nicht in der irdischen Athmosphäre zu finden ist, müßte man die überall auf der Erde sehen können, und du würdest auf keinem Fernsehsender mehr etwas anderes als diese Bilder bekommen. Auf KEINEM!
Mußt du deshalb in jeden alten Artikel was reinschreiben?

Kommentar-Direktlink schak· 12.01.12 · 08:50 Uhr

@c.b.
Nicht glauben, DENKEN !

Hör auf, jeden youtube Blödsinn für bare Münze zu halten. Wie schon Bullet sagte schau einfach selber nach. Vertraust du anderen mehr als dir selbst ?
Vertraust du einem dubiosen Russen mehr als deinen Augen ?

Du bist vermutlich viel intelligenter als all diese Schwachmaten auf Youtube und lässt dich von denen in Panik versetzten obwohl du es sicher besser weißt.

Aber was solls, selbst wenn da eine große Sonne wäre die die Erde vernichtet, kannst du was dagegen machen ? NÖ, also wozu sich über Dinge den Kopf zerbrechen gegen die man sowieso nichts machen kann.

Genieß das Leben anstatt dich 'auf Befehl anderer' in die Hose zu machen. Glaub mir, ist viel lustiger so befreit herumzulaufen.

Kommentar-Direktlink Bullet· 12.01.12 · 09:18 Uhr

@myself:
und zum gefühlten hunderttausendsten Mal: dieses Ding heiß "Atmosphäre". Mit nur einem "h". *grrr*

Kommentar-Direktlink H.M.Voynich· 12.01.12 · 09:54 Uhr

Früher waren mehr H's im Deutschen ...
(im memoriam Loriot)

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 12.01.12 · 10:29 Uhr

@ H.M.Voynich:

Dafür sind die Wörter heute natürlich und einfach.

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 10:41 Uhr

@schak ja schon, aber so eine info is schon extrem un macht mir einfach angst und das richtig

Author Profile Page Florian Freistetter· 12.01.12 · 10:46 Uhr

@cb: Ich sags mal ganz offen: Du kriegst deswegen Angst, weil du keine Ahnung hast. Wenn du dich ein bisschen über Astronomie, Physik; ein bisschen über die Welt in der du lebst informierst, dann weißt du Bescheid und kannst Informationen beurteilen und einschätzen. Dann kann dir nicht jeder Freak im Internet Angst einjagen. Also: Lern was! http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/01/wie-man-keine-angst-mehr-vor-dem-weltuntergang-2012-hat.php

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 10:57 Uhr

@herr freistetter
ich wirklich jedenbeitrag von ihnen gelesen und auch den vortrag gesehen, aber die angst will nicht schwinden un ich hab die ganzen berichte mindestens zwei ma gelesen.
plus die meisten alpha centauri folgen; auch gesterm im tv wieder, sehr warscheinlich lass ich mich ech nur mit reißen von der maßenhysterie!

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 12.01.12 · 11:05 Uhr

@ c.b.:

Wenn Du - obgleich Du die Wahrheit kennst - immer noch Angst hast, könnte es tatsächlich sein, dass die Angst bei Dir krankhaft gesteigert ist. Dann brauchst Du unter Umständen eine Therapie.

Sprich mal mit Deinem Hausarzt über das Thema, der kann Dich dann bei Bedarf zu einem Psychotherapeuten überweisen.

Übrigens sind Angsterkrankungen die am besten behandelbaren psychischen Erkrankungen überhaupt - Erfolgsquote über 95%. Man muss als Betroffener nur den ersten Schritt machen - das kann Dir keiner abnehmen.

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 11:14 Uhr

es scheibt echt krank haft zuwerden da ich, wenn ich penne. kann davon trâum und dan wach werd wie bei einem alptraum!
ich werd mir dann echt rat beim hausarzt holen das wirds sinvollste sein.
aber es is halt wie das gefühl mit liebe, man kann sowas irgendwie nit von jetzt aufgleich abstellen, es wird durch etwas geschürrt un dauert bis es wieder erlischt!

ich muss auch sagen das ich nen sehr sensibler mensch bin

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 11:18 Uhr

p.s.

vorallem wenn man die ganze zeit den kram voraugen gehalten bekommt ob man will oder auch nicht, wenn selbt axe damit noch anfängt!

Kommentar-Direktlink Bullet· 12.01.12 · 11:21 Uhr

@c.b.:

aber so eine info is schon extrem un macht mir einfach angst und das richtig
ich wirklich jedenbeitrag von ihnen gelesen und auch den vortrag gesehen, aber die angst will nicht schwinden un ich hab die ganzen berichte mindestens zwei ma gelesen.
Meine Güte:
Mallorca Webcam - eine Doppelsonne macht Doppelschatten. Na?
Oder such dir hier weitere Webcams raus. Nutze das echte Internet - nicht diese Schwachsinnsgelaberforen oder Youtube.
Und berichte, wenn du dort ein Indiz dafür gefunden hast, daß dieser Doppelsonnenblödsinn stimmt.
(Also nochmal zum Mitschreiben: das ist ein atmosphärisches Phänomen. Die doppelte Sonne ist nicht echt - nur eine Luft- oder Wasserspiegelung. Überlege, was eine echte zweite Sonne für Folgen haben müßte - deutlichst höhere Temperaturen als sonst, doppelte Schatten usw.
Wenn du dich vor Spiegelbildern ängstigst, kann dir kaum einer helfen.)

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 15:03 Uhr

ich hab nicht angst vor der spieglung, sondern das ichs noch nie gesehen hab selbst, ich versteh solch eine reflektion einfach nicht .... vorallem dann fie position von dem fleck is besorgniss erregend irgendwie, zumindest für mich irgendwie!

nur mal so als frage, gibts hier leute wo tatsächlich selbst die atmosphäre beobachten un das an unterschiedlichen tagszeiten, sprich so 1-2 std vor sonnen aufgang oder auch tagsüber, oder bezieht ihr euch nur auf irgendwelche wissentschaftlichen berichte?
weil das is ja dann irgendwie, wie bei mir mit texte von zeta, boers un ko, oder nicht!
das soll kein angriff auf irgendwem sein, aber woher könnt ihr davon ausgehen das nichts passiert?
ich weiß gleich kommen wieder die links zu den schon gelesenen blog einträgen, aber kanns nit sein das man sich irrt, weil das ja irgendwie menschlich ist!
hmmm ..... ich sags noch ma, ich will keinem auffen fußtreten das is halt nur eingedanken gang von mir.

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 15:20 Uhr

p.s.
ihr glaubt es am end nur auch zu wissen, versteht einer was ich zum ausdruck bringen will!

Kommentar-Direktlink Theres· 12.01.12 · 15:29 Uhr

@c.b.
Na, ich glaube mal so halbwegs zu verstehen, was du zum Ausdruck bringen wolltest ... und du hast bemerkt, dass die Leute, die dir bereits geantwortet haben, dir Ratschläge gaben? Befolg die, dann weißt du auch selbst, dass nichts passieren wird.
Können sich alle, die sich mit Kameras oder alle, die sich mit solchen Störungen auskennen auf einmal irren?
Und ja, ich beobachte selbst - Mond, Planeten, Sternenhimmel, auch gerne vor Sonnenaufgang, und Nebensonnen habe ich selbst schon gesehen, einmal, ist auch seltener. Sieht toll aus, das war es auch.
Heute schon mal nachgeschaut, ob wir zwei Sonnen haben?

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 15:36 Uhr

ja heute un gestern un vorgestern un besser gesagt seit dem 02.01.2012 nur is hier bei sonnen aufgang ne dicke wolkenschicht so das ich das eine video aussen unterfranken nit selbst checken kann ib es nun so ist oder nicht das 1-2 stunden vor sonnen aufgang dieser große rote punkt zu sehen ist!

und ja die ganzen sachen berichte mythen fakten wissenschaftliche berichte un un un lassen einen schon krass drauf rum denken un auch ungewollt zusammenhänge bze. vergleiche ziehen, vorallem da ich eh auf alles un jedem drauf rum un querdenk.

Kommentar-Direktlink Bullet· 12.01.12 · 15:49 Uhr

vorallem dann fie position von dem fleck is besorgniss erregend irgendwie
Ist dir jetzt inzwischen klar, daß die doppelte Sonne nicht echt ist? (Welcher Fleck überhaupt? Gibt es den denn? Deine youtube-Schnipsel funktionieren übrigens nicht.)

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 15:55 Uhr

oh das liegt dann an dem komischen iphone das er warscheinlich die links nicht richtig kopiert

un ich weiß es nicht wie ichs erklären soll in den YT videos würde man sehen was ich meine ....

werd sie noch ma übern pc versuchen zu posten gleich

Kommentar-Direktlink Bullet· 12.01.12 · 16:02 Uhr

nur mal so als frage, gibts hier leute wo tatsächlich selbst die atmosphäre beobachten un das an unterschiedlichen tagszeiten, sprich so 1-2 std vor sonnen aufgang oder auch tagsüber,
Hier im Kommentarbereich des Blogs gibt es ziemlich viele, die den Himmel beobachten. Und viele von denen stehen in Verbindung mit anderen, die das auch tun.
aber woher könnt ihr davon ausgehen das nichts passiert?
OMG. Wie oft denn noch? Glaubst du jedem dahergelaufenen Penner immer alles, wenns nur geeignet genug ist, daß du Angst hast? Es kann doch nicht so schwer sein, erstmal selber zu recherchieren. Hast du dich bei den Webcams umgesehen? Mallorca beispielsweise? Gibt es dort doppelte Schatten von Straßenlaternen usw.?
aber kanns nit sein das man sich irrt, weil das ja irgendwie menschlich ist!
Genau. Könnte es nicht sein, daß irgendwelche Spinner, die dämlichen Kack von Weltuntergang etc. behaupten, sich irren? Wäre ja menschlich. Und? Wieviel Katastrophen & Weltuntergänge wurden schon von irgendwelchen Pennern vorhergesagt? Antwort: sehr viele und sehr viele. Wieviele davon sind eingetroffen? Keine und keiner.

Gegentest: wieviele Katastrophen und Weltuntergänge, die nicht vorhergesagt wurden, sind eingetroffen? Antwort: viele und keiner. Jetzt nenn mir einen Grund, warum der 2335668. Idiot mit der 847245621356. Weltuntergangsvorhersage plötzlich recht haben sollte. ("Plötzlich" ist übrigens ein gutes Stichwort. Der Weltuntergang aus beliebigen Gründen würde sich LANGE vorher ankündigen.)
nur is hier bei sonnen aufgang ne dicke wolkenschicht so das ich das eine video aussen unterfranken nit selbst checken kann
Malloooooooorcaaaaaaaa!
vorallem da ich eh auf alles un jedem drauf rum un querdenk.
Sorry, wenns jetzt etwas grob klingt, aber: "denken" ist da das falsche Wort. Wenn du das tätest, würde diese Diskussion hier ganz anders ablaufen.

Author Profile Page Florian Freistetter· 12.01.12 · 16:12 Uhr

@cb: "p.s. ihr glaubt es am end nur auch zu wissen, versteht einer was ich zum ausdruck bringen will! "

Ja, aber du irrst dich. Und verstehst den Unterschied zwischen glauben und wissen nicht. Außerdem scheint dir nicht klar zu sein, dass man Informationen und Aussagen tatsächlich überprüfen und verifizieren bzw. falsifizieren kann. Manche Dinge SIND falsch und manche Dinge SIND richtig. Definitiv. Die Aussage: "2012 wird sich ein bisher unbekannter Planet der Erde nähern" ist ein wunderbares Beispiel. Aus ihr folgende jede Menge überprüfbarer Konsequenzen und jede einzelne von ihnen zeigt: Die Aussage ist falsch. Siehe z.B. hier: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/08/die-position-und-sichtbarkeit-des-planet-x-am-himmel.php

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 16:15 Uhr

nee ich glaub nicht jedem darum stell ich ja fragen und wer nit fragt bekommt keine antworten (-;

ich kam noch nit auf die malle cam weil das iphone das nit will am pc werd ichs angucken.

zu der katastrophen und weltuntergangs schache, da hast du ja recht mit aber warum sollte nicht einmal aus der alten zeit auh recht haben, vielleicht kommt doch was auf uns zu, weil der maya kalender simuliert für mich einen planeten lauf, das sind ja nur so zahnräder soweit ih das gesehen hab, also nen kleines rad was um
nen großen kreis sich dreht ....

naja ich denk schon intensive drauf rum und ich werd ja nit ausfallend oder so, ich mag einfach nur so viel info bekommen wie ich kann und im google finde man zu 75% mehr die sagen das es passiert als die die sagen es kommt garnichts; 1999-2000 war das nit so krass, da war nit so nen extremer hype, geatern auf br oder rd kam in den nchtichten das selbstdie mayas sichdoch drauf vorbereiten, also acheinen sie doch drann zu glauben un nit wie hier erklärt das sie genervt sind von!

achja und heut bei schwallileo gibts das entzeitszenario "erdmagnetfeld" also wie in diesem folm bom emmerich nir zu info weil das eben in der werbung kam

Kommentar-Direktlink Theres· 12.01.12 · 16:19 Uhr

*gnihihi - aber Bullet ...*

@c.b.
Beantworte Bullets Fragen zuerst, bitte!

Nun mal einfach: Wenn Sonne echt, real und voll doppelt, dann doppelt. Tags, nachts, da sehen wir sie nur nicht, aber doppelt. Oder? Ist dem so?
Na ...?

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 16:22 Uhr

geatern auf br oder rd kam in den nchtichte

gestern auf br oder ard kam in den nachrichten ...

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 16:26 Uhr

guck ma da sind videos wo diese doppelt sonne vorkommen wie in china aber dann gibts videos aus deutschland die etwas aufgehen zeigen was rotleuchtet am himmel das aber auch wie die sonne nen lauf zueht, das geht ca 1-2 std davor auf.

wartet ich such noch ma im YT jetzt die videos mot den zwei sonnen zumindest heißt das so un man findet un mengen davon im YT aus aller welt

Kommentar-Direktlink Bullet· 12.01.12 · 16:26 Uhr

@c.b.:

da hast du ja recht mit aber warum sollte nicht einmal aus der alten zeit auh recht haben
Das ist schnell erklärt: weil die "aus der alten Zeit" höchstens so viel Ahnung von Astronomie haben wie du. Also DU. Du persönlich. Eigentlich noch weniger.
Hm ... irgendwie find ich diesen Satz immer besser, je länger ich drüber nachdenke. Diese Leute aus der alten Zeit haben nämlich auch nichts verstanden und hielten jede beliebige unmögliche Absurdität für real. Sie sahen den Himmel und waren völlig hilflos. Und sie sponnen sich jede Menge Krimskrams aus. Zum Beispiel den, daß ihre Vorfahren aus Holz bestanden. Von genau dieser Qualität sind die Vorhersagen aus der angeblich so dollen "alten Zeit".
und im google finde man zu 75% mehr die sagen das es passiert
Na dann muß man es ja glauben, nicht wahr? Mach doch mal die Probe: frag jeden, der mit dem dummen Maya-Argument kommt, ob er selbst bei den Maya nachgefragt hat. Ich garantiere dir: die Antwort heißt "nee, das hab ich ausm Netz" (alternativ: "aus einer "Doku"). Es wurde schon oft hier gesagt - du hättest es also schon lesen müssen: Fernsehsendungen sind Müll. Fernsehsender (speziell die privaten) wollen Quote, nicht Information.

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 16:28 Uhr

am besten is das nordpol video pder arktis auf jedenfall von einer schnee station aus aufgenommen

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 16:35 Uhr

nein ich sag ja nit das man darum es glauben soll, darum frag ich ja auch lieber hier nach als bei irgendendwelche esoforen.

und ja kann schon sein das die genauso viel davon verstanden wie ich aber sie konnten ja, wie man sagt, den mond lauf exakt auf 3 sek genau berechnen; wie das?
das is ja auch dann irgend nen wiederspruch und was auch seltsam ist, ist das bild von der mond rückseite, was ja auch wissenschaftler vir einem rätsel stehen lässt, oder nicht?

berichtigt mich bitte wenn ich falsch liege

Kommentar-Direktlink Bullet· 12.01.12 · 16:43 Uhr

Gerne doch.

aber sie konnten ja, wie man sagt, den mond lauf exakt auf 3 sek genau berechnen; wie das?
Ich weiß nicht, wer "man" ist, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß die Maya keine Möglichkeit hatten, den Tag in Sekunden einzuteilen, vulgo: sie hatten keine Uhren mit Sekundenzeiger. Hatten die Überhaupt was genaueres als Sonnenuhren?
was auch seltsam ist, ist das bild von der mond rückseite, was ja auch wissenschaftler vir einem rätsel stehen lässt, oder nicht?
Wovon sprichst du?

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 16:45 Uhr

es heist das die mayas ein bild von der mond rückseite haben, das kam sogar in einem bericht un wenn man googlet findet man auch was

Kommentar-Direktlink Bullet· 12.01.12 · 17:06 Uhr

"es heißt daß" ... gehts ein wenig genauer? Mit Link und so?
(Nebenbei: du zuckst da gar nicht? Wenn einer das behauptet, dann muß das stimmen? Niemand würde jemals etwas unsinniges behaupten, um sich darstellen zu können und um Wirbel zu machen? Ich finde das bedenklich.)
Was mir dazu noch einfällt: mach dir bitte klar, daß solch schwammiger Mist wie "man sagt..." und "es heißt ..." überall verbreitet wird, weil man damit die Leute vom Recherchieren abhält. Wenn ich sagen würde: "Dr. James Hetfield vom Los Angeles General Hospital hat verkündet, die Anti-AIDS-Pille erfunden zu haben", dann kann ich a) googlen, ob es in LA ein "General Hospital" gibt. Dann kann ich ergooglen, ob dort ein Arzt oder anderer Mitarbeiter "Dr. James Hetfield" existiert. Und so weiter, und so fort. Die meisten Leute, die lesen "es heißt, daß [hier beliebigen Schwachsinn einfügen]" denken nicht weiter nach, weil der Realitätsbezug fehlt. - Na dann wirds schon stimmen, denken sich die meisten. So kann man auch verhindern, daß eine Lüge entdeckt wird.
Aber jetzt komm mir nicht mit "das ist mir noch nie aufgefallen...".

Author Profile Page Florian Freistetter· 12.01.12 · 17:06 Uhr

@cb: 1) All das was du hier erzählst hast nichts mit dem Thema des Artikels zu tun
2) Du schiebst hier eine absurde Frage nach der anderen raus und ignorierst konsequent jede Antwort. Was soll das bringen?

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 17:07 Uhr

irgendwie will er meinen post nit mit den YT videos

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 17:11 Uhr

und hier das mit der mondrückseite

http://equapio.com/de/kultur/die-maya/

Kommentar-Direktlink Eisentor· 12.01.12 · 17:16 Uhr

Hallo c.b.
kannst du bitte allen einen Gefallen tun? Lies doch bitte vor dem Abschicken deiner Kommentare diese noch einmal durch. Ich erwarte keine perfekte Rechtschreibung aber ein kleines bisschen Mühe kann man sich geben. Die anderen Benutzer geben sich auch Mühe bei den Antworten.
Vielleicht gelingt es dir so auch deine Gedanken etwas zu ordnen.
Danke

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 17:18 Uhr

ja das was ich eigentlich zeigen will taucht hier nicht auf ich hab mehrere youtube videos gepostet aber will sie nicht anzeigen und wenn ich ehrlich bin ist es für mich mehr als schwer irgend welche klaren gedanken zurzeit zufassen

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 12.01.12 · 17:32 Uhr

@ c.b.:

Hast Du Dir auch den Rest der von Dir verlinkten Equapio-Seite einmal näher angeschaut? Dann würde Dir recht schnell klar werden, dass dort ausschliesslich 1a-Premium-Müll veröffentlich wird.

Kommentar-Direktlink Bullet· 12.01.12 · 17:37 Uhr

Oja. 1a Premium-Müll mit Bienchen.

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 17:43 Uhr

ich fands recht seriös muss ich sagen!

Kommentar-Direktlink Barton Fink· 12.01.12 · 17:50 Uhr

Leute, das ist doch ein Troll!

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 17:52 Uhr

ich bin nur ängstlich und würd gern euch die videos zeigen aber die wollen nicht uch habs drei mal gepostet ohne erfolg

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 12.01.12 · 17:54 Uhr

@ c.b.:

ich fands recht seriös muss ich sagen!

Okay, also wenn jemand in einem schicken Anzug bei Dir an der Tür klingelt, und Dich bittet, ihm mal eben 1000 Euro zu leihen, obwohl Du ihn gar nicht kennst, aber er sehe ja sehr seriös aus und würde Dir das Geld in einer Woche zurückbringen, versprochen - Du würdest ihm das Geld geben?!?

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 17:59 Uhr

nein warum sollte ich das, mir fehts ja auch mehr um die sachen was ich im youtube gefunden hab und zeigen will, aber wie gesagt er will sie hier nicht anzeigen warscheinlich gespert oder gefiltert

oder sucht doch einfach ma nach

zwei sonnen

2 sonnen

2 suns

two suns

nibiru

somethings wrong in the arctis

nibiru hawai etc

glaub mir die sehen verdammt glaub würdig aus, wirklich leute ich mach keine flaxen

Kommentar-Direktlink Eisentor· 12.01.12 · 18:02 Uhr

Hast du hier im Blog mal nach nibiru gesucht?

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 18:07 Uhr

ja hab ich aber bitte ducht es doch oh mal, ich würds ech so gern zeigen aber es wird bedtimmt erst später frei gegeben ... oh man ich bin kein eso freak kein wissenschaftler nur jemand der ziemlich offen bei allem denkt un beide seiten haben plausieble erklärungen aber diese videos sagen mehr als worte wirklich

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 18:15 Uhr

das von hawai is auch von ner webcam wie bei dem arktis video

halt das was bullet auch mit malle meint weiter oben, halt nur im zeitraffer un da sind deutlich überall objekte am himmel die danicht hingehören, das sagen sogar freunde von mir die nicht an den scheiss glauben

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 18:19 Uhr

noch einmal

http://www.youtube.com/watch?v=9ctb3mLhk3M&sns=em


Von meinem iPhone gesendet

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 12.01.12 · 18:22 Uhr

@ c.b.:

Es soll nicht glaubwürdig aussehen, sondern glaubwürdig sein. Das findet man heraus, indem man die dort getätigten Aussagen überprüft.

@ Barton Fink:

Nein, kein Troll, sondern jemand, der möglicherweise unter einer Angststörung leidet. So einen hatten wir schon einmal vor ein paar Monaten hier, er hatte ständig Angst, dass der dritte Weltkrieg ausbricht, und fand auch immer wieder im Internet Hinweise dafür - auf stets recht dubiosen Seiten. Mittlerweile ist er bei einer nicht geringen Zahkl von Bloggern verbannt. Wir haben ihm auch immer wieder geraten, zu einem Therapeuten zu gehen, aber er hat das nicht ernst genommen.

Kommentar-Direktlink Kallewirsch· 12.01.12 · 18:23 Uhr

aber diese videos sagen mehr als worte

Diese Videos zeigen vor allen Dingen eines:

Dass ihr Ersteller keinen blassen Dunst davon hat, wovon er ein Video gemacht hat.

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 18:28 Uhr

hier noch ma das aus deutschland

http://www.youtube.com/watch?v=mw5Qw0t14Hs&sns=em


Von meinem iPhone gesendet

Kommentar-Direktlink Kallewirsch· 12.01.12 · 18:28 Uhr

noch einmal http://www.youtube.com/watch?v=9ctb3mLhk3M&sns=em

Dieses Video zeigt in wechselnden Konstellatioen Aufgänge von Mond, Merkur und Venus. Steht doch auch in den Kommentaren dabei.

Was soll da jetzt spezielles sein?

Jaaa. Der Mond kann so hell sein, dass er auf einer Kamera einen großen Fleck erzeugt, vor allen Dingen dann, wenn die Kamera ihre Empfindlichkeit noch immer so eingeregelt hat, dass sie eigentlich Sterne zeigen soll.

Kommentar-Direktlink Kallewirsch· 12.01.12 · 18:37 Uhr

hier noch ma das aus deutschland

Bitte nimm zur Kentniss, dass ein Photoapparat oder generell eine Kamera am Objektiv immer Linsen hat. Diese Linsen sind aus Glas. Und so wie bei jedem Glas (auch bei deinem Fenster), wird ein Teil des Lichtes durchgelassen und ein kleiner Teil wird reflektiert (wie bei einem Spiegel). Da in einem Objektiv aber mehrere Linsen sitzen, kann es passieren, dass zb die 2. te Lins reflektiert, das Licht geht zurück zur 1. Linse und wird dort wieder reflektiert und durch die 2.te Linse zum Bildsensor geschickt. Normalerweise merken wir davon nichts oder nicht viel, weil das nur Bruchteile von Prozente sind, die über so einen Umweg auf die Photoschicht kommen. Wenn aber die Lichtquelle sehr hell ist (wie zb die Sonne), dann kann es passieren, dass diese Bruchteile von Prozenten noch ausreichen um deutlich sichtbar zu werden.

Das ist an sich nichts ungewöhnliches und hat jeder von uns schon mal erlebt, wenn er im richtigen Winkel durch ein Fenster schaut und plötzlich 2 oder 3 Spiegelbilder von sich selber sieht oder wenn er von einem hellen Gegenstand draussen 2 oder 3 Bilder in der Mehrscheibenverglasung seines Fensters sieht.

Beim Photoapparat versucht man diesen unerwünschten Effekt auf den Glasflächen zu vermeiden oder zumindest zu verringern, indem man sie vergütet (mit einer speziellen Beschichtung versieht). Fensterscheiben sind aber nicht vergütet und darum sind die Effekte dort auch ausgeprägter als bei einem Photoapparat. Aber ganz los wird man diese Effekte nie.

Und genau das ist es, was du im Video siehst: Spiegelungen des Sonnenbildes, die durch die Linsen in der Kamera hervorgerufen werden.

Author Profile Page Florian Freistetter· 12.01.12 · 19:11 Uhr

@c.b. Ich möchte dich bitten, hier keine Kommentare mehr zu schreiben. Der Artikel hier hat NICHTS mit Nibiru zu tun. Wenn überhaupt, dann gehört die Diskussion hier her: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/12/es-gibt-keine-bilder-von-planet-x-und-nibiru.php

Da ich mir aber sicher bin, dass du meine Antwort, so wie alle anderen auch, ignorieren wirst, würde ich auch alle anderen bitten, hier nicht mehr auf c.b. zu antworten. Ich will nicht JEDEN meiner Blogartikel mit dem 2012-Kram vollgespammt haben. Abgesehen davon hat c.b. ja deutlich klar gemacht, dass ihm sämtliche Antworten völlig am Allerwertesten vorbei gehen. Ich hab kein Problem, immer und immer wieder die gleichen Fragen zu beantworten. Wenn sie aber immer von der selben Person kommen, dann bringt das nichts.

Kommentar-Direktlink c.b.· 12.01.12 · 19:15 Uhr

@florian freistetter

ich habe sie gelesen und lass es einfach sein irgendwo
irgendwas zu fragen oder suchen es wird
das beste sein.

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