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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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31.03.11 · 09:27 Uhr

Yuri's Night: Der Weg in den Kosmos

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 9

Logo-YurisNight.pngIch bin ja ein großer Fan von Juri Gagarin (das nächste männliche Kind kann sich schonmal drauf einstellen, "Juri" genannt zu werden ;) ). Am 12. April 1961 war er der erste Mensch im All. Mit seinem Raumschiff Wostok 1 flog er in den Weltraum, umrundete die Erde und landete sicher wieder. Dieser Tag jährt sich am 12. April 2011 das 50. Mal und deswegen werden die alljährlichen "Yuri's Night"-Feiern dieses Jahr besonders groß ausfallen.

Gefeiert wird überall auf der Welt; in Deutschland sind Veranstaltungen in Rostock, Hamburg, Bremen, Cottbus, Bochum, Mainz, Frankfurt, Darmstadt, Heidelberg, Stuttgart und München geplant. In Frankfurt kann man sich z.B. Frank Schätzings Show "Limit" ansehen (am 8.4) oder ein Space Film Festival besuchen (am 12.4). In Heidelberg kann man erfahren, wie real die Kommunikationsformen von Star Trek wirklich sind und es wird eine Live-Funkkontakt zur ISS geben.

Ein ganz besonders beeindruckendes Programm haben aber die Wiener auf die Beine gestellt! Vormittags gibt es ein Symposium zum Thema "Outer space. Der Weg in den Kosmos". Vorträge werden dabei vom Astronauten Gerhard Thiele ("Raumfahrt in Europa"), den ESA-Mitarbeitern Manuel Valls Toimil und Alexander Soucek ("Bemannte Raumfahrt - ein Schritt vor, zwei zurück?") bzw. Ulrich Köhler vom DLR ("Gagarins Raumflug und die Folgen: Das Wettrennen zum Mond als Zeitenwende in der Planetenforschung") gehalten. Die Vorträge am Nachmittag tragen spannende Titel wie "Bekannte Fotos von Gagarin - neu betrachtet und gedeutet" oder "Das utopische Potential der Raumfahrt". Später gibt es die Premiere des Dokumentarfilms "Always Remember Juri Gagarin" eine Podiumsdiskussion zum Thema "Raumfahrt als Kulturleistung" und die Verleihung des Polarstern Preises durch das Österreichische Weltraumforum. Und dann gibts ne große Party!

Ich werde es diesmal leider nicht nach Wien schaffen. Aber vielleicht hat ja jemand aus der Leserschaft Zeit. Geht hin - es sieht nach einer spannenden Veranstaltung aus! (Und falls jemand davon berichten möchte, werde ich das gerne als Gastbeitrag hier veröffentlichen).

Hier ist noch der inoffizielle Trailer zu "Always Remember Juri Gagarin":



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Autor: Florian Freistetter· 9 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (9)

Kommentar-Direktlink Irmi· 31.03.11 · 10:06 Uhr

ThinkGeek hat übrigens ein Limited Edition T-Shirt für Männer und Frauen; aus den USA bestellen ist halt immer so eine Prozedur...

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 31.03.11 · 12:40 Uhr

@Florian Freistetter

Du willst Deinen Sohn wirklich Juri nennen?

Hast Du keine Angst, dass er das mal als In juri e empfinden könnte?

Kommentar-Direktlink malefue· 31.03.11 · 16:21 Uhr

tätää, tätää, tatääääää.....

Kommentar-Direktlink Max· 31.03.11 · 19:59 Uhr

http://instantrimshot.com/

Kommentar-Direktlink Andreas P.· 31.03.11 · 20:52 Uhr

ich hab mal gelesen, das Gagarin gar nicht mit der Kapsel landete, sondern vorher rauskrabbelte und mit dem Fallschirm runterkam, weil man der Landekapsel nicht traute .. ist da was dran oder ist das eine urban legend?

vorstellen kann ich's mir nur schlecht, aber dem Manne ist ja was zuzutrauen ...

Kommentar-Direktlink Bjoern· 31.03.11 · 21:01 Uhr

@Andreas P.: Ich wusste das zwar auch noch nicht, aber bei Wikipedia wird's auch so geschildert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wostok_1#Wiedereintritt_und_Landung

Kommentar-Direktlink Bjoern· 31.03.11 · 21:02 Uhr

@Andreas P.: Na ja, kleiner Korrektur: ersetze "rauskrabbeln" durch "Schleudersitz". ;-)

Kommentar-Direktlink Andreas P.· 31.03.11 · 21:10 Uhr

Mist, ich hab nur bei Gagarin nachgeschaut .. Recherchefähigkeiten mangelhaft ^^

Kommentar-Direktlink Lars Fischer· 05.04.11 · 12:34 Uhr

@Andreas P.

Der Grund war, dass die Fallschirme der Kapsel zu klein waren. Die Zeit reichte nicht, ein hinreichend großes System zu entwickeln, so dass Wostok-1 per Design ziemlich unsanft gelandet ist.

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