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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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27.01.11 · 10:59 Uhr

2011 ist kein "Geldsackjahr"

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 40

Im Moment geht gerade eine Kettenemail rum, in der behauptet wird, dass 2011 ein ganz besonderes Jahr sei - ein "Geldsackjahr". Ein Jahr mit Eigenschaften, die nur alle 823 Jahre erfüllt werden. Stimmt nur leider nicht.

Die Email lautet so:

"Dieser Januar hat 5 Samstage, 5 Sonntage und 5 Montage in einem Monat!!!

Das gibt es nur alle 823 Jahre und wird "Geldbeutel- oder Geldsackjahr"
genannt.

Sende diese Mail an mindestens 8 acht Leute.

Die alten Chinesen sagen, dann fließt Geld... alle 823 Jahre nur einmal...

Diejenigen die nix tun verhindern den Geldfluss.

versuchen wir's???"

In China soll es ja jede Menge seltsamen Aberglauben geben, aber das erscheint dann doch zu seltsam. Googelt man "Geldsackjahr", findet man auch nur Hinweise auf diesen Kettenbrief. Und natürlich ist er Unsinn, dass kann man sich leicht überlegen.

Der Januar hat 31 Tage; eine Woche hat 7 Tage. 4 mal 7 ist 28; d.h. es bleiben im Januar immer 3 Tage übrig für eine halbe fünfte Woche und daher gibt es jedes Jahr im Januar 3 Wochentage fünfmal. Wenn der erste Januar dann so wie 2011 ein Samstag ist, dann sind diese drei Tage eben Samstag, Sonntag und Montag.

jan2011.jpg

Im Januar 2011 gibts fünf Samstage, Sonntage und Montage

Ein ganzes Jahr hat (im Normalfall) 365 Tage. 52 Wochen machen aber nur 364 Tage aus also bleibt jedes Jahr ein Tag übrig und das Schema verschiebt sich um einen Tag. Wenn 2011 der erste Januar ein Samstag war, dann ist der erste Januar 2012 ein Sonntag. Der erste Januar 2013 sollte dann ein Montag sein - nur muss man hier berücksichtigen dass 2012 ein Schaltjahr ist und 366 Tage hat. Es gibt also zwei Tage "Überhang" und der erste Januar springt gleich zum Dienstag. Das geht so weiter, bis zum 1 Januar 2016, der ein Freitag ist. Der 1. Januar 2017 sollte also wieder ein Samstag sein und es sollte wieder fünf Samstage, fünf Sonntage und fünf Montage im Januar geben. Tuts aber nicht, weil 2016 wieder ein Schaltjahr ist und der erste Januar 2017 gleich zum Sonntag weiterspringt. Aber das macht nichts, wir zählen einfach weiter und kommen schnell zum 1. Januar 2022 der wieder ein Samstag ist. Wir haben dann natürlich auch fünf Januar-Samstage, fünf Sonntage und fünf Montage.

Auch wenns auf den ersten Blick verwirrend klingt ist es eigentlich ganz einfach. Ohne Schaltjahre rückt der erste Januar jedes Jahr einen Wochentag weiter und wenn er 2011 auf einen Samstag fällt, dann muss es sieben Jahre (und sieben Tage weiterrücken) späterwieder ein Samstag sein. Die Schaltage machen das aber ein wenig komplizierter. Sie gibt es alle vier Jahre (die Jahrhundert- bzw. Jahrtausendregel ignoriere ich jetzt erstmal). Zwischen einem "Geldsackjahr" und dem nächsten kommt also mindestens ein Schaltjahr. Das beschleunigt das Fortschreiten der Wochentage (weil ja einmal 2 Tage weitergesprungen wird anstatt nur einem) so das sich die Erster-Januar-Samstage alle 6 Jahre wiederholen. Es sei denn, zufällig wird genau dieser Samstag übersprungen (so wie 2017). Dann dauerts ein bisschen länger.

Wir haben also zwei Perioden - einmal eine mit sieben Jahre (die Jahre, in denen der erste Januar ein Samstag ist) und einmal eine mit vier Jahren (Schaltjahre). Sieben mal vier ergibt 28 - die gesamte Konfiguration wiederholt sich also alle 28 Jahre. 2039 ist dann auch so wie jetzt 2011 ein Jahr, in dem der erste Januar auf einen Samstag fällt und genauso wie 2012 ist auch 2040 ein Schaltjahr. Das bedeutet das genauso wie 2017 auch 2045 das "Geldsackjahr" ausfällt weil ein Samstag wegen des Schaltjahrs übersprungen wird und der nächste Erster-Januar-Samstag erst 2022 bzw. 2050 (=2022+28) folgt. Usw. Man könnte das alles jetzt auch noch mit der detaillierten Schaltregel auf Jahrhunderte und Jahrtausende korrigieren - aber soviel Aufwand ist dieser Kettenbrief dann auch wieder nicht wert.

Diese Mail ist reiner Unsinn - das nächste Jahr in dem der Januar fünf Samstage, fünf Sonntage und fünf Montage hat wird 2022 stattfinden und an solchen Jahren ist auch nichts besonderes. Wer solche Kettenbriefe weiterschickt, der erhöht das Spamaufkommen im Internet und geht den Empfängern auf die Nerven. Mehr Geld wird man dadurch nicht bekommen...


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Autor: Florian Freistetter· 40 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (40)

Kommentar-Direktlink Gunnar· 27.01.11 · 11:01 Uhr

Die alten Chinesen hatten schon e-mail? ich bin doch immer wieder erstaunt...

Kommentar-Direktlink Bullet· 27.01.11 · 11:01 Uhr

Nebenbei: der letzte Januar mit einem Samstag, dem 1. war:

2005. War also exakt deiner Logik folgend genau SECHS Jahre zuvor.

:)

Ich hasse Kettenbriefgläubigkeit.

Author Profile Page Florian Freistetter· 27.01.11 · 11:07 Uhr

@Bullet: "War also exakt deiner Logik folgend genau SECHS Jahre zuvor."

Eben, das hab ich doch geschrieben...

Das beschleunigt das Fortschreiten der Wochentage (weil ja einmal 2 Tage weitergesprungen wird anstatt nur einem) so das sich die 1-Januar-Samstage alle 6 Jahre wiederholen.

Kommentar-Direktlink pippen· 27.01.11 · 11:07 Uhr

Ich verschicke immer folgenden Standard-Antworttext, um die Leute zu informieren:

"Hallo,

Du bist einer Falschmeldung aufgesessen, einem so genannten "Hoax".
Bitte verbreite diese Falschmeldung nicht weiter.
Bitte informiere Dich hier über Hoaxes und Kettenbriefe:

http://hoax-info.de"

Meist entschuldigen sich die Leute dann und verschicken zumindest an mich keine Kettenbriefe mehr.

Kommentar-Direktlink Andy· 27.01.11 · 11:13 Uhr

Da wird man jetzt dank dieses Kettenbriefes in 2011 reich, und hat dann nix davon weil ja schon 2012 die Welt untergeht. Hätten sich denn nicht die alten Chinesen mit den Mayas besser absprechen können, daß man wenigstens ein paar Jahre was von dem Reichtum hat?

Das die alten Chinese ja nur den Mondkalender hatten und erst vor etwa 100 Jahren den gregorianichen Kalender eingeführt haben fehlt übrigens noch in deiner Erklärung - auch wenn es ohnehin nix nutzt, denn wer so einen Sch**** glaubt der liest bestimmt nicht dieses Blog.

Kommentar-Direktlink ulf_der_freak· 27.01.11 · 11:14 Uhr

Ich habe meinem Umfeld vor Jahren verboten, irgendwelchen Bockmist an mich weiterzuleiten. Seltsamerweise funktioniert das sogar und ich bekomme solchen Kram seit Jahren nicht mehr. Allerdings ist dieses Jahr wirklich ein Geldsackjahr, wenn ich auch diese nicht erhaltene Mail nicht weitergelitten habe. Neuer Tarifvertrag. Zweifuffzich mehr im Sack. :-D

Kommentar-Direktlink Bullet· 27.01.11 · 11:22 Uhr

@Florian:

Eben, das hab ich doch geschrieben...
Das hast du jetzt falsch verstanden, befürchte ich. Ich meinte: es ist immer wieder schön anzusehen, daß eine saubere Theorie auch nachprüfbare Vorhersagen (in diesem Fall auf die Vergangenheit ^^) zuläßt. Hab ich überprüft uuuuuund: stimmt.
Auf der anderen Seite gibt es Leute, die es nicht schaffen, mit ihrer "exakten" und "völlig logischen" "Wissenschaft" auch nur einen korrekten MONAT (hier: für das Eintreten eines Nachbebens) anzugeben, obwohl sie behaupten, daß es möglich wäre, wenn es denn jemand interessiert hätte, eine solche Vorhersage einzuholen. Offenbar sind die Gründe, warum man Astrologen nicht nach zukünftigen Erdbeben fragt, sehr naheliegend.

Kommentar-Direktlink norochj· 27.01.11 · 11:24 Uhr

Ähm, wenn ich micht nicht sehr täusche und selbst durcheinander bin, dann sind in dem Text einige Male drei und fünf verwürfelt, oder?

Kommentar-Direktlink Weirdo Wisp· 27.01.11 · 11:29 Uhr

Ich kapiere nicht, was Du mit DREI Samstagen, Sonntagen, Montagen meinst. Ich zähle immer fünf. Fünf Dreiergruppen zusammenhängender Wochentage.

Kommentar-Direktlink cimddwc· 27.01.11 · 11:40 Uhr

Das, was an solchen Kettenmails noch am interessantesten ist, ist zu sehen, wer die alles schon mit welchen Kommentaren weitergeleitet hat, in welchen Firmen sie ihre Runden dreht usw.

Zum Glück bleib ich auch meistens verschont, nur der alte Microsoft/Intel/AOL-zahlen-für-Weiterleitung-Hoax hat mich vor ein paar Monaten erreicht.

Aber solang's nur um sowas geht, geht's ja noch, schlimmer wird's bei "Flüchen", die manchen Gläubigen durchaus Angst bereiten, oder wenn Geld verlangt wird – da braucht's dann nicht mal 'ne Kettenmail, um kalendarischen Unsinn zu verzapfen (wenn eine "Wahrsagerin" etwa behauptet, Fr. den 13. in Februar und März gäb's nur 1x im Jahrhundert)...

Author Profile Page Florian Freistetter· 27.01.11 · 11:41 Uhr

@norochj; Weirdo Wisp: Ihr habt natürlich recht - das war ein Anfall von akuter Zahlenverwirrtheit (das kriegt ich immer, wenn ich mit dem Kalender rumrechne). Habs korrigiert - der Rest stimmte aber.

Kommentar-Direktlink georg· 27.01.11 · 11:52 Uhr

@Florian

das war ein Anfall von akuter Zahlenverwirrtheit (das kriegt ich immer, wenn ich mit dem Kalender rumrechne
Ist ja auch kein Wunder bei den vielen krummen Zahlen.

Konntet ihr Astronomen euch denn nicht was logischeres ausdenken?

mfg georg

Kommentar-Direktlink danebod· 27.01.11 · 12:26 Uhr

Sehr schön auch, dass die alten Chinesen schon vor mindestens 2011 minus 823 Jahren, also spätestens im Jahre 1188, nach unserem Kalender rechneten. Hat Papst Gregor heimlich einen alten chinesischen Kalender raubkopiert, als er ihn 1582 einführte? Und erst 1949 wurde er offiziell in China eingeführt, war vorher dort wohl ein Geheimprojekt? Closed Source? Vom Papst Gregor gecrackt und über KatholenTorrent verbreitet? Wenn das man jetzt nicht Abmahnungen hagelt...

Kommentar-Direktlink Roland· 27.01.11 · 12:39 Uhr

...klar! Am 2.2.22 geht sowieso die Welt unter, nachdem sie sich nächstes Jahr weiterdrehen wird. Das sage ich jetzt mal voraus. Schließlich müßen dann neue Bücher verkauft werden.

Kommentar-Direktlink CCS· 27.01.11 · 13:05 Uhr

Ich finde ja die C&T-Kalenderreform-Idee gut. Jeder Monat ist gleich lang, alle fünf bis sechs Jahre gibt es einen "Newton-Monat". Wen muss man bestechen, damit das durchgesetzt wird? :-)

http://www.ct-calendar.org/de/

Kommentar-Direktlink miesepeter3· 27.01.11 · 13:09 Uhr

@Florian Freistetter

Du gönnst einem aber auch gar nichts! Ich habe mich schon so auf einen Haufen Geld gefreut und nun das.

Kommentar-Direktlink HaDi· 27.01.11 · 13:23 Uhr

Komisch dass darauf überhaupt jemand reinfällt, für die Widerlegung der "3 Tage fünfmal"-These reicht ja schon Grundschulwissen über den Kalender...

.. aber davon abgesehen: Das die alten Chinesen sowieso einen völlig anderen Kalender benutzten als wir, sollte doch schon Allgemeinwissen unter den glücksjagenden Gläubigen sein. Alleine das hier:

Der Neumond fällt immer auf den ersten Tag eines Monats. http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesischer_Kalender

... reicht doch, um zu erkennen, dass dieser Kettenbrief nur Schwachsinn ist...

Kommentar-Direktlink rnlf· 27.01.11 · 13:29 Uhr

Das ist ja wohl mal eine total billige Tour. Statt das ganze per Mail weiterzuleiten und sich nur den dir zustehenden Teil zu sichern, bloggst du das ganze! So erreichst du tausende Empfänger gleichzeitig und nutzt das Geldsackjahr zum Nachteil aller anderen ehrlichen Mailweiterleiter aus. Eine Frechheit.

Achja, zur Zahlenverwirrtheit: Du bist nicht der einzige, der die 3 und die 5 verwechselt:

"Sodann sollst du zählen bis drei, nicht mehr und nicht weniger. Drei allein soll die Nummer sein, die du zählest, und die Nummer, die du zählest, soll drei und nur drei sein. Weder sollst du bis vier zählen, noch sollst du nur bis zur zwei zählen, es sei denn, dass du fortfährst zu zählen bis zur Drei. Die Fünf scheidet völlig aus"

Kommentar-Direktlink Bullet· 27.01.11 · 13:39 Uhr

Pie Jesu Domine, dona eis requiem. *peng*

Kommentar-Direktlink rolak· 27.01.11 · 14:34 Uhr

Hey pippen: Nichts gegen das Grundmuster Deiner Antwort, so etwas ähnliches habe ich ja auch in petto - doch speziell bei gedachter exponentieller Vermehrung gehört unbedingt (für dieses Beispiel angepaßt) dazu:

Bitte sende diese Mail auch an die anderen 7 Leute.

Kommentar-Direktlink Eddy· 27.01.11 · 15:26 Uhr

Also "alle 28 Jahre ein Geldsackjahr" behauptet Florian Freistetter auf seinem Astroblog
"Astrodictum Simplex".


Wer diese Nachricht nicht in den nächsten 28 Sekunden an mindestens seine ganzes Mailadressbuch verschickt wird eventuell noch dieses Jahr sterben oder so.

Obschon das mit 99,999999prozentiger Wahrscheinlichkeit kompletter Mumpitz ist, würde ich an Eurer Stelle dieses Risiko nicht eingehen!

Also liebe Astroleser und Gläubige, Ihr habt jetzt noch 20 Sekunden Zeit das Unheil abzuwenden ...

Kommentar-Direktlink Xincity· 27.01.11 · 16:18 Uhr

Xincity, das neue Portal für kluge Blogs, hat Dich verlinkt.

Kommentar-Direktlink Heiko· 27.01.11 · 16:33 Uhr

"Geldsackjahr" hat mich sofort an die "Drecksackblase"
von Spongebob erinnert - dem bösen Erzfeind von
Blaubarschbube und Meerjungfraumann.

Ach Mann - die Leute glauben auch jeden Scheiß.
Und schicken's dann auch noch weiter...ich könnte
jedes mal explodieren, wenn so ein Ding doch
in meinem Postkorb landet. In diesem Sinne...

...Auf auf und davoooon!!

Kommentar-Direktlink Stefan W.· 27.01.11 · 17:20 Uhr

Was mich an den Chinesen wundert, ist, daß es ja schon alleine 824 Jahre dauert, bis 2 Geldsackjahre auftauchen. D.h. niemand erlebte das aus eigener Anschauung, sondern das kann man nur aus den Annalen haben - wenn es welche gibt.

Was kann man nur aus den Annalen haben? Dass es im Jahre dülft ein Geldsackjahr gab. Und dann macht man sich auf die Suche nach Koinzidenzien, und würde feststellen, dass solch ein Kalendermuster vorliegt? Und um das zu prüfen wartet man nochmal 823 Jahre, also sind 1647 Jahre um, und wenn dann wieder, wie erwartet ein Geldsackjahr ist, dann hält man die These für bestätigt? Oder wartet man lieber 10 Perioden ab, also rund 8000 Jahre? Nimmt man einfach die 822-Nicht-Geldsackjahr als Beweis?

Vielleicht ist es ein Übertragungsfehler, und es sollte heißen, dass alle 8,23 Jahre ein Geldsackjahr ist?


scala> val sams = (for (j <- (11 to 2011)) yield {
| val cal = new java.util.GregorianCalendar (j, 0, 1)
| cal.getTime.getDay }).filter (_ == 6).length
sams: Int = 285

scala> 2000/285.0
res27: Double = 7.017543859649122

7.01 und 8,23 - das ist ja schon in der Nähe. Das kann man schonmal verwechseln. Außerdem haben die Chinesen ja eh einen anderen Kalender, keine Emails, und Konfusius sagt: Geld stinkt nicht (non Oled, manchmal auch mit "veraltetetes Display" übersetzt).

Kommentar-Direktlink Grundumsatz· 27.01.11 · 17:24 Uhr

Drei Satzzeichen hintereinander sind ein guter Grund, dem Geschriebenen nicht zu trauen. Da muss man eigentlich gar keine Rechnungen/Recherchen anstellen!!!

Kommentar-Direktlink 973· 27.01.11 · 19:09 Uhr

2011 ist kein "Geldsackjahr"

Ach !??? Hamse dir deinen DFG-Antrag abgelehnt ??

Kommentar-Direktlink Ronny· 27.01.11 · 20:31 Uhr

Ach nöööö Florian, musst du immer schon schöne phantasievolle Sachen so logisch auseinandernehmen ......

Kommentar-Direktlink Melanie· 27.01.11 · 20:48 Uhr

Ich bin darüber gestolpert, daß ausgerechnet Samstag, Sonntag und Montag fünfmal vorkommen. Wo soll denn die viele Kohle herkommen, wenn der Monat so überdurchschnittlich viel Wochenende hat? Oder gilt das Geldsackjahr nur für Krankenschwestern, Taxifahrer und Bild am Sonntag-Boten?

Kommentar-Direktlink HardcoreEso· 27.01.11 · 22:41 Uhr

Ich glaube an Jesus und ich auch an das Geldsackjahr!

http://blog.auto-motor-und-sport.de/wp-content/uploads/2008/10/nuts-hatz.jpg

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 28.01.11 · 08:17 Uhr

@ Roland:

Am 2.2.22 geht sowieso die Welt unter, nachdem sie sich nächstes Jahr weiterdrehen wird. Das sage ich jetzt mal voraus.

Oha, ausgerechnt am Murmeltier-Tag? Was Phil wohl dazu sagt... aber immerhin ist es dann egal, ob er seinen Schatten sieht, oder nicht.

@ rnlf:

Komisch, du bist nun schon innerhalb weniger Tage der Vierte, der hier irgendwo bei SB die HH ins Spiel bringt.

Kommentar-Direktlink rnlf· 28.01.11 · 08:39 Uhr

@ noch'n Flo: Das ist nur ein weiteres Zeichen, dass ich Recht habe :D

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 28.01.11 · 09:18 Uhr

Tja, für mich ist 2011 ein "umgekehrtes Geldsackjahr" - noch nie in meinem Leben hatte ich so hohe Schulden, wie heute. Aber ist ja auch kein Wunder, wenn man sich gerade selbstständig gemacht hat.

Kommentar-Direktlink rnlf· 28.01.11 · 09:30 Uhr

Interessanterweise stimmt es bei mir mit dem Geldsackjahr vermutlich. In ein paar Monaten habe ich meine Diplomarbeit fertig und kann dann endlich mal mehr als ein paar Euro Studentengehalt bekommen ;-)

Von daher muss das mit dem Geldsackjahr stimmen. Ich bin der lebende Beweis...

Kommentar-Direktlink Grüse· 28.01.11 · 11:25 Uhr

Das mit dem Geldsackjahr ist fast richtig: Tatsächlich befinden wir uns im sogenannten "Drecksack- oder Idiotenjahr", in dem die Gesamtsumme der menschlichen Dummheit ansteigt. Allerdings gibt es das nicht alle 823 Jahre, sondern jedes Jahr.

Kommentar-Direktlink blogjoker· 28.01.11 · 19:46 Uhr

Ich könnte diesen Blödsinn ja noch verstehen, wenn es sich um ein Schaltjahr handeln würde. Nun ja...

Aber vielleicht ist ja doch was dran?

Vielleicht übersteigt das unermessliche Wissen der Alten Chinesen unser begrenztes Weltbild?


Wie dem auch sei, der wissenschaftliche Ansatz gebietet uns, Hypothesen durch sorgsam durchgeführte Experimente zu bestätigen oder zu widerlegen.

Ich habe heute die in Florians Skizze umrandeten Zahlen auf einen Lottoschein übertragen und werde dieses Thesenpapier morgen bei einer Lottoannahmestelle meines Vertrauens zur Prüfung vorlegen.

Anschliessend habe ich nach dem gleichen Muster das Periodensystem kreativ erweitert und den Entwurf bei Spektrum der Wissenschaft eingereicht.

Daumen drücken!

Kommentar-Direktlink TheBug· 28.01.11 · 20:46 Uhr

Also um das mal auf den Punkt zu bringen: Wenn die alten Chinesen gewusst hätten was sie alles wissen, bzw. was die heutigen Europäer meinen zu wissen, was die Alten Chinesen gewusst haben, oder gewusst haben sollen, bzw. die die wissen was die Alten Chinesen wissen, wissen würden was die Alten Chinesen wirklich wussten, äh, wo war ich? Ach egal, das mit dem Geldsackjahr basiert bestimmt auf einem alten Kalender den die Chinesen heute nicht mehr benutzen und von dem nur noch weise Europäer wissen, dass die Alten Chinesen mal wussten wo der Kalender war den die Älteren Chinesen noch am Vorabend im Wohnzimmer der nicht ganz so Alten Chinesen hingelegt hatten.

Folgt Seiner Flasche!

Kommentar-Direktlink retiree· 28.01.11 · 20:50 Uhr

Das stellten auch die Katholen fest und schufen deshalb fixe und bewegliche Feste!

Das ist wahres altes Wissen! Doch die chinesische Kultur gibt es schon länger, die Katholen haben abgekupfert!

Das Geldsackjahr hat seine Berechtigung, wir schmeissen unser Geld den politischen Geldsäcken zwangsweise hinterher, so wie jedes Jahr!

Kommentar-Direktlink TheBug· 28.01.11 · 20:53 Uhr

@blogjoker: Das wird nichts, Du hast vergessen das Ganze mit 7 zu multiplizieren und in einer Vollmondnacht über die rechte Schulter zu werfen.

Kommentar-Direktlink Geldsack· 03.02.11 · 21:27 Uhr

Weiß ja nicht, ob's am Geldsack-Jahr liegt, der besagte Brief ist leider an mir vorbeigegangen (*schluchz* ich hab so wenig Freunde, dass ich noch nicht mal mehr Spam geschickt bekomme *schluchz*), aber ich hab am 1.1. eine Gehaltserhöhung bekommen. Ist das jetz ein gutes Omen? Gewinn ich vielleicht noch im Lotto? ;)

Kommentar-Direktlink fragender· 23.10.11 · 23:51 Uhr

Hallo!

Also ich habe heute auch diesen Kettenbrief, nur in etwas erweiterter Form bekommen!
Und zwar das deine Regel erweitert wird! Und zwar mit den Daten 1.11.11, 11.1.11, usw.! Nur dann Tritt das mit den 823 Jahren in Kraft! Das mit den 3x5 Wochentagen ist ja einfach! Aber wie kommen die auf 823 Jahre! Weil 2011 - 823 = 1188 dann habe ich aber nicht so eine Datumsreihenfolge! Haben die da 2 Zahlenspielchen des Kalenders zusammengewürfelt oder sind die 823 Jahre kompletter Schwachsinn? Die Datums reihenfolge habe ich logischerweise alle 100 Jahre sprich 1911, 2011 und dann noch besser 2111!

Greetz

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