Blog durchsuchen
Profil
Letzte Einträge
- Vahrenholts kalte Sonne, Svensmarks kosmische Strahlen und der Klimawandel103 Kommentare· 10.02.12
- Schüler animieren die Entstehung der Planeten15 Kommentare· 09.02.12
- Das Viktorianische Internet15 Kommentare· 09.02.12
- Was Büchereien alles können18 Kommentare· 08.02.12
- Planeten-Ping-Pong zwischen zwei Sternen15 Kommentare· 08.02.12
Kommentare
- sumo · 11.02.12 · 07:43 Uhr "2012 - Keine Panik" - Das Buch zum Weltuntergang
- Ole Sumfleth · 11.02.12 · 02:31 Uhr Vahrenholts kalte Sonne, Svensmarks kosmische Strahlen und der Klimawandel
- Theres · 11.02.12 · 01:07 Uhr Verschwörungsgeplauder VI: Die Invasion der süßen Miezekatzen
- Stefan · 11.02.12 · 00:11 Uhr Wie ich Wissenschaftler wurde und warum ich heute keiner mehr bin
- Tom · 10.02.12 · 23:11 Uhr Die dunkle Materie ist keine Erfindung
Blogroll
Vernetzung


Astronomie
- astropixie
- Bad Astronomy
- Cosmic Diary
- Einsteins Kosmos
- Lichtecho
- Clear Sky-Blog
- Alles was fliegt
- Astronomers do it at night
- Mike Browns' Planets
- Supernova-TV
- systemic
Andere Wissenschaft
Skeptiker-Blogs
- Austroscepticus
- Esowatch-Blog
- Exposing Pseudoastronomy
- GWUP-Blog
- Rational Moms
- Science, Reason and Critical Thinking
- Skepbitch
- Skeptic as hell
- The Skeptic Dad
- Wahrsagercheck
- Die Wahrheit.at
Anderes
- cimddwc
- Na wie wars in der Schule?
- niemehrschule
- Online Leben - Offline Leben
- the urban vegan
- The Way the Future Blogs

Dieses Blog nimmt am Amazon Partnernet teil. Es werden dabei keine persönlichen Daten übermittelt.
Kategorien
- 40 Jahre Mondlandung
- Adventskalender
- Astronomia Nova
- Astronomie in der Schule
- Blog-Teleskop
- Der Drache in meiner Garage
- Der große Entwurf
- Der Stern zum Wochenende
- Der Stoff aus dem der Kosmos ist
- Geistes- & Sozialwissenschaften
- Hidden Reality
- Kultur
- Medizin
- Naturwissenschaften
- Neues aus der Forschung
- Open Science
- Politik
- Technik
- Themenwoche
- Umwelt
- Wissenschaft für Kinder
Archiv
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
15.09.09 · 14:30 Uhr
Gravitationswellen messen mit einem Teleskop aus Sternen
Kategorie: Naturwissenschaften·Technik · Kommentare: 5
Mit einem gewaltigen "Observatorium", so groß wie unsere Milchstrasse und zusammengesetzt aus vielen Sternen soll sich das bald ändern.
Ein Pulsar ist ein toter Stern. Nachdem sein ganzer Brennstoff aufgebraucht wurde und der Stern in einer Supernova vergangen ist, ist nur eine kleine Kugel aus extrem verdichteten Material übrig geblieben: ein Neutronenstern. So ein rotierender Neutronenstern kann aus unserer Sicht wie ein Leuchtturm aussehen, der in äußert regelmäßigen Abständen Signale aussendet. Das passiert immer dann, wenn die Symmetrieachse des Magnetfelds von der Rotationsachse abweicht. Die Magnetfeldlinien durchqueren bei jeder Rotation dann das Gas des Pulsars und erzeugen dabei elektromagnetische Strahlung die in einem kegelförmigen Strahl abgebenen wird - so wie bei einem Leuchtturm.
Diese Pulsationen sind extrem regelmäßig. Wenn nun allerdings eine Gravitationswelle den Pulsar durchquert, dann wird auch er verzerrt und blinkt kurzfristig nicht mehr so, wie er sollte. Ein Netzwerk aus Pulsaren kann also dazu dienen, Gravitationswellen zu beobachten.
Genau das ist das Ziel von NANOgrav (North American Nanohertz Observatory for Gravitational Waves). Natürlich ist es nicht so einfach, wie es klingt.
Erstmal muss man geeignete Pulsare finden, die sich von der Nordhalbkugel vernünftigt beobachten lassen und die auf die geignete Art und Weise pulsieren. Dann muss man noch fähig sein, diese Pulsationen genau genug zu messen um eventuelle Abweichung registrieren zu können, die von Gravitationswellen verursacht werden. Das schaffen wir jetzt noch nicht.
Aber zukünftige Radio-Großteleskope wie das Allen Telescope Array oder das Square Kilometre Array wären dazu in der Lage.
Die wissenschaftliche Resultate einer "Gravitationswellenastronomie" wären natürlich potentiell enorm. Man könnte damit ganz neue Gebiete untersuchen und bekannte Gebiete auf ganz neue Art und Weise. Die Leute von NANOgrav erhoffen sich z.B. neue Erkenntnisse über das Zusammenspiel und die Entwicklung von Galaxien und den supermassiven schwarzen Löchern in ihrem Zentrum. Auch kosmologische Themen wie Inflation können besser verstanden werden und vielleicht lassen sich mit der Gravitationswellenastronomie auch endlich ein paar Vorhersagen der String-Theorie bestätigen. Man könnte auf neue physikalische Effekte stoßen - z.B. Abweichungen von der klassischen Gravitationstheorie (hier kann man alles im Detail nachlesen).
Wenn alles nach Plan läuft, dann soll NANOgrav 2020 mit der eigentlichen Arbeit beginnen können. Und bevor sich wieder jemand über die Kosten beschwert: das ganze Projekt gibt es für vergleichsweise läppische 45 Millionen Euro.
Wenn man bedenkt, wie sehr sich die Astronomie jedesmal gewandelt hat, als man ein neues "Fenster" zum Himmel geöffnet hat (Radioastronomie, Mikrowellenastronomie, Infrarotastronomie, Röntgenastronomie), dann kann man auf die vielleicht ersten Schritte auf dem neuen Gebiet der Gravitationswellenastronomie gar nicht gespannt genug sein!
Autor: Florian Freistetter· 5 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Trackbacks (2)
Einsteins Erbe: Gravitationswellenastronomie · ScienceBlogs · 16.09.09 · 06:31 Uhr
Klingeltöne aus dem schwarzen Loch · Astrodicticum Simplex · 04.10.10 · 19:20 Uhr
Kommentar schreiben
Top5
- "2012 - Keine Panik" - Das Buch zum WeltuntergangAstrodicticum Simplex· 30.01.2012
- Die Praxis der "Alternativmedizin": Ein Insider berichtetKritisch gedacht· 08.02.2012
- Kein Platz für junge Wissenschaftler - Das Problem der fehlenden JuniorpositionenAstrodicticum Simplex· 31.01.2012
- Wie ich Wissenschaftler wurde und warum ich heute keiner mehr binAstrodicticum Simplex· 01.02.2012
- Ein gigantischer Schatten am HorizontAstrodicticum Simplex· 30.01.2012
Top5
- "2012 - Keine Panik" - Das Buch zum WeltuntergangAstrodicticum Simplex· 30.01.2012
- Sonderrechte für Religiöse?blooDNAcid· 01.02.2012
- Vahrenholts kalte Sonne, Svensmarks kosmische Strahlen und der KlimawandelAstrodicticum Simplex· 10.02.2012
- World Skeptics Congress 2012 in BerlinKritisch gedacht· 06.02.2012
- Die dunkle Materie ist keine ErfindungAstrodicticum Simplex· 07.02.2012
ScienceBlogs.com
- Great Plains Emerging Diseases ConferenceI ...Aetiology· 10.02.2012 · 14:25 Uhr
- Awful House transportation bill forgets that transit benefits drivers, tooThe House of Representatives Natural Resources Committee has approved what ...The Pump Handle· 10.02.2012 · 11:16 Uhr
- Independence Days Challenge Update #1I won't usually publish ID updates here but I did ...Casaubon's Book· 10.02.2012 · 11:02 Uhr
- Just in Time for Valentine's Day: The Science Behind the KissBy Larry Bock Founder and organizer USA Science Engineering Festival ...USA Science and Engineering Festival: The Blog· 10.02.2012 · 10:00 Uhr
- An uncomfortable questionWork called last night It happens Basically I had two ...Respectful Insolence· 10.02.2012 · 08:00 Uhr


Kommentare (5)
weiss man eigentlich wie gross die wellen sind... also welche "wellenlänge" sie haben ?
weil was nutz einem ein messgerät oder eine anordnung von objekten die sie messen sollen aber deren räumliche anordnung zb. kleiner ist als die raumdeformation selbst...
mein gedanke: wenn zb. so ein interferometer kleiner wäre als die raumdeformation selbst... also wenn es von der welle erfasst und vollständig umfasst wäre würde die welle die anordnung selbst "deformieren"... würde sie dann noch brauchbare ergebnisse liefern ? anders gesagt... würde die anordnung dann immer noch die laufzeitsignale des lichts messen können wenn sie sich im gekrümten raum der deformation verlängern oder verkürzen, und zwar wenn die messgeräte sich selbst noch in der deformation befinden ?
ich weiss ist ne komische frage aber mich würde die antwort schon interessieren... :)
Och, die Gravitationswellen dürften sich auch an E=hν=hc/λ halten (Das ν ist ein nu). Wellenlänge ist bei einem Kreuzinterferometer auch nicht das Problem, sondern allgemein die eklatante Schwäche der gravitativen Wechselwirkung. Das fordert sehr große Laufstrecken für meßbare Ergebnisse - da ist diese Art galaktischer Torsionsspiegel wohl eine echte Alternative...
@rolak
danke... ;)
arghh, Gravitationswellen!
Ich kann diese Wellen nicht richtig einordnen.
D.h. existieren solche Wellen auch in der klassischen Newtonschen Mechanik?
Etwa so: wir haben einen unendlich ausgedehnten Raum mit gleicher Zeit an allen Punkten. (Das Modell ist hier also sowas wie R^4, keine Kruemmung, keine Tricks).Es gelten Newtons Axiome und sein Gravitationsgesetz. Dieser Raum enthaelt ein System aus zwei Massepunkten, die um ihren
gemeinsamen Schwerpunkt kreisen, und sonst keine weiteren Massen.
=> Die Gravitationsfeldstaerke ist in fast jedem Punkt eines solchen Universums zeitlich nicht konstant. Sind das schon die o.g. Gravitationswellen?
Wenn ja, transportieren die Energie weg vom Zweikoerpersystem?
Ist sein Schicksal dasgleiche wie das des Rutherfordschen Atoms?
Haengt das Schicksal dieses Zweikoerpersystems eventuell von der Existenz weiterer
Massen ab, die die durch die Gravcitationsfluktuationen transportierte Energie "verbrauchen" indem sie beschleunigt werden?
Oder sind die o.g. Gravitationswellen im Newtonschen Weltbild nicht beschreibbar?
Wer kann mich aufklaeren?
verwirrt: haarp
“[But] we know we need to build an exabyte machine for the SKA over the next 10 years — that’s 50 times larger and equivalent to about 1 billion PCs — so, that gives you a sense of the size of the problem.”
http://www.computerworld.com.au/article/319128/ska_telescope_provide_billion_pcs_worth_processing