Blog durchsuchen
Profil
Letzte Einträge
- Urzeitplaneten und die Entstehung des Lebens13 Kommentare· 23.05.12
- "Krawumm!"-Lesung in Wien15 Kommentare· 23.05.12
- Wie viele gefährliche Asteroiden schwirren da draußen rum?31 Kommentare· 22.05.12
- Der Schatten des Mondes und der Ring aus Feuer32 Kommentare· 22.05.12
- Der 6. World Skeptics Congress in Berlin - ein Rückblick mit Bildern13 Kommentare· 21.05.12
Kommentare
- Marek · 24.05.12 · 01:01 Uhr Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!
- Alderamin · 24.05.12 · 00:23 Uhr Verschwörungsgeplauder VII: Die Wahrheit kommt zu Ostern ans Licht!
- Schmidts Katze · 24.05.12 · 00:22 Uhr Urzeitplaneten und die Entstehung des Lebens
- ZetaOri · 23.05.12 · 23:49 Uhr Weltuntergang 2012: Katastrophenvorhersage im ORF
- Stift · 23.05.12 · 23:48 Uhr NASA und Nibiru
Blogroll
Vernetzung


Astronomie
- astropixie
- Bad Astronomy
- Cosmic Diary
- Einsteins Kosmos
- Lichtecho
- Clear Sky-Blog
- Alles was fliegt
- Astronomers do it at night
- Mike Browns' Planets
- Supernova-TV
- systemic
Andere Wissenschaft
Skeptiker-Blogs
- Austroscepticus
- Esowatch-Blog
- Exposing Pseudoastronomy
- GWUP-Blog
- Rational Moms
- Science, Reason and Critical Thinking
- Skepbitch
- Skeptic as hell
- The Skeptic Dad
- Wahrsagercheck
- Die Wahrheit.at
Anderes
- cimddwc
- Na wie wars in der Schule?
- niemehrschule
- Online Leben - Offline Leben
- the urban vegan
- The Way the Future Blogs

Dieses Blog nimmt am Amazon Partnernet teil. Es werden dabei keine persönlichen Daten übermittelt.
Kategorien
- 40 Jahre Mondlandung
- Adventskalender
- Astrodicticum Simplex TV
- Astronomia Nova
- Astronomie in der Schule
- Blog-Teleskop
- Der Drache in meiner Garage
- Der große Entwurf
- Der Stern zum Wochenende
- Der Stoff aus dem der Kosmos ist
- Ein Krawumm geht um die Welt
- Geistes- & Sozialwissenschaften
- Hidden Reality
- Kultur
- Medizin
- Naturwissenschaften
- Neues aus der Forschung
- Open Science
- Politik
- Technik
- Themenwoche
- Umwelt
- Wissenschaft für Kinder
Archiv
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
04.09.09 · 18:59 Uhr
Auf der Suche nach bewohnbaren Monden
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 8
Die Suche nach extrasolaren Planeten ist in vollen Gange. Teleskope auf der Erde und im Weltraum probieren immer mehr und kleinere Planeten zu finden. Besonders interessant (auf jeden Fall für die Öffentlichkeit) sind dabei Himmelskörpern, auf denen theoretisch Leben möglich wäre.
Damit das der Fall ist, muss sich der Planet im richtigen Abstand von seinem Stern befinden: in der sogenannten "habitablen Zone" wo die Temperatur nicht zu heiß und nicht zu kalt ist. Außerdem muss der Planet natürlich auch klein genug sein. Auf einem Gasriesen wie z.B. Jupiter, der keine feste Oberfläche hat, ist Leben so wie wir es kennen nicht möglich. Man braucht also kleine, erdähnliche Planeten mit fester Oberfläche im richtigen Abstand vom Stern.
Aber selbst wenn die habitable Zone schon von einem Gasriesen besetzt ist, ist noch nicht alles verloren.
Über eine etwas exotische Konfiguration habe ich schon früher berichtet: Trojanerplaneten. Solche Planten sind "immun" gegen die gravitativen Störungen des Gasriesen die ansonsten alle anderen Planeten in ihrer Nähe "wegstören" würden.
Aber es gibt noch eine Möglichkeit: habitable Monde! Auf einem großen Mond, der um einen Gasriesen in der habitablen Zone kreist, könnte ebenfalls Leben entstehen. Jupiter hat z.B. vier große Monde (Io, Europa, Ganymed, Kallisto) - allerdings befinden sie sich zu weit von der habitablen Zone des Sonnensystems entfernt.
Wäre Jupiter aber näher an der Sonne, könnten auf den Monden vielleicht sogar erdähnliche Bedingungen herrschen (auf Europa gibt es beispielsweise jede Menge Wasser in Form von Eis).
Bis jetzt konnte allerdings noch kein Mond eines extrasolaren Planeten entdecket werden. Aber das könnte sich vielleicht ändern. In einer aktuellen Arbeit haben David Kipping (vom University College London) und seine Kollegen untersucht, wie man solche Monde am besten finden kann.
Die Weltraumteleskope Kepler und CoRoT beobachten die Helligkeit der Sterne. Wenn das Licht eines Sternes in regelmäßigen Abständen schwächer wird, kann der Grund dafür ein Planet sein, der vor dem Stern vorbei zieht. Mit dieser Transitmethode wurden schon viele Planeten entdeckt. Ein extrasolarer Mond, der so einen Planeten umkreist, würde sich durch ein Variation der Transitzeit bemerkbar machen. Der Planet würde den Stern also etwas zu früh oder zu spät bedecken als man erwartet. Aus diesen Verspätungen kann man Rückschlüsse auf zusätzliche Objekte im System ziehen - z.B. auf extrasolare Monde.
Kipping kommt zu dem Schluß, dass Kepler (bzw. ähnliche Instrumente) in der Lage wäre, Exomonde zu entdecken! Die kleinsten Monde, die gefunden werden könnten, wären nur ein Fünftel so schwer wie unsere Erde und könnten in einer Entfernung bis zu 200 Parsec liegen.
Das klingt vielversprechend! Wenn die Gasriesen in unserem Sonnensystem keine Ausnahme sind und auch extrasolare Planeten viele Monde haben, sollte es da draußen einige Exomonde geben! Und vielleicht ist ja auch einer dabei, auf dem Leben möglich ist...
Ähnliche Artikel: Himmelsmechanische Küsse, Die Titius-Bode-Reihe, Kollidierende Planeten, Weltuntergang reloaded: Jacques Laskar und seine kollidierende Planeten, Der Planet, den es nicht geben kann, Ordnung und Chaos in extrasolaren Planetensystemen Teil 1: Probleme mit den Parametern, Teil 2: Wie man simuliert, Teil 3: Wie misst man Chaos?, Teil 4: Die Dynamik des TrES-2 Systems, Resonanzen und Frequenzen, Wie beschreibt man die Bahn eines Himmelskörpers?, Chaos im Sonnensystem, Wenn Planeten unpünktlich sind..., Trojaner am Himmel, Erdnahe Asteroiden und das Chaos, Erdnahe Asteroiden und Fuzzy Logic, Seltsame Welten: Trojanerplaneten, Seltsame Welten: Sitnikov-Planeten, Seltsame Welten: Wechselplaneten
Autor: Florian Freistetter· 8 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Trackbacks (4)
Astronomische Kinderbücher: Sind wir allein im All? · Astrodicticum Simplex · 13.03.10 · 15:49 Uhr
CoRoT-9b: ein paar Spekulationen über den Gasriesen in der habitablen Zone · Astrodicticum Simplex · 18.03.10 · 10:20 Uhr
Neue Methode zur Entdeckung von Exoplaneten ist erfolgreich · Astrodicticum Simplex · 12.07.10 · 14:36 Uhr
Queens 39 in extrasolaren Planetensystemen · Hinterm Mond gleich links · 19.09.10 · 07:50 Uhr
Kommentar schreiben
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Impft Eure Kinder! Die Masern sind zurück!blooDNAcid· 09.05.2012
- Dr. h.c. im Sonderangebot für 39 Euro[sic]· 14.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Die Erde dreht sich nicht um die Sonne...Astrodicticum Simplex· 12.05.2012
Top5
- Impft Eure Kinder! Die Masern sind zurück!blooDNAcid· 09.05.2012
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Gibt es ein "generisches Maskulinum"?Hier wohnen Drachen· 11.05.2012
- Sollten wir auf Fleisch verzichten?evolvimus· 11.05.2012
- Klimaschmock des Monats Mai 2012Primaklima· 20.05.2012
ScienceBlogs.com
- Doubt and other products: The National Toxicology Program's Report on Carcinogens, bad for whose business?by Elizabeth Grossman As it pursues its anti-regulatory agenda the ...The Pump Handle· 22.05.2012 · 16:39 Uhr
- Weekend Recap: My Annular Eclipse Expedition!A little more persistence a little more effort and what ...Starts With A Bang· 22.05.2012 · 00:11 Uhr
- Water, waterThis image has been going around the intertubes recently I ...A Few Things Ill Considered· 21.05.2012 · 22:59 Uhr
- To be or not to be? The Prevention and Public Health Fundby Kim Krisberg We will pay for this by taking ...The Pump Handle· 21.05.2012 · 15:19 Uhr
- An important revelation regarding Heartland Gate (global warming denialism)Peter Gleick has been cleared of faking a key memo ...Greg Laden's Blog· 21.05.2012 · 12:52 Uhr


Kommentare (8)
Ist das realistisch, dass so ein Exomond über eine für Leben ausreichend dichte Atmosphäre verfügt?
@alae: Klar, warum nicht. Titan z.B. (ein Saturnmond) hat ne sehr dichte Atmosphäre.
Was ich mich schon oft gefragt habe: Warum hat ausgerechnet Titan so eine dichte Atmosphäre, aber nicht (z.B.) Ganymed?
@alae: Gute Frage! Ich glaube, das ist noch nicht wirklich komplett verstanden? Vielleicht kann ein Planetologe dazu mehr sagen? (Ludmila?) Ich denke mal, dass die Temperatur eine wichtige Rolle spielt (je nach Temperatur können ja verschiedene Moleküle festgehalten werden oder auch nicht). Oder vielleicht spielt die höhere Gravitation von Jupiter eine Rolle? Vielleicht hat es deswegen mehr Kollisionen mit Asteroiden und Ganymed gegeben die die Atmosphäre "zerstört" haben? Wenn ich dazu was konkretes rausfinde, sag ich Bescheid!
offtopic: Wo wir gerade bei Monden sind - hast du schon das neue LRO-Bild von der Apollo-12-Landestelle gesehen (http://astronews.com/news/artikel/2009/09/0909-008.shtml)?
Warum Ganymed keine bzw. ne dünne Atmosphäre hat? Gute Frage. So genau weiß ich das gar nicht.
Wann und unter welchen Bedingungen ein Planet oder eben ein Mond eine Atmosphäre hat, hängt grundsätzlich an verschiedenen Sachen. Größe, ist ein Magnetfeld vorhanden, Zusammensetzung des Körpers (viel flüchtige Elemente = viel Atmosphäre), Temperatur, Entstehungsgeschichte. Damit da was ausgast, muss der Körper irgendwann in der Vergangenheit heiß genug gewesen sein. Atmosphäre deutet also immer auch auf Entstehung durch Zusammenklumpen.
Ganymed hat ja selbst ein Magnetfeld und sollte eigentlich geschützt sein. Aber ich meine mich zu erinnern, dass das Feld sich teilweise mit dem vom Jupiter "kurzschließen" kann. Dazu kommt, dass der Jupiter selbst eine richtige Dreckschleuder ist und Plasma in einem Torus um sich herum schleudert. Ganymed ist da wohl drin. Wenn das mit dem Kurzschließen öfter passiert, dann kann ich mir vorstellen, dass das die Lufthülle erodiert.
Das ist zumindest das, woran ich mich so ad hoc erinnere. Oder meine mich zu erinnern. Müsste man mal genauer die bestehende Literatur recherchieren.
Das Wasser auf Europa ist nur an der Oberfläche Eis. Unter dem Eis wird soweit ich weiß ein riesiger Ozean vermutet.
Wenn der Mond der Erde im Aufbau ähnlich ist sollte das durchaus möglich sein. Und durch die Eigenstrahlung des Gasriesen könnte eine zweite habitable Zone sogar noch um den Planeten entstehen. Damit würden dann auch Gasriesen die knapp außerhalb der Zone sind geeignete erdähnliche Monde enthalten.