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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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09. Februar 2012

Schüler animieren die Entstehung der Planeten

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 5

In meiner Schule gab es keine Astronomie. Klar, in Österreich ist das - so wie leider auch in den meisten deutschen Bundesländern - kein eigenes Schulfach. Aber mit ein wenig Glück hat man Physiklehrer, die es schaffen, ein wenig Astronomie im Physikunterricht unterbringen oder im Rahmen von Wahlfächern oder speziellen Arbeitsgruppen größere Astronomieprojekte umsetzen. Dieses Glück hatte ich nicht, ich habe die Astronomie tatsächlich erst so richtig an der Universität kennengelernt. An der Gaußschule in Braunschweig läuft es offensichtlich anders. Dort haben die Schülerinnen und Schüler ein cooles Video zur Planetenentstehung gebastelt.

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Autor: Florian Freistetter· 09.02.12 · 17:43 Uhr· 5 Kommentare

Das Viktorianische Internet

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik·Themenwoche  ·  Kommentare: 13

The-Victorian-Internet.jpgEine Buchempfehlung! Tom Standage kannte ich bis jetzt nur von seinem hervorragenden Buch über die Entdeckung des Planeten Neptun ("The Neptune File" bzw. "Die Akte Neptun"). Er hat aber auch noch jede Menge andere Bücher geschrieben. Zum Beispiel "The Victorian Internet" (auf deutsch: Das Viktorianische Internet). Es geht um die Technik im 19. Jahrhundert. Und um das "Internet", das damals existierte...

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Autor: Florian Freistetter· 09.02.12 · 10:10 Uhr· 13 Kommentare

08. Februar 2012

Was Büchereien alles können

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 17

Ich komme gerade aus der Ernst-Abbe-Bücherei in Jena. Ein Besuch dort macht mir immer Spaß, vor allem, weil es auch ein wirklich schönes Gebäude ist. Natürlich mit jeder Menge Bücher. Aber nicht nur. Auf den drei Stockwerken der Bücherei gibt es aber außerdem noch jede Menge Brettspiele, Hörbücher und DVDs. Man kann sich Musiknoten ausleihen, eine Vielzahl an Zeitschriften, Tageszeitungen und Magazinen lesen. Es gibt gemütliche Lesecken. Man kann Computer und das Internet nutzen; es gibt Lesungen, Ausstellungen und Vorlesestunden für Kinder. Eine Bücherei ist viel mehr, als nur ein Aufbewahrungsort für Bücher!

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Autor: Florian Freistetter· 08.02.12 · 16:30 Uhr· 17 Kommentare

Planeten-Ping-Pong zwischen zwei Sternen

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 15

615285main_Kep35_Cook_full.jpgWenn ich über Planeten in Doppelsternsystemen erzähle, dann höre ich eine Frage sehr häufig: "Kann ein Planet auch abwechselnd beide Sterne umkreisen?" Der Planet soll dabei eine Bahn in der Form einer liegenden "8" haben und immer von einem zum anderen Stern wechseln. So etwas ist leider nicht möglich. Schon in den 1980er Jahren (da kannte man noch nicht mal Exoplaneten) hat man untersucht, wie die Dynamik in einem Doppelsternsystem mit Planeten aussehen kann. Es gibt nur zwei stabile Regionen. Entweder der Planet umkreist einen der beiden Sterne, oder aber er umkreist ganz außen beide Sterne. Der Bereich dazwischen ist instabil. Aber nicht uninteressant! Nickolas Moeckel und Dimitri Veras von der Universität Cambridge haben sich die instabilen Regionen mal genauer angesehen. Und herausgefunden, dass hier Bahnen, die abwechselnd um beide Sterne herumführen, durchaus möglich sind.

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Autor: Florian Freistetter· 08.02.12 · 09:57 Uhr· 15 Kommentare

07. Februar 2012

Die dunkle Materie ist keine Erfindung

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 80

Dunkle Materie und dunkle Energie sind zwei zentrale Forschungsgebiete der modernen Astronomie. Es sind auch zwei der Themen, die in der Öffentlichkeit gleichermaßen Faszination und Verwirrung hervorrufen. Das liegt einerseits an den Eigenschaften von dunkler Materie/Energie und andererseits an den falschen Vorstellungen, die darüber im Umlauf sind.

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Autor: Florian Freistetter· 07.02.12 · 18:40 Uhr· 80 Kommentare

Maya-Forscher gegen den Weltuntergang

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur  ·  Kommentare: 29

Heute gibt es gleich noch einen Veranstaltungstipp. Bis zum World Skeptics Congress in Berlin im Mai ist ja noch ein bisschen Zeit. Wer vorher schon Lust auf eine Konferenz hat, kann dieses Wochenende schon die XV Mesoamerikanisten-Tagung in Bonn besuchen.

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Autor: Florian Freistetter· 07.02.12 · 12:05 Uhr· 29 Kommentare

Der 6. World Skeptics Congress in Berlin

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 30

Heute gibt es mal einen Veranstaltungstipp. Von 18. bis 20. Mai findet in Berlin der World Skeptics Congress statt. Unter dem Motto "Promoting Science in an Age of Uncertainty" gibt es dort drei Tage lange jede Menge tolle Vorträge und Diskussionen.

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Autor: Florian Freistetter· 07.02.12 · 09:54 Uhr· 30 Kommentare

06. Februar 2012

Einsteins Relativitätstheorie als Stummfilm aus dem Jahr 1923

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 12

Es gibt kaum einen Wissenschaftler, der die moderne Physik so sehr geprägt hat wie Albert Einstein. An beiden großen Theorien, die im 20. Jahrhundert entwickelt wurden - der Relativitätstheorie und der Quantentheorie - war er maßgeblich beteiligt. Die beiden Relativitätstheorien haben eindrucksvoll demonstriert, dass das Universum ganz anders ist, als wir uns es bis dahin vorgestellt haben. Unser alltägliches Verständnis der Welt ist kein brauchbarer Maßstab um die Realität des Kosmos zu beschreiben. Sowohl Relativitätstheorie als auch Quantenmechanik sind teilweise enorm kontra-intuitiv. Das macht natürlich auch den großen Reiz dieser Theorien aus. Einerseits haben sie die Wissenschaft völlig revolutioniert. Andererseits sind sie schwer zu verstehen und voll mit äußerst geheimnisvoll und mysteriös anmutenden Phänomen die so gar nichts mit dem zu tun haben, wie wir uns die Welt normalerweise vorstellen. Heute ist die Relativitätstheorie physikalisches Standardwissen und Teil jeder Einführungsvorlesung an den Universitäten. Für die Physikerinnen und Astronomen sind Einsteins Thesen völlig normal. Für die breite Öffentlichkeit ist die Relativitätstheorie aber immer noch so seltsam und faszinierend wie zur Zeit ihrer Entstehung. Und schon damals gab es Versuche, die Theorien von Albert Einstein massentauglich aufzubereiten.

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Autor: Florian Freistetter· 06.02.12 · 21:10 Uhr· 12 Kommentare

Ein Planet löst sich auf

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 42

Das Weltraumteleskop Kepler hat einen extrasolaren Planeten entdeckt, der sich seltsam verhält. "Seltsam" ist aber gut. "Seltsam" heißt immer, dass es hier etwas Neues und potentiell Außergewöhnliches zu entdecken gibt! Das Objekt um das es geht, heißt KIC 12557548b. Die Bezeichnung zeigt, dass es sich dabei noch nicht um einen offiziell bestätigten Planeten handelt (dann würde sein Name mit der Bezeichnung "Kepler" beginnen). KIC steht für den Kepler Input Catalog, also all die Sterne, die Kepler im Laufe der Zeit beobachtet hat bzw. noch beobachten wird. Man hat dort mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Planeten entdeckt, die letzte Bestätigung steht aber noch aus. KIC 12557548b wird aber in Zukunft wohl sehr intensiv beobachtet (und damit auch bestätigt) werden: den dieser Planet ist sehr seltsam.

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Autor: Florian Freistetter· 06.02.12 · 09:46 Uhr· 42 Kommentare

05. Februar 2012

Holger Klein und ich reden über den Weltuntergang und die Roland-Emmerich-Verschwörung

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 19

Wer heute einem langweiligen Sonntagnachmittag entgegen sieht, der hat vielleicht Lust, sich diese Folge von Holger Kleins WRINT-Podcast anzuhören. Holger hat mich kürzlich angerufen, um mit mir ein wenig über mein Buch "2012 - Keine Panik zu plaudern. Aber wie das bei Gesprächen mit Holger so ist, landet man immer bei irgendwelchen ganz anderen Themen und wir sind dann bei den Verschwörungstheorien gelandet - und haben sogar selbst eine aufgedeckt: Roland Emmerich steckt hinter allem!! Viel Spaß dabei.


Autor: Florian Freistetter· 05.02.12 · 13:00 Uhr· 19 Kommentare

Die Entstehung der "Blue Marble"

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik·Umwelt  ·  Kommentare: 14

Das Bild der "Blue Marble", der "Blauen Murmel" hat wohl jeder schon mal gesehen. Das Original stammt aus dem Jahr 1972 und wurde von den Astronauten der Apollo-17-Mission aufgenommen, die gerade auf dem Weg zum Mond waren und noch einen Blick zurück geworfen haben:

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Die aktuellste Version der "Blue Marble" wurde vom Erdbeobachtungssatelliten Suomi NPP gemacht und so sieht so aus:

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Der Satellit kommt übrigens nicht aus Finnland. Das "Suomi" steht für den Meteorologen Verner Suomi. Ursprünglich hieß das Teil National Polar-orbiting Operational Environmental Satellite System Preparatory Project bzw. NPOESS. Dankenswerterweise hat man sich dann doch für das kürzere und eingängigere "NPP Suomi" entschieden..

Es ist ganz interessant sich zu überlegen, wie so ein Bild zustande kommt. NPP fliegt in 824 Kilometer Höhe über der Erde und zwar in einer Bahn, die ihn genau über Nord- und Südpol führt. Damit ist NPP eigentlich nicht weit genug entfernt, um die gesamte Erde, so wie im Bild, sehen zu können. Die "Blue Marble 2012" zeigt die Erde, wie man sie aus 12743 Kilometern Entfernung sehen könnte. Der Satellit aber sieht nur einen Teil der Oberfläche. Da sich die Erde aber unter NPP Suomi dreht, kriegt er bei jedem Orbit einen anderen Bereich der Erdoberfläche vor die Kamera. Aus diesen Bildern lässt sich dann eine Ansicht der gesamten Erde zusammensetzen. Man muss außerdem beachten, dass es sich hier um digitale Fotografie handelt. Um Farbbilder zu bekommen, muss man Aufnahmen mit verschiedenen Filtern machen (rot, grün, blau) und die monochromen Bildern zu einem farbigen Bild kombinieren. Hier ist der Prozess grafisch dargestellt:

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Natürlich gibt es die "Blue Marble" nicht nur mit Blick auf die USA ;) NPP Suomi hat die ganze Erde hochauflösend beobachtet. Hier ist ein Blick auf Afrika (die "Wolken"streifen im Bild sind übrigens das reflektierte Sonnenlicht auf den Ozeanen, das die Kamera von NPP eingefangen hat):

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Schön...


Autor: Florian Freistetter· 05.02.12 · 12:39 Uhr· 14 Kommentare

04. Februar 2012

Was würde der Kung-Fu-Zombie-Zauberer tun?

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 7

Ein kleines nettes Lied für zwischendurch: Die "Axis of Awesome" singt ein Lied über den Slogan "What Would Jesus Do". Man soll sich in seinem Handeln immer fragen, was denn der gute Jesus in der gleichen Situation gemacht hat und sich dann entsprechend verhalten. Leider ist das nicht so einfach, wie im Lied eindringlich klar gemacht wird:

You can't do what Jesus can do
There are three of Him, and there's only one of you
He can cure a blind man, you can't cure the flu
He's a zombie wizard who also knows kung-fu

Tja.

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Autor: Florian Freistetter· 04.02.12 · 16:30 Uhr· 7 Kommentare

Zukunftsdialog: Abstimmen für Open Acess, bessere Forschung und gegen esoterische Abzocke

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 37

Unsere liebe Frau Bundeskanzler möchte etwas von uns:

"Ihre Erfahrungen, Ihre Vorschläge sind mir wichtig. Ich freue mich auf Ihre Ideen!"

Das sagt sie auf der Homepage des Dialogs über Deutschlands Zukunft. Dort sollen Bürger Vorschläge machen, wie man die Zukunft Deutschlands gestalten soll. Ich bin bei solchen Aktionen generell etwas skeptisch, was ihre Ernsthaftigkeit angeht und ob am Ende dabei tatsächlich etwas raus kommt, ist fraglich. Aber trotzdem: Ein paar unterstützenswerte Vorschläge gibt es.

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Autor: Florian Freistetter· 04.02.12 · 11:20 Uhr· 37 Kommentare

03. Februar 2012

GJ 667Cc - eine bewohnbare Super-Erde?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 29

Seit der Entdeckung des ersten echten Exoplaneten im Jahr 1995 beschäftigt vor allem die Öffentlichkeit und die Medien eine große Frage: Gibt es irgendwo einen anderen Planeten, auf dem die gleichen Bedingungen wie auf der Erde herrschen? Auf dem Leben möglich ist oder sogar existiert? Die Astronomen sind nicht ganz so eng fokussiert wie die Medien; sie wollen einfach mehr über Exoplaneten rausfinden, egal ob erdähnlich oder nicht. Andererseits sind auch Astronomen nur Menschen und der Frage nach Planeten mit außerirdischem Leben können sie sich schwer entziehen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Suche nach dem ersten wirklich erdähnlichen Planeten mit großem Engagement betrieben wird. Bis jetzt war man schon oft fast erfolgreich. Man hat Planeten entdeckt, die die gleiche Größe, Masse oder Dichte wie die Erde besessen haben. Man hat Planeten entdeckt, die sich genau im richtigen Abstand von ihrem Stern befunden haben, in der sogenannten "habitablen Zone", dort wie die Temperatur für die Entstehung genau richtig wäre. Aber bis jetzt hat man noch keinen Planeten gefunden, auf den beides zutrifft. Ein Planet, mit der richtigen Größe und der richtigen Zusammensetzung im richtigen Abstand: Danach suchen alle. Zur Zeit geht die Entdeckung einer "Supererde in der habitablen Zone" durch alle Medien. Ist das nun der gesuchte Planet? Oder wieder nur eine "Fast-Entdeckung"?

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Autor: Florian Freistetter· 03.02.12 · 16:45 Uhr· 29 Kommentare

Das Glitzern im Rosettennebel

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 11

Der Rosettennebel befindet sich etwa 5000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Emissionsnebel. So bezeichnet man große Wolken aus interstellarem Gas, die Licht aussenden. Das tun sie natürlich nicht einfach so. Die Moleküle der Wolke werden zum Leuchten angeregt und das geht nur, wenn von irgendwo her die Energie dazu kommt. Im Falle des Rosettennebels ist das der offene Sternhaufen NGC 2244. Dort gibt es jede Menge junge und heiße Sterne, die mit ihrer Strahlung und ihren Sternwinden Form und Farbe des Nebels bestimmen. So sieht er aus:

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Autor: Florian Freistetter· 03.02.12 · 10:00 Uhr· 11 Kommentare

02. Februar 2012

Die Suche nach der Dunkelheit

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 49

Wer die derzeit herrschende Kälte aushält, kann in den kalten, klaren Nächten einen wunderbaren Sternenhimmel beobachten. Der Mond steht derzeit zusammen mit Jupiter und Venus gut sichtbar am Abendhimmel. Wer allerdings in der Stadt wohnt und von dort aus zum Himmel blickt, wird abgesehen von diesen drei hellen Himmelskörpern kaum etwas sehen. Ein paar lichtstarke Sterne vielleicht - aber nicht den dramatischen Anblick, den der Himmel weitab von den Lichtern der Zivilisation bietet. Wer das einmal erlebt hat, kann nicht anders, als vom sternenübersäten Himmel überwältigt zu sein. In der Realität hat aber mittlerweile kaum jemand das helle Band der Milchstraße gesehen oder die anderen tausenden Sterne, die mit freiem Auge sichtbar sind. Anblicke, die für unsere Vorfahren alltäglich waren, erleben heute nur noch die Menschen, die mühsame Reisen in abgelegene Wüsten oder Gebirgen unternehmen. Die Lichtverschmutzung nimmt immer mehr zu.

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Autor: Florian Freistetter· 02.02.12 · 09:00 Uhr· 49 Kommentare

01. Februar 2012

Heißluftballone!

Kategorie: Umwelt  ·  Kommentare: 26

Ich hab schon seit über einer Woche kein Zeitraffer-Video mehr gezeigt! Das kann natürlich so nicht bleiben. Diesmal zur Abwechslung keines mit Sternen. Aber am Himmel gibt es ja noch andere coole Sachen zu sehen. Heißluftballone zum Beispiel:

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Autor: Florian Freistetter· 01.02.12 · 17:52 Uhr· 26 Kommentare

Wie ich Wissenschaftler wurde und warum ich heute keiner mehr bin

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 48

Ausgelöst durch einen sehr persönlichen Artikel von Kevin Zelnio, in dem dieser davon erzählt wie er zur Wissenschaft gekommen ist, sprechen nun auch viele andere Menschen über ihren wissenschaftlichen Werdegang. Das halte ich für eine äußerst gute Idee! Viel zu wenig Leute haben eine vernünftige Vorstellung davon, was Wissenschaftler so treiben. Viel zu viele Leute hegen große Vorurteile gegenüber Wissenschaft und Forschung. Das liegt unter anderem auch daran, dass Wissenschaftler in der Öffentlichkeit immer noch oft als etwas "seltsam" gelten und nicht als normale Menschen. Wenn mehr Forscher ein bisschen über ihren Werdegang erzählen, kann das nur positiv sein. Ich folge also gerne dem Aufruf von SciLogs-Kollegin Beatrice Lugger und schreibe heute ein wenig darüber, wie ich Astronom wurde. Und darüber, warum ich heute kein Wissenschaftler mehr bin.

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Autor: Florian Freistetter· 01.02.12 · 13:30 Uhr· 48 Kommentare

31. Januar 2012

Ich halte einen Vortrag in Merseburg

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 12

Ich war bis jetzt erst einmal in Merseburg. Das Planetarium der Stadt habe ich damals aber nicht besucht. Das wird sich demnächst ändern. Am Donnerstag werde ich dort um 18 Uhr einen Vortrag halten. Thema ist - natürlich - der Weltuntergang 2012 (der nicht stattfinden wird). Wer gerade in der Gegend ist und Lust hat, kann ja mal vorbei schauen. Ich freu mich schon (unter anderem darauf, endlich mal einen Vortrag mit prezi zu halten - mal sehen, wie das funktioniert).


Autor: Florian Freistetter· 31.01.12 · 12:30 Uhr· 12 Kommentare

Kein Platz für junge Wissenschaftler - Das Problem der fehlenden Juniorpositionen

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 88

Wissenschaft ist faszinierend. Und Wissenschaftler zu sein, ist für viele ein Traumberuf. Aber bei aller Hingabe und Motivation ist es - zumindest in Deutschland - oft sehr schwer, diesen Beruf tatsächlich auch auszuüben. Nicht, weil man dafür lange studieren und viel lernen muss. Damit haben die meisten angehenden Wissenschaftler kein Problem; sie wollen ja wissen. Das Problem kommt später. Wenn man mal seine Dissertation abgegeben und die letzte Prüfung bestanden hat. Dann muss man sich um eine Stelle umsehen. Ein frisch gebackener Doktor bekommt normalerweise irgendwo eine auf ein oder zwei Jahre befristete Stelle (oft auch nur eine Teilzeitstelle) die nicht direkt von der Universität finanziert wird, sondern aus Drittmitteln. Wenn die Stelle ausläuft, muss man sich eine neue suchen. Meistens dann an einer anderen Uni, in einem anderen Land. Aber wieder befristet und wieder aus Drittmitteln. Irgendwann, so hofft man, wird man eine unbefristete Stelle bekommen und dauerhaft an einer Uni arbeiten und forschen können. So verläuft zumindest die klassische Universitätskarriere: nach den "Wanderjahren" bei denen man auf mehreren befristeten Stellen verschiedene Universitäten und Forschungsthemen kennengelernt hat, erhält man eine permanente Stelle an einer Forschungseinrichtung. Leider sieht die Realität ganz anders aus...

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Autor: Florian Freistetter· 31.01.12 · 09:50 Uhr· 88 Kommentare

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