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20. Mai 2012
Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hat
Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften · Kommentare: 7
Walter Krämer, Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund, hat gestern am 6. World Skeptics Congress einen sehr interessanten Vortrag gehalt. Interessant unter anderem auch deswegen, weil es um ein Thema ging, mit dem auch ich mich immer wieder konfrontiert sehe: Die irrationale Risikowahrnehmung der Menschen!
Autor: Florian Freistetter· 20.05.12 · 12:00 Uhr· 7 Kommentare
19. Mai 2012
Ein Krawumm geht um die Welt (5): Weltskeptikerkongressausgabe
Kategorie: Ein Krawumm geht um die Welt·Kultur · Kommentare: 2
Auch auf dem 6. World Skeptics Congress in Berlin gibts ordentlich Krawumm! Ihr erinnert euch: Ich habe die Leserinnen und Leser meines Buchs "Krawumm!" um ein wenig Feedback gebeten habe. Ich habe mir Bilder von Buch (und Leser) an interessanten Orten gewünscht. Wir hatten schon eine staubige Fabrikruine, ein lesendes Rindvieh, und ein Krawumm am Riesenrad. Das Krawumm war sogar bei der Eishockey-WM in Schweden und hat das Nobelmuseum besucht. Jetzt ist es auch beim Weltskeptikerkongress in Berlin angekommen.
Autor: Florian Freistetter· 19.05.12 · 07:43 Uhr· 2 Kommentare
Wo Aberglaube WIRKLICH gefährlich ist: Skeptiker in Afrika
Kategorie: Kultur·Medizin·Naturwissenschaften · Kommentare: 6
Auf dem 6. World Skeptics Congress haben wir schon jede Menge gute Vorträge gehört (zum Beispiel den von Samantha Stein über Kartoffeln und Giraffen). Keinen Vortrag hält Leo Igwe. Der Menschenrechtsaktivist und Vertreter der Skeptikerbewegung in Nigeria, der momentan an der Uni Bayreuth an einem Forschungsprojekt über den Umgang mit angeblicher Hexerei in Afrika arbeitet, ist aber auch auf der Konferenz anwesend. Und statt eines Vortrags hat er ein Poster aufgehängt, über das ich auch berichten möchte. Darin beschreibt Igwe die Probleme, die der Aberglaube in Afrika verursacht.
Autor: Florian Freistetter· 19.05.12 · 07:30 Uhr· 6 Kommentare
18. Mai 2012
Wie eine Kartoffel den Kindern die Freude an der Wissenschaft austreibt und eine schwimmende Giraffe sie wieder zurück bringt
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 19
Einen der bis jetzt sehenswertesten Vorträge des 6. World Skeptics Congress wurde heute von Samantha Stein gehalten. Er trug den simplen Titel: "Engaging Children in Science", behandelt aber ein enorm wichtiges Thema: Wie kann man Kindern beibringen, dass Wissenschaft nicht öde und langweilig sondern spannend, faszinierend und wichtig ist?
Autor: Florian Freistetter· 18.05.12 · 20:37 Uhr· 19 Kommentare
Es gibt nur eine Wissenschaft - aber jede Menge Pseudowissenschaften
Kategorie: Kultur·Medizin·Naturwissenschaften · Kommentare: 39
Nach dem gestern der Publikumstag den Anfang gemacht hat, hat heute der GWUP-Chef Armadeo Sarma den 6. World Skeptics Congress offiziell eröffnet. Seine Begrüßung wasr kurz, aber interessant. Sarma hat auf einen Unterschied zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft hingewiesen, der mir bisher so noch nicht bewusst war.
Autor: Florian Freistetter· 18.05.12 · 11:21 Uhr· 39 Kommentare
17. Mai 2012
Auftakt zum World Skeptics Congress: Die wunderbare Genmanipulationsaufhebungsplatte!
Kategorie: Kultur · Kommentare: 21
Heute hat in Berlin der Auftakt zum 6. World Skeptics Congress beginnen. Am Publikumstag konnte man viele interessante Leute hören, spannende Vorträge ansehen und neue Dinge lernen. Ich zum Beispiel bin äußerst froh, dass seit heute das Wort "Genmanipulationsaufhebungsplatte" zu meinem Wortschatz gehört!
Autor: Florian Freistetter· 17.05.12 · 18:16 Uhr· 21 Kommentare
Die Erde dreht sich und die Sonne scheint
Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt · Kommentare: 37
Man sollte immer wieder mal auf das Offensichtliche hinweisen. Die Erde dreht sich und die Sonne scheint. Das weiß zwar mittlerweile schon jedes Schulkind. Aber es ist eine Sache, zu wissen, dass sich die Erde dreht. Und eine andere, sich wirklich zu überlegen, was das heißt. Der ganze Planet, auf dem wir leben, der buchstäbliche Boden unter unseren Füßen dreht sich ständig um seine Achse. Eine volle Umdrehung jeden Tag. Und "Tag" können wir nur deswegen sagen, weil die Sonne ebenso ständig scheint und sich der Punkt auf der Erdoberfläche an dem wir uns befinden immer wieder in das Sonnenlicht dreht. Wir auf der Erde merken nichts von dieser Drehung; zumindest nicht direkt. Aber vom All aus sieht die Sache schon anders aus.
Autor: Florian Freistetter· 17.05.12 · 07:30 Uhr· 37 Kommentare
16. Mai 2012
Es wurde kein neuer Planet im Sonnensystem entdeckt. Leider
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 47
"New Planet Found in Our Solar System?" titelte National Geographic kürzlich. Und für den Fall, dass diese Schlagzeile aus Amerika hier zu uns herüberschwappen möchte ich sicherheitshalber ein paar Worte dazu sagen. Die Kurzfassung lautet: Unser Sonnensystem hat derzeit immer noch 8 bekannte Planeten. Niemand hat irgendwas entdeckt. Aber es gibt interessante wissenschaftliche Ergebnisse!
Autor: Florian Freistetter· 16.05.12 · 10:40 Uhr· 47 Kommentare
Ein Vortrag in Berlin und eine Lesung in Wien
Kategorie: Kultur · Kommentare: 26
Ich habe wieder ein paar Veranstaltungstipps ;) Morgen beginnt ja in Berlin der 6. World Skeptics Congress mit dem Publikumstag. Um 13 Uhr beginnt die Veranstaltung im Kaiserin-Friedrich-Haus (Robert-Koch-Platz 7). Der erste Vortrag trägt gleich den Titel "Weltuntergang 2012" und wird von Bernd Harder und mir gehalten werden. Vielleicht habt ihr ja Lust und schaut vorbei! Auch der Rest des Programms ist äußerst interessant.
In einer Woche, am 23. Mai, bin ich dann wieder mal in Wien. Dort wird es um 19 Uhr in der Thalia-Buchhandlung im dritten Bezirk eine Lesung geben. Ich werde ein wenig aus meinem Buch "Krawumm!" vorlesen und über gefährliche Asteroiden, riesige Sterne und kollidierende Universen plaudern. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch kommt!
Autor: Florian Freistetter· 16.05.12 · 09:35 Uhr· 26 Kommentare
15. Mai 2012
Astrodicticum Simplex TV - Folge 2: Asteroidenabwehr (Rohversion)
Kategorie: Astrodicticum Simplex TV·Naturwissenschaften · Kommentare: 61
Ich bastele ja immer noch an meinem Videoblog. Die erste Testfolge hatte noch jede Menge technische Mängel. Leser Thomas Vollmer war so nett, und hat sie ein wenig aufgemotzt. Es ist nicht so einfach, die ganze Technik auf die Reihe zu bringen, aber ich probiere es weiter. Beim letzten Mal gab es ja vor allem ein Tonproblem (das ich nicht vorhersehen konnte, weil auf meinem Rechner der Ton laut und gut zu verstehen war). Ich habe es nun mit einem Mikrofon für den Ton versucht, aber es leider nicht geschafft, Ton und Bild in der Nachbearbeitung synchron zu bekommen (was vermutlich daran liegt, dass ich keine professionelle Software habe und mich damit auch noch nicht auskenne). Vorerst gibt es also nur wieder eine Version mit dem gleichen Ton wie beim letzten Mal. Ich selbst kann das Video gut hören; wenn es bei euch schlecht klingt, dann seid bitte nicht böse. Auch dieses Problem wird irgendwann gelöst werden! Ich probiere beim nächsten Mal vielleicht, das Video nicht über meine Kamera sondern direkt mit der Webcam und Mikrofon am Computer aufzunehmen. Mal sehen ob das besser klappt. Ansonsten habe ich diesmal auch ein paar Requisiten benutzt und sitze nicht mehr nur einfach da und rede. Auch hier wird sich in Zukunft noch einiges tun - ich habe mich aber von Anfang an bewusst dagegen entschieden, die Videos mit Computergrafiken u.ä. auszustatten. Davon habe ich (noch) zu wenig Ahnung und ich möchte gar nicht erst den Eindruck aufkommen lassen, ich würde mit dem professionellen Wissenschaftsfernsehen und seinen professionellen Grafiken und Animationen konkurrieren wollen.
Wie auch immer - hier ist jetzt jedenfalls Folge 2 des Astrodicticum-Simplex-Videoblogs. Noch in der Rohversion, solange, bis ich das Tonproblem in den Griff bekomen habe. Trotzdem viel Spaß damit!
Autor: Florian Freistetter· 15.05.12 · 16:51 Uhr· 61 Kommentare
Die Antarktis ist cool!
Kategorie: Naturwissenschaften·Themenwoche·Umwelt · Kommentare: 9
Die Antarktis ist ein faszinierender Kontinent. Der einzige Kontinent, der nie vom Menschen besiedelt worden ist. Größer als Europa und fast komplett mit Eis bedeckt. Die Antarktis besitzt einzigartige Ökosysteme und einzigartige Möglichkeiten für die wissenschaftliche Forschung. Es ist kein Wunder, dass die Wissenschaftler trotz der extrem lebensfeindlichen Umgebung die Mühen auf sich nehmen, und eine Vielzahl an Forschungsstationen in der Antarktis errichtet haben. Der Antarktisvertrag, der seit 1961 in Kraft ist, legt fest, dass der Kontinent nur der friedlichen Nutzung und vor allem der Wissenschaft dienen soll. Vorher hatten verschiedene Länder verschiedene Bereiche der Antarktis für sich beansprucht. Die Ansprüche existieren weiter, ruhen aber, solange der Vertrag in Kraft ist. Der Kontinent gehört also derzeit der Wissenschaft und zu erforschen gibt es dort jede Menge! Das kann man im hervorragenden Buch "Antarctica: An Intimate Portrait of the World's Most Mysterious Continent" nachlesen.
Autor: Florian Freistetter· 15.05.12 · 10:20 Uhr· 9 Kommentare
14. Mai 2012
Ein Krawumm geht um die Welt (4): Eishockey und Nobelpreise
Kategorie: Ein Krawumm geht um die Welt·Kultur · Kommentare: 12
Das Krawumm ist nun im Ausland! Ihr erinnert euch: Ich habe die Leserinnen und Leser meines Buchs "Krawumm!" um ein wenig Feedback gebeten habe. Ich habe mir Bilder von Buch (und Leser) an interessanten Orten gewünscht. Wir hatten schon eine staubige Fabrikruine, ein lesendes Rindvieh, und ein Krawumm am Riesenrad. Beim letzten Mal hatte ich mir gewünscht, dass das Buch auch mal das Ausland besucht. Matthias aus Düsseldorf hat mir den Wunsch erfüllt und gemeinsam mit dem Krawumm Schweden besucht!
Autor: Florian Freistetter· 14.05.12 · 11:50 Uhr· 12 Kommentare
Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!
Kategorie: Kultur · Kommentare: 358
In den letzten Wochen wurde in allen On- und Offlinemedien über die Piratenpartei und das Urheberrecht diskutiert. Ich habe die Diskussion verfolgt (wenn ich auch sicher nicht alle relevanten Beiträge gelesen habe), ich habe mich selbst dazu geäußert - aber irgendwie ist die ganze Debatte sehr unbefriedigend. Da wird von den "Leibeigenen der Contenindustrie" gesprochen oder von den "Urheber-Lakaien der Verwertungsindustrie". Jede Menge Leute erklären öffentlich: Wir sind die Urheber!. Jede Menge andere Leute antworten darauf und verkünden: Auch wir sind Urheber/innen!. Die ganze Debatte ist mittlerweile zu einem "WIR gegen SIE" geworden und das ist eigentlich ziemlich unsinnig. Vor allem, weil die Diskussion so enorm unkonkret ist und hauptsächlich aus populistischen Vorwürfen besteht. Die einen behaupten, dass die anderen den "profanen Diebstahl geistigen Eigentums (...) rechtfertigen oder gar seine Legalisierung zu fordern.". Die anderen meinen, die einen hätten vor "die Möglichkeiten und Freiheiten des Internets durch technische Maßnahmen und Gesetze zu beschneiden". Ein Grund für solche absurden Äußerungen ist sicherlich der schnelle Aufstieg der Piratenpartei, kombiniert mit ihren oft noch nicht ganz detailliert ausgearbeiteten Positionen. Die politischen Gegner verbreiten Gerüchte, die Medien verstehen vieles falsch und am Ende sind die Piraten das Schreckgespenst, die alles abschaffen wollen, was uns lieb und teuer ist. Das löst Widerstand und Protest aus und die Piraten fühlen sich (oft zu Recht) falsch verstanden. Der Widerstand und der Protest der Piraten gegen diejenigen, die angeblich das "freie Internet" abschaffen wollen, bestätigt wiederum das, was ihre Gegner schon lange befürchten.
Die Piraten wollen die Dinge ändern, ohne dabei aber konkret und verbindlich sagen zu können, wie das passieren soll. Und die anderen haben Angst, dass diese Veränderungen sie irgendwie negativ beeinträchtigen werden. Einen der vernünftigsten Texte zum Thema hat letzte Woche der innen- und kulturpolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus Berlin, Christop Lauer, geschrieben. Er sagt am Ende:
"Lasst uns endlich vernünftig miteinander reden."
Genau das möchte ich machen! Ich will keinen offenen Brief an irgendwen schreiben. Ich will keinen Aufruf von irgendwem unterzeichnen (habe ich bis jetzt auch nicht gemacht). Ich will nicht gegen "die Piraten" schimpfen oder gegen "die Verwertungsindustrie". Ich will ganz konkret reden. Ich will konkret wissen, wie sich die Piraten die Zukunft vorstellen. Ich will wissen, was diese Zukunft für mich bedeutet. Darum habe ich ein paar ganz konkrete Fragen an die Piraten, auf die ich mir Antworten erhoffe. Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!
Autor: Florian Freistetter· 14.05.12 · 09:07 Uhr· 358 Kommentare
13. Mai 2012
Das Sonnensystem bewegt sich langsamer als gedacht
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 39
Wenn wir einem Raumschiff immer weiter von der Erde weg fliegen, dann kommen wir zuerst am Mars vorbei, danach folgen Jupiter, Saturn, Uranus und schließlich - nachdem wir den 30fachen Abstand zwischen Sonne und Erde zurück gelegt haben - der Neptun. Aber bei dieser Entfernung von 30 sogenannten Astronomischen Einheiten (AE) ist das Sonnensystem noch lange nicht zu Ende. Weiter hinten folgen noch die Zwergplaneten Pluto, Haumea, Makemake und Eris am Schluß bei 68 AE. Noch weiter hinten folgen weitere Asteroiden des Kuipergürtels. Aber unser Sonnensystem wird nicht nur durch die Planeten, Zwergplaneten und Asteroiden definiert, die die Sonne umkreisen. Die Sonne hat ein großes Magnetfeld, das weit über den Bereich der Planeten hinaus erstreckt. Und sie stößt einen beständigen Strom aus geladenen Teilchen aus, den sogenannten Sonnenwind. Magnetfelder und geladene Teilchen gibt es auch außerhalb des Sonnensystems, im Raum zwischen den Sternen. Der Bereich, der durch Magnetfeld und Teilchen der Sonne dominiert ist, nennt sich Heliosphäre. Man kann sich das in etwa so vorstellen, wie ein große Blase, in der sich das Sonnensystem befindet und die sich mit ihm durch die Milchstraße bewegt. Natürlich interagiert diese Blase mit den interstellaren Magnetfeldern und Teilchen. Diese Interaktion kann uns einiges über die Dynamik in der Milchstraße verraten und darum wird sie seit 2009 vom Satelliten IBEX (Interstellar Boundary Explorer) erforscht. Die neuesten Resultate sind sehr interessant. Das Sonnensystem ist offensichtlich langsamer als gedacht...
Autor: Florian Freistetter· 13.05.12 · 17:30 Uhr· 39 Kommentare
Wie man bis unendlich zählt - und dann noch weiter!
Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften · Kommentare: 20
Eines der ersten Dinge, die mich an der Mathematik wirklich fasziniert haben, war die Mengenlehre von Georg Cantor. Ich weiß nicht mehr in welchem Buch ich das erste Mal auf sein berühmtes zweites Diagonalargument gestoßen bin. Aber ich fand es enorm faszinierend. Und unheimlich. Ich finde es auch heute noch fantastisch. Cantor konnte zeigen, dass "unendlich" nicht alles ist. Er zeigte, dass es Mengen gibt, die mehr Elemente enthalten, als eine normale unendliche Menge. Es gibt mehr reelle Zahlen als natürliche Zahlen (1,2,3,4 usw) - obwohl es von denen schon unendlich viele gibt! Und es gibt Mengen, die mehr Elemente enthalten, als die reellen Zahlen. Und Mengen, die noch größer sind als diese. Und so weiter. "Unendlich" heißt nicht einfach nur: "viel mehr als man sich vorstellen kann". Es gibt verschieden große Unendlichkeiten - unendlich viele.
Das neueste Video von minutephysics demonstriert Cantors Argument recht schön:
Autor: Florian Freistetter· 13.05.12 · 10:48 Uhr· 20 Kommentare
12. Mai 2012
Die Erde dreht sich nicht um die Sonne...
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 59
Ich kämpfe ja derzeit gerade mit den Feinheiten der Videoerstellung. Videos zu basteln, die gut aussehen und interessant und kurzweilig sind, ist gar nicht so einfach. Ich wünschte, ich könnte es besser, als ich es derzeit kann (momentan hab ich noch so gut wie gar keine Ahnung). Und es ärgert mich dann schon ein wenig, wenn ich ein Video sehe, dass offensichtlich von jemandem gemacht wurde, der sich äußerst gut damit auskennt, wie man ansprechende Bilder in ein Video packt - diese ansprechenden Bilder aber benutzt, um vollkommenen astronomischen Unsinn zu verbreiten. So wie in diesem Video, auf das mich eine Leserin aufmerksam gemacht hat:
Autor: Florian Freistetter· 12.05.12 · 18:14 Uhr· 59 Kommentare
CERN Overload: Wenn Wissenschaftler zu viele Daten haben...
Kategorie: Technik · Kommentare: 4
Normalerweise können Wissenschaftler ja nie zu viele Daten haben. Wenn die Daten aber mit so einer enormen Raten produziert werden wie am Teilchenbeschleuniger LHC, dann sind die Forscher gefordert. Es können unmöglich alle Teilchenkollisionen ausgewertet werden. Die meisten der Zusammenstöße sagen uns auch nichts neues. Nur ein paar enthalten Hinweise auf neue Physik oder das Higgs-Teilchen. Man braucht Methoden, wie man die wenigen interessanten Fälle aus dem "Müll" der restlichen Daten heraus holen kann. Mit diesem Thema beschäftigt sich das neueste Video der Serie CERN People. Ich habe diese Videos gerade erst entdeckt und möchte sie euch unbedingt empfehlen. Man erfährt nicht nur was über die Wissenschaft am Kernforschungszentrum CERN, sondern lernt auch die Leute kennen, die dort arbeiten:
Autor: Florian Freistetter· 12.05.12 · 10:00 Uhr· 4 Kommentare
11. Mai 2012
Acht Floppy-Laufwerke spielen das Titellied von Doctor Who
Kategorie: Kultur·Technik · Kommentare: 9
Dass ich ein großer Fan der Fernsehserie "Doctor Who" bin und vor allem die Musik toll finde, dürfte bekannt sein. Wenn also jemand acht Floppy-Laufwerke dazu bringt, das Titellied der Serie zu spielen, dann kann ich das nur enorm cool finden. Ist es ja auch:
Autor: Florian Freistetter· 11.05.12 · 12:16 Uhr· 9 Kommentare
Der Venustransit 2012: Die Jagd auf die Venus
Kategorie: Naturwissenschaften·Themenwoche · Kommentare: 18
Am 6. Juni 2012 wird die Venus vor der Sonne vorüber ziehen. Wir werden beobachten können, wie sich ein kleiner schwarzer Punkt langsam über die Sonnenscheibe zieht. Das klingt nicht sonderlich spektakulär. Es handelt sich aber um ein sehr seltenes Ereignis. Warum es so selten ist, habe ich im letzten Teil meiner Serie zum Venustransit erklärt. Wir müssen bis zum Jahr 2117 warten, um wieder einen Transit beobachten zu können. Und auch wenn so ein Venustransit unspektakulär aussieht, ist es doch auf keinen Fall ein langweiliges Ereignis. Im 18 Jahrhundert hat der Transit die Wissenschaftler ordentlich auf Trab gehalten - und am Ende die Welt verändert. Was genau damals passiert ist, erzählt Andrea Wulf in ihrem Buch Chasing Venus: The Race to Measure the Heavens (auf deutsch: Die Jagd auf die Venus: und die Vermessung des Sonnensystems).
Autor: Florian Freistetter· 11.05.12 · 10:27 Uhr· 18 Kommentare
10. Mai 2012
Maya-Kalender: Archäologen entdecken die bisher ältesten astronomischen Daten
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften · Kommentare: 21
Archäologen aus den USA haben in Guatemala die bisher ältesten astronomischen Aufzeichnungen der Maya entdeckt. Die Weltuntergangsfans muss ich aber leider enttäuschen. Auch in diesen Inschriften ist nichts vom Ende der Welt im Jahr 2012 zu lesen.
Autor: Florian Freistetter· 10.05.12 · 21:12 Uhr· 21 Kommentare
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