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Profil

Jörg Friedrich wurde 1965 geboren. Er studierte Meteorologie und Physik an
der Humboldt-Universität Berlin und ist Diplom-Meteorologe. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Simulation von Konvektionsstrukturen mit Zellulären Automaten.

Seit 1994 ist er Software-Unternehmer und berät Großunternehmen bei Sourcing-Projekten.

Seit dem Frühsommer 2009 ist er nach einem Philosophie-Studium an der FernUni Hagen Master of Arts in Philosophie. Er schrieb seine Masterarbeit über die Existenz theoretischer Entitäten in den Wissenschaften.

Hinweise für Kommentatoren

FAQ's


EPR-Geschichte

Teil 1: Wie alles begann

Teil 2: Die Gallier

Teil 3: Zufallsgenerator für Bell

Teil 4: War alles umsonst?


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Kommentare
02. September 2010

Michel Serres ist 80

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 1

Der Philosoph Michel Serres ist gestern 80 Jahre alt geworden, und das ist für das Feuilleton der großen Zeitungen natürlich ein Grund, den postmodernen Franzosen zu würdigen.

Tatsächlich, die "Moderne" ist schon so lange her, dass selbst die, die danach kamen, langsam alt werden (Bruno Latour ist natürlich deutlich jünger, aber der ist ja sowieso nie modern gewesen). Serres aber, den zu verstehen sich selbst Latour schwer tat, der ist auf jeden Fall postmodern. Für mich heißt das: Zum Denken provizierend, aber auf jeden Fall nicht im engeren Sinne "zu verstehen".

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Autor: Jörg Friedrich· 02.09.10 · 10:59 Uhr· 1 Kommentar

01. September 2010

Gedanken über Leiden und Sinn

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 15

Unter der Überschrift "Diagnose: Bedingt lebensfähig" hat Michael Imhof, habilitierter Mediziner, Buchautor und chirurgischer Gutachter in Würzburg, in der FAZ vom 31.08.2010 einen Text veröffentlicht, der nun auch online verfügbar ist. Imhof beschreibt das Dilemma der modernen Medizin. Auf der einen Seite steigert der medizinische Fortschritt "die Überlebenschancen auch extrem kleiner Frühgeborener mit unter 1000 Gramm Geburtsgewicht enorm".

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Autor: Jörg Friedrich· 01.09.10 · 10:38 Uhr· 15 Kommentare

30. August 2010

Okklusion im Radar: Ein Lehrbuchbeispiel

Kategorie: Umwelt

Auch wenn mancher, der im Moment irgendwo in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes "im Regen steht" meine Begeisterung nicht nachvollziehen kann: Ein Blick auf das aktuelle Regenradar lohnt sich: Dort sieht man über Deutschland die wunderschöne Spiralförmige Verwirbelung einer Okklusion.

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Autor: Jörg Friedrich· 30.08.10 · 09:17 Uhr· 0 Kommentare

29. August 2010

Die wichtigste Fußnote der Quantenmechanik

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 6

Die schönsten Geschichten in der Wissenschaft beginnen mit einer Randnotiz. Bekanntlich hat Fermat am Rand eines Blattes die Notiz gemacht, dass er für seine berühmte Vermutung einen wunderbaren Beweis gefunden hat, für den auf diesem Blatt aber leider nicht genug Platz sei. Ähnlich ist es mit einem Kernsatz der Quantenmechanik, der unter dem Namen "Born'sche Regel" bekannt geworden ist.

Die Arbeit aus dem Jahr 1926, in der Max Born diese berühmte Regel formuliert hat, trägt den Titel "Zur Quantenmechanik der Stoßvorgänge".

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Autor: Jörg Friedrich· 29.08.10 · 21:00 Uhr· 6 Kommentare

Nachdenken über Sicherungsverwahrung

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 44

Ich bin kein Jurist, und auch die Rechtsphilosophie ist nicht gerade mein Spezialgebiet. Die folgenden Überlegungen sind die eines Laien, der sich Gedanken über die Meldungen und Feuilleton-Beiträge zum Thema Sicherungsverwahrung macht.

Freiheitsentzug dient der Bestrafung eines Verbrechers, der Sühne einer Schuld. Dem Opfer soll durch die bestrafung des Täters gerechtigkeit wiederfahren. Die Dauer des Freiheitsentzuges muss durch die Schwere der Straftat gerechtfertigt sein. Es gibt natürlich kein objektives Maß, an dem man ablesen könnte, nach welcher Zeitdauer die Haft ausreichede Bestrafung für irgendeine Straftat ist.

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Autor: Jörg Friedrich· 29.08.10 · 16:07 Uhr· 44 Kommentare

27. August 2010

Ausflugstipp: Das Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 2

Ich gebe zu: Man kommt nicht mal eben zufällig in Paderborn vorbei. Aber wenn es jemanden - z.B. an einem verregneten Wochenende - nach Ostwestfalen verschlägt, dann kann ich einen Besuch des dortigen Heinz-Nixdorf-Museumsforums nur empfehlen.

Ich hatte gestern leider nur die Gelegenheit, an einer kurzen Führung teilzunehmen bevor ich vor einem überschaubaren aber interessieren Zuhörerkreis einen Vortrag über Physik und Technologie zu halten hatte. Aber der kleine Rundgang regte mich zum Wiederkommen und zum Weitererzählen an.

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Autor: Jörg Friedrich· 27.08.10 · 12:59 Uhr· 2 Kommentare

26. August 2010

Die innere Struktur des Experimentalsystems

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften  ·  Kommentare: 35

Im dritten Aufsatz des Buches "Experiment - Differenz - Schrift" geht Hans-Jörg Rheinberger den technologischen Bedingungen des epistemischen Dings nach. Einfacher gesagt: Er betrachtet die funktionale Struktur des Experimentalsystems, das er zuvor im ersten Text als "kleinste funktionelle Einheit, als die Arbeitseinheit des Wissenschaftlers" ausgemacht und dessen Rolle im Wissenschaftsprozess er im zweiten Text betrachtet hatte.

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Autor: Jörg Friedrich· 26.08.10 · 11:48 Uhr· 35 Kommentare

24. August 2010

Mein Blut-Handy

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 74

Wo kommen die Rohstoffe für unsere mobilen High-Tech-Geräte her? Gold, Wolfram, Zinn, Tantal stecken - in kleinsten aber wichtigen Mengen - in jedem Handy, in allen MP3-Playern. Und wohin verschwinden sie, wenn nach kurzer Zeit der technische Fortschritt dazu geführt hat, dass das Bedürfnis nach einem neuen, noch leistungsfähigeren Gerät übermächtig geworden ist?

Die Antwort heißt für beide Fragen: Afrika. Einem Artikel der Samstags-Ausgabe der FAZ, der nun auch online verfügbar ist, habe ich entnommen, dass ein großer Teil veralteter Technik "auf riesigen afrikanischen Müllhalden, wo Kinder den Elektronikschrott nach Kupfer und Aluminium durchsuchen, bevor die Reste verbrannt werden und der giftige Qualm Menschen, Luft und Boden verseucht" landet. Und: "Knapp die Hälfte des weltweit für Elektrolytkondensatoren in Handys, Laptops, Fahrzeugelektronik, Digitalkameras und Pagern verbrauchten Tantals stammt aber weiterhin aus dem Osten Kongos, wie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover angibt."

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Autor: Jörg Friedrich· 24.08.10 · 09:06 Uhr· 74 Kommentare

23. August 2010

Tod zweier Kleinstkinder

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 104

Die Medien melden seit Samstag Abend, dass an der Mainzer Uniklinik zwei Babys, beide noch kein Jahr alt, gestorben sind. Fast übereinstimmend wird formuliert, sie seien an Bakterien gestorben, mit denen die Infusionen verseucht gewesen seien, über die die Kinder ernährt worden waren.

Ist das richtig? In wie fern sind die Infusionen und die darin enthaltenen Bakterien ursächlich für den Tod der kleinen Patienten?

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Autor: Jörg Friedrich· 23.08.10 · 09:22 Uhr· 104 Kommentare

19. August 2010

Schicksalsberg

Kategorie: Umwelt  ·  Kommentare: 61

In dem Faltblatt, das am Watzmannhaus für diejenigen ausliegt, die eine Überschreitung des Drei-Gipfel-Massivs planen, steht der Hinweis, dass diejenigen, die an der Mittelspitze bereits Probleme haben, besser umkehren sollten: Die anspruchsvolleren Passagen kommen erst noch, und den Watzmann habe man schon hier in der Tasche.

Die etwas laxe Formulierung soll darauf hinweisen, dass die Mittelspitze sozusagen der eigentliche Gipfel des Watzmann ist, sie überragt die Südspitze um genau einen Meter, und um, am Grat entlang, von dem einen zum anderen Gipfelkreuz zu kommen, muss der Bergsteiger u.a. ein Stück weit frei und ungesichert über der berühmten Ostwand klettern, wovon man später natürlich stolz berichten kann, was aber "nicht ganz ohne" ist.

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Autor: Jörg Friedrich· 19.08.10 · 09:17 Uhr· 61 Kommentare

18. August 2010

Auf dem Gletscher

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 65

Philosophen seien schlechte Wegweiser, das schrieb Ernst Peter Fischer vor ein paar Tagen im Wissenschaftsfeuilleton. Das erinnerte mich daran, dass ich eigentlich noch über einen Gedanken schreiben wollte, der mich - etwa zur gleichen Zeit - beschäftigte, als ich über das Sonnblickkees stapfte - einem fast spaltenlosem Gletscher in den Hohen Tauern und somit der beste Ort zum Philosophieren.

Fischer bezog sich auf einen Satz, den er in der Schule gelernt hat und der besagt, dass Philosophen so etwas seien wie Wegweiser, die den Weg, den sie weisen, bekanntlich selbst nicht gehen. Fischers Lehrer hat offenbar weder Hegels berühmtes Gleichnis von der Philosophie als der Eule der Minerva, die ihren Flug erst in der Dämmerung beginnt, noch Heideggers Motto von den Holzwegen gekannt.

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Autor: Jörg Friedrich· 18.08.10 · 11:07 Uhr· 65 Kommentare

17. August 2010

Zugvögel und Skeptiker

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften  ·  Kommentare: 103

Dem Vortrag eines Evolutionsforschers konnte ich vor einiger Zeit entnehmen, dass es bei Vogelarten, die wir gemeinhin als Zugvögel ansehen, immer Individuen gibt, denen - im Gegensatz zur Mehrheit der Artgenossen - das Bleiben und Überwintern am Ort "in den Genen" liegt, so wie es bei anderen Arten, die wir als sesshaft ansehen, auch immer einzelne Exemplare gibt, die die Strapazen des Fortziehens in wärmere Gegenden dem Frieren vorziehen.

Das ist eine "kluge Erfindung" der Evolution, die auch bei Klimaschwankungen für das Überleben der Art sorgt. Wenn die Winter mild sind, überleben die meisten von denen, die "zu faul" zum Fortfliegen waren, sie können zeitig mit dem Nestbau und dem Brüten beginnen, ihr Anteil innerhalb der Population wächst, wenn aber kalte Winter die Zahl der Faulenzer dezimieren, kommen im Frühjahr immer noch genug Zugvögel von ihrer strapaziösen Reise zurück, um die Art zu erhalten.

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Autor: Jörg Friedrich· 17.08.10 · 11:02 Uhr· 103 Kommentare

16. August 2010

Gute wissenschaftliche Erklärungen

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 32

Der Physiker und Mathematiker David Deutsch hielt im vergangenen Oktober einen interessanten Vortrag* unter dem etwas irreführenden Titel "A new way to explain explanation" [Ein neuer Weg, Erklärung zu erklären] - irreführend deshalb, weil Deutsch hier eigentlich nicht erklärt, was eine Erklärung ist, sondern wie man eine gute wissenschaftlichte Erklärung von einer schlechten unterscheiden kann. So irreführend der Titel ist, so interessant ist der Vortrag, zu den ich hier ein paar Worte sagen will.

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Autor: Jörg Friedrich· 16.08.10 · 12:33 Uhr· 32 Kommentare

13. August 2010

Sommerloch: Karl Popper

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften  ·  Kommentare: 1

Natürlich kann es kein Blog geben, das sich vor allem mit Wissenschaftsphilosophie beschäftigt, und in dem Karl Popper nicht vorkommt. Zwei Mal habe ich Poppers Standpunkt dargestellt - und wo Popper war, war Feyerabend nie weit.

Dabei kam es mir vor allem darauf an, zu zeigen, dass Poppers Vorstellung von Wissenschaft zwar wichtig für das Verstehen des Theoriebildungs-Prozesses ist, dass Popper aber nie Wissenschaft wirklich so beschrieben hat, wie sie wirklich funktioniert. es ist nicht nur eine Vereinfachung, sondern eher eine Idealisierung die so weit geht, dass man sie als normative Darstellung einer idealen Wissenschaft ansehen muss - ein Idealbild das, wenn es Wirklichkeit wäre, wohl kaum die Produktivität der wirklichen Wissenschaft hätte.


Autor: Jörg Friedrich· 13.08.10 · 14:43 Uhr· 1 Kommentar

12. August 2010

Sommerloch: Die Philosophie

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften  ·  Kommentare: 76

Wo steht eigentlich die Philosophie selbst im Spektrum der Disziplinen des Denkens? Ist sie eine Wissenschaft? Diese Frage hat mich bei Arte-Fakten schon zwei Mal beschäftigt, und beide male gab es eine rege Diskussion. Was ich beim ersten Mal als selbstverständlich voraussetzte, als ich das Verhältnis von Philosophie und Wissenschaften betrachtete, war beim zweiten Mal das eigentliche Thema: Die Philosophie selbst ist keine Wissenschaft.


Autor: Jörg Friedrich· 12.08.10 · 09:38 Uhr· 76 Kommentare

11. August 2010

Sommerloch: Elektronen zu versprühen

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 1

Wenn man von Nancy Cartwrights Entitäten-Realismus spricht, dann muss man Ian Hacking erwähnen, der seine Überzeugung, dass es Elektronen wirklich gibt, mit dem berühmten Satz begründet hat: "Wenn man sie versprühen kann, sind sie real." Der Satz hat in der wissenschaftstheoretischen Diskussion seit den 1980er Jahren eine bedeutende Rolle gespielt, weil er (genauer gesagt, das Buch in dem er steht) den Startpunkt für eine verstärkte Berücksichtigung des praktischen experimentellen Handelns für das Verständnis des wissenschaftlichen Prozesses spielte.


Autor: Jörg Friedrich· 11.08.10 · 12:49 Uhr· 1 Kommentar

10. August 2010

Sommerloch: Heidegger

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften

Auch große Philosophen werden bei Arte-Fakten immer wieder mal ins Spiel gebracht. Wenn Martin Heidegger dabei war, dann ging es erstaunlich oft um meine persönlichen Erfahrungen mit Diskussionen bei Arte-Fakten. Was Heideggers Konzept des "Man" mit Kommentarschlachten zu tun haben könnte war genau heute vor einem Jahr mein Thema. Wenig später erinnerte ich mich an einen Heidegger-Satz zur Besinnung.

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Autor: Jörg Friedrich· 10.08.10 · 14:16 Uhr· 0 Kommentare

09. August 2010

Sommerloch: Eine Blogger-Diskussion

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 4

Was bei ScienceBlogs leider viel zu selten passiert, hatten wir vor einem knappen Jahr: Eine "über vier Runden" geführte - kritische aber konstruktive - Diskussion zwischen zwei Bloggern.

Angefangen hat es mit Ali Arbias Frage nach der Zukunft der Nationalstaaten, auf die ich eine lange Antwort schrieb, die Ali wiederum zu einem Artikel herausforderte. Auch diesen lies ich nicht unbeantwortet, schließlich ging es um Nation und Identität. Wenn man die ganzen Kommentare auf beiden Seiten noch mitliest, das war schon eine spannende Diskussion. Sollte man unbedingt mal wiederholen.


Autor: Jörg Friedrich· 09.08.10 · 12:06 Uhr· 4 Kommentare

06. August 2010

Sommerloch: Der Gott der Lücke

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 4

Wie oft geht es bei Arte-Fakten innerhalb eines Jahres um Religion? Seltener als man denkt. In nicht mal 10% der texte taucht das Wort überhaupt auf, und wenn, dann meist nur am Rande.

Aber einen besonders schönen Text gab es schon vor mehr als einem Jahr, da ging es um das "God of the Gaps"-Argument. Dort habe ich gezeigt, dass es dieses Argment in einer schwachen und einer starken Form gibt und warum es für den ontologischen Naturalismus (um den es auch schon einmal ging) in seiner starken Form trotzdem keine Herausforderung ist.


Autor: Jörg Friedrich· 06.08.10 · 11:59 Uhr· 4 Kommentare

05. August 2010

Sommerloch: Nancy Cartwright

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 1

Daran noch einmal zu erinnern ist wirklich notwendig. Im Mai vergangenen Jahres schrieb ich mehrfach über die Wissenschafts-Philosophin Nancy Cartwright. Insbesondere der Als-Wenn-Operator ist immer noch ein spannendes Konzept, gerade mit Blick auf die Diskussion, die vor wenigen Tagen zum Realismus-Text von H.D. Zeh stattgefunden hat.

Den Entitäten-Realismus von Cartwright hatte ich sogar in einem Video-Podcast erläutert, zu dem ich auch in einem längeren Text geschrieben hatte.


Autor: Jörg Friedrich· 05.08.10 · 11:36 Uhr· 1 Kommentar

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