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Profil

Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology in Pasadena, USA. Im Jahr 1987 habilitierte er in Wissenschaftsgeschichte. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Als Autor zahlreicher Bücher wie Einstein für die Westentasche (2005) oder Die Andere Bildung (2003) will er Wissenschaft spannend für jederman präsentieren. Als Wissenschaftsautor schreibt er für die Zeitschriften GEO, Bild der Wissenschaft und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. epfischer.com

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14.10.08 · 11:06 Uhr

Sprachspiele

 ·  Kommentare: 1

"Achtung!", so stand auf einem Schild zu lesen: "Wer sich auf meinem Grundstück ungeschützt bewegt, muss mit Strahlenschäden rechnen." Was beim ersten Hören oder Lesen gefährlich klingt und eigentlich nach einem Strahlenschutzbeauftragten verlangt, drückt anders formuliert etwas Harmloses aus. Der Satz besagt nämlich nur, daß Menschen, die nackend auf dem Rasen in der Sonne spielen, einen Sonnenbrand bekommen können.
Der australische Journalist Karl Krusnelnicki hat 2005 eine "Mysteriöse Killerchemikalie" ausfindig gemacht. Es handelt sich um Dihydrogenmonooxid, abgekürzt DHMO. Sie findet sich in allen Krebsgeweben und Atomkraftwerken, sie kann in fester Form Gewebe verletzen und als Gas tödlich wirken, und so kann man immer weiter die Gefahren darstellen, die mit DHMO verbunden sind, das wir gewöhnlich Wasser nennen - zwei H und ein O.

 

Autor: Ernst Peter Fischer· 1 Kommentar· Permalink· Trackback-URL

Kommentare (1)

Kommentar-Direktlink Fehlerleser.de· 07.12.08 · 13:27 Uhr

Schön, wenn mit Sprache dermaßen sensibilisiert werden kann.

Beste Grüße

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