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03.01.10 · 21:52 Uhr
Nacktscanner hätten den Flugzeugbomber nicht entdeckt
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 1
Wie Spiegel-Online berichtet (03.01.2010) hätten Nacktscanner den sogenannten "Unterhosenbomber" nicht entlarven können.
Nach dem nächsten Anschlag kommt die Komplett-Ganzkörper-Leibesvisitation - dann völlig nackt und der FKK-Flug bis zur Landung.
"Auch Nacktscanner hätten den Flugzeugbomber nicht entdecktDie Forderung nach dem Nacktscanner kam überhaupt nur deshalb auf, weil den Kontrolleuren am Flughafen Schipohl in Amsterdam eine sehr geschickt versteckte Waffe entgangen war. Der Nigerianer Umar Faruk Abdulmutallab hatte etwa 100 Gramm Pentaerythrityl Tetranitrat - kurz Nitropenta oder PETN - in seine Unterhose genäht und eine Spritze mit einem Brandbeschleuniger durch die Kontrollen geschmuggelt, mit der er den Sprengstoff zünden wollte. Bei richtiger Anwendung, sagen Experten, hätte das ein Loch in den Rumpf des Flugzeugs gesprengt und zum sofortigen Absturz der Maschine geführt. Am Flughafen Schipohl sind bereits die ersten Nacktscanner im Einsatz. Ob der verhinderte Flugzeugbomber diese Kontrollen passiert hat, ist zurzeit noch nicht geklärt. Wahrscheinlich ist aber, dass die Nacktscanner in Amsterdam die Minibombe auch nicht entdeckt hätten. Englische Fachleute, die an der Entwicklung der Scanner beteiligt waren, sagen es ohne Umschweife: Die neuen Geräte funktionieren ausgezeichnet, sie können mehr als alle Apparaturen und Schleusen, die jemals an Flughäfen aufgestellt worden sind. Nur einen Sprengstoff, wie ihn Abdulmutallab am Körper trug, den hätten auch sie nicht aufspüren können."
Autor: Christian Jung· 1 Kommentar· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (1)
„Was man im Westen macht, ist völlig widersinnig“, sagt Sela. Es sei absurd, alle Passagiere zu durchsuchen. „Von mehr als 99% der Passagiere und Koffer geht keine Gefahr aus. Gefährlich sind die Terroristen“, sagt Sela. Deswegen müsse man die Spreu vom Weizen trennen. Israelis konzentrierten 90% ihrer Energie auf wenige Terroristen, während man in der Welt 90% der Energie verschwende. Die Praktiken an westlichen Flughäfen seien sogar gefährlich: „Die langen Warteschlangen sind für Terroristen ein gefundenes Fressen. Jeder kann in Europa in die Flughafengebäude. Bei den unkontrollierten Menschenmassen braucht man keine komplexe Bombe, um ein effektives Attentat zu verüben“, warnt Sela.
Bei ihrer Arbeit verlassen sich die schätzungsweise 2300 Sicherheitsbeamten des Flughafens in erster Linie auf menschlichen Kontakt. Sie sollen mit jedem Passagier kurz sprechen und dabei auf Außergewöhnliches achten: unlogische Antworten oder Verhaltensweisen, Anzeichen von Stress. Ist nichts verdächtig, kommt der Fluggast in fünf Minuten vom Schalter zum Flugzeug. Erweckt er Verdacht, kann er manchmal Stunden in einem regelrechten Verhör verbringen.
Nur all zu oft wird dabei vor allem Arabern das Reisen nach Israel vergällt, denn sie werden ganz besonders penibel untersucht. „Wir betreiben kein Profiling und sind keine Rassisten“, wehrt sich Sela gegen einen häufigen Vorwurf. „Wir betreiben Verhaltensanalysen, um effizient zu sein. Natürlich ist nicht jeder Muslim ein Terrorist, aber die meisten Terroristen waren Islamisten. Deswegen untersuchen wir Muslime genauer, besonders, wenn uns geheimdienstliche Hinweise vorliegen.“
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_spreu_vom_weizen_trennen/