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Profil

Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology in Pasadena, USA. Im Jahr 1987 habilitierte er in Wissenschaftsgeschichte. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Als Autor zahlreicher Bücher wie Einstein für die Westentasche (2005) oder Die Andere Bildung (2003) will er Wissenschaft spannend für jederman präsentieren. Als Wissenschaftsautor schreibt er für die Zeitschriften GEO, Bild der Wissenschaft und die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

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02.12.09 · 08:51 Uhr

Vom Teufel

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 4

Habe ich das richtig verstanden, was die Klimaforscher jetzt in die Welt setzen - daß es das Ozonloch war, daß die Antarktis in den letzten Jahrzehnten vor einer zu großen Erwärmung geschützt hat? Es war ja auch der Alkohol, der die Trinker des mit einem (sonst tödlichen) Frostschutzmittel gepanschten Weins gerettet hat. Also - hier ist das Rezept zur Rettung der Menschen und der Welt: Treibt den Teufel mit dem Beelzebub aus. Vergrößert das Ozonloch oder macht irgendeinen anderen Blödsinn, nur fasst keine wissenschaftlich sinnvoll scheinenden Beschlüsse zum Klimaschutz. Betreibt offenkundigen Wahnsinn. Das könnte klappen. Wehe, die Beschlüsse von Montreal greifen. Dann schrumpft das Ozonloch und die Erwärmung geht schneller vor sich. Wie Eugen Roth schon vor Jahrzehnten gedichtet hat ("Das Böse"): "Den Teufel wird man nie erwischen, er steckt von Anfang dazwischen." Inzwischen ist er vielleicht ein Klimaforscher. Die stecken tatsächlich überall dazwischen.

 

Autor: Ernst Peter Fischer· 4 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Kommentare (4)

Kommentar-Direktlink YeRainbow· 02.12.09 · 10:33 Uhr

Es gibt mehrere Zahlenmäßig recht starke Fraktionen, die unabhängig (?) von einander behaupten, Beten würde das Problem lösen...

Kommentar-Direktlink Mithrandir· 02.12.09 · 10:49 Uhr

Habe das gestern auch im DRadio gehört, allerdings wurde klar gemacht, dass der Effekt nur kurzfristig ist und die Erwärmung bald die Oberhand gewinnt.
Ich denke, man muss auch solche Infos publizieren. Besser sachlich kommentiert, als geheimgehalten und dann findet es ein Verschwörungsfanatiker auf anderem Weg.

Kommentar-Direktlink Arnd· 02.12.09 · 11:57 Uhr

Die Schmutzfilter in der Industrie und in den Autos verschlimmern ebenfalls das Klimaproblem. Keine Schmutzfilter = mehr Smog, mehr Smog = weniger Sonnenlicht auf der Erde. Dieser Effekt ist tatsächlich ziemlich groß. Trotzdem wünsche ich mir natürlich nicht mehr Smog.

Das Ganze ist halt nicht immer so einfach.

Kommentar-Direktlink Webbaer· 03.12.09 · 12:26 Uhr

("Das Böse"): "Den Teufel wird man nie erwischen, er steckt von Anfang dazwischen." Inzwischen ist er vielleicht ein Klimaforscher. Die stecken tatsächlich überall dazwischen.
Holla, ist es schon soweit?

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