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Wissenschaft und ihre Faszination weiter zu geben, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen. Er ist Biologe und Wissenschaftsredakteur bei Wiedemeier Kommunikation und bereitet Wissen so auf, dass es verstanden wird.

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Neues in der Kategorie Themenwoche

04. Januar 2010

The Astronaut´s Cookbook - Essen wie im All

Kategorie: Technik·Themenwoche  ·  Kommentare: 7

Kochbücher gibt es so zu ziemlich jedem Thema, Klingonisch kochen oder auch das
trendige molekulare Kochen. Es gibt quasi alles, was man sich vorstellen kann. Eine Lücke (?) schließt jetzt auch das Kochbuch für Astronauten. Vorweg, es ist auf englisch und auch die Rezepte beziehen sich auf amerikanische Supermarkt-Sortimente. Und um es ganz genau zu nehmen ist auch eher ein Kochbuch für die Astronauten-Versorgungsköche.

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Autor: Chris· 04.01.10 · 18:19 Uhr· 7 Kommentare

18. November 2009

Volker Arzt: Kluge Pflanzen - Buch/DVD

Kategorie: Naturwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 3


Wie sie locken und lügen, sich warnen und wehren... klingt nach der neuen Staffel von Sex and the city - ist es aber nicht, sondern der Untertitel des Buches.
Wie bei dem Titel nicht anders zu erwarten geht es um die unterschätzten Fähigkeiten von Pflanzen.


Nach dem Prolog auf den ersten Seiten hätte ich das Buch aber fast wieder weggelegt. Die armen Pflanzen, die immer untergebuttert werden, selbst Kinder lernen mit der bösen, gefrässigen Rauper Nimmersatt schon, das Pflanzen nur dumme Nahrung sind. "Die kleine Pflanze Immersatt" fehle, um Kindern die Voreingenommenheit zu nehmen.
Himmel, ein Anti-Vegetarier, der die Pflanzen retten möchte?
Nur so am Rande, vom selben Autor der voreinnehmenden Raupe gibt es Nur ein kleines Samenkorn
Ich habe dennoch weiter gelesen und wurde belohnt.

Genau genommen ist der Titel der eines ausgezeichneten zweiteiligen Film. Dieses Buch ist eine Art "Making-Of des Films" und das "Buch zum Film" in einem.
Neben dem eigentlichen Filminhalt wird auch die eine oder andere Anekdote vom Dreh geschildert. Während der Film etwa nur die gefrässigste Pflanze der Welt (Eine Kannenpflanze, die 6.000 Termiten ein einer Stunde vertilgt) zeigt, erfährt der Leser auch von der beschwerlichen Suche nach der richtigen Pflanze am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt.

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Autor: Chris· 18.11.09 · 12:26 Uhr· 3 Kommentare

28. Oktober 2009

Reto U Schneider: Das neue Buch der verrückten Experimente

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 3


Ich hatte das erste Buch schon mal vor Ewigkeiten besprochen und vor einiger Zeit habe ich den Nachfolger bekommen. Jetzt möchte ich endlich mal was dazu schreiben.
Das Buch ist eine Art Nebenprodukt. Viele kleine Experimente, nette Anekdoten und Recherche-Beifang sind in dem Buch zusammengefasst worden. Also Material, was übrig geblieben ist und für einen eigenen Zeitungs-Artikel nicht ausreichte. Entsprechend sucht man einen roten Faden, der die einzelnen Stories verbindet, vergeblich. Dennoch oder gerade deswegen wurde das erste Buch seinerzeit auch zum Wissenschaftsbuch des Jahres gekürt (Bild der Wissenschaft).

Es ist die Art Wissenschaft, die auch mal gerne einen Ig-Nobelpreis gewinnt oder dafür nominiert wird. Aber auch historische Experimente, die damals belächelt wurden und letztlich Meilensteine darstellen. Wie auch im ersten Buch sind diese chronologisch geordnet, die ersten Einträge sind auf das Jahr 1600 datiert. Sofern möglich (also erst in den "letzten" Kapiteln), hat der Reto U. Schneider versucht, mit den Personen persönlich zu sprechen. Denn, wie er im Vorwort (dieses zweiten Buches) schreibt

"... dass die wirklich interessanten Details nicht in wissenschaftlichen Publikationen zu finden sind"
und weiter:
Man mag das für unwichtige Details halten, schließlich geht es ums Resultat, doch für mich sind sie die Seele der Wissenschaft: die Sackgassen und Umwege, die glücklichen und unglücklichen Zufälle, über die in der Publikation nichts steht. Sie vermitteln mehr über das Wesen wissenschaftlicher Forschung als die Reden der Nobelpreisträger.

Und genau das ist quasi die Kernaussage des Buches. Wissenschaft läßt sich nicht immer planen, manchmal muss etwas schief gehen und bedeutende Erkenntnisse sind durch Unfälle entstanden.

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Autor: Chris· 28.10.09 · 18:17 Uhr· 3 Kommentare

28. September 2009

Karl Olsberg: Schwarzer Regen "Endzeit"-Roman

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Themenwoche·Umwelt  ·  Kommentare: 2


Über sein vorheriges Buch "der Duft" bin ich zufällig gestolpert und habe damals direkt nachgefragt, was denn als nächstes kommt. Mit dem Hinweis, dass "Schwarzer Regen" zwar kein wirklich wissenschaftlicher Roman sei, wurde es mir dennoch geschickt. Entsprechend möchte ich fairerweise hier dann doch ein paar Worte dazu schreiben.

Die grobe Story, ohne allzu große Spoiler: Eine Atombombe geht in Karlsruhe hoch, verschiedene Geschichten (eine Klatschreporterin, ein Privatdetektiv und sein verlorener Sohn und andere) verweben sich zunehmend zum finalen Ende.

Es ist in der Tat kein wissenschaftlicher Roman, aber man kann dennoch in kleinen Details ein wenig Wissenschaft entdecken, vor allem richtige. Und das finde ich schon mal lobenswert. Während in anderen Romanen schon mal die Pest von Fliegen übertragen wurde (meines Erachtens nur ein peinlicher Übersetzungsfehler), schildert Karl Olsberg die wissenschaftlichen Bestandteile in seinem Roman korrekt. Etwa am Anfang die Nebelkammer in einem ansonsten langweiligen Museum (aus das ist leider realistisch). Oder etwa diese Passage:

...offensichtlich ein Wissenschaftler, der seinen ersten Fernsehauftritt hatte. "Die Menschen sollten Fenster und Türen geschlossen halten und auf keinen Fall ins Freie gehen. Der Regen ist hochgradig kontaminiert..."
"Sie meinen, er ist radioaktiv verseucht", warf der Moderator ein.
Jaja, Wissenschaftler in der Öffentlichkeit...
Sehr realistisch ist auch eine Fakten-Präsentation bei einem Krisenstabmeeting:
"Also ehrlich gesagt, ich sehe hier nur ein wildes Gewirr von Linien und Namen in einer Schriftgröße, die ich nicht mal lesen könnte, wenn ich direkt vor der Leinwand stünde [...] Also, jetzt mal ganz simpel: Wer war es?"

Auch das erinnert mich an so manchen Vortrag auf verschiedenen Kongressen.

Insgesamt ein recht spannender Roman, der einem die Folgen einer Atombombe wieder vor Augen führt. Auch wenn sich der Autor bewußt bemüht, nicht die üblichen Verdächtigen aus der Klischee-Tüte hervorzuzerren, bleibt es dennoch bei diesem leichten faden Nachgeschmack der Marke Bush (junior).
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Das erste Buch von ihm wird gerade von RTL verfilmt und auch dieser Roman könnte so demnächst in einer RTL-Eigenproduktion münden. Ob das jetzt ein Qualitätsurteil ist, sei jedem selbst überlassen.


Hier gibt es noch mehr Rezensionen

Autor: Chris· 28.09.09 · 18:00 Uhr· 2 Kommentare

29. April 2009

Vince Ebert: Denken Sie selbst! Science-Comedy

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 10

Um es kurz zu machen: Unbedingt Lesen! Absolute Empfehlung!
Es geht um... tja, also eigentlich, hm. Um was geht es eigentlich? Vince Ebert erzählt über Gott und die Welt, schweift ein wenig ab und schreibt eigentlich nur seine Sicht der Dinge. Der etwas sehr dünne rote Faden wäre aber auch das Einzige, was man dem Buch auf die Kontra-Liste setzten könnte.

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Autor: Chris· 29.04.09 · 10:10 Uhr· 10 Kommentare

15. April 2009

Bonner, Weiss: Doof it Yourself

Kategorie: Kultur·Themenwoche  ·  Kommentare: 5

Das erste Buch: Generation Doof hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Eine doofe Analyse der Generation Doof sagen die einen, leider Realität sagen die anderen. Nun, es ging im ersten Buch um eine Bestandsaufnahme "der heutigen Jugend", die nichts weiß, aber alles kann oder zumindest meint, alles zu können. In diesem hier Buch geht es um Auswege aus der Misere. Was kann die Generation Doof tun, um dennoch was zu schaffen? Wie eignet man sich Wissen an, wie wichtig ist Allgemeinwissen? Was ist Allgemeinwissen? Wie bugsiert man sich aus peinlichen Situationen von Nicht-Wissen heraus?

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Autor: Chris· 15.04.09 · 15:12 Uhr· 5 Kommentare

27. März 2009

Mick O´Hare: Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 14

In meinem Lieblingspodcast wurde das Buch erwähnt, Grund genug, das mal näher unter die Lupe zu nehmen.
Alltagsexperimente, oder besser gesagt, Experimente ohne Labor. DNA in der Küche extrahieren und ähnliches. Florian hat mir ja leider schon das Titelexperiment weggeschnappt, so dass ich mal über die anderen Versuche berichte.

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Autor: Chris· 27.03.09 · 10:25 Uhr· 14 Kommentare

04. März 2009

M.M.Bucker: Watermind - Sciencethriller

Kategorie: Themenwoche·Umwelt


Dies ist das Buch, das mit dem Begriff "Sciencethriller" Werbung gemacht hat. Und ich bin drauf reingefallen angesprungen. Wollen wir doch mal sehen, was da wirklich an Wissenschaft drin steckt. Und das gleich vorweg: Mehr als man bei der Story glauben mag. Die grobe Story: Aktueller und alter Wohlstandsmüll hortet sich im Sumpf zusammen und entwickelt eine Schwarm-Intelligenz. Ja richtig, Der Schwarm läßt grüßen, ist zusammen mit Beute in den Mixer gekommen.


Der Umschlag verspricht nichts Qualitatives:
Es kann jederzeit passieren.
Es lebt, es wächst, es denkt.
Eine wahre Geschichte, die nur noch nicht geschehen ist.

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Autor: Chris· 04.03.09 · 11:22 Uhr· 0 Kommentare

21. Februar 2009

Richard Preston - Cobra Sciencethriller

Kategorie: Kultur·Themenwoche


Wie hier schon angekündigt, eine andere, etwas angestaubte Empfehlung aus meinem Regal (mittlerweile nur noch als TB erhältlich). Auch wenn dieses Buch alt ist, stellt es zum einen vielleicht den Anfang der ganzen Biotech-Thriller dar und zeigte andererseits damals schon Gefahren auf, die heute (teilweise) Wirklichkeit geworden sind.

Preston hat, so seine eigenen Anmerkungen, extrem viel Recherche-Material von Hot Zone auf dem Tisch liegen gehabt, dass zu schade zum Ignorieren war. (Man könnte auch sagen, er hat einfach die reinen Fakten als Abstract in Hot Zone schon vorweg verwurstet).
Aber schon fast zu viele, weil zu langatmige Fakten tauchen in Cobra immer noch auf. Viele Passagen berichten von den alten Biowaffenproduktionen der alten Sowjets, den Laboren im Irak (vor dem ersten Irakkrieg) & Co., hat eigentlich wenig mit der Story zu tun und klingen zu sehr nach Doku-Kanal, wenn auch beängstigend.

Diesmal ist es ein klassischer (?) Biotech-SciFi-Thriller: Ein Böser "baut" sich seinen eigenen Virus zusammen und terrorisiert damit Amerika.

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Autor: Chris· 21.02.09 · 09:24 Uhr· 0 Kommentare

20. Februar 2009

Richard Preston - Hot Zone Tatsachen-Thriller

Kategorie: Medizin·Themenwoche  ·  Kommentare: 5


In den Kommentaren zu "Der Duft" kam die Frage nach "guten" Sciencethrillern auf. Ich versuche jetzt daher, mein Bücherregal hier (zumindest teilweise) zu rezensieren. Hot Zone soll mal den würdigen Anfang darstellen. Mittlerweile wird es verramscht (Preise bis 2 Euro, Engl. The Hot Zone etwas teurer), weil es alt ist. Dennoch empfehle ich es, weil es sehr gut zeigt, was möglich ist, wenn man (fast) nur Tatsachen berichtet.
Im Wesentlichen geht es um Ebola, die ersten Ausbrüche, die Marburg-Variante und deren Bekämpfung. Ohne irgendwelche erfundene Terrorgefahren, Helden in letzter Sekunde etc, und vor allem: Jahrzehnte vor CSI & Co. bringt Preston hier mit HotZone den Leser in die Welt der Sicherheitslabore und Killerviren.
Gleichzeitig stellt es aber auch quasi die Vorkenntnisse für Cobra dar. Doch dazu hier morgen mehr.

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Autor: Chris· 20.02.09 · 14:51 Uhr· 5 Kommentare

10. Februar 2009

Douglas Adams: Die letzten ihrer Art

Kategorie: Kultur·Themenwoche  ·  Kommentare: 12


Hm, ist das der von 'Per Anhalter'? JA! Schon lange für sehr kleines Geld in der Taschenbuchversion erhältlich, ist das Buch ein absolutes Must-have (so meine Meinung).
DER Science Fiction Autor schlechthin (möge er immer ein Handtuch dabei haben) wurde von der BBC mit einem Kamermann auf die Reise geschickt, um vom Aussterben bedrohte Tierarten zu besuchen und die vermutlich letzten Exemplare für die Nachwelt abzulichten.
Und genau das haben sie gemacht.

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Autor: Chris· 10.02.09 · 09:22 Uhr· 12 Kommentare

08. Februar 2009

Karl Olsberg: Der Duft - ScienceThriller

Kategorie: Kultur·Themenwoche  ·  Kommentare: 6

Vorweg: Ich lese gerne, nein, ich verschlinge Science-Thriller (laut einem Werbeposter inzwischen eine eigene Gattung). Schöne, seichte Unterhaltung, quasi Krimi mit wissenschaftlichem Hintergrund. Genau das richtige für die Bahnfahrt. Man muss nicht parallel googlen, nicht viel nachdenken, einfach abschalten.

Das war einer der Gründe für "Der Duft" von Karl Olsberg. Der andere war, dass "Das System" (das Vorgänger-Buch) scheinbar wohl sehr gut gelaufen ist.

Die Story: Zwei Unternehmensberater müssen ein Feldlabor in Afrika auf seine Wirtschaftlichkeit testen, reisen danach quer über den Kontinent und müssen "die Welt vor dem Chaos" retten. Gorillas im Nebel, Biotech, Terror, Nahostkonflikt und Pheromone, das sind die Zutaten, die hier schön gemischt werden.Garniert mit einer überraschenden Wende als man denkt, es ist vorbei.

Dem Anspruch der Unterhaltung kommt das Buch nach, mehr aber auch nicht. Nett, vielleicht auch für den Urlaub am Pool o.ä.

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Autor: Chris· 08.02.09 · 10:22 Uhr· 6 Kommentare

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