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Wissenschaft und ihre Faszination weiter zu geben, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen. Er ist Biologe und Wissenschaftsredakteur bei Wiedemeier Kommunikation und bereitet Wissen so auf, dass es verstanden wird.

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27.05.09 · 15:52 Uhr

Die unendlichen Weiten, schwerelos...

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 4

Eigentlich wollte ich Spiegel Online gerade mal loben, weil sie hier ein recht gut gemachtes Video-Ratespiel haben, wie sich manche Dinge in der Schwerelosigkeit wohl verhalten werden. Kerzenflamme, Kreisel etc.

ABER dann kam die Seifenblase. Nach deren Experiment im Parabelflug sollen sich die Seifenblasen identisch verhalten mit solchen auf der Erde. Ich such jetzt mal eben einen Sponsor, mache meinen eigenen Parabelflug oder besser gleich auf der ISS einen Langzeit-Versuch und beweise das Gegenteil. Meine These: Sie halten sich wesentlich länger, weil eben die Seifenlauge nicht der Schwerkraft folgend nach unten läuft. Dadurch wird die Blase oben nicht zu dünn und platzt erst, wenn zu viel verdunstet ist.
Das einzige, was ich noch gelten lasse: In deren kurzen und unruhigen Parabelflug-abschnitten scheinen die Seifenblasen normal.
Ludmila, Du kennst da doch welche, lass die mal auf der ISS Seifenblasen machen und filmen. Das will ich jetzt wissen! ;-)


 

Autor: Chris· 4 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (4)

Kommentar-Direktlink Ludmila· 27.05.09 · 15:56 Uhr

Ich kenn da keinen. Hatten die nicht bei den Kosmlogs drüben, die Maike, die Experimente auf der ISS hatte?

ich kann Dir nur das anbieten:
http://www.youtube.com/watch?v=487fnnjAgZM&feature=player_embedded

Auch nett.

Kommentar-Direktlink Ludmila· 27.05.09 · 15:57 Uhr

Oder auch das:
http://www.youtube.com/watch?v=Dn_hdADpFlA

Kommentar-Direktlink b-age· 27.05.09 · 23:38 Uhr

ich würde der vermutung, dass sie unter fehlendem schwerkrafteinfluss länger hält zustimmen. ich habe mal irgendwo* eine schöne bilderstrecke gesehen, wo deutlich gezeigt wurde, dass eine seifenblase von oben her anfängt dünnwandiger zu werden, bis schließlich im oberen bereich die interferenzbedingte farbigkeit verschwindet und sie kurz darauf am obersten punkt zerreißt. dem entsprechend ist die these von der längeren haltbarkeit in schwerelosigkeit plausibel.

* leider weiß ich nicht mehr wo, ist ziemlich lange her, hatte gedacht, dass das in spektrum der wissenschaft war, finde aber in deren onlinearchiv nichts entsprechendes. andere suchen bringen wegen sehr vielen nur ähnlichen treffern auch nicht viel

Author Profile Page Chris· 28.05.09 · 09:00 Uhr

Dann haben wir beide das Gleiche gesehen. Könnte auch Sendung mit der Maus gewesen sein. ;-)

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